CH154084A - Falzziegel, insbesondere für flachgeneigte Dächer. - Google Patents

Falzziegel, insbesondere für flachgeneigte Dächer.

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CH154084A
CH154084A CH154084DA CH154084A CH 154084 A CH154084 A CH 154084A CH 154084D A CH154084D A CH 154084DA CH 154084 A CH154084 A CH 154084A
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CH
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fold
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Carl Ludowici K A A
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Carl Ludowici K A A
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Description


  Falzziegel, insbesondere für     flachgeneigte    Dächer.    Bei bisher gebräuchlichen Falzziegel  modellen mit gedeckter Seitenfalze traten an  der Stelle, wo sich im Eck vier Ziegel tref  fen, Stauungen des abfliessenden Wassers auf,  die bei flachen Dachneigungen zu einem  Überlaufen der Falze führten. In dieser Ecke  schob sich meist ein Ziegel mit seiner Seiten  falze neben den andern Ziegel. Dadurch  wurde der glatte Ablauf des Wassers in der  Seitenfalze unterbrochen. Griffen dagegen  alle vier Ziegel in der Ecke übereinander,  dann wurde entweder die Dichtigkeit der       Kopfverfalzung    durch die Seitenfalze gestört,  oder die durchgeführten Kopffalze hemmten  das Wasser in der Seitenfalze.  



  Durch die Verwendung des Falzziegels  nach der Erfindung sollen diese Nachteile  vermieden werden.  



  Die     Erfindung'besteht    darin, dass eine ohne  Unterbrechung geradlinig verlaufende Seiten  aussenrippe, an die sich am Kopfende eine  Querrippe anschliesst, und der Wasserfalz an  der einen hochgezogenen Seite des Ziegels  am Fussende nach innen abgebogen und die    im Verband miteinander korrespondierenden  Querrippen am Kopfende und am Fussende je  gegeneinander zurückversetzt sind. Auf diese  Weise wird zum wesentlichen Unterschied  von bekannten Ziegeln eine vollkommen  stauungsfreie Ableitung des Wassers auf die  Ziegeloberfläche erreicht und entsteht im  Verband eine doppelte     Schlusswirkung    der       Kopfverfalzung.     



  Der Ziegel ist, wie erwähnt, an der Was  serfalzseite in die Höhe gezogen.  Zweckmässig ist eine innere Kopfrippe des  Ziegeln mit einer innern Rippe des Seiten  falzes zu einer durchgehenden Rippe verbun  den, so dass der Seitenfalz mit dem Kopffalz  eine zusammenhängende Rinne bildet. Damit  aber das Wasser aus dem Kopffalz nicht ge  zwungen ist, durch den ganzen Seitenfalz ab  zulaufen, ist zweckmässig oben an der innern       Seitenfalzrippe    eine Ablauföffnung angebracht,  an einer Stelle, die im Verband durch einen  Wulst des Nachbarziegels überdeckt und so  gegen     Winddruck    völlig geschützt ist.

   Ausser  dem kann der Seitenfalz kurz hinter dieser      Ablauföffnung relativ stark ansteigen, so dass  etwa in den     Kopfverschluss    eingedrungenes  Wasser hauptsächlich durch die Ablauföffnung  abfliesst.  



  Durch alle diese Vorteile wird eine Dach  eindeckung     geschaffen,    bei     welcher    im Ver  band an der Stelle, an welcher sich im Eck  vier Ziegel treffen, die     Dacheindeckung    durch  aus dicht ist und das Wasser ungehemmt  abläuft, so dass speziell auch Dächer mit fla  chen Neigungen vollkommen dicht     abdeckbar     sind.  



  In der Zeichnung ist der Ziegel und sein  Verband im einzelnen beispielsweise darge  stellt       Fig.    1 zeigt den Ziegel von oben gesehen,       Fig.    2 einen Längsschnitt nach     A-B    der       Fig.    1,       Fig.    3 eine Ansicht von unten;       Fig.    4-7 zeigen, wie die Übereinander  lagerung der im Verband benachbarten Ziegel  an den     Treffecken    nacheinander erfolgt;       Fig.    8 zeigt einen Schnitt in grösserem  Massstab durch das     Vierziegeleck    nach Linie       C-D    in     Fig.    7.  



  Die     Seitenaussenrippe        1     ist geradlinig bis  zur obersten Kopfrippe     1°    durchgeführt, ohne  vorher etwa von einer Kopfrippe unterbrochen  zu werden, aber auch ohne selbst im Verband  den     Kopfverschluss    zu unterbrechen. Die  Sichtfläche des Ziegels besitzt eine mulden  förmige Vertiefung h.

   Am vom Teil bei dieser  Vertiefung h aus seitlich hochgezogenen Teil  des Ziegels liegt der von den in die Kopf  rippen     1a,        3a    übergehenden Seitenrippen     1      und     31!    begrenzte seitliche Wasserfalz     d,    der  an seiner Unterseite mit einer Stützrippe     c     versehen ist. Der Wasserfalz d liegt so hoch,  dass er im Verband über den beiden Barunter  liegenden Ziegeln (1, 2) und am Fussende in  leichter Krümmung auf die Ziegeloberfläche  nach innen verläuft. Die muldenförmige Ver  tiefung ja verläuft bei i nach unten.

   Die Hoch  führung des Wasserfalzes d ermöglicht es, trotz  dem die Rippe 1  durchgeführt ist, die auf der  Ober- und Unterseite benachbarter Ziegel lie  genden Querrippen so     aneinanderstossen    lassen  zu können, dass die Fugen zwischen den im    Verband     miteinanderkorrespondierenden        obern     und untern Querrippen gegeneinander versetzt  sind. Hierzu sind die Querrippen     1a    und     3a     am Kopfende, sowie die am Fussende 2b und       4b    je gegeneinander versetzt angeordnet.  



  Aus     Fig.    ö-8 ist ersichtlich, dass an jeder  Ziegelecke eine vierfache Überdeckung statt  findet.  



  Infolge dieser vierfachen Überdeckung an  der Kreuzungsstelle der Längs- und Quer  fugen können die Ziegelecken     k1,        k2,        k3    ab  gerundet ausgebildet sein     (Fig.    1), da sie  keine dichtende Wirkung mehr ausüben. Die  abgerundeten Ziegelecken sind widerstands  fähiger gegen Bruch, zumal sie durch die  Kopfrippen Ja und     3a        bezw.    von der Rippe     1e     unter dem Seitenfalz unterstützt werden,  welche Rippen entsprechend bogenförmig  verlaufen.  



  Der Deckwulst e reicht bis nahe auf den  Boden f     (Fig.    8) hinunter und verhindert,  dass Schnee und Russ in den Falz eingeweht  werden kann, während das Wasser nicht in  den hochgelegenen Falz gelangen kann. Die  mit der Kopfrippe     3a    rechtwinklig fortlaufend  verbundene innere     Seitenfalzrippe        3     erhält  an einer etwas unterhalb der Ecke liegenden  Stelle, welche bereits von dem Wulst e des  Nachbarziegels überdeckt und dadurch gegen  Winddruck völlig geschützt ist, eine Ablauf  öffnung m für etwa in die     Kopfverfalzung     eingedrungenes Regenwasser.

   Hinter dieser  Ablauföffnung steigt der Wasserfalz d in  seinem Verlauf vom     Kopfverschluss    her bei     cc     nach oben, so dass das vom     Kopfverschluss     kommende Wasser vor diesem Anstieg durch  die     Ablauföffnung        m    auf die Ziegeloberfläche  fliesst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Falzziegel für Dacheindeckungen mit vier facher Überdeckung an jeder Ziegelecke, ins besondere für flachgeneigte *Dächer, dadurch gekennzeichnet, dass eine ohne Unterbrechung geradlinig verlaufende Seitenaussenrippe, an die sich am Kopfende eine Querrippe an schliesst, und ein Wasserfalz an der einen hochgezogenen Seite des Ziegels am Fussende nach innen abgebogen und die im Verband miteinander korrespondierenden Querrippen am Kopfende und am Fussende je gegenein ander zurückversetzt sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Falzziegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Kopfrippen und die Seitenrippen ein durchlaufender Wasserfalz gebildet wird. 2.
    Falzziegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Seitenrippe kurz unterhalb der Einmündung des Kopf falzes in den Seitenfalz eine Ablauföffnung aufweist, und dass gleich unterhalb dieser Ablauföffnung der Boden des Wasserfalzes ansteigt. 3. Falzziegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Deckwulst. besitzt, der im Verband bis nahe an die Ziegeloberfläche eines der benachbarten seitlichen Ziegels hinunterreicht. 4. Falzziegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtfläche des Ziegels muldenförmig vertieft ist und min destens einzelne Ziegelecken abgerundet ausgebildet sind.
CH154084D 1930-11-29 1930-11-29 Falzziegel, insbesondere für flachgeneigte Dächer. CH154084A (de)

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CH154084A true CH154084A (de) 1932-04-30

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CH154084D CH154084A (de) 1930-11-29 1930-11-29 Falzziegel, insbesondere für flachgeneigte Dächer.

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