CH166012A - Aufrollvorrichtung für Schläuche zur Förderung von Flüssigkeiten. - Google Patents
Aufrollvorrichtung für Schläuche zur Förderung von Flüssigkeiten.Info
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Description
Aufrollvorriehtung für Schläuche zur Förderung von Flüssigkeiten. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Aufrollvorrichtung für Schläuche zur Förderung von Flüssigkeiten, bestehend aus einer drehbar angeordneten Trommel und mindestens einer Feder, welche bestrebt ist, die Trommel im aufrollenden Sinne zu bewe gen, und mit mindestens einer an der Trom mel angelenkten Klinke, welche bei langsam umlaufender oder stillstehender Trommel durch ihre Schwere in ein feststehendes Sperrad eingreift und dadurch hie Trommel entgegen der Wirkung der Feder gegen wei teren Rücklauf sichert,
und welche Klinke bei grösserer Umlaufgeschwindigkeit der Trommel infolge der auftretenden Zentri fugalkraft ausser Eingriff mit dem Sperrad gehalten wird, ferner bestehend aus. Mitteln, welche auch bei in Bewegung befindlicher Trommel die ununterbrochene Zuführung des Flüssigkeitsstromes von einer Zuführungs- leitung zu dem auf der Trommel aufgewun denen Schlauch ermöglichen, wobei die Trom melachse hohl ausgebildet ist, und deren Hohlraum mit dem Innenraum eines auf der Trommelachse drehbar angeordneten und mit dem innern Ende des Schlauches verbundenen T-förmigen Stutzens in ununterbrochener Verbindung steht.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform .der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Schnitt nach der Linie I-I .der Fig. 5, Fig. 2 ein Detail in grösserem Massstab, ebenfalls im Schnitt, Fig. '3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 ein Detail teilweise in Ansicht, Fig. 5 einen.
Schnitt der Aufrollvorrich- tung nach der Linie V V der Fig. 1, Fig. 6 eine Gesamtansicht der Aufroll- vorrichtung, Fig. 7 eine Draufsicht der Aufrollvor- izchtung, Fig. 8 und 9 ein Detail in Ansicht und Draufsicht.
In der Zeichnung ist mit 1 eine Trommel zum Aufwickeln eines Schlauches 22 bezeich- net, welche auf einer feststehenden Achse 2 drehbar gelagert ist. Eine Spiralfeder 3 steht mit ihrem innern Ende mit der Achse 2 und mit ihrem äussern Ende mit der Trommel 1 in fester Verbindung. An der Trommel sind Klinken 4 um Zapfen 5 drehbar ange- lenlt und stehen in der in Fig. 4 eingezeich neten Lage im Eingriff mit einem mit der Trommelachse fest verbundenen Klinken rad 6.
Die Spiralfeder 3 ist so angeordnet, dass sie bestrebt ist, den Schlauch im aufrollen den Sinne zu bewegen, während das Sperrad 6 ,so, angeordnet ist, dass die Trommel 1 bei einfallenden Klinken 4 am weiteren Rück lauf gehindert ist.
Die Trommelachse 2 ist hohl ausgebildet und ist an eine Zuführungsleitung' 14 ange schlossen. Der Hohlraum 8a der Trommel achse steht mit dem Innenraum 16a eines auf der Trommelachse drehbar angeordneten T-förmigen Stutzens 16 in Verbindung.
In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel besteht die Trommelachse aus zwei getrenn ten Teilen 8 und 9, deren einander zugekehr ten Enden zwecks Erreichung einer guten Abdichtung in die zugehörigen Bohrungen 16b des guten Stutzens 16 eingeschliffen sind. Die dritte Mündung des Stutzens ist mit dem innern Ende des Schlauches 22 ver bunden.
Die Aussenflächen der als Lagerzapfen dienenden Trommelachsenenden weisen je eine Ringnute 8b bezw. 9b von halbkreisför migem Querschnitt auf, welche mit ähn lichen, in den zugehörigen Innenflächen rles Stutzens eingelassenen Ringnuten 16c kor respondieren. In den Ringnuten befinden sich Kugeln 17, welche durch. je eine verschliess bare Öffnung 16d des, Stutzens eingefüllt werden können (Fig. 2 und 3).
- Mit 25 ist ein Halter bezeichnet, welcher Schlitze 25a für die Aufnahme und Lagerung der Trommelachse aufweist (Fig. 6). Der Halter ist mit einem Auge 25b ausgerüstet, mittelst welchem der Halter bezw. die Auf- rollvorrichtung in der Richtung der Pfeile A und B (Fig. 7) um den Drehzapfen 30 eines Supportes 31 verschwenkt werden kann.
Die. Wirkurrgs."veise der vorstehend be- schiebenen Aufrollvorrichtung ist folgende: Soll die Mündung 29 des Schlauches 22 an eine von der Befestigungsstelle der Aufroll- vorrichtung weiter abliegende Arbeitsstelle gebracht werden, so wird durch einfa@ehes Ziehen am Schlauch die Trommel entgegen der Wirkung .der Feder 3 in Drehung ver setzt und ein entsprechendes Schlauchstück abgewickelt. Beim Drehen der Trommel schleifen die Klinken 4 über die Zähne des Sperrades 6.
Sobald der Zug am Schlauch aufhört, so versucht die Feder 3 den Schlauch wieder aufzurollen. Die Klinken 4 sind nun so angeordnet, da.ss mindestens eine von ihnen infolge ihrer Schwere in das. Sperrad ein fällt und dadurch die Trommel gegen unge wollten Rücklauf sichert.
Das Wiederaufrollen des Schlauches ge schieht zunächst durch ein verhältnismässig schnelles, ruckweises Anziehen und Wieder loslassen desselben; die Trommel 1 wird da durch in entsprechend schnelle Rotation ver setzt, wobei die Klinken 4 ausser Eingriff mit dem Sperrad kommen und durch die an ihnen angreifende Zentrifugalkraft von der Ver zahnung des Sperrades abgehoben werden. Da durch .das schnelle Loslassen des Schlau ches nach erfolgtem ruckweisen Anziehen der Drehrichtungswechsel der Trommel unter Wirkung der Feder 3 sich sehr schnell voll zieht, finden die Klinken infolge ihrer ziem lichen Massenträgheit keine Zeit, um in die Verzahnung des Sperrades einzufallen.
Durch die beim nun beginnenden Rücklauf der Trommel neuerdings an den Klinken angrei fende Zentrifugalkraft werden dieselben wei ter ausser Eingriff gehalten bis die Trommel zum Stillstand kommt, was der Fall ist, wenn der Schlauch völlig aufgerollt ist,, oder wenn derselbe durch Festhalten am weiteren Rücklauf gehindert wird-.
Den Kugeln 17 fällt die Aufgabe zu, nach Art der Querkugellager den vom Flüs sigkeitsdruck herrührenden Reaktionsachsial- schub der beiden Achsenteile 8 und 9 unter Erzeugung einer möglichst geringen Reibung aufzunehmen.
Die vorstehend beschriebene Vorrichtung eignet sich vorzugsweise für die Verwen dung in Garagen und dergleichen. Jedoch auch für Gärten und dergleichen lässt sich dieselbe vorteilhaft verwenden.
Für den letztgenannten Verwendungs zweck wird vorteilhaft je in der Nähe eines Wasserhahnes, deren in grösseren Gärten meistens mehrere vorhanden sind, je ein mit einem Bolzen 33 ausgerüsteter Träger 32 an geordnet, wie dies beispielsweise die Fig. 8 und 9 zeigen. Je nach Lage des zu bespren- genden Gartenteils wird :die Aufrollvorrich- tung zu dem einen oder andern Träger ge bracht und das Auge 95b des Halters 25 mit dem entsprechenden Bolzen 33 des betreffen den Trägers in Verbindung gebracht.
Nach vollzogenem Anschluss der Zufiihrungslei- tung 14 am zugehörigen Wasserhahn kann die Vorrichtung in Betrieb genommen wer den.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Aufrollvorrichtung für Schläuche zur Förderung von Flüssigkeiten, bestehend aus einer drehbar angeordneten Trommel und mindestens einer Feder, welche bestrebt ist, die Trommel im aufrollenden Sinne zu bewe gen, und mit mindestens einer an der Trom mel angelenkten Klinke, welche bei langsam umlaufender oder stillstehender Trommel durch ihre Schwere in ein feststehendes Sperrad eingreift und dadurch die Trommel entgegen der Wirkung der Feder gegen wei teren Rücklauf sichert, und welche Klinke bei grösserer Umlaufgeschwindigkeit der Trommel infolge der auftretenden Zentri fugalkraft ausser Eingriff mit dem Sperrad gehalten wird,ferner bestehend aus Mitteln, welche auch bei in Bewegung befindlicher Trommel die ununterbrochene Zuführung des Flüssigkeitsstromes von der Zuführungslei tung zu dem auf der Trommel aufgewun denen Schlauch :ermöglichen, :dadurch ge kennzeichnet, dass diese letzteren Mittel durch eine hohle Trommelachse gebildet wer den, deren Hohlraum mit dem Innenraum eines auf der Trommelachse drehbar angeord neten und mit dem innern Ende des Schlau ches verbundenen T-förmigen Stutzens in un unterbrochener Verbindung steht.UNTERANSPRUCH Aufrollvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die hohle Trom melachse aus zwei getrennten Teilen besteht, deren einander zugekehrte Enden zwecks Er zielung einer guten Abdichtung in die zuge hörigen Bohrungen des T-förmigen Stutzens eingesehliffen sind, wobei die Aussenflächen der einander zugekehrten Trommelachsen enden und die auf :diesen gleitenden Innen flächen des T-Stutzens je eine miteinander korrespondierende Ringnut von halbkreis förmigem Querschnitt aufweisen, welche mit Kugeln aufgefüllt sind, denen die Aufgabe zufällt, nach Art von Querkugellagern den vom Flü.ssigkeits.druck herrührenden Reak- tions-Achsialschub der beiden Achsenteile unter Erzeugung einer möglichst geringen Reibung aufzunehmen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH166012T | 1933-02-27 |
Publications (1)
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| CH166012A true CH166012A (de) | 1933-12-15 |
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|---|---|---|---|
| CH166012D CH166012A (de) | 1933-02-27 | 1933-02-27 | Aufrollvorrichtung für Schläuche zur Förderung von Flüssigkeiten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH166012A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5568824A (en) * | 1995-09-19 | 1996-10-29 | Cordrey; Michael P. | Hose reel |
-
1933
- 1933-02-27 CH CH166012D patent/CH166012A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5568824A (en) * | 1995-09-19 | 1996-10-29 | Cordrey; Michael P. | Hose reel |
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