CH166294A - Klauenkupplung für Getriebeteile. - Google Patents

Klauenkupplung für Getriebeteile.

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CH166294A
CH166294A CH166294DA CH166294A CH 166294 A CH166294 A CH 166294A CH 166294D A CH166294D A CH 166294DA CH 166294 A CH166294 A CH 166294A
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claws
claw
coupling
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claw coupling
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Haftung Maybach- Beschraenkter
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Maybach Motorenbau Gmbh
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Description


      Klauenklipplung    für     Getriebeteile.       Die     Erfindunu    betrifft eine     Klauenkupp-          lung    für Getriebeteile, wobei die Klauen an  ihren Stirnseiten     abgesehrägt    sind,     zu    dem  Zwecke, beim     Ancinanderdrücken    der     Klau-          enkupplungshälften    die Klauen solange an  einander vorbeilaufen zu lassen, bis die Um  kehr der relativen Drehrichtung der beiden  Kupplungshälften, die während dieses Vor  ganges     aneinandergedrückt    werden, erfolgt.

    Solche     Klauenkupplungen    findet) beispiels  weise Verwendung bei     Übergangsehaltgetrie-          ben    gemäss dem schweizerischen Patent     Nr.     <B>137364.</B> In diesem Verwendungsfalle handelt  es sich um eine Doppelanordnung, das heisst  tim eine Wechselkupplung.  



  Um unter allen Umständen, auch bei  grossem Unterschied in den Drehzahlen der  beiden     Kupplungshälftlen,    die aneinander     vor-          beilaufendun    Flächen in gegenseitiger dauern  der Berührung zu erhalten, ist eine verhältnis  mässig grosse     Andrückkaft    notwendig. Ander  seits soll jedoch die     Andrückkraft    zur Vermei-         dung    von Geräusch einen gewissen Betrag nicht  überschreiten. Es ist deshalb erwünscht, die       Abschrägung    der Stirnseiten möglichst gering  zu halten.

   Ausserdem     muss    man bestrebt sein,  die beim     Ineingriffkommen    im ersten Augen  blick kraftübertragenden Flächenteile nicht  unter einem gewissen Mindestmass zu halten,  um eine sichere Mitnahme zu gewährleisten  und eine unerwünschte Abnützung dieser Teile  zu vermeiden. Dies erfordert wiederum eine  grössere     Abschrägung    der Stirnseiten.  



  Die Erfindung betrifft     nun    eine Ausbil  dung der Klauen, welche nur geringe     Ab-          weisekräfte,    damit gutes     Inberührunghalten     der aneinander vorbeilaufenden     Stirnflächen     auch bei grossem     Drehzahluntersebied    der  beiden     Kupplungshälften    und trotzdem schon  beim Beginn des Eingriffs der Klauen genü  gend grosse kraftübertragende Flankenflächen  ergibt.

   Erfindungsgemäss sind die Stirnseiten  der     Klauenzähne    nach der Seite der kurzen       Klauenflanke    zu mit einer kurzen Abschrä-           gung    von wesentlich grösserer Neigung ver  sehen, als die des übrigen     Stirnflächenteiles     beträgt.  



  Dadurch wird erreicht,     dass    das Abweisen  der Klauen der     achsial    beweglichen Kupp  lungshälfte bei grossen     Drebzahlunterschie-          den    nur mit verhältnismässig geringer, der  Hauptneigung der Stirnflächen entsprechender  Kraft erfolgt.

   Erst wenn die     Relativdrebzahl     der beiden     Kupplungshälften    niedriger ge  worden ist, werden schliesslich die mit grösse  rer Neigung     abgesehrägten    Teile der     Klauen-          stirnflächen        aufeinandertreffen,    wobei aber       ti#otz    der<I>grösseren</I> Schräge der Kupplungs  teile ohne weiteres aneinander entlang     weiter-          gleiten,    da ja die     Relativ-Geschwindigkeit     nur gering ist.

   Wenn schliesslich die Relativ  drehzahl Null wird und die relative Dreh  richtung der beiden zu kuppelnden Teile sich  umkehrt, werden die Klauen der     achsial    be  weglichen Kupplungshälfte zuletzt entlang  der grossen Schräge des Flächenendes soweit  nach innen geführt,     dass    schon im ersten  Augenblick genügend grosse kraftübertragende  Flankenflächen zur     Berühruno,    kommen. Auf  diese Weise wird ein sicherer Eingriff ge  währleistet und das Geräusch und die<B>Ab-</B>  nützung auf ein Mindestmass herabgesetzt.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel des     Erfindungsgegenstandes    bei Anwen  dung einer     Doppelldauerimuffe    zwischen zwei       achsial    festgelegten Kupplungshälften. Alle  Kupplungsteile     ei-scheinen    in Abwicklung.  



  In     Fig.   <B>1</B> sind die Klauen der beiden vor  dem     Ineingriffkommen    stehenden unteren  Kupplungshälften in dem Zustand des     Ab-          weisens    angedeutet,     w*        obei    die einen Klauen  <B>a.</B> der     achsial    verschiebbaren     Doppelkupp-          lungsmuffe    an denen der Kupplungshälfte<B>b,</B>  entgegen den nach Richtung und Grösse die  Drehung der beiden Hälften bezeichnenden  Pfeilen c und<B>d,</B>     vorbeigleiten,

      da die Kupp  <I>lungshälfte a</I> eine geringere     Umlaufgeschwin-          fligkeit    hat, wie durch den kürzeren Pfeil<B>c</B>  angedeutet. Die Stirnseiten der Klauen sind    über die Länge e, also zum grössten Teil  mit einer Neigung abgeschrägt, -welche ge  ringer ist als die strichpunktiert angedeutete       Abschrägung   <B>f,</B> die einer ausreichenden Ein  griffstiefe i entspricht. Das Abweisen der  erfindungsgemäss ausgebildeten Klauen findet  demgemäss mit wesentlich geringerer Kraft  statt, als dies bei der Neigung<B>f</B> der Fall  wäre.

   Die Stirnseite     naeb    der kürzeren     Klauen-          flanke    zu ist mit einer kurzen, aber     wesent-          licli    stärker geneigten     Abschrägung   <B>g</B> ver  sehen als sie dem im Bereiche e liegenden  Teil entspricht.  



  Wenn nun die relative     Drehriobtung    der  beiden Kupplungshälften sich umgekehrt hat,  werden -die Klauen der     achsial    beweglichen  Kupplungshälfte a auf die Flächen<B>g</B> mit  ihren diesen entsprechenden     Gegenflächen     sich aufsetzen und in die Lücken hinein  gleiten     (Fig.    2), wobei die im ersten Augen  blick des     Anlegens    kraftübertragenden     Klau-          enflanken    die     anzeLrebene    Eingriffstiefe i' er  reichen,

   welche der in     Fig.   <B>1</B> angegebenen  Eingriffstiefe i bei Verwendung der     Abschrä-          gung   <B>f</B> entspricht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klauenkupplung für Getriebeteile, mit an den Stirnseiten abgresebrägten Klauen, dadurch gekennzeichnet, äa'ss die'Stirnseite der Klau en nach der Seite der kurzen Klauenflanke zu einekurzeAbschrägungvonwesentlichgrösserer Neigung als der übrige Stirnflächenteil haben, das ganze derart, das sich nur geringe Abweiskräfte,
    damit ein gutes Inberührung- hatten der aneinander vorbeilauferiden Stirn flächen auch bei grossem Drehzahlunter schied der beiden Kupplungshälften und trotz dem schon beim Beginn des Eingriffs der Klauen genügend grosse kraftübertragende Flankenflächen ergeben.
CH166294D 1932-02-23 1933-01-31 Klauenkupplung für Getriebeteile. CH166294A (de)

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DE166294X 1932-02-23

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CH (1) CH166294A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1840551B2 (de) 2006-03-31 2014-12-17 Burke E. Porter Machinery Company Testen von Antriebskomponenten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1840551B2 (de) 2006-03-31 2014-12-17 Burke E. Porter Machinery Company Testen von Antriebskomponenten

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