CH136407A - Neuerung an photographischen Kameras. - Google Patents
Neuerung an photographischen Kameras.Info
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Neuerung an photographischen Kameras. Vorliegende Erfindung betrifft eine Neue rung an photographischen Kameras, gemäss welcher in der Rückwand des Gehäuses eine Lichtdurchfallöffnung derart angebracht ist, dass sie mit Hilfe eines Schieberkastens ver schlossen beziehungsweise freigegeben werden kann und dass ausserdem ein Schieber vorge sehen ist, der zum Abschliessen der Objektiv- öffnung und der Sucheröffnung dient.
Durch diese Einrichtung werden die bei bis jetzt- gebräuchlichen Kameras Üblichen verschiedenen Manipulationen vereinfacht. Dieses ist von Bedeutung, da oft schon nach (lern Bruchteil einer Sekunde ein veränder liches Bild zur Aufnahme kommen würde.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dar, und zwar zeigt Fig. 1 die Kamera mit Verschlussteilen, Fig. 2 die nämliche Kamera mit den Ver- schlussteilen in Endstellung, Fig. 3 stellt einen den Sucherspiegel tra genden Keil nebst Stellvorrichtung in grö sserem Massstabe im Querschnitt dar. Der besseren Übersichtlichkeit wegen sind alle für das Verständis der Erfindung entbehr lichen Teile weggelassen.
In der Rückwand a des mit der gegenüberliegenden Seite dem Objektiv zugekehrten Gehäuses b ist eine Aussparung c zwecks Belichtung des hinter der Wand a befindlichen lichtempfindlichen Schichtträgers vorgesehen. In dem Gehäuse <I>b</I> ist ein Schieberkasten <I>d</I> verschiebbar ge lagert.
Dieser Schieberkasten d ist in zwei Abteilungen<I>d'</I> und<I>d"</I> eingeteilt, von denen d' zur Aufnahme des Suchers dient, während in der Abteilung d" einmal eine Öffnung e, die der Grösse der in der Wand a enthaltenen Lichtdurchfallöffnung entspricht und zum andern ein eine gleich grosse Öffnung f ent haltender, mittelst Spitzenräder g in Bewe gung setzbarer Schieber h, vorgesehen sind. Dieser Schieber<I>6a</I> kann mittelst der Räder<I>g</I> bis an das Ende des Schieberkastens d, also bis hinter die Suchereinrichtung transportiert werden.
Dieses ist insofern von Vorteil, als man dadurch die wirksame Grösse der Öff nung e verändern und somit die Dauer der Belichtungszeit bestimmen kann. Die Wir kungsweise der ganzen Einrichtung ist nun folgende: Der mit der Öffnung e versehene kasten- förmige Gleitschieber d bewegt sich beim Auslösen einer Antriebsvorrichtung in Pfeil richtung .A an der Lichtdurchlassöffnung c der Kamerarückwand vorbei und bewirkt hierdurch die Belichtung des dahinter liegen den lichtempfindlichen Schichtträgers.
Irr der Anfangsstellung, also bevor sich der Schieber in Bewegung setzt, ist das später auf dem lichtempfindlichen Schichtträger entstehende Bild durch die Kammer d' des Gleitschiebers hindurch, der zu diesem Zweck mit einem Sucher, bestehend aus Reflexspiegel<I>in</I> und Mattscheibe (in der Zeichnung fortgelassen) ausgestattet ist, in der Sucheröffnung d der einen Gehäusewand sichtbar und einstellbar. Damit die Kamera auch für Kinoobjekte Verwendung finden kann, ist der Spiegel auf r/i.o bis -/so mm genau auf seinen Abstand von der Mattscheibe beziehungsweise der Bildebene einstellbar.
Die Verstellbarkeit des Sucherspiegels wird durch eine an der Rück wand<I>a'</I> des Schiebekastens<I>d</I> vorgesehene Stell schraube i erreicht, durch die man in Ver bindung mit einer Druckfeder die Stellung des keilförmigen Spiegelträgers zur Bildebene und dadurch auch gleichzeitig zur Mattscheibe beliebig verändern kann. Durch eine Stell schraube p mit Feder<I>p"</I> in der Seitenwand ct" des Schieberkastens (Fig.3), kann der Sucherspiegel senkrecht zur optischen Achse verschoben werden.
Nachdem die Aufnahme erfolgt ist, be wegt sich der Schieber k ebenfalls in Rich tung des Pfeiles 9. und schliesst hierbei erstens die vordere Öffnung der Kamera, vor welcher man sich das Objektiv zu denken hat, sowie gleichzeitig den Lichtschacht, der zur Mattscheibe und zum Reflexspiegel m führt. Also erfolgt zuerst die Bewegung des Schiebekastens d in Pfeilrichtung 9. und dann die Bewegung des Schiebers k.
Um eine neue Aufnahme vorzubereiten, wird dann der Schieberkasten d mittelst einer Zugstange oder sonstiger geeigneter Vorrich- tung wieder in seine Anfangsstellung zurück gebracht, wobei dann der Schieber k die Rolle eines sogenannten verdeckten Aufzuges hat, denn er verschliesst die Objektivöffnung solange, bis der Gleitschieber d an eine am Schieber k vorgesehene Nase stösst und diesen dadurch in seine Anfangsstellung zurückbringt.
Die Bewegung der beiden Schieber<I>d</I> und<I>k</I> in Pfeilrichtung A erfolgt nicht gleichzeitig, sondern nacheinander, und zwar derart, da13 sich der Schieber k erst in Bewegung setzt, wenn der Schieberkasten d an der Wand b' der Kamera angelangt ist. Der Schieber k dient nicht nur als Verschluss für die nach dem Objektiv der Kamera führenden Öffnun gen, sondern verschliesst auch in seiner End- stellung die nach oben aus der Kamera her ausführende Sucheröffnung l des Kamera gehäuses b.
Zwecks Veränderung der Belich tungszeit ist im Schieberkasten d, wie schon erwähnt, noch ein zweiter mit entsprechend grosser Öffnung<I>f</I> versehener Schieber<I>h.</I> vor gesehen.
Dieser kann mit Hilfe der auf einer Welle c befindlichen Spitzenräder g so verstellt werden, dass für die Belichtung ein Spalt von jeder gewünschten Grösse entsteht, dadurch also die Länge der Belichtung beliebig ge regelt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Neuerung an photographischen Kameras, dadurch gekennzeichnet, dass in der Rück wand (a) des Gehäuses<I>(b)</I> eine Lichtdurch- fallöffnung (c) derart angebracht ist, dass sie mit Hilfe eines Schieberkastens (d) verschlos sen beziehungsweise freigegeben werden kann und dass ausserdem ein Schieber (k) vorge sehen ist, der zum Abschliessen der Objektiv öffnung und der Sucheröffnung (l) dient. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Neuerung an photographischen Kameras nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schieberkasten (d) in zwei Abteilungen<I>(d')</I> und<I>(d")</I> eingeteilt ist, von denen die eine (d') einen Sueher- spiegel <I>(in)</I> nebst Mattscheibe. enthält, während die andere (d") eine Öffnung (e) entsprechend der Lichtdurchfallöffnung (c) in der Gehäusewand (a) aufweist. 2.Neuerung an photographischen Kameras nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ab teilung (cd") des Schieberkastens (d) ein mit einer Öffnung (f) versehener Schieber (h) vorgesehen ist, der mittelst eines Me chanismus vor- beziehungsweise zurück bewegt werden kann zwecks Bestimmung der Länge der Belichtungszeit. 2. Neuerung an photographischen Kameras nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (h) mittelst auf Welle (o) ange ordneter Spitzenräder (g) bewegt werden kann. 4.Neuerung an photographischen Kameras nach Patentac)spruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Sucherspiegel in Rich tung der Objektivachse und auch senk recht zu dieser einstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH136407T | 1929-02-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH136407A true CH136407A (de) | 1929-11-15 |
Family
ID=4394105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH136407D CH136407A (de) | 1929-02-02 | 1929-02-02 | Neuerung an photographischen Kameras. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH136407A (de) |
-
1929
- 1929-02-02 CH CH136407D patent/CH136407A/de unknown
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