CH136352A - Plansichter. - Google Patents

Plansichter.

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CH136352A
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Pauls Jacob
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Pauls Jacob
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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


      Plansichter       Die bekannten     Plansichter    bestehen aus  wechselweise zusammengesetzten Siebrahmen  und Sammelböden, zusammen Schichtrahmen  genannt, die übereinander gelagert beziehungs  weise gestapelt sind. Bei dieser Einrichtung  besteht nun der grosse Nachteil, dass zum  Beispiel defekt gewordene Sichtsiebe oder  stehengebliebene Bürsten nicht wieder in  Ordnung zu bringen sind, ohne sämtliche  Rahmen abzuheben, welches ein schweres  und zeitraubendes Verfahren ist und mehrere  Arbeitskräfte erfordert.  



  Diesem Übelstande     wird    durch die Er  findung in wirksamster Weise abgeholfen,  und besteht das Wesen derselben darin, dass  die Sieb- und Sammelböden in einer der  Wände des Schichtrahmens von der Seite  einschiebbar angeordnet und daher ohne  Schwierigkeit von aussen zugänglich sind,       una    zwar werden die Sieb- und Sammelböden  in eine der Seitenwände des Schichtrahmens  seitlich einschiebbar angeordnet, in welche  Seite die Böden eingeschoben werden. Dadurch    kann im Bedarfsfalle ein Siebrahmen leicht  ausgewechselt werden, ohne dass die darüber  gelagerten Schichtrahmen entfernt werden  missen und hierfür besondere Hilfskräfte  erforderlich sind.  



  Bei zwei und mehr Feldern (Sichtab  teilungen) werden die Rahmen beim Ein  schieben zweckmässig miteinander gekuppelt,  um dieselben hintereinander einschieben und  herausziehen zu können. Dabei ist die An  ordnung getroffen, die unterteilten Rahmen  von den Seiten des     Sichters    in die Schicht  rahmen einzuschieben, so dass zum Beispiel  bei einem aus drei Feldern bestehenden       Sichtrahmen:nur    zwei Felder gekuppelt werden  müssen.  



  Auch bei einem     Zweistapel-Plansichter     werden die einschiebbaren Rahmen von den  Seiten eingeschoben.  



  Die ausziehbaren Siebrahmen können, je  nach dem welche Siebreinigung, ob Putzgut,       Dochtspringer,    Reiter-, Rundlauf- oder Rück  laufbürsten oder dergleichen. verlangt wird.      ganz oder geteilt     ausgeführt    werden. Bei  beiden Ausführungen ist die Möglichkeit  gegeben, vor     denn    Einschieben des Sieb  rahmens die Bürsten auf klemmfreie     For    t  bewegungymögliehkeit zu prüfen. Auch sind  bei beiden Ausführungen die Sammelböden,  soweit diese mit herausgezogen werden sollen,  am untern Teil des     Siebreinigungsrahmens     angeordnet.  



  Die geteilten Siebrahmen bestehen zweck  mässig aus zusammengelegten Sichtsieb- und       Siebreinigungsrahmen.    Die     geteilteAnordnung     ermöglicht es, dass das Sichtsieb auch bei       Rundlaufbürsten,    auch Zapfenbürsten genannt,  und     Dochtspringer    von beiden Seiten zugäng  lich und auch die     Siebreinigungsvorrichtung     freigelegt wird.

   Beide Rahmenteile werden dann  durch     ineinandergreifende    Zapfen miteinander  vereinigt und als ein Rahmen am     Sichter     eingeschoben. _  Damit nun bei den     Verschiebbewegungen     in geschlossener Kreisbahn die     Einschieb-          rahmen    die Schichtrahmen des     Sichters    nicht  selbsttätig verlassen können, werden die  selben vorteilhaft in dem Schichtrahmen  verriegelt und dadurch gesichert.  



  -Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Plansichters    gemäss der     Erfindung     dargestellt, es zeigt       Abb.    1 einen senkrechten Schnitt durch  denselben;       Abb.    2 eine Draufsicht auf denselben in       geöffnetem    Zustande mit herausgezogenen  Siebrahmen,       Abb.    3 eine     Ansicht    auf zwei gekuppelte  Rahmenfelder;       Abb.    4 eine Vorderansicht der Verriege  lung -für die Rahmen;       Abb.    5 eine Seitenansicht mit Draufsicht  auf die Endlagerung der Rahmen;

         Abb.6    einen     Querschnitt    durch einen  Siebrahmen in getrenntem Zustande.  



       Abb,    7 einen gleichen. Querschnitt in zu  sammengesetztem Zustande;       Abb.    8 einen Querschnitt durch den     Sam-          melbodenrahmen,    und         Abb.    9 einen senkrechten Schnitt durch  den     Sichter    in der Gegend der seitlichen  Lagerung der     Einschiebrahmen.     



  Gemäss     Abb.    1 und 2 bestehen die Sieb  rahmen 1 und     Sammelbödenrahmen        2.aus    je drei  Feldern a, b und c, welche in gleicher Ebene  hintereinander in eine der Wände des Schicht  rahmens 3 des     Sichters    seitlich einschiebbar  angeordnet sind. Dabei werden in den     Sichter     von der linken-     Längsseite    je zwei     Feldcr        a     und b hintereinander eingeschoben, während  von der rechten Längsseite nur ein Feld c  eingeschoben wird.  



  Zweckmässig werden, wie aus     Abb.    3 er  sichtlich ist, die beiden Rahmen     a    und b an  ihren zusammenstossenden Stirnflächen durch  riegelartige Haken 4 miteinander vereinigt,  die durch Schlitze 5 hinter Riegelbleche 6  greifen und eine leichte Trennung ermöglichen.  



  Im Siebrahmen 1 und im     Sammelboden-          rahmen    2 können; wie     Abb.    4 zeigt,     mittelst     Steckschlüssel 7 drehbare Riegel 8 angeordnet  sein, welche bei eingeschobenen Rahmen 1  und 2 durch Drehen diese im     Sichter    sichern.  



  In jedem     Siebreinigungsrahmen    20     (Abb.    6  und 7) ist beispielsweise eine in einer Bahn  9 sich fortbewegende     Siebreinigungsbürste    10  vorgesehen, jedoch kann auch jede andere  bekannte     Siebreinigungavorrichtung    ange  ordnet werden.  



  Auf den Rahmen 20 wird das Sichtsieb  19 aufgesetzt und durch Zapfen mit diesem  verbunden. 18 sind bekannte Transporteure.  



  Damit nun die     Einschiebrahmen    1 und 2  während der     Verschiebbewegungen    des     Sich-          ters    in geschlossener Kreisbahn     im-Schicht-          rahmen    sich nicht verschieben können, sind  seitlich die Rahmenleisten 15 und 16 der       Einschiebrahmen    1 und 2 nach hinten konisch  verengt, welcher Form sich die     Einschieb-          öffnungen    der Schichtrahmen anpassen.

   Durch  diese     Einschiebform    ist die     Möglichkeit    ge  geben, dass die Rahmen und     Einschieböff-          nungen    des     Sichters    zwischen den oder an  ihren Berührungsleisten mit Abdichtungs  material versehen werden können. Ausserdem  sind die Führungsleisten 11 an ihren     hintern     Enden     11"    nach unten abgeschrägt, so      dass das durch die Rahmen 1 und 2 nach  hinten geschobene Sichtgut auf diesen Ab  schrägungen abwärts gleiten kann. Diese       Abychrägungen   <B>11.</B> werden durch an dem  Schichtrahmen 3 angeordnete abgeschrägte  Leisten 12     untereinander    verbunden.

   Die  Rahmen 1 und 2 ruhen mit ihren hintern  Kanten auf     T-förmigen    Stützen 13, die an  der Zwischenwand 14 des Schichtrahmens 3  befestigt sind. Diese Stützen reichen bis  zum nächst     darunterliegenden    Rahmen, wo  durch ein Verbindungshalt der     hintern    Leisten  von sämtlichen Rahmen     gegeben    wird.

   In  jedem Falle wird durch die Erfindung der  Vorteil erzielt, dass man zum Zwecke des       Entfernens    eines Siebes,     Sammelbodens    oder  dergleichen nicht die Schichtrahmen vonein  ander abheben braucht, sondern man zieht das  gewünschte Sieb von der Seite aus aus dem  Schichtrahmen heraus beziehungsweise schiebt  es in denselben hinein, so dass zeitraubende  Montagearbeiten völlig in Fortfall kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Plansichter, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebe und Sammelböden in einer der Wände des Schichtrahmens von der Seite einschiebbar angeordnet sind. UNTERANSPRüCHE 1. Plansichter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Rahmen ver sehenen Siebe und Böden in mehrere einschiebbare Felder<I>(la, b, e, 2a, b,</I> c) unterteilt sind.
    2. Plansichter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebrahmen (1) in Sichtsiebrahmen (19) und Siebreinigungarahmen (20) geteilt sind, die jedoch zusammengelegt als ein Rahmen einschiebbar sind. 3. PlansichternachPatentanspruch undUnter- ausprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die von einer Seite in glei cher Ebene einschiebbaren Rahmenfelder derart eingerichtet sind, dass sie hinter einander gekuppelt werden können.
    4. Plansichter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen (l, 2) im Schichtrahmen (3) durch eine Verriegelungsvorrichtung (4) gesichert werden. 5. Plansichternach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen (1, 2) nach hinten konisch zulaufen und auf Führungsleisten (11, 17) in den Schichtrahmen (3) einschiebbar ruhen. 6. Plansichter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsleisten (11) am hintern Ende (1.1Q) und die Leisten (12) der Schichtrahmen (3) nach unten abgeschrägt sind.
    7. Plansichternach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen (1, 2) mit ihren hintern Kanten auf an der Zwischenwand (14) der Schichtrahmen (3) befestigten T-förmigen Stützen (13) ruhen. B. Plansiebter nachPatentanspruchundUnter- ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (13) bis zum nächst darunterliegenden Rahmen reichen, wo durch erreicht wird, dass die Rahmen auch ani hintern Ende den nötigen Oberhalt haben.
CH136352D 1927-12-22 1928-11-26 Plansichter. CH136352A (de)

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CH136352D CH136352A (de) 1927-12-22 1928-11-26 Plansichter.

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