CH168280A - Apparat zur Erzeugung eines Unterdruckes auf der Körperhaut. - Google Patents

Apparat zur Erzeugung eines Unterdruckes auf der Körperhaut.

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CH168280A
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Itting Franz
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H9/00Pneumatic or hydraulic massage
    • A61H9/005Pneumatic massage

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Description


  Apparat zur Erzeugung eines Unterdruckes auf der Körperhaut.    Es sind bereits Apparate zur Erzeugung  eines Unterdruckes auf der Haut zur Be  handlung von Menschen und Tieren bekannt,  bei denen der Unterdruck durch eine Saug  wirkung erzielt wird. Man verwendet hierzu  gewöhnlich einen Gummiball. Der Nachteil  der     Herbeiführung    der     Saugwirkung    durch  einen Gummiball besteht darin, dass der  Gummiball mit der Zeit brüchig wird, so  dass die Saugwirkung nicht mehr erfolgt,  dass das andauernde Eindrücken des Gummi  balles unbequem ist, und dass der Saugappa  rat nur auf verhältnismässig kleinen Flächen  der Haut zur Wirkung gebracht werden kann.  



  Durch die im folgenden beschriebene  neue Ausbildung des Apparates sind diese  Nachteile behoben, und es wird der weitere  Vorteil erreicht, dass ein höherer Grad des  Vakuums erzielt werden kann.  



  Die Erfindung besteht darin, dass mit  dem auf die Haut aufzusetzenden Hohlkörper  eine Luftpumpe verbunden ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist in den Figuren dargestellt.         Fig.    1 zeigt einen senkrechten Schnitt  durch den Apparat.     Fig.    2 ist eine Draufsicht  von unten gesehen.  



  Der Apparat besitzt einen Hohlkörper 1,  der mit einem Rand 2 versehen ist, der auf  die Hautfläche 3 aufgesetzt wird. In dem  Hohlraum 4 soll der Unterdruck erzielt wer  den. Der Hohlkörper ist     wannenförmig    aus  gebildet, wie es in     Fig.    2 dargestellt ist. An  den Apparat ist parallel zur Grundfläche  eine Kolbenluftpumpe 10, 11 angeschlossen,  die mit dem Hohlkörper 1 durch eine durch  bohrte Stütze 5 und einen Deckelstutzen mit  dem Kanal 9 fest verbunden ist. In der Boh  rung 14 der Stütze 5 ist ein Ventilsitz 6  angeordnet. Der Ventilkörper ist durch eine  Kugel 7 gebildet. Als Kolben 11 ist ein  Lederkolben verwendet. Eine Öffnung 15 ist  in dem vordern Zylinderdeckel vorgesehen.

    An der Kolbenmanschette     11    kann auch eine  Spiralfeder angebracht sein, um ein gutes,  leichtes und gleichmässiges Dichten zu erzielen.  Unterhalb des Ventils 6, 7 ist ein Belüf  tungsventil L angebracht. Auch ist der Ap  parat mit einem Vakuummeter     Y    versehen.      Die Wirkungsweise ist folgende  Nachdem der Hohlkörper 1 auf die Haut  3 aufgesetzt ist, wird er mit einer Hand  fest gegen die Haut 3 gedrückt. Mit der an  dern Hand wird die Luftpumpe durch den  an der Kolbenstange 12 angebrachten     Griff    1.3  bedient.

   Wird der Kolben 11 in der Rich  tung des Pfeils<B>A</B> bewegt, so entsteht im  Raume     G,    im Kanal 9 und im Raume 8 eine       Luftverdünnung,    so dass die Kugel 7 von  ihrem Sitze 6 abgehoben wird, und die  Räume C 8, 14 mit dem Hohlraum 4 ver  bunden sind, dessen Luftinhalt verdünnt  wird. Die bei der Bewegung des Kolbens 11  in Richtung des Pfeils A im Raum B be  findliche Luft entweicht durch die Öffnung 15.  Der Kolben 11 ist durch seine schrägen  Stirnflächen aus Leder so ausgebildet, dass  er bei einem Hub in der Richtung     9.    dicht  im Zylinder 10 läuft, hingegen bei der um  gekehrten Bewegungseinrichtung mit etwas  Spiel verläuft.

   Wird der Kolben 11 entge  gengesetzt zur Richtung des Pfeils A be  wegt, so wird der Inhalt der Räume C, 8,  14 etwas zusammengedrückt, so dass die  Kugel 7 des Ventils auf ihren Sitz 6 zurück  fällt und den Raum 4 verschliesst. Beim  nächsten Hub des Kolbens 11 in Richtung  des Pfeils A wiederholen sich die beschrie  benen Vorgänge. Der Umstand, dass eine  sicher wirkende und stets wirksam bleibende  Luftpumpe fest mit dem Apparat verbunden  ist, ist ein besonderer Vorteil.  



  An Stelle der als Ausführungsbeispiel  beschriebenen Kolbenluftpumpe kann auch  eine rotierende Luftpumpe mit dem Hohl  körper 1 verbunden sein. Durch das Vakuum  meter Y kann die Höhe des Unterdruckes    abgelesen werden. Das Belüftungsventil L  erleichtert das Abheben des Apparates von  der behandelten Hautstelle.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zur Erzeugung eines Unterdruckes auf der Körperhaut durch Evakuieren, da durch gekennzeichnet, dass mit dem auf die Haut aufzusetzenden Hohlkörper eine Luft pumpe verbunden ist. UNTERANSPRÜUCHE 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftpumpe unter Vermittlung einer mit einer Bohrung ver- sehenen Stütze und eines Kanalstutzens mit dein Zylinder der Luftpumpe fest verbunden ist. 2. Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Stütze ein Ventilsitz angeordnet ist, auf dem ein Ventilkörper ruht. 3.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben der Luftpumpe beim Saug hub dicht und beim entgegengesetzten Hub mit Spiel im Zylinder geführt ist. 4. Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper wannenförmig aus gebildet ist. 5. Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Belüftungsventil und ein Vakuum meter mit dem Apparate verbunden sind.
CH168280D 1933-05-27 1933-05-27 Apparat zur Erzeugung eines Unterdruckes auf der Körperhaut. CH168280A (de)

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