Automatische Schreibmaschine. Die Erfindung betrifft eine automatische Schreibmaschine mit durchbrochenem Re gisterband. Bei den bis jetzt gebräuchlichen Schreibmaschinen solcher Art werden die Typenhebel, wenn die Maschine von Hand geschrieben wird, durch Niederdrücken der Tastenhebel, wie bei einer gewöhnlichen Schreibmaschine, zum Anschlag gebracht. Während des automatischen Betriebes der Maschine geschieht die Wahl der anzuschla genden Typenhebel durch das Registerband, wobei mit den Tastenhebeln verbundene Teile in die Bahn eines motorisch angetrie benen Betätigungsorganes gelangen, welches die Tastenhebel niederdrückt und dadurch die Typenhebel zum Anschlag bringt.
Eine sol che Anordnung hat die Nachteile, dass die Tastenhebel auch bei automatischem Betrieb bewegt werden und dass die Schrift bei auto matischem Betrieb nicht das gleiche Aus sehen hat, wie wenn die Maschine von Hand geschrieben wird, da in diesem letzteren Falle die Stärke der Schrift von dem von der schreibenden Person auf die Tastenhebel ausgeübten Drucke abhängig ist.
Mit der automatischen Schreibmaschine gemäss der vorliegenden Erfindung werden diese Nachteile beseitigt. Diese Maschine ist dadurch gekennzeichnet, dass die Typenhebel nicht in unmittelbarem mechanischen Zu sammenhang mit den Tastenhebeln stehen, sondern von einem automatisch angetriebe nen Betätigungsorgan zum Anschlag ge- hraeht werden, wobei sowohl die Tasten hebel, als auch das Registerband unabhängig von den Tastenhebeln zur Wahl der vom Betätigungsorgan anzuschlagenden Typen hebel verwendet werden können.
Ein Ausführungsbeispiel und eine Va riante des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Fig. I eine Rückansicht desselben, Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 3 und Fig. 3 einen senkrechten Quer schnitt; Fig. 4 stellt einen ähnlichen Quer- schnitt dar; Fig, 5 zeigt einige Teile von Fitg, 3;
indessen ist hier ein mit dem dar gestellten Typenhebel verbundener Betäti- gungshebel in eine Stellung gebracht, in der er durch ein motorisch angetriebenes Organ bewegt werden kann; Fig. 6 zeigt die Stel lung, welche die verschiedenen Teile an Ende des durch das Register ausgelösten Schreibvorganges einnehmen; Fig. 7 zeigt Einzelheiten; Fig. 8 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt; Fig. 9 zeigt eine Hinteransicht unter Weglassung einiger Teile und Darstellung einiger Teile im Schnitt.
Einige Teile sind abgebrochen, um den Bau des Ausführungsbeispiels in sei nem obern Teil zu veranschaulichen; Fig. 10 und 11 zeigen Einzelheiten; Fig. 12 ist ein Schnitt durch eine Variante und die Fig. 13, 14 und 15 zeigen Einzel heiten dieser Variante in diversen Stel lungen.
10 ist ein Rahmen, an dessen vorderer Seite die Tastatur, zum Beispiel entsprechend der Tastatur einer gewöhnlichen Schreib maschine, angebracht ist, und 11 sind Ta stenhebel. Diese Tastenhebel sind schwenk bar an einer Querstange 12 gelagert, die im Rahmen 10 befestigt ist. Die Tastenhebel schwingen in den Schlitzen eines kammarti gen Stückes 13 (Fig. 3). Jeder Tastenhebel hat einen abwärts gerichteten Fortsatz 14, der in einem nach hinten hinausragenden Teil 15 endigt. Der abwärts gerichtete Fort satz ist mit einer Feder 16 verbunden, die wieder an eine Federstange 17 angeschlossen ist, die über den vordern Teil des Rahmens 10 vorragt. Die Federn 16, deren jede mit einem Tastenhebel in Verbindung steht, die nen dazu, die Tastenhebel in ihre Normal stellung zurückzuholen, wenn dieselben an geschlagen wurden.
Die dargestellte Schreibmaschine ist mit Typenhebeln 18 üblicher Art versehen. Diese Hebel sind wie üblich schwenkbar an einem Stützdraht 19 befestigt (Fig. 10i), der in dem üblichen, geschlitzten Segment 20 un tergebracht ist. Wenn der Typenhebel in Schreibstellung geführt wird, gelangt er in die übliche, bei 21 angedeutete Führung. Die Schreibwalze 22 ist in üblicher Form und Stellung angedeutet; dagegen ist der Wagen, der die Walze transportiert, ausser dem Wagenrahmen 22a nicht dargestellt.
Wichtig ist, dass kein direkter zwangs läufiger Zusammenhang zwischen den Tasten hebeln und den Typenhebeln besteht. Ander seits ist jeder Typenhebel vermittelst inein- andergreifender Zapfen und Schlitze mit einem Zwischenhebel 23 verbunden. Sämt liche Zeichenhebel sind<B>.</B> an einen Draht 24 (Fig. 3) schwenkbar gelagert, der in der Querrichtung der Maschine in dem Schlitz eines Kammstückes 25 mit nach vorne ge richteten Zinken verläuft. Für jeden Typen hebel 18 ist ein besonderes Betätigungsorgan vorgesehen. Die .dargestellte Schreibmaschine besitzt als Betätigvngsorga.ne Betätigungs hebel 28.
Jeder Zwischenhebel besitzt einen nach vorne mit leichter Neigung aufwärts gerichteten Teil 2<B>,</B>6, in dem ein Zapfen 27 des zugehörigen Betätigungshebels 28 ein greift.
Die verschiedenen Betätigungshebel 28 sind Seite an Seite angeordnet und werden in gleichen Abständen voneinander durch die Zinken vorderer und hinterer Kamm stücke 29; und 30 (Fig. 1, 2 und 3) gehalten. Sämtliche Betätigungshebel können unabhän gig voneinander eine gleitende Bewegung ausführen, wodurch sie in die Bahn des als Leiste ausgebildeten, automatisch vom Mo tor aus betätigten Organes 53 kommen. Die Betätigungshebel können ferner eine Schwenkbewegung ausführen, bei welcher die Zwischenhebel 23 geschwenkt werden, die jeweils die Typenhebel 18, wie oben be schrieben, betätigen.
Die Schwenkbewegung der Betätigungshebel 28 vollzieht sich um eine feste Stützwelle 31, die in der Quer richtung des Maschinenrahmens verläuft und in Schlitze 3.2 auf der untern Seite der Betätigungshebel eingreift. Letztere werden durch die Stützwelle 31 getragen, sowie durch einen Querträger 33, der einen Teil des Kammstückes 30 bildet. Die Betäti gungshebel befinden sich normalerweise in der in Fig. 3 dargestellten Stellung, in wel- eher die hintern Teile der Betätigungshebel auf dem Querträger 33 ruhen. Der hintere obere Teil der Betätigungshebel ist durch Feder 34 mit einer Querstange 35 ver bunden.
An dem obern vordern Teil ,jedes Be tätigungshebels befindet sich ein Vor sprung 36, der, wenn der Betätigungshebel sich in der Stellung nach F ig. 3 befindet, ausserhalb des Wegas des vom Motor ange triebenen, als Leiste) 53 ausgebildeten Betäti- gungsorganes steht. Wenn dagegen der Be tätigungshebel leicht nach vorn gleitet, zum Beispiel infolge Auslösung durch das Re gisterband oder infolge des Niederdrückens der betreffenden Taste, so gelangt der Vor sprung 36 in den Weg der Leiste 53 und wird in die in Fig. 6 dargestellte Stellung geschwenkt, so dass er auch den entspre chenden Typenhebel in Schreibstellung bringt.
Ausserdem ist der Betätigungshebel an seinem hintern Ende mit einem unter Federwirkung stehenden Zapfen 37 versehen, der normalerweise durch einen undurch- brochenen Teil eines Registerbandes in seiner obern oder zurückgedrückten Stellung gehalten wird, während anderseits die Fe der 38 (Fig. 4) ihn niederdrückt, sobald ein Durchbruch des Registerbandes unter die sen Zapfen gelangt. In ähnlicher Weise be sitzt der vordere Teil des Betätigungshebels einen ebenfalls unter Federwirkung stehen den Zapfen 39, der normalerweise durch den Teil 15 des entsprechenden Tastenhebels 11 zurückgedrückt wird.
Dieser Zapfen wird durch die Wirkung der Feder 40 (Fig. 7) aufwärts gedrückt, sobald der Tastenhebel niedergedrückt wird, weil dabei der Zapfen 39 in eine Aussparung 41 gebracht wird (Fig. 7).
Das durchbrochene Registerband, das mit Vorteil bei der vorliegenden Maschine be nutzt werden kann, kann in der Art bekann ter Registerbänder, zum Beispiel mit Hilfe einer Perforiermaschine, hergestellt werden. Dieses perforierte Registerband wird im all gemeinen endlos ausgebildet und ist längs seinen Rändern mit Durchbrüchen versehen, in welche die Zähne von Antriebsrädern ein greifen. Zwischen diesen für den Antrieb be stimmten Durchbrüchen sind die für die Be tätigung der Schreibmaschine bestimmten Durchbrüche vorgesehen.
Sobald ein solcher Durchbruch unter einen abgefederten Zap fen 37 kommt, tritt der betreffende Zapfen durch diesen Durchbruch hindurch und kommt in die Bahn der Leiste 45 (Fig. 5) In den Fig. 3 und 4 ist das Register band 42 dargestellt. Das Registerband ar beitet über einen Schild 43, der am untern hintern Teil der Maschine angebracht ist. Dieser Schild besteht aus zwei Stücken, zum Beispiel aus Metall, und ist in seinem obern Teil zylindrisch gekrümmt. Zwischen den beiden Teilen des Schildes besteht ein Schlitz 44, der sich auf der vollen Länge des Schildes erstreckt und sich unter den Zap fen 37 der Betätigungshebel 28 befindet.
Innerhalb des Schildes ist eine schwenk bare Leiste 45 gelagert, die sich auf die volle Länge des Schlitzes 44 erstreckt und die aussen von einer Fläche begrenzt ist, die den gleichen K'rümmungsra.dius besitzt wie die zylindrisch gekrümmten obern Schild teile.
Diese Leiste kann sich im Schlitz 44 vorwärts und rückwärts bewegen, so dass, wenn ein abgefederter hinterer Zapfen 37 eines Betätigungshebels 28 in die Bahn die s er hin- und hergehenden Leiste gelangt, der entsprechende Betäti7ungshebel vorwärts be wegt wird (Fig. 5).
Die Leiste 45 ist von einer Welle 46 getragen, die in der Achse der obern zy- lindrise.hen Teile des Schildes verläuft und in den Seitenwänden des, Rahmens 10 ge lagert ist. Auf dieser Welle sind ferner An triebsräder 47 befestigt, welche das durch brochene Registerband 42. antreiben. Eines dieser Räder ist mit einem Ratschenantriebs- rad 48 versehen, welches Rad durch eine Klinke 4.9 (Fig. 3) betätigt wird, so dass also das Registerband eine ruckweise Bewe gung erhält.
Das eine Ende der Welle 46 ist unmittel bar in den Seitengliedern des Rahmens 10 gelagert (Fig. 2). Das andere Ende ist in einem aufrecht stehenden Tragarm 46a ge lagert. Dieser Arm befindet sich am freien Ende eines wagrechten Armes 46b (Fig. 4), dessen anderes Ende am Rahmen 10 befestigt ist. Das freie Ende des Armes 46b und der Tragarm 46a liegen in einer Öffnung 46c, die an der betreffenden Seite des Rahmens 10 vorgesehen ist. Diese Ausbildung eines offen liegenden Tragarmes für die Welle 46 und die mit ihr verbundenen Teile macht es mög lich, ein endloses Registerband von dieser offenen Seite her einfach über die Antriebs räder 47 und dem Schild 43 überzuschieben.
Ausser der schwenkbaren Leiste 45 ist n oc h eine zweite schwenkbare Leiste 50 vor gesehen. Diese Leiste arbeitet mit den vor- dern abgefederten Zapfen 39 der Betäti gungshebel 28 zusammen. Wenn nämlich einer der Zapfen 39 wegen der Aussparung 41 (Fig. 7) eines Teils 15 beim Niedergang des betreffenden Tastenhebels aufwärts be wegt wird, kommt dieser Zapfen 39 in die Bahn der Leiste 50 und der betreffende Be tätigungshebel wird durch Zusammenarbei ten der Leiste 50 mit dem betreffenden Zap fen 39 in derselben Weise vorwärts bewegt, wie die Betätigungshebel durch die Leiste 45 unter Vermittlung der hintern abgefeder ten Zapfen 37 bewegt werden.
Die Leiste 50 ist von Armen 51 getragen, die an einer schwenkbaren Welle 52 angreifen, die am untern vordern Teil der Maschine in den Seiten des Rahmens 10 gelagert ist.
Es war bereits auseinandergesetzt, dass bei Bewegung eines Betätigungshebels 28 nach vorne die vordern, aufwärts gerichte ten Vorsprünge 36 in die Bahn einer vom Motor angetriebenen Leiste 53 gelangen, so dass die Betätigungshebel um ihre Stütz wellen 31 geschwenkt werden, und die Ty penhebel in Schreibstellung bringen. Dabei ist zu beachten, dass, wenn die Betätigungs hebel 28 sich in ihrer normalen, hintern Stellung befinden, sie nicht durch die vom Motor angetriebene Leiste 53 beeinflusst wer den.
Die Leiste 53, die in dem obern vor- dern Teil der Maschine in der Querrichtung liegt, wird von zwei Armen 54 getragen, die auf einer schwenkbaren Welpe 55 be festigt sind, die quer zur Maschine verläuft und in den Seiten des Rahmens 10 gelagert ist. Die schwenkbaren Leisten 45 und 50, welche die Betätigungshebel 28 nach vorne bewegen, führen im wesentlichen eine Hin- und Herbewegung im wagrechten Sinne aus, während die vom Motor angetriebene Leiste 53, die die Betätigungshebel 28 schwenkt, im wesentlichen eine in senkrech tem Sinne hin- und hergehende Bewegung ausführt.
56 ist die Hauptantriebswelle der Ma schine. Diese Welle wird durch einen Mo tor 57 angetrieben. Dieser Motor besitzt eine Welle 58, die die Welle 56 vermittelst der Übersetzung 59 antreibt.
Die Welle 56 dreht sich beständig, so lange sich die Maschine in Tätigkeit befin det. Sie ist nahe ihrem Ende mit zwei Ex zentern 60 und 61 (Fig. 3 und 9) versehen. Die beiden Exzenter sind gegeneinander um <B>90'</B> versetzt. Einer der beiden Exzenter be tätigt die beiden wa.grecht schwingenden Leisten 45 und 50, sowie die das Register band antreibenden Antriebsräder 47. Zu die sem Zweck arbeitet dieser Exzenter mit einem nach hinten führenden Arm 62 zu sammen, mit dem ein Arm 63 verbunden ist, der mit der Leiste 45 in Verbindung steht (Fig. 3 und 6).
Dieser Exzenter besitzt fer ner einen verhältnismässig kurzen, nach vorne ragenden Arm 64, der- mit einem Arm 65 gelenkig verbunden ist, welcher Arm mit einem Arm 66 gelenkig verbunden ist,, welch letzterer an der schwenkbaren Welle 52 be festigt ist und die Leiste 5,0 betätigt.
Der Arm 62 trägt die Klinke 49, die . in das Ratschenra.d 48 eingreift, das mit einerr@ der Räder 47 verbunden ist. Bei ,jedem Rückwärtsgang des: Armes 62 schwingen die beiden Leisten 45 und 50 nach vorwärts, so dass das Registerband ebenfalls um einen Schritt vorwärts bewegt wird. Wenn da gegen die Maschine durch direktes Nieder drücken der Tastenhebel 11 geschrieben wird, ist es erwünscht, das Registerband stillzuhalten.
Daher sind Vorkehrungen ge troffen, um für diesen Fall die Klinke und den Ratschenmechanismus ausser Tätigkeit zu setzen. Dies wird durch einen kurzen Kniehebel 67 (Fig. 3) erreicht, der, wenn er aus seiner normalen Stellung gedrückt wird, die Klinke 49 abwärts bewegt, so dass sie ausser Eingriff mit der Verzahnung des Ra des 48. kommt. Dieser Kniehebel wird durch eine Stange 68 betätigt, die vom Vorderteil der Maschine aus nach hinten führt und zum Beispiel durch einen Tastenhebel oder andere Mittel bedient werden kann. Natür lich bleiben die übrigen Teile der Maschine auch bei Ausrückung des Ratschenmechanis mus in Funktionsbereitschaft. Dies ist bei der vorliegenden Konstruktion wichtig, da die Typenhebel nicht direkt durch die Ta sten betätigt werden.
Der andere Exzenter, der auf der Welle 56 sitzt, arbeitet mit einem aufwärts ge richteten Arm 69 zusammen (Fig. 2, 3, 5 und 6). Dieser Arm ist mit einem der Arme 54 verbunden, welche die Leiste 53 tragen. Infolge der Anordnung der Exzen ter 60 und 61 wird die Leiste 53 abwärts geschwenkt, unmittelbar nachdem die Lei sten 45 und 50 nach vorne geschwenkt sind, so dass, wenn zum Beispiel einer der hin- tern gefederten Zapfen 37 in einen Durch bruch des Registerbandes eintritt, der zu gehörige Betätigungshebel zuerst aus der in Fig. 3 und 4 gezeigten Stellung in die Stel lung nach Fig. 5 übergeführt wird, wor auf der aufwärts gerichtete Vorsprung 36 des Betätigungshebels in die Bahn der Lei ste 53 kommt.
Alsdann greift diese aal dem genannten Vorsprung des Betätigungshebels an und bringt diesen in die in Fig. 6 ge zeigte Stellung, wobei der entsprechende Typenhebel in Schreibstellung gebracht wird, das heisst von der in Fig. 5 gezeigten Stellung in die Stellung nach Fig. 6 ge langt. In ähnlicher Weise vollzieht sich der Schreibvorgang, wenn die Maschine von den Tastenhebeln 11 aus betätigt wird und durch Niederdrücken eines Tastenhebels ein vor derer, gefederter Zapfen 39 des entsprechen- den Betätigungshebels 28 in die Bahn der Leiste 50 kommt.
Sobald der Betätigungshebel in die oben angegebene, den Schreibvorgang auslösende Stellung geschwenkt wird, kommt der ge federte Zapfen 37 oder 39 des betreffen den Betätigungshebels ausser Eingriff mit der Leiste 45 resp. 50. Hierauf gleitet, in folge der Wirkung der Feder 34, der betref fende Betätigungshebel 28 zurück, wobei der Vorsprung 36 von der Leiste 53 abgleitet und infolgedessen der Betätigungshebel in die Ausgangslage zurückkehrt. Ebenso fällt der Typenhebel wieder in seine Stellung zu rück. Die Rückführung dieser Teile in ihre Normalstellung erfolgt so schnell, dass eine unmittelbare Wiederholung der Operation unter Betätigung derselben Hebel durch den Antriebsmechanismus ermöglicht ist.
Es sei ferner erwähnt, dass die schwenk bare Welle 55, an welcher die Leiste 53 be festigt ist, auch den schrittweisen Transport des Wagens, der auf jeden Schlag eines Typeuhebels zu folgen hat, bewirkt. Dies geschieht in folgender Weise: Der Wagenrahmen 22a ist verschieblich auf zwei Schienen<B>701</B> und 71 angebracht und ist auf seiner untern Seite mit einer festen Welle 73 versehen, die auf ihrer gan zen Länge mit einer spiralig verlaufenden Nut versehen ist. Auf dieser Welle sitzt drehbar eine Mutter 74 (Fig. 1), die mit einem Vorsprung (Zapfen oder dergleichen) in die Spiralnut eingreift.
Die Mutter be sitzt an einem Ende ein Antriebsrad 75 und am andern Ende ein Ratschenrad 76, Das Ra.fschenrad wird durch eine Klinke 76a angetrieben, die gelenkig am obern Teil eines Armes 77 angeordnet ist, der an der Welle 55 befestigt ist, welche, wie beschrie- ben, vom Motor aus vermittelst der Arme 54 und 69 angetrieben wird.
Die Klinke wird durch eine Feder 765 (Fig. 4) aufwärts ge drückt und wird, wie weiter unten be schrieben, in der Art gesteuert, dass sie mit dem R.a.tsahenrad 76 in Eingriff kommt und dadurch den Wagen jeweils einen Schritt vorwärts rückt, nachdem ein Typenhebel in die Scheibstellung gebracht worden ist.
Dass Antriebsrad 75 arbeitet mit einem Triebrad 76 zusammen, dass auf einer Büchse 79 sitzt, die auf einer motorisch antreib- baren Welle 80 befestigt ist. Die. Büchse 79 ist mit einer ziemlich tiefen Aussparung 81 (Fig. 1) versehen, welche die Führung der Klinke 76a ermöglicht. Das äussere Ende der Welle 80 ist in einem an einer Seite des Rahmens 10 angebrachten Lager gelagert, während ihr inneres Ende in zwei Armen eines Trägers 82 gelagert ist, dessen unterer Teil an dem Querträger befestigt ist, der den Rücken des Kammstückes 25 bildet.
An seinem obern Ende besitzt dieser Träger 82 zwei Arme 82a, die an entgegengesetz ten Seiten der Mutter 74, des Triebrades 78 und der Büchse 79 angeordnet sind und das innere Lager der Welle 80 bilden. Diese Arme verhindern gleichzeitig eine Bewegung der Mutter 74 längs der Achse der Welle 73. Der untere Teil des Trägers 82 ist über der schwenkbaren Welle 55 gekrümmt und der Arm 77, der die Klinke 76a betätigt, durchdringt in einem Schlitz diesen Träger teil.
Die Welle 80 besitzt nahe ihrem äussern Ende einen Kegelradantrieb 83, der die Be wegung auf eine diagonal angeordnete Welle 84 leitet, die an ihrem untern Teil mit einem Kegelrad 85 versehen ist. Dieses Kegelrad 85 kann mit einem der beiden Ke gelräder 86 und 87 in Eingriff gebracht werden, die auf der Hauptantriebswelle 56 sitzen und durch deren Vermittlung die Wel len 80 und 84 in jeder Richtung angetrieben werden können, so dass also auch ein An trieb der Mutter 74 in jeder Richtung und damit ein Transport des Wagenrahmens 22a nach rechts und links ermöglicht ist.
An einem Arm 88 am untern Teil der Maschine (Fig. 9) sind ferner zwei Stell arme 89 und 90 angebracht, die mit den Kegelrädern 86 und 87 derart verbunden sind, dass sie dieselben in und ausser Eingriff mit dem Kegelrad 85 bringen können. Diese Stellarme können durch zwei Betätigungs- hebel 28a und 28b betätigt werden, die, wie die Hebel 28 von dem Registerband aus oder durch Niederdrücken von zur Tastatur gehörigen Tasten betätigt werden können. Die beiden Hebel 28a und 28u unterscheiden sich von den übrigen Betätigungshebeln 28 in der Hinsicht, dass ihre vordern Enden vermittelst Stangen 91 (Fig. 1 und 9) ge lenkig mit den Stellarmen 89 und 90 ver bunden sind.
Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass, wenn einer der Betätigungs hebel 28a und 28b bewegt wird, dass ent sprechende Kegelrad 86 oder 87 in Eingriff mit dem Rad 85 tritt.
Das Kegelrad 8 7 dient zum Rücktrans port des Wagens und das Kegelrad 86. dazu, um den Wagen beim Einrücken der Zeilen zu bewegen. uTenn das Kegelrad 87 durch den Betätigungshebel 28b in Eingriff mit dem Rad 85' zwecks Rücktransportes des @#@Tagens gebracht wird, so wird es mit dem letztgenannten Rad so lange in Eingriff ge halten, bis der Wagen seine Rückwärts bewegung beendet hat;
dies wird im vor liegenden Falle dadurch bewirkt, da am Ende einer einen Teil des Kegelrades 6 7 bildenden Büchse eine Scheibe 92 (Fig. 9) vorgesehen ist, deren Mantelfläche koniscb gestaltet ist.
An einer der abgeschrägten Seiten der Scheibe 92 greift ein abgefeder ter Stift 93 mit ebenfalls abgeschrägter Fläche an und hält auf diese Weise dass Kegelrad 87 in oder ausser Eingriff. Das Rad 87 wird selbsttätig, sobald der Wagen die Rückwärtsbewegung beendet hast, durch einen Auslösehebel 94 ausser Eingriff ge setzt, der sich auf einer Seite des Rahmens befindet und dessen unteres, gabelförmig gestaltetes Ende in Eingriff mit der das Triebrad 87 tragenden Büchse steht.
Das obere Ende dieses Hebels befindet sich hin ter dem Kopf 95 am Ende der Schiene 71, auf der der Wagenrahmen gelagert ist. Diese Schiene 71 ist mit einem einstellbaren Anschlagstück 97 versehen, das in üblicher Weise beliebig eingestellt werden kann und mit welchen ein Gegenstück 98 (Fig. 4 und 8) zusammenarbeitet, das sich an dem Rah- men des Wagens befindet. Die Schiene 71 ist zum Unterschied von der gewöhnlichen Ausführung bei den bekannten Schreib maschinenkonstruktionen derart angeordnet, dass sie eine kleine Bewegung in ihrer Längsrichtung ausführen kann. Sie wird normalerweise durch eine Feder 99 (Fig. 1 und 9), die an dem Kopf 95 angreift, in ihrer äussersten Stellung gehalten.
Wenn das Gegenstück 98 des Wagenrahmens an das Anschlagstück 9 7 anschlägt, wird die Schiene 71 gegen die Wirkung der Feder 99 im Sinne des Pfeils P (Fig. 9) in ihrer Längsrichtung verschoben. Diese Verschie bung genügt, um den Hebel 94 derart aus zuschwenken, dass die Scheibe 92 an dem federnden Stift 93 vorbeigeht. Infolgedessen wird das Rad 87 ausser Eingriff mit dem Bad 85 gebracht und nun in dieser Stellung gehalten.
Das zum Tabulieren und Einrücken der Zeilen dienende Rad 86 wird in Ein griff mit dem Rad 85 gehalten, bis eine Entkupplung durch folgende Mittel ein tritt.
Das hintere Ende des Hebels 28a, der, wie erwähnt, das Rad 86 in Eingriff mit dem Rad 85 bringt, ist mit einer aufwärts gerichteten Stange 100 (Fig. 8 und 9) ver sehen, die mit einem Zapfen 101 (Fig. 9) des Tabulatorrahmens 102 verbunden ist. Der Tabulatorrahmen ist schwenkbar am Hauptrahmen 10 der Maschine angeordnet. Im Unterschied von dem Tabulationsrahmnen bekannter Schreibmaschinen ist er so ein gerichtet, dass er eine kleine Bewegung in seiner Längsachse ausführen kann. Die mit dem Zapfen 101 verbundene Stange 100 hat die Aufgabe, den Tabulatorrahmen im Sinne des Pfeils P' (Fig. 8) zu schwenken, wenn der Hebel 28a betätigt wird. Ein am Tabulatorrahmen befestigter Zapfen 103 (Fig. 8 und 9) wird mit leichtem Druck an die Seitenfläche 104a einer Platte 104 ge rückt.
Wenn der Zapfen, infolge Schwen kens des Tabulatorrahmens im Sinne des Pfeils P' die Fläche 104a verlässt, führt der Tabulatorrabmen unter der Einwirkung der Feder 105, die sich an einem der Zapfen des Rahmens befindet, eine kleine Längs bewegung aus (Fig. 9). Dabei kommt der Zapfen 103 über die Seite 104b der Platte 104, die infolgedessen den Tabulatorrahmen in der geschwenkten Stellung so lange hält, bis die Tabulatorbewegung beendet ist.
So bald dies der Fall ist, wird der Tabulator- rahmen gegen den Druck der Feder 105 zu rückbewegt, und zwar geschieht dies durch Anschlagen eines am Wagenrahmen vor gesehenen Anschlagstückes 106 an einem einstellbaren Anschlag<B>107,</B> der sieh am Ta- bulatorrahmen befindet (Fig. 8 und 9). Der leichte Anschlag bewegt den Tabulator rahmen gegen die Wirkung der Feder 105 so weit, dass der Zapfen 108 von der Fläche 10.4b der Platte 104 abgleitet.
Infolgedessen führt nunmehr der Tabulatorrahmen unter der Wirkung der Feder 1-08 eine Schwen kung entgegen dem Sinne des Pfeils P' aus, die das Rad 86 ausser Eingriff mit dem Rad 85 bringt.
Wie erwähnt, betätigt die Leiste 53 den Hebel 28a derart, dass das Rad 86 in Ein griff mit dem Rad 85 gebracht wird. Dies kann mit Hilfe eines entsprechenden Durch bruches des Registerbandes oder auch durch Herunterdrücken einer entsprechenden Taste von Hand erfolgen, wodurch der Wagen zwecks Einrückens der Zeile oder Tabula: tion bewegt wird. Der Weg- dieser Be wegung hängt dabei von der Einstellung des Anschlages 107 ab. Der Wagen wird hierbei durch den Motor bewegt, während anderseits diese Bewegung aufhört, sobald der Eingriff der Räder 86 und 85 automa tisch gelöst wird.
In gleicher Weise bewirkt ein Durch bruch des Registerbandes oder das Herunter drücken einer entsprechenden Taste auch die Ineingriffsetzung des Rades 87 mit dem Rad 85, durch welche der Wagen vom Motor zurückgeholt wird. Das Rad 87 bleibt da bei in Eingriff mit dem Rad 85, bis das am Wagenrahmen vorgesehene Gegenstück auf das einstellbare Anschlagstück 97 der Schiene 71 aufschlägt, worauf die Entkupp- lung der Räder 87 und 85 folgt.
Dabei ist zu bemerken, dass das Rad 85 normalerweise ausser Eingriff mit beiden Rädern 8 7 und 85 steht. Lediglich für Ta- bulationszwecke oder für die Rückbewegung des Wagens tritt eines der beiden Räder 87 oder 86 mit 85 in Eingriff.
Dass das Rad 85 gewöhnlich ausser Ein griff mit den Rädern 87 und 86 steht, ist wichtig für die schrittweise Verschiebung des Wagens unter motorischem Antrieb. Diese schrittweise Verschiebung erfolgt, wie erwähnt, durch die Schwenkbewegung der Welle 55, welche Schwenkbewegung auf die Klinke 76a übertragen wird, die, wie wei ter unten beschrieben, derart gesteuert wird, dass sie mit dem Ratschenrad 76 in Ein griff kommt, wenn ein Typenhebel betätigt worden ist. Wenn die Klinke 76a das Rat schenrad einen Schritt vorwärts treibt, wird gleichzeitig die Mutter 74 um einen Ab schnitt gedreht, wodurch das Vorrücken des Wagens erfolgt.
Während dieser Bewegung der Mutter 74 drehen sich auch die Räder 75 und 78, sowie die Welle 80, die Räder 83 und die Welle 84 mit ihrem Rad 85.
Der Antrieb des Ratschenrades 76 er folgt unmittelbar, nachdem ein Typenhebel in Schreibstellung gelangt ist, und wird durch die Aufwärtsbewegung der Leiste 53 bewirkt. In jedem Falle, sowohl bei Be tätigung der Maschine durch das Register band, als auch von Hand, ist es wichtig, dass die dem Ratschenrad 76 erteilten Be- vegungen erst erfolgen, nachdem der Ty penhebel angeschlagen hat, und zwar gilt dies ohne Rücksicht auf die Grösse dieser Bewegungen in bezug auf die Drehung der Welle 56.
Eine Ausnahme besteht nur für den Zwischenraum zwischen Worten, der mit Hilfe eines dritten, besonderen Hebels 28e eingestellt wird, der in seiner Anord nung und seiner Betätigungsweise ähnlich den bereits beschriebenen Hebeln 28, 28a und 28b ist.
Damit die durch das Ratschenrad 76 verursachte schrittweise Bewegung erst nach dem Anschlagen eines Typenhebels stattfindet, ist eine Steuervorrichtung für die Rlinke 76a vorgesehen. Zur Steuerung dieser Klinke wird ein bogenförmiges Stück 109 verwendet. Dieses Stück ist in einem Schlitz 20a (Fig. 10) auf der Hinterseite des geschlitzten Segmentes 20 derart ange ordnet, dass es mit jedem Typenhebel 18 in Eingriff kommen und rückwärts bewegt wer den kann, wenn derselbe aufwärts in Schreib stellung geschwungen wird (Fig. 6). Von diesem Stück aus gehen nach rückwärts die Arme 110, die mit aufwärts gerichteten Ar men 111 des Hebels 112 verbunden sind, welcher Hebel sich am Hinterteil des Trägers 82 befindet.
Eine Feder 113 (Fig. 3) ist am Hebel 112 befestigt und hält das bogen förmige Stück 109 im Schlitz 20a auf der Hinterseite des geschlitzten Segmentes 20 in seiner vorwärts gerichteten Stellung. Diese Anordnung ist derart getroffen, dass bei jeder Betätigung eines Typenhebels das Stück 109 und damit die Arme 110 in der bekannten Art nach rückwärts bewegt werden.
Einer der Arme 110g ist mit einem seit wärts gerichteten Stift 114 (Fig. 11) ver sehen, welcher mit einer an der Klinke 76a vorhandenen i\ ocke 115 zusammenarbeitet (Fig. 6, 10 und 11), die eine schiefe Esid- fläche hat.
Solange das bogenförmige Stück sich in seiner vordern, das heisst normalen Lage befindet, liegt der Stift 1.14 vor der Nrocke 115 der Klinke, wenn diese letztere ihre rückwärtige Stellung einnimmt, wie in Fig. 10 gezeigt ist.
Wenn sich daher die Klinke flach vorn bewegt, bei der Abwärts bewegung der Leiste 53, so gelangt: die Nocke 115 in Berührung mit dem Stift 114, wobei letzterer die Klinke derart schwenkt, dass' sie ausser Eingriff mit dem Ratschenrad gebracht wird, und beim Rückwärtsgange der Klinke gelangt sie in die in Fig. 10 gezeigte Stellung zurück, ohne das Ratschen rad zu bewegen.
Daher wird unabhängig von der Zahl der Hin- und Herbewegungen, welche die Klinke unter dem Antrieb der Welle 55 und der Leiste 53 macht, das Rat schenrad nicht betätigt, solange das bogen förmige Stück 109 sich in seiner vordern Lage befindet, aber wenn das bogenförmige Stück sich durch die Betätigung eines Ty penhebels nach rückwärts bewegt, was dann geschieht, wenn die Klinke vorwärts bewegt wird, so gleitet der Stift 114 nach rückwärts an der Nocke 115 der Klinke vorbei und die Klinke kann sich infolgedessen unter der Wirkung ihrer Feder 76b aufwärts be wegen, so dass sie in Eingriff mit dem Rat schenrad gelangt und bei ihrem nächsten Rückwärtsgang das Rad um einen Schritt dreht.
Wenn sich das bogenförmige Stück wieder in seine normale Stellung zurück bewegt, geht der Stift 114 unter der Nocke 115 durch und kommt wieder vor dieselbe zu liegen (Fug. 10), so dass bei der nächsten Vorwärtsbewegung der Klinke der Stift die Klinke wieder in der oben beschriebenen Weise schwenkt.
Für die Wortdistanz, das heisst zur Her stellung des Zwischenraumes zwischen den Wörtern durch die Bewegung des Wagens wird ein besonderer Hebel 28e benützt. Die ser ist unmittelbar unter einem abwärts und vorwärts gerichteten Vorsprung 116 des He bels 112 (Fug. 1 und 3) angeordnet. Der Hebel 28e kann auch durch die Leiste 53 geschwenkt werden, und zwar sowohl unter dem Einfluss des durchbrochenen Register bandes, als auch infolge Herunterdrückens einer besonderen Taste von Hand. Wenn das hintere Ende des Hebels 28e nach aufwärts geht, greift es an den Vorsprung 116 des Hebels 112 an und schwenkt diesen so, dass der Stift 14 von der Nocke 115 der Klinke 76a abgleitet..
Um die obern. auf dem Typenhebel be findlichen Buchstaben in Schreibstellung zu bringen, muss die Walze gehoben werden, Dies erfolgt, wie unten beschrieben: Ein vierter besonderer Betätigungshebel, ähnlich dem bisher beschriebenen, ist mit dem Hubrahmen der Maschine verbunden. Dieser Hebel wird durch die Leiste 53 in der oben beschriebenen Weise geschwenkt und kann dabei durch; das Registerband oder auch durch eine Taste gesteuert werden. Dieser besondere Hebel ist nicht veranschau licht. .
Die Maschine wird folgenderweise be tätigt: Das durchbrochene, zum Beispiel endlos ausgestaltete Registerband wird über die Antriebsräder 47 und den Schild 43 gestreift, indem es durch die Öffnung 46c eingeführt wird, und alsdann kann der Mo tor in Gang gesetzt werden, oder es kann auch der bereits im Gang befindliche Motor mit Hilfe einer Kupplung mit der Maschine verbunden werden. Der Motor treibt nun mehr die Welle 56 an, die die Leiste 53 auf und nieder bewegt und gleichzeitig die Leisten 45 und 50 vor- und rückwärts be wegt. Die letztgenannten Leisten schwingen im Gleichtakt, und zwar befindet sich ihre Vorwärtsbewegung etwas in Voreilung vor der Abwärtsbewegung der Leiste 53.
Gleich zeitig mit der Vorwärtsbewegung der Leisten 45 und 50 treibt die Klinke 49 in Eingriff mit dem Ratschenrad 48 die Räder 47 an, und damit wird das Registerband schritt weise vorwärts geschaltet. Der undurch- brochene Teil des Registerbandes hält die Zapfen 37 der Betätigungshebel 28 ausser halb der Bahn der Leiste 45. Wenn dagegen ein Durchbruch unter einen dieser Zapfen tritt, geht dieser abwärts und kommt in die_ Bahn der Leiste 45. Diese bewegt als dann den den Zapfen tragenden Hebel 28 vorwärts, so dass der vorne liegende, auf wärts gerichtete Vorsprung 36 in die Bahn der abwärts sich bewegenden Leiste 53 tritt.
Diese Leiste schwenkt den Betätigungshebel 28, der -weiter die Bewegung des entspre chenden Typenhebels 18 verursacht. Auf diesem Wege werden die verschiedenen Typenhebel automatisch betätigt. Dabei ist von Wichtigkeit, dass während dieser auto matischen Betätigung die Tastenhebel 11 in keiner Weise bewegt werden.
Wenn irgend ein Typenhebel in Schreib stellung geschwungen wird, greift die Klinke 76a in das Ratschenrad 76 ein. Wenn alsdann die Leiste 53 aufwärts schwingt, bewegt sich die Klinke rückwärts, und es wird dabei die Mutter 74 um einen Schritt gedreht, so dass der Wagen sich um die entsprechende Strecke seitwärts bewegt und dabei die Walze für den nächsten Buch staben in Stellung bringt. Dabei ist zu be merken, dass die Klinke 76a erst dann das Rad in Bewegung setzen und die Verschie bung des Wagens veranlassen kann, wenn der Typenhebel angeschlagen hat.
Eine Aus nahme bildet die Herstellung des Wortab standes, bei der die Klinke 76a durch die Bewegung des besonderen Hebels 28c ge steuert wird. Sowohl der Buchstabenabstand, wie der Wortabstand wird also durch die beschriebene Ratschenvorrichtung bewirkt. Falls man wünscht, an einer Stelle Teile, die auf dem Registerband nicht vorgesehen sind, einzuschalten, zum Beispil einen Na men, eine Adresse, einen Gruss, einen Satz teil usw., bringt der Schreibmaschinist die Klinke 49 ausser Eingriff, so dass der Gang des Registerbandes aufgehalten wird. Der einzuschaltende Teil kann alsdann durch Betätigung der Tastenhebel 11 geschrieben werden. Dabei bringen die Tastenhebel, wie beschrieben, die Typenhebel nicht direkt in Schreibstellung, sondern der Schreibvor gang wird ebenfalls durch die motorisch an getriebene Leiste 53 bewirkt.
Das Herab drücken eines Tastenhebels ermöglicht, dem betreffenden gefederten Zapfen 39 am vor- dern Ende des betreffenden Hebels 28 in die Bahn der Leiste 50 zu treten, worauf der Betätigungshebel vorwärts in die Bahn der Leiste 53 bewegt wird, worauf der Be tätigungshebel weiter bewegt und der ent sprechende Typenhebel in seine Schreib stellung geschwungen wird. Dies tritt ein, ohne dass ein Teil der Tastatur weiter ab wärts bewegt wird. Die Tastatur hat also keinen antreibenden mechanischen Zusam menhang mit dem Typenhebel, sondern dient nur gewissermassen als Auslösung für den eigentlichen Schreibvorgang.
Damit beim Rücktransport des Wagens, wenn das Rad 87 in Eingriff mit dem Rad 85 steht, die Klinke 76a nicht wirksam ist, können irgendwelche geeignete Mittel vor gesehen werden, um die Klinke ausser Ein griff mit dem Ratschenrad 76 zu bringen und die Drehung der Mutter 74 zu verhin dern.
Der Wagen kann auch von Hand in irgend einer Richtung bewegt werden, wenn die Klinke 76a ausser Eingriff mit dem Rat schenrad gebracht wird. Zwecks Bewegung des Wagens braucht man also nur einen kleinen Hebel 117 (Fig. 1) herunter zu drücken. Dieser Hebel hält durch Feder druck einen kleinen Vorsprung 118 , (in punktierten Linien in Fig. 6 veranschau licht) normalerweise in Eingriff mit dem Rad 76. Durch Niederdrücken dieses He bels wird der Vorsprung von dem Ratschen rad gelöst (und die Klinke 76a kann mit derselben Hand ausser Eingriff mit dem Ratschenrad gebracht werden), so dass letz teres sich in jeder Richtung frei drehen kann. Infolgedessen kann man den Wagen beliebig von Hand verschieben.
Anstatt der Anordnung gefederter Zap fen 39 an den vordern Enden der Betäti gungshebel 28 kann man eine in Fig. 1\? und 15.dargestellte, abgeänderte Konstruk tion anwenden, welche ebenfalls ein Schrei ben von Hand durch Niederdrücken v'osn Tastenhebeln ermöglicht. Die Tastenhebel 120 sind bei dieser Konstruktion an einer Querstange 121 angebracht. Jeder Hebel besitzt eine rückwärts vorspringende Zunge 122, wobei ,jede Zunge je mit einem unter Federdruck stehenden Kolben<B>123</B> zusammen arbeitet, welche Kolben in einer quer zur Maschine verlaufenden Stange 124 angeord net sind.
Ausserdem besitzt jeder Tasten hebel einen abwärts gerichteten Fortsatz, an selchen F'ortsätzen je ein Hakenstück 125 angelenkt ist, das oben mit einem Haken 126 und unten mit einem Zahn 127 ver sehen ist. Jeder Tastenhebel 120 ist mit einem Betätigungshebel 128 verbunden, der in der oben beschriebenen Weise angeordnet ist und in die Bahn eines Betätigungsorga- nes 129, das der Leiste 53 entspricht, ge bracht wird. Die Bewegung der Hebel 125, kann dabei sowohl durch ein Registerband, als auch von Hand ausgelöst werden.
Falls die Auslösung durch ein Registerband er folgt, werden federnde Zapfen 37 an den hintern Enden der Betätigungshebel benutzt, wie dies oben beschrieben ist. Bei Aus lösung von Hand vollzieht sich die Be wegung folgendermassen: Normalerweise liegen die Haken 126 auf den Vorsprüngen 130 am vordern Ende der Betätigungshebel. Die Zähne 127 befinden sich etwas über und ausserhalb der Bahn der Schwingenden Leiste 131. Die Tastenhebel und die mit ihnen gelenkig verbundenen Ha kenstücke 125 befinden sich normalerweise in der in Fig. 12 veranschaulichten Stellung, in der sie durch die Kolben 123 gehalten werden. Der Schreibmaschinist drückt nun einen Tastenhebel nieder und zwingt da durch den Tastenhebel in die Stellung nach Fig. 13.
Bei dieser Bewegung fällt der Ha ken 126 von dem Vorsprung 130 des Be tätigungshebels herunter. Das Hakenstück 125 schwingt abwärts und rückwärts, bis es gegen einen Anschlag 132 des abwärts gerichteten Fortsatzes des Tastenhebels trifft.
Wenn nun der Schreibmaschinist den Finger von dem Tastenhebel abnimmt, wird der Tastenhebel sofort durch den Kol ben 123 nahezu in seine Normalstellung zu rückbewegt. Die Teile befinden sich dann in der in Fig. 14 veranschaulichten Stellung, in der der Zahn 1<B>2</B>7 sich in der Bahn der schwingenden Leiste 131 befindet und der Haken 126 hinter dem Vorsprung 130 liegt. Die Leiste 131 kommt nun in Eingriff mit dem Zahn 127 und schwingt den Tasten hebel und das Hakenstück 125 zurück, bis der Hebel sich in seiner Normalstellung nach Fig. 15 befindet. Während dieser Be wegung zieht der Haken 126 den Betäti gungshebel vorwärts, bis ein Fortsatz 133 des Hebels 128 sich in der Bahn des Organes 129 befindet.
Hierauf wird während der folgenden Abwärtsbewegung dieses Organes 129 dasi vordere Ende des Betätigungshebels abwärts geschwungen, wobei der betreffende Typenhebel 18 in Schreibstellung bewegt wird. Hierbei kommt der Vorsprung 130 des Betätigungshebels ausser Eingriff mit dem Haken 126, so dass die Teile in ihre in Fig. 12 gezeigte Stellung zurückgebracht werden können.
Es ist. ohne weiteres ersichtlich, dass bei dieser Konstruktion die Typenhebel nicht direkt von den Tastenhebeln angetrieben werden, sondern dass erst, nachdem der Schreibmaschinist seine Finger von der Taste heruntergenommen hat, das Haken stück 125 in eine solche Stellung gelangt, von der aus es, den betreffenden Betätigungs hebel derart verschieben kann, dass sein Fort satz 133 in die Bahn des Organes 129 ge langt.