CH159014A - Vorrichtung zum Kühlen von hohlen Reifen, z. B. von Radreifen. - Google Patents

Vorrichtung zum Kühlen von hohlen Reifen, z. B. von Radreifen.

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CH159014A
CH159014A CH159014DA CH159014A CH 159014 A CH159014 A CH 159014A CH 159014D A CH159014D A CH 159014DA CH 159014 A CH159014 A CH 159014A
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tires
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cooling hollow
conductors
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Inventor
Gollert Reinhold
Brandes Willy
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Gollert Reinhold
Brandes Willy
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      Vorrichtung        zum    Kühlen von hohlen Reifen, z. B. von Radreifen.    Es ist vorgeschlagen worden,     Hohlreifen     für Automobile und     Fahrräder    mit Wasser  zu füllen, welches     eine        Kühlung    während  der Umdrehung des Rades bewirken     soll-.     Dieser Vorschlag konnte nicht zur     Durch-          führung    kommen, weil das     Wasesr    keine  Möglichkeit     hatte,    die aufgenommene Wärme       wieder    abzuleiten,

   so dass eine Kühlung des  Reifens nur     in    sehr beschränktem Masse er  reicht werden     konnte.     



  Die vorliegende Erfindung besteht nun  darin, dass     in    den Reifenhohlraum einge  brachte Flüssigkeit durch wärmeleitende Or  gane in ständige, wärmeableitende Verbin  dung mit der     Aussenluft    gebracht ist. Eine  die Wärme gut leitende Flüssigkeit, zum  Beispiel in einem     Wagenradreifen,kann    pas  sende metallische Wärmeleiter sowohl wäh  rend der Fahrt, als auch beim Stillstehen  des Fahrzeuges umspülen,     bezw.    umgeben,  wobei die Wärmeleiter     etwa    mit der Rad  felge leitend     verbunden    sind, so dass die die    Radfelge umstreichende Aussenluft eine stän  dige Kühlung der Felge, der Wärmeleiter,  der Flüssigkeit und somit des von letzterer  berührten Reifens bewirkt.

    



  Als Flüssigkeit kommen ausser Wasser  auch andere, schwerer verdampfende Flüs  sigkeiten, zum Beispiel gallertartige, die     deii     Gummi nicht     angreifen,    in Frage.  



  Die metallischen Leiter können aus be  liebigem, gut leitendem Material bestehen  und werden zweckmässig aus Bündeln aus  elastischen Drähten oder aus Litzen, Draht  schnecken, Lamellen und dergleichen gebildet  und in einer Mehrzahl in gewissen Abstän  den voneinander angeordnet; hierbei kann ihr  Fuss     unmittelbar    oder mittelbar mit der  Radfelge, beziehungsweise mit der Aussen  luft in Verbindung gebracht sein; der Bün  delfuss kann durch den Luftschlauch geführt  und die     Durchdringungsstelle    kann abge  dichtet oder bei     Hohlraumreifen    ohne  Schlauch in ein Stahlband geführt sein, und      die Stelle, an welcher er den Gummifuss       durchdringt,    kann abgedichtet sein.  



  Bei Reifen, die keinen eigentlichen Fuss  haben, kann dieser durch Härtung oder Ver  dickung der auf der Felge aufliegenden Rä  der geschaffen werden.  



  Zwei Ausführungsbeispiele des Gegen  standes der Erfindung sind in der     Zeichnung     dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 im Querschnitt einen Luftreifen  (Schlauch) mit einem Mantel und mit einem  von mehreren Metallbündeln und       Fig.    2 im Längsschnitt einen Hohlraum  reifen (ohne Luftschlauch) mit einer von  mehreren Litzen.  



  In     Fig.    1 bedeutet a die Felge, b den  Mantel, c den Schlauch und deine Flüssig  keit, die während der Umdrehung des Rades  infolge der Fliehkraft sich an der Lauf  deckenmitte befindet. f und g sind     Unter-          bezw.    Oberteil einer Verschraubung, die  durch den Schlauch c geführt ist und die  Schlauchteile an der Lochstelle zwischen den  Flanschen     f'        und    g' einklemmt und abdich  tet.

   Der Flansch f ' ist gegen die Felge ge  presst und in den Oberteil g ist ein Draht  bündel da mit seinem     Fusse        k'    eingesetzt; sein  freies Ende ist bis an die Innenwand des  Schlauches geführt, so dass die Flüssigkeit  stets mit dem Drahtbündel in Berührung ist.  



  Nach     Fig.    2 ist an Stelle des Draht  bündels eine Litze i angeordnet, deren freies  Ende im Hohlraum liegt, während das an  dere Ende<I>i</I>' in einem     Metallfuss        m    sitzt,  der in das Stahlband     n    eingesetzt ist; hier  bei durchdringt die Litze     bezw.    ihr Fuss die  Gummischichten o, p, und es ist zwischen.  dem Metallfuss üb und der     Bohrlochwand    ein       Dichtungsring    r     eingepresst.    In dem Hohl-         raum    befindet sich die Flüssigkeit s (unter       Einwirkung    der Fliehkraft oben) und die  Luft t.  



  Die eingefüllte Flüssigkeit nimmt im  Reifen erzeugte Wärme sofort und dauernd  von der Wandung auf und gibt sie, weil sie  die Wärme besser als Gummi leitet, schneller  an die metallischen Leiter ab, die sie zu  dem grossen Radkörper beschleunigt weiter  leiten.  



  Diese Vorrichtungen bewirken also die       Kühlung    ohne Dampfentwicklung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Kühlen von hohlen Reifen, z: B. von Radreifen, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Hohlraum ein gebrachte Flüssigkeit durch wärmeleitende Organe in ständige wärmeableitende Ver bindung mit der Aussenluft gebracht ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. 'Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als wärme leitende Organe metallische Leiter ange ordnet sind. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die metallischen Leiter je aus einer Mehrzahl von Einzelleitern gebildet sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, für Radreifen, dadurch gekennzeichnet, dass die Füsse der metal lischen Leiter auf die Radfelge aufgesetzt sind.
CH159014D 1931-03-14 1931-11-23 Vorrichtung zum Kühlen von hohlen Reifen, z. B. von Radreifen. CH159014A (de)

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