CH167189A - Einrichtung an Wertstempelmaschinen, um den Stempelabdruck an verschiedenen Stellen der Druckfläche anbringen zu können. - Google Patents

Einrichtung an Wertstempelmaschinen, um den Stempelabdruck an verschiedenen Stellen der Druckfläche anbringen zu können.

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CH167189A
CH167189A CH167189DA CH167189A CH 167189 A CH167189 A CH 167189A CH 167189D A CH167189D A CH 167189DA CH 167189 A CH167189 A CH 167189A
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CH
Switzerland
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stop
levers
sheet
stop lever
dependent
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English (en)
Inventor
Hasler A-G Vormals Tele Hasler
Original Assignee
Hasler Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/44Means for handling copy matter
    • B41K3/46Means for handling copy matter for locating when stationary

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  Einrichtung an Wertstempelmaschinen, um den Stempelabdruck an verschiedenen  Stellen der Druckfläche anbringen zu können.    Bei bisher     bekannten    Wertstempelmaschi  nen kann der Stempelabdruck normalerweise  nur an einer bestimmten Stelle des zu be  druckenden Blattes angebracht werden. Mit  solchen Maschinen     ist    es nicht möglich in  Felder eingeteilte Blätter, zum Beispiel Zeit  karten auf jedem Feld mit einem Stempel  abdruck zu versehen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die  sen Übelstand zu     beheben,    durch Schaffung  einer Einrichtung an     Wertstempelmaschinen     die ermöglicht den Stempelabdruck an ver  schiedenen Stellen der Druckfläche anzubrin  gen. Dieses Ziel wird gemäss der Erfindung  dadurch erreicht, dass zur Bestimmung der       Einführungstiefe    des zu bedruckenden Blat  tes an verschiedenen Stellen der Bahn des  selben mindestens ein beweglicher     Anschlag     z ur W irkung gebracht werden kann und für  die Einstellung des Blattes in der Seiten  richtung eine in derselben     verstellbare    Füh  rung vorhanden ist.

      Auf der Zeichnung, die ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, ist  Fig. 1 ein Vertikalschnitt, wobei von der  Wertstempelmaschine nur die zum Verständ  nis der Erfindung nötigen Teile gezeigt sind;  Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den Ein  führungstisch, einen Teil desselben wegge  brochen;  Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt nach Linie       3-3    der     Fig.    1;       Fig.    4 zeigt eine Einzelheit;       Fig.    5 ist ein Querschnitt nach Linie 5-5  der     Fig.    3, und       Fig.    6 ein     Querschnitt    nach Linie 6-6  der     Fig.    3.  



  Es bezeichnet 1 einen     in    einem Schutz  kasten 2 auf einem Untergestell 3 horizontal  gelagerten Druckzylinder, dessen Wert  stempel 4- über= .den Zylindermantel     vorsteht.     Unter     denn    Druckzylinder- befindet sich ein      Tisch 5, durch den von unten drei Rollen 6,  7 und 8 hindurchragen. Auf der zwangs  läufig angetriebenen Rolle 6 liegt eine schmä  lere Rolle 9, die zusammen mit der Rolle 6  das Einzugrollenpaar für das zu stempelnde  Blatt, zum Beispiel eine in     viele    kleine Felder  eingeteilte     garte    10, bildet. Die Rolle 6 be  sitzt zu beiden Seiten der Rolle 9 zwei rings  um laufende Rillen 11 in die ein auf einer  Achse 12 festsitzender doppelter Auslöse  finger 13 ragt.

   Die Rolle 7 dient als Gegen  druckwalze für den Stempel 4 des Druck  zylinders 1 und auf der Rolle 8 liegt eine  federnd nach unten gedrückte Rolle 14 auf,  durch welche das bedruokte Blatt erfasst und  nach hinten ausgestossen wird. Die Rolle 6  ist in einem Doppelhebel 15 mit diesem auf  und niederbeweglich gelagert     und    wird durch  eine nicht gezeichnete Feder nach oben ge  drückt. Das Blatt 10 wird durch die Rolle  7 durch     Reibung    mitgenommen, bis es an  einem Anschlage ansteht und hier verharrt,  bis der Stempel 4 auf das Blatt 10 zu wir  ken beginnt und dieses während des Druck  vorganges unter dem Zylinder hindurch nach  hinten schiebt. Die Rolle 8 ist durch das in  Fig. 3 und 6 gezeichnete Zahnradgetriebe 16,  17, 18 im Uhrzeigerdrehsinne angetrieben.

    Der Tisch 5 ragt nach vorn über das Ge  stell 3 hinaus und ist am vordern Rand mit  einer Anzahl Einschnitte 19 versehen, die  zur Aufnahme eines Zapfens 20 dienen, wel  cher den Zwischenraum zwischen dem obern  und untern Teil eines vorn doppelt umge  legten Bleches 21 durchdringt, das an beiden  seitlichen Rändern nach oben gebogen ist und  als Führung für das Blatt beim Einlauf zwi  schen die Rollen 6 und 9 dient. Durch Ein  stellen der Führung 21, so dass deren Zapfen  20 in den einen oder andern der     Einschnitte     19 zu liegen kommt, wird das Blatt 10 in  seitlicher Richtung zum     Stempel    4 in eine  bestimmte Stellung gebracht. Damit wird       bestimmt,    in welche Kolonne der längs oder  quer laufenden Felderreihen der Karte 10  der Stempelabdruck angebracht werden soll.

    



  Zur Bestimmung der     Einführungstiefe     des Blattes 10 bezw. der Stelle, an welcher    der Stempelaufdruck erfolgen soll, ist nach  stehend beschriebene Vorrichtung vorhanden.  



  Die Rollen 7 und 8 ragen von     unten    durch  eine längliche Öffnung 22 des Tisches 5 hin  durch, welche zu beiden     Seiten    der Rollen  7 und 8 freien Raum für die     Aufnahme    von  zweiarmigen Anschlaghebeln 23 offen lässt.  Die Anschlaghebel sind paarweise nebenein  ander angeordnet und auf je einer Achse 24  drehbar gelagert. Die Achsen 24 jeder Hebel  reihe sind in zwei an der     Unterseite    des  Tisches 5 befestigten Schienen 25 und 26 ge  lagert. Die Hebel 23 stehen     unter    dem Ein  fluss einer auf seiner Achse aufgeschobenen  Feder 24'     (Fig,   <B>3</B>), die das Bestreben hat,  .den Hebel aufzurichten.

   In     Fig.    1 ist das  vierte Hebelpaar von links aufgerichtet, so  dass die obern Hebelenden in die Bahn des  Blattes 10 ragen und     dieses    an der be  stimmten Stelle aufhalten. Alle andern An  schlaghebel 23 sind durch an den untern  Armen derselben anliegende     Sperrhebel   <B>27</B>       niedergelegt,    die ebenfalls paarweise auf je  einer gemeinsamen Achse 28 festsitzen.

   Die  Hebel 2 7 sind winkelförmig gebogen und an  ihren freien Enden beidseitig schräg     zuge-          schärft,    so dass sie bei schräger Lage     stets    nur  mit einer schmalen     gante    von seitwärts       bezw.    unten am betreffenden Hebel 23 an  liegen. Die Achsen 28 sind in     den-Seiten-          wänden    einer     Mulde    29 gelagert, die mit zwei  Bodenverlängerungen 30 und 31 auf zwei ein  wärts ragenden Vorsprüngen 32 und 33 des  Gestelles 3     befestigt    ist. Der Ausschlag der  Hebel 27 ist beidseitig begrenzt durch von  den Seitenwänden der Mulde 29 einwärts ra  gende Stifte 34.

   Die Achsen 28 sind in     Fig.    3       nach    rechts verlängert und tragen     ausserhalb     der rechten Seitenwand der Mulde 29 einen  Flansch 35 mit auf -der     äussern    Stirnseite  angeordneter, diametral verlaufender Mit  nehmerrippe 36. Über die Verlängerung jeder  Achse 28 kann ein für alle Achsen 28 ge  meinsamer Steckschlüssel 37 gesteckt werden,  welcher an seinem vordern Ende einen       Flansch    37' mit auf der vordern     ,Stirnseite     angeordneter, diametral verlaufender Nut zur  Aufnahme .der     Mitnehmerrippe        36    trägt.

   Da-      mit der Steckschlüssel 37 nur bei nach oben  gestellten Hebeln 27, also bei umgelegten     An-          schlaghebeln    23 an den Flanschen 35 der  Achsen 28 angesetzt und auch nur in dieser  Lage abgezogen werden kann, ist über jedem  Flansch 35 ein von der betreffenden Seiten  wand der Mulde 29 abstehender, mit einem  Kopf versehener Stift 38 angeordnet und der  Flansch<B>37'</B> des Steckschlüssels weist einen  den Kopf des Stiftes 38 durchlassenden Aus  schnitt 39 auf. Diese Massnahme verhindert,  dass mehr als ein Anschlaghebel 23 aufge  richtet sein kann.

   Es ist nämlich erforder  lich zum Abziehen des Steckschlüssels, diesen  mit dem betreffenden Hebelpaar 2 7 in die  obere Endstellung, das heisst in die Aus  gangsstellung zurückzustellen um den Aus  schnitt 39 des Steckschlüssels mit dem Kopf  des Stiftes 38 zur Deckung zu bringen. Bei  herausgezogenem Steckschlüssel sind somit  alle Anschlaghebel 23 niedergeklappt. Ein  bei dieser Lage der Hebel 23 eingeführtes  Blatt 10 würde einfach unbedruckt die Ma  schine auf der hintern Seite wieder verlassen.  



  Damit der jeweilen in Sperrstellung ein  gestellte Anschlaghebel 23 in dem Augen  blick, in welchem der Stempel 4 auf das  Blatt 10 zu wirken beginnt, ausser Wirkung  gesetzt, also umgeklappt und dadurch aus  der Bahn des Blattes 10 gebracht werde,  ist folgende Einrichtung vorgesehen. Der un  tere Arm jedes Anschlaghebels 23 weist einen  nach der betreffenden Führungsschiene 26  hinragenden Ansatz 23' auf. Die Führungs  schienen 26 weisen auf den einander zuge  kehrten Längsseiten je eine Längsnut 40 auf,  in welchen Längsnuten ein Rahmen (Schie  ber) 41 längsverschiebbar geführt ist.

   Die  mit den Anschlaghebelreihen gleich laufen  den Längsleisten dieses Rahmens 41 tragen  im Bereich jedes Ansatzes 23 der aufgerich  teten Anschlaghobel einen Vorsprung (Zähne)  42, so dass bei entsprechender Verschiebung  des Rahmens die aufgerichteten Anschlag  hebel 23 umgeklappt werden. Das Verschie  ben des Rahmens 41 und damit das     Ausser-          wirkungsetzen    der Anschlaghebel im rich  tigen Augenblick geschieht durch einen von    einer in Abhängigkeit des Druckzylinders  rotierenden Unrundscheibe 43     zwangsschlüs-          sig    gesteuerten Hebel 44, der mit einem Zap  fen 45 in einen gabelförmigen     Kopf    46 eines  Armes 47 der einen Längsleiste des Rahmens  41 eingreift.

   Sobald der durch eine nicht ge  zeichnete Feder an die     Unrundscheibe    43 an  gedrückte Hebel 44 den Rahmen 41 so ver  schiebt, dass durch dessen     Vorsprünge    42 die  aufgerichteten Anschlaghebel 23 umgeklappt  werden, wird die Bahn des Blattes 10 frei  gegeben, so dass dieses an der     gewünschten     Stelle, mit dem Stempelabdruck versehen,  nach hinten ungehindert austreten kann.  



  Statt einer Anzahl Anschlaghebel könnte  auch nur ein einziger oder ein einziges Paar       derselben    an einem Schieber angebracht sein,  welcher in der Längsrichtung der Bahn des       Blattes    10 in beliebig verschiedene Stellungen       einstellbar    wäre. In diesem Falle kämen die  Hebel 27 in Wegfall und die Ansätze 23' des  oder der Anschlaghebel 23     müssten    nach einer  Richtung umklappbar sein. Der Rahmen 41       hätte    dann an     Stelle    der Vorsprünge 42 Ver  zahnungen mit enger     Teilung.     



  Im übrigen wäre die Wirkung genau  gleich wie bei der beschriebenen und darge  stellten Einrichtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Wertstempelmaschinen, um den iStempelabdruek an verschiedenen Stellen der Druckfläche anbringen zu kön nen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Be- stimmung der Einführungstiefe des zu be- ,druckenden Blattes an verschiedenen Stellen der Bahn desselben mindestens ein beweg licher Anschlag zur Wirkung gebracht wer den kann und für die Einstellung des Blat tes in der Seitenrichtung eine in derselben verstellbare Führung vorhanden ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Bestim mung der Einführungstiefe des zu bedruk- kenden Blattes mehrere von der Druck stelle verschieden weit entfernte An- - schläge vorhanden sind, die einzeln in Sperrstellung gebracht und ausser Wir kung gesetzt werden können. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzeln einstellbaren Anschläge durch Hebel gebildet sind, die bei ihrer Freigabe durch Federkraft selbsttätig in die Sperrstellung bewegt werden und durch mittelst Schlüssel betätigbare Or gane ausser Wirkung gesetzt werden kön nen.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Anschlaghebel durch einen gemeinsamen, mechanisch hin- und herbewegten Schieber beherrscht sind, welcher so gesteuert ist, dass er - bei seiner Verschiebung in -der einen Bewe- gungsrichtung in Sperrstellung befind liche Anschlaghebel aus der Bahn des zu bedruckenden Blattes herausbewegt, so bald der Druckstempel auf dasselbe zu wirken beginnt.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis ä, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Organe, mittelst denen die Anschlaghebel ausser Wirkung gesetzt werden können, durch einen gemeinsamen Schlüssel umstellbar sind, welcher nur in einer bestimmten Stellung bei in Wir kungsstellung befindlichem Organ einge führt und herausgezogen werden kann, so dass zum Herausnehmen des Schlüssels der betreffende Anschlaghebel zuerst ausser Wirkung gesetzt werden muss und bei herausgezogenem Schlüssel kein An schlaghebel in Sperrstellung ist.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anschlaghebel paarweise in zwei nebeneinander laufenden Reihen angeordnet sind und der sie beherrschende Schieber als Rahmen ausgebildet ist, wel cher an den mit den Anschlaghebelreihen bleichlaufenden Leisten in den Bereich von an den Anschlaghebeln angeordneten An- Sätzen ragende Vorsprünge aufweist. -
CH167189D 1933-01-30 1933-01-30 Einrichtung an Wertstempelmaschinen, um den Stempelabdruck an verschiedenen Stellen der Druckfläche anbringen zu können. CH167189A (de)

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