Vorrielitung zur Förderung und Lagerung eines zur Aufzeichnung von Fahrzeug- geschwindigkeiten dienenden streifenförmigen Organes. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Förderung und Lage rung eines zur Aufzeichnung von Fahrzeug geschwindigkeiten dienenden streifenförmi- gen Organes.
Von diesem soll zu Kontroll- zwecken einer gewissen, jeweils zuletzt be fahrenen Strecke ein entsprechendes Stück wieder rückwärts aus der Vorrichtung her ausgezogen und abgeschnitten werden kön nen. Ferner soll zu Kontrollzwecken von längeren Fahrstrecken eine entsprechende Streifenlänge in einem Lagerbehälter aufge speichert werden.
Die Zeichnung stellt Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes und De tailvariantec dar. Fig. 1 zeigt einen teil weisen Schnitt des ersten Beispiels nach der Linie a-1) der Fig. 2, und Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie<B>c-d</B> der Fig. <B>1;</B> <B>3</B> zeigt einen Ach-sialschnitt durch' die festetsshende Trommel A. dieses Beispiels nach der Linie e-f der Fig. 2;
Fig. 4 und 5 sind Schnitte nach den Linien g-h und i-k ,der Fig. 1; Fig. G ist eine Teilansicht, und Fig. 7 ein Schnitt nach der Linie m-n der Fig. 4; die Fig. 8 und 9 zeigen eine Detail variante, und zwar ist Fig. 8 ein Schnitt nach der Linie o-p ,der Fig. 9;
-die Fig. 10 und 11 veranschaulichen im Auf- und Seiteni-iss eine zweite Detailvariante; Fig. 12 zeigt eine Ansicht der zweiten Ausführungsform; Fig. 13 und 14 zeigen je eine Ansicht von zwei weiteren Ausführungsformen.
Die nicht zur Vorrichtung gehörende Ab- wiekelspule,des aus einem sehr widerstands fähigen (metallenen) -L#Zessbändchen bestehen den streifenförmigen Organes befindet sich an irgend einem passenden Orte ausserhalb der ganzen Vorrichtung.
Beim Eintritt, in diese letztere selbst wird dann das Messbänd- chen nach Füg. 1 und 2 durch die beiden unter gegenseitigem Drucke stehenden Rollen 1 mitgenommen und gelangt hierauf zu dem mit 2 bezeichneten Geschwindigkeitsmarkier- stift, der auf dem Bändchen die Ge..schwin- digkeitszeichen der Fahrbewegung mar- kiert. Nach Passieren des Stiftes 2 wird das Bändchen von einem Walzenpaar 3, 5 er fasst, von -dem das Wälzehen 5 mit seinem Zahnrädchen -durch das Zahnrädchen 6 an getrieben wird,
welch letzteres selbst seinen Antrieb unter Einschaltung einzelner Vor gelege mit stark reduzierter Geschwindigkeit von .der Radachse bezw. ihrer Antriebswelle aus erhält. Die Betätigung des unter der Nachgiebigkeit einer Feder stehenden Mar- kierstiftes 2 geschieht durch eine normal zum Mess.bändchen hin- und zurückgehende Be wegung des Endes eines von einer Nocken scheibe aus bewegten Hebels, welch letztere ihren Sitz auf einer der vorerwähnten Vor gelegespindeln hat.
Beim Aufschlagen des Hebelendes auf den Schreibstift weicht -dieser seitlich aus und verzeichnet damit die Ge schwindigkeitszeichen in Form von kurzen Strichen, und zwar von bestimmter der Fahr geschwindigkeit entsprechender Richtung. Vom Punkt 3' ab läuft dann das Messbänd- chen auf die feststehende Trommel A, die ,dasselbe in einem schraubengangartigen Ver laufe bis zu der mit 4 bezeichneten Ablauf stelle führt. Zu diesem Zweck ist die Trom mel mit einer schraubenförmigen Nut ver sehen, wobei das Messbändchen durch diese Nut geführt wird.
Zur Verminderung der Bändchenreibung ist die Trommel finit acht, quer zur Nut gerichteten Wälzehen ver sehen, -,die bei der geringen Schraubengang steigung auch an ihren beiden Enden nur un wesentlich aus der Zylind.ertrommelfläche heraustreten und auch @daselbst noch genü gend genau normal zur Bändchenführung verlaufen. Vom Walzenpaar 3, 5 erhält das Bändchen eine zur Fahrzeuggeschwindigkeit proportionale Geschwindigkeit.
Bei längeren solchen :Schraubengangtrommeln könnten zur Vermeidung stärkerer Abweichungen meh rere kürzere in der Achsenrichtung neben einander liegende Wälzehen Verwendung fin den. Nach Fig. 1 und 2 erhält nur -das Wälzehen 5 durch das Zahnrädchen 6 einen Antrieb, wogegen die andern lose mitge nommen werden; es könnten aber auch diese letzteren durch ein auf der Mittelachse der Schraubengangtrommel lose sitzendes Räd chen angetrieben werden, das dann in Zahn rädchen eingreifen würde, :die an :den Enden ,jedes Wälzchens anzubringen wären.
Wegen der unbedeutenden Abweichung zwischen den Achsen der Trommel und der Wälzehen ge nügen einfache Stirnrädchen. Über ,die fest stehende Trommel und um die grössere Scheibe des Rollenpaares 1 ist ein Bändchen ohne Ende<B>gelegt,</B> zum Beispiel aus Stahl. Dieses ist in Fig. 2 auf seinem ersten Um gang von der Auflaufstelle 3' ab im Schnitt dick ausgezogen.
Von .der dem Punkte 4 (Fig. 1 und 2) gegenüberliegenden Ablauf stelle der Trommel ist es auf seinem freien Verlaufe bis zur grösseren :Scheibe des Rol lenpaares 1 striehpunktiert angegeben (Fig. 2) und hierauf auf dem halben Umfang der Scheibe 1 und .der anschliessenden ge raden Strecke von 1' bis 3' im Schnitt wieder dick ausgezogen.
Auf dieses Führiingsbänd- chen legt sieh nun erst von dem Rollenpaar 1 ab das Messbändchen, das seinen .schrauben- gangartigen Verlauf über die ganze Trommel nimmt und diese im Punkte 4 verlässt, um von liier ab auf fester Bahn zunächst in ge rader Richtung seinen Weg zum Teil B zu nehmen.
(In Fig. 2 ist das Messbändchen in dünn ausgezogener Linie angegeben.) Um nun bei einem allfälligen Reissen .des Mess- bändchens einen Unterbruch in seiner För derung auszuschliessen, wird .dasselbe von aussen durch ein weiteres umlaufendes Bänd- ehen ohne Ende, zum Beispiel aus einem Fa serstoff, geführt, und zwar von seinem Ein tritt zwischen die beiden Führungsbändchen .das heisst von o' ab über die ganze iSehrau- bengangtrommel bis zum Ablaufpunkte 4.
(Auch hier ist dieses äussere Führungsbänd chen in Fig. 2 auf seinem ersten Umgang im Schnitt dick ausgezogen.) Vom Punkte 4 ab wird das Messbändchen auf seiner festen ge raden Bahn nur noch vom äussern Füh rungsbändchen (in Ansicht gezeichnet) ge halten, und zwar bis zu der vor .dem Teil .B gelegenen Führungsrolle. Von dieser kehrt das Führungsbändchen auf seinem strich punktiert angegebenen freien Verlaufe (Fig. 1 und 2) wieder zu seinem Auflauf punkt 3' zurück.
Diese drei in Fig. 2 sicht baren. übereinander liegenden Bändchen er halten, wie bereits oben erwähnt, dadurch ihren Antrieb, dass das ausserhalb der Trom inel .4 über ihre ganze Länge hin sich er streckende Wälzehen 3 unter bestimmtem Druel-,e gegen das angetrieben.: Wälzehen 5 gepresst wird.
Zum Zwecke einer guten Streclzung dieser drei Bändchen besitzt das Antriebswä.lzchen 5 etwas grössere Geschwin digkeit, als die Zuführungsgeschwindigkeit des Messbändchens ist.
Von der Ablaufstelle 4 der Schrauben- gangtrommel A gelangt das Messbändchen zum Teil B, der dasselbe in Form von klei nen Rollen 7 lose aufwickelt, um sie dann, nach vorherigem Entzweischneiden des Bändchens sukzessive in den Behälter C ab zustossen.
Sollte etwa an Stellen nur einseitiger Führung des Messbändchens zum Beispiel vom Stift 2 bis zum Walzenpaar 3, 5 und von 4 bis zum Eintritt in .den Aufwickelraum die Gefahr einer Hemmung oder sonstigen Unsicherheit seiner Bewegung sich zeigen, so kann dem dadurch vorbx-beugt werden, dass .dem Bändchen vermittelst eines der Walzen paare irgend ein seine Steifigkeit erhöhendes Profil; etwa eine kleine Wölbung, erteilt wird.
Der Teil ss erhält seinen Antrieb von der Spindel des Wälzchens 5 aas durch die Zahn rädchen 8 und 9. Das letztere greift in das um die Hauptachse drehende auf der Hülse 10 aufgekeilte Rädchen 11, welches seine Be wegung durch das am andern Ende der Hülse anschliessende Zahnrädchen 12 auf den Kranz der acht lose auf ihren Zäpfchen sitzenden Zahnrädchen mit ihren Röllchen 13 über trägt.
Das Messbändchen löst sich bei 4 von crem innern Führungsbändchen der Sehrau-
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ngstrommel <SEP> ab <SEP> und <SEP> gelangt <SEP> dann <SEP> auf
<tb> Unterlage, <SEP> aber <SEP> immer <SEP> noch <SEP> eine Strecke weit vom äussern Führungsbändchen geführt, in das Zuführ ingsstück zum Auf wickelraum, in welchen" es bei 14 einmündet.
Hier erhält es infolge seines Anwachsen; und gleichzeitigen Aufliegens auf den drehenden Röllchen eine spiralförmige Aufwicklung 7 (Fig. 2), woraus mit der Zeit eine kompakte Rolle von ansehnlicher Bändchenlänge ent steht;
solche fertige Rollen 7 sind in Fig. t im Lagerbehälter C ersichtlich und eine ist noch im Aufwickelraum. Nach Fig. 2 und 6 hat von den acht Führungsröllchen eines, , nämlich 15, seinen Sitz an dem einen Ende des lose auf der im Gehäuse gelagerten Achse 16 sitzenden zweiarmigen Hebels, dessen an deres Ende 17 durch den zahnartigen Naben fortsatz 18 der unter der Drehwirkung der Feder 19 stehenden Kurbel 20 an den An schlag 21 angepresst wird.
Wächst nun der Durchmesser der Aufwickelrolle so weit an, da,ss sie das Röllchen 15 etwas nach aussen drückt, so wird die Kurbel durch das auf ihren Nabenforts.atz 18 wirkende Hebelende 17 in der Uhrzeigerrichtung bis zu einem ge wissen Anschlage zum Ausschlagen gebracht.
Damit drückt .der auf dem der Kurbel ent gegengesetzten Achsende sitzende Nocken hebel 22 (Fig. 1 und 4) auf den Seitenrand 23 der Klinke (Fig. 1 und 5) und über windet ihren Federdruck, der . sie bis anhin mittelst des äussern nasenartigen Fortsatzes 24 mit der zylindrischen Gehäusewandung im Eingriff hielt.
Die Klinke hat ihren Sitz auf einem Steuerring 25, der mit seiner rech ten Hälfte auf dem ins Innere des Gehäuses sich erstreckenden ringförmigen Fortsatz auf liegt und mit seiner linken über den ring förmigen Seitenfortsatz des Zahnrädchens 11 greift. Durch den erwähnten Nockenhebel 22 wird nun die Klinke nach innen geführt und dadurch kuppelt diese mittelst ihres innern nasenartigen Fortsatzes 26 den bis anhin still gestandenen Steuerring 25 mit dem sich,dre- benden Zahnrädchen 11.
Der Steuerring trägt in nebeneinander liegenden Umkreisen verschiedene Nocken: Zu äusserst gegen die Kurbel hin liegt .der Nocken 27, der bei Be ginn der Bewegung den auf der Spindel 16 festsitzenden Hebel 28 gegen die Drehwir kung seiner Feder (Fig. h) nach aussen drückt und damit die Schneide 29 (Fig. 2 und 4) des am andern Spindelende sitzen den Hebels gegen das Messbändehen führt.
Gleichzeitig mit diesem Entzweischneiden des Bändchens wird durch den auf eine grö ssere Länge sich erstreckenden Nocken 30 das auf der Spindel 31 sitzende kurze Hebel stück 32 nach aussen geführt, womit die am andern Spindelende sitzende, den Aufwickel- raum 7 seitlich abschliessende Scheibe 33 ent sprechend ausschwingt, (in strichpunktierte Lage in Fig. 2) und den Weg zum Ab schieben der Bändchenrolle freigibt.
Dieses geschieht dadurch, .dass der Steuerring 2,5 an seinem gegen den Lagerbehälter C hin gelegenen Ende eine nach einer schiefen Ebene verlaufende vorspringende Führung 34 besitzt, die das kolbenartige Stück 35 ver mittelst seines in einer Längsnut des zylin drischen Gehäuseteils geführten Stiftes 36 gegen den Behälter C hinbewegt.
Durch das das Zahnrädchen 12 etwa an vier 'Stellen ,durchsetzende Ringstück 37 wird die Bewe gengauf .die am Ende einer längeren Hülse anschliessende Scheibe 38 übertragen, .die damit unter Überwindung des auf die Hülse geäusserten Druckes der um den festen Stift 39 gelagerten- Feder die M-essbändchenrolle 7 in den Behälter C abschiebt.
Hernach geht die Scheibe 3,8 unter ihrem Federdruck ent sprechend .dem jetzt stark abfallen=den Ver laufe der Führung 34 rasch wieder in ihre Ausgangslage zurück, und ebenso schliesst die Scheibe 33 unter der Drehwirkung ihrer Feder den nun entleerten Aufwickelraum seitlich wieder ab. Bei der weiteren Dreh bewegung des Steuerringes legt sich der Nok- ken 40 auf den auf der Kurbelachse sitzen den Hebel 41 und führt damit die Kurbel in ihre anfängliche Lage zurück.
Nach einer ganzen Umdrehung des Steuerringes schnappt schliesslieb, -die Klinke unter ihrem Feder druck mit der äussern Nase 24 in die Ge häusewandung ein und die ganze Vorrich tung steht jetzt wieder bereit zu einem neuen Fördervorgang.
In dem Behälter C werden die Bändchen rollen an ihrem äussern Zylindermantel durch drei einzelne über Rollen ,laufende Bändchen ohne- Ende geführt und beim" jeweiligen Ab stossen einer Rolle frei weiter gefördert, ohne dass sie dabei die Behälterwandungen be rühren, womit irgend eine Hemmung in ihrem Transport oder ein gegenseitiges Ver wickeln untereinander ausgeschlossen wird.
Der Behälter selbst ist derart angeordnet, dass er sich mit seinem ganzen Inhalt jeder zeit in einfachster Weise aus der Vorrichtung- herausnehmen lässt.
Die Fig. 8 und 9 veranschaulichen im Auf- und Seitenriss (wie schon oben erwähnt) noch eine dem Teile B entsprechende Detail variante, wobei die Trommel A und der Be hälter C der Vorrichtung die gleichen blei ben. Im Gegensatz zu der vorstehend be schriebenen Ausführung des losen Aufrollens wird hier das Bändchen. unter einem gewis sen durch eine ]Reibungskupplung vermittel ten Zuge zu einzelnen Rollen satt aufge wickelt. Das von aussen angetriebene Zahn rädchen 42 ist auf der Hülse 43 aufgekeilt, .die neben der Nabe des Rädchens in die kreis förmige Scheibe 44 übergeht.
An diese legt sich der lose Scheibenring 45, der durch die weitere auf der Hülse achsial verschiebbare Scheibe 46 mittelst der Feder 47 gegen die erste hingepresst wird. Der mittlere Schei benring bildet also den von .der Scheiben reibungskupplung mitgenommenen Teil;
er überträgt seine Bewegung mittelst des an seinem äussern obern Rande angedeuteten in eine Nut des abgestuften zylindrischen Ring stückes 48 eingreifenden zahnartigen Vor sprunges auf dieses letztere selbst, an dessen rechten Ende das Bändchen aufgerollt wird. Seine zentrische Führung erhält der Schei benring 45 auf einzelnen zylindrischen Ring stücken, die als seitliche Fo.rtsätze der Scheibe 46 die Scheibe 44 durchsetzen und mit ihren Enden an die Abschlussscheibe 49 .des kolbenartigen Schiebestückes -50 anlie gen.
Dieses letztere besorgt wie oben -das Abstossen der fertigen Bändchenrolle in den rechts anschliessenden Behälter. Das Ende des nach rechts abgestuften Ringstückes 48 dient zum Aufrollen. des Bändchens; e5 be sitzt einzelne Längsnuten, in die entspre- chende Vorsprünge eines hierdurch in der Drehbewegung mitgenommenen beidseitig ge führten Ringes 51 greifen.
Durch die Kerb- wirkung der Nutenkanten wird einerseits ein Gleiten des Bändchens bei seinem Auf wickeln verhindert und anderseits durch die in die Nuten eingreifenden Vorsprünge des Scheibenstückes 51 ein sicheres Abschieben der Bändchenrolle von ihrem Sitze gewähr- leistet. Die äussere Führung des sich auf wickelnden Bändchens geschieht durch eine Anzahl von Röllchen,
von denen jedes am Ende eines Hebelarmes 52 sitzt und durch die Wirkung einer am Ende eines zweiten auf gleicher Achse sitzenden Hebels 53 an greifenden Feder gegen die Bä.ndchenrolle ge- presst wird.
ITm bei einem Reissen des Bänd chens das gerissene Ende desselben zu ver hindern, vom Rollenumfang nach aussen hin abzustehen, trägt jeder Rollenhebel M-- an seinem Ende einen fingerartigen Fortsatz 54, der sich bei der anfänglichen gegenseitigen Nähe der Röllchen in eine Rille 5,5 (7'i. 8) seines benachbarten Röllchens legt, aber auch bei der grössten Entfernung der Röllchen voneinander,
das heisst bei der fertigen Bänd- ehenrolle den Raum innerhalb zweier Röll- chen nach aussen hin abschliesst. Das Ent zweischneiden des Messbändchens geschieht nach Fig. 9 dadurch, dass es beim Eintritt zu der Aufrollvorrichtung (durch Pfeil ange deutet) durch die Drehbewegung des auf einem R.öllchenhebel sitzenden Zuführungs- stiiches. 56 gegen die daselbst angegebene feste :Schneide 57 geführt wird.
Die Dreh 1ewegung wird analog wie beim Teil B durch einen auf dem Steuerring 25 sitzen- .den Nocken bewirkt, der einen am linken Achsende 58 des Röllchenhebels (Fig. 8) be dachten Hebel zum Ausschlag bringt.
Die vorstehend beschriebene Art der äussern Bändchenführung kann auch bei dem in Fig. 1 und 2 ersichtlichen Aufroll- teil Verwendung finden, wobei dann den ngsröllchen zudem noch eine Dreh- regung erteilt würde. Ferner lässt sich der äussere Halt der entstehenden Bändehenrolle auch .dadurch bewirken, dass sie beständig von einem umlaufenden Bändchen ohne Ende umschlossen wird.
Ein rückläufiges Herausziehen des Bänd- chen.s geschieht bei .Stillstand des ganzen An triebsräderwerkes unter Überwindung der gleitenden Reibung zwischen dem nun auch feststehenden Wälzchen 5 und dem Füh- rungs- bezw. M.essbändchen und bei ,der Variante nach Fig. 8 und 9, auch unter Über windung des Widerstandes der Reibungs kupplung.
Dabei ist ein Reissen des Bänd chens nicht zu befürchten, .denn ein solches zum Beispiel aus Aluminium von 3,5 min Breite und<B>0,07</B> mm Dicke besitzt eine Zer reissfestigkeit von wenigstens 5 kg.
Im übrigen kann der Widerstand gegen das Herausziehen des Bändchens durch ein ge ringes Lüften des Walzenpaares 3, 5 (Fig. 2) ganz bedeutend verringert werden und schliesslich wäre derselbe durch eine leim Rückwärtsgang erfolgende Auskupplung zwischen dem Zahnrädchen und dem auf gleicher .Spindel sitzenden urälzchen 5 auf Leergang auf ein Minimum zu reduzieren. Die ruckläufig herauszuziehende Bändchen länge ist unmittelbar nach dem Entzwei schneiden des Bändchens am kleinsten, und zwar gleich der Länge der Nut der Trommel A.
Eine Weiterförderung des Messbändchens geschieht dann durch seine blosse Einführung zwischen die beiden Mitnehmerwalzen l., also ohne die Vorrichtung öffnen zu müssen.
Der Lagerbehälter C der Messbändchenrollen weist ' einen Lagerraum für eine ganz bedeutende Bändchenlänge auf, wobei jeweils mit dei Aufnahme einer neuen Rolle die Abstossung der vor derstLn, am andern Ende des Behälters sitzenden erfolgt.
In Fällen, wo es weniger auf das Vor handensein eines grösseren Bändchenlagers ankommt, könnte auch eine Vorrichtung in Frage kommen, bei der das IVIessbänd-chen zum Beispiel nach Passieren der Schraubengang trommel in mehr oder weniger grossen Län gen (etwa in Form von sich selbst bildenden lockeren Röllchen) abgeschnitten würde, wel che Teile bis zu einer bestimmten Menge im Laerbehälter ungeordnet aufbewahrt wer- Zn den könnten.
Zur Erkennung der richtigen Aufeinanderfolge dieser abgeschnittenen Bändchenstücke können verschiedene Merk male in Betracht kommen: zum Beispiel von einander etwas verschiedene Längen der ein zelnen Bändchenstücke; verschieden gerich teter Verlauf der Abschneidestellen oder es können die Stücke auch irgendwelche aufge- presste oder geritzte Zeichen, zum Beispiel fortlaufende Zahlen erhalten.
Die Fig. 10 und 11 veranschaulichen im Auf- und @Seitenriss eine Detailvariante, die bei der ersten Ausführungsform an Stelle der Trommel A vorhanden sein könnte. Das Messbändchen läuft hier von einer tScheibe der einen Achse zur nächsten Scheibe .der andern zur ersten parallelen Achse, wobei aber die einzelnen Scheiben lose auf ihren Achsen sitzen, so dass ein durch ungleiche @Scheiben- .durchmesser auf das Bändchen übertragener Zug ausgeschlossen ist. Die Auf- und Ab laufstellen des Bändchens sind durch Pfeile angedeutet.
Die Fig. 12 veranschaulicht eine Vorrich tung, bei der das Messbändchen nach stau gehabter Geschwindigkeitsmarkierung durch den Geschwindigkeitsmarkierstift 2 zunächst zu dem Walzenpaar 59 gelangt, das dem ersten, angetriebenen Walzenpaar 3, 5 der ersten Ausführungsform entspricht, aber im Gegensatz zu diesem nur die Breite des Messbändchens besitzt.
Nach .dem Austritt aus diesem Walzenpaar, das .dem Bändchen eine zur Fahrgeschwindigkeit proportionale Geschwindigkeit erteilt, gelangt das Band ehen unmittelbar m eine um die Achse 60 hin und her schwingende Schwinge, an deren freien Ende sechs Pressröllchen konzen trisch um die Achse 60 angeordnet sind. Die Schwingung kann durch einen auf der Achse .der iSchwinge sitzenden Hebel erfolgen, des sen Ende auf einer unrunden Scheibe ge führt wird.
Das Bändchen wird dabei ab wechselnd durch 'die drei linken und die drei rechten Rollengefaltet, und zwar so, dass das Messbändchen: in übereinander liegenden Schichten in dem in den Lagerbehälter 62 einmündenden Kanal 61 abgelegt wird. Es iässt sich aber auch irgend ein anderer Ver lauf in seiner Schichtung durch einen ent sprechenden Mechänismus erreichen. Auch ist eine durch Faltung bewirkte Schichtung des Bändchens unter jeweiliger Richtungs änderung der aufeinanderfolgenden Falten lagen denkbar.
Bei der Umkehrbewegung der Schwinge, hezw. beim Falten des Bänd chens durch die anliegenden Pressröllchen kann ein etwaiges Zurückstulpen desselben durch ein seitliches Festhalten durch etwas federnde Seitenwandungen des Förderkanals vermieden werden. Die Förderung .des ge schichteten Messbändchens ü1 dem Kanal 61 geschieht durch den Druck der am (Schwin- genendesitzenden Röllch en auf . das, stetig unter dieselben zulaufende Bändchen.
Die Kompaktheit der aufeinanderliegenden Bänd- chenschichten wird dadurch erzielt, dass sich ihrer Förderbewegung ein gewisser Wider stand entgegenstellt, und zwar kann dieser in Form von blosser Reibung zwischen den Bändchenlagen und dem Kanal bewirkt wer den, sei es auf seiner ganzen Länge oder nur an einer Stelle, zum Beispiel bei seinem Eintritt in den Lagerbehälter 62, etwa durch eine entsprechende Verengung.
In diesem Falle ist die Förderung des geschichteten Bändchens bis zur Verengungsstelle auch mittelst eines Transportbändehens ohne Ende denkbar, von welchem Mittel bei der För- derung,der Bändchenrollen in ihrem Behälter C (Fig. 1) Gebrauch gemacht wurde. Der Fördergang selbst kann ganz beliebig ver laufen und auch ohne nachteiligen Einfluss auf die Förderung eine Verdrehung erfahren, so dass .der an irgend einem passenden Orte plazierte Lagerbehälter auch auf irgend einem passenden Wege des Kanals 61 ,erreich bar ist.
Wählt man den Inhalt des Lager behälters so gross, dass darin ein ganzer Bändchenvorrat der Abwickelspule Platz hat, so können der Ersatz der letzteren und .die, Leerung des ersteren zu gleicher Zeit vorge- nommen werden. Das bedeutende Fassungs vermögen des stets angefüllten Kanals 61 bietet zu jeder Zeit die Möglichkeit der Kon trolle von entsprechend langen befahrenen Strecken.
Auch bei dem in Fig. 12 darge stellten Beispiel kann das Messbändchen unter Überwindung der Reibung bei stillstehendem Räderwerk aus der Vorrichtung rückwärts heraus-gezogen werden und könnte aber auch unmittelbar aus dem leicht zugänglichen Kanal 61 entnommen werden.
Bei den in den Fig. 13 und 11 dargestell ten Beispielen gelangt. das Messbändchen nach Passieren des Gesehwindigkeitsmarkier- stiftes \? wiederum zwischen ein unter be stimmtem Drucke stehendes Walzenpaar 63 lind es wird dabei dem Messbändchen eine zur Fahrgeschwindigkeit proportionale Ge schwindigkeit erteilt. Zudem wird aber das #ussliändchen in den unmittelbar anschlie ssenden Förderbanal gepresst.
Zu diesem Zwecke kann es vorteilhaft sein, die beiden Wälzehen nach Fing. 14, in welcher der Lager b < kälter nicht dargestellt ist, mit zahnartigen Erhebungen und Vertiefungen ineinander--rei- fen zu lassen.
Das Bän-dclien wird sich dann unter dem Widerstande des Förderganges knäuelartig, das heisst zii unregelmässigen, Wald kürzeren, bald längeren Lagen ganz >zelbsttätig falten Lind dabei zugleieli die stete Förderung des ganzen Bändchenvorrates im Förderrang bewirken.
Wählt man für die- .-;en 1*#tzteren einen beliebigen Querschnitt, das beisst, nielli: nielrr voll der Breite des Bänd- cliens, -so werden ,ich die einzelnen Falten in einem der Lage und Richtung nach un geordneten Zustande ansammeln,
ohne aber dabei die Förderung der ganzen Bändehen- m@isse züi beeinträchtigen. Auch hier findet die Firtnalime eines Iiontroll-treifens, wie bei der vorigen Ausführung, durch rück läufiges Herausziehen desselben oder in un mittelbarer Weise aus dein Ailfangsstiück des Kanals<B>61</B> statt.
Die vorstehend erläuterten verschiedenen Vorrichtungen zur Erfüllung der gleichen Aufriabe bedürfen also keiner weiteren Be- dienung, als des jeweiligen Ersatzes der Deren Abwiekelspule und der eventuellen Entnahme des Bändchenvorrates aus dem Sammelbehälter. Dabei besitzt eine Spule von 10 cm äusserem Durchmesser und 20 cm achsialer Länge bei einem Querschnitt des Bändchens von 0,07 auf 3,5 mm eine totale Länge desselben von etwa 4 km.
Rechnet man nun auf eine zurückgelegte Strecke des Fahr- zeugei von 2,5 m einen Bändchenvorschub von 1 mm, so genügt diese Spule für eine FahrstreclLe von 10 000 km. Bei jedem Bei spiel kann ein Stück des Messbändchens bei stillstehendem Walzenpaar (3, 5, 59, 63) rückwärts aus der Vorrichtung herausgezogen werden. '