CH134635A - Schnurauszugeinrichtung an Maschinen zur Herstellung von Schlingen an Papierlagen. - Google Patents
Schnurauszugeinrichtung an Maschinen zur Herstellung von Schlingen an Papierlagen.Info
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- B42B—PERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
- B42B2/00—Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
- B42B2/02—Machines for stitching with thread
- B42B2/08—Machines for stitching with thread with devices for forming safety knots or with tying mechanisms
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Description
Schnurauszugeinrichtung an Maschinen zur Herstellung von Schlingen an Papierlagen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schnurauszugeinrichtung an Maschinen zur Herstellung von Schlingen an Papier lagen von derjenigen Art, bei welcher min destens zwei Hakennadeln arbeiten und mit- telst einer .Knüpfvorrichtung an der Schlinge einen Sicherheitsknoten bilden. Mit diesen Maschinen war es bisher möglich, Schnur schlingen in Papierlagen, wie Kartons, Bü cher und dergleichen einzuführen und zu ver knoten.
Wenn aber die Schnurschlingen grö ssere Dimensionen aufweisen sollten, wie dies zum Beispiel bei Papiersäcken der Fall ist, bei welchen die verknoteten Schnurschlingen als Träger dienen, dann sind diese Maschinen deshalb nicht geeignet, weil die Schnurauszug- einrichtungen ausserordentlich grosse Wege zurücklegen müssten, um das notwendige Schnurstück zur Schlingenbildung bereit zu legen. Ein rasches Arbeiten ist daher mit den bisherigen Maschinen nicht möglich.
Dieser Nachteil wird durch die Schnur auszugeinrichtung gemäss vorliegender Erfin- dung dadurch vermieden, dass ein schwing bar angeordneter Arm mit zwei Haken vor gesehen ist, welche bestimmt sind, die Schnur an zwei Stellen so zu fassen und auszu ziehen, dass zwei offene Schlaufen entstehen, zum Zwecke, durch eine kleine Schwingbe wegung des Armes ein genügend grosses Schnurstück zur Schlingenbildung bereit zu stellen.
In beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt und es neigt: Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht in grösserem Mass stab.
Im Maschinengestell 1 ist die Welle 2 gelagert, auf welcher zwei Kurvenscheiben 3 und 4 festgekeilt sind. Auf dem Umfang der grösseren Kurvenscheibe 4 rollt eine Rol le 5 eines Hebels 6 ab, der sich um den Drehpunkt 7 drehen kann, wobei durch eine Feder 15 die Rolle 5 an die Kurvenscheibe 3 gepresst wird. Mit seinem freien Ende steht der Hebel 6 mit einer Stange 8 in Verbin dung, die mit ihrem andern Ende in eine Kulisse 9 eines um den Drehpunkt 10 dreh baren Armes 11 eingreift. Zwecks Verän derung der Grösse der Schwingbewegung des Armes 11 kann die Stange 8 in der Kulisse 9 verstellt werden. Dieser Arm 11 besitzt an seinem freien Ende einen gabelförmigen Teil 12, wobei jedes Gabelteilende in einem Haken 13 endigt.
Diese beiden Haken 13 dienen dazu, den Faden oder die Schnur 14, die zur Schlingenbildung dient, zu fassen und in später erläuterter Weise auf die notwen dige Länge auszuziehen und zum Bilden der Schlinge bereitzustellen.
Die zweite auf der Welle 2 angeordnete Kurvenscheibe 3 wirkt mit einer Rolle 16 zusammen, welche am Ende des einen Armes des Winkelhebels 17 mit dem Drehpunkt 18 sitzt. Durch eine Feder 19 wird der Win kelhebel 17 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so dass die Rolle 16 an der Kurvenscheibe 4 anliegt. Der freie Arm des Winkelhebels 17 wird fortgesetzt durch einen gebogenen Arm 20, dessen freies Ende eine mit zwei Ösen versehene Platte 21 aufweist.
An einem Arm 22 des Gestells 1 ist ein ortsfester, vertikal angeordneter Träger 23 befestigt, welcher zwei ebenfalls ortsfeste Querstangen 24 und 25 trägt, von denen je de zwei Öffnungen 26 besitzt. Die erwähnten Teile 16-21 und 2ä-26 bilden zusammen die Abzugvorrichtung, welche dazu dient, die Schnur14 von der Scbnurspule 27 abzuziehen.
Die Faden- oder Schnurspule 27 ist auf be kannte Weise am Gestell 1 angeordnet. Von ihr aus erstreckt sich der Faden 14 als Stück 14a zur untern Querstange 24, geht durch deren eine Öffnung zu einer Öse der Platte 21 am Arm 20 (14b); von hier zur obern Quer stange 25 und zurück (14c), durch die zweite Öse der Platte 21 und die zweite Öffnung 26 in der unter Querstange 23 hindurch in ein Führungsrohr 28 (14d), darauf durch eine Bremsvorrichtung 29 und als Stück 14e an drei Rollen 30 vorbei und durch ein Füh rungsstück 32 zu einer Klemmvorrichtung 31, welche den Faden festhält.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Wenn der Faden auf die oben er wähnte Art in die Maschine eingeführt ist, und wenn die Welle 2 mit der Kurvenscheibe 4 rotiert, so schwingt der Arm 11 unter dem Einfluss der Kurvenscheibe 9 aus der in Fig. 2 dargestellten Stellung im Gegenuhr zeigersinn in die stichpunktierte Lage. Die beiden Haken 13, welche die Schnur im Stück 14e gefasst haben, ziehen sie somit an zwei Stellen zurück und zwar derart, dass zwei offene Schlaufen entstehen. Die Schlau fenbildung wird dadurch ermöglicht, dass die beiden Haken 13 die Schnur je zwischen zwei Rolleu 30 beziehungsweise zwischen einer Rolle 30 und dem Führungsstück 32 fassen.
Durch diese beschriebene Schnuraus- zugeinrichtung kann somit eine genügend grosse Schnurlänge zum Bilden einer Schlinge, zum Beispiel einer Trägerschlinge an Papier säcken bereitgestellt werden, ohne dassderArm 11 allzugrosse Wege zurücklegen muss, welche ein rasches Arbeiten der ganzen Maschine verhindern.
Damit beim Ausziehen der Schnur durch die Haken 13 und den Arm 11 leine zu grosse und schädliche Reibung entsteht, ist die erwähnte Abzugsvorrichtung vorgesehen. Durch die Rotation der Kurvenscheibe 3 auf der Welle 2 wird der Arm 20 ausgeschwun gen. Da die Schnur einerseits durch die Bremsvorrichtung 29 festgehalten wird, so wird Schnur von der Spule 27 abgewickelt, wenn sich der Arm 20 von den Querstangen 24 und 25 wegbewegt. Die Anordnung der Kurvenscheiben 3 und 4 ist so getroffen, dass sich der Arm 20 gegen die Querstangen 24 und 25 hin bewegt, wenn der Arm 11 sich im Gegenuhrzeigersinn dreht. Diese beiden gleichzeitig erfolgenden Bewegungen sind in Fig. 2 durch Pfeile angedeutet.
Die Schnur 14 wird also von der Abzugvorrichtung in dem notwendigen Masse zur Schlaufenbildung, welche durch die Haken 13 und die Rollen 30 und das Führungsstück 32 erfolgt, zur Verfügung gestellt.
Wenn der Arm 11 sich in der strichpunkt- tierten Lage befindet, so ist, wie erwähnt, die notwendige Schnurlänge zur Schlingen bildung bereitgestellt und das Durchziehen der Schnur durch die Papierlagen erfolgt durch die Haken 33 und das Bilden eines Sicherheitsknotens durch eine nicht dargestell te Knüpfvorrichtung in bekannter Weise.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schnurauszugeinrichtung an Maschinen zur Herstellung von Schlingen an Papierlagen, welche Maschinen mit mindestens zwei Ha kennadeln arbeiten und mittelst einer Knüpf vorrichtung einen Sicherheitsknoten bi lden,ge- kennzeichnet durch einen schwingbar ange ordneten Arm mit zwei Haken, welche be stimmt sind, die Schnur an zwei Stellen so zu fassen und auszuziehen, dass zwei offene Schlaufen entstehen, zum Zwecke, durch eine kleine Schwingbewegung des Armes ein ge nügend grosses Schnurstück zur Schlingen bildung bereit zu stellen.UNTERANSPRüCHE: 1. Schnurauszugeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schaufelbildungsstelle mindestens drei Führungsorgane für diP Schnur vorgese hen sind, so dass zwecks Bildung der zwei Schlaufen zwischen je zwei der Führungs- organe die Schnur von je einem der Haken des schwingbaren Armes erfasst werden kann.2. Schnurauszugseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Abziehen der Schnur von der Schnurspule ein schwing barer Arm vorgesehen ist, der an seinem freien Ende zwei Ösen aufweist, und dass fer ner ein ortsfester Träger mit mit Öffnungen versehenen Stangen vorgesehen ist, wobei die Schnur zwischen den Öffnungen der Stangen und Ösen des Armes so geführt ist, dass durch eine Bewegung des Armes von den Stangen weg und gegen diese hin die Schnur doppelt ausgezogen unddann zum Ausziehen der Schlaufen freigegeben wird.3. Schnurauszugseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der schwingbare Arm eine Kulisse aufweist, in welche eine Schwingbewegung des Armes bewir kende Stange eingreift, wobei zwecks Ver änderung der Grösse der Schwingbewe gung die Stange in der Kulisse verstellt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH134635T | 1928-07-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH134635A true CH134635A (de) | 1929-08-15 |
Family
ID=4392669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH134635D CH134635A (de) | 1928-07-06 | 1928-07-06 | Schnurauszugeinrichtung an Maschinen zur Herstellung von Schlingen an Papierlagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH134635A (de) |
-
1928
- 1928-07-06 CH CH134635D patent/CH134635A/de unknown
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