CH158993A - Apparat für bewegliche Reklame. - Google Patents

Apparat für bewegliche Reklame.

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CH158993A
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Description


      .Apparat    für bewegliche     Reklame.       Den Gegenstand der vorliegenden Er  findung     bildet    ein Apparat für bewegliche  Reklame, bei dem wenigstens     ein    Teil der  Reklamezeichen (einzelne Buchstaben, Worte,  Figuren usw.) mit Unterbruch hin- und her  bewegt     wird.     



  Auf der     Zeichnung    sind mehrere Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt das erste Beispiel in Aussen  ansicht von vorn;       Fig.    2 ist eine in gleicher     Richtung    ge  sehene Innenansicht und       Fig.    3 eine Innenansicht von der Seite her  gesehen;       Fig.    4 ist eine Vorderansicht des zweiten  Ausführungsbeispiels, wobei eine zwischen  den Buchstaben und den Antriebsteilen be  findliche Wand weggenommen ist;       Fig.    5 zeigt den zugehörigen     Grundriss     der     Innenteile    des Apparates; die       Fig.    6 bis 9 deuten je in Vorderansicht  vier weitere     Ausführungsbeispiele    an.

      Beim Beispiel nach     Fig.    1 bis 3 sitzen  die zusammen den     Reklametext    bildenden  Buchstaben a zwischen einer durchsichtigen       äussern    Wand b und einer undurchsichtigen       innern    Wand c fest, aber auswechselbar auf  Zapfen d, die drehbar in einer     wagrechten,     feststehenden Leiste e gelagert sind. Jeder  Zapfen<I>d</I> trägt fest einen Lenkerarm<I>f,</I> der  anderseits drehbar an eine bewegliche  Schiene g angeschlossen ist.

   Diese letztere  liegt parallel zur Leiste e zwischen zwei sie  mit den Seitenwänden des Apparates ver  bindenden Zugfedern     h',        h2,    so     da.ss    sie in  ihrer     Längsrichtung    hin- und hergeschoben  werden und sich auch in senkrechter Rich  tung so weit als nötig bewegen kann. Sie       trägt    an ihrem     obern    Rande zwei vor  stehende Zähne 1, 2 in einem bestimmten       Abstande    voneinander.  



       Über    der Schiene g ist an einem orts  festen,     wagrechten    Achsstift i ein Winkel  hebel k befestigt, der von einem an einer  Scheibe<I>l</I> befindlichen     Mitnehmer        m    mit  Unterbruch betätigt wird. Die Scheibe<B>1</B>      erhält eine fortlaufende Drehung in der  Uhrzeigerrichtung (siehe     Fig.    2) von einem  Elektromotor     n    aus unter Vermittlung eines  Schnecken- und     Zahnradgetriebes    o.

   Die  gegenseitige     Anordnung    der Teile 1, 2,<I>k, m</I>  ist eine solche, dass bei der Umdrehung der  Scheibe 1, von der in     Fig.    2 angegebenen       Stellung    ausgegangen, der     Mitnehmer    m zu  nächst den Winkelhebel k zum Anschlag  an den Zahn 1     bringt    und dadurch die  Schiene g nach rechts verschiebt. Infolge  dessen werden die Buchstaben a in der  Gegenuhrzeigerrichtung     vielleicht    etwa in  die durch die     strichpunktierte        Linie    I von       Fig.    1 angedeutete Schräglage gedreht und  wird die Feder     h'    gespannt.

   Gleitet der     Mit-          nehmer    m vom Winkelhebel k ab, so zieht  die Feder     h'    die Schiene g wieder in die  Anfangslage zurück, so dass die Buch  staben a nach einigen kleinen Schwingungen       wieder    ihre ursprüngliche, gezeichnete Stel  lung einnehmen.     In    der Folge trifft der     Mit-          nehmer    m von rechts her gegen den Zahn 2  der Schiene g und verschiebt diese nach links,  so dass die Buchstaben a etwa die in     Fig.    1  durch die Linie     II    angedeutete Schräglage  erhalten.

   Gleitet der     Mitnehmer        in    vom Zahn  2 weg, so zieht die vorher gespannt gewordene  Feder     h=    die Schiene g     mit    den an sie ange  schlossenen Teilen wieder in die gezeichnete  Anfangslage zurück.  



  Auf die     beschriebene    Art erhalten alle  den Reklametext bildenden     Buchstaben    oder  sonstigen Zeichen einzeln,- aber     gleichzeitig     miteinander, abwechselnd Links- und Rechts  drehungen, und zwar     jeweilen    von einer mitt  leren Ruhelage ausgehend.  



  Man kann     natürlich    eine beliebige An  zahl von Zeichenreihen der beschriebenen Art  übereinander     anordnen    und vom nämlichen  Motor aus betätigen. Ordnet man die Zähne  1     und    2 so an, dass sie sich in der     Längs-          und    in der Höhenrichtung der Schiene g ver  stellen lassen, so kann man sowohl den Win  kel, um den sich . die Zeichen nach jeder       Richtung    drehen sollen, als auch die Dauer  der Ruhelage der Zeichen in     gewissen    Gren-         zen    verändern.

   Den gleichen Zweck erreicht  man bei feststehenden Zähnen durch einen  in radialer Richtung zur Scheibe     l    verstell  baren     Mitnehmer    m. Ferner     kann    man die  Anordnung so treffen, dass die Schiene g  nicht bei jeder Umdrehung der Scheibe l  in beiden Richtungen, sondern bei der  einen Umdrehung in der einen und bei der  andern Umdrehung in der andern Richtung  verschoben wird.  



  Zur     Betätigung    der Schiene g lässt sich  zum Beispiel auch eine Hubscheibe benutzen.  Ferner ist zum Beispiel unter Wegfall der  Schiene g und der Lenkerarme     f    ein     Hin-          und    Herdrehen der Zeichen mittelst einer  für sie alle gemeinsamen Zahnstange denk  bar, die in Zahnsegmente auf den Drehachsen  der einzelnen Zeichen eingreift. Überhaupt  lässt sich der Apparat mit der     Vorrichtung     zum Bewegen der Zeichen in sehr verschie  dener Weise ausbauen. So zum Beispiel kann  man die Zeichen auf halber Höhe teilen, den       untern    Teil feststehend und nur den     obern     Teil in der beschriebenen Weise drehbar an  ordnen.

   Dabei können die beiden Teile zum  Beispiel     mittelst    eines Scharniers mitein  ander verbunden sein. Auch kann man die  beiden Hälften vollständig voneinander tren  nen und die eine Hälfte auf- und     abwärts     verschiebbar anordnen, sei es allein oder zu  sammen mit der entsprechenden Hälfte der  andern Zeichen. Bei geeigneter Schriftart  lassen sich die Buchstaben auch in der  Höhenrichtung teilen und kann dann der  links- oder     rechtsseitige    Teil hin- und her  verschiebbar     angeordnet    werden.

   Auch kann  statt der dargestellten     Nebeneinanderanord-          nung    der einzelnen drehbaren Zeichen an       wagrechten    Leisten und Schienen Überein  anderanordnung an senkrecht- oder schräg  stehenden Leisten und Schienen bei im übri  gen ähnlicher Anordnung der     Betätigungs-          glieder    gewählt werden.  



  Die     Fig.    4 bis 9 zeigen Ausführungs  formen, bei denen die Reklamezeichen nicht  einzeln, sondern gruppenweise beweglich  sind.           Gemäss.        Fig.    4 und 5 sitzen die Zeichen     ca     fest auf einer Leiste e, welche mit dem  einen Ende drehbar auf einem     wagrechten     Achszapfen<I>p</I> sitzt. Der Motor     n        treibt    un  ter     Vermittlung    eines in     einem        gasten    q  untergebrachten     Übersetzungsgetriebes    eine  Seilrolle     l    an.

   Diese trägt auf der der Leiste e  zugewendeten Stirnseite einen in     achsialer          Richtung    vorstehenden Zapfen r. Anderseits  ist auf der der Rolle     l    zugewendeten Seite  der Leiste e     ein        Winkelstück    s     befestigt,     von dem ein     wagrechter    Schenkel gegen die  Rolle l hin gerichtet ist.

   Die     gegenseitige     Lage der Teile r     und    s ist so, dass bei der  Drehung der Rolle l in der Uhrzeigerrich  tung (Fix. 4) der Zapfen r, wenn er sich  ungefähr in seiner     tiefsten    Lage     befindet,     den     wagrechten    Schenkel des Winkelstückes s       unterfasst    und dann bei seinem Hochgange  mitnimmt, also die Leiste e mit den Zeichen     a     bis etwa in die durch     Fig.    4     angegebene    Lage  hebt. Kurz nachher gleitet der Zapfen r un  ter dem Winkelstück s weg, worauf die Lei  ste e niederfällt. Zur Dämpfung des Falles  ist am Boden des Apparates eine Feder t an  gebracht.  



  Die     Fig.    6, 7 und 8 zeigen verschiedene  Kombinationen von mit Zeichen besetzten,  am     einen    Ende drehbar gelagerten und ähn  lich wie die Leiste e der     Fig.    4 und 5  betätigten     Leisten.    Die Richtung der       Schwingbewegungen    ist durch die Doppel  pfeile angegeben.  



  Durch     Fig.    9 ist eine     Ausführungsform     des     Erfindungsgegenstandes    angegeben, bei  der die Zeichen auf zwei     nebeneinander    an  geordneten     wagrechten    Leisten .angebracht  sind. Diese Leisten erhalten einzeln     Auf-          und        Abwärtsbewegungen    auf     ähnliche    Weise,  wie dies für die Ausführungsbeispiele nach       Fig.    1 bis     _    5 beschrieben ist. Dabei sind  verschiedene     Ausführungsarten    denkbar.

   Bei  spielsweise kann man die Anordnung so  treffen, dass die beiden Leisten in der Ruhe  lage ungefähr auf halber Höhe des Apparates  in der gleichen Flucht nebeneinander liegen    und von dieser Lage aus sich die eine Leiste  in der obern, die andere in der untern Hälfte  des Apparates auf- und abwärts bewegt.  Man kann aber auch, wie in     Fig.    9 angenom  men, die beiden Leisten sich im ganzen  Höhenbereich des Apparates, aber zu ver  schiedener Zeit, bewegen lassen.

   Eine weitere  Möglichkeit ist die, von einem Worte, je  nach dessen Länge, einen oder zwei Buch  staben feststehend anzubringen, die übrigen  aber in der Weise beweglich anzuordnen,  dass sie abwechselnd hinter den feststehenden  verschwinden und zur Bildung des Wortes  wieder hervortreten, das heisst in die Ebene  der     feststehenden        Buchstaben    zurückkehren.  Oder man kann die Anordnung so treffen,  dass die den Text tragende Schiene sich wag  recht hin und her - parallel zur Anfangs  lage oder schräg nach     links    oder rechts     auf-          und    abwärts verschiebt, oder dass nur ein  zelne Zeichen in diesem Sinne bewegt wer  den usw.

   Bei einer Ausführungsform ähn  lich derjenigen nach     Fig.    1 bis 3 könnte man  zum Beispiel auch nur jedes zweite Zeichen  drehbar, die übrigen feststehend anordnen.  Dies namentlich auch, wenn die Zeichen  übereinander     statt    nebeneinander stehen.  Ferner kann man die beweglichen Zeichen  auch nacheinander statt gleichzeitig bewegen.  In gewissen Fällen kann man die Zeichen  unter geeigneter Gewichtsverteilung hängend  an einer gemeinsamen Leiste anordnen, die  mit Unterbruch um eine durch ihre     Mitte     und ein zentrales Zeichen gebende     wagrechte     Achse gedreht     wird.     



  Für eine allfällig gewünschte Beleuchtung  des Reklametextes kann man bekannte     Ein-          richtungen    verschiedenster Art verwenden,  sei es für Gruppen- oder Einzelbeleuchtung.  Im letzteren Falle lässt sich zum Beispiel  die     Einrichtung    so treffen, dass die beweg  lichen Zeichen oder Zeichenteile bei der An  kunft in der Normallage einen Beleuchtungs  stromkreis     schliessen,    um ihn bei der Weiter  bewegung wieder zu öffnen. Das Material  für die einzelnen Zeichen kann verschieden  gewählt werden. Die Zeichen können un-      durchsichtig oder durchsichtig oder durch  scheinend in Metall (namentlich Aluminium)  Holz, Glas usw. ausgeführt werden.

   Im all  gemeinen ist es zweckmässig, die Zeichen aus  wechselbar anzuordnen, damit der Text der  Reklame ohne Schwierigkeit geändert wer  den kann.  



  Für die Rückwand des Apparates kann  zum Beispiel Leuchtgas benutzt werden.  Durch geeignete Wahl der Farbe von Zeichen  und Rückwand lassen sich sehr verschiedene  Effekte erzielen. Die Zeichen können auch  kombinierte Bewegungen ausführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat für bewegliche Reklame, ge kennzeichnet durch an einem Träger ange ordnete Zeichen und durch eine Vorrichtung, um wenigstens einem Teile dieser Zeichen mit Unterbruch hin- und hergehende Bewe gungen zu erteilen. UNTERANSPRüCHE 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Zeichen an einem gemeinsamen Träger auswechsel bar angeordnet sind. 2. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Vor richtung so ausgebildet ist, dass die Zei chen zwischen den einzelnen Hin- und Herbewegungen in der Normallage einen Stillstand von vorbestimmter, regelbarer Dauer erfahren. 3.
    Apparat nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung die Zeichen in bestimmten Zeitabständen aus ihrer Normallage herausführt und sie bei Erreichung einer gewissen Extrem lage für die Rückkehr in die Normal lage durch Feder- oder Gewichtswirkung freigibt. 4. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen einzeln drehbar an einem gemeinsamen, fest stehenden Träger sitzen und durch ein gemeinsames Betätigungsorgan Hin- und Herschwingungen mit Unterbruch in der Normalstellung erhalten. 5.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen gruppen weise, aber einzeln auswechselbar, je fest an einem Träger sitzen, der Hin- und Herbewegungen erfährt. ö. Apparat nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere, je eine Zeichengruppe tragende, beweg liche Träger nebeneinander angeordnet sind und einzeln so betätigt werden, da.ss sie ihre gegenseitige Lage mit Unter bruch verändern. 7.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen auf halber Höhe quergeschnitten sind, mit ihrer untern Hälfte fest auf einer ge meinsamen Leiste sitzen und mit ihrer obern Hälfte drehbar so gelagert sind, dass diese obern Hälften einer Mehrzahl von Zeichen von der Normalstellung aus gemeinsam hin- und hergehende Winkel drehungen ausführen können. B. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen in der Höhenrichtung geteilt sind und der eine Teil in bezug auf den andern in seitlicher Richtung hin- und herverschiebbar an geordnet ist. 9.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Zeichen in einer Reihe nebeneinander hängend an einer Leiste angebracht sind, welche um eine durch ihre Mitte gehende wagrechte Achse drehbar ist. 10. Apparat nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Beleuchtungsstrom kreis, der bei Ankunft der beweglichen Zeichen bezw. Zeichenteile in der Nor mallage selbsttätig eingeschaltet und bei der Weiterbewegung der Zeichen aus geschaltet wird.
CH158993D 1931-09-08 1931-09-08 Apparat für bewegliche Reklame. CH158993A (fr)

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