CH129155A - Fahrradantrieb. - Google Patents
Fahrradantrieb.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
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- B62M11/04—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
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Description
Fahrradantrieb. Die Erfindung betrifft einen Fahrradan trieb mit einem wahlweise durch Kuppeln mit der Tretkurbelwelle direkt verbindbaren oder mittelst eines ins Langsame übersetzen den Getriebes antreibbaren Kettenrad, und einem einzigen Verstellorgan für die Um kupplung..
Der Fahrradantrieb gemäss der Erfin dung unterscheidet sich bekannten gegen über dadurch, dass von zwei Räderpaaren, welche die Übersetzungsmittel bilden, das eine ein eine Einheit darstellendes, seitlich des Tretkurbelgehäuses festgelagertes Vor gelege ist, die Tretkurbelwelle innerhalb des Tretkurbelgehäuses nur eine das Verstell organ darstellende Kupplungsmuffe trägt und von dem anderen Räderpaar, welches die Tretkurbelwelle als Achse hat, das klei nere Rad auf der Tretkurbelwelle festsitzt, während das grössere selbsttätig nur dann mit dem Kettenrad gekuppelt ist,
wenn durch die Kupplungsmuffe die direkte Kupplung zwischen Tretkurbelwelle und Kettenrad aufgehoben ist, wogegen dieses grössere Rad bei direkter Kupplung ein Vor- eilen des Kettenrades ihm gegenüber ge stattet.
Auf der Zeichnung ist von den zahlrei chen möglichen Ausführungsformen des Er findungsgegenstandes ein Beispiel veraas- schaulicht.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch das Kur belgetriebe des Fahrrades; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1; Fig. 3 ist eine Einzelheit der Kupplung in der Richtung des Pfeiles B (Fig,. 2) ge sehen, und Fig. 1 ist ein Teil des Getriebes.
1 ist die Tretkurbelwelle des Fahrrades mit den Tretkurbeln 2 und dem Kettenrad 3, das in üblicher Weise mittelst einer auf der Zeichnung nicht dargestellten Kette auf das Hinterrad 4 des Fahrrades treibt.
Das Kettenrad 3 sitzt lose drehbar auf der Welle 1 und ragt mit Zähnen 5 seiner Nabe 6 in das Tretkurbelgehäuse 7, in dem mittelst Kugellagern 8 die Kurbelwelle 1 in der gewohnten Weise gelagert ist. Im Kurbelgehäuse 7 sitzt auf der Welle 1 verschiebbar, jedoch gegenüber der Welle nicht verdrehbar, eine Kupplungsmuffe 9, welche in die Zähne 5 passende Zähne 10 besitzt und unter dem Ei influss einer Schrau benfeder 11 steht. In dieser Kupplungs muffe gleitet ein Ringsegment 12, das mit einer schlitzförmigen Nut 13 versehen ist. In diese Nut greift ein Zapfen 14, der exzentrisch an einer Welle 15 sitzt.
Auf der Welle 15 ist eine Rillenscheibe 16 fest, in deren Rille ein nicht dargestelltes Zug organ befestigt ist. Dieses Zugorgan führt zu einem ebenfalls nicht dargestellten Ver- stellhebel, wie solche bei Wechselüberset zung an Fahrrädern üblich und nahe der Lenkstange am Fahrradrahmen angeordnet sind.
Auf der Welle 1 sitzt, ferner lose dreh bar ein Zahnrad 17, das einen in einer Boh rung 18 parallel zur Welle 1 verschiebbaren Bolzen 19 aufweist, welcher unter der Wir kung einer Feder 20 steht. In der Bewe gungsbahn des Bolzens 19 befinden sich an einer flanschartigen Erweiterung 6' der Nabe 6 zwei einander diametral gegenüber liegende Vertiefungen 21, aus deren Grund nach einer Richtung je eine Schrägfläche 22 gegen die Stirnfläche der Planschartigen Er weiterung 16' ansteigt (Fig. 4). Neben dem Zahnrad 17 sitzt ein Zahnrad 2'3 fest auf der Welle 1, welches Zahnrad im Durch messer etwas kleiner als dasjenige 17 ist.
24 ist ein Gehäuse, welches die Zahn räder 17 und 23 einschliesst und einerseits an der Welle 1. geführt, anderseits mittelst eines Armes 25 an einem Arm der unteren Hinterradgabel des Fahrrades befestigt ist. In diesem Gehäuse 24 ist ein Lagerbolzen 26 vorgesehen, auf dem lose drehbar zwei fest miteinander verbundene Zahnräder 27, 28 sitzen. Das kleinere dieser Zahnräder, 27, greift in das Rad 17, dessen Durchmesser grösser ist als derjenige des Rades 27, und das grössere, 28, in das Rad 23 ein, dessen Durchmesser kleiner ist als derjenige des Rades 28. Die Wirkungsweise des beschriebenen Fahrradantriebes ist folgende: Beim Drehen der Welle 1 treibt das Zahnrad 2'3 dasjenige 28, dieses das Zahn rad 2 7 und dieses wieder das Zahnrad 17 an.
Infolge der erwähnten Grössenverhältnisse der Zahnräder zueinander wird hierbei die Winkelgeschwindigkeit immer kleiner. das heisst das Zahnrad 17 dreht sich langsamer als die Welle 1. Ist nun die Kupplungs muffe 9 ausgerückt, wie dies in Fig. 1 dar gestellt ist, indem das an der Rillenscheibe 16 befestigte Zugorgan mittelst des genann ten nicht dargestellten Verstellhebels ge spannt ist, so greift der Bolzen 19 in eine der Vertiefungen 21 ein und nimmt dadurch das Kettenrad 3 mit. Das Kettenrad 3 bleibt dann hinter der Drehgeschwindigkeit der Welle 1 zurück.
Wird der Verstellhebel umgelegt und da durch das Zugorgan losgelassen, so bringt die Feder 11 die Kupplungsmuffe 9 mit ihren Zähnen 10 mit den Zähnen 5 in Ein griff, indem hierbei die Welle 15 mit dem Zapfen 14 sich entsprechend dreht. Dadurch wird das Kettenrad 3 mit der Welle 1 ge kuppelt, so dass, sich dasselbe nun bei glei cher Geschwindigkeit der Tretkurbeln 2, wie vorher, schneller dreht, die Übersetzung auf das Hinterrad .also grösser ist als, vorher.
Bei der direkten Kupplung des Ketten rades 3 mit der Welle 1 gleitet der Bolzen 19 an der Stirnfläche der flanschartigen Er weiterung 6', indem das Zahnrad 17 in der Drehung hinter dem Kettenrad 3 zurück bleibt. Hierbei schnappt der Bolzen 19 je weils in eine der Vertiefungen 21 ein und wird durch die Schrägfläche 22 wieder aus derselben heraus auf die Stirnfläche der Er weiterung 6' geleitet.
Durch Auswechseln der Räder des Cber- setzungsgetriebes 23, 28,<B>27,</B> 17 kann die Übersetzung geändert werden.
Der Fahrradantrieb kann sowohl in neu zu erstellende Fahrräder, als auch sehr ein fach in schon hergestellte Fahrräder nach träglich eingebaut werden. Durch die Vereinigung des Räderpaares 17, 23 zu einem Ganzen kann die räumliche Ausdehnung dieses Räderpaares in achsialer liichtung auf das denkbar kleinste Mass be schränkt werden.
Die körperliche Trennung der Kupplungsmuffe 9 von dem Zahnrad 23, (ias mit ihr unverdrehbar verbunden ist, er möglicht die Kupplungsmuffe so klein im Durchmesser zu halten, dass sie in dem Tret- ,zurbelgehäuse eines Fahrrades der ge- bräuchlichen Bauart untergebracht werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fahrradantrieb mit einem wahlweise durch Kuppeln mit der Tretkurbelwelle di rekt verbindbaren oder mittelst eines ins L < ing,same übersetzenden Getriebes .antreib- Ee"iren Kettenrad, und einem einzigen Ver- tellorgan für die limkupplung, dadurch ge- ':ennzpichnet, dass von zwei Räderpaaren, welche die Übersetzungsmittel bilden, das eine ein eine Einheit darstellendes, seitlich des Tretl@urbelgehäuses festgelagertes Vor- ?M ist, die Tretkurbelwelle innerhalb des Tretkurbelgehäuses nur eine das Verstell organ darstellende Kupplungsmuffe trägt und von dem anderen Räderpaar, welches die Tretkurbelwelle als Achse hat, das klei nere Rad auf der Tretkurbelwelle festsitzt, während das grössere selbsttätig nur dann mit dem Kettenrad gekuppelt ist, wenn durch die Kupplungsmuffe die direkte Kupplung zwischen Tretkurbelwelle und T@ettenrad aufgehoben ist,wogegen dieses grössere Rad bei direkter Kupplung ein Vor- eilen des Kettenrades ihm gegenüber ge stattet. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Fahrradantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Verstel lung der Kupplungsmuffe (9) ein Zug organ dient; welches mittelst einer Welle (15) und eines Exzenterzapfens (14) auf die Kupplungsmuffe wirkt. 2.Fahrradantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Nabe des Kettenrades (3) Vertiefungen (21) angeordnet sind, die Schrägflächen (22) aufweisen und mit wenigstens einem Kupplungsbolzen (19) des; grösseren (17) der beiden auf der Tretkurbelwelle sit zenden Getrieberäder zusammenwirken, derart, da-ss eine der Vertiefungen bei von der Tretkurbel gelöstem Kettenrad letz teres mit dem grösseren Getrieberad (17) kuppelt,während bei mit der Tretkurbel welle gekuppeltem Kettenrad die Schräg flächen ein Nacheilen des Getrieberades durch Herausgleiten des Kupplungsbol zens aus den Vertiefungen gestatten. 3. Fahrradantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Räderpaare (17, 23 und 27, 28) von einem Gehäuse (24) umgeben sind, wel ches einerseits an der Tretkurbelwelle (1) geführt, anderseits an einem Teil des Fahrradgestelles befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH129155T CH129155A (de) | 1927-09-06 | 1927-09-06 | Fahrradantrieb. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH129155T CH129155A (de) | 1927-09-06 | 1927-09-06 | Fahrradantrieb. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH129155A true CH129155A (de) | 1928-12-01 |
Family
ID=4387562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH129155T CH129155A (de) | 1927-09-06 | 1927-09-06 | Fahrradantrieb. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH129155A (de) |
-
1927
- 1927-09-06 CH CH129155T patent/CH129155A/de unknown
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