CH166757A - Vorrichtung zum Färben von Textilien aller Art. - Google Patents

Vorrichtung zum Färben von Textilien aller Art.

Info

Publication number
CH166757A
CH166757A CH166757DA CH166757A CH 166757 A CH166757 A CH 166757A CH 166757D A CH166757D A CH 166757DA CH 166757 A CH166757 A CH 166757A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dye
circulation
tub
liquor
vat
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jantsch Heinrich
Original Assignee
Jantsch Heinrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jantsch Heinrich filed Critical Jantsch Heinrich
Publication of CH166757A publication Critical patent/CH166757A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/17Passing liquid through fibrous materials in open containers with a form not determined by the nature of the fibrous material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Vorrichtung     ziun    Färben -von Textilien aller Art.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Vorrichtung zum Färben von Tex  tilien aller Art, mit der das Färben in an  sich bekannter Weise dadurch erfolgt, dass  die     Farbflotte    durch das indem     Färbebottich     ruhende Färbegut     hindurehgetrieben    wird,  indem die Farbflotte auf mechanischem  Wege in Zirkulation versetzt     wird.    Die bis  her gebräuchlichen Färbevorrichtungen dieser  Art weisen gewisse Mängel auf, die auf  deren Ausbildung zurückzuführen sind.

   Diese  Mängel bestehen im wesentlichen darin, dass  einmal durch Einbauten in den Färbebottich  eine vollkommen reibungslose Zirkulation  der Farbflotte durch den     Färbebottich    nicht  gewährleistet ist und ferner durch die Zir  kulation der Farbflotte, die sich bei den be  kannten     Vorrichtungen    teilweise ausserhalb  des Färbebottichs vollzieht, eine Abkühlung  der     Farbflotte,    die bekanntlich normal  eine Temperatur von zirka 98   aufzuweisen  hat,     eintritt.    Die Hemmungen, denen die       Farbflotte    bei ihrer Zirkulation durch den    Färbebottich ausgesetzt ist, haben zur Folge.  dass eine einwandfreie gleichmässige Durch  färbung des Färbegutes nicht erzielt wird.

    Dieser Mangel wird noch dadurch gesteigert.,  dass infolge der vorerwähnten Abkühlung der  Farbflotte unter die normale Kochtemperatur  eine ungleichmässige     Verteilung    des Farb  stoffes bedingt ist.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist,  diese Mängel der bekannten Färbevorrich  tungen zu vermeiden. Dieser Zweck wird der  Erfindung gemäss durch die besondere Aus  bildung der Färbevorrichtung erzielt. Nach  dieser Ausbildung besteht die Vorrichtung  aus dem aus einer Kammer und einem mit  dieser verbundenen, als Becken ausgebil  deten     Metallfütterung    versehenen Färbe  bottich, einem in diesen     eingebauten    Pack  raum zur Aufnahme des     Färbegutes,    einem  zum hermetischen Abschluss des     Färbe-          bottichs        dienenden    Deckel und einem in den       Färbebottich    eingebauten,

   motorisch an  getriebenen Propeller zur     Bewirkung    der           Zirkulation    der     Farbflotte    innerhalb des  vollkommen geschlossenen     Färbebottichs,    wo  durch bei grösster     Einfachheit    der Vorrich  tung eine absolut einwandfreie und zuver  lässige Färbung gewährleistet ist.  



  In der Zeichnung ist die Färbevorrich  tung gemäss der Erfindung beispielsweise  in einer     Ausführungsform    und in mehr sche  matischer Weise dargestellt, und zwar in  einem senkrechten     Längsschnitt.     



  1 ist die Kammer, in die die becken  artige, aus einem geeigneten Metall, zum  Beispiel Kupfer, bestehende     Metallausfütte-          rung    2 eingesetzt ist. Diese     Ausfütterung    2  ist an ihrem Boden bei 3 abgerundet, um so  eine     hemmungsfreie,    schnelle und intensive  Zirkulation der     Farbflotte    innerhalb des Bot  tichs 1, 2 zu erzielen. In das Becken 2 ist  der aus den beiden durchlochten Wänden 4  und 5 und der Wand 6 gebildete Raum 7,  der sogenannte Packraum eingebaut, der zur  Aufnahme des jeweils zu färbenden Gutes  dient. Der Packraum 7     ist    von drei kanal  artigen     Räumen    8, 9, 10 umgeben, die zur  Aufnahme der Farbflotte dienen.

   An dem  einen Ende des Raumes 8 ist das Gehäuse  11 zur Aufnahme des Pumpenflügels 12 an  geordnet, der seinen     Antrieb    durch einen Mo  tor 13 erhält. Die     Wandungen    des Gehäuses  1.1 sind durchlocht, um die ungehinderte,  durch den sich mit grosser     Geschwindigkeit     drehenden Pumpenflügels bewerkstelligte       Zirkulation    der Farbflotte in Richtung der  Pfeile durch die     Kanäle    8, 9, 10 und den  Packraum 7 hindurch zu gewährleisten.  



  Um den     Färbebottich    hermetisch ab  schliessen und so diesen zwecks einer wei  teren Verbesserung des Färbeprozesses unter  Druck setzen     zu        können,    ist der Deckel 14  vorgesehen, der an dem     Bottich    1, 2 in ge  eigneter Weise sicher und dicht schliessend       7u        befestigen    ist.  



  In dem untern     kanalartigen    Raum 8 er  folgt bei 15 die Dampfzufuhr, durch die die  Farbflotte erhitzt und deren Zirkulation  unterstützt     wird.     



  Die     Benutzungs-    und Arbeitsweise der  vorliegenden Färbevorrichtung ist folgende:    Die zu färbenden     Textilien    werden in  den Packraum 7 nach Entfernen des Deckels  14 und der obern durchlochten Wand 4 ein  gelegt     bezw.    eingepackt. Nach Schliessen des  Packraumes durch die Wand 4 und Sichern  dieser in ihrer Lage wird der Färbebottich  1, 2, 4, 5, 6 völlig     mit    Wasser gefüllt, dem  dann der erforderliche Farbstoff zur Bil  dung der     Farbflotte    zugesetzt wird.

   Letz  tere     wird    alsdann unter     gleichzeitiger    Zu  führung des Dampfes bei 1,5 durch den  Pumpenflügel 12 in     eine        kontinuierliclie    und  umkehrbare     Zirkulation    (Flottenkreislauf  oder Flottenströmung) versetzt, sobald der  Deckel 14 luftdicht verschlossen worden ist.  Ist die durch diesen Vorgang     bewirkte    Fär  bung der in dem Packraum 7 befindlichen       Textilien    abgeschlossen, so     wird    nach Ent  fernen des Deckels 14, der Wand 4 dieser  Raum 7 entleert.  



  Der Dampfverbrauch zur Erwärmung  und zum Warmerhalten der     Farbflotte    ist  ein wesentlich geringerer, als bei den be  kannten     Färbevorrichtungen,    weil die Zir  kulation der Flotte bei der vorliegenden Vor  richtung durch die besondere Ausbildung der       beckenartigen,

      bei 3 abgerundeten     Ausfütte-          rung    2 sehr schnell vor sich geht und weiter  durch die Zirkulation der     Flotte    innerhalb  des allseitig geschlossenen Bottichs eine be  merkbare Abkühlung dieser während des  Färbevorganges nicht     stattfindet.        --          Infolge    der besonderen Ausbildung der  vorliegenden     Färbevorrichtung        *    eignet sich  diese     nicht    nur zum einwandfreien Färben  von loser Wolle, Baumwolle, Seide und aller  übrigen Textilien, sondern auch zum Färben  von Kleidern und sogenannten Stückgütern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Färben von Textilien aller Art mit umkehrbar kreisender Flotte, die durch das in einem Färbebottich ruhende Färbegut hindurchgetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Färbebottich aus einer Kammer (1) und einer mit dieser ver bundenen, als Becken ausgebildeten Metall fütterung (2) besteht und in den Bottich (1, 2) ein zur Aufnahme des Färbgutes die nender Packraum (4, 5, 6), sowie ein moto risch angetriebener Pumpenflügel (11)
    zur Bewirkung der Zirkulation der Flotte inner halb des vollkommen beschlossenen Farb- bottichs eingebaut ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die becken artige Ausfütterung (2) der Kammer (1) an ihrem Boden zur Erzielung einer reibungs- und hemmungsfreien, sowie schnellen Zirkulation der Farbflotte bei (3) abgerundet ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Packraum (7) aus zwei durchlochten Wänden (4) und (5) und einer geschlossenen Wand (6) besteht und so in dem Bottich (1, ?) eingebaut ist, dass zwischen dem Pack raum (7) und dem Bottich (1, 2) kanal artige Räume (8, 9, 10) gebildet werden, durch welche die Zirkulation der Farb flotte erfolgt. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zirkula tion der Farbflotte durch einen Pumpen flügel (11) bewerkstelligt wird, der in ein mit durchbrochenen Wandungen ver- sehenes Gehäuse (12) eingebaut ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die obere Wand (4) des Packraumes (7) abnehmbar an geordnet ist, um den Packraum (7) zwecks Einbringung oder Herausnehmen des Farbgutes nach Bedarf öffnen oder schliessen zu können. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Färbe bottich (1, 2) mit einem hermetisch ab schliessenden Deckel (14) versehen ist, um den Bottich (l, 2) unter Druck setzen zu können.
CH166757D 1932-12-02 1933-01-18 Vorrichtung zum Färben von Textilien aller Art. CH166757A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE166757X 1932-12-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH166757A true CH166757A (de) 1934-01-31

Family

ID=5685976

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH166757D CH166757A (de) 1932-12-02 1933-01-18 Vorrichtung zum Färben von Textilien aller Art.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH166757A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2921618C2 (de) Vorrichtung zum Naßbehandeln von Textilgut, insbesondere Färben
DE2050233B2 (de) Verfahren und vorrichtung zum behandeln von textilgut mit fluessiger ammoniakloesung und zusaetzlichen, nichtfluechtigen behandlungsmitteln
CH166757A (de) Vorrichtung zum Färben von Textilien aller Art.
US2133823A (en) Dye tub
CH397580A (de) Färbeapparat zum Einfärben von Tuch im Strang
DE1258375B (de) Maschine zum Faerben von gestrickter oder gewebter Textilware auf einem Warenbaum
DE2157662A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Naßbehandeln von Textilien
DE10349406A1 (de) Stückbaumfärbeapparat
DE234908C (de)
DE875185C (de) Maschine zum Nassbehandeln, insbesondere Faerben von Textilgut
DE900690C (de) Haushaltwaschmaschine
DE947542C (de) Vorrichtung zum Erwaermen und Warmhalten von Textilgut in einem Kontinue-Warenspeicher
DE2822328C2 (de) Färbevorrichtung
AT55305B (de) Schleudermaschine zum Färben, Bleichen und dgl. von Textilfasern.
DE450604C (de) Verfahren zum Kochendnassbehandeln, insbesondere zum Faerben von Textilgut in UEberkoch-Vorrichtungen
DE2239369A1 (de) Einrichtung zum nassbehandeln von textilware
AT122487B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kochen von zellstoffhaltigem Material.
AT205955B (de) Waschmaschine
DE636252C (de) Aufbereitungsmaschine mit drehbarem Verschlussstueck
DE444120C (de) Kessel zum Kochen, Faerben und Daempfen von Geweben und losem Textilgut
US2292811A (en) Machine for dyeing articles
DE2223925A1 (de) Farbebottich
DE726720C (de) Vorrichtung zum Sterilisieren von Fluessigkeiten in Hohlgefaessen
DE1010488B (de) Radial-Nassbehandlungs-, insbesondere Faerbebehaelter
AT125522B (de) Waschmaschine.