CH141014A - Verfahren zur Umwandlung der leichtest oxydierbaren Anteile eines methanhaltigen Gasgemisches in eine flüssige Kohlenwasserstoff-Sauerstoffverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Umwandlung der leichtest oxydierbaren Anteile eines methanhaltigen Gasgemisches in eine flüssige Kohlenwasserstoff-Sauerstoffverbindung.

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CH141014A
CH141014A CH141014DA CH141014A CH 141014 A CH141014 A CH 141014A CH 141014D A CH141014D A CH 141014DA CH 141014 A CH141014 A CH 141014A
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  Verfahren zur Umwandlung der leichtert     oxydierbaren        Anteile    eines     methanhaltigen     Gasgemisches in eine     $üssige    Kohlenwasserstoff -Sauerstoffverbindung.    Es ist bekannt, dass', wenn ein Kohlen  wasserstoffgemisch, wie Erdgas mit Luft  oder sonstigem     Sauerstoffträger,    in geeigne  ten Prozentsätzen oberhalb des Explosions  bereiches gemischt wird, eine ganze oder we  sentlich. vollständige     Verbrennung    des Koh  lenwasserstoffes erzielt werden kann.

   Die       Hauptprodukte    dieser vollständigen Verbren  nung sind Kohlendioxyd     und        Wasser.    Es ist  auch     bekannt,        .dass,    wenn ein Kohlenwasser  stoff obiger     Art    mit Luft oder     sonstigem          Sauerstoffträger    in Mengen in, Berührung ge  bracht wird, die zur Bildung eines Explosiv  gemisches     unzureichend    sind, beziehungsweise  zu vollständiger Verbrennung nicht ausrei  chen,

       Teilverbrennungsreaktio.nen    unter ge  eigneten     Reaktionsbedingungen        uröd    in Ge  genwart geeigneter Katalysatoren hervor  gebracht werden können     unter    Bildung klei  ner Mengen von     Zwischenverbindungen,        wie     Alkoholen, Aldehyden,     Ketonen    und Säuren.

      Die Erfindung betrifft nun ein     Verfalh-          ren    zur     Umwandlung    der leichtert     oxydier-          ba@ren        Anteile    eines     methanhaltigen    Gas  gemisches in eine flüssige     Kohlenwasserstoff-          Sauerstoffverbindung,    durch Behandlung     die-          semt        Gasgemisches    mit einem     sauerstoffhaltigen     Gas, welches sich dadurch auszeichnet,

       dass'    man  das     sauerstofhaltigeGas    bei     erhöhterTempera:          tur    und     unter        einem    Druck von     mehreren    Atmo  sphären     auf    das zu oxydierende Gasgemisch  einwirken     lässt    in     einer    Menge von weniger  als     1/"    Volumen freiem     Sauerstoff    auf jedes  Volumen des zu behandelnden Gasgemisches.  



  In diesem Sinne     gestattet    das vorliegende  Verfahren, die     'Peiloxydation    von     Äthan    und  höheren     Kohlenwasserstoffen,    die zusammen  mit Methan,     zum    Beispiel im Erdgas, auftre  ten, beispielsweise so.

       zu    Leiten,     @dass    man       wertvolle        Alkohole,    Aldehyde, sowie andere  Kohlenwasserstoff -     .Sauerstoffverbindungen          und    einen     gasförumdgen        Rückstand    von ge-           regelfem    gleichförmigen Heizwert erhält, der  für häusliche und industrielle Zwecke geeignet  ist-.  



  In der Zeichnung ist eine     Anlage    zur       beispielsweisen    Ausführung des Verfahrens  gemäss der Erfindung schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein Schema der Gesamtheit die  ser Anlage,       F.ig    2 ein senkrechter     Schnitt    durch eine       Reaktionskammer.     



  Das zu behandelnde Gasgemisch, zum Bei  spiel     Erdgas,    von relativ hohem Heizwert, das       Methan,    und     Äthan,    sowie kleine Mengen Pro  pan,     Bütan,        Pentan,        Hexan    und     lTeptan    ent  hält, wird aus einer Gasleitung 10 durch  einen     Staubabscheider    12 und einen     Zähler    14,  sowie einen Kompressor 16 geschickt, der es  auf vorzugsweise relativ hohen, überatmo  sphärischen Druck presst.

   Dann wird das Gas  durch einen     Gasolina.bscheider    18 geleitet, um  gut     kondensierhare    und     absorbierbare        Koh-          lenwa.sserstoffe,wie    das     Gasolin    des Erdgases,  zu entfernen. Weiss man, dass solche     Gasolin-          kohlenwasserstoffe    nur in sehr kleinen Men  gen vorhanden sind, oder sollen sie nicht ent  fernt werden, so kann das Gas durch eine mit       Ventil    versehene Leitung 20 am Absorber 18  vorbeigeführt werden.

   Hinter dem     Gasolin-          absorber    und der Nebenleitung 20 wird der  zu behandelnde Teil des Gases in eine     Ver-          teilungsleitung    22 durch ein     ZTentil    24 ge  schickt. Irgendwelcher Teil des Gases, den  man nicht behandeln     will,    wird zur Haupt  leitung 10 durch ein Ventil 26 geschickt.       Ein.    Teil des der     Verteilungsleitung    22 ge  lieferten Gases oder dieses ganze Gas wird  durch eine mit Ventil versehene Leitung 28  vorzugsweise in einen     Vorwärmer    30, zum  Beispiel von der     Austauschertype,    geschickt.

         Aus    dem Heizelement 31 des     Vorwärmers    oder  Austauscheis 30     wird    das Gas durch ein  Rohr 32 in die     Katalysatorzone    einer Oxy  dationskammer 42     geliefert.    Eben bevor das.

    Gas der Reaktionskammer 421     uht'er    über  atmosphärischem     Druck    und mit     Vorwär-          mung    überliefert wird, mischt man ihm eine  geregelte, relativ kleine Menge von Luft oder    sonstigem     sauerstoffliefernden.        Stoff    mit über  atmosphärischem Druck bei, indem man die  Luft     in,    das Gas bei seinem Eintritt in den  untern Teil der Reaktionskammer aus einer  durch     Ventil    geregelten Luftleitung 34 ein  bläst.

       Leitung    34 wird mit Luft von einem  Verteiler 36 beliefert, der durch einen Zäh  ler 38     hindurch    von einem     Kompressor    40 ge  speist wird. In der     Reaktionskammer    42 ver  bindet sich der Sauerstoff in dem     Gas-Luft-          gemisch    wahlweise und vollständig mit dem       Äthan    oder     sonstigen    schwereren     K'ohlen-          wasserstoffbestandteilen    des Erdgases durch  einen Vorgang, den man eine     selektive        kata-.          lytzsche    Teiloxydation .nennen kann.

   Die       hocberhitzten    gasförmigen Produkte der Re  aktion verlassen die     Reaktionskammer    durch  ein Rohr 41     und;    werden vorzugsweise un  mittelbar in den     Wärmeaustauseher    30 ge  leitet, wo sie rasch einen grossen Teil ihrer  Wärme auf frisch zu behandelndes Erdgas       übertragen.    Vom     Wärmea:

  usfauscher        strömen          .die    kühlen, gasförmigen Produkte der Re  aktion durch eine     Leitung    46, einen Konden  sator 48 und einen Flüssigkeitsabsorber 50,  wo die bei der Behandlung gebildeten     Zwi-          schenoxydationsprodukte    abgeschieden und  gewonnen werden. Der     Gasrückstand        fliesst.     schliesslich durch eine Verteilungsleitung 52  einen     Abscheider    54 und ein     Ventil    56 zu  rück zur     G.as,verteilungsleitung    10.

   Die An  lage     ermöglicht,    dass der gasförmige Rück  stand obiger Verarbeitung erneut durch die  Behandlungsanlage im Gemisch mit frischem  Gas     umgetrieben    werden kann, indem man       ihn.    durch     eine    mit Ventil versehene     Verbin-          dhug    58 zurück ins Rohr 28 leitet.

       Statt    des  sen kann man diesen gasförmigen Rückstand  durch eine mit Ventil versehene Verbindung  60 in eine Rohrleitung 28' schicken, die zu  einem     entsprechenden    andern     Apparatsatz     42', 48', 50' führt, in dem die Behandlung  in einer zweiten Stufe fortgesetzt wird unter  Zusatz einer relativ kleinen Menge     sauerstoff-          haltigen,    Gases.

   Die     Kohlenwasserstoffkom-          ponente    der so     gebildeten    Reaktionsmischung  wird in der     Einheit    30'     vorgewärmt,    und die  Mischung     wird    in Kontakt mit einem Kata-           lysator    bei     geeigneter        Reaktions@emperatur     in     Einheit    42' gebracht,

   um dann in der     Kon-          densier-    und     Wascheinrichtung    48' und 50'  auf     Entfernung    der     gebildeten        kondensier-          baren    und     absorbierbaren        7wischen.oxydations-          produkte        behandelt    zu werden.

   Der gas  förmige Rückstand!     ider    zweiten Behandlungs  stufe kann durch die Verbindung 46'     und          Verteilungsleitung    52     zur        Gasverteilungs-          leitung    10     abgeführt        werden,    oder er kann  durch den Apparat der zweiten Stufe wieder  umgetrieben     werden,    indem man ihn durch  eine mit Ventil versehene Verbindung 58'  schickt.

   oder man kann ihm eine dritte Stufe  der Oxydationsbehandlung     erteilen,    indem  man ihn ,durch eine mit Ventil versehene Ver  bindung 60' und     Leitung    28" in und durch  einen andern     Appa.ratsatz    32", 42", 48", 50"  in     Mischung    mit einer weiteren kleinen Menge  eines Sauerstoff     liefernden        Fluidums        leitet.     Der gasförmige Rückstand dieser     dritten        Be-          ha,ndluingsstufe    kann auch durch     Verteilungs-          leitung    52     abgeführt    werden,

   oder er kann  durch eine mit Ventil versehene Verbindung  58" erneut umgetrieben werden, oder er kann  durch eine vierte Behandlungsstufe in einem  entsprechenden     andern        Apparatsatz        32"',    42"',  48"' und 50"' geschickt werden, indem man  ihn durch eine     Verbindung    6,0" und ein  Rohr 28"' leitet.

   Der     schliessliche    gasförmige       Räcksta.nd    aus der     vierten    Stufe strömt dann  entweder zurück durch     eine    Wiederumtriebs  verbindung 58"' oder auch durch Rohr 28"'  in die Verteilungsleitung 52 und von da  durch     Abscheider    54 und mit Ventil ver  sehene Verbindung 56 zur     Gasverteilungs-          leitung.     



  Bei der bevorzugten     beispielsweisen    Aus  führungsform der     Reaktionskammer    42, 42',  42". 42"' nach     Fig.    2 ist ein     Mantel    63  vorzugsweise mit einem relativ dicken       Wärmeisolierfutter    64 versehen. Die Innen  kammer 66 der Reaktionskammer ist im we  sentlichen gasdicht und enthält im- wesent  lichen in der Mittelachse     ein.    aufrechtes ,Stand  rohr 8, um die Mischung von     gasförmigen          Kohlenwasserstoffen    und     sauerstoffhaltigem     Gas. die unten durch die Leitungen 32, 34         eingeführt    wird, zum obern Teil der Kammer  zu leiten.

   Diese     Mischung    wird vom obern  Teil der Kammer 66     abwärts    durch eine Ring  schicht 70 von Kontaktmasse geschickt, die  auf     Reaktionstemperatuw    gehalten wird, und  dann durch die     Kontaktmaste    tragende     Roste     72 und durch Leitung 44 zur Kühl-, Kon  densier- und Waschanlage.  



  Das Verfahren ist nicht an besondere  Katalysatoren oder Kontaktmassen gebunden;  doch sind     offenbar        Katalysatoren    aus     He-          tallen    oder Metallverbindungen sehr gut     .ge-          eignet.    Sehr gute Resultate haben sich mit  einem Katalysator ergeben, der metallisches       Platin,    auf     \.Bimsstein        abgelagert,    im Verhält  nis von  < 350     gr    pro     m3    aufweist.

   Andere  Katalysatoren aus     Metallen    oder Metallver  bindungen können     verwendet    werden, die auf  andern     porösenf    Stoffen, wie     ASbest'faser    oder       Alundum,    niedergeschlagen sind. Vorzügliche  Resultate sind mit!     zahlreichen    verschiedenen  Kontaktkörpern mit Metallen oder Metallver  bindungen erzielt worden, die, wie bekannt,  Reaktionen der     Entwässerung.    Wasserstoff  abspaltung oder Oxydation begünstigen.

    Hierzu gehören     Palladium,    Chrom,     Mangan,     Eisen, Kupfer, Nickel, Gold, Silber und  Oxyde von Kupfer, Mangan.     Eisen,    Nickel,       Vanadiem,    Chrom,     Mo@lybdä@n,        Cer    und an  dere Metalle. welche höhere und niedrigere  Oxyde bilden. Irgend eine     Mischung    oder  Legierung obiger Katalysatoren     kann    auch  verwendet werden.

   Vorzugsweise wird ein       Katalysato-r    oder     Kontakistoff        verwendet,     der wirksam die     Teiloxydatiensreaktionen    so  befördert,     d-ass    man die primären oder er  wünschten     Zwischenoxydatiansprodukte    bei  Liefst möglichen     Temperaturen    erhält, derart,  dass die Reaktionsprodukte rasch unter die       kritische    Temperatur gekühlt werden können,       oberhalb    deren     sekundä.reReaktionen        eintreten,

            welche    eine Zersetzung der gewünschten       Zwischenoxydationsprodukte        verursachen.     



  Die Menge der dem     Kohlenwasserstoff-          gemisch        zugeführten    Luft wird je nach Art  der     gewünschten    Produkte geregelt, sowie       ,durch    die Reaktionstemperatur, die man zur      Erzielung dieser Produkte aufrecht     erhalten     muss.

   Ebenso     hängt    die verwendete Menge  des Sauerstoff     liefernden        Stoffes    von ver  schiedenen veränderlichen Faktoren ab, zum  Beispiel vom thermischen Wirkungsgrade des  Apparates und der vor     Eintritt    der Reaktions  mischung in die     Reaktionskammer    bewirkten       Vorwä-rmung.    In manchem     F@,Lleu    kann     die    Be  handlung relativ grosse     Mengen    von Luft oder  dergleichen.

       erfordern,    um eine geeignete Re  aktionstemperatur mit mässigem     Wärme-          gradienten        zwischen    den     eintretenden    Reak  tionsbestandteilen und dem     Katalysatorbett     in Apparaten mit niedrigem     thermischen          Wirkungsgrade    aufrecht zu erhalten,

   wäh  rend genau gleiche Temperaturen und Wärme  gradienten in     thermisch        gut    wirksamen Ap  paraten aufrecht erhalten werden können un  ter     Verwendung    von     viel        weniges        Sauerstoff          lieferndlem        Stoff    im     Reaktionsgemisch.     Nimmt man an, dass eine     bestimmte    Mischung  von Erdgas und Luft in Behandlung     ist,    so  kann die     Temperatur    der Reaktionskammer  nicht bloss je nach der verwendeten Luft  menge geregelt     werden,

      sondern auch durch  das Mass der dem     Reaktionsgemisch    vor     Zu-          tritt    zur     Reaktion        kammer        erteilten        Vorwär-          mung.    Diese Regelung der     Vorwärmung    kann  durch die     Ventile    in den     Leitungen    62, 62',  62", 62"' erzielt werden,

   wodurch ein ge  eigneter     Prozentsatz    der in Behandlung be  findlichen     Kohlenwasserstoffmischung    um die       Vorwärmer    oder     Aus.tauscher    30, 30', 30",  30"'     umgeleitet    werden kann, während ein  anderer Teil durch die     Austauscher    geleitet  wird, so, dass die Mengenverhältnisse des  durchgeleiteten und umgeleiteten Gases das  Mass der     Vorw:ärmung    der in     dfie    Rotations  kammer tretenden     Gas-Luftmisehung    be  stimmt.

   Die     Konstruktion    der     Katalysator-          kammer    nach     Fig.    2 ist so, dass ein beträcht  licher     Wärmeaustausch    darin zwischen der  durch Standrohr 68     eintretenden        Gas-Luft-          mischung    und dem     Katalysatorkörper    70 und  den durch den     Katalysatorkörper    nach dem       Amtrittsrohr        44        niederströmenden        Reaktions-          produkten    eintritt.

   Die     Abkühlung,des        Ka,-          talysatorbettes    70 durch     Wärmeaustausch            mit        dem     auf  seinem Wege zur     Katalysatorzone    spielt  offenbar eine wichtige Ralle hinsichtlich Er  zielung eines mässigen     Temperaturgradienten     zwischen den in die Reaktionszone     tretenden     Gasen und dem     Punkt        bester        Höchstreaktions-          temperatur    im     Kata.lysatorbett.        Ebenso     <RTI  

   ID="0004.0082">   spielt     eine rasche Kühlung .der Reaktionsprodukte  durch Wärmeaustausch mit der in die Re  aktionskammer tretenden     Kohlenwasserstoff-          Luftmischung    eine wichtige Ralle     hinsicht-          lich    Schaffung     eines        zunehmenden        Tempera-          turgradien@en        zwischen    dem     Punkt        höchster          Reaktionstemperatur    im     Katalysatorbett    und  dem die Reaktionszone     verlassenden    Gase,

         wodurch    die thermische Zersetzung der ge  bildeten     Zwischenoxyd.aillonsprodukte    ver  zögert wird.  



       Die    Luft oder     das.    sonstige,     Sauerstoff     liefernde Gas. das     in.    die Reaktionskammer  durch die. Verbindungen 34, 34', 34", 34"'       eingeleitet        wird,    wird vorzugsweise unter  einen     überatmosphärischen    Druck gesetzt, der  etwas höher ist     als    ,der     Drurk,    der auf der  Kohlenwasserstoffmischung     aufrechterhalten     wird, die durch die     Leitungen    32, 32', 32"  und 32"' eingeführt wird, um ein Rück  strömen von     Kohlenwasserstoffen    in die Luft..

         leitungen    zu verhüten und     ein        gründliche.          Durchmischen    von Luft und Gas, zum Bei  spiel durch Einblasen der Luft in das Gas,  am     Fusse    des: Standrohres 68 zu gewähr  leisten.  



  Die Reaktion in der Kammer 42     zwischen     ,dem Sauerstoff und dem     Äthau    oder sonsti  gen. leicht     oxydierba.ren        Kohlenwasserstaffen     in der     R.ea.htionsmischung    geschieht sehr  rasch, und wenn relativ     grosse    Prozentsätze  von     Lufe    oder .dergleichen im Reaktions  gemisch verwendet werden, so, sucht die     Tem-          peratuir    in ,der Reaktionszone zu hoch zu stei  gen.

   Es hat sieh gezeigt,     dass:    die besten Aus  beuten an Alkohol und Aldehyd bei der aus  wählenden Teiloxydation des     Äthangehaltes          eines    Erdgases, das hauptsächlich aus     Äthan     und Methan besteht, bei .dem neuen Verfah  ren erzielt werden,     wenn,die    Reaktionstempe-           ratur    im     Kat@alysatorbett        wesentlich    gleich  förmig nahe 428'     bis    483' C, vorzugsweise       anzf    455   C,

   und     unter    den bevorzugten     Be-          Üingungen        von.    Druck, Prozentsätzen der  Reaktionsbestandteile,     Kontaktzeit    usw., wie       nachstehend        erläutert.    gehalten     wird.    Es hat  sich :

  auch     ,gezeigt,        id'ass,    wenn     idie        RQaJedons-          temperatur    viel über 483   C steigt, zum Bei  spiel     ,auf   <B>538'</B> C oder höher, die Ausbeute  an Alkoholen und Aldehyden entschieden ge  ringer wird und bei höheren Temperaturen       unter    Bildung von     Kahlenstoffmonoxyd,     K     ohlenstoffdioxyd    und     Wasserstoff    ganz ver  schwindet.

   Besonders wird die Ausbeute an  Methanol sehr ausgeprägt kleiner, wenn man  die     Reaktionstemperatur    erheblich mehr als  110     bis   <B>170'</B> C von der     gewünschten        TemL          peratur    von etwa 455   C abweichen     lässt.     



  In solchen Fällen, wo man den     gewünsch-          ten        Charakter        und:    die     gmvünschte    Ausbeute  an     Zwischen.oxydationsprodukten    nur     durch          Zusatz        eines-    grösseren Volumens Sauerstoff  liefernden     Gases    zur Behandlungsmischung  von Kohlenwasserstoff erzielen kann,     als    man  befriedigend     verwenden        kann,

      ohne die  Höchstgrenzen der     gewünschten    Reaktions  temperatur für die Erzielung bester Aus  beuten zu überschreiten, hat sich als     bestes     Verfahren zur Regelung ,der in der Reaktions  zone     innezahaltenden    Temperaturen die Ver  wendung     einer    vielstufigen     Oxydationsbe-          handlüng    des Gases erwiesen, wie säe oben  beschrieben wurde.

   Die Zahl der     zur    geeig  neten Behandlung des Gases nötigen Stufen  hängt von der in jeder Stufe     gewünschten          Höchsttemperatur    und von dem Gesamt  volumen von, Luft oder .dergleichen ab, das  man zusetzen muss, um eine geeignete Aus  beute von     Zwischenoxydationsprodukten    zu  erzielen.

   Wie schon erwähnt,     werden    die hei  ssen gasförmigen     Reaktionsprodukte    von jeder       Behandlungsstufe        vorzugsweise        gekühlt,    und  ,das     flüssige        Kondensat    wird vorzugsweise  davon     abgezogen,    bevor eine neue     Reak-          tionsmischung    aus dem gasförmigen Rück  stand und     einem    Sauerstoff liefernden Mate  rial zur Behandlung     in,    der     nächsten,        Stufe    be  reitet wird.

   Derselbe Katalysator kann in    allen Stufen     benutzt        werden.,    oder man     kann     beliebige Katalysatoren benutzen.     Ebenso     können     die        Arbeitsbedingungen        in    jeder der       verschiedenen        Stufen        verändert        werden:,        um:

      re  lativ hohe     ProzentbUze    einer Type von Koh  lenwasserstoff     -Zwischenoxydationspradukten,          wie    zum     Beispiel,        von.        Methanol    oder einem  andern Alkohol, als     Hauptprodukt        in    einer  Stufe     herzustellen,    während man später ein  anderes und ganz, verschiedenes Produkt, wie  zum Beispiel     Formaldehyd,    in einer andern  Stufe     herstiellt,

          Ahch    können die     Arbeits-          bedingungen    leicht so geregelt werden, dass  man auswählend einen oder mehrere Bestand  teile der     Kohlenwasserstoffmischung;    wie zum  Beispiel     Äthan,    in einer     Stufe        und    einen an  dern., ganz     verschiedenen        Bestandteil    der Mi  schung,     wie    zum Beispiel Methan, in einer       andern.        Stufe    oxydiert Laut Zeichnung ist  der Apparat     vorzugsweise    so angeordnet,

   dass  die     Behandlung    gegebenenfalls in einer .Stufe  beendet werden kann, da jede Einheit aus       Wärmeaustauscher,    Kondensator und     Absor-          'ber        ä:

  n        Parallelsehaltung    mit     dien        andern.    Ein  heiten bei der     Behandlung    von     getrennten     Teilen von     Kohlenwasserstoffgemisch    aus der       Hauptverteilungsleitung    22 mit     getrennten     Teilen     von.    Luft oder dergleichen aus der       Verteilungsleitung    36 vom Kompressor 40  her arbeiten kann.

   Eine einstufige Behand  lung wird     gewöhnlich    verwendet, wenn man  zum Beispiel     aius    Erdgas ein begrenztes Vo  lumen von Alkohol, Aldehyd,     Keton    oder  Säure als     Zwischenoxydationsprodu:kt    nebst  einem     gasförmigen    Brennstoffrückstand her  stellen will, der bei geregeltem gleichförmi  gem     Heizwerg    im wesentlichen frei von un  gebundenem Sauerstoff ist.  



  Es sei nun     als:    Sonderbeispiel ein Ver  fahren der Behandlung eines     Erdgases    be  schrieben, das     etwa    einen     Viertel    Teil     Äthan     und drei     Viertel    Teile Methan mit kleinen .  Mengen von     Verunreinigungen    unter<B>Ei</B>     in-          schluss    von etwas freiem     Sauerstbff    enthält.

    Eine Menge dieses Gases wird unter einem       überatmosphärisichen    Druck von     etwa    22     Atm.          gesetzt    und     .dann    auf     etwa,    400' C vorge  wärmt. Luft unter     etwas    höherem     Drucke         wird dem Gas im Verhältnis von etwa 10 Vo  lumenprozenten des Gases zugesetzt.

   Diese       Mischung    wird     in    die     Reaktionskammer    ein  geführt und     wird        erst    in     indirektem        Wärme-          austausch    mit einem     Katalysatorbetb    aus       platiniertem        Bimsstein.    dahin geleitet,     das    auf  etwa 455   C     gehalten    wird, und dann durch       das        Betft    hindurch in     ,solcher    Stärke,     daU,

      jedes       Einheitsvolumen    der Mischung in     Berührung     mit -dem Katalysator für nicht wesentlich  mehr     als        vier    Sekunden     ist.    Die heissen Pro  dukte der     Teiloxydationsreaktionen,    die in  der     Katalysatorzone        .eintreten,    werden rasch  gekühlt,     indem    man sie durch     einen        Wärme-          austauscher    zum     Wärmeaustausch    mit     einem     frischen,

       zur        Reaktionskammer        strömenden     Teile des     Gases    leitet.     Die        kondensierbaren          Bestandteile    werden von den gasförmigen       Produkten    der Reaktion in Kondensatoren  und     Absorbern    getrennt. Das so vom gas  förmigen.

   Rückstand getrennte flüssige Pro  dukt besteht     aus    Wasser und einer Mischung  von     Zwischenoxydationsprodukten.    Diese Mi  schung der wesentlich nicht wässerigen Be  standteile enthält an     Volumen    etwa 2 bis 4       Acetal@dehyd    und höhere Aldehyde, 6.0 % Me  thanol, 25 % von 40 %     igem        Formaldehyd    und  einen Rest, der     ersichtlich    hauptsächlich  Kohlehydrate und verharzte Aldehyde ent  hält.

   Der gasförmige     Rückstand    der obigen  Behandlung     besteh-6    aus etwa 70% Methan,  17 %     Äthan,    10 %     Stickstoff    und kleinen  Mengen von     Kohlenstoffoxyden,        Wasserstoff     und     ungesättigten        Kohlenwasserstoffleucht-          stoffen,    in erheblichem Masse     Olefinen.    Ge  wöhnlich     ist)

      kein freier Sauerstoff in dem       gasförmigen        Rückstande.    Bei der obigen Be  handlung ist oder grösste Teil des Methan  gehaltes des Rohgases unverändert durch die  Reaktionskammer gegangen, während die re  lative     Kanzentrationdes        Äthaus        in    dem Gase  stark abgenommen     ha.e,    da es in Aldehyde,  Methanol und andere     Zwischenoxydationspro-          dukteumgewandelt    wurde.  



  Ein Erdgas, das erhebliche     Anteilsmengen     von Propan, Butan oder     andern.    höheren     Pa-          rafinkohlenwassenstofen    oder     einer        Mischung     solcher mit Methan oder anderem     relatkv    um-         oxydierbarem        Kohlenwasserstoff    enthält,  kann mit etwa gleichen     Re-,ultaten    statt eines  Gases     verwendetl    werden. das     Äthan        und    Me  than enthält.

   Die gebildeten     Teiloxydatians-          produkte    haben aber     einen    höheren Gehalt an       KohlenwaLserstoff    - Sauerstoffverbindungen  von höherem     Molekulargewicht    als der     Acet-          aIdehyd    und andere     Teiloxydationsprodukte,     die sich bei obigem Beispiel gebildet haben.

    Da, die Glieder .der Paraffingruppe der     Koh-          lenwasserstoffe    im allgemeinen um so leich  ter     oxyd'ierbar    sind, je höher ihr     Moleku,lar-          gewioht    ist, so     kann    man, wie oben gezeigt,  die veränderlichen Faktoren oder Bedingun  gen von     Druck,    Temperatur, Verhältnis der       Reaktionsbesta@adteile,        Katalysator,        -Torwä-r-          mung    und Kontaktzeit der     Reaktionsmischung     mit dem     Katalysator    so regeln,

   dass nur die  höheren Glieder der im     Erdgas    oder derglei  chen vorhandenen Reihe von     Kohlenwasser-          stoffen    auf die     T'eil!oxydationsbehandlung     ansprechen, während die     nieidrigeren,    weniger  leicht     oxydierbaren    Glieder der Reihe, wie  Methan, wesentlich     unverändert    durch die Re  aktionskammer gehen.

   Ein sehr vorteilhaftes  Merkmal des neuen Verfahrens liegt in der  Beimischung relativ grosser Mengen eines  weniger leicht     oxydierbaren    Kohlenwasser  stoffes zu den zu behandelnden     Kohlenwasser-          staffen,    wobei man sich auf     die        auswählende          Anziehung    der leichter     oxydierbaren        Kohlen-          wa.sserstoffe    in der Mischung gegenüber dem  oxydierenden     Nediums    verlässt,

   und das Vor  handensein der weniger leicht     oxydierbaren          Kohlenwasserstoffe    im     R.eaktions;gemisch     dazu     ausnutzt,    eine     gründlichere    Berührung  und     Verteilung    der     Bestandteile    für die aus  wählende     Oxydationsreaktion    über die     Ka-          talysutorfl:

  äche    zu befördern, um Partial  druckwirkungen     hervorzurufen    und die Zer  setzung der gebildeten     Zwischenoxydations-          produkte    zu     verzögern.    Beim Behandeln von       Äthan        zumi        Beispiel    ist es'     vorteilhaft,    vor der  Behandlung grosse Mengen von Methan, vor  zugsweise im Verhältnis von drei oder vier  oder noch mehr Teilen Methan auf ein Teil       Äthan    zuzumischen.

   wie im oben     erörterten          Beispiel.              Relativ    grosse     Ausbeuten    an Methanol  und     A(ldehydprodukten    haben sich ergeben,  wenn man     Mengen,    von Erdgas     ähnlich    dem  oben beschriebenen bei Drücken von 7     Atm:     bis 2'1     Atm.    oder     noch    darüber behandelt.

    Man erzielt die     besten        Ausbeuten    an Alkohol  und     Aldehydp.rodukten,    wenn die     Kohlen-          wa@sserstolfmischung    erst; .auf 30' bis<B>110</B>   C  Abstand von der gewünschten Reaktions  temperatur     vorgewärmt    wird, worauf eben  nur     genug    Luft oder dergleichen     zugesetzt     wird, um die beste Temperatur zur Erzielung  der besten     Ausbeuten    an Alkohol und Al  dehydprodukten durch die Reaktionswärme  aufrecht zu erhalten, .die in der Reaktions  kammer entwickelt wird, ohne diese Tempe  ratur je wesentlich zu überschreiten.

   Die       hiemzu        nötige        Luftsnengebeträgt    selten mehr  als     5,0%    an Volumen der Kohlenwasserstoff  mischung und beträgt gewöhnlich 4 bis 2.0     %     des     Kohlenwasserstoffvolumens    je nach dem       Anteil    der     reaktiven        Koh        lenwasserstoffkom-          ponente,        idem    Grade der     Vorwärmung    des       Gases    und der Wirksamkeit des Wärmeaus  tausches und der     Wärmeisolierung.     



  Um eine Zersetzung des.     Methanols,    und  der     gebildeten        Aldehyd-Zwischenoxydations-          produkte    zu verhindern.,     ist    .es     vorteilhaft,        @die          Art    und den Grad der     Vorwärmung    .der     Re-          aktionsmischung    .so zu regeln,

   dass     .ihre    Tem  peratur     riLhig    und     gleichförmig    ohne örtliche       Alberhitzung    auf die     gewünschte    Reaktions  temperatur     gesteigert    wird.

   Die Bildung von       Zwischenoxydationsprodukten    durch die aus  wählende Teiloxydation nach der Erfindung  bedingt     exothermische    Reaktionen     und    eine       Volumenverminderung    der     Reaktionsprodukte          relativ    zum     Volumen    der an der Reaktion  teilnehmenden     Bestandteile.    Entsprechend       führt    eine Zersetzung oder gebildeten Reak  tionsprodukte zu einer Volumenvergrösserung.

    Die meisten der     Zwischenoxydationsprodukte     sind     äusserst        unbeständig.    Durch Aufrecht  erhaltung     einest    gleichförmigen, geregelten,       überatmosphärischen        Druckes    in allen Teilen  der Apparatur werden diejenigen     Reaktionen,     bei denen Produkte von kleinerem Volumen  als dem der Reaktionsbestandteile gebildet    werden, befördert und     können        unter        besten          Druckbedingungen    statt-linden,

   welche die  höchsten Ausbeuten an solchen     Oxydations-          produkten    .ergeben, während gleichzeitig die       Zersetzung        dieser    Produkte zu andern von  grösserem Volumen verhindert oder stark ver  zögert wird.

   Entsprechend können durch Re  gelung der     Temperatur    der Reaktion und des  Charakters und Grades der     Vorwärmung    der  in die Reaktionszone tretenden reaktiven und  nicht reaktiven     Bestlandteile,    sowie des     Gra-          des    und Charakters der Kühlung der gebil  deten Produkte, zum Beispiel durch     Bewir-          kung    eines raschen     Wärmeaustausches    zwi  schen den     Reaktionsprodukten,

      dem     Kataly-          satorbette    und den     Kohlenwasserstoffen.    auf  ihrem Wege zur     Reaktionszone    geeignete       Temperaturgraidienten        zwischen    den eintreten  den und den Punkt bester     Temperatur    im     Ka-          t:alys.atorbett    verlassenden Gasen aufrecht er  halten werden, wodurch man eine geeignete  Ausbeute an     Zwisehenoxydationsprodukten     erzielt und diese an thermischer Zersetzung  hindert.  



  Es ist zwar erwünscht, die Reaktionen  so durchzuführen, dass     idie    Reaktionsbestand  teile nur sehr kurze Zeit mit dem Punkt  höchster Temperatur in der Reaktionszone in  Berührung sind; doch hat es sich gezeigt,  .dass vermöge Anordnung der Reaktionskam  mer in solcher Art.

   dass ein wirksamer  Wärmeaustausch     zwischen    dem Katalysator  oder sonstigen     Kontaktkörper    und den Be  standteilen und Produkten der Reaktion ein  treten kann, die Tiefe der     Kontaktmasse    in  der Reaktionskammer     verändert    werden kann,  so     da,ss    die     Reaktionsmischung    in     Berührung     mit dem Katalysator während Perioden ist,  die von weniger als     1/4    Sekunde bis 6 Se  kunden oder noch mehr betragen,

   ohne dass  bei sonst unveränderten     Reaktionsbedingun-          gen    die Ausbeuten an den erwünschten     Zwi#          schenoxydationsprodul:ten    ernstlich     beein-          trächtigt    werden.  



  Das Verfahren ist     auf    keine besondere  Type oder Anordnung von Apparaten be  schränkt, und die meisten üblichen Apparate  für     V        ärwälmung,        Reaktionskontakt,    Küh-      Jung und     Wasehung    der Reaktionsprodukte,  sowie     Temperaturhaltung    in der Reaktions  zone     dürften    in     mannigfachen        Ausführungs-          formen        verwendbar    sein.  



  Der     Hauptvorteil    der Verwendung eines  Katalysators liegt offenbar darin. dass man  .die     erwünschten    Reaktionen bei relativ viel  niedrigeren Temperaturen als sonst durch  führen kann.  



  Oben werden zwar hauptsächlich Erdgas  hohlenwasserstoffe der Paraffingruppe er  wähnt; doch ist die Erfindung nicht auf     die     Behandlung von Erdgas oder     Paraffinkohlen-          wasserstoffmischungen        beschränkt,    sondern  ist grundsätzlich auch für andere Kohlen  wasserstoffmischungen brauchbar, zum Bei  spiel für     Kohlendestillationsgase    oder     Olefine     und     sonstige        Kohlenwass.enstoffgase    oder  Dämpfe, die bei der     Wärmespaltung    von Pe  troleum und Ölschiefer entstehen.

   Ferner be  zieht sich zwar das Verfahren nach der Er  findung     haupts4ohlich    auf die     auswählende     Oxydation eines oder mehrerer Glieder einer       Kohlenwasserstoffmischung    zu Alkohol und       Aldehyd-Zwisehenoxydationsprodukten;    doch  kann man auch durch     geeignete    Veränderung  der die Oxydationsreaktionen beherrschenden       Faktoren    andere wertvolle     Zwischenoxyda-          tionsprodukte    erhalten.

   So kann man in dem  obigen Beispiel die Ausbeute an Aldehyden  auf Kosten der proportionalen     Ausbeute    an  Methanol stark vergrössern, indem man einige  der     Reaktionsbedingungen    und besonders die  von Druck und Temperatur verändert.  



  Reiner Sauerstoff, Ozon, Kohlenoxyde  oder sonstige Stoffe, die     unter    den in der  Reaktionszone     aufrecht    erhaltenen Bedingun  gen von Druck, Temperatur und dergleichen  Sauerstoff liefern können, wird man     statt     Luft als Oxydationsmittel verwenden können.  Ebenso können andere Stoffe     als    der     Stick-          stoff    der Luft     vorteilhaft    als     inerte    Verdün  nungsmittel für den     Oxydiersto.ff    benutzt  werden.

   Auch können statt des oben als Bei  spiel erwähnten     Methans    als Verdünnungs  mittel oder nichtreaktiver Pufferstoff für den  zu behandelnden Kohlenwasserstoff andere       Kohlenwasserstoffe        verwendet    werden, die    imstande sind, einer     Teiloxydationsbehand-          lung    unter den Bedingungen von Temperatur,  Druck und dergleichen. zu widerstehen, wie  sie in der Reaktionszone aufrechterhalten  werden.  



  Obige Beschreibung fusst auf der Theorie,  dass leicht     oxydierbare        K.ohlenwasserstoffe     und- besondere Glieder der Paraffinreihe der       Kohlenwasserstoffe    mit einem Kohlenstoff  gehalt von     C2        oder    höher auswählend durch       Teiloxydationsreaktionen    in     Alkohole,    Al  dehyde und     andere        Zwischenoxydations-          produkte    bei Vorhandensein     relativ    grosser       Anteilsmengen    weniger leicht     oxydierbarer,

       beziehungsweise     puffernder    Kohlenwasser  stoffe, wie Methan, umgewandelt werden  können. Die Erfindung in ihrer allgemein  sten Tragweite     ist    aber von irgendwelcher       bestimmten    Theorie bezüglich des     Charakters     der Reaktionen unabhängig, die bei der  Bildurig von     Zwischenoxydationsprodukten     zusammen mit     einem    gasförmigen Rückstand       auftreten,    der relativ magerer rücksichtlich  seines     Gehaltes    an einem oder mehreren der  Kohlenwasserstoffbestandteile der     Ursprungs-          mischung    ist,

   welche der     Teiloxydations-          behandlung    unterworfen wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Umwandlung der leichtest oxydierbaren Anteile eines methanhaltigen Gasgemisches in eine flüssige Kohlenwasser- stoff-Saulerstoffverbindung durch Behand lung dieses Gasgemisches mit einem sauer stoffhaltigen Gas, dadurch gekennzeichnet, dass man das sauerstoffhaltige Gas bei er höhter Temperatur und unter einem Druck von mehreren Atmosphären auf das zu oxy dierende Gasgemisch einwirken lässt,
    in einer Menge von weniger als '/" Volumen freiem Sauerstoff auf jedes Volumen des zu be handelnden Gasgemisches. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass' man dass Gasgemisch unter einen Druck von mehr als 6 Atm. setzt, dasselbe auf eine Temperatur von ungefähr 400 C vorerhitzt,
    dazu Luft im Verhältnis weniger als einem ha.1 ben Volumen auf etwa ein Volumen des Gemisches hinzumischt und die Koh- lenwasserstoff-Luftmischung in Kontakt mit einem Katalysator bei einer Tempera tur von ungefähr 450' C bringt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da-ss man ein Gasgemisch unter einen Druck von über<B>10,5</B> Atm. setzt, auf eine Temperatur, die sich inner halb<B>110'</B> C der Reaktionstemperatur nä hert, vorerhitzt, ihm ein Sauerstoff liefern des Gas im Verhältnis von weniger als '/ Volumen. freien Sauerstoffäquivalents auf jedes Volumen :
    des zu behandelnden Gas- gemisches zumischt, das gesamte Gemisch mit einem Katalysator für eine kurze Zeitspanne bei der tiefsten Temperatur in Kontakt bringt, bei der der Katalysator noch wirksam die Bildung der gewünsch ten Kohlenwasserstoff - Sauerstoffverbin dung befördert,
    Idas Reaktionsprodukt rasch kühlt und die gebildete flüssige Kohlenwasserstoff - Sauerstoffverbindung von dem gasförmigen Rückstand trennt.
CH141014D 1927-08-10 1928-06-26 Verfahren zur Umwandlung der leichtest oxydierbaren Anteile eines methanhaltigen Gasgemisches in eine flüssige Kohlenwasserstoff-Sauerstoffverbindung. CH141014A (de)

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