CH136145A - Einrichtung zum maschinellen Aufwickeln und Aufplätten von Isolierstoffen auf gerade Stabpartien von Wicklungsteilen elektrischer Maschinen. - Google Patents

Einrichtung zum maschinellen Aufwickeln und Aufplätten von Isolierstoffen auf gerade Stabpartien von Wicklungsteilen elektrischer Maschinen.

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CH136145A
CH136145A CH136145DA CH136145A CH 136145 A CH136145 A CH 136145A CH 136145D A CH136145D A CH 136145DA CH 136145 A CH136145 A CH 136145A
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CH
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A-G Micafil
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Micafil Ag
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  Einrichtung zum maschinellen Aufwickeln und Aufplätten von Isolierstoffen auf  gerade Stabpartien von Wicklungsteilen elektrischer Maschinen.    Einrichtungen zum Aufbringen von Iso  lierstoffen, wie Glimmer- oder Hartpapier  usw. in lagenweiser Umwicklung :auf stab  förmige Partien von geschlossenen, halb  geschlossenen und offenen 'Spulen elektri  scher Maschinen usw. sind bekannt. 'Sie be  stehen im allgemeinen aus einer um den zu  isolierenden Leiter drehbaren Wickeleinrich  tung, die den Isolierstoff fortlaufend um  den Leiter wickelt und gleichzeitig mittelst  beheizten, ebenfalls um den Leiter dreh  baren Pläneeinrichtungen aufplättet. Oft  wird auch der Isolierstoff nur von Hand um  die betreffenden Leiterstäbe gewickelt, so  dass die Maschine lediglich das Aufplätten  zu besorgen hat.

   Diese Einrichtungen haben  den Nachteil, dass bei langen Stäben mit  verhältnismässig kleinem Querschnitt ein  Ausweichen derselben nach unten stattfin  det, was für die Güte der Isolation ungün  stig ist.  



  Es bestehen auch Einrichtungen, bei  denen die Stäbe in eine beheizte Mulde als    Unterlage gelegt und von einer Gewichts  walze angedrückt werden. Die Stabpartien  oder Rahmenteile werden hierbei meist von  Hand in Drehung versetzt, wobei die Mulde  feststeht. Mit diesen Einrichtungen lassen  sich indessen keine geschlossenen oder halb  geschlossene Spulen bewickeln.  



  Die Erfindung bezieht sich nun auf eine  Einrichtung zum maschinellen Aufwickeln  und Aufplätten von Isolierstoffen auf ge  rade Stabpartien von Wicklungsteilen elek  trischer Maschinen mit einer ruhenden  Plätteeinrichtung, die eine Unterlage für den  zu bewirkenden Teil bildet und mit einer  ebenfalls ruhenden Vorratstrommel für das  Wickelmaterial, bei .der die zu bewickelnde  gerade Stabpartie um ihre Achse in der  Plätteeinrichtung gedreht wird, die dadurch  in Ruhe bleibt, dass ein die Plätteeinrichtung  tragender     ruhender    Tragring .als Gleitbahn  für einen angetriebenen, die -zu bewickelnde  Spule schwenkenden Ring ausgebildet ist.

         und        dass    dem Schwenkring     ,gegenüber    dem      Tragring eine Relativbewegung durch Rä  derpaare erteilt wird.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes schema  tisch in Abb. 1 im Schnitt nach der Linie  A-B des in Abb. 2 gezeichneten Grund  risses dargestellt; Abb. 3 zeigt eine andere  Ausführung der ruhenden Lagerung von  Mulde und Plättwerkzeug.  



  Der zu umwickelnde Schenkel a der  Spule v ruht gemäss Abb. 1. und 2 auf -der  Unterlage c in Form einer winkelförmigen  Mulde auf. Die Unterlage c ist so angeord  net, dass der sich,auf ihr abwälzende Spulen  schenkel a im Zentrum der Wickelvorrich  tung liegt, die die Spüle v um den Spulen  schenkel a als Achse in Drehung versetzt.  Durch eine Einstellvorrichtung bekannter  Art kann die Unterlage c den verschiedenen  Querschnitten der Spulenschenkel entspre  chend eingestellt werden.  



  Die Unterlage c, .die zum Beispiel elek  trisch oder mit Gas oder Dampf beheizt  werden kann, ist durch einen Tragarm u  mit dem ruhenden Zahnkranz d verbunden,  an dem auch die Vorratstrommel t gelagert  ist. Der Zahnkranz besitzt eine Gleitbahn,  in der der Ring e gleitet, der mit den seit  lichen Lagerarmen f1, f2 für die Achsen g1,  g2 versehen ist. Auf diesen Achsen sitzen  die Ritzel h,, h2, die sich auf dem Zahn  kranz d abwälzen und ferner die Ritzel i,  bis i4, die sich :auf den feststehenden Stirn  zahnrädern k,, k2 abwälzen.

   Die beidseitigen  Enden der Achsen g,, g2 werden von Armen  n,, n2 gehalten, die in den Lagerböcken l,, l2,  drehbar sind und die die Drehachse der     Wik-          kelvorrichtung    bilden. m ist die Antriebs  riemenscheibe für die Wickelvorrichtung und  o ist ein am Gleitring e sitzender Mitneh  merarm, der den äussern Schenkel b der  Spule v aufnimmt.  



  Wenn nun die Wickelvorrichtung durch  die Riemenscheibe m in Drehung versetzt.  wird, so wälzen sich die Ritzel h,, h2 und i1,  bis i4 auf den Zahnkränzen d und k,, k2 ab,  so dass der Gleitring e gegenüber dem Zahn  kranz d eine gleitende Bewegung ausführt,    während letzterer mit der Unterlage c und  der Vorratstrommel in Ruhestellung ver  bleibt. Dabei nimmt der Mitnehmerarm o  den Schenkel b der Spule mit und schwenkt  ihn um den Schenkel a der Spule ,als Achse,  so dass letzterer in den von der Vorratsrolle t  abgerollten Isolierstoff s eingewickelt wird,  der auf seinem Wege über die beheizte  Mulde c vorgewärmt wird.

   Der Spulenschen  kel a wird durch die als beheizbares Plätt  eisen oder Walze ausgebildete Druckschiene  p gegen die Unterlage c gedrückt, so dass  zwischen dein rotierenden Spulenstab und  dem darauf auflaufenden Isolierstoff eine  Druckspannung entsteht, die ein sattes An  liegen bewirkt. Der auf den Spulenschenkel  wirkende Druck kann durch eine Zusatz  belastung, zum Beispiel durch eine Feder q.  die auf den Schwinghebel r wirkt, beliebig  eingestellt werden.  



  Der Zahnkranz d und der Gleitring e  sind an ihrem Umfang aufgeschnitten, wo  bei die Ausschnitte in der Ruhestellung der  Wickeleinrichtung einander überdecken.  Diese Anordnung hat den Zweck, die .Spule  in die Wickeleinrichtung einfügen und her  ausnehmen zu können, nachdem Zahnkranz  und Gleitring in die Ruhestellung gelangt  sind.  



  Die Wickeleinrichtung gemäss der Erfin  dung ist auch für gerade Stäbe anwendbar,  die dann durch. ein besonderes Lenkerglied  an den Mitnehmerarm o angelenkt werden  müssen. An 'Stelle einer muldenförmigen  Unterlage c können auch Walzen oder ein  ebener Tisch, eventuell ein solcher mit seit  lichen Presslinealen, Verwendung finden. Die  Wickelvorrichtung kann durch     Zw        ischen-          schaltung    von mechanischen Übertragungs  mitteln ;auch beidseitig angetrieben werden,  um eine     Torsion    des Rotationssystems zu  verhindern.

   Ferner kann zwecks guter  Wärmeisolation der Zahnkranz d oder     der     Gleitring e als zylindrischer Mantel     aus-'-          bildet    sein; oder aber, es kann ein mit der  Wickeleinrichtung drehbarer besonderer  Schutzmantel hierfür vorgesehen sein.

   Da  mit Mulde und Plättwerkzeug während des      Wickelvorganges ihre ruhende Lage einbe  halten, kann gemäss Abb. 3 die Anordnung  so getroffen werden, dass Mulde und     Plätt-          werkzeug    innerhalb eines Gleitringes e, der  die Drehbewegung des zu bewickelnden Sta  bes oder Rahmens a mitmacht, durch Lauf  rollen z gelagert sind, so dass sie durch ihr  Eigengewicht, dessen Schwerpunkt unter  halb des Mittelpunktes des Ringes verlegt  ist, in ihrer Ruhelage ruhend gehalten wer  den. Die winkelförmige Wickelmulde e, das  mit einer Zusatzbelastung versehene     Plätt-          werkzeug    p und die Vorratsrolle t für den  auf den Wickelstab a aufzuwickelnden Iso  lierstoff, zum Beispiel Papier, sind in einen  Träger d befestigt.

   Letzterer ist mit Lauf  rollen z versehen und innerhalb des     Gleit-          ringes    e gelagert, der die Drehbewegung des  zu bewickelnden Rahmens oder Stabes     mit-          ,nacht.    Der Ring e besitzt noch einen Mit  nehmerarm o, der einen .Schenkel des zu be  wickelnden Rahmens v umfasst.  



  Der Antrieb des Ringes kann sowohl von  Hand, als auch maschinell, zum Beispiel über  ein Reibrollengetriebe, mittelst Reibrollen  h2, h3, erfolgen. Beim Bewickeln des Schen  kels a des Rahmens v wird der durch die  Reibrollen angetriebene Ring e in Drehung  versetzt. während Wickelmulde und     Plätt-          werkzeug    durch ihr Eigengewicht, dessen  Schwerpunkt unterhalb des Mittelpunktes  des Ringes e liegt, in ihrer Ruhelage gehal  ten werden. Der Ring e gleitet somit über  die Laufrollen z ,des ruhenden Rahmens d.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum maschinellen Aufwik- keln und Aufplätten von Isolierstoffen auf gerade Stabpartien von Wicklungsteilen elektrischer Maschinen, dadurch gekenn zeichnet, dass die zu bewickelnde gerade Stabpartie um ihre Achse in einer Plättein- richtung gedreht wird, .die mitsamt einer Vorratstrommel für das Wickelgut dadurch in Ruhe bleibt, dass der die Plätteinrichtung <I>(C, p)</I> tragende ruhende Tragring<I>(d)</I> als Gleitbahn für den angetriebenen, die zu be wickelnde Spule schwenkenden Ring (e) aus- gebildet ist, und dass dem Schwenkring (e) gegenüber dem Tragring (d) eine Relativ bewegung durch Räderpaare (h1, h2 bezw. h3, h4) erteilt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1..
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass :der mit einem Zahnkranz versehene Tragring (d) mit mindestens zwei diametral einander ge genüberliegenden Ritzeln (hl, h2) in Ein griff steht, die mit weiteren Ritzeln (i, bis i4) auf Wellen (g1, g2) festgekeilt sind, wobei die Ritzel (i1 bis i4) mit fest stehenden Zahnrädern (k1, k2) in Ein griff stehen und die Wellen (g1 und g2) am Gleitring (e) gelagert und durch Ge stänge (n1, n2) miteinander verbunden sind, die .auf der Drehachse der Wicke'- maschine sitzen, so dass beim Antrieb der Wickelmaschine ,die Ritzel (i1 bis i4) auf den feststehenden Zahnrädern (k1, k2) und die Ritzel (h1, h2) auf dem Zahn kranz des Tragringes (d) sich zwangs läufig abwälzen und der Gleitring (e)
    auf dem in Ruhezustand verbleibenden Tragring (d) gleitet. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass an dem Gleit- ring (e) ein Mitnehmer (o) sitzt, der den Schenkel (b) der Spule trägt. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass an dem orts festen Tragring (d) mit .dem Zahnkranz die Vorratstrommel (t) für das Wickel material gelagert ist. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 1, 4a- durch gekennzeichnet, dass .die Wickel- einricbtung beiderseits .angetrieben wird. 5.
    Einrichtung na;h Unteranspruch 1, da.- .durch :gekennzeichnet, dass die Plättein- richtung .aus einer beheizbaren, winkel förmigen Mulde (e) besteht, an die eine ebenfalls heizbare Pressschiene (p) ünge- lenkt ist. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Plättein richtung aus einem beheizbaren schienen- förmigen Auflagetisch (e) mit seitlichen Presslinealen und einer beheizbaren Walze als Pressmittel besteht. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Tragring (d) mit dem Zahnkranz als zylindrischer Mantel :ausgebildet ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch, fla- durch ,gekennzeichnet, dass Mulde (e) und Plättwerkzeug (p) innerhalb eines Gleit- ringes (e), der die Drehbewegung des zu bewickelnden Stabes (a) mitmacht, mit- telst Laufrallen (z) so gelagert sind, dass sie durch ihr Eigengewicht, dessen Schwerpunkt unterhalb des Mittelpunktes des Ringes verlegt ist, in ihrer Ruhelage ruhend gehalten werden. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 8, da,- durch gekennzeichnet, dass der Gleitring (e) durch ein Reibrollengetriebe (h3. h4) in Drehung versetzt wird.
CH136145D 1927-11-11 1928-11-08 Einrichtung zum maschinellen Aufwickeln und Aufplätten von Isolierstoffen auf gerade Stabpartien von Wicklungsteilen elektrischer Maschinen. CH136145A (de)

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DE230328X 1928-03-23

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