DE683536C - Ausziehtisch - Google Patents

Ausziehtisch

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DE683536C
DE683536C DED70933D DED0070933D DE683536C DE 683536 C DE683536 C DE 683536C DE D70933 D DED70933 D DE D70933D DE D0070933 D DED0070933 D DE D0070933D DE 683536 C DE683536 C DE 683536C
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DED70933D
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DRESDNER TISCHFABRIK HERMANN M
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B1/00Extensible tables
    • A47B1/02Extensible tables with insertable leaves arranged in the centre and fixed frames

Description

  • Ausziehtisch Die Erfindung betrifft einen Ausziehtisch, bei dem zwei die Oberplatte bildende; von im Tischgestell geführten Zugleisten getragene Platten auf dem mittleren Plattenteil liegen und nun beim Ausziehen zur Vergrößerung der Tischfläche um eine Plattenstärke tiefer in die Ebene des mittleren Plattenteiles gesenkt werden, wobei die Zugleisten mit den Platten in fiischplattenstärkenabstand starr verbunden sind, sich also beim Ausziehen der Platten zusammen mit diesen um die Tischplattenstärke senken und dabei einerseits mit den Unterkanten auf einem Querteil des Tischgestelles zur Abstützung gelangen, während sie andererseits sich mit je einem am vorderen Ende angeordneten seitlichen Vorsprung von unten her ;an je einer Stützfläche der Führungsleiste abstützen, die auch ihrerseits -um Tischplattenstärke unterhalb der Höhenlage der Oberkante der Vorsprünge liegt, die diese bei zusammengeschobenem Tisch einnehmen. Dabei hat man auch schon an der Unterseite des mittleren Tischplattenteiles die Vorsprünge abwärts führende Schrägflächen angebracht, die dafür sorgen, daß das einwärts gelegene Ende dieser Zugleisten in die Abstützungsrast gelangt. Bei dem bekannten Tisch dieser Bauart können die beiden oberen Ausziehplatten jedoch nur bis zum Rande des darunter befindlichen mittleren Tisc'hplattenteiles ausgezogen werden. Infolgedessen ist die Auszugsmöglichkeit dieses Tisches gering. ` Eine wesentliche Vergrößerungsmöglichkeit der Tischfläche wird gemäß der Erfindung mit baulich einfachen Mitteln, und zwar dadurch erreicht, daß die Stützfläche für die Vorsprünge der Zugleisten als lange Führungsbahn ausgebildet ist, so daß die Ausziehplatten wesentlich weiter nach auswärts bewegt werden können, und zwar so weit, daß nun zwischen der Innenkante des mittleren Tischplattenteiles und der Innenkante der entsprechenden, um Tischplattenstärke gesenkten Zugplatte ein Raum von etwa der Breite des halben mittleren Tischplattenteiles entsteht, in den man nun noch eine lose Einlage einzulegen vermag.
  • Dabei werden vorzugsweise auf der Unterseite der in Ausschnitten der festen Zarge geführten Zugleiste zwei Aufhaltevorsprünge in der Breite der losen Einlagen entspme: chend@em Abstande voneinander vorgesehen. Die losen Einlagen können im Tischgestell aufbewahrt werden. Man kann also eine oder zweä. solche Einlagen zur beliebigen Vergrößerung der Tischfläche einlegen. Das Ausziehen wie das Einschieben der Ausziehplatten ist sehr leicht durchführbar. Bei einer bevorzugten Ausführungsformder Erfindung ist der mittlere Tischplattenteil im Tischgestell aufwärts beweglich angeordnet" z. B. durch ,an seiner Unterseite ang.ebrachtt,.-sich an der festen Zargenwand des Ti@c.h-. gestells führende Klötze, und weiter sind an. den der Auszugsrichtung zugewendeten Rändern dieses mittleren Tischplattenteiles ge- lenkig verbundene Einlagen von .genau der halben Breite desselben vorgesehen, die sich zu einem benutzbaren Teil der Tischfläche ergänzen, wenn sie zueinander hingeschwenkt auf diesem liegen. Schwenkt man sie aber nach den ausgezogenen Platten hin, so legen sie sich ,auf Stützen der festen Zargenwand bzw. des Tischgestells, heben dabei den mittleren Plattenteil um eine Plattenstärke höher in die gemeinsame Tischplattenebene und halten ihn auch in dieser Lage.
  • Bei dem bereits erwähnten bekannten Tisch mit um eine Plattenstärke senkbaren Zugleisten behielt der mittlere Plattenteil seine Lage im Tischgestell bei. Nur an dessen seitlichen, ,also parallel zur Auszugsrichtung gelegenen Rändern hat man Plattenteile angelenkt, die ,aber lediglich den Zweck hätten, die Breite dieses mittleren Plattenteiles bei ausgezogenen Plattenhälften auch auf deren Breite zu bringen. Der mittlere Plattenteil war hier also nicht in der Auszugsrichtung vergrößerbar, und er hob sich auch nicht beim Ausschwenken der Randteile.
  • Bei --einem anderen Ausziehtisch, bei dem die ausziehbaren Plattenhälften lediglich durch Kulissenleisten in gleichbfeibender Höhenlage nach auswärts ,gezogen werden, hat man nun allerdings bereits einen mittleren Plattenteil in der Weise mit schwenkbaren Randplatten versehen, daß diese beim Aufklappen den Mittelteil im Tischgestell aufwärts um die doppelte Tischplättenstärke heben. Die beiden Randteile sind .dabei auch so bemessen, daß sie sich mit ihren äußersten Rändern berühren, wenn sie auf den mittleren Teil aufgeklappt liegen. In dieser Lage aber sind sie nicht zur Vergrößerung der Tischplattenfläche verwendbar, weil sie um eine Plattenstärke tiefer im Zargenraum Hegen. Die Randteile sind hier auch nicht quer zur Auszugsrichtung, :sondern .parallel zu dieser am mittleren Plattenteil und nur dazu angebracht, um diesen Teil unter die Ebene der Auszugsplatten in den Zargenraum hinein zu versenken. Sie sind daher auch erst als Tischfläche benutzbar, wenn sie ausgeklappt sind. Es handelt sich also demgegenüber bei der Erfindung nicht nur um eine .andere Art von Auszugstischen, es ist vielmehr ,auch die Maßnahme selbst in anderer Weise, zu anderem Zweck und mit .anderer Wirkung vorgesehen. Es ist besonders vorteilhaft, die in der Mitte zwischen den Zugleisten angeordnete Führungsleiste auf ihren beiden Seiten mit den obenerwähnten Führungsbaamen zu versehen sowie die üblichen, steil aufwärts füh-Tenden 1NTuten für die Herausführung der Vorsprünge an ihr anzubringen, damit man die Ausziehplatten bequem nach oben aus dem Tischgestell herauszunehmen vermag. Dabei werden die Zugleisten an ihren Außenseiten durdli auf der Flachbrücke des Tischgestells angeordnete Klötze geführt, so daß sie nicht außer Eingriff mit der mittleren Führungsleiste zu kommen vermögen. Diese Ausbildung der Führungs- und Zugleistenanordnung verbilligt natürlich die neue Bauweise wesentlich.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. -Fig. i bis 3 zeigen die drei Benutzungsstellungen -eines solchen Ausziehtisches schematisch, Fig. q. die erste Ausführungsform in einer Aufsicht auf einen Teil des Tischgestelles mit Zug- und Führungsleisten, Jedoch sind die Tischplatte und die Einlage nur angedeutet.
  • Fig.5 zeigt einen Schnitt in der Quer-, richturig, Fig. 6 einen Schnitt in der Längsrichtung; die linke Hälfte ,entsprechend Fig. i, die rechte Hälfte entsprechend Fig. 2, Fig. 7 den Tisch ganz ausgezogen mit Einlage .entsprechend Fig. 3, Fig. 8 die eine Plattenhälfte mit sie tragender Zugleiste. allein, Fig.9 die Zugleiste allein von oben, Pik. i o und i i die Führungsleiste allein von oben und von der Seite.
  • Fig. 12 zeigt einen Querschnitt in der Längsrichtung durch das zweite Ausführungsbeispiel Fig. 13 eine Aufsicht darauf mit Zug- und Führungsleistenanordnung, jedoch sind hier die Tischplatte und die im Tischgestell feststehende Einlage nur durch Strichelung angedeutet.
  • Fig. 1q. zeigt die eine Plattenhälfte mit Zugleiste ,allein in Ansicht.
  • Aus Fig. i bis 3 erkennt man, welche Lage die beiden oberen Ausziehplatten P und die Einlagen E, E', E' jeweils .einnehmen. Die Platten P senken sich beim Ausziehen um ihre Plattenstärke gegenüber der Linie X-X, die in den beiden Auszugslagen nach Fig.2 und 3 die Tischplattenflächedarstellt. Bei Fg. 3 hebt sich die Einlage E beim Aufklappen der angelenkten Teile E' um Plattenstärke, so daß ihre Oberfläche ebenfalls in die Höhe der Linie X-X gelangt.
  • An den beiden Plattenhälften P sind gemäß Fig. 8 zwei Zugleisten Z so ,angeordnet, daß sie, wie üblich, zu beiden Seiten der hier auf Flachbrücken i des Tischgestelles angeordneten Führungsleisten F liegen, die in Fig. i o, i i allein dargestellt sind. Die Zugleisten Z sind ,an den Platten P auf deren Unterseite starr befestigt und halten bis zum Befestigungsende hin einen Abstand, .der beim ersten Ausführungsbeispiel mindestens der doppelten Plattenstärke P entspricht. In diesem Raum findet die mittlere Einlage E mit den darauf liegenden gelenkig verbundenen Randteilen E', E' Platz, . wenn die Platten P gemäß Fig.6, linke Hälfte, zusammengeschoben sind. Das Zargengeste112 trägt an den Stirnenden vier Klötze 3. Diese begrenzen einerseits den Raum, in dem die mittlere Einlage E, E', E' liegt, andererseits aber dienen sie später ,als Stützen für die Randteile E', wenn diese zur Vergrößerung der Tischplattenfläche gemäß Fig.3 und 7 herausgeklappt werden. Beim Herausklapp:en der Randteile E' heben diese die mittlere Einlage E um eine Plattenstärke aufwärts (Fig. 7). Die Platten P hingegen senken sich beim Ausziehen um eine Plattenstärke (Fig. 6, rechts, und Fig.7). Sie legen sich dabei mit der Unterfläche 4 der Zugleisten Z auf die Oberfläche der Flachbrücken i (Fig. 6, 7) auf bzw. auf die Unterkante eines Ausschnittes der Zarge 2 (Fig. 12 bis 14), wenn deren Stirnteile 2' nicht mit den Ausziehplatten P verbunden sind, also nicht mit ausgezogen werden. Damit die Zugleisten Z nun aber nicht mit ihrem freien Ende nach oben schwenken können, haben sie an ihrer einen Seitenwand je einen. Vorsprung 4', der mit seiner Oberfläche unter die Unterfläche 5 der Führungsleisten F greift. Die Führungsleiste F einerseits und die auf der Flachbrücke i angeordneten Führungsklötze 5', 5" (Fig. 4) andererseits verhindern -ein seitliches Entgleisen der Zugleisten Z. Die Führungsleisten F haben an ihren Enden, wo sich die Flachbrücke i befindet, schräge, nach oben führende Kanäle 5x, die den Vorsprüngen 4' der Zugleisten Z gestatten, nach oben hinauszugehen, wenn die Platten )o etwa unter 45' eingestellt nach oben abgezogen werden.
  • Die mittlere Einlage E wird durch auf der Unterseite befestigte vorspringende Klötze 6 an der Innenwand der Zarge 2 oder an sonst geeigneten Teilen des Tischgestelles beim Aufwärtsgehen geführt, so daß sie im Tischgestell festliegt. Getragen wird sie dann allein durch die beiden angelenkten Randteile E', die durch die Klötze 3 hinreichend gestützt sind. Die Randteile E' gehen genau bis zur Mitte und greifen dort mit Nut und Feder ineinander, sind also selbst gemäß Fig. 2 und 6 als Tischfläche benutzbar. Handgriffe; sind dort in der Oberfläche versenkt eingearbeitet, z. B. Klappbügel-Das Einschieben der Platten P gemäß Fig.7 erfolgt zunächst in der Tischplattenebene, bis sie die Lage nach Fig.6 eingenommen haben. Wäre die nach oben herausnehmbare Einlage E, E', E' nicht eingelegt, so könnte diese Verschiebung der Platten P in ihrer Ebene fortgesetzt werden. Wenn aber die Einlage E, E', E' eingelegt ist, so nehmen die beiden auf der Einlage E liegenden gelenkverbundenen Randteile E' diesen Raiun ein. Aus diesem Grunde wird beim Zusammenschieben der PlattenP eine jede an ihrem hinteren Ende so weit angehoben, d.aß der innere Rand auf die Einlage E' zu liegen kommt. Sie nimmt nun .aber ndch eine nach hinten ;aufwärts geneigte Lage ein, sofern die Oberfläche des Vorsprunges 4' noch immer die Unterfläche 5 der Führungsleiste F untergreifen würde. Daher sind die Führungsleisten F dort, wo die Enden der Zugleisten mit den Vorsprüngen 4' liegen, wenn die Platten P die Lage nach Fig. i bzw. Fig. 6, linke Hälfte, einnehmen, um- eine Tischplattenstärke ausgefräst bzw. ausgenommen. Diese Ausfräsungen sind besonders deutlich in Fig. i o und i i zu .erkennen. Die Unterfläche 5- der Ausfräsung geht dabei auf dem Wege über eine Schräge 5v in die Stützfläche 5 der Führungsleisten F über. Der schräge Übergang ist insbesondere mit Rücksicht ,auf eine ungehinderte Ausziehbewegung erforderlich. Die Vorsprünge 4' der Zugleisten Z sind an dem den Platten P zugewendeten Ende ebenfalls schräg ausgebildet, so daß die Abwärtsführimg -ungehindert vor sich geht. Der Abstand der Abstützfläche (Unterfläche) 5 der Führungsleisten F von der Fläche 5Q der Ausfräsung entspricht mindestens einer Tischplattenstärke.
  • Eine besonders schmale Zug- und Führ ungsleistenanordnung wird dadurch erreicht, daß ,gemäß Fig. io und i i die Stützflächen 5a, 5lb und die schrägen Schlitze 5-e an beiden Seiten der Führungsleisten F vorgesehen werden.
  • Der Tisch in der ,abgeänderten Ausführungsform nach Fig. 12 bis 14 unterscheidet sich im wesentlichen in folgenden Punkten: Die Zarge 2 ist hier viereckig geschlossen, d. h. die Zargenstirnwände 2' bewegen sich nicht mit den Platten P mit. Die mittlere Einlage E ist fest mit dem Tischgestell verbunden -und nur eine Plattenstärke dick. Inn der Mitte zwischen den Zugleisten Z liegt eine an der Zarge 2 oder der Unterseite der _ Einlage E befestigte Führungsleiste F. An deren Außenflächen führen sich die beiden Zugleisten Z, Z. Auf der .anderen Seite liegt neben diesen Zugleisten Z, Z noch je eine weitere Leiste F', die z. B. an der Einlage E befestigt sind und an ihrem einen Stirnende 5b abgeschrägt sind, um die Schrägflache der Vorsprünge 4' der Zugleisten Z zu führen. Diese Leisten F' ;sind hier so stark gewählt wie eine Tischplatte, weil die Oberfläche des Vorsprunges 4' der Zugleisten Z sich an deren Unterfläche 5 abstützen soll, wenn die Platten P nach Fig. 2 und 3 ausgezogen sind. In :den Zargenstirn.-wänden 2' liegen die Zugleisten in der ausgezogenen Lage mit ihrer Unterfläche 4 auf der Unterkante .eines Schlitzes auf, dessen Seitenwände ihnen als Führung dienen. Die Schlitzunterkante tritt hier an Stelle,der Oberfläche der Flachbrücke i. Die beiden äußeren Listen F', die -ebenfalls an der Unterseite der feststehenden EinlageE befestigt sind, bilden hier also die Stützfläche 5 für die Zugleistenvorsprünge 4', so daß die Platten P nicht nach -oben zu schwenken vermögen. Vorsprünge 4a auf der Unterfläche der Zugleisten Z lehnen als Anschläge 4b ,gegen die Zargenstirnwände 2'. Wenn sie dort anstoßen, so liegt der innere Rand der Platten P, die sich dann wieder um eine Plattenstärke gesenkt'haben, gerade am seitlichen Rand der festen Einlage E. Wenn sie aber etwas angehoben und weiter ausgezogen werden, so bietet der in entsprechendem Abstande folgende Anschlag 4b der weiteren Auszugsbewegung Halt. Alsdann liegt gerade der Raum frei, in dem die losen Einlagen F'' eingelegt werden können, die im Raum zwischen den Zugleistenanordnungen aufbewahrt werden, welcher durch senkrechte Wände 8 und Querleisten 9 bzw. einem Boden g' begrenzt ist. Die Auflageflächen 4 der Zugleisten Z liegen in gleicher Höhe. Die Vorsprünge 4a selbst fallen in .einer Schräge ¢c allmählich in diese Fläche 4 ab. Wenn man nun die Platte P wieder reinschieben will, so hebt sie sich infolge dieser Schräge 4c jeweils etwas an, bis sie wieder bei 4b herabfällt. Dadurch erleichtert sich die Beobachtung des Ein-Schiebevorganges für den Benutzer, ebenso wie die des Ausziehvorganges. Es sind hier drei solcher Schrägeng an jeder Zugleiste Z hintereinander angeordnet: Wenn die Platten P zusammengeschoben .sind, so füllen die am hinteren Ende verdickten Zugleisten Z die Schlitze der Zarge 2 völlig aus.
  • Dieselbe Zugleistenanordnung kann man natürlich auch verwenden, wenn die Einlage, wie in Fig. 4 bis i i angenommen, im Zargenraum des Tisches aufwärts beweglich angebracht ist und Randteile E' aufweist, bei deren Ausklappen diese Einlage zwangsläufig hochgeführt wird, nur müssen in diesem Falle die Führungsleisten F, F' am Tischgestell befestigt sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ausziehtisch, bei dem zwei die Oberplatte bildende, von im Tischgestell geführten Zugleisten getragene Platten auf dem mittleren Plattenteil liegen und beim Ausziehen um eine Plattenstärke tiefer in die Ebene des mittleren Plattenteiles gesenkt werden, wobei die Zugleisten- mit den Platten in Tischplattenstärkenabstand starr verbunden: sind, sich beim Ausziehen der Platten zusammen mit diesen um Tischplattenstärke .senken und dabei-einerseits mit den Unterkanten auf einem Querteil des Tischgestells zur Abstützung gelangen, während sie andererseits sich mit je .einem am vorderen Ende angeordneten seitlichen Vorsprung von unten her an je einer Stützfläche des Tischgestells abstützen, die um Tischplattenstärke unterhalb der Höhenlage der Oberkante -der Vorsprünge, die diese bei zusammengeschobenem Tisch einnimmt, liegt und der eine den Vorsprung abwärts führende Schrägfläche vorgelagert ist, .dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche (5) für die Zugleistenvorsprünge (4') in der ausgezogenen Läge als lange Führungsbahn ausgebildet ist, so daß die Ausziehplatten (P) so weit auswärts bewegt werden können, daß zwischen der Innenkante des mittleren festen Plattenteils (L) und der Innenkante der entsprechendem gesenkten Zugplatte (P) ein Raum von etwa der Breite des halben mittleren Plattenteiles (E) zum Einlegen einer losen Einlage (E') entsteht, wobei vorzugsweise auf der Unterseite der in Ausschnitten der festen Zarge. (2') geführten Zugleisten (Z) zwei Aufhaltevorsprünge (4') in entsprechendem Abstande vorgesehen werden (Fig. 12 bis i4).
  2. 2. Ausziehtisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Plattenteil (E) in an sich bekannter Weise im Tischgestell, z. B. durch an seiner Unterseite angebrachte, sich an der festen Zargenwand (2) führende Klötze . (6), aufwärts beweglich angeordnet ist und an i den der Auszugsrichtung zugewendeten Rändern gelenkig verbundene Einlagen (E'') von genau der halben Breite trägt, die zueinander hingeschwenkt sich zu einem benutzbaren Teil der Tischfläche i ergänzen, beim Ausschwenken nach den ausgezogenen Platten (P) hin aber sich auf Stützen (3) der festen Zärgenwand (2) legen und dabei den mittleren Plattenteil (E) in die gemeinsame Tischplatten- i ebene (P, E', E, E', P) anheben und in dieser Lage halten.
  3. 3. Ausziehtisch nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, @daß die in der Mitte zwischen den Zugleisten (Z) angeürdnete Führungsleiste (F) auf ihren beiden Seiten die Führungsbahnen (5, 5v, 5a) sowie die üblichen, steil aufwärts führenden Nuten (5x) für die Herausführung der Vorsprünge (q.') aufweist und die Zugleisten an ihren Außenseiten durch auf der Flachbrücke (i) angeordnete Klötze (5', 5") o. dgl. geführt werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1264893B (de) * 1964-11-11 1968-03-28 Melville Fuller Peters Druckstossdaempfer fuer Fluessigkeitsleitungen mit einem elastischen Faltenbalg

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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