CH133790A - Vorrichtung zur Herstellung fester Substanzen aus Flüssigkeiten mittelst Wärme. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung fester Substanzen aus Flüssigkeiten mittelst Wärme.

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CH133790A
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Schmidt Carl
Valentin Dahlen Heinrich
Niko Baron V Kozmitza
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Schmidt Carl
Valentin Dahlen Heinrich
Niko Baron V Kozmitza
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D11/00Solvent extraction

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zur Herstellung fester Substanzen aus Flüssigkeiten mittelst Wärme.



   Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung fester Substanzen aus Flüssigkeit durch Einwirkung von Wärme.



   Das Wesen der Erfindung besteht darin,   dal9.)    ein mit einem trichterartigen Aufsatz abgeschlossener,   heizbarer    Flüssigkeitsbehälter ausser dem Zuführrohr für die Flüssigkeit sowohl eine in einem gewissen Abstand von dem Aufsatz angeordnete   Verschlusshaube    besitzt, als auch ein   abschliessbares    Abführrohr, durch welches die im Behälter eingedickte Flüssigkeit zwecks Trocknung auf der ge  nannten    Verschlusshaube ausgebreitet werden kann.



   Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des   Ernndungsgegenstandes    dargestellt, und es veranschaulichen :
Fig.   1    eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 einen Längsmittelschnitt durch die in Fig.   1    dargestellte Vorrichtung, und
Fig. 3 einen nach der Linie A-B in Fig. 2 geführten Schnitt.



   Ein   heizbarer    Flüssigkeitsbehälter 1, dessen Heizvorrichtung in der Zeichnung weggelassen ist, besitzt einen trichterförmigen Aufsatz 2, welcher von derkegelartigen Verschlusshaube 3 einen bestimmten Abstand besitzt. Damit die   VerschluBhaube    3 eine ausreichende   TrockenHäche    erhält, ist dieselbe wellenartig ausgeführt.



   Am Boden des genannten   Flüssigkeits-    behälters 1 befindet sich ein Hahn 4, an den sich ein bogenförmig gestaltetes Rohr 5 an  schlieBt,    dessen freies Ende über der   Ver-      schluBhaube    3 ausmündet. Ein weiteres Rohr 6, das Speiserohr, welches durch den Hahn 7 abgesperrt werden kann, mündet in den Innenraum des Behälters 1. An den zwischen Haube 3 und Aufsatz 2 befindlichen Raum ist die   Kondenswasser-Ableitungsrohre 8,    sowie das   Abdampfrohr    9 angeschlossen.



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Die zu verdampfende Flüssigkeit, beispielsweise die bei der Milchverarbeitung ver bleibenden   ílüssigen      Rückstände, Molken,    werden durch die Röhre 6 dem   Flüssigkeits-    behälter 1 zugeführt und in demselben durch Beheizung des Behälters in Dampf   verwan-      delt.    Die dem Flüssigkeitsbebälter 1 zugeführte Flüssigkeitsmenge ist der jeweiligen Verdampfung so angepasst, dass die im Be   hälter I vorhandene Flüssigkeitsmenge ein-    gedickt wird. Sobald die zur Kristallisation erforderliche Konzentration erreicht ist, wird der Hahn 4 geöffnet.

   Der im Behälter   1    eingeschlossene Dampf übt einen Druck auf die eingedickte Flüssigkeitsoberfläche aus, demzufolge diese durch das Rohr 5 nach der   Verschlusshaube    3 getrieben wird. Die eingedickte Flüssigkeit setzt sich auf der Haube 3 ab, und es erfolgt die Verdampfung der in derselben noch in geringer Menge enthaltenen Feuchtigkeit auf der durch Dampf be  heizten      AussenBäche    der Haube 3. Der aus den   Molken    nach diesem Verfahren durch Kristallisation erhaltene Milchzucker wird auf der Haube 3 getrocknet. Die entstehenden Rückstände, zur   Viehfütterung    verwendbar, können in einem Sieb 10 aufgefangen werden.



   Der in der Vorrichtung entwickelte Betriebsdampf wird durch das   Abdampfrobr    9 einer Dampfleitung   zugefahrt,    während das Kondenswasser durch die Rohre 8 einem   Kondenstopf    zugeleitet wird.



   Die Vorrichtung kann auch als Konden  sationsapparat    verwendet werden, indem die   Verschlusshaube    3 berieselt wird, so dass eine Verfliissigung des im Fliissigkeitsbehälter   1    eingeschlossenen Dampfes eintritt.



   Die Vorrichtung kann nicht nur in der   Milchwirtschaft,      soudera    auch in andern Zweigen der chemischen Technik Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Herstellung fester Substanzen aus Flüssigkeiten vermittelst WVärme, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einem trichterartigen Aufsatz abgeschlossener heiz- barer Fliissigkeitsbehälter ausser dem Zuführ- rohr für die Flüssigkeit sowohl eine in einem gewissen Abstand von dem Aufsatz angeordnete Verschlusshaube besitzt, als auch ein absehliessbares Abführrohr, durch welches die irn Behälter eingedickte Flüssigkeit zwecks Trocknung auf der genannten Verschlolsshaube ausgebreitet werden kann.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusshaube eine Wellung aufweist, um eine vergrösserte Trocknungsoberfleche zu gewinnen.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Aufsatz des Behälters und der Verschlusshaube einge schlossene Hohlraum sowohl eine Ablei tung für den Abdampf, als auch für das Eondenswasser besitzt.
CH133790D 1928-01-31 1928-01-31 Vorrichtung zur Herstellung fester Substanzen aus Flüssigkeiten mittelst Wärme. CH133790A (de)

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