CH166646A - Zug- und Stossvorrichtung für Eisenbahnfahrzeuge. - Google Patents

Zug- und Stossvorrichtung für Eisenbahnfahrzeuge.

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CH166646A
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Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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  Zug- und     Stossvorrichtung    für Eisenbahnfahrzeuge.    Die Erfindung bezieht sich auf solche       lug-    und Stossvorrichtungen für Eisenbahn  fahrzeuge, bei denen wenigstens je eine Feder  sowohl zwischen Teilen der Zug- und Stoss  vorrichtung und dem     Fahrzeuguntergestell,     als auch zwischen Teilen der Zug- und  Stossvorrichtung selbst eingeschaltet ist. Bei  den bekannten Anordnungen werden diese  Federn in der Längsrichtung des Wagens  getrennt voneinander angeordnet. Dies hat  den Nachteil, dass die Zug- und Stoss  vorrichtung eine grosse Baulänge erhält, so  dass ihre Unterbringung bei kurzen Wagen  Schwierigkeiten bereitet. Die Erfindung be  zweckt, diesen Nachteil in einfacher Weise  zu beseitigen.  



  Auf der Zeichnung zeigen       Fig.    1 bis 8 acht verschiedene Ausfüh  rungsbeispiele des Gegenstandes der Erfin  dung in axialem     Schnitt,          Fig.    9 und 10 Schnitte nach den Linien       IX-IX        bezw.        X-X    der     Fig.    8, und         Fig.    1.1 bis 13 der     Fig.    8 entsprechende  Darstellungen bei anderer Stellung der Teile.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  sind die beiden Zug- und     Stossstangen    der  Vorrichtung mit A bezeichnet. Jede dieser  Stangen trägt einen Bund     a',    gegen den sich  ein Federteller     b1    einer Schraubenfeder     B     unter der Wirkung dieser Feder stützt. Für  jeden dieser Teller 'sind     in    den Längsträgern  C des Fahrzeuges als Hubbegrenzer     wirkende          Ausschnitte        c'    vorgesehen, in die die Teller  eingreifen.

   Die von den Tellern     bi    abgekehr  ten Enden der Federn     B    stützen sich gegen  Federteller     b2,    die unter dem Druck dieser  Federn in der Stellung der Teile nach     Fig.1     an Anschlägen     c'    der Träger C anliegen. Die  Teller     b'    greifen ausserdem in Aussparungen       c'    der Träger C ein. Mit dem freien Ende  jeder der Stangen A ist ein     Mitnehmer        a2     starr verbunden, gegen den sich unter der  Wirkung einer sehr starken, gleichachsig zur  Achse der Stangen A liegenden Schrauben  feder<I>D</I> ein Federteller     d'    stützt.

   Jeder der           Mitnehmer        a2    ist durch zwei parallel zur  Achse der Stangen A verlaufende und ein  ander diagonal gegenüberliegende Stangen E  mit dem zur andern Stange A gehörigen  Teller     dl    - verbunden, wobei jede dieser Stan  gen E durch den andern Teller     d'    mit Spiel       hindurchgreift.    Die     Mitnehmer        a2    sind in  einer     zweiteiligen    Hülse F geführt,

   an deren       Bunden        f'    die Federteller     b2    anliegen und  deren Bunde f \ Anschläge für die     Mitnehmer          a2    bilden. Ein über die freien Enden der  Stangen A geschobenes Rohr G dient als wei  terer Hubbegrenzer für die Feder D.  



  Werden beide     Stangen    gleichzeitig auf  Druck beansprucht, so bewegen sich die  beiden     Mitnehmer        a2    und damit auch die  Federteller     dl    gegeneinander und drücken die  Feder 'D zusammen. Die Stangen E verschie  ben sich hierbei in den     Mitnehmern        a'    und  Tellern     d1,    so dass sie nicht beansprucht wer  den, ferner überträgt auch die Feder D ihren       Widerstand    nur auf die Stangen A.

   Bei der       erwähnten    Bewegung der Stangen A nehmen  die Bunde     d    auch die Federteller     b'    mit, so  dass die Federn B zusammengedrückt wer  den. Da hierbei die Federwiderstände ein  ander entgegenwirken, so übertragen bei  gleichem Hub der :Stangen A auch die Fe  dern B keine beschleunigend wirkenden  Kräfte auf das     Fahrzeuguntergestell.     



  Werden beide Stangen A gleichzeitig auf  Zug beansprucht, so     nimmt    jeder der     Mit-          nehmer        n\        mittelst    ;seiner .Stangen E den  Federteller     d'    der andern Stange<I>A</I>     mit,    so  dass die Feder D     wiederum    zusammenge  drückt wird, aber keine Kräfte auf das  Untergestell überträgt. Gleichzeitig folgt die  Büchse F der Bewegung der     Mitnehmer        a'     und damit auch jeder der Federteller     b2,    wo  durch auch die Federn B zusammengedrückt  werden.

   Bei     einseitiger    Druckbeanspruchung  einer der     Stangen    A, zum Beispiel der in       Fig.    1 rechts liegenden Stange, wird zu  nächst die zugehörige Feder B mittelst des  Tellers     b'    zusammengedrückt. Leistet hierbei  die     linke    Stange A keinen Widerstand, so  wird sie durch die Teile     a2,        dl,   <I>D,</I>     d-,        a=    nach  links ohne wesentliche     Zusammendrückung       der Feder D verschoben.

   Der linke     Mitneh-          mer        a2    überträgt dann seine Bewegung  durch die Büchse F     mittelst    der' Bunde     f'     und     f'    auf den linken Federteller     bz,    der die  Feder B zusammendrückt. Die Widerstände  der beiden Federn B werden hierbei auf das  Untergestell übertragen und beschleunigen  das Fahrzeug.  



  Bei     einseitiger    Zugbeanspruchung einer  der beiden Stangen A,     zum    Beispiel der rech  ten in     Fig.    1, führt der     Mitnehmer        d    dieser  Stange die rechte Hälfte der Büchse F mit  sich, so dass die rechte Feder B zusammen  gedrückt wird und das Fahrzeug zu beschleu  nigen sucht.

   Gleichzeitig     wird    aber auch die  Bewegung der Stange A durch das Gestänge       a2,   <I>E,</I>     e,   <I>D,</I>     dl,   <I>E,</I>     a2    auf die     linke    Stange  A übertragen, die mittelst ihres Federtellers       b1    die zugehörige Feder B     zusammendrückt     und infolgedessen das Fahrzeug ebenfalls be  schleunigt.  



  Die ganze Anordnung hat     eine    sehr ge  ringe Baulänge, so dass sie auch bei kurzen  Wagen verwendet werden kann und ausser  dem noch ohne weiteres als Ganzes in einem  Schutzgehäuse eingeschlossen werden kann.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.        '?     stützen sich die zwischen den Längsträgern  H des Untergestelles und den Zug- und .Stoss  stangen     eingeschalteten    Federn J     mit    ihrem  einen Ende gegen die     Mitnehmer        k'    der     Zug-          und    Stossstangen     K        und    mit ihrem andern  Ende gegen Anschläge     h'    der Längsträger H.

    Die     Mitnehmer        k1    wirken in gleicher Weise  wie beim ersten     Ausführungsbeispiel    mittelst  Zugstangen     k2    und Federtellern     k3    auf die       zwischen    den Stangen     K    eingeschaltete starke  Feder L.  



       Werden    beide Stangen     K    gleichzeitig auf  Druck beansprucht, so drücken sie     mittelst     der     Mitnehmer        7o'    und der Federteller     k,'     die Feder L und die beiden Federn J zu  sammen. Erfolgt die Beanspruchung der  Stangen     K    auf Zug, so wird wie beim ersten  Ausführungsbeispiel die Feder L ebenfalls  zusammengedrückt, während die Federn J  entlastet werden. In beiden Fällen wird eine  beschleunigende Kraft auf das Untergestell      nicht übertragen.

   Bei einseitigem Druck  drückt der betreffende     Mitnehmer        k1    die ihm  zunächst liegende der beiden Federn J zu  sammen und die unbelastete Stange     h    wird  durch das zwischen die beiden Stangen K  eingeschaltete Gestänge unter Entlastung der  andern Feder J verschoben.  



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.     zeichnet sich durch besondere Einfachheit  aus.  



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3 ent  spricht im wesentlichen dem eben beschriebe  nen. Der Unterschied besteht nur darin, dass  sich die zwischen den Zug- und Druckstangen  und dem     Fahrzeuguntergestell    eingeschal  teten Federn M gegen die den Federtellern  k3 des zweiten Ausführungsbeispiels ent  sprechenden Federteller     ml    stützen. Dies hat  dann zur Folge, dass bei doppelseitigem Zug  an den Zug- und Druckstangen     gleichzeitig     auch die beiden Federn M zusammengedrückt  werden.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    4  ist einer der mit den Zug- und     Stossstangen        ih     verbundenen     Mitnehmer    als Rohr     N1    ausge  bildet, das an seinen Enden zwei Flanschen  <I>n2</I> und     n3    trägt. Auf dem Rohre     N1    sind zwei  Federteller     n4        und        n'    verschiebbar gelagert,  die eine Schraubenfeder 0 zwischen sich auf  nehmen.

   Für die Flanschen     n=    und     n3    des  Rohres     Ni    sind an den Längsträgern P des       Fahrzeuguntergestelles    Anschläge     p1    und für  die Federteller     n4    und     n'    Anschläge     p2    vor  gesehen. Die zwischen den Stangen N einge  schaltete Feder Q stützt sich gegen auf den  Stangen N verschiebbare Federteller     q1,    die  durch Zugstangen     q2    mit den     Mitnehmern     verbunden sind.  



  Werden beide Stangen N gleichzeitig auf  Druck beansprucht, so führen die     Mitnehmer     die Federteller     q1    mit sich und drücken durch  deren Vermittlung die Feder Q zusammen.  Bei dieser Bewegung verschiebt sich auch  das Rohr     N1    in     Fig.    4 nach rechts, so dass  sein Flansch     n2    den Federteller     n4        mitnimmt     und die Feder 0 zusammendrückt.

   Bei gleich  zeitigem Zug an beiden Stangen N     überträgt     sich die Bewegung jeder dieser Stangen mit-         telst    der Zugglieder     q2    auf den Federteller     q1     der andern Stange N, so dass die Feder Q  wiederum zusammengedrückt wird. Dabei  verschiebt sich auch der Flansch     n3    des Roh  res     N1    nach links, was ein Zusammendrücken  der Feder 0 zur Folge hat.  



  Bei einseitigem Druck von links her  drückt der Flansch     n2    des     Mitnehmers    NI  mittelst des Tellers     n4    die Feder 0 zusammen,  während die Feder Q     unbeansprucht    bleibt.  Bei     einseitigem    Druck von rechts her ver  schiebt die rechte Stange N mittelst ihres       Mitnehmers    und des Federtellers     q@    die Feder  <I>Q</I> und damit die linke Stange<I>N</I> nach links,  wobei der Flansch     n3    den Teller     n'    mitnimmt  und die Feder 0 zusammendrückt.  



  Bei einseitigem Zug an der linken Stange  N überträgt sich die Bewegung dieser Stange .  durch den     Mitnehmer.Nl    und dessen Flansch       n3    auf den Teller     n',    der alsdann die Feder 0       auf    Druck beansprucht.

   Bei einseitigem Zug  an der rechten Stange N wird der     Mitneh-          mer        N1    durch das Gestänge     q2,        q1,   <I>Q,</I>     q1,        q2,          N1    mitgenommen, so dass sein Flansch     n2    den  Federteller n4 nach rechts schiebt und da  durch die Feder 0 zusammendrückt.

      Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    5  unterscheidet sich von dem nach     Fig.    4 nur  dadurch, dass das dem Rohr     N1    nach     Fig.    4  entsprechende Rohr     R1    mit einem der auf die  Zug- und Stossstangen aufgeschobenen Feder  teller R ein Stück bildet. Die Beanspruchung  der Federn ist in diesem Fall von der des  eben beschriebenen Ausführungsbeispiels  nicht wesentlich verschieden.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    6  besitzt jede der beiden Zug- und Druck  stangen     S    zwei Bunde     s1    und     s2,    die je zwei  Federtellern     t1    und     t2    als Anschlag dienen.

    Zwischen zwei Teller     t1    und     t2    ist eine  starke Schraubenfeder T eingeschaltet, die  die Teller     t'    und     t2        gleichzeitig    in Berüh  rung     mit    den Bunden     s1    und     s2    und mit An  schlägen     u1,        u2        und        2e    eines Rohres     Z7    hält;  das gleichachsig zu den Stangen<B>S</B> angeord  net ist.

   Das Rohr Ü trägt an seinen Enden  Flanschen     u4    und     u',    die als     Widerlager    für      unter der Wirkung einer Schraubenfeder F       stellende    Federteller v' und     v2    dienen.  



  Bei gleichzeitiger Belastung beider Stan  gen 8 auf     Druck    drücken die Federteller t'  die Federn T gegen die Teller     t2.    Eine Be  lastung der Feder     p    tritt hierbei nicht ein:  Bei gleichzeitigem Zug an beiden     Stangen     <B>8</B> drücken umgekehrt die Teller     t,2    die  Federn T ohne Beanspruchung der Feder     V     gegen die Teller t'. Bei Zug- oder Druckbe  anspruchung nur einer der Stangen<B>8</B> wird  das Rohr U unter Beanspruchung der Feder       Y    und je einer der beiden Federn T in der  einen oder andern Richtung verschoben.  



  Das     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    7 be  sitzt zwei Zug- und Druckstangen     W,    mit  denen     Mitnehmer    w' starr verbunden sind.  Auf die Enden der Stangen W sind als Hub  begrenzer wirkende Rohre     w2    aufgeschoben,  die in je eine starke Schraubenfeder X ein  greifen. Die Federn X stützen sich einerseits  gegen auf den Stangen W verschiebbar ge  lagerte Federteller x' und anderseits gegen  die     Zwischenwand    y' eines Rohres Y, auf  dem Teller     y2    für eine Schraubenfeder y3       verschiebbar    sind.

   An den     Längsträgern    Z  des     Fahrzeuguntergestelles    sind Anschläge  z' für die Teller     y2    und Anschläge     z2    für       Bunde        y4    des Rohres Y vorgesehen. Jeder  der     Mitnehmer    w' ist durch Zugstangen     w3     mit dem Federteller<I>x'</I> der andern Stange<I>W</I>  verbunden. Bei gleichzeitiger Beanspru  chung beider Stangen W auf Druck wer  den die Federn X mittelst ihrer Feder  teller x' zusammengedrückt.

   Bei einer Be  anspruchung der beiden Stangen W auf  Zug kuppelt sich jeder     Mitnehmer    w'     mit-          telst    seiner Zugstangen     w3    mit dem Feder  teller<I>x'</I> der andern Stange<I>W,</I> so dass die  Federn X     wiederum    zusammengedrückt wer  den.     In    beiden Fällen wird die Feder     y3     nicht belastet. Bei einseitigem Druck nimmt  die gedrückte Stange W über das Gestänge  x', X, y', Y,     y4    einen der Federteller     y2    mit  und beansprucht dadurch die Feder     y3    auf  Druck.

   Bei einseitigem Zug erfolgt diese Be  anspruchung der Feder     y3    über das Gestänge       w'        w3   <B><I>x', X,</I></B><I> 2.</I>    Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    8  bis 13 ist das eine Ende der Zug- und       Druckstange    1 als rohrförmige Hülse 2 aus  gebildet, in der     die    zweite Zug- und  Druckstange 3 verschiebbar geführt ist.  Mit der Stange 3 sind zwei um 90   gegen  einander versetzte Flachkeile 4 und 5 starr  verbunden.

   Der geil 4 ist in zwei gegen  überliegenden Langlöchern 6 der Hülse 2  geführt und greift in Langlöcher eines auf  der Hülse 2 verschiebbar gelagerten     rohrför-          migen    Anschlagstückes 7 ein. Der geil 5 ist  ebenfalls in zwei Langlöchern 8 der Hülse  2 geführt und greift in Langlöcher 9 eines  ebenfalls auf der Hülse 2 verschiebbar ge  führten Anschlagstückes 10 ein. Senkrecht  zum geil 4 sind in der Hülse 2 ferner noch  zwei geile 11 und 12     befestigt,    die in Lang  löcher 13 des Anschlagstückes 7 eingreifen.  Weiterhin sind mit der Hülse 2 zwei senk  recht zum geil 5 stehende geile 1,4 und 15  starr verbunden, die in Langlöcher 116 des       Anschlagstückes    10 eingreifen.

   Gegen die  Anschlagstücke 7 und 10 stützt sich das eine  Ende je einer starken Schraubenfeder 17,  deren anderes Ende an einer Rippe 18 eines  Rohres 19 anliegt. Das Rohr 19 trägt an  seinen beiden Enden Flansche 20 und 21,  gegen die sich unter dem Druck einer  Schraubenfeder 22 je ein Federteller 23 und  24     stützt.    Für die Flansche 20 und 21 sind  an den Längsträgern 27 des Fahrzeuges An  schläge 2,5     und    für die Federteller 23     und     24 Anschläge 2.6 vorgesehen.  



  Erfährt die     Stange    3 einen Druck bei un  belasteter Stange 1, so gleitet der geil 5 in  den Langlöchern 9 bis zu einer     Grenzstel-          lung    nach     Fig.    11, die dadurch gegeben ist,  dass er im     Grunde    der Langlöcher zur An  lage kommt, während das     Anschlagstück    10  gegen den Anschlag 25 des Untergestelles  stösst. Bei dieser Bewegung nimmt der geil  4 das Anschlagstück 7     mit,    wodurch die  Federn 17 und durch Vermittlung des Roh  res .19 auch die Feder 22     zusammengedrückt     werden.

   Die Langlöcher sind so bemessen,  dass der Hub der Anschlagstücke 7     und    10  bis zum Anschlagen an die Anschläge 25      des Untergestelles um die Grösse des Hubes  einer der Federn 17 kleiner ist, als der Hub  des Rohres 19 bis zum Anschlagen an den  Anschlag 25 des Untergestelles, und dass  ferner beim Anschlagen des Rohres 19 an  den Anschlag 2.5 des Untergestelles 27 alle  Federn voll ausgenutzt sind. Wird nur die  Stange 1 auf Druck belastet, so drücken die  Keile 14,     1.5    gegen die linken Enden der       Langlöcher    16 und nehmen dann das An  schlagstück 10 mit, das nun über die rechte  Feder 17, das Rohr 19 und die Teile 21 und  24 die Feder 22 zusammendrückt, bis die  Hubbegrenzung in gleicher Weise zustande  kommt, wie bei dem Druck gegen die Stange  3.

   Bei einseitigem Zug an der Stange 3 stösst  der Keil 5 gegen die linken Enden der Lang  löcher 9 und spannt dann in gleicher Weise  wie eben beschrieben die Feder     .2,2.    Bei ein  seitigem Zug an der Stange 1 nehmen die  Keile 11 und 12 das Anschlagstück 7 mit  und spannen über die Federn 17 und das  Gestänge     1,8,    19, 20, 23 die Feder 22.  



  Erfahren beide Stangen 1 und 3 gleich  zeitig einen Druck, so drückt der Keil 4  über das Anschlagstück 7 die linke Feder 17  zusammen, während die Stange 1     mittelst     der Keile 14, 1,5 das Anschlagstück 10 mit  nimmt und dadurch die rechte Feder 17       ,spannt.    Eine unzulässige     Beanspruchung     der Federn 17     wird    dadurch verhindert, dass  um Ende der Bewegung die Stange 3 gegen  den Boden der Hülse 2 trifft und dadurch  die Stangen 1 und 3 starr miteinander kup  pelt     (Fig.    12). Eine Beanspruchung der  Feder 2,2 findet hierbei überhaupt nicht  statt.  



  Werden beide Stangen 1 und 3 gleich  zeitig auf Zug beansprucht, so nimmt der  Keil 5 das rechte Anschlagstück 10 mit sich  und spannt dadurch die rechte Feder<B>-17,</B>  während die Stange 1     mittelst    ihrer Keile  11, 12 das Anschlagstück 7 nach rechts hin  bewegt und dann die linke Feder 17 be  ansprucht. Eine     Einwirkung    auf die Feder  <B>22</B> findet hierbei ebenfalls nicht statt.  



  Alle     vorbeschriebenen    Vorrichtungen sind  besonders gut für die Verwendung von Ring-    federn geeignet. Sie bieten dabei den     Vorteil,     dass ein grosses Arbeitsvermögen in einem  besonders kleinen Raum untergebracht wer  den kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zug- und Stossvorrichtung für Eisen bahnfahrzeuge, bei der wenigstens je eine Feder sowohl zwischen Teilen der Zug- und Stossvorrichtung und dem Fahrzeugunterge- stell, als auch zwischen Teilen der Zug- und Stossvorrichtung selbst eingeschaltet ist, da durch gekennzeichnet, dass die zwischen Tei len der Zug- und Stossvorrichtung selbst ein geschaltete Feder innerhalb der zwischen der Zug- und Stossvorrichtung und dem Fahrzeuguntergestell eingeschalteten Feder liegt. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Zug- und Stossvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Zug- und Stossstange (A) der Vorrichtung ein verschiebbarer Mitneh- mer (b1) für die auf das Untergestell wirkenden Federn (B) und ein starr mit der Stange verbundener Mitnehmer (a\) gelagert ist, der zugleich als Mitnehmer für die in die Vorrichtung selbst einge schaltete Feder (D) wirkt. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der starr mit der Zug- und Stossstange (A) verbun dene Mitnehmer (a') durch ein als Mit nehmerkupplung wirkendes Anschlag stück (F) mit den auf das Untergestell wirkenden Federn (B) in Verbindung steht. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, die auf das Untergestell wirkenden Federn (J) zwi schen einem starr mit einer Zug- und Stossstange (K) verbundenen Mitnehmer (k') und einem Anschlag (h') des Unter gestelles eingeschaltet sind. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die auf das Untergestell wirkenden Federn (NI) zwischen mit starr auf der Zugstange befestigten Mitnehmern in einer Uich- tung gekuppelten Federtellern (7ra') und einem Anschlage des Untergestelles ein geschaltet sind.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da- durch, gekennzeichnet, dass die auf das Untergestell wirkende Feder (0) zwi schen wei Mitnehmern (n2, ro3) einge schaltet ist, die starr mit einer der -Zug- und Stossstangen (N) verbunden sind.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Mitneb- mer (n2, n3) Teile eines mit einer der Zug- und Stossstangen (N) starr verbun denen Rohres (N1) sind. 7. Vorrichtung, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die auf das Untergestell wirkende Feder unter der Wirkung von Anschlägen steht, die starr mit einem auf einer der Zug- und Stossstangen verschiebbaren Federteller (R) verbunden sind. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Mitneh- mer des Rohres die Widerlager für Federteller bilden, für die am Unterge stell Anschläge vorgesehen sind. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen die Zug- und Stossstangen (S) der Vorrich tung zwei Federn (T) geschaltet sind, die sich gegen in einer Richtung auf den Zug- und Stossstangen verschiebbare Widerlager (t', t2) stützen, wobei für diese Widerlager an dem die Kräfte auf das Untergestell übertragenden Teile (U) Anschläge (u', u2, ug) vorgesehen sind. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen die Zug- und Stossstangen (W) der Vorrich tung zwei Federn (X) eingeschaltet sind, die sich mit dem einen Ende gegen ein Widerlager (y'), das an dem die Kräfte auf das Untergestell übertragenden Teile (Y) vorgesehen ist, und mit dem andern Ende gegen Widerlager (x') stützen, die durch Zugstangen (w3) mit fest mit den Zug- und Stossstangen (W) verbundenen Mitnehmern (w1) in Verbindung stehen. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine (1) der Zug- und Stossstangen mit einer Hülse (2) über die andere Stange (3) greift und dass mit dieser Stange (3) Mitnehmer (4, 5) starr verbunden sind, die durch Lang löcher (6, 8) der Hülse (2) hindurch greifen und in Widerlager (7, 10) der zwischen die ,Stangen (1, ,3) geschalteten Federn (17) eingreifen. 12.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass mit der Hülse (2) Mitnehmer (11, 12 bezw. 14, 15) starr verbunden sind, die in die Wider lager (7, 10) der zwischen die Stangen (1, 3) geschalteten Federn (17) ein greifen. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die zwischen den Anschlagstücken (7, 10) eingeschal teten Federn (17) sich gegen die Rippe (18) eines Rohres (19) abstützen, das durch Mitnehmer (20, 21), Federteller (23, 24) und eine Feder (22) mit dem Untergestell verbunden ist. 14.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1<B>,3</B>, da durch gekennzeichnet, dass für das Rohr (19) und die Anschlagstücke (7 und 10) Anschläge (25) im Untergestell vorge sehen sind. 15. Vorrichtung nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass der Hub der Anschlagstücke (7, 10) bis zum Anschlag an die Anschläge (25) des Untergestelles um die Grösse des Hubes einer der Federn (17) kleiner ist, als der Hub des Rohres (19) bis zum Anschlag an den Anschlag ,(25) des Untergestelles. 16. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abfede rung durch Ringfedern erfolgt.
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