CH167144A - Verfahren zur Herstellung von Kleiderunterkragen und ähnlichen Kleiderteilen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kleiderunterkragen und ähnlichen Kleiderteilen.

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CH167144A
CH167144A CH167144DA CH167144A CH 167144 A CH167144 A CH 167144A CH 167144D A CH167144D A CH 167144DA CH 167144 A CH167144 A CH 167144A
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Moser Hans
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Moser Hans
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    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H43/00Other methods, machines or appliances
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
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    • A41D27/00Details of garments or of their making
    • A41D27/18Cloth collars
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/10Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials obliquely

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Kleiderunterkragen und ähnlichen Kleiderteilen.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von     Kleiderunterkragen    und ähn  lichen Kleiderteilen, welche aus einer Lage  aus schmiegsamem Stoff und einer zur Ver  stärkung dienenden, daraufgenähten Lage  aus gewobenem Stoff bestehen.  



  Als Unterkragen bezeichnet man den  jenigen Teil eines Kleidungsstückes, welcher  unter dem Deckkragen liegt und dazu dient,  diesem einen gewissen elastischen Halt zu  geben, damit sich der aus Unterkragen und       Deckkragen    bestehende Kleiderkragen der  individuellen Körperform gut anschmiegt. Zu  diesem Zweck besteht der Unterkragen ge  wöhnlich aus zwei Stofflaben, einer untern  aus schmiegsamem Stoff, insbesondere aus  Filz oder gewalktem Tuch, und aus einer  z ur Verstärkung dienenden, daraufgenähten  obern Lage aus gewobenem Stoff, insbeson  dere aus Leinwand oder Haartuch.  



  Bisher wurden solche Unterkragen mei  stens in der folgenden althergebrachten  Weise hergestellt. Zunächst wurden die bei  den für einen Unterkragen zu verwendenden       Stofflagen    in der gewünschten Form einzeln    zugeschnitten und passend aufeinandergelegt.  Dann wurden die beiden Stofflagen     aufein-          andergeheftet,    mit dem schmiegsamen Stoff  als untere Lage über den Finger gelegt und  von Hand     mittelst    Blindstichen zusammen  genäht. Dabei     wurden    die über den Finger  gebogenen Stofflagen nach und nach in pas  sender Weise verschoben,     bis    dieselben auf  der ganzen Fläche durch zahlreiche Blind  stiche zusammengenäht waren.  



  Ein so hergestellter Unterkragen hat die  gewünschte Eigenschaft, dass er zum "rollen  nach innen", also nach der Seite des schmieg  samen Stoffes neigt. Er ist deshalb imstande,  dem Deckkragen den erforderlichen Halt zu  geben, so     da.ss    sich der aus Unterkragen und  Deckkragen bestehende Kleiderkragen der  individuellen Körperform gut     anschmiegt.     Ausserdem hat ein so hergestellter Unter  kragen die weitere, ebenfalls erwünschte  Eigenschaft, dass der durch die beiden Stoff  lagen gezogene Nähfaden auf der Seite des  schmiegsamen Stoffes nicht sichtbar ist.  



  Das beschriebene Herstellungsverfahren  für die Unterkragen hat aber den grossen      Nachteil, dass es wegen der erforderlichen  Handarbeit beim Aufeinandernähen der bei  den Stofflagen ausserordentlich zeitraubend  und unwirtschaftlich ist.  



  Um diesen Nachteil zu vermindern, ist es  bisher auch vorgekommen, dass die beiden  Stofflagen nur durch Absteppen auf der ge  wöhnlichen Nähmaschine miteinander ver  näht wurden. Dieses weniger zeitraubende  und bequemere Verfahren hat aber seiner  seits den grossen Nachteil, dass ein so her  gestellter Unterkragen nicht zweckmässig ver  näht ist und die Fähigkeit zum     #rollen    nach  innen" nicht besitzt. Ein so hergestellter  Unterkragen ist deshalb nicht imstande, dem  Deckkragen den erforderlichen elastischen  Halt zu geben, so dass sich der aus Unter  kragen und Deckkragen bestehende Kleider  kragen der individuellen Körperform nicht  richtig anschmiegt, und     dass    insbesondere die  Ecken des Kleiderkragens häufig nach aussen  rollen.

   Ferner hat dieses bequemere Verfah  ren den Nachteil, dass der durch die beiden  Stofflagen des Unterkragens gezogene Näh  faden auf der Seite des schmiegsamen Stoffes  sichtbar ist.  



  Zweck der Erfindung ist es, diese Nach  teile zu vermeiden. Gemäss der Erfindung  wird dies dadurch erreicht, dass die herzu  stellenden Kleiderunterkragen und ähnlichen  Kleiderteile aus einer fortlaufenden Stoff  bahn herausgeschnitten werden, welche so  hergestellt wird, dass eine erste fortlaufende  Bahn aus schmiegsamem Stoff und eine  zweite fortlaufende Bahn aus gewobenem  Stoff zusammengeführt, dann aufeinander  liegend senkrecht zu der Längsrichtung der  Bahnen nach der Seite des schmiegsamen  Stoffes abgebogen, und hernach an dieser  jeweiligen Biegestelle in Ruhelage durch  zahlreiche parallele Nadeln in der Längs  richtung der Bahnen     gleichzeitig    durch  stochen und     aufeinandergenäht    werden,

   wor  auf sich die Bildung einer solchen Querreihe  von Blindstichen in der     Längsrichtung    der  Bahnen in fortschreitender Folge wieder  holt, so dass gleichzeitig zahlreiche, parallel  laufende     Blindstichnähte    entstehen, deren         Hauptrichtung    mit der Richtung des Nadel  durchstiches der Blindstiche übereinstimmt.  



  Die wichtigsten Vorteile dieses neuen  Verfahrens bestehen darin,     -dass    Kleiderunter  kragen und ähnliche     Kleiderteile    durch dieses  Verfahren in verhältnismässig kurzer Zeit  und mit wenig Kosten, und trotzdem mit  guter, zweckmässiger     Vernähung    der beiden  Stofflagen hergestellt werden können.  



  Ein weiterer Vorteil des neuen Verfah  rens besteht darin, dass dasselbe nun auch  für die vielen kleinen Schneiderbetriebe die  Möglichkeit geschaffen hat, allen Bedürf  nissen hinsichtlich der Art und der Farbe  des zu wählenden     Unterkragenstoffes    zu ge  nügen.

   Dank der grossen Wirtschaftlichkeit  des Verfahrens besteht nämlich jetzt die  Möglichkeit, im Handel zu billigem Preis und  von, jeder Art und Farbe des     Unterkragen-          stoffes    das kleinstmögliche Teilstück einer  durch parallele     Blindstichnähte    zusammen  genähten Stoffbahn, oder sogar nur einen  einzeln aus einer solchen Stoffbahn heraus  geschnittenen Unterkragen kaufen zu können,  so dass auch kleine Schneiderbetriebe eine ge  nügende Auswahl von solchen     Stoffbahnteil-          stücken,    oder einzeln herausgeschnittenen  Unterkragen auf Lager halten     können.     



  Das neue Verfahren kann mit verschie  denen Arten von zur Verstärkung dienendem,  gewobenem Stoff ausgeführt werden. So  kann für die zweite     Stoffbahn    normal ge  wobener Stoff verwendet werden, bei wel  chem die Richtung der Kettenfaden mit der       Längsrichtung    der Bahn übereinstimmt.  Statt dessen kann aber für die zweite Stoff  bahn auch gewobener Stoff verwendet wer  den, bei welchem die Richtungen der beiden  senkrecht     aufeinanderstehenden    Fadengrup  pen mit der Längsrichtung der Bahn je einen  Winkel von 45 Grad bilden.

   In beiden  Fällen werden die herzustellenden Kleider  teile derart aus der aus den beiden Stoff  lagen zusammengenähten Stoffbahn heraus  geschnitten, dass ihre Längsrichtung mit den  Richtungen der beiden     Fadengrüppen    der  zweiten Bahn je einen Winkel von ungefähr  45 Grad bildet.

        Wenn für die zweite Stoffbahn gewobener  Stoff verwendet wird, bei welchem die     Rich-          iungen    der beiden aufeinander senkrecht  stehenden Fadengruppen mit der Längsrich  tung der Bahn je einen Winkel von 45 Grad  bilden, so kann für die Herstellung der zwei  ten Stoffbahn so verfahren werden, dass zu  nächst eine fortlaufende Bahn aus normal  gewobenem Stoff in rhomboidische Teil  stücke zerschnitten wird, deren     Schnittlinien     mit der Richtung der Kettenfäden von un  gefähr 45 Grad bilden, und dass hierauf diese  Teilstücke an der Kettenfadenseite anein  andergereiht und zu der fortlaufenden zwei  ten Bahn zusammengenäht werden.  



  Wenn für die erste Stoffbahn aus  schmiegsamem Stoff ebenfalls ein gewobener  Stoff verwendet wird, so kann selbstverständ  lich auch für die Herstellung der ersten       Stoffbahn    so verfahren werden, dass man zu  nächst eine normal gewobene Stoffbahn in  rhomboidische Teilstücke zerschneidet, und  hierauf diese Teilstücke an der Kettenfaden  seite wieder zusammennäht. So können bei  spielsweise die Unterkragen für in Serien  herzustellende Mäntel hergestellt werden, bei  welchen für die erste Stofflage des Unter  kragens gewöhnlich der gleiche Stoff ver  wendet wird, wie für die betreffenden Mäntel  selbst.  



  Auf der Zeichnung sind mehrere     bei-          spielsw-eise    Durchführungsarten des neuen  Verfahrens dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 ein perspektivisches Bild einer be  reits teilweise zusammengenähten Stoffbahn,  hei welcher die Hauptrichtung der Blind  stiehnähte mit der Richtung der Kettenfäden  des gewobenen Stoffes übereinstimmt, nebst  einigen Teilen einer Vorrichtung, welche für  die Ausführung des neuen Verfahrens nötig  ist,  Fig. 2 eine Seitenansicht dieser bereits  teilweise zusammengenähten Stoffbahn und  der zugehörigen Vorrichtungsteile,  Fig.

   3 ein perspektivisches Bild einer be  reits teilweise zusammengenähten Stoffbahn,       bei    welcher die Hauptrichtung der     Blind-          stichnähte    mit den Richtungen der beiden    aufeinander senkrecht stehenden Fadengrup  pen des gewobenen Stoffes je einen Winkel  von 45 Grad bildet, nebst einigen     Teilen     einer Vorrichtung, welche für die Ausfüh  rung des neuen Verfahrens nötig ist,       Fig.    4 ein perspektivisches Bild einer  Stoffbahn aus normal gewobenem Stoff, die  in     rhomboidische        Teilstücke        zerschnitten     wird,

   deren Schnittlinien mit der Richtung  der Kettenfäden einen Winkel von ungefähr  45 Grad bildet, ferner ein einzelnes dieser       rhomboidischen    Teilstücke, sowie ein per  spektivisches Bild einer neuen Stoffbahn, die  aus solchen     rhomboidischen    Teilstücken, je  doch in anderer Zusammenlegung zusammen  genäht ist,       Fig.    5 ein perspektivisches Bild einer  fertig zusammengenähten Stoffbahn nach  Art der     Fig.    1, aus welcher in der durch aus  gezogene Linien angedeuteten Anordnung  und Form     Kleiderunterkragen    herausge  schnitten werden,       Fig.    6 ein perspektivisches Bild einer  fertig zusammengenähten Stoffbahn nach  Art der     Fig.    3,

   aus welcher in der durch  ausgezogene Linien angedeuteten Anordnung  und Form     Kleiderunterkragen    herausge  schnitten werden.  



  In den Figuren bezeichnet 1 eine fort  laufende Bahn aus Filz, 2 eine fortlaufende  Bahn aus Leinwand, und 3 die aus den Bah  rten 1 und 2     mittelst    zahlreichen parallel  laufenden     Blindstichnähten    zusammengenähte  Stoffbahn 3. Mit 4 ist der auf der Lein  wandseite sichtbare, auf der Filzseite aber  nicht sichtbare Nähfaden bezeichnet, welcher  als Ganzes eine Naht bildet, deren Haupt  richtung mit     X-Y    bezeichnet ist. Bei der  Bildung der einzelnen Blindstiche wird der  Nähfaden von den hierzu erforderlichen Na  deln in der Längsrichtung     Y-Y    der auf  dem Biegebalken 5 aufliegenden Stoffbahnen  durch dieselben hindurchgezogen.

   Der     ge-          n.anüte    Biegebalken 5 dient dazu, die zu  sammengeführten und     aufeinanderliegenden     Stoffbahnen aus Filz und Leinwand nach  der Filzseite senkrecht zur Längsrichtung  der Bahnen abzubiegen, und so für den Na-      deldurchstich beim Nähen in die richtige  Lage zu bringen. 6 sind Führungswalzen  für die Filzbahn 1 und die Leinwandbahn 2,  und 7 sind Führungswalzen für die zusam  mengenähte Stoffbahn 3. Die Lage der bei  den aufeinander senkrecht stehenden Faden  gruppen der Leinwandbahn 2 ist in den  Fig. 1 und 5 mit 8, und in den Fig. 3 und 6  mit 9 bezeichnet.

   Schliesslich ist in den Fig. 5  und 6 mit 10 die Anordnung, Grösse und  Form der einzelnen Unterkragen bezeichnet,  welche aus der fertig vernähten, aus     Filz-          und    Leinwandlage bestehenden Stoffbahn 3       herausgeschnitten    werden.  



  Wie aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich ist,  wird das Verfahren so ausgeführt, dass zu  nächst eine fortlaufende Filzbahn 1 und die  fortlaufende Leinwandbahn 2 durch Füh  rung     zwischen    den Führungswalzen 6 zu  sammengeführt werden. Dann werden die  beiden Bahnen 1 und 2 aufeinanderliegend,  gemeinsam über den Biegebalken 5 geführt,  und an dieser Stelle senkrecht zur Längs  richtung der Bahnen nach der Filzseite ab  gebogen. In dieser abgebogenen Stellung  bleiben die Bahnen 1 und 2 nun jeweilen  einen Augenblick ruhend.

   In Ruhelage wer  den dann die     beiden    Bahnen an der jewei  ligen Biegestelle durch zahlreiche parallele  Nadeln in der Richtung Y-Y, welche mit  der Längsrichtung der Bahnen     überein-          stimmt,    gleichzeitig durchstochen und mit  Nähfaden 4 aufeinandergenäht. Dadurch  wird gleichzeitig eine ganze Querreihe von  Blindstichen gebildet. Hierauf wird die Bil  dung einer solchen Querreihe von gleich  zeitig ausgeführten Blindstichen in der  Längsrichtung der Stoffbahnen X-X in  fortschreitender Folge wiederholt, indem die  Stoffbahnen 1 und 2 in fortschreitender  Folge wieder ein Stück in dieser Richtung       weitergeschoben    werden.  



  Auf diese Weise entstehen gleichzeitig  zahlreiche, parallel laufende Blindstichnähte.  Diese Nähte können auf der Leinwandseite  ein regelmässiges, zickzackförmiges Bild auf  weisen, welches dadurch entsteht, dass in den  aufeinanderfolgenden Blindstichquerreihen in    regelmässiger Weise eine seitliche Verschie  bung des Nadeldurchstiches vorgenommen  wird. In jedem Falle aber stimmt die Haupt  richtung der Blindstichnähte, welche mit  X-X bezeichnet ist, mit der Richtung des  Nadeldurchstiches der Blindstiche überein.  



  Bei den Ausführungsbeispielen nach den       Fig.1    und 5 ist für die zur Verstärkung  dienende Stofflage ein normal gewobener  Stoff verwendet worden, bei welchem die Rich  tung der     Kettenfäden    mit der     Längsrichtung     der Stoffbahn     übereinstimmt.    Infolgedessen  stimmt in diesem Falle die Hauptrichtung  der     Blindstichnähte        :X-X    ebenfalls mit der  Richtung der Kettenfäden 8 des gewobenen  Stoffes überein. Aus der so hergestellten zu  sammengenähten Stoffbahn 3 werden die  herzustellenden Unterkragen 10 derart her  ausgeschnitten, dass ihre Längsrichtung mit  den Richtungen der beiden Fadengruppen 8  je einen Winkel von ungefähr 4,5 Grad bil  den.

   Die Stoffbahn 3 wird daher zweck  mässig zuerst in schmale Parallelstreifen     zer-.     schnitten, welche mit der     Längsrichtung    der  Stoffbahn 3 einen Winkel von ungefähr 45  Grad bilden. Bei diesem Verfahren ist die  Breite der zusammengenähten Stoffbahn ab  sichtlich gleich der Strecke     B,,    oder gleich  der Strecke     BZ    gewählt worden, damit aus  je einem Parallelstreifen zwei     bezw.    vier  Unterkragen herausgeschnitten werden kön  nen, ohne dass nennenswerter Abfall entsteht.  



  Bei den Ausführungsbeispielen nach den       Fig.3    und 6 ist dagegen für die zur Ver  stärkung dienende Stofflage ein gewobener  Stoff verwendet worden, bei welchem die       Richtungen    der beiden aufeinander senkrecht  stehenden Fadengruppen 9 mit der Längs  richtung der Stoffbahn je einen Winkel von  45 Grad bilden. Infolgedessen bildet in die  sem Falle die Hauptrichtung der     Blindstich-          nähte        Y-Y    mit den Richtungen der beiden  aufeinander senkrecht stehenden Fadengrup  pen 9 des gewobenen Stoffes ebenfalls je  einen     Winkel    von 45 Grad.

   Aus der so her  gestellten zusammengenähten Stoffbahn 3  werden die herzustellenden Unterkragen 10  derart     herausgeschnitten,    dass ihre Längs-           richtung    mit den Richtungen der beiden  Fadengruppen 9 je einen Winkel von un  gefähr 45 Grad bildet. Die Stoffbahn  wird daher zweckmässig zuerst in schmale  Parallelstreifen zerschnitten, welche mit der  Längsrichtung der Stoffbahn 3 überein  stimmen.  



  Die in den Ausführungsbeispielen nach  den Fig. 3 und 6 benötigte Stoffbahn aus  gewobenem Stoff wird gemäss Fig. 4 in glei  cher Weise hergestellt. Zunächst wird eine  fortlaufende Bahn 2' aus normal gewobenem  Stoff in rhomboidische Teilstücke (a1, b1, cl,  dl), (a2, b2, c2, d2) usw. zerschnitten. Hier  auf werden diese Teilstücke in fortschreiten  der Folge an ihrer Kettenfadenseite bi, e1  bezw. a2, d2 wieder aneinandergereiht und  zu einer fortlaufenden Stoffbahn 2 zusam  mengenäht. Bei dieser fertig zusammen  genähten Stoffbahn bilden nun die Rich  tungen der beiden aufeinander senkrecht ste  henden Fadengruppen 9 mit der Längsrich  tung der Stoffbahn je einen Winkel von  45 Grad.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kleider unterkragen und ähnlichen Kleiderteilen, welche aus einer Lage aus schmiegsamem Stoff und einer zur Verstärkung dienenden Lage aus gewobenem Stoff bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Kleiderteile aus einer fortlaufenden Stoffbahn herausge schnitten werden, welche so hergestellt wird, dass eine erste fortlaufende Bahn aus schmieg samem Stoff und eine zweite fortlaufende Bahn aus gewobenem Stoff zusammenge führt, dann aufeinanderliegend senkrecht zu der Längsrichtung der Bahnen nach der Seite des schmiegsamen Stoffes abgebogen,
    und hernach an dieser jeweiligen Biegestelle in Ruhelage durch zahlreiche parallele Na deln in der Längsrichtung der Bahnen gleich zeitig durchstochen und aufeinandergenäht werden, worauf sich die Bildung einer sol chen Querreihe von Blindstichen in der Längsrichtung der Bahnen in fortschreiten der Folge wiederholt, so dass gleichzeitig zahlreiche,. parallel laufende Blindstichnähte entstehen, deren Hauptrichtung mit der Richtung des Nadeldurchstiches der Blind stiche übereinstimmt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren zur Herstellung von Kleider unterkragen und ähnlichen Kleiderteilen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass für die zweite Stoffbahn normal gewobener Stoff verwendet wird, bei welchem die Richtung der Ketten fäden mit der Längsrichtung der Bahn übereinstimmt, und dass die herzustellen den Kleiderteile derart aus der zusam mengenähten Stoffbahn herausgeschnitten werden, dass ihre Längsrichtung mit den Richtungen der beiden Fadengruppen der zweiten Bahn je einen Winkel von un gefähr 45 Grad bildet.
    Verfahren zur Herstellung von Kleider unterkragen und ähnlichen Kleiderteilen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass für die zweite Stoffbahn gewobener Stoff verwendet wird, bei wel chem die Richtungen der beiden aufein ander senkrecht stehenden Fadengruppen mit der Längsrichtung der Bahn je einen Winkel von 45 Grad bilden, und dass die herzustellenden Kleiderteile derart aus der zusammengenähten Stoffbahn heraus geschnitten werden, dass ihre Längsrich tung mit den Richtungen der beiden Fadengruppen der zweiten Bahn je einen Winkel von ungefähr 45 Grad bildet.
    Verfahren zur Herstellung von Kleider-. unterkragen und ähnlichen Kleiderteilen nach Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass zunächst eine fortlaufende Bahn aus normal gewobenem Stoff in rhomboidische Teilstücke zerschnitten wird, deren Schnittlinien mit der Rich tung der Kettenfäden Winkel von 45 Grad bilden, und dass hierauf diese Teil stücke an der Kettenfadenseite anein- andergereiht und zu der fortlaufenden zweiten Bahn zusammengenäht werden.
CH167144D 1933-01-05 1933-01-05 Verfahren zur Herstellung von Kleiderunterkragen und ähnlichen Kleiderteilen. CH167144A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2758559A (en) * 1951-12-08 1956-08-14 Jonsson Nils Johan Method and a feeding device in blindstitching of textile fabrics

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2758559A (en) * 1951-12-08 1956-08-14 Jonsson Nils Johan Method and a feeding device in blindstitching of textile fabrics

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