CH157984A - Anordnung zur Steuerung von Stromkreisen, insbesondere Wechselstromkreisen. - Google Patents

Anordnung zur Steuerung von Stromkreisen, insbesondere Wechselstromkreisen.

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CH157984A
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Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Anordnung zur Steuerung von Stromkreisen, insbesondere Wechseistromkreiseit-    Die Erfindung bezieht sieh auf     Anordnun-          Cen    zur Steuerung von Stromkreisen, ins  besondere von Wechselstromkreisen unter  Verwendung     von    polaritätsabhängigen Wi  derständen.  



  Die Anordnungen gemäss der Erfindung  eignen sich zur Messung von Wechselströmen,  Wechselspannungen<B>,</B> der Grössen<B>J<I>-</I></B>     cos   <B><I>99,</I></B>  <B><I>E -</I></B>     cos        (p,   <B><I>J</I> -</B>     sin   <B>99,<I>E</I> -</B>     sin        (p,    ferner als     träg-          heitsloses    Relais oder als     Impulsgeber    ähn  lich wie     Gitferröhren,    ausserdem allgemein  zur Übertragung der Zeitdauer einer     el-ektri-          sehen    Grösse oder Stromart (der steuernden)

    auf eine zweite elektrische Grösse oder Strom  art (der gesteuerten). Weiterhin können die  Schaltun en in     Verbindunc    mit     Messinstru-          9        el          menten,    Relais oder     dergleielten    verwendet  werden. In diesem Sinne ist das im folgen  den öfters gebrauchte Wort "messen" zu ver  stehen. Es soll sich nicht nur um die Dar  stellung und Auszeichnung von Werten han  deln, sondern auch um deren Weiterbenut-         zung    zu andern Zwecken, insbesondere zur       _Regulierung.     



  Erfindungsgemäss enthält eine derartige  Anordnung ein oder mehrere Paare von po  laritätsabhängigen Widerständen, die einer  seits in dem zu steuernden Stromkreis mit  einander entgegengesetzt gerichteter     Durch-          lassrichtung    liegen und anderseits derart all  eine periodisch veränderliche Steuerspannung  gelegt sind,     dass    die Widerstände jedes Paares  von der Steuerspannung in gleichem Polari  tätssinn     beeinflusst    werden. Die ventilartig  wirkenden Widerstände jedes Paares werden  also im gleichen Augenblick vom Erreger  strom, das heisst also dem steuernden Strom.  in der     Durchlassrichtung    durchflossen oder  von der Erregerspannung gesperrt.

   In     bezug     auf die     Ansclilussklümmen,    den gesteuerten  Strom oder die     gesteuierte    Spannung liefern  den Quelle sind sie dagegen in entgegen  gesetzter Richtung angeordnet, so     dass    ohne  Fremderregung das eine Ventil des Paares      einen aus der     Messstromquelle    kommenden  Strom sperrt, in demselben Augenblick aber  das andere Ventil den     Messstram        durchlässt.     Die Ventile können dabei in     bezug    auf den  Erregerkreis parallel oder in Reihe geschal  tet sein;

   sie können ebenso in     bezug    auf die       Messstromquelle    parallel oder in Reihe liegen.  Neben den Ventilen kann die Steueranord  nung auch andere Schaltelemente, insbeson  dere     Ohmsche    Widerstände, enthalten.

   Um  bei     zusammen-esetzten    Schaltungen. die oben  angeführten Grundsätze bequem anzuwenden,  ist es zweckmässig, bei Feststellung des     Rich-          tun,-ssinnes    in     bezug    auf die Klemmen alle  Leitungen, die zur     Messstromquelle    führen,  unterbrochen zu denken, wenn man den     Rich-          tun-ssinn    der Ventile für den Erregerstrom  kreis feststellen will und umgekehrt bei der  Feststellung des     RieUtungssinnes    der Ventile  für die     Messstromquelle    alle Leitungen unter  brochen zu denken,

   die zur     Erregerstram-          quelle    führen.  



  Es ist nicht notwendig, einzelne Ventile  zu benutzen. Es können vielmehr auch belie  bige Kombinationen aus mehreren polaritäts  abhängigen Widerständen verwendet wer  den, sobald diese Kombinationen selbst Ven  tilwirkungen aufweisen.  



  Die Wirkung der Steuerschaltung beruht.  darauf,     dass    beim Wechsel der Polarität der       anceleo,ten        S-Pannun        bezw.    des     durchfliessen-          t>        l#   <B>- 9</B>  den Stromes der Widerstand der einzelnen  Ventile, die     Trockengleielirichterventile,    zum  Beispiel     Kapferoxydul-    oder     Selenventile,     Detektoren oder Ventilröhren sein können,  sich ändert, und zwar so,

       dass    er bei der Ein  wirkung einer Spannung     bezw.    eines Stromes  in der Sperrichtung höher wird als beim  Einwirken einer Spannung     bezw.    eines Stro  mes in der     Durchlassriehtung.    Der Wider  stand des Ventils     seliwingt    also synchron mit  der Erregerspannung     bezw.    dem Erreger  strom.

   Legt man etwa eine Spannung an  einen veränderlichen Widerstand, der zum  Beispiel mechanisch durch einen Schleifkon  takt verändert wird, dann wird der aus der  angelegten Spannung entstehende Strom sich    nicht nur mit dieser Spannung, sondern auch  synchron mit dem Widerstand ändern.     Eben-          soe,ut    kann man auch annehmen,     dass    ein     sol-          eher    veränderlicher Widerstand von einem  veränderlichen Strom     4urchflossen    wird. In  diesem Fall schwingt der Spannungsabfall in  dem Widerstand synchron mit dem Strom  und den Widerstandsänderungen.  



  In den     Fig.    12 und<B>13</B> ist die Wirkungs  weise anhand eines     Diagrammes    kurz er  örtert. In der     Fig.    12 ist das     Widerstands-          Spannungsdiagramm    eines     Trockengleichrieb,-          ters    dargestellt. Auf der Abszisse ist die an  den Gleichrichter gelegte Spannung und auf  der     Ordinatenachse    ist der Widerstand des  Gleichrichters in log e       ,arithmiso'her    Teilung  aufgetragen- Dabei stellt die obere Kurve  die Widerstandswerte in Sperrichtung, die  untere Kurve die Widerstandswerte in       Durchlassrielltung    dar.

   Schon aus diesem  Diagramm ist klar ersichtlich,     dass    man von  dem Gleichrichter bei niedrigen Spannungen  keine Genauigkeit erwarten kann, weil dabei  der Widerstand in     Durchlassrichtung    noch  verhältnismässig gross ist. Erst bei höheren  Spannungen wird das Verhältnis von Sperr  widerstand zu     Durehlasswidersta.nd    so gross,       dass    der     Gleiehrichter    hinreichend genau  arbeitet. Durch Verwendung einer Vor  belastung kann man den ungünstigen, links  in der     Fig.    12 liegenden Bereich vermeiden.

    Fron welcher Bedeutung diese Massnahme  zum Beispiel bei reinen     Wechselstrommes-          sungen    ist, geht aus der     Fig.   <B>13</B> hervor. In  dieser Figur ist die     Abszissenachse   <B>0</B> in  <B>360 '</B> eingeteilt zu denken, und über diese       Abszissenachse    ist mit einer ausgezogenen  Linie<B>S</B> der     sinusförmige    Wellenzug einer  Wechselspannung gezeichnet.

   Der gestrichelt       eincezeichnete,        Linienzuo,        W    stellt den     Wi-          n   <B>Im</B>       derstand    des     GleichrieUters    dar, wobei an  genommen ist,     dass    während der linken Halb  periode die Spannung in     Durchlassrichtung     des Gleichrichters, während der rechten       Halbperiade    entgegengesetzt der     Durchlass-          richtung    verläuft.

   Man sieht sofort aus der  Figur,     dass    einem hinter dem     Gleichriellter     angeordneten     M.essinstrument    nicht ein der      vollen Halbwelle entsprechender Strom zu-.  fliesst,     dass    vielmehr in dem Bereich der nie  drigeren Spannungen auch in der     Durchlass-          richtung    ein erheblicher, durch den Gleich  richter gebildeter Widerstand in dem     Mess-          kreis    liegt.

   Um diesen Widerstand möglichst  bedeutungslos zu machen, hat man bisher  hohe Widerstände in den     Messkreis    geschal  tet, denen gegenüber die von dem Gleich  richter gebildeten Widerstände in der     Durch-          lassrichtung    eine verhältnismässig geringe  Bedeutung hatten. Dadurch wird jedoch die  für eine Messung mit einem bestimmten  Gleichstrominstrument notwendige Gesamt  leistung so gross,     dass    vielfach die Messung  ,sehr kleiner Grössen aus schwachen Energie  quellen unmöglich wird.

   Sobald man nun       (renau    phasengleich mit der in der     Fig.   <B>13</B>  eingezeichneten Wechselspannung eine zweite  Wechselspannung, deren Verlauf als strich  punktierte Kurve     S,    eingezeichnet ist, dem       Gleiehrichter    überlagert, dann ändert sich  die Widerstandskurve des Gleichrichters zu       elein    mit Punkten eingezeichneten und mit       ff',    bezeichneten Verlauf.

   Der Widerstand  des Gleichrichters ist jetzt     übeT    fast die  ganze linke Halbwelle sehr klein und spielt       ,egenüber    den andern im     Messkreis    ohnedies  vorhandenen Widerständen keine     ausschlag-.          Icebende    Rolle mehr. Man kann nun die durch  die höhere Spannung     S,    verbesserten Wider  standsverhältnisse für die Messung der nie  drigeren Spannung<B>8</B> ausnutzen, indem mit  Hilfe der     erfindungsgemIssen    Schaltung die  Steuerspannung     81    von dem     Messinstrument     ferngehalten und diesem nur die gesteuerte  Spannung<B>8</B> zugeführt wird.

   Aus der Be  trachtung der dargestellten Figur geht weiter  hervor,     dass    die Kurve     W,    bei hinreichend  hoher Erregerspannung praktisch eine     Recht-          eckform    erreicht.

   Wenn ausserdem die zur       Vorbelastuna,    dienende steuernde Spannung  <I>;n</I>     ZD     ein Vielfaches der zu steuernden     bezw.    zu  messenden Spannung beträgt, dann ist der  Widerstand des Gleichrichters praktisch nur  noch abhängig     von    der steuernden Span  nung, so     dass    man mit deren Hilfe den  Gleichrichter auch in     Durchlassrichtung    für    die zu steuernde Spannung jederzeit sperren  kann, wenn man die Phasen beider Span  nungen entsprechend gegeneinander ver  schiebt.

   Dann kann also der Trockengleich  richter genau so verwendet werden wie ein  fremderregter mechanischer     Gleichrichter.     Man kann also mit seiner Hilfe zum Bei  spiel auch die Werte<B>J<I>-</I></B>     cos   <B><I>99, J</I> -</B>     sin        99        usw.     messen.  



  In der Zeichnung sind eine Reihe von  Ausführungsbeispielen der Erfindung dar  gestellt. In der     Abb.   <B>1</B> ist mit<B>1</B> ein Erreger  transformator bezeichnet, an dessen Sekun  därwicklung zwei Ventile 2 und<B>3</B> im glei  chen Richtungssinn angeschlossen sind. 4 ist  ein Widerstand mit einem Schieber<B>5.</B> Der  Schieber<B>5</B> steht mit der einen     Anschluss-          klemme   <B>6</B> für die     Messstromquelle    in Verbin  dung, die andere     Anschlussklemme   <B>7</B> der       Messstromquelle    ist über ein Galvanometer<B>8</B>  mit der Mitte der Sekundärwicklung des Er  regertransformators<B>1</B> verbunden.

   Der Wi  derstand 4 mit seinem verschiebbaren<B>Ab-</B>  griff<B>5</B> soll ermöglichen, die     Messstromquelle     an zwei Punkte möglichst genau gleichen  Potentials in     bezug    auf die Fremderregung  anschliessen zu können. Durch die Verstel  lung des     Schlebers   <B>5</B> können dadurch etwa  -vorhandene Ungleichheiten zwischen den  Gleichrichtern 2 und<B>3</B> kompensiert werden.

    Falls die     Anordnuno,    für einen     fertioen        Ap-          7        zz     parat verwendet werden soll, nicht etwa nur  für eine     Experimentierschaltuna#,    dann wird  man den Widerstand 4 nicht mit einem ver  schiebbaren Abgriff<B>5</B> versehen, sondern an  seine Stelle eine festverlegte     Anzapfung    an  bringen, nachdem man den Widerstand  justiert hat.

   Der Widerstand<B>9</B> ist ein bei  Strommessungen nötiger     Nebensehluss.    Der  Widerstand<B>10</B> begrenzt den Strom für den  Fall,     dass    die Erregung in der     Durchlass-          richtung    erfolgt.  



  Wird an den Erregertransformator eine  normale Wechselspannung gelegt, dann  schwingt der Widerstand der Ventile 2 und<B>3</B>  synchron mit dieser Wechselspannung. Wäh  rend der einen Halbwelle ist der Widerstand      klein     (Dur-olilass),    während der nächsten sehr  gross (Sperrung). Der Widerstand 4     muss     dann so eingestellt werden,     dass    zwischen den  Punkten<B>5</B> und<B>11</B> keine Spannung entsteht.  Sind beide Ventile genau gleich, dann kann  der Widerstand 4 auch fortgelassen werden.  Legt man an die Punkte<B>5</B> und<B>11</B> über einen       Gleichstromzeiger    eine mit der Erregung  synchrone Wechselspannung, so erhält man  einen     Wellenstroni        Uurcli    das Instrument.

    Für den Fall,     dass    die Ventile 2 und<B>3</B> ideale  Ventile sind, das heisst also für den Fall,       dass    ihr Widerstand während der     Durchlass-          periode    Null und während der Sperrperiode  unendlich ist, wirkt die Anordnung in     bezug     auf die     Müssstromquelle   <B>6</B> und<B>7</B> wie ein Re  lais, das während einer -halben Periode  schliesst     (Durchlass),    während der nächsten  öffnet (Sperrung).

   Die gelieferte Gleich  stromkomponente durch das Instrument ist  
EMI0004.0014     
    wobei     E.    die Klemmenspannung an<B>6</B> und<B>7,</B>  r der Instrumentenwiderstand und<B>99</B> die  Phasenverschiebung zwischen Erregerspan  nung und     Messspannung    ist. Die Anordnung  wirkt also in diesem Falle wie ein     "mecha-          nischer    Gleichrichter".  



  Zur     Veranschaulichung    der Wirkungs  weise diene das in     Fig.    14 gezeigte Dia  <U>gramm.</U> In diesem sei e, die Steuerspan  nung und e. die     Messspannung.    Die Steuer  spannung     e#    bewirkt, -wie oben beschrieben,  das Öffnen und Schliessen der beiden Ven  tile 2 und<B>3,</B> und zwar jeweils in den Zeit  punkten<B>A</B>     bezw.    B, das heisst während der  positiven Halbwellen der Steuerspannungen  er sind die Ventile<B>2</B> und<B>3</B> geöffnet und  während der negativen Halbwellen sind die  Ventile geschlossen.

   Da zwischen den Span  nungen e. und e. die     Phasenversobiebung   <B>99</B>  besteht, so fällt das Schliessen und das<B>Öff-</B>  nen der Ventile 2. und<B>3</B> nicht mit den Null  durchgängen der     eKurve        zusa-mmen,    das  heisst auf den     Messkreis    wirkt sowohl jeweils  ein Teil der positiven, wie auch ein Teil der    negativen     Halbwellen    der Spannung e.

   und  mithin fliesst über das     Gleichstrommessoerät   <B>8</B>  während jeder Ventilöffnung ein Strom, der  zum Teil positiv ist, zum Teil negativ (ver  gleiche die schraffierten Teile des     e.-Kurve).     Da das     Messgerät   <B>8</B> ein     Gleichstrommessgerät     ist, so stellt es sich auf den arithmetischen  Mittelwert des     durchiliessenden    Stromes ein,  du heisst auf einen Wert, der abhängig ist  von der -Grösse' der     Messspannung    e.

       tind    der  zwischen der     Messspannung    und der Steuer  spannung bestehenden     Phasenverschiebung        99.     und zwar ist der vom     Gleichstrommessgerät   <B>8</B>       angezei     <B>C</B>     gte    Wert, wie sich unter der Vor  aussetzung     sinusförmiger    Spannungskurven  .durch     Inteoration    über die durch die Strecke       A-B    gegebenen Grenzen ergibt, gleich       E",   <B>-</B>     cos        #o,    wobei     E",

      der Mittelwert einer  vollen Halbwelle der     Messspannung    e. ist.  



  Elektrische Ventile haben meistens einen  Schwellenwert, das heisst erst oberhalb einer  bestimmten     Spannungs-    oder Strombelastung       hän-,t    der Widerstand von der Polarität ab,  unterhalb dieses Schwellenwertes verhalten  sich die Ventile wie     Ohmsche    Widerstände.  Infolgedessen ist es nicht möglich, mit sol  chen Ventilen Spannungen oder Ströme un  terhalb des     Sehwellenwertes    zu messen, und  auch die Messungen in der Nähe des     Schwel-          lenweries    werden im allgemeinen unsicher.

    Die beschriebene     Steueranordnung    eignet sich  nun ganz besonders für die Messung unter  halb des     Seliwellenwertes,    wenn man syn  chron und phasengleich erregt. Der     Mess-          strom    wird während der     Durchlassperiode     gewissermassen durch die Ventile vom Er  regerstrom mit     hindurchgetragen,    ohne     dass     der     Erre#,erstrom    in nennenswertem Betrag  über den     Messkreis    und das     Messinstrument     geht.  



  In der     Fig.    2 ist eine ähnliche Schaltung  dargestellt wie in     Fig.   <B>1.</B> Bei ihr ist<B>1</B> wie  der der Erregertransformator, 2 und<B>3</B> die  beiden Ventile eines Paares,<B>6</B> und<B>7</B> die bei  den     Anschlussklemmen    für die     Messstrom-          quelle,   <B>8</B> das Galvanometer und<B>9</B> der     Neben-          schluss    für Strommesser.

   Die Klemme<B>6</B> ist      in derselben Weise wie in     Abb.   <B>1</B> an das  von den Ventilen 2 und<B>3</B> gebildete Paar     an-          Oleschlossen.    Die Klemme<B>7</B> ist jedoch nicht  mehr an die Sekundärwicklung des Trans  formators, sondern an ein zweites von den  beiden Ventilen<B>13</B> und 14 gebildetes Ventil  paar angeschlossen, das dem zuerst genann  ten Paar parallel geschaltet ist.

   Infolgedes  sen wird auch. hier die     Messstromquelle    wie  der an zwei Punkten gleichen Potentials in       bezug    auf die Erregung geführt, wobei die  genaue     Potentialübereinstimmung    wieder mit,  Hilfe eines     Justierwiderstandes    mit     Anzap-          fung    12 hergestellt werden kann. Auch hier  kann der     Messstrom    nur dann fliessen, wenn  der     Erre(Yerstrom    in     Durchlassrichtung    der  <B>n</B>  Ventile verläuft, während bei entgegengesetz  ter Richtung des Erregerstromes die Ventil  paare für den     Messstrom    gesperrt sind.

   Im       Cregensatz    zu dem Ausführungsbeispiel der       Fig.   <B>1</B> wird jedoch hier der     Messstrom    nicht  über die Sekundärwicklung<B>d</B> es Erreger  transformators geführt.  



  Es ist nämlich zu berücksichtigen,     dass     der     Durchlasswiderstand    eines Ventils nur  von der es durchfliessenden     Gesamistrom-          stärke    abhängig ist. Wie sich aus den in       Fig.   <B>2</B> eingezeichneten Pfeilrichtungen der       Erreg,erströme    (ausgezogen) und der     Mess-          ströme    (gestrichelt) ergibt,

   würde bei der  durch die letzten angedeuteten momentanen  Stromrichtung in den Brückenzweigen<B>3</B> und  <B>13</B> die Summe der Ströme     iE   <B>+</B>     im    und in  den Zweigen<B>2</B> und 14 die Differenz     ir   <B>-</B><I>im</I>  fliessen, wenn     i.E    die     Momentanwerte    der Er  regerströme und     im    die     Momenfanwerte    der       Messströme    bedeuten.

   Unter der Vorausset  zung,     dass    im klein ist gegenüber     iF"    ist so  wohl die Summe     ip   <B>+</B> im als auch die Dif  ferenz     iu   <B>-</B> im stets positiv, und die Werte  .sind untereinander nicht sehr verschieden.  Setzt man nun weiter ein ideales Ventil vor  aus, so ist dessen Widerstand im     wesent-          liehen    nur abhängig von der Richtung des  Stromes, nicht aber von dessen Stärke. Man  erkennt daraus,     #dass    die     Durchlasswiderstände     der vier Brückenzweige gleich. gross sind.

   Die  Brücke ist also     a.bgeglichen,    das heisst die         Messspannung   <B>6, 7</B> kann an den     Diagonal-          punkten    2,<B>13</B> und<B>3,</B> 14 keine zusätzliche  Spannung erzeugen, die einen Teil des     Mess-          stromes    veranlassen könnte, die Sekundär  wicklung des Transformators<B>1</B> zu durch  fliessen.  



  Ein weiteres Beispiel zeigt     Fig.   <B>3.</B> Ein  Ventil 2 ist Über einen     Vorwiderstand   <B>17</B> an  die Sekundärwicklung<B>15</B> eines Transforma  tors angeschlossen     und    ähnlich. ein Ventil<B>3</B>  über den Widerstand<B>18</B> an die zweite     Se-          1,-undäTwickluno,   <B>16</B> desselben oder eines an  dern Transformators. Durch die Transfor  matoren wird der Erregerstrom zugeführt.  Die beiden Transformatoren     bezw.    die beiden       Sekundärwicklurigen    sind einander gleich,  ebenso die Widerstände<B>17</B> und<B>18,</B> für den  Fall,     dass    auch die Ventile 2 und<B>3</B> einander  gleich sind.

   Bezüglich. der Klemmen<B>6</B> und<B>7</B>  ist das Erregerpotential dann Null. Eine  weitere Schaltung erhält man aus der Schal  tung nach     Fig.    4, wenn man die beiden Ven  tile<B>3</B>     und    14 der     Fig.    2 einfach     weglässt.    Es  bleibt darin nur ein einziges wirksames Ven  tilpaar mit den Ventilen 2 und<B>13,</B> die be  züglich des Erregerkreises parallel liegen.  Eine     Abart,davon    stellt     Fig.   <B>5</B> dar.

   Sie geht  aus der Schaltung nach     Fig.    2 dadurch her  vor,     dass    man die Ventile<B>13</B> und 14 durch  Widerstände ersetzt und den     Justierwider-          stand    12     weglässt.    Die Widerstände 20 und  21 werden zweckmässig so dimensioniert,     dass     ihr     Ohmscher    Wert r<B><I>=</I></B>     Vr#   <B>-</B> rd wird, wobei  rd der mittlere     Durchlasswiderstand    und r,  der mittlere Sperrwiderstand eines Ventils ist.  



  Bezeichnet man mit e die Spannung zwi  schen den Verzweigungspunkten<B>1, 3</B> und  20,<B>21,</B> so ist der<B>je</B> einen Gleichrichter<B>1</B>       bezw.   <B>3</B> und einen Widerstand r (20     bezw.     <B>21)</B> durchfliessende Strom  
EMI0005.0072     
    in der     Durchlassrichtung.     
EMI0005.0074     
    in der Sperrichtung.

             Durclilassrichtung,    als auch in der Sperrich  tung um<B>p</B>     %    ändern werden, so ist die     Än-          deruno,    der Widerstände       ZD       Nimmt man<U>-nun</U> an,     dass,durch    Einflüsse  verschiedener Art die Widerstände der       Gleichrieliter    im Mittel sich     so-wohl    in der  
EMI0006.0009     
    Aus der     Differentiatioit    der Gleichungen  für     i,1    und     i"    ergibt sich dann die Änderung    ,

  der Ströme  
EMI0006.0013     
    Da der Sperrstrom in umgekehrter Rich  tung wie der     Durchlassstrom    das Gleich  strominstrument durchfliesst, so ist     Jie    der    Änderung der     Gleichriehterwiderstände        ent-          prechende        Gesaintänderung    des     Instrumen-          s        t'          tenausschlages    proportional  
EMI0006.0024     
    Die Verhältnisse werden also am günstig  sten, wenn diese Differenz gleich Null wird.

    <B>kn</B>    Daraus ergeben sich die Beziehungen       ZD            ,r,1   <I>(r</I>     +        r.)1        #    r.<B><I>-</I></B><I> (r</I><B>+</B> r.1)2 oder r<B><I>=</I></B>     #        #2r".       Bei dem oben beschriebenen     Ausfülirungs-          beispiel    wird nur die eine Halbwelle des       Messstronies    dem     Messinstrument    zugeführt,

         woaeuen    während der Sperrperiode die     an-          tD    t3       dere    Halbwelle sieh überhaupt nicht ausbil  den kann oder durch den     Nebenschluss   <B>9</B> ab  geleitet wird. Der     Nebenschluss    bedingt     er-          höliten    Verbrauch, und es ist deshalb zweck  mässig, die ungenutzte Halbwelle möglichst  kurz zu schliessen. Eine dafür geeignete<B>An-</B>  ordnung ist in     Fig.   <B>6</B> dargestellt.

   Mit<B>1 ...</B> 14  sind wieder dieselben Teile wie in den vor  ausgegangenen Abbildungen bezeichnet.     2:),     ist ein Belastungswiderstand, der dem     Gal-          vanometerwiderstand    entsprechend gewählt  ist. Dieser Belastungswiderstand liegt an  einem Doppelpaar     23,    das parallel zu dem  Doppelpaar 24 mit den Ventilen 2,<B>3, 13</B> und  14 geschaltet ist.

   Die Ventile des Doppel  paares<B>23</B> haben jedoch die entgegengesetzte  Richtung wie die Ventile des Doppelpaares  24 in     bezug    auf die Erregung. Über das  Doppelpaar<B>23</B> kann sich die zweite für die  Messung nicht ausgenutzte Halbwelle aus  dem     Messkreis    ausgleichen.-    Die Punkte<B>_A</B> und B     (Fig.   <B>6),</B> mit wel  chen die     Messstromquelle    mit dem     Gleichrich-          terdoppelpaar    24 verbunden ist, müssen     -]ei-          ches    Steuerpotential aufweisen,

   weil die  Steuerspannung     bezw.    der Steuerstrom -in  den     Instruinentenkreis    und in die     Messstrom-          quelle    in wesentlicher Stärke nicht eindrin  gen darf. Die Punkte     C    und<B>D,</B> an welchen  der Ableitungskreis an das     Gleichrichterpaax     <B>23</B> angeschlossen ist, müssen ebenfalls unter  einander gleiches Potential aufweisen.

   Gleich  zeitig     muss    aber auch bei der Schaltung nach       Fig.   <B>6 an</B> !den Punkten<B>B</B> und     C    gleiches  Steuerpotential herrschen, da sonst in die       Messstroinquelle    eindringende Ausgleichs  ströme auftreten würden.  



  Diese sämtlichen Bedingungen lassen sieh  bei der Schaltung nach     Fig.   <B>6</B> nur schwer  erfüllen,     sobalLeinige    Genauigkeit, zum Bei  spiel für eine Messung gefordert wird. Das  hat seinen Grund darin,     dass        Trockengleich-          rieliter        usw.    auch bei serienmässiger Herstel  lung untereinander in der Grösse ihrer Wi  derstände und der Art ihrer Kennlinien nicht  völlig gleich ausfallen.

   Es     lässt    sich wohl das      Potential des Punktes<B>A</B> wenigstens für einen  bestimmten Augenblickswert einer Belastung  verhältnismässig einfach auf das Potential  des Punktes B und das Potential des Punk  tes<B>C</B> auf das des Punktes<B>D</B> bringen, indem  man beispielsweise die     CTleieliriellter    des  Doppelpaares 23 und des Doppelpaares 24  entsprechend auswählt. Man kann auch<B>je</B>  ein Paar Ventile der     Deppelpaare   <B>23</B>     und    24  durch abzugleichende Widerstände ersetzen,  doch bleibt dieses Verfahren ein unvollstän  diger Ersatz, besonders -deshalb, weil die  Belastung sieh praktisch dauernd ändert.

    Hingegen bietet es, wie schon erwähnt, er  hebliche Schwierigkeiten für eine grössere  Zahl von Paaren Ventile mit gleichen Wi  derständen und Kennlinien zu finden und  dadurch alle vier Punkte<B>A,</B><I>B,</I>     C,   <B><I>D</I></B> auf  dem gleichen Steuerpotential zu halten.  Die erwähnten Schwierigkeiten können da  durch beseitigt werden,     #dass    die Stromkreise  oder die zu steuernden Widerstände dieser  Stromkreise an<B>je</B> eine von mehreren von  einander potential unabhängigen, also von  einander isolierten Wicklungen angeschlos  sen werden, die der     SteueTstroinquelle    oder  der     Messstromquelle    angehören oder ihre       Enero,ie    aus dieser erhalten.  



  Einige Beispiel dieser     Ausführungsform     der Erfindung sind in     Fig.   <B>7</B> bis<B>9</B> veran  schaulicht. Bei dem Ausführungsbeispiel  nach     Fig.   <B>7,</B> das hinsichtlich der grund  sätzlichen Wirkungsweise der Schaltung     ider     Ausführung nach     Fig.   <B>6</B> entspricht, besitzt  der Steuertransformator<B>29</B> zwei voneinander  unabhängige     Sekundärwicklungen    29a und       29b,    deren eine zur Steuerung des Instrumen  tenkreises mit den Paaren<B>25</B> und<B>26</B> und  deren andere zur Steuerung des Ableitungs  kreises, mit den Paaren<B>27</B> und     28,

  dient.    Be  trägt beispielsweise die Steuerspannung  <B>10</B> V und sind die Widerstände der     Gleich-          richterventile    der Paare<B>25</B> und<B>26</B> unterein  ander gleich gross, so findet an  & n Punkten  <B>A</B> und B eine genaue Halbierung der Steuer  spannung statt, das heisst, -wenn man der  obern     Zuführuno-    das Potential Null     züi-          schreibt,    so herrscht an den Punkten<B>A</B> und         ft    das Potential<B>5</B> V.

   Die Widerstände der  obern Ventile der Paare<B>27</B> und<B>28</B> mögen  hingegen kleiner sein als die Widerstände  der untern Ventile dieser Paare, und zwar  zum Beispiel so,     dass    etwa an den Punkten     C     und<B>D</B> die aus der     Sekundärwickluno-        29#l     zugeleitete Spannung im Verhältnis 4<B>: 5</B>  aufgeteilt wird.

   Bei der Schaltung nach       Fig.   <B>6</B> würde in diesem Falle, sofern der  obern Zuführung zu den Doppelpaaren<B>23</B>  und 24 das Potential Null zugeschrieben  wird, an den Punkten<B>A</B> und B das Potential  <B>5,</B> an den Punkten<B>C</B> und<B>D</B> aber nur das       Pot'ential    4 herrschen und infolgedessen wür  den, wie oben schon gesagt,     Ausgleichströme     auftreten, die zu einer Beeinträchtigung der  Messung führen würden. Bei der Schaltung  <B>n</B>  nach     Fig.   <B>7</B> hingegen können diese Störungen  nicht auftreten, da die beiden Wicklungen  29a und<B>29b</B> an sich voneinander potential  unabhängig sind.

   Kommt also der obern Zu  führung zu den Paaren<B>25</B> und<B>26</B> etwa in  folge Erdung     das    Potential Null zu, so neh  men die Punkte<B>A</B> und B und     zwangläufig     auch die Punkte<B>C</B> und<B>D</B> das Potential<B>5</B>  an, wobei dann allerdings die obere Zufüh  rung zu den Paaren<B>527</B> und<B>28</B> das Potential  <B>1</B> und die untere Zuführung zu den Paaren  <B>27</B> und<B>28</B> das Potential<B>11</B> annimmt, was  jedoch, da die Wicklungen 29a und<B>29b</B> un  tereinander nicht verbunden sind,     unschäti-          lieh    ist.  



  Die gleichen Vorteile, die bei der     Schal-          tuno,    nach     Fig.   <B>7</B> dadurch erreicht sind,     dass     der Steuertransformator<B>29</B> mit zwei     unab-          bängigen        Sekundärwicklungen    versehen ist,  deren jede zur Steuerung nur eines Doppel  paares dient, lassen sich auch dadurch     her-          beiführen"dass    man zwischen der Stromquelle       32    und den durch sie zu beliefernden Strom  kreisen, einschliesslich Instrument<B>8,</B> einen  Transformator mit zwei Sekundärwicklungen  einfügt.

   Ein Ausführungsbeispiel dieser Art  ist in     Fig.   <B>8</B> veranschaulicht.  



  <B>31</B> ist der zwischen der Stromquelle<B>32</B>  und dem Kreis mit dem Instrument und<B>Ab-</B>  leitungskreis eingeschaltete Transformator.      dessen eine Sekundärwicklung<B>31b</B> den Kreis  mit dem Instrument<B>8</B> und dessen andere       Sekundärwickluna-    31a den Ableitungskreis  t>  beliefert. Die Wirkungsweise entspricht der  anhand von     Fig.   <B>7</B> beschriebenen     Sehaltuno-.     <I>In</I>  Es ist schliesslich auch möglich, beide  Halbwellen des     Messstromes    zu benutzen.

   Ein  Ausführungsbeispiel dafür ist in     Fig.   <B>9</B>     dar-          tD          stellt.   <B>1</B>     ist        wieder        der        Erregertransforma-          tor,   <B>6</B> und<B>7</B> sind die     Anschlussklemmen    an  die     Messstromquelle    und<B>8</B> ist das Gleich  strominstrument. An die     Sekundärwicklunc,     des     Erregertransformaters    sind vier Doppel  paare<B>35, 36, 37, 38</B> parallel geschaltet.

   Die  Wirkungsweise der Schaltung entspricht der  der vorausgegangenen Ausführungsbeispiele.       'V#'ährend    der einen Halbwelle kann der     Mess-          strom,    von -der Klemme<B>6</B> -aber das Doppel  paar<B>36,</B> das Instrument<B>8</B> und das Doppel  paar<B>38</B> zur Klemme<B>7</B> fliessen, wogegen die  Doppelpaare<B>35</B>     und   <B>37</B> für sie gesperrt sind.  Während der andern Halbperiode kann der  Strom von der     Kleinnie   <B>7</B> über das Doppel  paar<B>35,</B> das Instrument<B>8</B> und das Doppel  paar<B>37</B> zur Klemme<B>6</B> fliessen, wogegen die  Doppelpaare<B>36</B> und<B>38</B> infolge der Erregung  für den     Messstrom    gesperrt sind.

   Das     Instrii-          ment   <B>8</B> wird dabei von beiden     Hülbwellen    in  gleicher Richtung durchflossen.  



  Auch für die Schaltung der     Fig.   <B>9</B> kön  nen an Stelle der Doppelpaare<B>35, 36, 37</B> und  <B>38</B> mit<B>je</B> vier Ventilen ohne Widerstände  Anordnungen nach     Fig.    2,<B>3,</B> 4 und<B>5</B> -ver  wendet werden, die aus einem Doppelpaar  dadurch entstehen,     dass    man einen Teil der  Ventile durch     Ohmsche    Widerstände ersetzt.  Ebenso können die einzelnen Doppelpaare an  besondere Sekundärwicklungen eines Trans  formators angeschlossen werden, der in dein  zu steuernden oder in dem steuernden Strom  kreis liegt. Der Transformator     muss    dem  nach gegebenenfalls vier voneinander ge  trennte     Sekundärwicklunaen    haben.  



       zz     Bei den in     Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> dargestellten  Schaltungen ist in     Aden    Primärkreis des zur  Steuerung dienenden Wandlers<B>29</B> jeweils ein       Ohmscher    Widerstand eingefügt. Dieser     Wi-          #n            derstand        bezw.    entsprechende Widerstände  können statt dessen auch     in,die    Sekundär  kreise des Wandlers eingefügt werden, wie       Fie.   <B>10</B> veranschaulicht.  



  Ein wesentlicher Vorteil der beschrie  benen Anordnung beruht darin,     dass    der Er  regerstrom nicht über den zu steuernden  Kreis, also auch nicht über das Instrument<B>8,</B>  fliessen kann, so     dass    Störungen des zu  steuernden Kreises und in der     Messstrom-          quelle    und unzweckmässige Belastungen der  angeschlossenen Apparate vermieden werden.  



  <B>In</B>     Fig,   <B>1,1</B> ist eine Schaltung zur Be  stimmung     J.cos(p    für ein Netz 40, 41 an  gegeben. Zur Anzeige ist ein     Gleichstrom-          netzgerät   <B>8</B> verwendet, das wieder in gleicher       'V#Teise    wie bei -den früheren     Schaltuneren    ein  gewöhnliches     Drehspulsystem    besitzen kann.

    Die     Steueruno-    der     Gleichrieliterventile    der  Paare<B>25</B> und<B>9-6,</B> die dem eigentlichen In  strumentenkreis angehören und der Paare<B>27</B>  und<B>52)8,</B> die den Ableitungskreis darstellen,  ,erfolgt aus der Sekundärwicklung eines  Spannungswandlers<B>29,</B> der primär an dem  Netz 40, 41 liegt. In die Leitung 41 ist ein  normaler     Hauptstromwandler    42 gelegt, des  sen Sekundärklemmen den zu     steuern-den     Strom liefern.<B>An</B> diese Sekundärklemmen  ist ein Zwischenwandler<B>31</B> angeschlossen.

    Dieser     Zwischenwandler    hat zwei Sekundär  wicklungen, die eine     Wicklung    liefert den  Strom für den Instrumentenkreis, während  die andere Wicklung die     überflüssi,-,e    Halb  welle dem Ableitungskreis zuführt, so     dass     eine schädliche Unterbrechung der Strom  wandler     bezw.    eine Beschädigung der     an-          ,geschlossenen    Apparate durch     Überspannun-          3     gen während der Sperrperiode nicht eintreten  kann.

   Der Wert<B>J</B> war der Strom, der in  der     Leituna-    41     floss    und     Üer    Winkel T war  der     Phasenverschiebungswinkel    zwischen dem  Strom<B>J</B> und der Spannung des Netzes.

   Ver  dreht man nun zum Beispiel durch Ein  fügung einer     Kunstschaltung    die von dem  Wandler<B>29</B> abgegriffene Spannung um<B>90'</B>  gegen die Spannung des Netzes, dann gibt  der Ausschlag des Instrumentes<B>8</B> ein Mass      für die Grösse     i.        sin        (p.        Lässt    man an Stelle  des Stromwandlers den Spannungswandler  und an dessen Stelle den Stromwandler tre  ten,

   so ist der Ausschlag des     Messgerätes    ein       Mass    für die Grössen<B>E -</B>     cos        99        bezw.    bei Ver  wendung einer     Kunstselialtung    ein Mass für  <B>E</B>     ..sin        (p,    wobei<B>E</B> die Grösse der Netzspan  nung darstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Steuerung von Strom kreisen, insbesondere Wechselstromme, krei sen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steue rung strom- bezw. spannungs- und polari tätsabhängige Widerstände dienen,,die einer seits in dem zu steuernden Stromkreis mit einander entgegengesetzt gerichteter Durch- lassrichtung liegen und anderseits derart paarweise an eine periodisch veränderliche Steuerspannung, gelegt sind,
    dass die Wider stände jedes Paares von der Steuerspannung in gleichem Polaritätssinn beeinflusst werden. <B>C</B> UNTERANSPRÜGEE: <B>1.</B> Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Wider stände Trockengleiehrichterventile ver wendet werden. 2. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass der Messstrom der Anordnung an zwei Punkten gleichen Erregerpoten tials zugeführt wird.
    <B>3.</B> Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass,die Messstrüm- quelle an einen PunkteinesWiderstands- paares und einen Punkt der Sekundär wicklung des Erregertransformators, die gleiches Erregerpotential haben, ange schlossen ist. 4. Anordnung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dassdie Messstrom- quelle an zwei Punkte zweier paralleler Widerstandspaare angeschlossen ist, die gleiches Erregerpotential haben.
    <B>5.</B> Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Ablei- tung der Resthalbwelle eine zweite glei che Anordnung vorgesehen ist. <B>6.</B> Anordnung nach Patentanspruth zur Ausnutzung beider Halbwellen, ",#,ekenn- zeichnet durch eine Verdoppelung der Anordnung gemäss Unteranspruch <B>5,</B> wo bei über jede Anordnung dem Messinstru- ment eine Halbwelle des Messstromes zu geführt wird.
    <B>7.</B> Anordnuno- nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Messung des Wirkstromes die Anordnung von der Spannung oder einer dieser phasen gleichen Hilfsspannung erregt wird und über das Messinstrument ein dem Strom proportionaler und phasengleicher Stroin zugeführt wird. <B>8.</B> Anordnung nach Patentanspruch. da durch oekennzeichnet, dass als polaritäts abhängige Widerstände Ventilröhren dienen.
    9.-Anordnung naich Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die ganz oder teilweise gemeinsamen bezw. untereinan der verbundenen Leiterkreise, die den verschiedenen Widerständen den Steuer strom bezw. den zu steuern-den Strom zu führen, sämtliche oder zum Teil durch einzelne, bis zu den Anschlüssen an die verschiedenen Stromkreise voneinander isolierten Leiterkreise ersetzt sind, so dass störende Ausgleiühsströme zwischen den ,einzelnen Gruppen der gesteuerten Wi derstände,
    die infolge deren Ungleichheit unter-einander entstehen müssten, unmög lich werden. <B>10.</B> Anordnung nach Unteranspruch<B>9,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Speise- oder Steuerenergie aus mehreren Sekun- - därwicklungen eines Wandlers mit einer gemeinsamen Primärwicklung genommen wird.
    <B>11.</B> Anordnung nach Unteranspruch<B>9.</B> da durch gekennzeichnet, dass die zu steuernde oder gesteuerte Energie für einen der Stromkreise aus der Sekundär wicklung eines Wandlers und für die übrigen Stromkreise<B>je</B> aus der Sekun- Urwicklung eines an den erstgenannten Wandler angeschlossenen Zwischenwand lers<U>entnommen</U> wird.
    1-2-. Anordnung nacli Patenta.nspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder polari- tätsabhänggige Widerstand eines Paares an<B>je</B> eine besondere Sekundärwicklung einer Wechselstromquelle über einen Ohmschen Widerstand angeschlossen ist.
    <B>13.</B> Anordnung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der Ohmsche Widerstand die Grössenordnung von der Wurzel aus -dem Produkt des mittleren Durchlasswiderstandes und des mittleren Sperrwiderstandes eines polaritätsabhän gigen Widerstandes hat.
    14. Anordnuno, nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass in bezug auf den Messstrom ein Paar von Ohinschen Widerständen parallel zu einem Paar von polaritätsabhä.wigen Widerständen anmeordnet ist.
    <B>C</B> <B>15.</B> Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in bezug auf den Erregerstroin ein Paar von Ohmsclien Widerständen parallel zu einem Paar von polaritätsabhängigen Widerständen aii- geordnet ist.
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