CH140184A - Verfahren zum Abkühlen von Metallen in geschlossenen Behältern. - Google Patents
Verfahren zum Abkühlen von Metallen in geschlossenen Behältern.Info
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Description
Verfahren zum Abkühlen von Netallen in geschlossenen--Behältern. <B><I>EI</I></B> s ist bekannt, zur Beschleunigung des Bl#tnlz,o"lühprozesses Idas geglühte Gut nicht in dem Ofen, sondern in geschlossenen Bp- hältern, zum Beispiel unter einer Haube, a;b- zukühlen. Dabei kann der Behälter durch Luft oder Kühlflüssigkeit gekühlt werden. Währeud, des Abkühlens erwärmt eiell das Gas im Kühlbehälter.
Dadurch entsteht eine Druclisteigerung innerhalb des Behälters. Bei fortschreitender Abkühlung des Gutes tritt wieder eine Druchverminderung ein. Mit Rücksicht; !auf diese Druckschwankungen wurden bisher die l#'-ü#hlbelibIter starkwandig # ius,
gebildet. Dabei #musste ferner die Abdich- tung des Behälterdeckels besonders sargfäl- tig ausgeführt und während des Betriebes von dem Bedienungspersonal beobachtet werden.
Naeh der Erfinduno, werden diese Nach teile cladurcli vermieden, dass der im Behäl ter wä!,hrei-id des Abkühlens entstehende Gasdruck annähernd konstant -behalten wird.
<B>en</B> Zu diesem Zweck kann. zum Beispiel der Kühlbehälter mit einem Ausgleiehsbehälter verbuli-den werden, des-sen glockenförmiger, durch Flüssigkeit afigediallteter Deckel sich bei Änderung des Gas,-druckes bewegt und ,
dadurch den Über- oder Unterdruck aus- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei- 25 spiel einer Einrichtung zur Ausführung des tD Verfahrens dargestellt.<B>1</B> ist der aus einem <B>ei</B> gut wä.rmeleiten;den Material bestehende Kühlbehälter, der mit einem Deckel 2 abge schlossen ist.
Der Deckel taucht mit seinem nach unten gebogenen Rand<B>3</B> in eine am Be hälter umlaufende Flüs-sigkeitstasse 4 ein, wodurch eine Abdichtung zwisehen Behälter und Deckel erzielt wird. Durch Aden Deckel 9- führt eine Rohrleitung<B>5,</B> die den Innenraum Jes Kühlbahälters mit dem Ausgleichsbe- Uälter <B>6</B> verbindet.
Der Ausgleichsbehälter<B>6</B> ist mit einer schwer brennbaren Flüs#siJ-zeit zum Beispiel Ül, gefüllt, in die der glocken- f8rmige Deckel<B>7</B> eintauclit. Die Rohrleitung, <B>5</B> ist oberhalb des Deckels 2, mit einem Drei- weglial-ii <B>8</B> versehen. Der Kühlbehälter<B>1</B> hat Bohrungen<B>9,</B> die oberhalb der Dichtungs- flussigkeit <B>11</B> der Tasse angeordnet sind.
Na,ch beendetem Glühen wird das --e- glühte Gut<B>10</B> in den Kühlbehälter<B>1</B> einge- .setzt und durch den Deekel <B>2</B> von der Aussen luft abgeschlossen.
Um die Luft im Innern des Külil-behälters für das geglühte Gut un schädlich zu machen, wird dem Glühgut leieh n-aeh seinem Einsetzen in den Kühl- he,hälter ein leicht brennbarer Stoff, bei spielsweise Petroleum, zugesetzt, der beim Verbrennen der im Kühlbehälter ein-eschlos- senen Luft #Sauerstoff entzieht.
Dadurch ent steht im Innern des Kühlbehälters ein neu trales, !dem Glühgut unschäffliehes Gas- Während, des Aufsetzens des Deckels ist der Dreiweghalin <B>8</B> zur Aussenluft hin ge öffnet, um einen plötzlichen Überdruck innerhalb des Kühlhehälters <B>1</B> zu vermeiden. Ist der Deckel aufgesetzt, so wird der Drei- weghahn geschlossen, so dass während der Verbrennum, >des Kühlbehälters<B>1</B> mit dem Ausgleichsbehälter verbunden ist.
Das sich durch Erwärm-en ausdehnende Gas im Innern des, Kühlbehälters kann durch die Leitung<B>5</B> in den Ausoleichsbehälter <B>6</B> strömen und #die Glocke<B>7</B> anheben. In einer bestimmten Höhe stösst die Glocke gegen einen Anschlag, der ein weiteres Steigen verhindert. Der Anschlag ist in einer solchen Höhe angeordnet, dass die Glocke auch noch in ihrer höchsten Laue mit ihrem untern Rand in die Abdichtunelsflüs- sig-keit des Ausgleichsbehälters<B>6</B> eintaucht.
Erfolgt in der höchsten Lage der Glocke noch eine weitere Expansion des Gases innerhalb des Kühlbehälters, so übt das Gas, das -durch die Bohrungen<B>9</B> in die Dichtungstasse 4 ge langen kann, einen Druck auf die Diehtungs- flüssigizeit aus, der die Flüssigkeit in dem äussern Ringteil der Diehtungstasse 4 hoch treibt. Die Tasse muss infolYedessen so be- n messen sein, dass die Flüssigkeitssäule der Tasse einen -ewissen Gasdruck aushalten kann.
Hat die Erwärmung und dadurch #die Ex pansion. des Gases ihren Höhepunkt erreicht., so erfolgt durch die allmähliche Ab#külllun"(,r eine Druckverminderung. Durch den ver minderten Druck- und durch die eigene Schwere be"innt die Glocke<B>7</B> zu sinken.
Uat sie nach Ader vollsUndigen Abkühlung des Glühgutes ihre tiefste Lage erreicht, so wird der Dreiwegliahn <B>8</B> geöf fnet, der Deekel 2 -ehoben und das Gut<B>10</B> aus dem Kühlbe hälter entnommen.
Als Kühlmittel für den Behälter<B>1</B> kann nicht nur Luft, sondern auch eine Flüssigkeit verwendet werden. In letzterem Falle ist es zweckmässig, den Kühlbehälter<B>1</B> in einen zweiten mit Kühlflüssioheit -efüllten Be- häfter einzusetzen.
Bei grösseren Anlagren können an einen Ausgleiehsbehälter mehrere Kühlbehälter <B>.</B> ,in, geschlossen werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRüCHE-</B> <B>1.</B> Verfahren zum Abkühlen von Metallen in rese-hlossenen Behältern. dadurch (ye- kennzeiehnet, dass der im Behälter wäli- ren-d des Abkühlens entstehende Gas- druelz:,aiinä,hern-d konstant wehalten wird.ZD <B>11.</B> Einriehtuncy -zur Ausführung des Verfah rens naph Patentan.spruch I, dIadurcli ge kennzeichnet, dass der Kühl#behäIter mit einem Ausgleichsbehälter verbunden ist.dessen cr-loeikenför-miger, durch Flüssig keit abge-dieliteter Dechel sieh bei Ände rung des Gasdruckes bewe-,t und da durch den, Über- oder Unterdruck aus- Olleicht. <B>Z,</B> UNTERANSPRüCHE:<B>1.</B> Einrichtung nach Patent.aiisprucli <B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Deckel des Kühlbeliälters mit einem nach unten Ze- bo(yenen Rand in eine am Behälter aii-e- el ZD ordnete Flüssigkeitstas,se eintaucht, und dass der Kühlbehälter oberhalb der Dich tungsflüssigkeit mit Bohrungen versehen ist.EMI0003.0001 2. <SEP> <B>Ei</B> <SEP> inriclitung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> II <SEP> und <tb> Unt,era.nspruc'h <SEP> <B>1,</B> <SEP> 4#a.#clurch <SEP> gekennzeichnet, <tb> dass <SEP> mehrere <SEP> Kühlbehälter <SEP> mit <SEP> einem <SEP> ge- meinsa.men Ausgleiehsbehälter verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE140184X | 1928-10-22 |
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| CH140184A true CH140184A (de) | 1930-05-31 |
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| CH140184D CH140184A (de) | 1928-10-22 | 1929-07-26 | Verfahren zum Abkühlen von Metallen in geschlossenen Behältern. |
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| CH (1) | CH140184A (de) |
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1929
- 1929-07-26 CH CH140184D patent/CH140184A/de unknown
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