CH166646A - Zug- und Stossvorrichtung für Eisenbahnfahrzeuge. - Google Patents
Zug- und Stossvorrichtung für Eisenbahnfahrzeuge.Info
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Description
Zug- und Stossvorrichtung für Eisenbahnfahrzeuge. Die Erfindung bezieht sich auf solche lug- und Stossvorrichtungen für Eisenbahn fahrzeuge, bei denen wenigstens je eine Feder sowohl zwischen Teilen der Zug- und Stoss vorrichtung und dem Fahrzeuguntergestell, als auch zwischen Teilen der Zug- und Stossvorrichtung selbst eingeschaltet ist. Bei den bekannten Anordnungen werden diese Federn in der Längsrichtung des Wagens getrennt voneinander angeordnet. Dies hat den Nachteil, dass die Zug- und Stoss vorrichtung eine grosse Baulänge erhält, so dass ihre Unterbringung bei kurzen Wagen Schwierigkeiten bereitet. Die Erfindung be zweckt, diesen Nachteil in einfacher Weise zu beseitigen.
Auf der Zeichnung zeigen Fig. 1 bis 8 acht verschiedene Ausfüh rungsbeispiele des Gegenstandes der Erfin dung in axialem Schnitt, Fig. 9 und 10 Schnitte nach den Linien IX-IX bezw. X-X der Fig. 8, und Fig. 1.1 bis 13 der Fig. 8 entsprechende Darstellungen bei anderer Stellung der Teile.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind die beiden Zug- und Stossstangen der Vorrichtung mit A bezeichnet. Jede dieser Stangen trägt einen Bund a', gegen den sich ein Federteller b1 einer Schraubenfeder B unter der Wirkung dieser Feder stützt. Für jeden dieser Teller 'sind in den Längsträgern C des Fahrzeuges als Hubbegrenzer wirkende Ausschnitte c' vorgesehen, in die die Teller eingreifen.
Die von den Tellern bi abgekehr ten Enden der Federn B stützen sich gegen Federteller b2, die unter dem Druck dieser Federn in der Stellung der Teile nach Fig.1 an Anschlägen c' der Träger C anliegen. Die Teller b' greifen ausserdem in Aussparungen c' der Träger C ein. Mit dem freien Ende jeder der Stangen A ist ein Mitnehmer a2 starr verbunden, gegen den sich unter der Wirkung einer sehr starken, gleichachsig zur Achse der Stangen A liegenden Schrauben feder<I>D</I> ein Federteller d' stützt.
Jeder der Mitnehmer a2 ist durch zwei parallel zur Achse der Stangen A verlaufende und ein ander diagonal gegenüberliegende Stangen E mit dem zur andern Stange A gehörigen Teller dl - verbunden, wobei jede dieser Stan gen E durch den andern Teller d' mit Spiel hindurchgreift. Die Mitnehmer a2 sind in einer zweiteiligen Hülse F geführt,
an deren Bunden f' die Federteller b2 anliegen und deren Bunde f \ Anschläge für die Mitnehmer a2 bilden. Ein über die freien Enden der Stangen A geschobenes Rohr G dient als wei terer Hubbegrenzer für die Feder D.
Werden beide Stangen gleichzeitig auf Druck beansprucht, so bewegen sich die beiden Mitnehmer a2 und damit auch die Federteller dl gegeneinander und drücken die Feder 'D zusammen. Die Stangen E verschie ben sich hierbei in den Mitnehmern a' und Tellern d1, so dass sie nicht beansprucht wer den, ferner überträgt auch die Feder D ihren Widerstand nur auf die Stangen A.
Bei der erwähnten Bewegung der Stangen A nehmen die Bunde d auch die Federteller b' mit, so dass die Federn B zusammengedrückt wer den. Da hierbei die Federwiderstände ein ander entgegenwirken, so übertragen bei gleichem Hub der :Stangen A auch die Fe dern B keine beschleunigend wirkenden Kräfte auf das Fahrzeuguntergestell.
Werden beide Stangen A gleichzeitig auf Zug beansprucht, so nimmt jeder der Mit- nehmer n\ mittelst ;seiner .Stangen E den Federteller d' der andern Stange<I>A</I> mit, so dass die Feder D wiederum zusammenge drückt wird, aber keine Kräfte auf das Untergestell überträgt. Gleichzeitig folgt die Büchse F der Bewegung der Mitnehmer a' und damit auch jeder der Federteller b2, wo durch auch die Federn B zusammengedrückt werden.
Bei einseitiger Druckbeanspruchung einer der Stangen A, zum Beispiel der in Fig. 1 rechts liegenden Stange, wird zu nächst die zugehörige Feder B mittelst des Tellers b' zusammengedrückt. Leistet hierbei die linke Stange A keinen Widerstand, so wird sie durch die Teile a2, dl, <I>D,</I> d-, a= nach links ohne wesentliche Zusammendrückung der Feder D verschoben.
Der linke Mitneh- mer a2 überträgt dann seine Bewegung durch die Büchse F mittelst der' Bunde f' und f' auf den linken Federteller bz, der die Feder B zusammendrückt. Die Widerstände der beiden Federn B werden hierbei auf das Untergestell übertragen und beschleunigen das Fahrzeug.
Bei einseitiger Zugbeanspruchung einer der beiden Stangen A, zum Beispiel der rech ten in Fig. 1, führt der Mitnehmer d dieser Stange die rechte Hälfte der Büchse F mit sich, so dass die rechte Feder B zusammen gedrückt wird und das Fahrzeug zu beschleu nigen sucht.
Gleichzeitig wird aber auch die Bewegung der Stange A durch das Gestänge a2, <I>E,</I> e, <I>D,</I> dl, <I>E,</I> a2 auf die linke Stange A übertragen, die mittelst ihres Federtellers b1 die zugehörige Feder B zusammendrückt und infolgedessen das Fahrzeug ebenfalls be schleunigt.
Die ganze Anordnung hat eine sehr ge ringe Baulänge, so dass sie auch bei kurzen Wagen verwendet werden kann und ausser dem noch ohne weiteres als Ganzes in einem Schutzgehäuse eingeschlossen werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. '? stützen sich die zwischen den Längsträgern H des Untergestelles und den Zug- und .Stoss stangen eingeschalteten Federn J mit ihrem einen Ende gegen die Mitnehmer k' der Zug- und Stossstangen K und mit ihrem andern Ende gegen Anschläge h' der Längsträger H.
Die Mitnehmer k1 wirken in gleicher Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel mittelst Zugstangen k2 und Federtellern k3 auf die zwischen den Stangen K eingeschaltete starke Feder L.
Werden beide Stangen K gleichzeitig auf Druck beansprucht, so drücken sie mittelst der Mitnehmer 7o' und der Federteller k,' die Feder L und die beiden Federn J zu sammen. Erfolgt die Beanspruchung der Stangen K auf Zug, so wird wie beim ersten Ausführungsbeispiel die Feder L ebenfalls zusammengedrückt, während die Federn J entlastet werden. In beiden Fällen wird eine beschleunigende Kraft auf das Untergestell nicht übertragen.
Bei einseitigem Druck drückt der betreffende Mitnehmer k1 die ihm zunächst liegende der beiden Federn J zu sammen und die unbelastete Stange h wird durch das zwischen die beiden Stangen K eingeschaltete Gestänge unter Entlastung der andern Feder J verschoben.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. zeichnet sich durch besondere Einfachheit aus.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ent spricht im wesentlichen dem eben beschriebe nen. Der Unterschied besteht nur darin, dass sich die zwischen den Zug- und Druckstangen und dem Fahrzeuguntergestell eingeschal teten Federn M gegen die den Federtellern k3 des zweiten Ausführungsbeispiels ent sprechenden Federteller ml stützen. Dies hat dann zur Folge, dass bei doppelseitigem Zug an den Zug- und Druckstangen gleichzeitig auch die beiden Federn M zusammengedrückt werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist einer der mit den Zug- und Stossstangen ih verbundenen Mitnehmer als Rohr N1 ausge bildet, das an seinen Enden zwei Flanschen <I>n2</I> und n3 trägt. Auf dem Rohre N1 sind zwei Federteller n4 und n' verschiebbar gelagert, die eine Schraubenfeder 0 zwischen sich auf nehmen.
Für die Flanschen n= und n3 des Rohres Ni sind an den Längsträgern P des Fahrzeuguntergestelles Anschläge p1 und für die Federteller n4 und n' Anschläge p2 vor gesehen. Die zwischen den Stangen N einge schaltete Feder Q stützt sich gegen auf den Stangen N verschiebbare Federteller q1, die durch Zugstangen q2 mit den Mitnehmern verbunden sind.
Werden beide Stangen N gleichzeitig auf Druck beansprucht, so führen die Mitnehmer die Federteller q1 mit sich und drücken durch deren Vermittlung die Feder Q zusammen. Bei dieser Bewegung verschiebt sich auch das Rohr N1 in Fig. 4 nach rechts, so dass sein Flansch n2 den Federteller n4 mitnimmt und die Feder 0 zusammendrückt.
Bei gleich zeitigem Zug an beiden Stangen N überträgt sich die Bewegung jeder dieser Stangen mit- telst der Zugglieder q2 auf den Federteller q1 der andern Stange N, so dass die Feder Q wiederum zusammengedrückt wird. Dabei verschiebt sich auch der Flansch n3 des Roh res N1 nach links, was ein Zusammendrücken der Feder 0 zur Folge hat.
Bei einseitigem Druck von links her drückt der Flansch n2 des Mitnehmers NI mittelst des Tellers n4 die Feder 0 zusammen, während die Feder Q unbeansprucht bleibt. Bei einseitigem Druck von rechts her ver schiebt die rechte Stange N mittelst ihres Mitnehmers und des Federtellers q@ die Feder <I>Q</I> und damit die linke Stange<I>N</I> nach links, wobei der Flansch n3 den Teller n' mitnimmt und die Feder 0 zusammendrückt.
Bei einseitigem Zug an der linken Stange N überträgt sich die Bewegung dieser Stange . durch den Mitnehmer.Nl und dessen Flansch n3 auf den Teller n', der alsdann die Feder 0 auf Druck beansprucht.
Bei einseitigem Zug an der rechten Stange N wird der Mitneh- mer N1 durch das Gestänge q2, q1, <I>Q,</I> q1, q2, N1 mitgenommen, so dass sein Flansch n2 den Federteller n4 nach rechts schiebt und da durch die Feder 0 zusammendrückt.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 unterscheidet sich von dem nach Fig. 4 nur dadurch, dass das dem Rohr N1 nach Fig. 4 entsprechende Rohr R1 mit einem der auf die Zug- und Stossstangen aufgeschobenen Feder teller R ein Stück bildet. Die Beanspruchung der Federn ist in diesem Fall von der des eben beschriebenen Ausführungsbeispiels nicht wesentlich verschieden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 besitzt jede der beiden Zug- und Druck stangen S zwei Bunde s1 und s2, die je zwei Federtellern t1 und t2 als Anschlag dienen.
Zwischen zwei Teller t1 und t2 ist eine starke Schraubenfeder T eingeschaltet, die die Teller t' und t2 gleichzeitig in Berüh rung mit den Bunden s1 und s2 und mit An schlägen u1, u2 und 2e eines Rohres Z7 hält; das gleichachsig zu den Stangen<B>S</B> angeord net ist.
Das Rohr Ü trägt an seinen Enden Flanschen u4 und u', die als Widerlager für unter der Wirkung einer Schraubenfeder F stellende Federteller v' und v2 dienen.
Bei gleichzeitiger Belastung beider Stan gen 8 auf Druck drücken die Federteller t' die Federn T gegen die Teller t2. Eine Be lastung der Feder p tritt hierbei nicht ein: Bei gleichzeitigem Zug an beiden Stangen <B>8</B> drücken umgekehrt die Teller t,2 die Federn T ohne Beanspruchung der Feder V gegen die Teller t'. Bei Zug- oder Druckbe anspruchung nur einer der Stangen<B>8</B> wird das Rohr U unter Beanspruchung der Feder Y und je einer der beiden Federn T in der einen oder andern Richtung verschoben.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 be sitzt zwei Zug- und Druckstangen W, mit denen Mitnehmer w' starr verbunden sind. Auf die Enden der Stangen W sind als Hub begrenzer wirkende Rohre w2 aufgeschoben, die in je eine starke Schraubenfeder X ein greifen. Die Federn X stützen sich einerseits gegen auf den Stangen W verschiebbar ge lagerte Federteller x' und anderseits gegen die Zwischenwand y' eines Rohres Y, auf dem Teller y2 für eine Schraubenfeder y3 verschiebbar sind.
An den Längsträgern Z des Fahrzeuguntergestelles sind Anschläge z' für die Teller y2 und Anschläge z2 für Bunde y4 des Rohres Y vorgesehen. Jeder der Mitnehmer w' ist durch Zugstangen w3 mit dem Federteller<I>x'</I> der andern Stange<I>W</I> verbunden. Bei gleichzeitiger Beanspru chung beider Stangen W auf Druck wer den die Federn X mittelst ihrer Feder teller x' zusammengedrückt.
Bei einer Be anspruchung der beiden Stangen W auf Zug kuppelt sich jeder Mitnehmer w' mit- telst seiner Zugstangen w3 mit dem Feder teller<I>x'</I> der andern Stange<I>W,</I> so dass die Federn X wiederum zusammengedrückt wer den. In beiden Fällen wird die Feder y3 nicht belastet. Bei einseitigem Druck nimmt die gedrückte Stange W über das Gestänge x', X, y', Y, y4 einen der Federteller y2 mit und beansprucht dadurch die Feder y3 auf Druck.
Bei einseitigem Zug erfolgt diese Be anspruchung der Feder y3 über das Gestänge w' w3 <B><I>x', X,</I></B><I> 2.</I> Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 bis 13 ist das eine Ende der Zug- und Druckstange 1 als rohrförmige Hülse 2 aus gebildet, in der die zweite Zug- und Druckstange 3 verschiebbar geführt ist. Mit der Stange 3 sind zwei um 90 gegen einander versetzte Flachkeile 4 und 5 starr verbunden.
Der geil 4 ist in zwei gegen überliegenden Langlöchern 6 der Hülse 2 geführt und greift in Langlöcher eines auf der Hülse 2 verschiebbar gelagerten rohrför- migen Anschlagstückes 7 ein. Der geil 5 ist ebenfalls in zwei Langlöchern 8 der Hülse 2 geführt und greift in Langlöcher 9 eines ebenfalls auf der Hülse 2 verschiebbar ge führten Anschlagstückes 10 ein. Senkrecht zum geil 4 sind in der Hülse 2 ferner noch zwei geile 11 und 12 befestigt, die in Lang löcher 13 des Anschlagstückes 7 eingreifen. Weiterhin sind mit der Hülse 2 zwei senk recht zum geil 5 stehende geile 1,4 und 15 starr verbunden, die in Langlöcher 116 des Anschlagstückes 10 eingreifen.
Gegen die Anschlagstücke 7 und 10 stützt sich das eine Ende je einer starken Schraubenfeder 17, deren anderes Ende an einer Rippe 18 eines Rohres 19 anliegt. Das Rohr 19 trägt an seinen beiden Enden Flansche 20 und 21, gegen die sich unter dem Druck einer Schraubenfeder 22 je ein Federteller 23 und 24 stützt. Für die Flansche 20 und 21 sind an den Längsträgern 27 des Fahrzeuges An schläge 2,5 und für die Federteller 23 und 24 Anschläge 2.6 vorgesehen.
Erfährt die Stange 3 einen Druck bei un belasteter Stange 1, so gleitet der geil 5 in den Langlöchern 9 bis zu einer Grenzstel- lung nach Fig. 11, die dadurch gegeben ist, dass er im Grunde der Langlöcher zur An lage kommt, während das Anschlagstück 10 gegen den Anschlag 25 des Untergestelles stösst. Bei dieser Bewegung nimmt der geil 4 das Anschlagstück 7 mit, wodurch die Federn 17 und durch Vermittlung des Roh res .19 auch die Feder 22 zusammengedrückt werden.
Die Langlöcher sind so bemessen, dass der Hub der Anschlagstücke 7 und 10 bis zum Anschlagen an die Anschläge 25 des Untergestelles um die Grösse des Hubes einer der Federn 17 kleiner ist, als der Hub des Rohres 19 bis zum Anschlagen an den Anschlag 25 des Untergestelles, und dass ferner beim Anschlagen des Rohres 19 an den Anschlag 2.5 des Untergestelles 27 alle Federn voll ausgenutzt sind. Wird nur die Stange 1 auf Druck belastet, so drücken die Keile 14, 1.5 gegen die linken Enden der Langlöcher 16 und nehmen dann das An schlagstück 10 mit, das nun über die rechte Feder 17, das Rohr 19 und die Teile 21 und 24 die Feder 22 zusammendrückt, bis die Hubbegrenzung in gleicher Weise zustande kommt, wie bei dem Druck gegen die Stange 3.
Bei einseitigem Zug an der Stange 3 stösst der Keil 5 gegen die linken Enden der Lang löcher 9 und spannt dann in gleicher Weise wie eben beschrieben die Feder .2,2. Bei ein seitigem Zug an der Stange 1 nehmen die Keile 11 und 12 das Anschlagstück 7 mit und spannen über die Federn 17 und das Gestänge 1,8, 19, 20, 23 die Feder 22.
Erfahren beide Stangen 1 und 3 gleich zeitig einen Druck, so drückt der Keil 4 über das Anschlagstück 7 die linke Feder 17 zusammen, während die Stange 1 mittelst der Keile 14, 1,5 das Anschlagstück 10 mit nimmt und dadurch die rechte Feder 17 ,spannt. Eine unzulässige Beanspruchung der Federn 17 wird dadurch verhindert, dass um Ende der Bewegung die Stange 3 gegen den Boden der Hülse 2 trifft und dadurch die Stangen 1 und 3 starr miteinander kup pelt (Fig. 12). Eine Beanspruchung der Feder 2,2 findet hierbei überhaupt nicht statt.
Werden beide Stangen 1 und 3 gleich zeitig auf Zug beansprucht, so nimmt der Keil 5 das rechte Anschlagstück 10 mit sich und spannt dadurch die rechte Feder<B>-17,</B> während die Stange 1 mittelst ihrer Keile 11, 12 das Anschlagstück 7 nach rechts hin bewegt und dann die linke Feder 17 be ansprucht. Eine Einwirkung auf die Feder <B>22</B> findet hierbei ebenfalls nicht statt.
Alle vorbeschriebenen Vorrichtungen sind besonders gut für die Verwendung von Ring- federn geeignet. Sie bieten dabei den Vorteil, dass ein grosses Arbeitsvermögen in einem besonders kleinen Raum untergebracht wer den kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zug- und Stossvorrichtung für Eisen bahnfahrzeuge, bei der wenigstens je eine Feder sowohl zwischen Teilen der Zug- und Stossvorrichtung und dem Fahrzeugunterge- stell, als auch zwischen Teilen der Zug- und Stossvorrichtung selbst eingeschaltet ist, da durch gekennzeichnet, dass die zwischen Tei len der Zug- und Stossvorrichtung selbst ein geschaltete Feder innerhalb der zwischen der Zug- und Stossvorrichtung und dem Fahrzeuguntergestell eingeschalteten Feder liegt. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.Zug- und Stossvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Zug- und Stossstange (A) der Vorrichtung ein verschiebbarer Mitneh- mer (b1) für die auf das Untergestell wirkenden Federn (B) und ein starr mit der Stange verbundener Mitnehmer (a\) gelagert ist, der zugleich als Mitnehmer für die in die Vorrichtung selbst einge schaltete Feder (D) wirkt. 2.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der starr mit der Zug- und Stossstange (A) verbun dene Mitnehmer (a') durch ein als Mit nehmerkupplung wirkendes Anschlag stück (F) mit den auf das Untergestell wirkenden Federn (B) in Verbindung steht. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, die auf das Untergestell wirkenden Federn (J) zwi schen einem starr mit einer Zug- und Stossstange (K) verbundenen Mitnehmer (k') und einem Anschlag (h') des Unter gestelles eingeschaltet sind. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die auf das Untergestell wirkenden Federn (NI) zwischen mit starr auf der Zugstange befestigten Mitnehmern in einer Uich- tung gekuppelten Federtellern (7ra') und einem Anschlage des Untergestelles ein geschaltet sind.5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da- durch, gekennzeichnet, dass die auf das Untergestell wirkende Feder (0) zwi schen wei Mitnehmern (n2, ro3) einge schaltet ist, die starr mit einer der -Zug- und Stossstangen (N) verbunden sind.6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Mitneb- mer (n2, n3) Teile eines mit einer der Zug- und Stossstangen (N) starr verbun denen Rohres (N1) sind. 7. Vorrichtung, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die auf das Untergestell wirkende Feder unter der Wirkung von Anschlägen steht, die starr mit einem auf einer der Zug- und Stossstangen verschiebbaren Federteller (R) verbunden sind. B.Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Mitneh- mer des Rohres die Widerlager für Federteller bilden, für die am Unterge stell Anschläge vorgesehen sind. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen die Zug- und Stossstangen (S) der Vorrich tung zwei Federn (T) geschaltet sind, die sich gegen in einer Richtung auf den Zug- und Stossstangen verschiebbare Widerlager (t', t2) stützen, wobei für diese Widerlager an dem die Kräfte auf das Untergestell übertragenden Teile (U) Anschläge (u', u2, ug) vorgesehen sind. 10.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen die Zug- und Stossstangen (W) der Vorrich tung zwei Federn (X) eingeschaltet sind, die sich mit dem einen Ende gegen ein Widerlager (y'), das an dem die Kräfte auf das Untergestell übertragenden Teile (Y) vorgesehen ist, und mit dem andern Ende gegen Widerlager (x') stützen, die durch Zugstangen (w3) mit fest mit den Zug- und Stossstangen (W) verbundenen Mitnehmern (w1) in Verbindung stehen. 11.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine (1) der Zug- und Stossstangen mit einer Hülse (2) über die andere Stange (3) greift und dass mit dieser Stange (3) Mitnehmer (4, 5) starr verbunden sind, die durch Lang löcher (6, 8) der Hülse (2) hindurch greifen und in Widerlager (7, 10) der zwischen die ,Stangen (1, ,3) geschalteten Federn (17) eingreifen. 12.Vorrichtung nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass mit der Hülse (2) Mitnehmer (11, 12 bezw. 14, 15) starr verbunden sind, die in die Wider lager (7, 10) der zwischen die Stangen (1, 3) geschalteten Federn (17) ein greifen. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die zwischen den Anschlagstücken (7, 10) eingeschal teten Federn (17) sich gegen die Rippe (18) eines Rohres (19) abstützen, das durch Mitnehmer (20, 21), Federteller (23, 24) und eine Feder (22) mit dem Untergestell verbunden ist. 14.Vorrichtung nach Unteranspruch 1<B>,3</B>, da durch gekennzeichnet, dass für das Rohr (19) und die Anschlagstücke (7 und 10) Anschläge (25) im Untergestell vorge sehen sind. 15. Vorrichtung nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass der Hub der Anschlagstücke (7, 10) bis zum Anschlag an die Anschläge (25) des Untergestelles um die Grösse des Hubes einer der Federn (17) kleiner ist, als der Hub des Rohres (19) bis zum Anschlag an den Anschlag ,(25) des Untergestelles. 16. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abfede rung durch Ringfedern erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE166646X | 1932-01-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH166646A true CH166646A (de) | 1934-01-15 |
Family
ID=5685916
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH166646D CH166646A (de) | 1932-01-25 | 1932-12-23 | Zug- und Stossvorrichtung für Eisenbahnfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH166646A (de) |
-
1932
- 1932-12-23 CH CH166646D patent/CH166646A/de unknown
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