AT126059B - Hochspannungsmehrleiterkabel. - Google Patents
Hochspannungsmehrleiterkabel.Info
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Description
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HochspannungsmehrIeiterkabel.
Die durch den Stromdurchgang in einem Kabel entwickelte Joulesche Wärme verursacht eine Ausdehnung desselben. Es hat sich gezeigt, dass der Bleimantel eines Kabels nach hohen
Erwärmungen nicht in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt, wodurch Hohlräume im Dielektrikum entstehen, welche zu Glimmerscheinungen und zu einer vorzeitigen Zerstörung des
Kabels Anlass geben können.
Gegenstand der Erfindung ist ein Hochspannungsmehrleiterkabel, welches diesen Nachteil vermeidet. Die Erfindung bezieht sich auf solche Mehrleiterkabel, deren Bleimantel in einem senkrecht zur Längsachse geführten Schnitt flache oder annähernd flache Teile (a. b, e) aufweist. Gemäss der Erfindung sind zwischen dem Bleimantel und der Armierung federnde Druck- organe angeordnet, die sich an die Armierung stützen und auf die flachen oder annähernd flachen Teile des Bleimantels einen Druck ausüben.
Zur besseren Verdeutlichung wird der Aufbau eines solchen Kabels an Hand von Ausführungsbeispielen beschrieben. Die Fig. 1 und 2 zeigen einen senkrecht zur Kabelachse geführten Schnitt durch beispielsweise Ausführungsformen.
Die einzelnen isolierten und miteinander in bekannter Weise verseilten Adern . . werden mit einem Bleimantel 4 umlegt, wobei der Bleimantel in jedem senkrecht zur Längsachse des Kabels geführten Schnitt an sich bekannte flache oder annähernd flache Teile a, b, c aufweist. Auf diese flachen Teile wirken erfindungsgemäss angebrachte Druckorgane 7 bzw. 8.
9, 10, welche sich einerseits gegen die Armierung abstützen und anderseits auf die flachen membranartigen Teile a, b. c des Bleimantels und dadurch auf das innerhalb des Bleimantels liegende Material drücken. Die Druckorgane sind so gebaut und gelagert, dass sie den durch die Erwärmung des Kabels entstehenden Bewegungen der Teile a, b. c elastische Druckkräfte entgegensetzen. Durch diesen Druck wird erreicht, dass der Bleimantel bei Abkühlung des Kabels dem Zusammenschrumpfen des Innenraumes nachfolgt, so dass das Entstehen luftleerer Räume im Innern des Kabels behindert wird. In einem erfindungsgemäss hergestellten Kabel behält der Bleimantel nach der Abkühlung die bei der Erwärmung angenommene Gestalt nicht bei, sondern macht das" Atmen. des Kabels mit seinen membranartig ausgebildeten Teilen mit.
Hiebei kann der Raum 6 zwischen den einzelnen isolierten Adern ganz oder zum Teil mit einem gasförmigen oder plastischen bzw. flüssigen oder halbflüssigen Medium oder aber mit normalem Isoliermaterial ausgefüllt sein. Eigene Vorratsbehälter, in welche dieses Medium bei Erwärmung des Kabels gedrückt wird, sind bei vorliegender Erfindung überflüssig.
Als federnde Druekorgane eignen sich insbesondere Schraubenfedern 7 (Fig. 1) oder Blattfedern 8 (Fig. 2) welche sich gegen die Armierung und gegen den Bleimantel mit schuh- artigen Gebilden 7a bzw. 8a abstützen, unter Innendruck stehende. z. B. druckluftgefüllte Rohre, etwa Bleirohre 9 (Fig. 2) oder Einlagen aus Weichgummi 10 (Fig. 2) u. dgl.
Vorteilhaft ist es. wenn die Druckorgane so ausgebildet sind. dass sie sich der Form der flachen oder annähernd flachen Teile des Bleimantels anschmiegen.
Durch entsprechende Bemessung, Formgebung und Einstellung der Druckorgane, durch die Bemessung der Spannung in der Armierung oder durch entsprechende Einstellung des Druckes in den Rohren 9 kann der Überdruck im Innern des Kabels auf eine gewünschte Höhe gebracht werden bzw. das Atmen des Kabels auf eine gewünschte Cbertemperatur des Kabelinnern abgeglichen werden.
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Die Armierung ist so zu bemessen, dass sie den maximal auftretenden Drücken ge- wachsen-'ist.
Aus den Figuren geht hervor, das Kabel laut vorliegender Erfindung hergestellt werden können, ohne dass es notwendig wäre. den Aussendurehmesser gegenüber gleichen Querschnitts aber runder Querschnittform des Bleimantels zu erhöhen. Kabel nach vorliegender Erfindung sind daher nicht wesentlich schwerer und bei der Verlegung genau so gut zu handhaben wie die üblichen Kabel mit rundem Bleimantel.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Hochspannungsmehrleiterkabel. dessen Bleimantel in einem senkrecht zur Längsachse des Kabels geführten Schnitt flache oder annäbernd flache Teile (a, b, c) aufweist, gekennzeichnet durch federnde Organe zwischen Bleimantel und Armierung, welche sich au die Armierung stützen und auf die flachen oder annähernd flachen Teile des Bleimantels einen Druck ausüben.
Claims (1)
- 2. Hochspannungsmehrleiterkabel nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen dem Bleimantel und der Armierung befindlichen federnden Organe aus Schraubenfedern (7) oder Blattfedern (8j mit oder ohne schuhartigen Gebilden (7a bzw. 8a) bestehen.3. Hochspannungsmehrleiterkabel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen dem Bleimantel und der Armierung befindlichen federnden Organe aus unter Innen- druck stehenden Rohren. z. B. Bleirohren (9) bestehen.4. Hochspannungsmehrleiterkabel nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet. dass dip zwischen dem Bleimantel und der Armierung befindlichen federnden Organe aus Weichgumnu bestehen.5. Hochspannungsmehrleiterkabel nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4. dadurch gekennzeichnet, dass sich die zwischen dem Bleimantel und der Armierung befindlichen federnden Organe der Form des Umrisses des Bleimantels anpassen. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT126059T | 1930-07-17 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| AT126059B true AT126059B (de) | 1931-12-28 |
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| AT126059D AT126059B (de) | 1930-07-17 | 1930-07-17 | Hochspannungsmehrleiterkabel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT126059B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007844B (de) * | 1953-09-05 | 1957-05-09 | Siemens Ag | Ausgleichloses Mehrleiteroelkabel |
-
1930
- 1930-07-17 AT AT126059D patent/AT126059B/de active
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