CH169518A - Magnetelektrische Maschine für Fernsprechzwecke. - Google Patents

Magnetelektrische Maschine für Fernsprechzwecke.

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CH169518A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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Description


  Magnetelektrische     Naschine    für Fernsprechzwecke.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine magnetelektrische Maschine für Fern  sprechzwecke, wie sie insbesondere an Teil  nehmerapparaten verwendet werden, und be  trifft eine besondere Ausbildung derselben,  durch welche eine Erhöhung der Festigkeit,  eine Erleichterung des Aufbaues, eine Ver  minderung der     Justierarbeit    und eine Ver  billigung bezweckt wird.  



  Bei den magnetelektrischen Maschinen  der obengenannten Art wurde bisher aus  Teilen der Maschine selbst     bezw.    aus zusätz  lichen Teilen ein Rahmen hergestellt, welcher  zur Lagerung der beweglichen Teile diente,  und an welchem die permanenten Magnete  aufgesetzt oder in sonstiger Weise befestigt  wurden.  



  Bei der den Gegenstand vorliegender Er  findung bildenden Maschine sind im Gegen  satz zu diesen bekannten Ausführungen an  dem Körper eines permanenten Magnetes die  übrigen Teile der Maschine     lediglich    durch    Reibung gehalten. Die Verwendung des per  manenten     .Magnetes    als Rahmen besitzt den  Vorteil, dass man einen unveränderlichen und  festen Kern besitzt, von dem aus der Aufbau  der Maschine erfolgt. Da der den Aufbau  kern bildende Magnet in seiner Gestalt prak  tisch unveränderlich ist, vereinfacht sich die       Justierarbeit,    auch gestaltet sich der Aufbau  der Maschine einfacher.  



       Zweckmässigerweise    wird zur     Erzeugung     des Magnetfeldes ein permanenter Magnet  verwendet, der aus einem     einzigen    Stück be  steht, und dessen Schenkel gleichzeitig als  Polschuhe ausgebildet sind.

   Durch die Ver  wendung eines einzigen     Magnetes    wird  aber der Magnetismus desselben besser aus  genutzt, was einer Gewichts- und Raum  ersparnis gleichkommt,     resp.    bei     Beibehaltung     der äussern Maschinenabmessungen eine Ver  grösserung des für den Anker und für die  Wicklung zur Verfügung stehenden Raumes       bedingt.    Um die Zahl der Einzelteile zu ver-           ringern    und die Stabilität der gesamten An  ordnung zu vergrössern,     wird    man zweck  mässigerweise einen Anker aus möglichst  wenig Teilen verwenden, indem man u. a.  diesen beispielsweise     mit    einer durchgehen  den Achse versieht.

   In nachstehenden werden  anhand eines Ausführungsbeispiels noch wei  tere, dem obengenannten Zweck dienende  Einzelheiten beschrieben, insbesondere Mass  nahmen zur weiteren Erleichterung der  Justierung, zur Verringerung des Raum  bedarfes und zur     Vereinfachung    der Strom  abnehmereinrichtung.  



  Die im folgenden beschriebene beispiels  weise     Ausführung    des Erfindungsgegen  standes ist in der anliegenden Zeichnung dar  gestellt.  



  Es bedeuten:     Fig.    1 eine Seitenansicht  der magnetelektrischen Maschine im teil  weisen     Schnitt,          Fig.    2 eine Vorderansicht unter Beiseite  lassung eines Lagerschildes,       Fig.    3 eine Teilansicht eines Lager  schildes,       Fig.    4     einen    Schnitt durch     Fig.    3 gemäss  der Linie     IV-IV,          Fig.        i5    eine     schematische    Ansicht eines  Lagerschildes mit einer     Stromabnehmervor-          richtun.g,

            Fig.        @6    ein anderes Ausführungsbeispiel,  eines Lagerschildes mit     Stromabnehmervor-          richtung,    und       Fig.    7 einen Schnitt durch     Fig.    6 gemäss  der Linie     VII-VII.     



  Der aus einem Stück bestehende perma  nente Magnet 1 ist U-förmig gestaltet, wobei  seine Schenkel 2 als Polschuhe ausgebildet  sind. An den beiden Stirnseiten des perma  nenten Magnetes 1 sind aus     nichtmagne-          tischem    Material bestehende Lagerschilde 3  und 4 angebracht, welche mit Ansätzen 5 und  6 versehen sind, die zur Befestigung irgend  welcher anderer Teile an den Lagerschilden 3       resp.    4     bezw.    zum Befestigen der gesamten  Maschine auf einer Unterlage dienen.

   Die ge  nannten Ansätze 5 und -6 werden zweck  mässigerweise mit den Lagerschilden 3     resp.     4 aus einem Stück durch Stanzen, Giessen     etc.            hergestellt,    wodurch besondere     tefestigungs-          mittel    für die Lappen an den Lagerschilden  vermieden werden und die Anzahl der  Einzelteile verringert wird. Die Lagerschilde  3 und 4 sind an dem permanenten Magneten  1 gehaltert, d. h. sie sind mittelst Zugbolzen  7 an dem Magneten     angeklemmt.    Die Zug  bolzen 7 verlaufen dabei innerhalb des       zwischen    den Schenkeln 2 des     Magnetes    1 vor  handenen Raumes, wodurch eine Platz  ersparnis erzielt wird.

   Die Verwendung der  Zugbolzen?     zurHalterung        beiderLagerschilde     3 und 4 am Magneten 1 vermeidet die Ver  wendung von besonderen Befestigungsmitteln  für jeden Lagerschild und die Bearbeitung  des aus schwer     bearbeitbarem    Material be  stehenden Magneten. Die Lagerschilde be  sitzen Lagerbüchsen, welche in     Fig.    1 und       Fig.    3 dargestellt und mit 8     bezw.    9 bezeich  net sind und zur Lagerung der drehbaren  Teile der magnetelektrischen Maschine die  nen.

   Die genannten Lagerbüchsen 8 und 9  können     entweder    an den Lagerschilden 3       bezw.    4 befestigt sein oder mit diesen Lager  schilden aus einem Stück bestehen. Zur Zen  trierung der Ankerlager 9, 11 und damit des  Ankers gegenüber den Polschuhen 2 des       permanenten        Magnetes    1 besitzen die Lager  schilde 3     resp.    4 Ausprägungen 12, in deren       Mittelpunkt    die Lager 9 und 11 sich be  finden.

   Beim Zusammenbau der magnetelek  trischen Maschine legen sich die Ränder der  Ausprägungen 12, in die Innenkante der als  Polschuhe ausgebildeten Schenkel 2 des Mag  netes 1, wodurch eine besonders einfache und  sichere Zentrierung des Ankers gegenüber  den Polschuhen und zugleich eine Sicherung  der Lagerschilde 3 und 4 gegenüber dem  permanenten Magneten 1 gewährleistet wird.  Die Lagerschilde 3 und 4 dienen zur Lage  rung und Befestigung der Antriebsachse 13,  welche über ein Zahnrad 14 mit einem     Ritzel     15 auf der Achse 16 des Ankers 17 in Ein  griff steht. Um die Festigkeit der magnet  elektrischen Maschine zu erhöhen, ihre  Einzelteile zu verringern und die     Justier-          arbeit    zu erleichtern, wird vorzugsweise. ein  Anker mit durchgehender Achse verwendet.

        Wie aus     Fig.    5 und 6 hervorgeht, besitzt  der Anker 17 an einer seiner     Stirnseiten     einen Schleifring 18. Solche Schleifringe kön  nen auch an beiden Stirnseiten angeordnet  sein. Die Verlegung der Schleifringe, von  denen einer in den     Fig.    5 und 6     gestriehelt          angedeutet    ist, in den von den Schenkeln des  permanenten Magnetes, den Lagerschilden  und dem Anker gebildeten Raum, ermöglicht  eine bedeutende Raumersparnis. Ausserdem  wird eine Führung der Anschlüsse der  Magnetwicklung an oder in der Welle nach  aussen durch diese Anordnung vermieden.

   Die  als Schleifringe 18 dienenden Blechstreifen  werden     zweckmässigerweise    mit in der Zeich  nung nicht dargestellten Ansätzen versehen       bezw.    mit     Umbiegelappen,    durch welche die  Blechstreifen 18 an in der Zeichnung nicht  dargestellten, isolierenden Unterlagen befe  stigt werden, die an den Stirnseiten des An  kers angebracht sind. Mit den Schleifringen  18 stehen Stromabnehmer in leitender Ver  bindung. Der dargestellte Stromabnehmer 19  ist an der Aussenseite des Lagerschildes 4  gelagert und greift durch den Schild 4 durch  eine Öffnung 20 hindurch.

   Zweckmässiger  weise     werden    die Stromabnehmer als Federn  ausgebildet, an welchen ein     Kontaktpimpel     21 befestigt ist, der die Verbindung zwi  schen Schleifring 18 und Stromabnehmer 19  herstellt. Die Öffnung oder Aussparung 20,  durch welche der Stromabnehmer 19 hin  durchgreift, kann, wie     Fig.    6 zeigt, so ange  ordnet und ausgebildet werden, dass die  Stromabnehmer und ihre Berührungsstellen  mit dem Schleifring 1.8 von aussen sichtbar  und zugänglich sind.  



  Sind an der magnetelektrischen Maschine  noch andere Federsätze vorhanden, so werden  die     Stromabnehmer    19     zweckmässigerweise    in  diese, andern Zwecken dienenden Feder  pakete mit eingeschichtet, um besondere  Haltemittel für die Stromabnehmer 19 zu  sparen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnetelektrische Maschine für Fern sprechzwecke, insbesondere an Teilnehmer- apparaten, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Körper eines permanenten Magnetes die übrigen Teile der Maschine lediglich durch Reibung gehalten sind. UNTERANSPRttCHE 1. Magnetelektrische Maschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetfeld von einem permanenten Magneten erzeugt wird, der aus einem einzigen Stück besteht, und dessen Schenkel gleichzeitig als Polschuhe aus gebildet sind. 2.
    Magnetelektrische Maschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die als Polschuhe ausgebildeten Schenkel des permanenten Magnetes die Zentrie rung der am permanenten Magneten ge halterten Lagerschilde bilden. 3. Magnetelektrische Maschine nach Unter anspruch 2., dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerschilde je eine Ausprägung aufweisen, die sich mit ihrem Rand an die Innenkanten der als Polschuhe ausge bildeten Schenkel anlegt, um die Zen trierung zu bewirken. 4. Magnetelektrische Maschine nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die am permanenten Magneten gehalter ten Lagerschilde mit Befestigungslappen aus einem Stück hergestellt sind. 5.
    Magnetelektrische Maschine nach Unter- anspiueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerschilde durch gemeinsame Haltemittel am Körper des permanenten Magnetes befestigt sind. 6. Magnetelektrische Maschine nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel für die Lagerschilde als in dem zwischen den Schenkeln des per manenten Magnetes vorhandenen Raum verlaufende Zugbolzen ausgebildet sind. 7. Magnetelektrische Maschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Schleifringe der Stromab nehmervorrichtung in dem von dem per manenten Magneten und den an ihm gehalterten Lagerschilden bestimmten Raume angeordnet sind.
    8. Magnetelektrische Maschine nach Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifringe der .Stromabnehmervor- richtung als an einer oder an beiden Stirnseiten des Ankers angebrachte Blechstreifen ausgebildet sind. 9. Magnetelektrische Maschine nach Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den. Schleifringen in Verbindung stehenden Stromabnehmer an den Aussen seiten der Lagerschilde befestigt sind und durch Aussparungen in den Lager schilden nach innen hindurchgreifen. 10.
    Magnetelektrische Maschine nach Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen, durch welche die Stromabnehmer hindurchgreifen, derart angeordnet sind, dass die Stromabnehmer und ihre Berührungsstellen mit den Schleifringen von aussen sichtbar und zu gänglich sind. 11. Magnetelektrische Maschine nach Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder beide Stromabnehmer in einem für andere Zwecke bestimmten Feder paket mit eingeschichtet sind. 12. Magnetelektrische Maschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker eine durchgehende Achse be sitzt.
CH169518D 1932-04-08 1933-04-03 Magnetelektrische Maschine für Fernsprechzwecke. CH169518A (de)

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CH169518D CH169518A (de) 1932-04-08 1933-04-03 Magnetelektrische Maschine für Fernsprechzwecke.

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