CH167145A - Vorrichtung zum Aufklemmen von Reissverschlussgliedern auf ein Tragband. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufklemmen von Reissverschlussgliedern auf ein Tragband.

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CH167145A
CH167145A CH167145DA CH167145A CH 167145 A CH167145 A CH 167145A CH 167145D A CH167145D A CH 167145DA CH 167145 A CH167145 A CH 167145A
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      Vorriehtung    zum     Aufklemmen    von     Reissversehlussgliedern    auf ein Tragband.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zum     Aufklemmen    von     Reissver-          schlussgliedern    auf ein Tragband und besteht  darin, dass die auf das Tragband aufgesetz  ten     Reissverschlussglieder    durch zwei auf  gegenläufigen Exzentern gelagerte     Andrück-          backen    an das Tragband festgeklemmt wer  den, wobei diese     Andrückbacken    gleichzeitig  den Bandhalter mit dem eingelegten Trag  band vorschieben.

   Indem die     Andrückbacken     den Bandhalter beim Festklemmen der Reiss  verschlussglieder gleichzeitig vorschieben, und  zwar je nach der Drehzahl der Backen mehr  oder weniger kontinuierlich, können die     Ver-          schlussglieder    laufend zugeführt. und auf das       Tragband    festgeklemmt werden, wodurch die  Herstellung von Reissverschlüssen erheblich  beschleunigt wird gegenüber der Herstellung  auf solchen Vorrichtungen, bei denen die       @'erschlussglieder    nur beim Stillstand des  Tragbandes an dieses mittelst vor- und zu  rückgehender     Pressbacken    angedrückt wer  den.

      Zur Zufuhr der     Verschlussglieder    zum  Tragband kann vor den     Andrückbacken    und  oberhalb des Tragbandes ein Magazin an  geordnet sein, welches die     Verschlussglieder     fallen lässt. Um die Zeit zum Aufsetzen  eines     Verschlussgliedes    auf das Tragband  kurz zu halten, kann am untern Ende des       1NZagazins    ein Haltefuss angeordnet sein, der  oberhalb des vorbeiziehenden Tragbandes  liegt und auf den die     Verschlussglieder    fal  len, und zwar so, dass sie rittlings auf den  Haltefuss zu sitzen kommen und mit ihren  Armen in die Lücken zwischen den Kamm  zähnen des Bandhalters greifen.

   Es werden  dadurch die     Verschlussglieder    durch die  Zähne des Bandhalters mitgenommen, wobei  sie auf dem Haltefuss     entlanggleiten,    bis sie  sich am Ende des Fusses auf das Tragband  niedersetzen.  



  Oberhalb des Tragbandes kann eine Rolle  angeordnet sein, welche die     Verschlussglieder     beim     Aufklemmen    in senkrechter Richtung  niederdrückt, damit sie von drei Seiten-einen      Druck , erhalten und dadurch eine gleich  mässige Gliederreihe ergeben.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 einen     Querschnitt    durch das Stoff  band mit den lose aufgesetzten     Reissver-          schlussgliedern,          Fig.    2 eine Seitenansicht des Bandhalters,  dessen     Kammzähne    geschnitten,       Fig.        ä    einen Querschnitt durch die Auf  klemmvorrichtung mit den Exzentern,       Fig.4    eine Aufsicht auf die     Aufklemm-          vorrichtung        mit    den     Andrückbacken,

            Fig.    5 einen vertikalen     Teilschnitt    durch  die     Aufklemmvorrichtung    mit dem Magazin  zur mechanischen Zuführung der Glieder,  und         Fig.    6 einen     vertikalen    Schnitt durch die       Aufklemmvorrichtung    mit     einer        etwas    an  ders ausgebildeten Sperrvorrichtung am Ma  gazin.  



  Das     Stoffband    u, auf das die     Reissver-          schlussglieder    b aufgesetzt und     aufgeklemmt     werden müssen, ist in bekannter Weise in  einen zweiteiligen Bandhalter c     mit    Kamm  zähnen d gelegt, wobei dieser Halter c in  einer Führung der     Grundplatte        h    verschieb  bar ist. In dieser Grundplatte     lt    sind zwei  Wellen<I>k</I> mit     Exzenterzapfen   <I>f</I> gelagert, die  im übrigen durch die beiden Zahnräder i  miteinander in Verbindung stehen, welche  eine gegenläufige Umdrehung der beiden  Wellen vermitteln.

   Die beiden Exzenter  zapfen f greifen in die     Andrückbacken    e,  die ausserdem durch eine Schlitzführung g in  ihrer Lage     bestimmt    sind. Es können Mittel  vorgesehen sein, um den     Anpressdruck    der  Backen e durch Stellschrauben oder derglei  chen regulieren zu können.  



  Die Zuführung der     Verschlussglieder    zu  dem Stoffband a erfolgt durch ein oberhalb  des Stoffbandes vor den     Andrückbacken    e  angeordnetes Magazin in, in welchem die  Glieder b geordnet herunterfallen. Damit    die Glieder b regelmässig     zwischen    die  Kammzähne des Bandhalters c gelangen und  ihre     Aufsetzzeit    gekürzt wird, ist vor der  untern Magazinöffnung ein Haltefuss t an  geordnet, auf den die Glieder rittlings zu  sitzen kommen.

   Es greifen dabei die beiden  Arme der     Verschlussglieder    b zwischen die  Zähne des Halters c und werden bei der Be  wegung des Halters demzufolge von ihm     mit-          genommen.    Sie gleiten dabei auf dem Halte  fuss t entlang, bis sie sich auf das Stoffband  am Ende dieses Fusses t aufsetzen. Die An  ordnung eines derartigen Haltefusses t hat  den Vorteil, dass jeweils nur ein     einzelnes          Verschlussglied    in die Zahnlücken des Band  trägers c fallen kann, da sich das nächste  nachfallende Glied auf die Zähne d selbst  setzt, bis durch das Weiterrücken des Hal  ters c das Glied b in die nächste Zahnlücke  fallen kann.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    6 ist eine andere       Sperrvorrichtung    für die Glieder b angege  ben. Am Magazin in ist eine Sperrklinke q  drehbar gelagert, die     mit    einem in das  Innere- des Magazins ragenden Stift r ver  sehen ist. Der durch das Eingreifen der  Sperrklinke q in die Zahnlücke sperrende  Stift     r    und die am Anfang und Ende des  Halters c befindlichen Nocken s verhindern       selbsttätig    das ungewollte     Austreten    der  Glieder b aus dem Magazin.

   Die Sperrvor  richtung<I>q, r</I> gibt also den Lauf der Glieder  im Magazin beim Weiterrücken des Halters  um einen     Zahn    d jedesmal frei, so dass ein       Verschlussglied    b in die betreffende Zahn  lücke fallen kann.  



  Die     Handhabungs-    und Wirkungsweise  der beschriebenen-     Aufklemmvorrichtung    ist  folgende:  Der Halter c mit dem eingelegten Stoff  band     a    wird in die Führung der Grundplatte       h    geschoben, und zwar so weit, bis sein vor  deres, mit Gliedern besetztes Ende von den  beiden     Andrückbacken    e gefasst     wird.    Durch  die Drehung der     Exzenterwellen    k wird nun  infolge der kreisenden Bewegung der Backen       e    der Halter c vorwärtsgeschoben.

   Die bei-      den etwas abgeschrägten     Andrückbacken    e       drücken    dabei. die ersten     Reissverschlussglie-          der    schwach an, und je weiter der Halter     c          neschoben    wird, desto stärker wird das vor  her schon lose angedrückte     Verschlussglied    b  au das Stoffband a gepresst     (Fig.4).    Der       Anpressvorgang    geht also stufenweise vor  sich.  



  Über dem Stoffband<I>a</I> kann eine Rolle<I>p</I>  angeordnet sein, welche die Glieder b gleich  mässig auf das Stoffband niederdrückt, und  zwar gerade dann, wenn die     Verschluss-          glieder    durch die Backen e auf das Stoff  band     aufgeklemmt    werden.    Im übrigen erfolgt die Zuführung der       Verschlussglicder    vor den Backen durch das       WIagazin    mit einer der beschriebenen Sperr  vorrichtungen zum Zurückhalten und ein  wandfreien Einführen der     Verschlussglieder     in die Zahnlücken.  



  Die beschriebene     Aufklemmvorrichtung     hat den Vorteil, dass die V     erschlussglieder     laufend auf das Stoffband aufgebracht     und          aufgeklemmt    werden und dass die Vorrich  tung bei beliebiger Umdrehungszahl der An  triebsexzenter laufen kann. Das Vorwärts  schieben des Bandhalters erfolgt, wie schon  gesagt, gleichzeitig mit dem     Aufklemmen     der Glieder durch die     Anpressbacken    e.

      Die Bedienung der Vorrichtung besteht  nur noch darin, dass die     Verschlussglieder    b  in den Vorratsbehälter des Magazins     m    ein  gelegt und dass das in den Halter c eingelegte  Stoffband     a    in die Vorrichtung eingeführt  wird.  



  Indem die     Andrückbacken    e den Band  halter c mittelst der Glieder b vorschieben,  hört der Vorschub des Bandhalters automa  tisch auf, wenn durch irgend eine Störung,  beispielsweise durch     Klemmung,    die Be  setzung des Stoffbandes     a    mit Gliedern un  terbrochen werden sollte. Da übrigens die       Andrüekbacken    e den Halter nur durch Rei  bung mitnehmen, wird der Vorschub des  Halters auch unterbrochen, wenn das Stoff  band selbst klemmen sollte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Aufklemmen von Reiss verschlussgliedern auf ein 'Pragband, dadurch gekennzeichnet, dass die auf das Tragband aufgesetzten Reissverschlussglieder durch zwei auf gegenläufigen Exzentern gelagerte An- drückba.eken an das Tragband festgeklemmt werden, wobei die Andrückbacken gleich zeitig den Bandhalter mit dem eingelegten Tragband vorschieben. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass vor den An- drückbacken (e) oberhalb des Tragban des (a) ein Magazin (ma) zur Zufuhr der Reissverschlussglieder (b) zum Tragband (a) durch Fallenlassen angeordnet ist. ?.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Magazin (m) am untern Ende einen Haltefuss (t) aufweist, der oberhalb des vorbeigehenden Tragbandes (a) liegt und auf den die Verschluss glieder (b) fallen, und zwar so, dass sie rittlings auf den Haltefuss zu sitzen kommen und mit ihren Armen in die Lücken zwischen den Kammzähnen (d) des Bandhalters (c) greifen, um von die sen Zähnen<I>(d)</I> auf dem Haltefuss<I>(t)</I> entlanggleitend mitgenommen zu wer den, bis sie sich auf das Tragband (a) setzen. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1., dadurch gekennzeich net, dass der Bandhalter (c) Nocken (s) aufweist, die den Austritt der Reissver- schlussglieder (b) aus dem Magazin (m) zu Anfang und Ende des Bandhalters sperren. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass eine Sperrvorrichtung (q, <I>r)</I> in Verbindung mit den Zahnlücken und Zähnen (d) des Bandhalters (c) das Aus treten der Verschlussglieder (b) aus dem Magazin (m) steuert.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass eine Rolle (p) über dem Trag band (a) angeordnet ist, welche die Reiss- verschlussglieder (b) beim. Aufklemmen in senkrechter Richtung niederdrückt, damit die Glieder von drei Seiten einen Druck erhalten und dadurch gleichmässig auf das Band (a) geklemmt werden.
CH167145D 1931-12-22 1932-12-03 Vorrichtung zum Aufklemmen von Reissverschlussgliedern auf ein Tragband. CH167145A (de)

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