CH166338A - Einrichtung zum Betriebe von Röntgenröhren. - Google Patents

Einrichtung zum Betriebe von Röntgenröhren.

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CH166338A
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Aktiengesellschaft C H Mueller
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C H F Mueller Aktiengesellscha
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Description


  Einrichtung zum     Betriebe    von     Röntgenröhren.       Bekanntlich besteht in der     Röntgen-          Diagnostik    die Notwendigkeit, von der Durch  leuchtung rasch auf die Herstellung einer  Aufnahme     übergehen    zu können. Es ist da  her erwünscht, zur Bedienung einer Röntgen  einrichtung möglichst wenig     Schaltmassnah-          inen        zii    benötigen.

   Es sind bereits Einrich  tungen bekannt, bei denen die Aufnahme  bedingungen auf dem Schalttisch<I>vor</I> der  Durchleuchtung vorbereitet werden können,  so dass nach der Durchleuchtung diese Be  triebsbedingungen für die Aufnahme durch  Betätigung eines Hauptschalters sofort     zur     Verfügung stehen.  



  Immerhin macht diese Einrichtung die       Benutzung    mehrerer Schaltgriffe notwendig.  Da während der Durchleuchtung der     Unter-          suchungsraum    verdunkelt ist, ist das Auffin  den der einzelnen Schaltgriffe mit Schwierig  keiten verbunden und erfordert häufig eine  Beleuchtung am Schalttisch. Durch diese  Beleuchtung wird jedoch das an die Dunkel-         heit    gewöhnte Auge mehr oder weniger ge  blendet beziehungsweise während der Durch  leuchtung gestört.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung er  folgt die Betätigung der Kontaktorgane für  die Einstellung der für die Durchleuchtung  und die Aufnahme gewünschten Betriebsbe  dingungen über einen einzigen Bedienungs  griff, wobei jeder der einstellbaren Betriebs  bedingungen eine vorbestimmte, unveränder  liche Röhrenstromstärke entspricht.  



  Es ist somit nicht mehr nötig, nach der       Durchleuchtung    einen zweiten Hauptschalter  für die Aufnahmebedingungen zu bedienen.  



  Die Schaltstellungen für die Aufnahme  und die Durchleuchtung befinden sich     zweck-          mässigerweise    auf- entgegengesetzten Seiten  der Ruhelage. Da es sich gezeigt hat, dass  man bei der normalen Diagnostik mit  einer beschränkten Anzahl von Spannun  gen und Röhrenstromstärken auskommt,  können sowohl für die Durchleuchtung als      auch für die Aufnahme mit Vorteil je nur  vier Schaltstellungen vorgesehen sein, denen  vorbestimmte Spannungen und ebenfalls vor  bestimmte Röhrenstromstärken entsprechen.  Der Schalter ist dann so eingerichtet, dass  eine     federnde    Schaltklinke, für die Hand  deutlich fühlbar, in jede Schaltstellung ein  rückt.

   Da also jeder der beiden Betriebsarten  nur vier Schaltstellungen entsprechen, ist die  gewünschte Betriebsbedingung ohne Beachtung  einer Schaltskala, lediglich mit dem Gefühl  der den Schalter bedienenden Hand, zu wählen.  Bei dieser Einrichtung wird daher einfach  nach Vornahme der Durchleuchtung der hier  für benötigte Schalter über die Nullage hinaus  bis auf den gewünschten Kontakt für die  Aufnahme gedreht, worauf lediglich der Zeit  schalter ausgelöst zu werden braucht.  



  Der Arzt hat also bei der Untersuchung  eine Hand .frei, da er nur eine Hand am  Schaltgriff zu belassen braucht. Es wird durch  diese Einrichtung der Aufbau auf dem Schalt  tisch ausserordentlich einfach, so dass die Be  dienung in übersichtlichster Form vorgenom  men werden kann.  



  Bedingung für die Erzielung richtiger  Resultate ist bei einem derart vereinfachten  Aufbau des Schalttisches allerdings, dass die  Spannung des Netzes, an welches die     Hoch-          spannungseinrichtungangeschlossen    wird, stets  den genauen vorgeschriebenen Wert besitzt.  Da dies in Wirklichkeit fast nie zutrifft, ist  es zweckmässig eine besondere     Vorregelung     vorzusehen, mit deren Hilfe die abweichende  Netzspannung auf den vorgeschriebenen Wert  reguliert werden kann, so dass den Primär  wicklungen des Heiz- und des Hochspannungs  transformators die genau vorgeschriebene Span  nung zugeführt wird. Diese     Vorregelung    kann  in an sich bekannter Weise über einen Stufen  transformator erfolgen.

   Als solcher kann der  gleiche Transformator verwendet, von dem  die     verschiedenen        Betriebsbedingungen    für  Durchleuchtung und Aufnahme abgenommen  werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung  gemäss der Erfindung ist in der Abbildung  dargestellt. -    Die Röntgenröhre 1,     mit    Anode 2 und  Kathode 3, erhält ihre Hochspannung von  der Sekundärwicklung des Hochspannungs  transformators 4 und ihre Heizspannung von  dem Heiztransformator 5. Zur     Einstellung     der benötigten Betriebsverhältnisse am Hoch  spannungs- und     Heiztransformator    dient der  Stufentransformator 6. Die in Verbindung  mit der Primärwicklung des Hochspannungs  transformators stehenden     Anzapfungen    des  Stufentransformators, vier an der Zahl, wirken  über die Schaltwalze 7, deren Oberfläche in der  Darstellung auf die Zeichenebene abgerollt  ist.

   Einer Drehung der Schaltwalze im Sinne  des Uhrzeigers     entspricht    eine Verschiebung  der Kontakte $ von links nach rechts, wo  durch nacheinander die vier Spannungen für       die-Durchleuchtung    eingeschaltet werden.  



  Einer Drehung der Schaltwalze im ent  gegengesetzten Sinne des Uhrzeigers ent  spricht eine Verschiebung der Kontakte 9  von rechts nach links, wodurch die vier  Spannungen für die Aufnahme eingeschaltet  werden. An der Verschiebung nehmen auch  die     Kurzschlusskontakte        9",    teil. Es werden  also mit den Spannungen für die Aufnahme  verschiedene Teile des Widerstandes<B>10</B> kurz  geschlossen. Bei einer Drehung der Schalt  walze in dem Sinne, dass sich die Kontakte  von links nach rechts bewegen, werden die  Spannungen für die Durchleuchtung einge  schaltet. Durch die auf dem drehbaren Teil  der Schaltwalze 7 sitzenden Kontakte 9. wird  nun Spannung an den Handschalter 12 ge  legt.

   Bei der Aufnahme dagegen liegt keine  Spannung am Handschalter 12, so dass nur  der Zeitschalter 11 den     Stromkreis    zum Trans  formator 4 schliesst und die Röntgenröhre  vor Überlastung geschützt wird.  



  Eine zweite     .Schaltwalze    13 dient zur       Vorregulierung    der dem Netz 14 entnommenen  Spannung. Auf dem festen Teil dieser Schalt  walze sind Kontakte 15 und     15a    angeordnet.  Bei Drehung der Walze kommen zunächst  die Kontakte 15 und bei fortgesetzter Dre  hung die Kontakte 15. nacheinander mit  den Kontakten 16 auf dem beweglichen Teil  der Walze in Berührung, so dass eine Ver-      Bindung zwischen dem Netz und je einer  der Abzweigungen des Stufentransformators 6  hergestellt wird. Die auf dem drehbaren Teil  der Walze 13 sitzenden Kontakte     16"    dienen  zur Überbrückung eines Schutzwiderstandes  17.

   In dem dargestellten Ausführungsbei  spiel erfolgt die     Vorregelung    der     Netzsparr-          nung    14 in dem gleichen Stufentransfor  rnator 6 wie die Einstellung der     Betriebs-          bedingutig    für Durchleuchtung und Aufnahme.  Die Figur zeigt die Walze 13 in ihrer Null  stellung. Dabei ist die Verbindung zwischen  dem Netz und dem Stufentransformator auf  gehoben. Durch Drehung aus der Nullstel  lung kann man die vom     Messinstrument        I"     angegebene Spannung auf den vorgeschriebe  nen Wert einstellen.

   Bewegt man die Schalt  walze 7, so wird dadurch eine Sperrvorrich  tung eingerückt, welche eine Drehung der  Walze 16 aus ihrer jeweiligen Stellung ver  hindert. Diese Kupplung, die auf mechani  schem oder elektrischem Weg erfolgen kann,  hat zum Zweck, zu bewirken, dass     eit:e        An-          derung    der einmal eingestellten, richtigen An  fangsspannung während der weitern Regu  lierung nicht möglich ist. Der Bedienende  kann sich also Stets darauf verlassen, dass  die Röhre, vorausgesetzt, dass die     Netzspan-          nungskorrektur    mit der Walze 13 in richti  ger     Weise    stattgefunden hat, mit der Span  nung und Stromstärke arbeitet, welche zu  den Stellungen der Walze 7 gehören.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Betriebe von Röntgen röhren, mittelst deren wahlweise verschiedene Betriebsbedingungen sowohl für die Durch leuchtung als auch für Aufnahmen einge schaltet werden können, dadurch gekennzeich net, dass die Betätigung der Kontaktorgane der beiden Gruppen von Betriebsbedingungen mittelst eines einzigen Bedienungsgriffes er folgt und dass jeder der einstellbaren Be triebsbedingungen eine vorbestimmte, unver änderliche Röhrenstromstärke entspricht. UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktorgane der beiden Gruppen von Betriebsbedingun gen mittelst des einzigen Bedienungsgriffes über eine Schaltwalze betätigt werden. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl der Stel lungen des Bedienungsgriffes sowohl für die Durchleuchtung wie auch für die Auf nahme so beschränkt ist, dass ohne Beob achtung einer Skala allein mit dem Ge fühl der Hand die jeweils gewünschte Betriebsbedingung gewählt werden kann. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Zeitschalter und ein Handschalter vorgesehen sind und dass der Handschalter automatisch ausser Betrieb gestellt ist, wenn eine der Betriebsbedin gungen für die Aufnahme eingeschaltet ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Vortransformator vorge sehen ist, mit dessen Hilfe die jeweils zur Verfügung stehende Netzspannung genau auf den für die Einrichtung vorbestimm ten Spannungswert reguliert werden kann. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-4, dadurch gekenn zeichnet, dass die verschiedenen Betriebs bedingungen für die Aufnahme und die Durchleuchtung vom selben Transformator (6) abgenommen werden, mittelst dessen die Netzsparrnung auf den vorbestimmten Spannungswert reguliert wird. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bedienungsvorrichtung zur Regelung der Netzspannung auf den vorbestimmten Spannungswert während der Betätigung des Bedienungsgriffes zur Einstellung der Betriebsbedingungen für die Aufnahme und die Durchleuchtung gesperrt ist.
CH166338D 1931-07-22 1932-07-20 Einrichtung zum Betriebe von Röntgenröhren. CH166338A (de)

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