CH155809A - Messgerät zur fortlaufenden Überwachung des Arbeitsfortganges an zylindrischen Werkstücken, insbesondere zum Messen der Laufbahn- und Bordbreite von Rollenlager-Laufringen während der Bearbeitung. - Google Patents

Messgerät zur fortlaufenden Überwachung des Arbeitsfortganges an zylindrischen Werkstücken, insbesondere zum Messen der Laufbahn- und Bordbreite von Rollenlager-Laufringen während der Bearbeitung.

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CH155809A
CH155809A CH155809DA CH155809A CH 155809 A CH155809 A CH 155809A CH 155809D A CH155809D A CH 155809DA CH 155809 A CH155809 A CH 155809A
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Aktieng Spezialmaschinenfabrik
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Fortuna Werke Spezialmaschinen
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/14Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring distance or clearance between spaced objects or spaced apertures

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  Messgerät zur fortlaufenden     Überwachung    des     Arbeitsfortganges    an     zylindrischen     Werkstücken,     insbesondere    zum Hessen der Laufbahn- und Bordbreite von     Rollenlager-          Laufringen    während der Bearbeitung.

      Bei der Bearbeitung von     zylindrischen     Werkstücken, an denen eine ringförmige, als       Laufbahndienende    Nut und ein sie einseitig       begrenzender    Bund auf vorgeschriebene Brei  tenmasse gebracht werden sollen, insbesondere  von     Rollenla,gerlaufringen    mit beiderseits der  Laufbahn liegenden Borden oder Schultern  ist das Hauptaugenmerk ausser auf die ge  naue Einhaltung des verlangten Laufbahn  durchmessers auf die Erzeugung -der vor  geschriebenen Laufbahn- und Bordbreite zu  richten.

   Im allgemeinen geht man bei der  Herstellung solcher Laufringe zur Zeit in  der Weise vor, dass die Ringe zunächst auf  ihren Stirnflächen bis zur Erreichung der  gewünschten Aussenbreite planparallel ge  schliffen werden, und dass sich dieser Vor  arbeit das Ausschleifen der Laufbahnen  nach Durchmesser und Breite zwischen den  beiden Borden und damit auch das Mass  schleifen der Bordbreiten selbst anschliesst.    Beim letzterwähnten Arbeitsgang machte die       ZTberwachung    des Arbeitsfortschrittes bisher  Schwierigkeiten insofern, als man die Breite  der Laufbahn zwischen den Borden und die  Bordbreite nur mit Hilfe von Blechlehren  messen konnte. Für jede Messung     musste     naturgemäss die Schleifarbeit unterbrochen  und das Werkstück stillgesetzt werden.

   Das  bedeutete nicht nur grossen Zeitverlust, son  dern verlangte vom Arbeiter mit Rücksicht  auf die engen Toleranzen, welche hei Rollen  lagern einzuhalten sind., auch ein Höchstmass  von Aufmerksamkeit, wenn     Ausschussstücke     vermieden werden sollten.  



  Mittelst dem den Gegenstand     der-Erfin-          dung    bildenden Messgerät zur fortlaufenden  Überwachung des Arbeitsfortganges bei zy  lindrischen Werkstücken, insbesondere zum  Messen der Laufbahn- und Bordbreite von       Rollenlagerlaufringen    während der Bearbei  tung sollen nun die Mängel dieser belielfs-      mässigen Messung dadurch beseitigt werden  können, dass den beweglichen Tastern zweier  in einem Gehäuse vereinigten und durch Fe  derkraft dauernd in Berührung mit dem  Werkstück     gehaltenen        Feinzeigern,    von denen  der eine die Nut-     bezw.    Laufbahnbreite,

   der  andere die     Bundbreite        bezw.    die Breite des  einen Lagerbordes misst, ein gemeinsamer       Festpunkt    zugeordnet ist, der durch einen  mit dem Gerätegehäuse starr verbundenen,  auf der Innenfläche .des Bundes     hezw.    des  einen Lagerbordes sich abstützenden Taster  gebildet wird.  



       Zweckmässigerweise    ist hierbei die An  ordnung derart, dass sich nach Massgabe der  Materialabnahme von dieser Innenfläche das  ganze Gerät unter der Wirkung einer Druck  feder selbsttätig in der Richtung der Werk  stückachse so verschiebt, dass sowohl der.       Festpunkttaster,    als auch die beiden zu den  Feinzeigern gehörenden beweglichen Taster  dauernd in kraftschlüssiger Berührung mit  dem Werkstück gehalten werden. Die beiden  Feinzeiger lassen also hierbei während der  ganzen Bearbeitungsdauer eines Lagerringes  stets gleichzeitig erkennen, bis zu welchem  Grade die beiden einzuhaltenden     Breitenmasse     an den Ringen jeweils erreicht sind.  



  Auf der Zeichnung ist das Gerät in der  Anwendung bei der     Innenschleifarbeit    an  einem     Rollenlagerring    in einem Ausführungs  beispiel dargestellt. Es zeigt:       Abb.    1 einen Längsschnitt durch das Ge  rät in Richtung der     Werkstückdrehachse,          Abb.    2 einen Grundriss, teilweise im  Schnitt,       Abb.    3 eine Seitenansicht.  



  Die Anwendungsmöglichkeit des Gerätes  beschränkt sich     selbstverständlich    nicht nur  auf     Innenschleifarbeiten:    vielmehr kann da  Gerät auch bei     Aussenschleifarbeiten    an     Rol-          lenlagerringen    ohne wesentliche Änderungen  benützt werden, ebenso allgemein bei belie  bigen andern     Werkstücken,    bei welchen für  das Messen die gleiche Aufgabe wie bei     Rol-          lenlagerringen    gestellt ist.  



  Das Werkstück 1, im gewählten Beispiel  ein     Aussenbord-Rollenlagerring,    ist in be-         kannter    Weise in das schematisch angedeu  tete     Z@rerkstückfutter    2 einer Schleifmaschine  eingespannt und wird von der Spindel 3 aus  in Umdrehung versetzt.

   Das Schleifwerk  zeug 4 ist der Übersichtlichkeit halber in       Abb.    2 nur in seinem Umriss     strichpunktiert     in Arbeitsstellung am Werkstück dargestellt:  es ist eine     Innenschleifscheibe,    die in bekann  ter Weise von einer nicht gezeichneten  Schleifspindel getragen wird, und hat die  Aufgabe, mit seiner Umfangsfläche die Lauf  fläche la, mit seinen Stirnflächen die Bord  innenflächen     1b    und     1c    des Lagerringes zu  bearbeiten.

   Wie     erwähnt,    ist das Werkstück  1 vor Beginn der hier zu beschreibenden  Arbeit in bezug auf seine Breite (in     Abb.    1  mit     c    bezeichnet), schon in einer voraus  gegangenen Arbeitsstufe fertig bearbeitet  worden. Es     besteht    nunmehr noch die Auf  gabe, den beiden Borden und der Laufbahn  die verlangten Breiten zu geben. Hierfür ist  es offensichtlich nur notwendig, das Mass des  einen Bordes, in     Abb.    1 mit b bezeichnet,  und die Laufbahnbreite a während der Be  arbeitung genau zu messen     bezw.    die An  näherung des Werkstückes durch Material  abnahme an diese Masse zu überwachen.  



  Dies geschieht mittelst eines Gerätes, das  in geeigneter Weise, zum Beispiel mit Hilfe  des Armes 10, an einem Teil der Schleif  maschine, der auf .dem     Werkstückspindel-          lager    befestigt ist, innerhalb gewisser Gren  zen gegenüber dem Werkstück 1 eingestellt  werden kann. Das Gerät besteht im wesent  lichen aus zwei Feinzeigern 11 und 12, die  von einem Gehäuse     1.3    getragen werden, den  zugehörigen     Xassübertragungsmechanismen     und     einer    Halte- und Führungsstange 14, die  bei 15 und 16 im Arm 10 in     Gleitführungen     gelagert ist.

   Der Feinzeiger 11     überwacht     die Bearbeitung des     "iTerkstüekes    bezüglich  des Masses     c7;    der Feinzeiger 12 ist auf das  Mass     h    eingestellt. Die Stange 14 ist hohl  und enthält eine Druckfeder 17, die sich mit  ihrem einen Ende     -egen    die Grundfläche 18  der Bohrung in .der Stange 14,     mit    dem an  dern Ende gegen den ortsfesten Arm 10  stützt und die Stange 14 mitsamt dem Ge-           häuse    13 des Gerätes nach rechts, also vom  Werkstück weg, zu schieben trachtet.

   So  lange das Gerät nicht auf einem Werkstück  angesetzt ist, wird diese Bewegung nach  rechts begrenzt durch das Auftreffen des  Gehäuses 13 auf das Führungsauge 16 der  Stange 14. Während des Arbeitens dagegen  stützt sich das Gerät     mittelst    des an seinem       ('x-ehäuse    ortsfest angeordneten Festpunkt  tasters 19 auf die Innenfläche des auf die  Breite     h    zu bearbeitenden Lagerbordes.

   Nach  Massgabe der Materialabnahme von dieser  Fläche wandert somit das ganze Gerät unter  der     Wirkung,der    Feder 17 in der Führungs  stange 14 während der Bearbeitung des  Werkstückes langsam nach rechts; die kraft  schlüssige Berührung zwischen dem Fest       Punkttaster    19 und dem Werkstück bleibt  dauernd aufrecht erhalten.  



  Der Taster 19 bildet erfindungsgemäss  sowohl für den Feinzeiger 11, als auch für  den Feinzeiger 12 den einen, festen     Tast-          punkt    des     Messsystems.    Die beweglichen Ta  ster, welche die Massanzeigen auf die Skalen  der Feinzeiger zu übertragen haben, sind mit  20 und 21 bezeichnet. Sie bilden die End  punkte der Übertragungsgestänge 22 und 23,  die unter Zwischenschaltung von Winkel  hebeln 24 und 25 auf die     Messbolzen    26 und  27 arbeiten.

   Um der Gefahr des     Verklem-          mens    infolge Verschmutzung durch Schleif  schlamm     und    dergleichen vorzubeugen, sind  die Übertragungsgestänge in neuartiger  Weise in     Parallelogramm-Geradführungen     und     Spitzenlagern    aufgehängt, und zwar  wird in beiden Fällen die eine Aufhängung  durch einen freischwingenden Körper 28       bezw.    29, die zweite Aufhängung durch den  einen Schenkel des Winkelhebels 24     bezw.    25  gebildet.

   Um die Gestänge 22 und 23 gegen  Verkanten oder Kippen zu schützen und um  für die Spitzenlager genügende Stabilität zu  erreichen, erhalten die Gestänge 22 und 23  im Bereich ihrer Lagerstellen     Plattenform          (Abb.    2 und 3). Im übrigen sind sie natür  lich der Form der zu messenden     Werkstücke     so weit angepasst, dass die     Tastpunkte    20 und  21. sich unter allen Umständen auf die zu    überwachenden Flächen auflegen.

   Der     Kraft-          schluss        zwischen    den     Tastpunkten    und dem  Werkstück wird hergestellt durch Zugfedern  30 und 31, die einerseits an der Innenwand  des Gehäuses 13 befestigt sind, anderseits an  dem Winkelhebel 24     bezw.    dem Gestänge 23  angreifen.  



  Um das Gerät hinsichtlich seiner     Mess-          genauigkeit    unabhängig von der Werkstück  grösse und von Ungenauigkeiten in seinem  Zusammenbau zu machen, sind zum minde  sten die     Tastpunkte    20 und 21 in einer Ebene  angeordnet, die auch die     Werkstückdrehachse     enthält, im allgemeinen in einer zu dieser  Achse parallelen Geraden. Der Festpunkt  taster 19 kann, wenn gewünscht, in die glei  che Ebene oder Gerade gebracht werden; es  genügt aber, wenn er nur möglichst nahe an  die beweglichen     Tastpunkte    herangerückt  wird.  



  Um eine Beschädigung der Feinzeiger 1  und 12 durch unvorsichtige Behandlung beim  Ein- und Ausschwenken in     bezw,    aus Ar  beitsstellung auszuschliessen, sind die Über  tragungsgestänge 22, 23 und die Winkel  hebel 24, 25 mit einer     Abhebevorrichtung     ausgerüstet, welche es in bekannter Weise  gestattet, die     Messbolzen    26 und 27 der Fein  zeiger vollkommen zu entlasten. Die     Ab-          hebevorrichtung    ist insofern neuartig, als sie  nur auf den einen Winkelhebel 24 unmittel  bar einwirkt, den zweiten Winkelhebel 25  dagegen nur mittelbar beeinflusst.

   Sie be  steht aus einem drehbar im Gehäuse 13 ge  lagerten Hebel 32, dessen zylindrische Achse  33 gegenüber einer auf dem     'V#Tinkelhebel    24       angeordneten.    Nase 34 abgeflacht ist. Beim  Hochdrehen des Hebels aus der in     Abb.    1  gezeichneten Stellung druckt der zylindrische  Teil der     Achsenumfangsfläche    die Nase 34  nach oben; dadurch wird der zum Gestänge  22 führende Arm des Hebels 24 nach rechts  geschwenkt und der     Tastpunkt    20 vom       MTerkstück    abgehoben. Gleichzeitig entfernt.

    sich auch der     Druckübertragungspunkt    am  freien Arm von 24 von dem ihm gegenüber  liegenden     Messbolzen    26 des Feinzeigers 11.      Eine Nase 35 am Winkelhebel 24 kommt bei  dessen Schwenkung zur Anlage auf dem  einen Arm des Winkelhebels 25 und  schwenkt auch diesen so aus seiner bisheri  gen Stellung aus, dass sich der Taster 21  vom     )Verkstück    und der     Druckübertragungs-          punkt    am freien     Arm    von 25 vom     Messbolzen     27 des Feinzeigers 12 abheben.  



  Wie leicht zu erkennen ist, ergibt sich  aus der Zwischenschaltung der Winkelhebel  24 und 25 zwischen die     Tastergestänge    22,  23 und die     Messbolzen    26, 27 der Feinzeiger  der besondere Vorteil, dass ein aus Unacht  samkeit auf .den Taster 20 oder 21 ausgeüb  ter Stoss in Richtung gegen das Gehäuse 13  sich nicht auf die Feinzeiger 11 und 12 über  trägt, sondern im Gegenteil das Übertra  gungsgestänge von deren     Messbolzen    abhebt,  selbst wenn die oben beschriebene Abhebe  vorrichtung ausgerückt ist.  



  Zur Einstellung der drei     Tastpunkte    19,  20 und 21 auf den jeweiligen     Krümmungs-          radius    der Lagerringe dient eine durch Ge  genmutter zu sichernde Stellschraube 36 am  Arm 10, die sich mit ihrem freien Ende auf  einen Teil des Gehäuses 13 stützt und dieses  in der notwendigen Stellung hält. Die Ver  wendung dieser Stellschraube bietet den Vor  teil, dass die Grobeinstellung des Gerätes  durch Verschieben des Armes 10 auf seiner  Lagerfläche am     Werkstückspindelstock    ver  hältnismässig selten geändert werden mass.  



  Für die Benützung des Gerätes ist fol  gendes zu beachten:  Die Feinzeiger 11 und 12 werden in  üblicher Weise nach einem Musterwerkstück  auf die Fertigmasse     a    und b eingestellt. In  der Ruhestellung liegt das Gerät, wie oben       erwähnt,    mit seinem Gehäuse 13 auf dem  Führungsauge 16 für die Stange 14 und auf  der Stellschraube 36 auf. Der Hebel 32 der       Abhebevorrichtung    ist nach oben gedreht,  die     Messbolzen    26, 27 .der Feinzeiger sind  entlastet.

   Zum Einschwenken auf das Werk  stück wird das Gerät unter gleichzeitiger  Verschiebung nach links - entgegen der  Druckwirkung der Feder 17 - so weit von    der     Schraube,    36 abgehoben, dass die Taster  19 und 20 in den Raum zwischen den beiden  Bordflächen     1b    und     1c    eingeführt werden  können. Darauf wird der     Festpunkttaster    19  zur Anlage auf der Fläche     1e    gebracht, in  dem man das Gerät der     @Ä'irkung    der Feder  l7 überlässt.

   Das Gehäuse 13 dreht sich  gleichzeitig bis zur Anlage auf der Schraube  36 zurück.     Nach        Ausrücken    der     Abhebevor-          richtung    32 ist das Gerät betriebsfertig.  



  Zunächst wird nun das Mass b an dem  gegen das Messgerät zu liegenden Ringbord  fertig geschliffen, das heisst man lässt das       Schleifwerkzeuc    4 mit seiner der Schleif  spindel zugekehrten Stirnfläche so lange auf  der Fläche     1c    arbeiten, bis der Feinzeiger 12  das nach dem     Musterwerkstück    eingestellte  Urmass b, das durch eine Marke auf seiner  Skala festgehalten sein kann, anzeigt. Dann  wird mit der andern Stirnfläche der Schleif  scheibe 4 die Fläche     1b    bearbeitet, bis nach  dem Feinzeiger 11 das Urmass a erreicht ist.  



  Mit der Bearbeitung des     Werkstückes    zur  Erreichung der Masse     a    und<I>b</I> wird zweck  mässigerweise auch die Bearbeitung auf den  gewünschten Durchmesser der Rollenlauf  bahn l a verbunden. Zur Überwachung die  ser Arbeit kann ebenfalls ein selbsttätig an  zeigendes     Feinmessgerät    bekannter Bauart  verwendet werden, das unabhängig von dem  im vorausgehenden beschriebenen Gerät an  der Maschine angebracht und eingestellt  wird. Sein     Tasterarm    ist in     Abb.    1 strich  punktiert bei 37 angedeutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit zwei Feinzeigern ausgerüstetes Mess- gerät zur fortlaufenden Überwachung des Arbeitsfortganges an zylindrischen Werk stücken, an denen eine ringförmige, als Lauf bahn dienende Nut und ein sie einseitig be grenzender Bund auf vorgeschriebene Brei tenmasse gebracht werden sollen, insbesondere zum Messen der Laufbahn- und Bordbreite von Rollenlagerlaufringen während der Be arbeitung, dadurch gekennzeichnet, dass den beweglichen Tastern zweier in einem Ge- häuse vereinigten und durch Federkraft dauernd in Berührung mit dem Werkstück gehaltenen Feinzeigern, von denen der eine die Nut- bezw. Laufbahnbreite,
    der andere die Bundbreite be,zw. die Breite des einen Lagerbordes misst, ein gemeinsamer Fest punkt zugeordnet ist, der durch einen mit dem Gerätegehäuse starr verbundenen, auf der Innenfläche des Bundes bezw. des einen Lagerbordes sich abstützenden Taster gebil det wird.
    UNTERANSPRüCIIE 1. Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da,ss der Festpunkttaster (19) während der Bearbeitung eines Werkstückes dauernd durch Federkraft (17) in Anlage auf der Innenfläche des einen Ringbordes gehalten wird und nach Massgabe der Materialabnahme von dieser Fläche die Relativbewegung des ganzen Gerätes gegenüber dem Werkstück in des sen Achsenrichtung bestimmt. 2.
    Messgerät nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden die Massanzeigen auf die Feinzeiger (11, 12) übertragenden beweg lichen Taster (20, 21) in einer auch die Werkstückachse enthaltenden Ebene an geordnet sind. 3. Messgerät nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden die Massanzeigen auf die Feinzeiger (11, 12) übertragenden beweg lichen Taster (20, 21) in einer zur Werk stückachse parallelen Geraden angeordnet sind. 4. Messgerät nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet.
    dass die die beweglichen Tastpunkte (20, 21) tragenden Teile (22, 23) in einer Pa- rallelogramm-Geradführung aufgehängt sind und über Winkelhebel (24, 25) auf die Feinzeiger (11, 12) wirken. 5. Messgerät nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die beweglichen Tastpunkte (2(l, 21) tragenden Teile (22, 23) im Bereich i 'hrer Lagerstellen Plattenform aufweisen.
    6. Messgerät nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, gekennzeichnet clureh eine auf den Winkelhebel (24) des einen be weglichen Tasters (20) unmittelbar ein wirkende Abhebevorrichtung für die be weglichen Taster, die mittelbar auch den zweiten beweglichen Taster (21) beein- flusst.
CH155809D 1931-07-10 1931-07-10 Messgerät zur fortlaufenden Überwachung des Arbeitsfortganges an zylindrischen Werkstücken, insbesondere zum Messen der Laufbahn- und Bordbreite von Rollenlager-Laufringen während der Bearbeitung. CH155809A (de)

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