DE536514C - Vierganggetriebe, insbesondere fuer Motorraeder - Google Patents

Vierganggetriebe, insbesondere fuer Motorraeder

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DE536514C
DE536514C DE1930536514D DE536514DD DE536514C DE 536514 C DE536514 C DE 536514C DE 1930536514 D DE1930536514 D DE 1930536514D DE 536514D D DE536514D D DE 536514DD DE 536514 C DE536514 C DE 536514C
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DE
Germany
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wheel
wheels
loose
shaft
keyed
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Expired
Application number
DE1930536514D
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English (en)
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Sturmey Archer Gears Ltd
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Sturmey Archer Gears Ltd
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles

Description

  • Vierganggetriebe, insbesondere für Motorräder Die Erfindung bezieht sich auf ein Vierganggetriebe, welches insbesondere für Motorräder geeignet ist und aus vier Paaren von ständig im Eingriff stehenden Zahnrädern zwischen einer Hauptwelle und einer Vorgelegewelle besteht, wobei ein Rad eines jeden Paares lose und das andere verkeilt ist und die losen und die verkeilten Räder auf jeder Welle abwechseln.
  • Während bei den bekannten Vierganggetrieben der beschriebenen Art zum Verschieben der Zahnräder besondereKupplungsglieder vorgesehen sein mußten und ferner mindestens zwei Räder auf jeder Welle gleitbar ausgebildet waren, wird dies gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß das verkeilte Rad jedes inneren Paares gleitbar und mit Kupplungszähnen an beiden Seitenflächen versehen ist, die mit entsprechenden Seitenzähnen der losen Räder kuppelbar sind. Als Kuppelorgan der längsverschieblichen Zahnräder mit den losen Zahnrädern ist eine drehbare Nockenscheibe vorgesehen, die entweder mittels eines auf der Nockenscheibenachse befestigten Stirnrades und einem mit diesem kämmenden Zahnsektor oder mittels des auf der N ockenscheibenachse angeordneten Sonnenrades eines Planetenrädergetriebes und dessen Innenzahnkranz mittelbar oder unmittelbar mit dem Handhebel verbunden ist. Die erfindungsgemäße Ausbildung macht somit besondere Kupplungsglieder zum Verschieben der Zahnräder entbehrlich, und es ist auch nur ein Rad an jeder Welle gleitbar ausgebildet. Es kann daher das Getriebe in einem einfachen und festen Gehäuse untergebracht werden, und es ist wegen seiner Einfachheit ganz besonders für die Verwendung an Motorrädern geeignet.
  • Auf den beiliegenden Zeichnungen zeigt Abb. i den vertikalen Längsschnitt eines Motorradgetriebes nach der Erfindung, Abb. a einen Querschnitt desselben, Abb. 3 den horizontalenLängssehnitt durch den Steuerungsteil des Getriebes, Abb. q. und 5 eine Teilansicht und einen Schnitt des Steuerungsteiles und Abb.6 eine Vorderansicht der Nockenscheibe.
  • Das Viergangwechselgetriebe nach der Erfindung besitzt eine an ihrem einen Ende mit dem Trieb- oder getriebenen (nicht dargestellten) Element verbundene Hauptwelle a, eine Vorgelegewelle b, die parallel zur Hauptwelle liegt, und eine auf der Hauptwelle drehbare Buchse c, die mit dem in Abb. i als Kettenrad d gezeigten Trieb- oder getriebenen Teil verbunden wird. Die Haupt- und die Vorgelegewelle sind an einem Teile ihrer Länge in a1 und b1 genutet, und auf beiden Wellen sind vier Paare von konstant im Eingriff stehenden Zahnrädern e, f, g, h, i, j und k, l angeordnet, welche zwei äußere und zwei innere Paare bilden. Ein Rad eines jeden Paares ist verkeilt und das andere drehbar; die verkeilten und die drehbaren Räder wechseln auf -jeder Welle ab.
  • Das Rad e eines der äußeren Paare ist mit seiner Welle a verkeilt und das andere, f, lose auf der Welle b gelagert, wobei beide gegen seitliche Verschiebung gesichert sind. Das Rad f ist mit öffnungen f 1 ausgestattet. Das folgende innere Paar umfaßt ein auf der Hauptwelle loses und gegen Seitenverschiebung gesichertes Rad g, das mit Ansätzen g1 auf der einen Seitenfläche ausgestattet ist, und ein gegenüber der Welle verdrehungssicher, jedoch längsverschiebbar auf der Vorgelegewelle gelagertes Rad k, so daß es mit den benachbarten Rädern f, j gekuppelt werden kann und zu diesem Zwecke mit Ansätzen hl, h2 an beiden Seitenflächen versehen ist. Das dritte Paar besteht aus einem auf der Hauptwelle längsgleitbar, jedoch gegenüber dieser verdrehungssicher angeordneten Rad i, welches mit seinen benachbarten Rädern g, k mittels an seinen Seitenflächen vorgesehener Ansätze il, i2 in Eingriff gebracht werden kann, und einem lose drehbar, jedoch gegen Seitenverschiebung gesicherten, auf der Vorgelegewelle angeordneten Rad j, das mit Ansätzen j1 auf der- einen Stirnseite ausgestattet ist. Das vierte Paar umfaßt ein Rad k auf der Hauptwelle, das mit der Buchse c verkeilt ist oder mit dieser aus einem Stück besteht und das mit Ansätzen k1 auf seiner Innenseite ausgestattet ist, und ein Rad 1, das mit der Vorgelegewelle verkeilt ist, wobei beide gegen seitliche Verschiebung gesichert sind.
  • Nur die Räder h, i können seitliche, Bewegungen ausführen; also eines von jedem Innenpaar, wobei eines auf der Haupt- und eines auf der Vorgelegewelle angeordnet ist.
  • In der in Abb. i bis 3 gezeigten Form ist das Getriebe in einem durch Bolzen zusammengehaltenen Gehäuse untergebracht, es kann aber auch anders abgedeckt sein und auch für andere Zwecke als für Motorräder verwendet werden.
  • Angenommen, daß die Hauptwelle a das treibende (Antrieb empfangende) Element und die Buchse c das getriebene (Übertragungs-) Element ist, so sind die Räder in neutraler Stellung (nicht treibend) dargestellt. Die vier Geschwindigkeiten werden dann, jeweils von der neutralen Stellung ausgehend, wie folgt erhalten Grund- oder erste Geschwindigkeit. Das Rad h wird gegen das Rad f längsverschoben und kommt mit diesem durch die Öffnungen f l und Ansätze hl in Eingriff. Der Antrieb geht dann von der Welle a, den Rädern e, f und h, der Welle b und den Rädern l und k zur Buchse c.
  • Zweite Geschwindigkeit. Rad i wird längs gegen das Rad g verschoben und wird mit diesem durch die Ansätze g1, il gekuppelt. Der Antrieb geht dann von der Welle a, Räder i, g und 1a, Welle b und Räder L und k zur Buchse c.
  • Dritte Geschwindigkeit. Rad h wird längs gegen das Rad j verschoben und mit diesem durch die Ansätze lkl, il gekuppelt. Der Antrieb geht dann durch Welle a, Räder i, j und lt, Welle b und Räder L und k zur Buchse c.
  • Vierte oder Kopfgeschwindigkeit. Rad i wird längs gegen das Rad k verschoben und mit diesem durch die Ansätze il, k1 gekuppelt. Der Antrieb geht dann durch die Welle a und die Räder i und k zur Buchsec. Die Vorgelegewelle läuft während dieses Ganges leer.
  • Wenn gewünscht, kann die Buchse c das treibende und die Welle a das getriebene Element sein, ohne daß wesentliche Änderungen eintreten. Ebenso kann auch, wenn gewünscht, ein beliebiger Kickstarter angeschlossen werden, welcher zweckmäßig über das Rad f wirkt.
  • Die Bewegung dieser Räder, also Geschwindigkeitswechsel, wird erreicht mittels einer drehbaren Nockenscheibe ;n, die im Getriebegehäuse n gelagert ist. Die Nockenausschnitte ml der Scheibe stehen im Eingriff mit Ansätzen o1 der Getriebeträger o, wie an sich bekannt ist. Es ist nun festgestellt, daß der Grad der Winkelbewegung der Nockenscheibe, welcher notwendig ist, um die entsprechenden Stellungen der verschiebbaren Räder h und i für die vier Gangwechsel zu erhalten, gewöhnlich die wünschenswerte Grenze von Winkelbewegung des Gangwechselhebels überschreitet, und die Erfindung sieht auch verbesserte Mittel zur Steuerung der Nockenscheibe durch den Handhebel vor.
  • Bei der in Abb. q. und 5 gezeigten Ausführung besteht der Gangwechselmechanismus aus einem Planetengetriebe, welches sich aus einem auf der Achse der Nockenscheibe m festsitzenden Stirnrad p, einem zentrisch zum Rad p liegenden Innenzahnrad q, welches direkt oder indirekt mit dem Handhebel r verbunden ist, und zwischengeschalteten, mit dem Rad p und dem Innenzahnrad q kämmenden Planetenrädern s zusammensetzt. Das Verhältnis des Rades p zum Kranz q ist dasselbe wie jenes der Winkelbewegung der Nockenscheibe m zur Bewegung des Handhebels r.
  • Bei der Ausführung nach Abb. i bis 3 besteht der Gangwechselmechanismus aus einem auf der Achse der Nockenscheibe m festsitzenden Stirnrad t und einem Zahnsektor zt, mit welchem dieses im Eingriff steht und der direkt oder indirekt mit dem Handhebel r verbunden ist.
  • Diese Steuerungseinrichtung zur Erzielung des Gangwechsels kann an allen Arten von Getrieben angewendet werden, welche eine andere als vorstehend beschriebene Nockenscheibs besitzen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vierganggetriebe, insbesondere für Motorräder, bestehend aus vier Paaren von ständig im Eingriff stehenden Zahnrädern zwischen einer Hauptwelle und einer Vorgelegewelle, wobei ein Rad eines jeden Paares lose und das andere verkeilt ist und die losen und verkeilten Räder auf jeder Welle abwechseln, dadurch gekennzeichnet, daß das verkeilte Rad (h bzw. i) jedes inneren Paares (1a, g bzw. i, j) gleitbar und mit Kupplungszähnen (hl, h2 b7 ,W. il, i2) an beiden Seitenflächen versehen ist, die mit entsprechenden Seitenzähnen (f1, j1 bzw. g1, k1) der losen Räder (f, j bzw. g, k) kuppelbar sind.
  2. 2. Vierganggetriebe nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß als Kupplungsorgan der längsverschieblichen Zahnräder (h, i) mit den losen Zahnrädern (f, g, j, k) eine drehbare Nockenscheibe (in) vorgesehen ist, die mittels eines auf der Nockenscheibenachse befestigten Stirnrades (t) und einem mit diesem kämmenden Zahnsektor (u) unmittelbar oder mittelbar mit dem Handhebel (r) verbunden ist.
  3. 3. Vierganggetriebe nach den Ansprüchen t und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Nockenscheibenachse das Sonnenrad p eines Planetenrädergetriebes (s, p, q) angeordnet ist, dessen Innenzahnkranz (q) unmittelbar oder mittelbar mit dem Handhebel (r) verbunden ist.
DE1930536514D 1930-02-22 1930-08-06 Vierganggetriebe, insbesondere fuer Motorraeder Expired DE536514C (de)

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