CH166757A - Vorrichtung zum Färben von Textilien aller Art. - Google Patents
Vorrichtung zum Färben von Textilien aller Art.Info
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Description
Vorrichtung ziun Färben -von Textilien aller Art. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Färben von Tex tilien aller Art, mit der das Färben in an sich bekannter Weise dadurch erfolgt, dass die Farbflotte durch das indem Färbebottich ruhende Färbegut hindurehgetrieben wird, indem die Farbflotte auf mechanischem Wege in Zirkulation versetzt wird. Die bis her gebräuchlichen Färbevorrichtungen dieser Art weisen gewisse Mängel auf, die auf deren Ausbildung zurückzuführen sind.
Diese Mängel bestehen im wesentlichen darin, dass einmal durch Einbauten in den Färbebottich eine vollkommen reibungslose Zirkulation der Farbflotte durch den Färbebottich nicht gewährleistet ist und ferner durch die Zir kulation der Farbflotte, die sich bei den be kannten Vorrichtungen teilweise ausserhalb des Färbebottichs vollzieht, eine Abkühlung der Farbflotte, die bekanntlich normal eine Temperatur von zirka 98 aufzuweisen hat, eintritt. Die Hemmungen, denen die Farbflotte bei ihrer Zirkulation durch den Färbebottich ausgesetzt ist, haben zur Folge. dass eine einwandfreie gleichmässige Durch färbung des Färbegutes nicht erzielt wird.
Dieser Mangel wird noch dadurch gesteigert., dass infolge der vorerwähnten Abkühlung der Farbflotte unter die normale Kochtemperatur eine ungleichmässige Verteilung des Farb stoffes bedingt ist.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, diese Mängel der bekannten Färbevorrich tungen zu vermeiden. Dieser Zweck wird der Erfindung gemäss durch die besondere Aus bildung der Färbevorrichtung erzielt. Nach dieser Ausbildung besteht die Vorrichtung aus dem aus einer Kammer und einem mit dieser verbundenen, als Becken ausgebil deten Metallfütterung versehenen Färbe bottich, einem in diesen eingebauten Pack raum zur Aufnahme des Färbegutes, einem zum hermetischen Abschluss des Färbe- bottichs dienenden Deckel und einem in den Färbebottich eingebauten,
motorisch an getriebenen Propeller zur Bewirkung der Zirkulation der Farbflotte innerhalb des vollkommen geschlossenen Färbebottichs, wo durch bei grösster Einfachheit der Vorrich tung eine absolut einwandfreie und zuver lässige Färbung gewährleistet ist.
In der Zeichnung ist die Färbevorrich tung gemäss der Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform und in mehr sche matischer Weise dargestellt, und zwar in einem senkrechten Längsschnitt.
1 ist die Kammer, in die die becken artige, aus einem geeigneten Metall, zum Beispiel Kupfer, bestehende Metallausfütte- rung 2 eingesetzt ist. Diese Ausfütterung 2 ist an ihrem Boden bei 3 abgerundet, um so eine hemmungsfreie, schnelle und intensive Zirkulation der Farbflotte innerhalb des Bot tichs 1, 2 zu erzielen. In das Becken 2 ist der aus den beiden durchlochten Wänden 4 und 5 und der Wand 6 gebildete Raum 7, der sogenannte Packraum eingebaut, der zur Aufnahme des jeweils zu färbenden Gutes dient. Der Packraum 7 ist von drei kanal artigen Räumen 8, 9, 10 umgeben, die zur Aufnahme der Farbflotte dienen.
An dem einen Ende des Raumes 8 ist das Gehäuse 11 zur Aufnahme des Pumpenflügels 12 an geordnet, der seinen Antrieb durch einen Mo tor 13 erhält. Die Wandungen des Gehäuses 1.1 sind durchlocht, um die ungehinderte, durch den sich mit grosser Geschwindigkeit drehenden Pumpenflügels bewerkstelligte Zirkulation der Farbflotte in Richtung der Pfeile durch die Kanäle 8, 9, 10 und den Packraum 7 hindurch zu gewährleisten.
Um den Färbebottich hermetisch ab schliessen und so diesen zwecks einer wei teren Verbesserung des Färbeprozesses unter Druck setzen zu können, ist der Deckel 14 vorgesehen, der an dem Bottich 1, 2 in ge eigneter Weise sicher und dicht schliessend 7u befestigen ist.
In dem untern kanalartigen Raum 8 er folgt bei 15 die Dampfzufuhr, durch die die Farbflotte erhitzt und deren Zirkulation unterstützt wird.
Die Benutzungs- und Arbeitsweise der vorliegenden Färbevorrichtung ist folgende: Die zu färbenden Textilien werden in den Packraum 7 nach Entfernen des Deckels 14 und der obern durchlochten Wand 4 ein gelegt bezw. eingepackt. Nach Schliessen des Packraumes durch die Wand 4 und Sichern dieser in ihrer Lage wird der Färbebottich 1, 2, 4, 5, 6 völlig mit Wasser gefüllt, dem dann der erforderliche Farbstoff zur Bil dung der Farbflotte zugesetzt wird.
Letz tere wird alsdann unter gleichzeitiger Zu führung des Dampfes bei 1,5 durch den Pumpenflügel 12 in eine kontinuierliclie und umkehrbare Zirkulation (Flottenkreislauf oder Flottenströmung) versetzt, sobald der Deckel 14 luftdicht verschlossen worden ist. Ist die durch diesen Vorgang bewirkte Fär bung der in dem Packraum 7 befindlichen Textilien abgeschlossen, so wird nach Ent fernen des Deckels 14, der Wand 4 dieser Raum 7 entleert.
Der Dampfverbrauch zur Erwärmung und zum Warmerhalten der Farbflotte ist ein wesentlich geringerer, als bei den be kannten Färbevorrichtungen, weil die Zir kulation der Flotte bei der vorliegenden Vor richtung durch die besondere Ausbildung der beckenartigen,
bei 3 abgerundeten Ausfütte- rung 2 sehr schnell vor sich geht und weiter durch die Zirkulation der Flotte innerhalb des allseitig geschlossenen Bottichs eine be merkbare Abkühlung dieser während des Färbevorganges nicht stattfindet. -- Infolge der besonderen Ausbildung der vorliegenden Färbevorrichtung * eignet sich diese nicht nur zum einwandfreien Färben von loser Wolle, Baumwolle, Seide und aller übrigen Textilien, sondern auch zum Färben von Kleidern und sogenannten Stückgütern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Färben von Textilien aller Art mit umkehrbar kreisender Flotte, die durch das in einem Färbebottich ruhende Färbegut hindurchgetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Färbebottich aus einer Kammer (1) und einer mit dieser ver bundenen, als Becken ausgebildeten Metall fütterung (2) besteht und in den Bottich (1, 2) ein zur Aufnahme des Färbgutes die nender Packraum (4, 5, 6), sowie ein moto risch angetriebener Pumpenflügel (11)zur Bewirkung der Zirkulation der Flotte inner halb des vollkommen beschlossenen Farb- bottichs eingebaut ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die becken artige Ausfütterung (2) der Kammer (1) an ihrem Boden zur Erzielung einer reibungs- und hemmungsfreien, sowie schnellen Zirkulation der Farbflotte bei (3) abgerundet ist. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Packraum (7) aus zwei durchlochten Wänden (4) und (5) und einer geschlossenen Wand (6) besteht und so in dem Bottich (1, ?) eingebaut ist, dass zwischen dem Pack raum (7) und dem Bottich (1, 2) kanal artige Räume (8, 9, 10) gebildet werden, durch welche die Zirkulation der Farb flotte erfolgt. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zirkula tion der Farbflotte durch einen Pumpen flügel (11) bewerkstelligt wird, der in ein mit durchbrochenen Wandungen ver- sehenes Gehäuse (12) eingebaut ist.4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die obere Wand (4) des Packraumes (7) abnehmbar an geordnet ist, um den Packraum (7) zwecks Einbringung oder Herausnehmen des Farbgutes nach Bedarf öffnen oder schliessen zu können. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Färbe bottich (1, 2) mit einem hermetisch ab schliessenden Deckel (14) versehen ist, um den Bottich (l, 2) unter Druck setzen zu können.
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