CH154243A - Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von Aluminium. - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von Aluminium.

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CH154243A
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Aluminium Ind Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C3/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
    • C25C3/06Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of aluminium

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Description


  Verfahren zur     elektrolytischen    Gewinnung von Aluminium.    Es sind verschiedene Verfahren bekannt,  um Aluminium aus     Chloridschmelzen    elektro  lytisch zu gewinnen. Die     Chloridschmelzen     haben gegenüber     Fluoridschmelzen    besonders  den Vorteil, bei viel tieferer Temperatur zu  schmelzen, so dass bei ihrer Verwendung  einmal ein geringerer Wärmeaufwand nötig  ist, und ausserdem das Metall, das ja einen  höheren Schmelzpunkt besitzt, im festen  Zustand gewonnen wird.  



  Man hat schon vorgeschlagen, die Elektro  lyse in     Aluminium-Alkali-Doppelchlorid-          Schmelzen    auszuführen, unter Benutzung einer  unlöslichen Anode zum Beispiel einer     Kohle-          oder    Wolfram-Anode. Bei diesem Verfahren  besteht der Nachteil, dass das Material nicht  in dichter Form, sondern in Form von Blätt  chen, Schwamm oder Dendriten gewonnen  wird. Nach kurzer Zeit wächst der Kathoden  niederschlag zur Anode hinüber und verursacht       einen    Kurzschluss.

   Man hat versucht, dieses  Auswachsen dadurch zu verhindern, dass man  die Kathode, welche sich in diesem Falle    zweckmässig am Boden der Zelle befindet,  mit einer pulverigen     Substanz    versieht, in  welcher sich das Aluminium abscheidet. Bei  diesem Verfahren muss man eine nachträgliche  Trennung des blättrigen oder schwammigen  Aluminiums von der pulveriger)     Substanz    vor  nehmen und erhält dabei ein schwierig ein  zuscb     melzendes    Metall.  



  Es wurde nun gefunden, dass man ohne  weiteres einen dichten Niederschlag erhält,  und zugleich das Auswachsen verhindern kann,  wenn man dem Elektrolyten gewisse Metall-,       verbindungen    zugibt. Es kommen alle Metall  verbindungen in Betracht, deren Metalle in  dem Elektrolyten edler als Aluminium sind,  wie zum Beispiel Mangan-, Cadmium-, Blei-,  Chrom-, Zinn-, Kupfer-, Eisen-, Silizium-,  Nickel-,     Molybdän-,    Titan- und     Wismut-Ver-          bindungen.    Besonders gut wirken solche Me  tallverbindungen, deren Metalle in dem Elek  trolyten ein     Abscheidungspotential    aufweisen,  das sich von demjenigen des Aluminiums um  weniger als 0,6 Volt unterscheidet.

   Solche      Metalle sind beispielsweise Eisen, Cadmium,  Blei; am besten wirkt das Blei, das schon  in sehr geringen Mengen einen dichtenden  Einfluss ausübt.  



  Die Zusätze können auf verschiedene  Weise in den Elektrolyten gegeben werden.  Entweder werden die Verbindungen unmittel  bar als Oxyde oder Salze zugesetzt oder das  Metall, aus welchem die entsprechende Ver  bindung (z. B. Chlorid) gebildet wird, wird  mittelst einer besonderen Hilfsanode einge  führt. Dabei hat man es in der Hand, den  Gehalt am     Halogenid    des     Hilfsmetalles    durch  das Potential beziehungsweise Stromstärke  des Hilfsstromkreises zu regeln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von Aluminium in dichter Form unter Ver wendung einer unlöslichen Anode und einer Elektrolytschmelze, die mindestens ein Halo genid von Aluminium und ein Halogenid von Alkali- oder Erdalkalimetallen enthält, und einen niedrigeren Schmelzpunkt hat als die Elektroden, dadurch gekennzeichnet, dass dem Elektrolyten geringe Mengen mindestens einer andern Metallverbindung zugeführt werden, deren Metall in dem Elektrolyten edler als Aluminium ist. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall der zuge führten Metallverbindung ein Abscheidungs- potential in dem Elektrolyten aufweist, das sich von demjenigen des Aluminiums um weniger als 0,6 Volt unterscheidet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die dichte Ab scheidung begünstigende Zusatz dem Elek trolyten unmittelbar als Oxyd beigegeben wird. 3. Verfahren nach Patentausprucb, dadurch gekennzeichnet, dass der die dichte Ab scheidung begünstigende Zusatz dem Elek trolyten unmittelbar als Salz beigegeben wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die dichte Ab scheidung begünstigende Zusatz dem Elek trolyten durch besondere Hilfsanoden aus dem betreffenden Metall zugeführt wird.
CH154243D 1931-03-25 1931-03-25 Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von Aluminium. CH154243A (de)

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