CH147306A - Schutzhülle für Wagenfedern, insbesondere Blattfedern von Automobilen. - Google Patents
Schutzhülle für Wagenfedern, insbesondere Blattfedern von Automobilen.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F1/00—Springs
- F16F1/02—Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant
- F16F1/18—Leaf springs
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Description
Schutzhülle für Wagenfedern, insbesondere Blattfedern von Automobilen. Es ist bekannt, bei Schutzhüllen für Blatt federn von Automobilen an den Enden der Hülle innere Abschlussstreifen aus Leder vor zusehen, die jedoch, zufolge zu geringer Nachgiebigkeit dieses Materials, einen zu wenig dichten Abschluss um die Feder herum herbeizuführen vermögen, um das Eindringen von Wasser und Staub in die Feder wirksam zu verhindern.
Zwecks Erzielung eines wasser- und staub dichten Schlusses um die Feder herum be sitzt nun die Schutzhülle gemäss der Erfin dung an ihren Enden Abschlussstreifen aus Gummi. Es lässt sich so der beabsichtigte Zweck in einfacher Weise einwandfrei er reichen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Schutzhülle, in teilweise an geschlossenem Zustande, auf eine Blattfeder aufgebracht, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Fig. 1 in grösserem Massstab, und Fig. 3 den Teil der Fig. 2 in der Nähe eines Längsverschlusses eines Mantels der Schutzhülle in noch grösserem Massstab.
Die auf die Blattfeder 1 etwa eines Auto mobils aufgebrachte Schutzhülle (Fig. 1) hat einen flexiblen Mantel mit Längsverschluss, der sich beim Gebrauch an die Blattfeder anschmiegt. Dieser Mantel besitzt zwei Leder lagen 2 und 3 und zwischen denselben eine Lage 4 aus Ölleinwand (Fig. 3). An den Enden der Schutzhülle sind innen am Mantel Gummistreifen 5, zweckmässig aus Zellgummi, angeordnet, um einen dichten Schluss der Schutzhülle um die Feder herum zu erzeugen, wenn die auf der Aussenseite des Mantels in Schlaufen 6 geführten Spannriemen 7 (Fig. 2) mittelst Verschlussschnallen 8 angezogen wer den.
Zu diesem Zweck sind die Gummistreifen 5 bis auf einen kleinen Rest ihrer Länge an demjenigen Endteil 5', welcher stumpf gegen den anderen Endteil 5" zu stossen bestimmt ist, mit der inneren Lederlage 3 vernäht, so- dass sie beim Gebrauch der Schutzhülle stets die gleiche, in Fig. 2 ersichtliche Lage auf der Blattfeder 1 einnehmen, und bei Span nung des Riemens 7 ungehindert die darge stellte Form einnehmen können.
Durch diese Spannung legt sich der Gummistreifen 5 all seitig an die Blattfeder 1 an, die Endteile 5', 5'' werden aufeinandergepresst und auch die zwischen dem Gummistreifen 5 und der in neren Lederlage 3 etwa noch vorhandenen Lücken werden geschlossen, wodurch ein Ein dringen von Wasser und Staub in das Innere der Schutzhülle an den Enden derselben ver- unmöglicht wird.
Aber auch der Längsverschluss der Schutz hülle ist so ausgebildet, dass er ein Eindringen von Wasser und Staub verhindert. Dazu ist er als Doppelverschluss gebaut, indem sowohl zwischen den einander überlappenden Längs rändern des Mantels ein lösbarer Verschluss 9 angeordnet ist, als auch ein zweiter derartiger Verschluss 10 zwischen einem den äusseren Längsrand überlappenden äusseren Streifen 11 und dem äusseren Längsrand. Dabei sind die Verschlüsse 9, 10, die je eine Reihe von Druckknöpfen oder Schnallen aufweisen, zweckmässigerweise gegeneinander versetzt (Fig. 1), so dass die Lücken der Reihe 9 von den Druckknöpfen der Reihe 10 geschlossen werden, wodurch ein völlig dichter Abschluss erzielt wird.
Die innere Lederlage 3 wird vorzugsweise aus einem weichen saugfähigen Leder aus geführt, so dass sie mit Öl getränkt werden kann. Diese Ausführung hat gegenüber den gebräuchlichen Schutzhüllen den Vorteil grö sserer Widerstandsfähigkeit, wodurch einem raschen Zerreiben der Innenseite des Mantels der Schutzhülle infolge der durch die Defor mation der Feder verursachten Verschiebungen der letzteren gegenüber der Schutzhülle vor gebeugt wird. Die äussere Lederlage 2 wird, um das Eindringen von Wasser in dieselbe zu verhindern, zweckmässig aus Glanzleder hergestellt und um ein Durchschlagen des Öles von innen heraus durch die Lederlage 2 zu vermeiden, ist die Ölleinwandschicht 4 zwischen die beiden Lederlagen 2 und 3 ein geschaltet.
Die beschriebene Schutzhülle schliesst somit die Wagenfeder wasser- und staubdicht von ihrer Umgebung ab, während sie ander seits die Feder ständig in Berührung mit einer Fettschicht erhält.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schutzhülle für Wagenfedern, insbeson dere Blattfedern von Automobilen, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle an ihren Enden Abschlussstreifen aus Gummi aufweist, zwecks Erzielens eines wasser- und staubdichten Schlusses der Schutzhülle um die Feder herum. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schutzhülle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsstreifen aus Zellgummi bestehen. 2. Schutzhülle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummidichtungs streifen innen an einem mit Längsverschluss versehenen Mantel der Hülle angeordnet sind, welcher zwei Lederlagen und zwischen denselben eine Lage aus Ölleinwand auf weist. 3.Schutzhülle nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel der Hülle einen seine einander überlappenden Längsränder miteinander ver bindenden lösbaren Verschluss aufweist und einen den äusseren Längsrand überlappen den äusseren Streifen, der beim Gebrauch der Schutzhülle den genannten Verschluss überdeckt, wobei zwischen dem freien Längsrand des äusseren Streifens und dem äusseren Längsrand des Mantels ein zweiter Verschluss vorgesehen ist. 4.Schutzhülle nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass jeder Verschluss eine Reihe von Verschlussorganen aufweist, wobei die Verschlussorgane an den Längsrändern des Hüllenmantels gegenüber den Verschluss- organen zwischen dein Streifen und dem äusseren Mantellängsrand versetzt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH147306T | 1930-03-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH147306A true CH147306A (de) | 1931-05-31 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH147306D CH147306A (de) | 1930-03-27 | 1930-03-27 | Schutzhülle für Wagenfedern, insbesondere Blattfedern von Automobilen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH147306A (de) |
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1930
- 1930-03-27 CH CH147306D patent/CH147306A/de unknown
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