CH148802A - Apparat zur Kontrolle über die Abgabe bestimmter Flüssigkeitsmengen an verschiedene Bezüger. - Google Patents

Apparat zur Kontrolle über die Abgabe bestimmter Flüssigkeitsmengen an verschiedene Bezüger.

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CH148802A
CH148802A CH148802DA CH148802A CH 148802 A CH148802 A CH 148802A CH 148802D A CH148802D A CH 148802DA CH 148802 A CH148802 A CH 148802A
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CH
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Maatschappij Midden Eu Octrooi
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Midden Europ Octrooi Mij
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F13/00Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
    • G07F13/02Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs by volume
    • G07F13/025Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs by volume wherein the volume is determined during delivery

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  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


  Apparat zur Kontrolle über die Abgabe bestimmter Flüssigkeitsmengen  an verschiedene Bezügen    Den Bezug von Flüssigkeiten durch ver  schiedene     Bezüger    kontrollierende Apparate  sind bereits bekannt. Bei solchen Apparaten  ist schon vorgeschlagen worden,     eine    mit,  mehreren Schlössern versehene drehbare  Scheibe zu verwenden, die für den Bezug von  Flüssigkeit durch einen bestimmten     Bezüger     in eine bestimmte Stellung eingestellt wird.

    Die bekannten -mechanischen Kontrollapparate  besitzen meistens eine komplizierte     Registrier-          vorrichtung    für die bezogenen Flüssigkeits  mengen, mit welcher     Registriervorrichtung     die     Schlossscheibe    in Verbindung steht.  



  Demgegenüber unterscheidet sich der Ap  parat nach der vorliegenden Erfindung durch  grosse Einfachheit. Die     Schlossscheibe    trägt  für jedes Schloss einen Zähler und ist durch  eine Sperrvorrichtung überwacht,     @    die ander  seits ein mit einem Schalthebel einer Abfüll  vorrichtung zu kuppelndes, für die Betätigung  des in seinen     Bereioh    eingestellten Zählers  mit dem Schalthebel hin und her sich bewe-         gendes    Schaltorgan beherrscht     Lind    durch Be  tätigen des diesem Zähler zugehörigen Schlos  ses so eingestellt werden kann, dass entweder  die     Schlossscheibe    gesperrt und das Schalt  organ freigegeben,

   oder     letzteres    und mit ihm  die Abfüllvorrichtung gesperrt und die     Schloss-          scheibe    freigegeben ist.  



  In den     Fig.    1 und 2 der Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des in einer Seitenansicht und in einem Ver  tikalschnitt nach Linie     II-II    in     Fig.    1 dar  gestellt.  



  In einem in der     Orundgestalt    kreisrunden  Gehäuse 1, das unten mit einer Erweiterung  2 versehen und auf der Vorderseite durch  eine drehbare Scheibe 3 abgeschlossen ist, ist  auf einem feststehenden Achszapfen 4 eine  Scheibe 5 lose drehbar gelagert. In den  Scheiben 3 und 5 sind beim gezeichneten  Beispiel sechs     Yaleschlösser    6 und radial  ausserhalb derselben Schrittzähler 7 bekannter  Art eingelassen und befestigt. Die Schritt-           zähler    7 besitzen je eine nach aussen vor  stehende Schaltzunge B.

   In der Gehäuse  erweiterung 2 befindet sich auf einer zur  Scheibe 5     tangential    angeordneten Führung 9  ein Schlitten 10, welcher durch eine auf der  einen oder andern Seite der Gehäuseerweite  rung herausragende Schubstange 11 mit dem  Schalthebel einer Abfüllvorrichtung,     z.B.    einer  Benzinsäule gekuppelt ist. Der Schlitten 10  trägt in einem hohlen Ansatz 12 einen ent  gegen der Wirkung einer Feder 13 zurück  drängbaren, mit einer Gleitrolle versehenen  Schaltnocken 14, in dessen Bahn die Schalt  zunge 8 des für den Bezug von Benzin ein  gestellten Zählers 7 ragt     (Fig.    2). Auf der  innern Längsseite weist der Schlitten 10 zwei  Schultern 15 auf. Der Schlitten 10 befindet  sich entweder in der einen oder in der an  dern Endstellung.

   Die Scheibe 5 und der  Schlitten 10 sind durch eine gemeinsame, im  folgenden beschriebene Sperrvorrichtung über  wacht. An der Rückwand des Gehäuses 1 ist  mittelst zweier Schrauben 16 eine zur Achse  4 radiale Führungsschiene 17 befestigt, auf  welcher ein Riegel 18 verschiebbar ist. Der  Riegel 18 wird durch zwei Federn 19 ständig  gegen den Schlitten 10 hin gezogen und weist  an dein dem letztern zugekehrten Ende zwei  Schultern 20 auf, von denen die eine oder  andere an einer der beiden Schultern 15 des  Schlittens 10 anliegt und dadurch die Ver  schiebung des letztern und damit auch die  Betätigung der Abfüllvorrichtung verhindert       (Fig.    1). Zur Freigabe des Schlittens 10 muss  der Riegel 18 entgegen der Wirkung der Fe  dern 19 nach oben     vers(;hoben    werden.

   Zu  diesem Zweck ist jedes Schloss 6 auf der  Rückseite mit einem Hebedaumen 21 ausge  rüstet,     welcher    durch den in das Schloss ge  steckten     Scblüssel    um<B>1800</B> gedreht werden  kann. Der Riegel 18 weist auf der vordern  Seite im Bereich, der Hebedaumen 21 einen  kreisbogenförmigen     Ausechnitt    22 auf, in den  der Hebedaumen des auf den Riegel einge  stellten Schlosses eingreift. In den radialen  Mittelebenen der Schlösser 6 und der Zähler  7 weist die Scheibe 5 an ihrem Umfang je  einen sich nach aussen allmählich ausweiten-    den Ausschnitt 23 auf, in den bei angehobe  nem Riegel 18 ein am untern Ende des     letz-          tern    angeordneter Sperrzahn 24 eingreift.

   Um  zu bewirken, dass beim Einstellen der     Scheibe     5 der betreffende Ausschnitt 23 genau dem  Sperrzahn 24 gegenüber zu liegen kommt,  liegt am Umfang der Scheibe 5 ein stark ge  rundeter,     federbeeinflusster    Nocken 25 an,  welcher die Scheibe in der richtigen Stellung  hält. Zum bequemen Drehen     bezw.    Einstellen  der Scheibe 5 in die gewünschte Stellung  trägt die mit ihr starr verbundene     Abschluss-          scheibe    3 einen Drehknopf 26.  



  Hat der     Bezüger    die Scheibe 5 so einge  stellt, dass sich das ihm zugeteilte Schloss 6  und der Zähler 7 in der untern Stellung, also  vor dem Riegel 18 befinden, so wird der  Schlüssel in dieses Schloss eingeführt und um  l80  gedreht. Hierbei wird der Hebedaumen  21 aus der untern in die obere Stellung,  d. h. um eine halbe Umdrehung gedreht und  durch den Hebedaumen der Riegel 18 in die  obere, in     Fig.    1 durch strichpunktierte Linien  angedeutete Stellung gehoben. Dabei wird  durch     deri    Zahn 24 die Scheibe 5 festgestellt  und gleichzeitig der Schlitten 10 mit dein  Schaltnocken 14 vom Riegel 18 für die Be  tätigung des Schalthebels der Abfüllvorrich  tung freigegeben.

   Bei der Ein- und     Herbewe-          gung    des Schalthebels wird auch der Schlitten  10 zwangsläufig mitbewegt. Durch den Schalt  nocken 14 desselben wird jedesmal die Schalt  zunge 8 und damit auch der Zähler 7 betä  tigt. Während des Abfüllvorganges kann der  Schlüssel nicht aus dem Schloss herausgezogen  werden. Nach Beendigung des Abfüllvorganges  wird der Schlüssel wieder zurückgedreht, wo  bei sich der Riegel 18 unter der Wirkung der  Federn 19 senkt, die Scheibe 5 vom Sperr  zahn 24 freigegeben und der Schlitten 10  gegen weitere Betätigung in derjenigen     End-          stellung    genalten wird, in welcher er sich  gerade befindet. Erst jetzt kann der Schlüssel  aus dem Schloss gezogen werden.  



  Der beschriebene Kontrollapparat zeigt       zuverlässig    die von jedem     Bezüger    bezogenen  Flüssigkeitsmengen an und die gesamte be  zogene Menge wird durch den in üblicher      Weise am Abfüllapparat vorhandenen Totali  sator angezeigt. Da die Schlüssel der ver  schiedenen Schlösser voneinander abweichen,  ist normalerweise eine Einstellung des Appa  rates auf einen andern als den zugehörigen  Zähler nicht möglich. Die Anzahl der am       Apparat        anschliessbaren        Bezüger    kann in  praktischen Grenzen natürlich beliebig ge  wählt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat- zur Kontrolle über die Abgabe bestimmter Flüssigkeitsmengen an verschie dene Bezüger, mit einer mehrere Schlösser tragenden, drehbaren Scheibe, die für den Bezug von Flüssigkeit durch einen bestimm ten Bezüger in eine bestimmte Stellung ein gestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlossscheibe für jedes Schloss einen Zähler trägt und durch eine Sperrvorrichtung überwacht ist, die anderseits ein mit einem Schalthebel einer Abfüllvorrichtung zu kup- pelndes,
    für die Betätigung des in seinen Be reich eingestellten Zählers mit dem Schalt- lrebel hier und her sich bewegendes Schaltorgan beherrscht und durch Betätigen des diesem Zähler zugehörigen Schlosses so eingestellt werden kann, dass entweder die Schlossscheibe gesperrt und das Schaltorgan freigegeben, oder letzteres und mit ihm die Abfüllvorrich tung gesperrt und die Schlossscheibe freige geben ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Sperrvorrichtung für die Schlossscheibe und das Schaltorgan ein radial zur Achse der Schlossscheibe verschiebbarer Riegel dient, welcher in der Bahn von nach innen vorstehenden, mit- telst Schlüssel drehbaren Daumen der auf der Scheibe angeordneten Schlösser einen kreisbogenförmigen Ausschnitt hat und durch Drehen eines in den letztern ein greifenden Daumens aus einer Endstellung in die andere verschoben werden kann. 2.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel durch Federkraft ausser Ein griff mit der Schlossseheibe und in der Bahn eines das Sehaltorgan tragenden Schlittens gehalten wird. 3. Apparat nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Schaltorgan für die Zähler ein an dem Schlitten federnd nach giebig angeordneter Nocken ist, wobei der Schlitten auf einer zur Schlossscheibe tan- gential angeordneten Führung verschieb bar und durch den Riegel selbsttätig in seinen beiden Endstellungen gesichert ist. 4.
    Apparat nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 - 3, dadurch gekenn zeichnet, dass er wie in der Beschreibung beschrieben und in der Zeichnung darge stellt ausgebildet ist.
CH148802D 1930-07-31 1930-07-31 Apparat zur Kontrolle über die Abgabe bestimmter Flüssigkeitsmengen an verschiedene Bezüger. CH148802A (de)

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