Kontaktkleinme an Installationsapparat-. Gegenstand der Erfindung ist eine Kontaktklemme, an Installationsapparaten zum Anschliessen elektrischer Leitungen. Es <B>1</B> bereits Kontaktklemmen dieser Art be kannt, die aus einem winkelförmigen Kon taktkörper mit einem Loch in einem der bei den Schenkel Mr den Durchtrift des Lei tungsendes bestehen. Das zum Einkleinmen des Leitungsendes dienende bewegliche Kon taktstück ist von einer Klemmplatte gebildet, die beim Anziehen der Klemmseliraube in ihrer untern Auflagekante eine Drehung aus führt.
Die bekannte Klemme hat den Nach teil, dass das anzuschliessende Leitungseudp durch eine Kante des beweglichen Kontakt stückes gegen den winkelförmigen Kontakt körper gepresst wird und infolgedessen der Stromüber-,ano, an einer verhältnismässio- klei- t3 en<B>C</B> nen unter Druck stehenden Beriihrimgsflächo, stattfindet. Auch ist-. das Anschliessen des Leituno,sendes an die.
Kontaktklemme er- n schwert. da. das bewegliche Kontaktstück der in dem winkelförmigen Kontaktkörper be findlichen Durchtrittsöffnung vorgelagert ist und das Leitungsende beim Hindurchführen durch diese Öffnung eine Krümmung erfah ren muss.
Durch die Erfindung ist eine, Kontakt klemme geschaffen, die diese Nachteile ver meidet und sich durch einen besonders ge ringen Raumbedarf auszeichnet. Die Kon taktklemme besteht aus einem beweglichen Kontaktstück und einem winkelförmigen Kontaktkörper, dessen einer Schenkel mit einem Loch für das Hindurchführen des an zuschliessenden Leitungsendes versehen ist. Erfindungsgemäss ist das bewegliche Kon taktstück der Konfaktklemme als Klemmteil ausgebildet.
Der Klemmkeil kann durell eine oder mehrere Klemmschrauben, die an dem das Kontaktstück tragenden Schenkel des winhelförmigen Kontaktkörpers angeordnet sind, parallel zu sich selbst an einer parallel zu dem andern Schenkel liegenden Fläche gegen (T das sich an diesen Schenkel ohne Krümmung anlegende Leitungsende gepresst werden.
Die Zeichnung zeigt in den Fig. <B>1</B> bis<B>6</B> und <B>8</B> bis<B>10</B> drei Ausführungsbeispiele, des Erfindungsgegenstandes in<B>je</B> drei zueinander senkrechten Ansichten. Ein -weiteres Ausfäli- rungsbeispiel ist in der Fig. <B>13</B> dargestellt. Die Fig, <B>7, 11,</B> 12 und 14 geben weitere Einzelheiten wieder. Die Fig. <B>15</B> 'und<B>16</B> zei gen die neue Kontaktklemnie an einem In stallationsdrehschalter zum Regeln von Heiz- geräten.
In sämtlichen dargestellten Ausführungs beispielen ist<B>1</B> der Kontaktkörper mit den Schenkeln 2 und<B>3.</B> Der Schenkel 2 hat dielit neben dem Schenkel<B>3</B> eine Bohrung, durch die das anzuschliessende Leitungsende 4 ohne Krümmung hiudurchzuführen ist.<B>5</B> ist ein bewegliches Koutaktstück, das als Klemm keil ausgebildet ist und durch eine Klemin- schraube parallel zu sich selbst an einer parallel zu dem andern Schenkel liegenden Fläche gegen das sich an den Schenkel<B>3</B> an legende Leitungsende gep#esst wird.
Die Klemmschraube wird in sämtlichen darge stellten Ausführungsbeispielen von einer Schraube<B>6</B> gebildet, die zugleich zur Befe stigung des Kontaktkörpers<B>1</B> an dem Sockel<B>7</B> des Installationsapparates dient. Die Befestigung erfolgt dadurch, dass die Schraube<B>6</B> mit dem Schenkel 2 verschraubt wird. Das freie Ende der Schraube<B>6</B> trägt eine Mutter<B>8,</B> die auf das KontaktstÜck <B>5</B> einwirkt.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. <B>1</B> bis<B>3</B> ist das Kontaktstück<B>5</B> ein Profilhörper, der mit seiner ganzen Grundfläche auf dem Schenkel 2 des KontaktkörPers aufliegt und hat eine in bezug auf die Bewegungsriell- tung der Mutter der Klemmschraube schräg liegende Fläche.
Mit Hilfe dieser schräg liegenden Fläche wird das Kontaktstück<B>5</B> beim Anziehen der Mutter<B>8</B> gegen das Lei tungsende 4 gepresst. Wie aus Fig. 2 ersieht- lieh, dienen Seitenwände<B>9</B> zur Führung des KontaktstÜckes an'dem Kontaktkörper, Die Fig. 4 bis<B>7</B> zeigen eine Kontakt klemme, bei der der Kontaktkörper <B>1</B> mit ,einer schrägliegenden Fläche versehen ist. Die Fig. <B>7</B> zeigt den Kontaktkörper<B>1,</B> der aus Blech gestanzt ist, im abgewickelten Zustand.
Die schrägliegende Fläche wird von den<B>um-</B> gebogenen Flanken<B>11</B> des Schenkels 2 gebil det. Auf der schrägliegenden Fläche gleitet ein L-förmiges Kontaktstück <B>5.</B> Das Kontakt stück #5 liegt an zwei Stellen auf den Flan ken<B>11</B> und wird beim Anziehen der Mutter <B>8</B> parallel zu sich selbst gegen das Leitungs ende 4 bewegt. Uni ein Mitdrehen der Schraube<B>6</B> beim Anziehen der Mutter<B>8</B> zu verhindern, ist die Schraube<B>6</B> mit einer Gegenmutter 1,2 versehen.
Zwischen der Mut ter<B>8</B> und dem Kontaktstück ist eine Stahl feder<B>13</B> angeordnet, deren eines Ende die Flanken<B>11</B> des Schenkels, deren anderes Ende das Kontaktstück<B>5</B> umfasst. Durch die Stahlfeder<B>13</B> wird verhindert, dass das Kon taktstück bei entfernter Leitung sich gegen .den Schenkel<B>3</B> des- Kontaktkörpers legt,<B>so</B> dass das Einführen des Leitungsendes in die Kontaktklemme erleichtert ist.
Die Stahl feder<B>13</B> kann auch, wie die Fig. <B>13</B> zeigte an dem Schenkel<B>3</B> befestigt sein, gegen den das anzuschliessende Leitungsende gepresst wird. Zweckmässigerweise hat die Feder<B>13</B> eine U-Form (Fig. 14) und ist am Grunde der U-Form am Ende des Schenkels<B>3</B> ange schweisst oder angelötet.
In den Fig. <B>8</B> bis<B>12</B> ist #ebenfalls eine Kontaktklemme dar 'gestellt, deren Kontakt körper<B>1</B> eine schrägliegende Fläche hat. Die schräolliegende Fläche wird hier von einem hervorspringenden Ansatz 14 des Schenkels<B>2</B> gebildet.
Als Kontaktstück wird ein Körper<B>5</B> verwendet, der mit der einen Kante auf der schrägliegenden Fläche, 14 aufliegt, mit der andern Kante sich gegen das anzuschliessende Leitungsende 4 legt. Durcli die zu bei den Seiten des Leitungsendes befindliciien Klemmschrauben<B>6</B> wird das Kontaktstück <B>5</B> ,olegen das Leitungsende gepresst. Das Kon taktstück ist durch eine Aussparung, in die der vorspringende Ansatz 14 eingreift, an dem Kontaktkörper <B>1</B> geführt.
Auch an die- ser Kontaktkleinme ist, um das Einführen des Leitungsendes zu erleichtern, zwischen t2 dem Kontaktstück und dein Kontaktkörper eine Druckfeder<B>10</B> angeordnet.
Bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Kontakt körper und die Kontaktstücke mit Ausnahme des in Fig. <B>1</B> dargestellten Konfaktstückes Von Körpern gebildet, die durch Stanzen her- Cestellt werden und durch Umbiegen ihre <I>n</I> Form erhalten. Bei entsprechender Form gebung können die gleichen Teile auch, wie n ZD die Fig. <B>1</B> zeigt, als Profil-körper hergestellt #M werden.
Da der Schenkel<B>3</B> des Kontaktkörpers den beim Anschliessen des Leitungsendes 4 entstehenden Anpressungsdruck aufzuneh- inen hat, kann unter Umständen eine Form änderung des Koniaktkörpers eintreten, die zur Lockerun" des Kontaktes an der An- schlussstelle führt. Zweckmässigerweise ist, daher der Schenkel<B>3</B> des Kontaktkörpers, wie die Fig. <B>1,</B> 4,<B>8</B> und<B>13</B> zeigen, durch den Sockel<B>7</B> des Installationsapparates abge stützt.
Da durch diese Abstützung der Schenkel<B>3</B> des Kontaktkörpers von den Klemmkräften entlastet wird, kann der Kon- iaktkörper uni-er Umständen verhältnismässig schwach bemessen werden.
Durch die Kontaktklemnie nach der Er findung wird das Anschliessen des Leitungs endes senkrecht zur Sockel-ebene ermöglicht, ohne dass das Leitungsende beim Anschliessen umgebogen werden muss. Die Klemme zeich net sieh sowohl durch einen -#erinren Raum bedarf als auch durcli eine besonders gute Kontaktgabe aus.
Da das Leitungsende an einer grossen Fläche von dem beweglichen Kontaktstück beriihrt wird, findet der Strom- iibergang zwischen dem Leitungsende und <B>k5</B> der Kontaktklemme an einer verhältnismässig grossen unter Druch, stehenden Berührungs fläche statt, so dass die Kontaktklemme ge- inäss der Erfindung insbesondere für Installa tionsapparate mit hohen Stromstärken geeig net ist.
Ge enüber den bekannten Konus- klemmen, bei denen das Leitungsende von einem geschlitzten Kontaktkörper mit Hilfe einer Überwurfmutter allseitig umpresst wird, hat die Kontaktklemme nach der Er findung den Vorteil, dass in ein und derselben Kontaktklemme Leitungsdrähte mit grossen Durehmesserabweichungen angeschlossen werden können.
Die Kontaktklemme nach der Erfindung kann mit Vorteil zum Anschliessen von Lei tungen an Installationsdrelischaltern dienen, die zum Regulieren von Heizgeräten oder der gleichen verwendet werden. Derartige Schal ter werden unmittelbar an dem Heizgerät be festigt. Die Fig. <B>15</B> und<B>16</B> zeigen die Kon taktklemme nach der Erfindung an einem Regoelschalter für Heizgeräte, wobei die Fig. <B>15</B> den Schalter in einem Schnitt, die Fig. <B>16</B> die Aufsicht. des Schalters wieder gibt.
Die Fig. <B>15</B> stellt den Schalter an der Ge häusewand<B>15</B> eines Heiz-,erätes dar.<B>1,6</B> ist <B>C</B> der Sockel des Schalters und<B>17</B> die Schalt walze. Auf der Vorderseite des Sockels sind fünf Kontaktklemmen<B>18</B> nach der Erfin dung angeordnet, die die gleiche Form be sitzen wie sie in den Fig. 4,<B>5, 6</B> in drei An sichten dargestellt ist.
Zwischen den Kontakt klemmen<B>18</B> befindet sich<B>je</B> ein Vorsprung<B>19</B> des Sockels, der der Schaltwalze ge 'genüber- steht und als Funkenlöschwand dient. Ali zwei gegenüberliegenden Vorsprüngen<B>19</B> ist die Lagerbrückd 20 befestigt, die zur Lage rung der Schalterachse 21 dient und in ihrem haubenförmiaen Teil das Federsprungwerk aufnimmt. 22 sind die Kontaktfedern, die an den Kontaktklemmen<B>18</B> befestigt sind und mit den Kontaktbelegen der Schaltwalze zu sammenarbeiten.
Der Schaltereinsatz ist von der Kappe<B>23</B> bedeckt. 24 ist der Bedienungs- griff des Schalters.
Die Kontaktklemme<B>18</B> gestattet, das an- zuklemmende Leitungsende<B>25</B> ohne Umbie- ,o,en senkrecht zur Sochelebene von der Rück seite des Sockels heranzuführen und an dem Schalter anzuschliessen. Neben einem ein fachen Anschliessen und Verlegen der Lei tung an dem an der Heizgerätewand <B>15</B> be festigten Schalter hat die Klemme nach der Erfindung den weiteren Vorteil, dass an der Vorderseite des Sockels nur ein kleiner Raum für das Anklemmen der Leitungen erforder lich. ist.
Es können daher in dem zwischen den Kontaktklemmen befindliehen Raum die Funkenlöschwände <B>19</B> verbreitert werden, so dass der Schalter imstande ist, grosse Schalt leistungen zu bewältigen.
Dadurch, dass bei der Kontaktklemme die die Verklemmung be wirkende Mutter<B>8</B> auf einer parallel zur Schalterachse 21 liegenden Schraube angeord net ist, sind die Werkzeuge beim Anschliessen der Leitungen lediglich in einer zür Sockel ebene senkrechten Richtung an den Schalter lieranzuführen. Das Anschliessen der Lei tungen erfordert daher keinen Raum neben dem Schalter, so dass der Schalter unmittel bar neben andern Teilen des Heizgerätes an geordnet oder in das Heizgerät selbst einge baut werden kann.