DE659353C - Schalter fuer Zaehlereichstationen - Google Patents

Schalter fuer Zaehlereichstationen

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Publication number
DE659353C
DE659353C DEA73188D DEA0073188D DE659353C DE 659353 C DE659353 C DE 659353C DE A73188 D DEA73188 D DE A73188D DE A0073188 D DEA0073188 D DE A0073188D DE 659353 C DE659353 C DE 659353C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
switch
group
contact arm
contacts
Prior art date
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Expired
Application number
DEA73188D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Reese
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA73188D priority Critical patent/DE659353C/de
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Publication of DE659353C publication Critical patent/DE659353C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R15/00Details of measuring arrangements of the types provided for in groups G01R17/00 - G01R29/00, G01R33/00 - G01R33/26 or G01R35/00
    • G01R15/002Switches for altering the measuring range or for multitesters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)

Description

  • Schalter für Zählereichstationen Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung des Schalters in Eichstationen für Elektrizitätszähler, insbesondere in Gleichlasteichstationen. Die besondere Ausbildung des Schalters ermöglicht es, jede beliebige Vielzahl von Schaltungen durch ein und denselben Schalter auszuführen.
  • Der Schalter dient dazu, Meßbereiche und Belastungsströme der Eicheinrichtung umzuschalten.
  • Erfindungsgemäß wird der Schalter für die Einstellung der Eichströme und -spannungeii aus mehreren gleichartigen Elementen zusammengesetzt, wobei die einzelnen Elemente etagenförmig oder in parallelen Ebenen aufeinanderfolgen. Die innerhalb jeder Etage auszuführenden Schaltungen sind im wesentlichen gleicher Art; sie bewirken aber Schaltungen von Strömen verschiedener Größe. Der Schalter besitzt zwei Kontaktarme, von denen der eine unter Mitnahme des anderen von Etage zu Etage zu verstellen ist und der andere innerhalb jeder Etage verstellbar ist. Die beiden Kontaktarme sind miteinander so verbunden bzw. gelagert, daß ein Übergang von einer Kontaktgruppe (Etage) in die andere nur dann erfolgen kann, wenn der waagerecht zu verstellende Kontaktarm eine Leerstellung eingenommen hat. Die Einstellung der durch den senkrecht zu verstellenden Kontaktarm bestrichenen Kontakte jeder Gruppe entspricht dem Meßbereich, innerhalb dessen Prüfungen vorgenommen werden, während der waagerecht zu verstellende Kontaktarm die einzelnen innerhalb dieses Meßbereiches liegenden Prüfstufen schaltet.
  • Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus nachstehend beschriebenem Ausführungsbeispiel hervor, das die Anwendung des Schalters bei einer Wechselstrom-Gleichlast-Station zeigt.
  • Die Abb. i gibt schematisch eine derartige Eichstation wieder. Abb. z bis 5 zeigen den Aufbau des Schalters, und zwar gibt Abb. 2 eine Ansicht entlang der Linie A-B des Grundrisses nach Abb. 3 wieder. Abb. 4. und 5 beziehen sich auf die Bedienungsgriffe zur Einstellung des Schalters.
  • Bei der Anordnung nach Abb. i ist ein Transformator a vorgesehen, dessen Sekundärwicklungen mit einem Transformator b verbunden sind. Sekundärseitig von b fließt ein immer gleichbleibender Strom, der den Vergleichsinstrumenten (Strom-, Leistungsmesser usw.) A, W zugeführt wird. Primärseitig ist der Wandler b an die zu eichenden Zähler c und gegenbenenfalls an einen Ausgleichswandler bzw. Widerstand d angeschlossen.
  • Die einzelnen Anzapfungen der Wicklungen des Wandlers e ergeben z. B. verschie-w Jene Meßbereiche. Dargestellt sind drei ver17. schiedene Stromstufen, innerhalb deren a. n: dem Zähler c verschiedene Prüfungen vorzi@' nehmen sind. Der Zähler soll z. B. bei 1/1, 1/2, 1j10 und 1/20 seiner Belastung geprüft bzw. geeicht werden. Außerdem soll noch festgestellt werden, ob bei einer bestimmten Anlaufstromstärke auch der Anlauf erfolgt. Um die Belastungsstromstärken bzw. die Meßbereiche einzuschalten, benötigt man nun entsprechend ausgebildete Schaltmittel. Man kann das z. B. durch Steckschalter, durch umlegbare Kontaktlaschen usw. bewerkstelligen. Es ist auch möglich, Paketschalter mit Momentschaltung zu verwenden. Die erstere Art der Ein- bzw. Umschaltung ist verhältnismäßig umständlich. Es müssen mehrere Kontaktmittel betätigt werden. Dies ist zeitraubend; außerdem ist die Möglichkeit vorhanden, daß Falschschaltungen entstehen. Bei der Verwendung von Momentschaltern ist man an eine bestimmte Zahl von Kontaktstellungen gebunden. Wenn mehr als die von einem Schalter zu bewältigende Zahl von Schaltstellungen vorhanden ist, so muß man entsprechend mehrere Schalter vorsehen. Dies ist ebenfalls nachteilig; besser ist es, sämtliche Schaltungen durch ein und denselben Schalter vornehmen zu können. Dies ergibt den Vorteil, daß zunächst durch genaue Bezeichnung der Schaltstellungen Fehlschaltungen vermieden werden, daß ferner die Ein- bzw. Umschaltung vereinfacht wird und daß weiter ein geringerer Platz für die Unterbringung des Schalters selbst genügt.
  • Besonders vorteilhaft ist dabei gemäß der Erfindung ein Schalter, der aus einzelnen Aufbauelementen zusammengesetzt wird und der in seinem Aufbau stets den vorliegenden Verhältnissen anzupassen ist. Werden beispielsweise bei einer Station nach Abb. i drei Stromstufen und innerhalb dieser drei Stromstufen fünf Schaltstellungen verlangt, so stellt man den Schalter aus drei Elementen zusammen, die etagenförmig übereinandergelagert sind. Innerhalb jeder Etage sind fünf Kontakte für die fünf Stellungen vorgesehen.
  • Der Schalter, dessen Aufbau vorzugsweise aus Abb. z und 3 nerv orgeht, ist zwischen den Deckplatten i und 2 an Bolzen 3, q. und q.' befestigt. Die Bolzen tragen mehrere je eine Etage bildende Isolierscheiben 7, 71 usw. In der Etage I, die eine der Kontaktgruppen enthält, befinden sich die Kontakte 8"" 8b, 8" 8,1, 8,, und der Kontakt i o. Der Kontakt 8" schaltet die Anlaufstromstärke (meistens 0,3 bis o,5 0/0 des Nennstromes), Kontakt 8U 1120, Kontakt 8, 1/l0, =Kontakt 8d 1/2 und Kontakt 8e 1/1 des Nennstzomes.
  • ';7Tn der Etage II sind entsprechende Kon-:: täkte 9" bis 9e und ein Kontakt i o, angeordnet. Die Kontakte 8 können von dem Kontaktarm 141 bestrichen werden, der mit der als Vierkant ausgebildeten Achse 5 verstellt wird. Die Kontakte io, ioa usw. werden von dem Kontaktarm i32 betätigt, der von einer Schraubenspindel 6 mit Gewinde 61 in senkrechter Richtung verstellbar ist. Der Kontaktarm 132 besitzt zu diesem Zweck ein in das Gewinde 61 eingreifendes Mutterstück 12, so daß der Kontakt 131 in Richtung des Pfeiles (Abb.2) verstellt werden kann. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß eine Verstellung nur dann möglich ist, wenn der in waagerechter Richtung zu verstellende Kontaktram 141 auf dem Leerkontakt o steht. Dann kann durch Drehen an der Spindel 6 das Kontaktsystem 41, 132 in die nächste Etage, d. h. zu der nächsten Kontaktgruppe, gebracht werden. Der Kontaktarm iq.i wird also von dem Kontaktarm 132 mitgenommen.
  • Jede Kontaktgruppe besteht aus den Kontakten 8 bzw. 9 und dem Kontakt io bzw. 10, usw. Die Kontakte 8 sind in waagerechter, die Kontakte io in senkrechter Flucht angeordnet. Jeder Kontakt 8 besteht beispielsweise aus den durch die Isolierscheibe 7 geteilten Kontakthälften 81 und 82, die bei der Einschaltung durch an dem Kontaktarm 141 angeordnete Kontaktbürsten kurzgeschlossen werden. In entsprechender Weise sind die an der Isolierscheibe 7i angeordneten Kontakte 9 in die Hälften 9i und 92.aufgeteilt. Der Kontakt io ist in die Kontakthälften io-ioi unterteilt, die durch die Kontaktfedern 13-131 leitend verbunden werden. .
  • Bei der Betätigung des Schalters durch Drehen der Spindel 6, d. h. bei Übergang von der einen zu der anderen Kontaktgruppe, wird zunächst der Kontakt 1o, iol usw. geschlossen. Aus der Stellung des Betätigungsgriffes für diesen Kontakt ist die Stromstufe (Meßbereich) zu ersehen, die augenblicklich eingeschaltet ist. Gleichzeitig hiermit, d. h. durch die senkrecht verlaufende Kontaktgruppe, wird der Ausgleichswandler d (Abb. i) geschaltet.
  • Die Anordnung ist so getroffen, daß bei einer Umdrehung des Bedienungsgriffes 16 (Abb. q. und 5) für die Spindel 6 der Kontaktarm 132 von dem einen senkrechten Kontakt, beispielsweise io, zum nächsten senkrechten Kontakt io" bewegt wird. Dabei soll der Kontaktarm 141 auf den Leerkontakt der Gruppe geschaltet werden. Dies kann dadurch erreicht werden, daß entweder die Steigung des Gewindes 61 entsprechend bemessen ist oder daß eine Übersetzung zwi-.@ sehen der Spindel 6 und dem Bedienungsgriff 16 vorgesehen ist. -Der Bolzen 5 wird durch den Bedienungsgriff 15 betätigt. Er trägt Markierungen, die entweder die Schalterstellung oder bestimmte Werte, wie z. B. Belastungswerte, kennzeichnen. Die Betätigung des einen Kontakthebels darf nur dann erfolgen, wenn der andere seine Arbeits- und/oder Leerstellung innehat. Um z. B. von einer Kontaktgruppe in die andere überzugehen, muß der Kontaktarm 141 durch Drehen des Handgriffes 15 auf den Leerkontakt o eingestellt werden. Jetzt steht ein Ausschnitt 151 des Handgriffes 15 dein Handgriff 16 so gegenüber, daß dieser in Pfeilrichtung gedreht werden kann. Eine Umdrehung des Handgriffes 16 bedeutet, daß der Kontaktarm 132 zu der nächsten Kontaktgruppe io-ioa gebracht worden ist. In einem Ausschnitt 17 ist zu erkennen, daß die neue Schaltstellung eingenommen ist. Unterhalb des Bedienungsgriffes 16, in den ein Stift 162 eingelassen ist, befindet sich ein Malteserkreuzgetriebe 18, das pro Umdrehung des Teiles 16 beispielsweise i/,, Umdrehung ausführt und das Markierzeichen in dem Ausschnitt 17 erscheinen läßt.
  • Die Abb. 4. zeigt die Anordnung in der Stellung, in der der- Bedienungsgriff 15 den Bedienungsgriff 16 zur Betätigung freigibt. Dies ist der Fall, wenn der Arm 141 gegen den Leerkontakt oder Anschlag o (Abb. 3) anliegt. Der Bedienungsgriff 16 kann jetzt betätigt werden. Nachdem er eine volle Umdrehung gemacht hat, ist der Schaltarm 132 entsprechend verstellt worden. In dem Ausschnitt 17 erscheint jetzt eine auf dein Malteserkreuz angebrachte Zahl, die den jetzt zur Schaltung bereitstehenden Meßbereich erkennen läßt. Der Ausschnitt 161 des Bedienungsgriffes 16 steht jetzt dem Bedienungsgriff 15 so gegenüber, daß dieser und damit der Bolzen 5 mit Kontaktarm 141 auf die entsprechenden Kontakte dieser Kontaktgruppe gestellt werden kann:

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schalter für die Einstellung der Eichströme und -spannungen in Zählereichstationen,insbesondere Gleichlasteichstationen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter aus mehreren gleichartigen, vorzugsweise leicht auszuwechselnden, etagenweise übereinanderliegenden Kontaktgruppen sowie aus zwei Kontaktarmen besteht, von denen der eine (r32) unter °Mitnahme des anderen (14.1) von einer Kontaktgruppe zur anderen und der andere Kontaktarm (T41) innerhalb jeder Kontaktgruppe verstellbar ist, wobei beide Kontaktarme so miteinander verbunden bzw;. gelagert sind, daß ein Übergang von einer Kontaktgruppe (Etage) in die andere nur dann erfolgen kann, wenn der waagerecht zu verstellende Kontaktarm (14.1) eine Leerstellung eingenommen hat, und daß die Einstellung der durch den senkrecht zu verstellenden Kontaktarm bestrichenen Kontakte jeder Gruppe dem. Meßbereich, innerhalb dessen Prüfungen vorgenommen werden, entspricht, während der waagerecht zu verstellende Kontaktarm die einzelnen innerhalb dieses Meßbereiches liegenden Prüfstufen schaltet.
  2. 2. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kontaktarme tragenden Schaltwalzen sich gegenseitig so blockieren, daß sie nur in der Arbeitskontaktstellung des einen und in der Leerkontaktstellung des anderen Kontaktarmes verstellbar sind.
  3. 3. Zählergleichlasteichstation, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter nach Anspruch i und 2 mit seinen waagerechten Kontakten die einzelnen Anzapfungen eines Belastungswandlers und mit seinen senkrecht verlaufenden Kontakten einen Regulierwiderstand schaltet.
DEA73188D 1934-05-15 1934-05-15 Schalter fuer Zaehlereichstationen Expired DE659353C (de)

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DE659353C true DE659353C (de) 1938-05-02

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ID=6945774

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930823C (de) * 1953-06-03 1955-07-25 Ernst Erhard Messart-Waehler fuer Vierleiter-Eichzaehler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE930823C (de) * 1953-06-03 1955-07-25 Ernst Erhard Messart-Waehler fuer Vierleiter-Eichzaehler

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