CH145697A - Vielfach-Reib-, Schleif- und Misch-Walzwerk für Schokolade, Farbe, Seife und dergleichen. - Google Patents

Vielfach-Reib-, Schleif- und Misch-Walzwerk für Schokolade, Farbe, Seife und dergleichen.

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CH145697A
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roller
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Inventor
Simon Aktiengesellschaft
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Simon Ag
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  Vielfach-Reib-, Schleif- und     Xisch-Walzwerk        fär    Schokolade,     Farbe,    Seife  und dergleichen.    Die Erfindung betrifft ein     Vielfach-          Reib-,    Schleif- und Mischwalzwerk für  Schokolade, Farbe, Seife     und    dergleichen.  



  Es sind bereits Walzwerke bekannt, bei  denen die Masse nacheinander mehreren hin  tereinander angeordneten Walzen zugeführt  wird, deren Umlaufgeschwindigkeit von  Walze zu Walze ständig zunimmt. Das  Walzgut wird den am langsamsten laufen  den Walzen zugeführt, von den darauf fol  genden schneller laufenden Walzen ab  genommen und von diesen wieder auf die  nächsten, noch schneller laufenden Walzen  übergeführt usw. Da die Endwalze eine be  stimmte, durch die Zentrifugalkraft be  grenzte Umfangsgeschwindigkeit nicht über  schreiten darf, so kann die Anfangswalze nur  eine sehr geringe     Umlaufzahl    haben, was  unwirtschaftlich ist.  



  Die allmähliche Steigerung der Umfangs  geschwindigkeit und ihre nachteiligen Fol  gen hat man dadurch zu vermeiden gesucht,  dass man in der Reihe der aufeinanderfolgen-    den und zusammenarbeitenden Walzen zwi  schen je zwei schnell umlaufende eine lang  sam umlaufende Walze gelegt hat, und zwar  so, dass die erste, dritte, fünfte usw. Walze  die gleiche schnellere Drehzahl, die zweite,  vierte, sechste usw. Walze dagegen eine un  ter sich zwar gleiche aber gegenüber den vor  genannten Walzen langsamere Umlauf  geschwindigkeit besitzen, wobei     das    Walz  gut von den schneller laufenden Walzen  durch Abstreifer abgenommen und auf die  folgende, langsamer laufende Walze über  geführt wird.

   Aber auch ein solches     )\'alz-          werk    ist nur wenig leistungsfähig, denn da  die aufeinander folgenden Walzen     zuin     Zweck des immer feineren     Zerreibens    der  Masse immer feiner gegeneinander eingestellt  sein müssen, so     würde    sich das von einem  Walzenpaar beförderte Walzgut vor dem mit  gleichbleibender Geschwindigkeit umlaufen  den nächsten Walzenpaar anstauen müssen,  wenn nicht die Möglichkeit einer entspre  chenden Verbreiterung des     Walzgutfilme         gegeben wird.

   Das setzt aber wieder voraus,  dass die erste Eingangswalze nur auf einer  verhältnismässig schmalen Breite beschickt  werden     kann.    Diese Maschine arbeitet des  halb auch nicht vorteilhafter als die eingangs  erwähnte Maschine. Ihre Einzugsleistung  kann nicht höher     sein    als bei dieser.  



  Die Erfindung löst das Problem einer       wirtschaftlicheren        Ausnutzung    derartiger  Walzwerke in der Weise, dass zwar - ab  gesehen von den beiden     äussersten    Walzen   auch je eine Schnellwalze gegen zwei lang  sam laufende Walzen, und umgekehrt, eine       langsamlaufende    Walze gegen zwei Schnell  walzen arbeiten, mit der Massgabe jedoch,  dass sich die     Geschwindigkeiten    der     Walzeis,     sowohl der     langsamlaufenden,    als auch der       schnellaufenden,    in dem Verhältnis stei  gern, in welchem eine grössere     Feinverrei-          bung    bewirkt werden soll.

   Bei einem solchen  Walzwerk ist es möglich, von vornherein mit  voller Walzenbreite und verhältnismässig ho  her     Einzugsgeschwindigkeit    zu arbeiten, ohne  dass sich trotz der grösser werdenden feinen       Verreibung    das Material zwischen den     eiu-          zclnen        Walzenpaaren    staut.  



  In der Zeichnung sind in den     Fig.    2 bis 4  einige Ausführungsbeispiele der Erfindung  dargestellt, während die     Fig.    1 zum Ver  gleich die andere bekannte Anordnung wie  dergibt. Nach     Fig.    1 wird das Walzgut zwi  schen die beiden Walzen I und     II    eingeführt  und läuft nacheinander zwischen den Wal  zenpaaren     II    und     III,        III    und IV, IV und  hindurch, um von der Walze V abgestreift  zu werden.

   Es sei beispielsweise angenom  men, dass jede folgende Walze die doppelte  Umdrehungszahl der vorhergehenden hat,  und     da.ss    die Endwalze mit 160 Umläufen  die zulässige Höchstgeschwindigkeitsgrenze  erreicht hat; dann ergibt sich, dass die bei  den Einzugswalzen nur 10 und 20 Umdre  hungen machen können und daher nur sehr  wenig     Walzgut    einzuziehen vermögen.  



  Bei dem Walzwerk nach der Erfindung  gemäss     Fig.    2 erhalten die untern, mit un  geraden Zahlen bezeichneten Walzen die  halbe     Umlaufgeschwindigkeit    der obern, mit    geraden Zahlen bezeichneten Walzen. Die  Umlaufzahlen beider Walzenreihen steigern  sich jedoch allmählich von 72 auf 80     bezw.     von 144 auf 160 Umläufe. Diese Steigerung  entspricht der allmählich geringer werden  den Entfernung zwischen den zusammen  arbeitenden Walzen, so dass eine Stauung des  Materials nicht eintreten kann. Bei einer  Umlaufzahl der Anfangswalzen von 72 und  1-14 ergibt sich eine etwa 7 mal grössere Ein  zugsgeschwindigkeit des Walzgutes, als bei  dem Walzwerk nach     Fig.    1.

   Die Wirtschaft  lichkeit des Walzwerkes ist daher bei glei  chen Abmessungen der Walze eine vielfach  höhere. Die     Verreibung    geht dabei in der  Weise vor sich, dass die Walzen I und     II    die  Masse aufnehmen und die schneller laufende       'Walze        II    die Masse in einem Film weiter  führt. Dieser wird durch die Walze     III    ein  gestaut, vermischt und verrieben, aber von  dieser Walze nicht abgenommen, sondern  bleibt auf der schneller laufenden Walze     II,     von welcher er durch Messer     na    abgestrichen  und zwischen die Walzen     III    und IV ge  bracht wird. Hier wiederholt sich derselbe  Vorgang.

   Es ist also bei dieser Anordnung  möglich, eine beliebige Anzahl von Walzen  hintereinander in einer Maschine, beispiels  weise     wie    gezeichnet, 10 Stück zu verwen  den, während bei den bisherigen Walzwerken  die Walzenzahl der     unmittelbar    in Eingriff  miteinander befindlichen Walzen praktisch  auf etwa fünf beschränkt ist, weil sonst ent  weder die Endwalze eine zu hohe oder die  Anfangswalze eine zu geringe Umlauf  geschwindigkeit erhalten.

   In der Praxis ist  man daher bei den bisherigen Walzwerk  anlagen, da eine     Verreibung    durch ein solches  Fünfwalzwerk in der Mehrzahl aller Fälle  nicht genügt, gezwungen, mehrfach über  dieselbe Walze zu arbeiten, was naturgemäss  erhöhte Bedienungskosten erfordert, oder  man war gezwungen, mehrere Walzwerke  hintereinander zu schalten, was sehr teuer ist  und viel Platz beansprucht und wobei immer  nur,     wie    eingangs erwähnt, die letzten Wal  zen eine wirklich grössere     Verreibungsarbeit     leisten und die Gesamtleistung der Maschine      infolgedessen im Vergleich zum Maschinen  preis sehr ungünstig war.  



  Die Anordnung der Walzen gemäss der  Erfindung     kann-so    erfolgen, wie sie in der       Fig.    2 veranschaulicht ist. Die Walzen kön  nen aber auch gemäss     Fig.    3 oder 4 in be  liebig anderer Stellung zueinander angeord  net werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vielfach-Reib-, Schleif- und Mischwalz werk für Schokolade, Farbe, Seife und der gleichen, bei dem - abgesehen von den bei- den äussersten Walzen - je eine schnell- laufende Walze gegen zwei langsamlaufende oder eine langsamlaufende gegen zwei schnellaufende Walzen arbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die langsam lau fenden, als auch die schnellaufenden Wal zen eine gewisse Steigerung ihrer Umfangs- geschwindigkeit, nach Massgabe der immer grösser werdenden @Feinverreibung der Masse erhalten.
CH145697D 1929-04-10 1930-03-29 Vielfach-Reib-, Schleif- und Misch-Walzwerk für Schokolade, Farbe, Seife und dergleichen. CH145697A (de)

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CH145697D CH145697A (de) 1929-04-10 1930-03-29 Vielfach-Reib-, Schleif- und Misch-Walzwerk für Schokolade, Farbe, Seife und dergleichen.

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