CH149802A - Hochspannungsmehrleiterkabel. - Google Patents
Hochspannungsmehrleiterkabel.Info
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- CH149802A CH149802A CH149802DA CH149802A CH 149802 A CH149802 A CH 149802A CH 149802D A CH149802D A CH 149802DA CH 149802 A CH149802 A CH 149802A
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Description
Hochspannungsmehrleiterkabel. Die durch den Stromdurchgang in einem Kabel entwickelte Joule'sche Wärme verur sacht eine Ausdehnung desselben. Es hat sich gezeigt, da.ss der Bleimantel eines Ka bels bei hohen Erwärmungen nicht in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt, wodurch Hohlräume im Dielektrikum entstehen, wel che zu Glimmerscheinungen und zu einer vor zeitigen Zerstörung des Kabels. Anlass .geben können.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Hochspannungsmehrleiterkabel, welches die sen Nachteil vermeidet. Der Bleimantel des erfindungsgemässen Kabels besitzt in einem senkrecht zur Längsachse geführten Schnitt flache oder annähernd flache Teile, auf wel che federnde Druckorgane drücken, die zwi schen dem Bleimantel und der Armierung angeordnet sind.
Zur bessern Verdeutlichung wird der Aufbau eines solchen Kabels anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben. Die Fig. 1 und 2 zeigen einen senkrecht zur Ka- belachse geführten Schnitt durch die bei spielsweise herangezogenen Ausführungsfor men: Die einzelnen isolierten und miteinander in bekannter Weise verseilten Adern 1, 9, 8 werden mit einem Bleimantel 4 umgelegt, wobei der Bleimantel in jedem senkrecht zur Längsachse des Kabels .geführten Schnitt an sich bekannte flache oder annähernd flache Teile<I>a, b,</I> c aufweist.
Auf diese flachen Teile wirken angebrachte Druckorgane 7 bezw. 8, 9, 10, welche sich einerseits gegen die Armierung abstützen und anderseits auf die flachen Teile a, <I>b, c,</I> des Bleimantels und dadurch auf das innerhalb des Bleimantels liegende Material drücken. Die Druckorgane sind so gebaut und gelagert, dass sie den durch die Erwärmung des Kabels entstehen den Bewegungen der Teile<I>a, b, e,</I> elastische Druckkräfte entgegensetzen. Durch diesen Druck wird erreicht, dass der Bleimantel bei Abkühlung des Kabels dem Zusammen schrumpfen des Innenraumes nachfolgt, so dass das Entstehen luftleerer Räume im In nern des Kabels behindert wird.
In einem erfindungsgemäss hergestellten Kabel behält der Bleimantel nach der Abkühlung die bei der Erwärmung angenommene Gestalt nicht bei, sondern macht das "Atmen" des Kabels mit seinen flachen Teilen mit. Hierbei kann der Raum 6 zwischen den einzelnen isolierten Adern ganz oder zum Teil mit einem gas förmigen oder plastischen bezw. flüssigen oder halbflüssigen Medium oder aber mit normalem Isoliermaterial ausgefüllt sein. Eigene Vorratsbehälter, in welche dieses Me dium bei Erwärmung des Kabels gedrückt wird, sind überflüssig.
Als federnde Druckorgane eignen sich insbesondere Schraubenfedern 7 (Fig. 1), oder Blattfedern 8 (Fig. 2), welche sich ge gen die Armierung und gegen den Blei mantel mit oder ohne schuhartigen Gebilden 7a bezw 8a abstützen, unter Innendruck ste hende, zum Beispiel druckluftgefüllte Rohre, etwa Bleirohre 9- (Fig. 2), oder Einlagen aus Weichgummi 10 (Fig. 2) und derglei chen.
Vorteilhaft ist es, wenn die Druckorgane so ausgebildet sind, dass sie sich der Form der flachen oder annähernd flachen Teile des Bleimantels anschmiegen.
Durch entsprechende Bemessung, Form gebung und Einstellung der Druckorgane, durch die Bemessung der Spannung in der Armierung oder durch entsprechende Ein stellung des Druckes in den Rohren 9 kann der Überdruck im Innern des Kabels auf eine gewünschte Höhe gebracht werden, bezw. das Atmen des Kabels auf eine ge wünschte Übertemperatur des Kabelinnern abgeglichen werden.
Die Armierung ist so zu bemessen, dass sie den maximal auftretenden Drucken ge wachsen ist.
Aus den Figuren geht hervor, dass Kabel der beschriebenen Art hergestellt werden können, ohne da.ss es notwendig wäre, den Aussendurchmesser gegenüber Kabeln glei chen Querschnittes aber runder Querschnitts form des Bleimantels zu erhöhen. Kabel der beschriebenen Art sind daher nicht wesent. lieh schwerer und bei der Verlegung genau so gut zu behandeln wie die üblichen Kabel mit rundem Bleimantel.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:: Hochspannungsmehrleiterkabel, dessen Bleimantel in einem senkrecht zur Längs achse des Kabels geführten Schnitt flache oder annähernd flache Teile<I>(a, b,</I> c) auf weist, gekennzeichnet durch federnde Organe zwischen Bleimantel und Armierung, welche sich an die Armierung stützen und auf die flachen oder annähernd flachen Teile des Bleimantels einen Druck ausüben können.UNTERANSPRüCRE: 1. Hochspannungsmehrleiterkabel nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da,ss die zwischen dem Bleimantel und der Armierung befindlichen federnden Organe aus Schraubenfedern (7) bestehen. 2. Hochspannungsmehrleiterkabel nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen dem Bleimantel und der Armierung befindlichen federnden Organe aus Blattfedern (8) bestehen.3. Hochspannungsmehrleiterkabel nach Pa- tentanspruch,dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen dem Bleimantel und der Ar- mierung befindlichen federnden Organe aus unter Innendruck stehenden Rohren (9) bestehen. 4. Hochspannungsmehrleiterkabel nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen dem Bleimantel und der Armierung befindlichen federnden Organe aus Weichgummi bestehen.5. Hochspannungsmehrleiterkabel nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen dem Bleimantel und der Ar- mierung befindlichen federnden Organe derart beschaffen sind, dass sie sich der Form des Bleimantels anpassen. 6. Hochspannungsmehrleiterkabel nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den einzelnen isolierten Adern befindlichen Zwischenräume (6) ganz oder zum Teil mit einem gasförmigen Medium ausgefüllt sind.i. Hochspannungsmehrleiterkabel nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den einzelnen isolierten Adern befindlichen Zwischenräume (6) ganz oder zum Teil mit einem plastischen Medium ausgefüllt sind. B. Hochspannungsmehrleiterkabel nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den einzelnen isolierten Adern befindlichen Zwischenräume (6) ganz oder zum Teil mit einem flüssigen Medium ausgefüllt sind.9. Hochspannungsmehrleiterkabel nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den einzelnen isolierten Adern befindlichen Zwischenräume (6) ganz oder zum Teil mit einem halbflüs sigen Medium ausgefüllt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE149802X | 1930-07-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH149802A true CH149802A (de) | 1931-09-30 |
Family
ID=5673555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH149802D CH149802A (de) | 1930-07-08 | 1930-08-25 | Hochspannungsmehrleiterkabel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH149802A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022656B (de) * | 1953-03-19 | 1958-01-16 | Siemens Ag | Hochspannungsoelkabelanlage fuer Unterwasserverlegung |
-
1930
- 1930-08-25 CH CH149802D patent/CH149802A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022656B (de) * | 1953-03-19 | 1958-01-16 | Siemens Ag | Hochspannungsoelkabelanlage fuer Unterwasserverlegung |
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