CH154084A - Falzziegel, insbesondere für flachgeneigte Dächer. - Google Patents
Falzziegel, insbesondere für flachgeneigte Dächer.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/02—Grooved or vaulted roofing elements
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- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/29—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements
- E04D1/2907—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections
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Description
Falzziegel, insbesondere für flachgeneigte Dächer. Bei bisher gebräuchlichen Falzziegel modellen mit gedeckter Seitenfalze traten an der Stelle, wo sich im Eck vier Ziegel tref fen, Stauungen des abfliessenden Wassers auf, die bei flachen Dachneigungen zu einem Überlaufen der Falze führten. In dieser Ecke schob sich meist ein Ziegel mit seiner Seiten falze neben den andern Ziegel. Dadurch wurde der glatte Ablauf des Wassers in der Seitenfalze unterbrochen. Griffen dagegen alle vier Ziegel in der Ecke übereinander, dann wurde entweder die Dichtigkeit der Kopfverfalzung durch die Seitenfalze gestört, oder die durchgeführten Kopffalze hemmten das Wasser in der Seitenfalze. Durch die Verwendung des Falzziegels nach der Erfindung sollen diese Nachteile vermieden werden. Die Erfindung'besteht darin, dass eine ohne Unterbrechung geradlinig verlaufende Seiten aussenrippe, an die sich am Kopfende eine Querrippe anschliesst, und der Wasserfalz an der einen hochgezogenen Seite des Ziegels am Fussende nach innen abgebogen und die im Verband miteinander korrespondierenden Querrippen am Kopfende und am Fussende je gegeneinander zurückversetzt sind. Auf diese Weise wird zum wesentlichen Unterschied von bekannten Ziegeln eine vollkommen stauungsfreie Ableitung des Wassers auf die Ziegeloberfläche erreicht und entsteht im Verband eine doppelte Schlusswirkung der Kopfverfalzung. Der Ziegel ist, wie erwähnt, an der Was serfalzseite in die Höhe gezogen. Zweckmässig ist eine innere Kopfrippe des Ziegeln mit einer innern Rippe des Seiten falzes zu einer durchgehenden Rippe verbun den, so dass der Seitenfalz mit dem Kopffalz eine zusammenhängende Rinne bildet. Damit aber das Wasser aus dem Kopffalz nicht ge zwungen ist, durch den ganzen Seitenfalz ab zulaufen, ist zweckmässig oben an der innern Seitenfalzrippe eine Ablauföffnung angebracht, an einer Stelle, die im Verband durch einen Wulst des Nachbarziegels überdeckt und so gegen Winddruck völlig geschützt ist. Ausser dem kann der Seitenfalz kurz hinter dieser Ablauföffnung relativ stark ansteigen, so dass etwa in den Kopfverschluss eingedrungenes Wasser hauptsächlich durch die Ablauföffnung abfliesst. Durch alle diese Vorteile wird eine Dach eindeckung geschaffen, bei welcher im Ver band an der Stelle, an welcher sich im Eck vier Ziegel treffen, die Dacheindeckung durch aus dicht ist und das Wasser ungehemmt abläuft, so dass speziell auch Dächer mit fla chen Neigungen vollkommen dicht abdeckbar sind. In der Zeichnung ist der Ziegel und sein Verband im einzelnen beispielsweise darge stellt Fig. 1 zeigt den Ziegel von oben gesehen, Fig. 2 einen Längsschnitt nach A-B der Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht von unten; Fig. 4-7 zeigen, wie die Übereinander lagerung der im Verband benachbarten Ziegel an den Treffecken nacheinander erfolgt; Fig. 8 zeigt einen Schnitt in grösserem Massstab durch das Vierziegeleck nach Linie C-D in Fig. 7. Die Seitenaussenrippe 1 ist geradlinig bis zur obersten Kopfrippe 1° durchgeführt, ohne vorher etwa von einer Kopfrippe unterbrochen zu werden, aber auch ohne selbst im Verband den Kopfverschluss zu unterbrechen. Die Sichtfläche des Ziegels besitzt eine mulden förmige Vertiefung h. Am vom Teil bei dieser Vertiefung h aus seitlich hochgezogenen Teil des Ziegels liegt der von den in die Kopf rippen 1a, 3a übergehenden Seitenrippen 1 und 31! begrenzte seitliche Wasserfalz d, der an seiner Unterseite mit einer Stützrippe c versehen ist. Der Wasserfalz d liegt so hoch, dass er im Verband über den beiden Barunter liegenden Ziegeln (1, 2) und am Fussende in leichter Krümmung auf die Ziegeloberfläche nach innen verläuft. Die muldenförmige Ver tiefung ja verläuft bei i nach unten. Die Hoch führung des Wasserfalzes d ermöglicht es, trotz dem die Rippe 1 durchgeführt ist, die auf der Ober- und Unterseite benachbarter Ziegel lie genden Querrippen so aneinanderstossen lassen zu können, dass die Fugen zwischen den im Verband miteinanderkorrespondierenden obern und untern Querrippen gegeneinander versetzt sind. Hierzu sind die Querrippen 1a und 3a am Kopfende, sowie die am Fussende 2b und 4b je gegeneinander versetzt angeordnet. Aus Fig. ö-8 ist ersichtlich, dass an jeder Ziegelecke eine vierfache Überdeckung statt findet. Infolge dieser vierfachen Überdeckung an der Kreuzungsstelle der Längs- und Quer fugen können die Ziegelecken k1, k2, k3 ab gerundet ausgebildet sein (Fig. 1), da sie keine dichtende Wirkung mehr ausüben. Die abgerundeten Ziegelecken sind widerstands fähiger gegen Bruch, zumal sie durch die Kopfrippen Ja und 3a bezw. von der Rippe 1e unter dem Seitenfalz unterstützt werden, welche Rippen entsprechend bogenförmig verlaufen. Der Deckwulst e reicht bis nahe auf den Boden f (Fig. 8) hinunter und verhindert, dass Schnee und Russ in den Falz eingeweht werden kann, während das Wasser nicht in den hochgelegenen Falz gelangen kann. Die mit der Kopfrippe 3a rechtwinklig fortlaufend verbundene innere Seitenfalzrippe 3 erhält an einer etwas unterhalb der Ecke liegenden Stelle, welche bereits von dem Wulst e des Nachbarziegels überdeckt und dadurch gegen Winddruck völlig geschützt ist, eine Ablauf öffnung m für etwa in die Kopfverfalzung eingedrungenes Regenwasser. Hinter dieser Ablauföffnung steigt der Wasserfalz d in seinem Verlauf vom Kopfverschluss her bei cc nach oben, so dass das vom Kopfverschluss kommende Wasser vor diesem Anstieg durch die Ablauföffnung m auf die Ziegeloberfläche fliesst.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Falzziegel für Dacheindeckungen mit vier facher Überdeckung an jeder Ziegelecke, ins besondere für flachgeneigte *Dächer, dadurch gekennzeichnet, dass eine ohne Unterbrechung geradlinig verlaufende Seitenaussenrippe, an die sich am Kopfende eine Querrippe an schliesst, und ein Wasserfalz an der einen hochgezogenen Seite des Ziegels am Fussende nach innen abgebogen und die im Verband miteinander korrespondierenden Querrippen am Kopfende und am Fussende je gegenein ander zurückversetzt sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Falzziegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Kopfrippen und die Seitenrippen ein durchlaufender Wasserfalz gebildet wird. 2.Falzziegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Seitenrippe kurz unterhalb der Einmündung des Kopf falzes in den Seitenfalz eine Ablauföffnung aufweist, und dass gleich unterhalb dieser Ablauföffnung der Boden des Wasserfalzes ansteigt. 3. Falzziegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Deckwulst. besitzt, der im Verband bis nahe an die Ziegeloberfläche eines der benachbarten seitlichen Ziegels hinunterreicht. 4. Falzziegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtfläche des Ziegels muldenförmig vertieft ist und min destens einzelne Ziegelecken abgerundet ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH154084T | 1930-11-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH154084A true CH154084A (de) | 1932-04-30 |
Family
ID=4408831
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH154084D CH154084A (de) | 1930-11-29 | 1930-11-29 | Falzziegel, insbesondere für flachgeneigte Dächer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH154084A (de) |
-
1930
- 1930-11-29 CH CH154084D patent/CH154084A/de unknown
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