Teilnehmer-Anrufvorrichtung für selbsttätige Telephonanlagen. Es sind bereits Teilnehmer-Anrufvor- richtungen für selbsitätige Telephonanlagen bekannt, bei welchen der Teilnehmer zur Betätigung der Vorrichtung einen Finger in ein über der einzustellenden Nummer befind liches Loch eine Fingerscheibe einsetzt und die Fingerscheibe entgegen der Wirkung <B><I>kn</I></B> einer Feder soweit dreht, bis sein Finger ,in einen Anschlag anstösst, so dass beim Los lassen die Fingerseheibe in die Ausgangs stellung zurückkehrt und hierbei der Zahl hinter dem Loch,
in welches der Finger zu erst eingesetzt wurde, entsprechende Strom stösse erzeugt werden.
Die Erfindung betrifft nun eine Teil- nehmer-Anruivorriehtung, bei welcher die Fingerscheibe die Drehung einer Achse ver ursacht, welche einen Arm zum Öffnen von Arbeitskontaktfedern trägt, und bezweckt vor allem die Schaffung einer gut funktio nierenden, mechanisch widerstandsfähigen Anrufvorrichtung, welche bedeutend laut loser als die bisher auf dem Markt befind- liehen Anrufvorrichtungen wirken soll.
Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die Achse nebstdem einen Arm trägt, durch welchen Stromstossfedern wäh rend eines bestimmten Teils der Finger- scheibenbewegung aus der Bewegungsbahn eines Stromstossnockens entfernt werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der Zeichnung darge stellt, und zwar zeigt Fig. <B>1</B> eine Vorderansicht der Teil- nehmer-Anrufvorrichtung, und Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht derselben mit weggenommener Fingerscheibe, Zahlen scheibe und Anweisungsschild; Fig. <B>3</B> und 4 zeigen die Rückansichten der Anrufvorrielitung, und zwar in Ruhe lage und in Arbeitsstellung mit gegen den Anschlag angelegtem Fingerlocli <B>5;
</B> Fig. <B>5</B> zeigt eine Seitenansicht der An- rufvorrielitung ohne Stromstossnochen und Regler, von B nach A in Fig. <B>3</B> gesehen; Fig. <B>6</B> zeigt eine Einzelheit der Federn zur Befestigung der Zahlensc'heibe in ihrer Lage; Fig. <B>7</B> zeigt den Stromstossnocken nebst <B>C</B> auf der gleichen Achse aufgesetztem Zahn rad in Seitenansicht, während Fig. <B>8</B> einen Schnitt durch den Regler zeigt;
Fig. <B>9</B> zeigt einen Schnitt nach Linie -4-,PD in Fig. 2 mit aufgesetzter Finger- #n seheibe, Zahlenscheibe und Anweisungs schild, und die Fig. 10, 11, 152, <B>13</B> und 14 zeigen Einzel heiten der Anbringun"", des Anweisungs schildes.
Die in Fi-. <B>1</B> darwestellte Alirufvorrich-- inn- weist die übliche Fincrerscheibe <B>1</B> mit zehn, von<B>1</B> bis<B>0</B> in der üblichen Reihen- folg- numerierten FingerMehern 2 auf. In der Mitte dpr Fingerscheibe<B>1</B> ist eine Einrichtunc <B>3</B> für ein Anweisungsschild <B>n</B> vorgesehen, welche nachstehend beschrieben %verden wird.
Hinter der Fingerscheibe sitzt eine Zahlensehpibe 4, deren Zahler, man durch die Fingerlöcher 2 hindurch sehen kann, und -unten ist der übliche Fingeran schlag<B>5</B> vorgesehen. Dio Betätigung ist die <B>g</B> cr e <B>l</B> iche wie bei den ge-wöhnlichen, in auto- matisehen Telephonanlagen verwendeten Teil- nehmer-Anrufvorrichtung D,
indem zur ller- C s stellung eines Anrufes der Teilnehmer seinen Finger in das Loch unmittelbar über der rzahl auf der Zahlenscheibe einsetzt, welche 'Lt dein Wert der Stelle der zu wählenden Teil nehmernummer.
welche angerufen werden soll, entspricht, die Fingerseheibe <B>1</B> im Sinne des Uhrzeigers dreht, bis der Finger am Fin(Yeranschlao, <B>5</B> anstösst und dann die Fingerscheibe loslässt, welche hierauf in ihre normale Stellung zurückkehrt und ein An zahl Stromstösse #ents-Prechend der Zahl hinter dem Fingerloch, in welches der Teilnehmer zuerst seinen Finger eingesetzt hatte, erzeugt.
Die mechanische Anordnunu der Vor richtung ist aus den: Fig. <B>92</B> bis<B>9</B> ersichtlich. Die Fingerscheibe -It ist aus einem einzigen Pressstii#-Ii# von verhältnismässig dünnem Blech gestanzt, welches durch die Art der AusstanzLing der Fingerlöcher verstärkt ist. Nebstdem bietet diese Art der Ausstanzung der Fingerlöcher dem angepressten Finger eine breitere AnlageflUche, da sieh die Loch ränder auf eine bedeutend grössere Strecke als die Metalldiehe einwärts erstrecken.
Die Fingerscheibe<B>1</B> ist mittelst einer Schraube<B>7</B> auf der Achse<B>6</B> befestigt. Die Achse<B>6</B> 'hat am einen Ende einen dickeren Teil 21 und endigt in eine Scheibe<B>8,</B> welche -nicht voll ständig kreisförmig ist-, indem sie zwei ab geflachte Seiten hat-, welche in ein ent sprechend geformtes Loch in der Zahlen scheibe<B>1</B> passen. Auf der Achse ist eben falls eine Scheibe<B>9</B> befestigt, deren Form am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Diese zweite Scheibe, welche einen bedeutend grösseren Durchmesser hat und ziemlich dick ist, ist mit einem Ansatz<B>10</B> versehen, wel cher mit einem Anschlag<B>11</B> in Berührung kommen kann, der am Fingeransehlagsstück <B>25</B> vorgesehen ist, und welcher derartig aus- (rebildet K dass er die Rück-bewegung beim Wählen aufhält und die Stösse aufnimmt, welche indessen dadurch reduiziert werden, dass' zwei Fiberscheiben 12 und<B>13</B> (Fig. <B>9)</B> vorgesehen sind, welche infolge der Wirkung der Vertikalfeder 14,
welche die Achse<B>6</B> aufwär#'s L zu drüeken bestrebt ist, Reibung verursachen.
Die, Scheibe<B>9</B> trägt einen Zapfen<B>15</B> für eine Klinke<B>16,</B> sowie eine leichteSchraabenfeder <B>17,</B> -welche die Klinke in Eingriff mit den Zähnen eines Schalt rades<B>18 hält.</B> Das Sehaltrad <B>18</B> ist aus einem Stück mit einem Zahnrad<B>19,</B> wie aus Fig. <B>9</B> ersichtlich, und ist mit einer zentralen Bohrung versehen, so dass es frei auf einem an der C-rrundplatte des Gehäuses 20 be festigten Teil 121 sieh drehen kann. Der Zapfen 121 bildet nicht nur ein inneres Lager für das Schalt- und Zahnrad, sondern auch ein Führungslager für die Achse<B>6.</B>
Das Zahnrad'19 ist in Eingriff (Fig. <B>22)</B> mit einem Zahnkolben 22, der auf einer Achse<B>23</B> befestigt ist, die in einem Lager an einem Fortsatz 24 des Fingeranschlagsstückes <B>25</B> und in einer Brücke<B>26</B> (Fig. <B>7)</B> gelagert ist, welche an die, Grundplritte des Gehäuses 20 angenietet ist.
Die Achse 239 trägt ausser flem Zahnkolben 22 ein Schneckenrad<B>27</B> und einen Stromstossnocken <B>28.</B> Der Stromstoss- nocken <B>28</B> besteht aus hartem Isolations material, zum Beispiel aus Bakelit, und ist zwischen zwei auf dem Ende der Achse<B>23</B> aufgesehraubten Muttern<B>29, 30</B> befestigt-, die Mutter<B>29</B> ist an ihrer obern Fläche ge- t' rippt, um eine Verdrehung des Nockens gegen die Mutter zu verhindern.
Die Mutter<B>30</B> drückt den Stromstossnocken mittelst der Unterlagsscheibe <B>31</B> gegen die Mutter<B>29.</B> Das Schnechenrad <B>27</B> ist besonders ausgebildet, ,im die Reibung und das Geräusch auf ein Minimum zu reduzieren. Dasselbe besteht aus zwei Scheiben<B>32</B> und<B>33</B> aus harter Phosphorbronze, zwischen welchen eine Fiber- seheibe 34 eingelegt ist. Diese Scheiben sind auf ein-.
Nabe<B>35</B> aufgeschoben und zu- sammengepresst tind mit geeigneten Zähnen zum Einuriff mit- der Schnecke<B>ä6</B> auf der <B>b</B> Reglerwelle <B>37</B> versehen (Fig. <B>3,</B> 4 und<B>8).</B> Der Zahnholben <B>292,</B> die Achse<B>23</B> tind die Nabe<B>35</B> (Fig. <B>7)</B> können aus einem einzigen MeLLa.11.,;tiielz gedreht sein, welches den Quer schnitt des Zahnkolbens, 22 hat.
Die Brücke <B>26</B> hat- an einer Seite einen Ansatz, welcher, wie in Fig. 4 dargestellt, als Lagerung für die Sehneckenwell#, <B>37</B> dient, -n"ähreend die Stütz(<B>'8</B> ff ZD <B>-</B> f-) ir das and:#re Lacer derselben aus der Grundplatte des Gehäuses<B>9-0</B> herausoe- n drückt ist.
Zwecks Verringerung), derReibung weisen die La-er der Reglerwelle eine be sondere Ausbildung auf, wi## in Fig. <B>8</B> dar- Olestellt. Diese besteht darin, dass in der Lagerschraube 41 tind in der Reglerhülse 42 le _IL auf Weise be' sti-'f, Stahlkugeln <B>39</B> und -10 angeordnet sind.
Die Schraube 41 ist durch eine Mutter 43 in ihrer Lage "e <B>n</B> halten, während die Reglerhülse 41.) durch eine Mutter 44 festgehalten wird. Die Regler- #"7elle <B>37</B> aus ,gehärtetem Stahl hat abge flachte, polierte Enden, welche mit den Chromstahlku.Creln <B>39</B> und 40 in reibungs losem Eingriff stellt. Die Welle<B>37</B> hat eine Verdickung 45, eine Plattfeder mit zwei Armen 46 und 47 ist Über eine Schulter gegen den Ansatz 45 gepresst, so dass die Feder, wie in Fig. <B>8</B> gezeigt, in Stellung gehalten ist.
Die Arme 46 und 47 haben an ihren Enden aufgenietete Messingkappen 48 und 49, welche besondere Einsatzstiiel-,e <B>50</B> und <B>51</B> aus Fiber haben. welche aus den Kappen 48 und 49 hervorragen, so dass sie bei grosscr Geschwindigkeit der sieh drehenden Regler- welle unter dem Einfluss der Zentrifugal kraft an die innere Fläche der Reglerhülse 42 zum Anliegen kommen; die Fibereinsätze bewirken hierbei eine äusserst wirksame, ge räuschlose Regelung.
Die Antriebsfeder 14 der Anrufvorrich tung ist, wie in Fig. <B>9</B> ersichtlich, mit einem Rohr<B>52</B> zusammengebaut, sowie mit einem Teil<B>53</B> mit Armen zur Betätigung der Kon taktfedern, wie in Fig. <B>3</B> dargestellt. Die Ausbildung dieser Anordnung ist folgende: Das Rohr<B>52</B> ist an seinem obern Ende abgesetzt und geschlitzt, wie in Fig. <B>3</B> dar gestellt.
Im Schlitz liegt das Ende der Feder 14, welches so gedreht ist, dass es diametral quer zur Spiralieder liegt. Über den dünneren Teil ist der die Kontaktiedern betätigende Teil<B>53</B> geschoben, und darüber ist das um- gebördelte Ende des Rohres, so dass die Fe der, das Rohr und der Teil<B>53</B> eine Einheit-. bilden.
Die Form des die Kontaktfedern be- tätigenden Teils<B>53</B> ist in Fig. <B>3</B> und 4 im Grundriss und in Fig. <B>5</B> im Aufriss darge stellt. Das untere Ende der Feder ist an einem der Haken 54 (Fig. 4 und<B>9)</B> gehalten, welche durch Herausstanzen aus einer Scheibe<B>55</B> gebildet sind, die mit Zungen<B>56</B> (Fig. <B>6)</B> versehen ist, die durch Löcher<B>57</B> in der Grundplatte des Gehäuses 20 und ent sprechende Löcher im Federstück<B>58</B> hin durch treten.
Diese Zungen<B>56</B> sind umge- boo,en und dienen zu--.- Befestigung des Feder stückes<B>58</B> und der Platte<B>55</B> an der Grund platte des Gehäuses 20. Die Feder<B>58</B> dient dazu, die Zahlenscheibe 4 in ihrer Stellung festzuhalten, und ist zu diesem Zweck mit hahenförmigen Enden 112 versehen, welche über den aufgebogenen Innenrand <B>113</B> der ZaUlenscheibe gebogen und in Aussparungen eingelegt sind.
Auf diese Weise wird ein Drehen der Zahlenscheibe verhindert und dieselbe gleichzeitig mit dem Gehäuse zu- sammengehalten. Das obere Ende der Achse <B>6</B> ist mit einem Sehlitz <B>59</B> versehen, welcher bei<B>60</B> in der Umfangsrichtung erweitert ist, so dass er einen Bajonettverschluss bildet.
Das Ende der Feder 14, welches sich am obern Ende der Feder diametral über dieselbe er streckt, das heisst jenes Ende, an welchem das Rohr<B>52</B> befestigt ist, wird, nachdem das andere Ende an einen der Haken 54 einge hängt worden ist, entgegen dem Druck der Feder im Schlitze<B>59</B> abwärts gedrückt und durch eine leiehte Drehung wird die Ver längerung von<B>60</B> erfasst, und hierdurch ist die Feder in ihrer Lage befestigt.
Die Fe derstärke kann um volle Windungen leicht, geregelt werden, oder wenn eine feinere Re- "elu ng erwünscht ist, kann diese dadurch erreicht werden, dass man die Feder mit dem einen oder derä andern Haken 54 in Eingriff bringt. Überdies ist die Feder<B>6</B> in ihrer Lage bestrebt, einen Druck auszuüben, um die Scheibe<B>9</B> gegen die Fiberscheibe <B>122</B> zu pressen, welche ihrerseits gegen die Schalt- Zahnradeinheit <B>18, 19</B> dri-ickt. Diese drückt wiederum gegen die Fiberscheibe <B>13</B> und gegen die Grundplatte des Gehäuses 20.
Es ergibt sich infolgedessen bei der Drehung eine gewisse Reibung, welche dazu beiträgt, das Geräusch und in einem gewissen Masse die Stösse zu vermindern, welche sich ergeben, wenn die Anrufvorrichtung auf der Rück- hehr zur Normalstellung plötzlich zur Ruhe <B>C</B> ;rebracht wird.
Das Fingeransclilagstück <B>25</B> besteht au- einem einzigen Pressstück, wel ches direkt an der Grundplatte des Gehäuses 20 befestigt und mit vier Ansätzen versehen ist, dem Ansatz 24, welcher aufwärts- und dann umgebogen ist, so dass er eine Lage- iung für die Achse<B>23</B> des Stromstossnockens bildet, dem Ansatz<B>61,
</B> welcher ebenfalls rechtwinklig zur Grundplatte aufwärts ge stellt ist und einen Anschlag<B>11</B> trägt zum Anhalten des Fortsatzes <B>10</B> der Scheibe<B>9</B> und infolgedessen zum Anhalten des ganzen be weglichen Teils bei der Rückhehr der Anruf- vorrichtuno, in die Normalstellung und mit einem Ansatz<B>62</B> von der in Fig. 2 darge stellten Form, welcher dazu dient, die Ver- längerung <B>63</B> der Klinke<B>16</B> zu erfas#,eii, wenn dir, Anrufvorrichtun- in die Normal stellung zurückkehrt, und"welche in dieser Beziehung ebenfalls zur Verminderung des Stosses beiträgt,
während der vierte Ansatz der Fingeranschlag<B>5</B> ist, welcher ebenfalls rechtwinklig zur Grundplatte steht und dann derart abgebogen ist, dass er das Zahlenrad<B>1</B> umgeht und die in Fig. <B>5</B> gezeigte Lage ein nimmt, so dass er den Finger bei der Betä tigung der Anrufvorrichtung anhält.
Wie in Fig. <B>3</B> und 4 dargestellt, trägt ein einziges Pressstück 64 alle Kontaktfedern, nämlich<B>65, 66, 67, 68, 69.</B> Die Scheibe 64 ist an der Grundplatte des Gehäuses 20 be festigt und mit zwei rechtwinklig zum Ge- liäuse stehenden Ansätzen<B>70, 71</B> versehen, welche mit Schraubenlöchern versehen sind, damit die Anrufvorrichtung an den Telephon- apparat, für welchen sie bestimmt ist, be- festiat werden kann.
Ein U-förmiTes Stück <B>72,</B> welches an die Scheibe 64 angeschweisst oder angenietet ist, dient als Träger für die Kontaktfedern. Auf der linken Seite (Fig. <B>3)</B> sind die Stromstossfedern <B>65</B> und<B>66</B> befestigt, Diese Federn sind durch Isola tionsstücke<B>73,</B> 74,<B>75</B> isoliert und mit Kon- takthlemmen <B>76</B> und<B>77</B> mittelst Streifen<B>78,</B> <B>79</B> verbunden, und zwar ist der Kontakt streifen<B>79</B> als rückwärtige Stütze für die Stromstossfedern ausgebildet, wobei eine Zwischenplatte<B>80</B> vorgesehen ist,
uni den nötigen Abstand zwischen den Streifen<B>79</B> und der Feder<B>66</B> zu erzielen. Auf der an dern Seite des U-förmicen Stückes -,ind auf gleiche Weise die Arbeitskontaktfedern <B>67,</B> <B>68</B> und<B>69</B> befestigt, es sind indessen für diese Federn, welche normal alle unterein ander in Berührung stehen, keine rückwär- tigen Stützen nötig. Die Feder<B>69</B> ist mit einem isolierten Ansatz<B>81</B> versehen, mittelst welchem die Federn betätigt werden.
Die Feder<B>66</B> ist mit einem ähnlichen Ansatz<B>82</B> versehen, mittelst welchem die Stromstoss- federn <B>65</B> und<B>66</B> aus der Bewegungsbahn des Stromstossnochens herausgedrückt wer den. Die Anordnung der Klemmen<B>76, 77,</B> <B>83,</B> 84 und<B>85</B> ist derart, dass die Verbin- clungen leicht an dieselben angeschlossen werden können.
Als Beispiel ist der Kon taktstreifen<B>86</B> dargestellt, durch welchen die Klemme<B>77</B> mit der<B>K</B> lemme <B>83</B> ver bunden ist; um die Scheibe 64 und das Fingeranschlagstück <B>25</B> genau in ihrer Stel lung zu halten, sind Passstifte <B>87</B> und 114 hen, welche dadurch erzeugt werden, vorgese <B>z3</B> dass. kleine Metallscheiben herausgedrückt werden, so dass sie wenig über die flache Oberfläche vorstehen. Diese Metallscheiben passen in entsprechende Löcher in der Grund platte des Gehäuses 20 und halten so die zugehörigen Teile genau in der richtigen Lage.
Vor Beschreibung der Einrichtung zur Anbringung eines Anweisungsschildes sei die Wirkungsweise der Vorrichtung beschrieben.
Der Teilnehmer betätigt die Anrufvor richtung in gewohnter Weise, indem er den Finger in irgend ein gewünschtes Loch der von<B>1</B> bis<B>0</B> numerierten Löcher einsetzt und die Fingerscheibe im Uhrzeigersinile dreht, bis der Fingeranschlag erreicht ist, und dann die Fingerscheibe loslässt. Durch diesen Vorgang wird die Feder 14 gespannt, indem das Federende, welches im Bajonett- verschluss <B>60</B> der Achse<B>6</B> gehalten ist, ge dreht wird.
Sobald sich die Fingerscheibe zu bewegen beginnt, verlässt der Ansatz<B>88</B> des Teils<B>53</B> (Fig. <B>3</B> und 4) den Ansatz<B>81</B> und stellt Kontakt an den Federn<B>67, 68,</B> <B>69</B> her, während, wenn die Fingerscheibe um ein Stück entsprechend einer Lochbreite vor wärts gedreht worden ist, der in Fig. <B>3</B> mit <B>89</B> bezeichnete Ansatz des Teils<B>53</B> vom iso lierten Ansatz<B>82</B> wegbewegt wird und die Stromstossfedern <B>65</B> und<B>66</B> frei gibt, so dass die Stromstossfeder <B>65</B> in die Bewegungs bahn des Stromstossnockens <B>'28</B> kommt.
Wäh rend die Fingerscheibe vorwärts gedreht wird, läuft die Klinke<B>16</B> über die Zähne des Schaltrades<B>18,</B> gegen welche sie durch die Feder<B>17</B> angedrückt wird; aber wenn die Fingerscheibe losgelassen wird, kehrt sie unter Einwirkung der über die Achse<B>6</B> wirkenden Feder 14 in ihre Ruhelage zu rück; die die Klinke<B>16</B> tragende Scheibe <B>9</B> bewegt sich daher in einer Richtung, in welcher die Klinke<B>16</B> mit einem Zahn des Schaltrades<B>18</B> in Eingriff kommt, und dieses sich infolgedessen mitbewegen muss, wodurch der Stromstossnocken <B>28</B> vermittelst des Zahnrades<B>19</B> und des Zahnkolbens -22 und der Regler vermittelst des Schnecken rades<B>27</B> und der Schnecke<B>36</B> in Drehung versetzt werden.
Bevor die Klinke<B>16</B> auf ihrem<B>-</B> Rückwärtsgang einen Zahn des -Schaltrades antrifft, kann sich die Nummer- scheibe frei bewegen und auf diese Weise den Regler rasch beschleunigen. Infolge der Trägheit der Messingkappen 48 und 49 und der Fibereinsätze <B>50</B> und<B>51</B> kommen dieselben sofort in Berührung -mit der innern Wandung der Hülse 42 und ihre Reibungs- wirkting auf letztere erzeugt am Regler eine geräuschlose Bremswirkung, so dass die Drehgesehwindigkeit der bewegten Teile in zulässigen Grenzen gehalten wird.
Die Ge schwindigkeit kann durch Veränderung der Abbiegung der Federarme 46 und 47 go- 21 regelt werden.
Wenn sich das Sehneckenrad <B>27</B> dreht, dreht sich ebenfalls die auf der Achse 23 feste Stromstossnockenscheibe <B>28</B> und ihre Form ist derart, dass sie eine intermittierende Trennung der Stromstossfedern <B>65</B> und<B>66</B> bewirkt.
Das Übersetzungsverhältnis des An- triebmechanismus ist derart bemessen, dass, wenn das Fingerloch<B>0</B> (Fig. <B>1)</B> bis zum Fingeranschlag<B>5</B> gedreht und losgelassen wird, die Stromstossfedern <B>65</B> und<B>66</B> zehn mal voneinandergetrennt werden, und -die Antriebsfeder 14 und der Regler sind ge wöhnlich derart ausgebildet,
dass diese zehn Unterbrechungen im Verlauf einer Sekunde vorsichgehen. Um eine genügend grosse Pause zwischen der Übertragung aufein- anderfolgender Stromstossreihen zu gewähr leisten, ist die Anrufvorrichtung derart aus gebildet, dass die Übertragung der Strom- stossreihen beendet ist, kurz bevor die Finger scheibe in die Ausgangsstellung zurück kehrt. Auf diese Weise wird unabhängig von Einflüssen persönlicher Natur eine Übertragungspause zwischen den einzelnen Stromstossreillen eingelegt.
Diese Pause wird dadurch erzielt, dass die Anrufvorrich tung derart ausgebildet ist, dass, wenn die Fingerscheibe in die Ausgangsstellung zu rückkehrt, die Nockenscheibe einen Strom stoss mehr als erforderlich erzeugen würde;
aber der letzte Teil der Drehbewegung der Nochenscheibe <B>28</B> wird unwirksam gemacht, indem ein Foitsatz <B>89</B> vorgesehen ist (Fig. <B>3),</B> welcher gegen das Ende der Rück- kehrbewegung der Fingerscheibe in dieAus- gangsstellung mit dein Isolierstück <B>82</B> in Berührung kommt.
Das Isolierstück<B>82</B> wird nach auswärts bewegt, so dass die Stromstossfedern <B>65</B> und<B>66</B> aus dem Be- weo,uno,sbereich der Nockenseheibe <B>28</B> her- ausbewegt werden, und hierdurch wird die Erzeugung des Zusatzstromstosses verhindert.
Am Ende der Rückkehrbewegung der Fingerscheibe in ihre Normalstellung trifft der Ansatz<B>10</B> der Scheibe<B>9</B> gegen den An schlag<B>11</B> des Fingeranschlagstückes <B>25</B> und der Ansatz<B>62</B> kommt in Berührung mit dem Teil<B>63</B> der Klinke<B>16</B> gerade vor dem Zusammentreffen der Teile<B>10</B> und<B>11,</B> wo durch sich eine Bremswirkuna, und eine Ver ringerung des Stosses beim Zusammentreffen ergibt.
Es ist klar, dass sich beim Einsetzen des Fingers in irgend ein anderes Loch der Fingerscheibe als das mit dem<B>0</B> bezeich nete eine kleinere Anzahl Unterbrechungen zwischen den Federn<B>65</B> und<B>66</B> ergibt, und diese Anzahl Stromstösse entspricht der Be zeichnung des betreffenden Fingerloches auf der Zahlenscheibe 4. In jedem Falle wird am Ende der Stromstossreihe die gleiche Pause erzeugt, indem diese Pausen lediglich von der Form des Armes<B>89</B> abhängen.
Die Stromstossfedern <B>65</B> und<B>66</B> werden deshalb aus der Bewegungsbahn des Nockens<B>27</B> vor Öffnung der Arbeitskontaktiedern <B>67, 68,</B> <B>69</B> entfernt für eine Zeitdauer, welche gleich der oben erwähnten Pause ist und von der Relativstellung der Arme<B>88</B> und<B>89</B> ab hängt.
Der Arm<B>88</B> trennt die Federn<B>67, 68</B> und<B>69</B> voneinander, wenn die Fingerscheibe <B>1</B> am Ende ihrer Rückkehrbewegung die Normalstellung erreicht, indem die Feder<B>69</B> von der Feder<B>68</B> getrennt wird. Es ist zu bemerken, dass der Stromstossnocken von Hand in der normalen Richtung gedreht werden kann, aber im normalen Gebrauch hat dies keinen Einfluss auf das Arbeiten der Anruivorrichtung, da die iStellung des Nockens am Ende der Rückkehrbewegung definitiv festgelegt ist durch die Tatsache,
dass am Ende der Rückbewegung und wäh rend derselben die Klinke<B>16</B> mit einem Zahn des Schaltrades<B>18</B> in Eingriff steht. Desgleichen, wenn irgend eines der Löcher in der Fingerplatte bis zum Fingeranschlag gedreht wird, ist die Spitze<B>187</B> der Klinke <B>16,</B> welche mit einem Zahn des Schaltrades <B>18</B> in Eingriff steht, fast um einen Zahn vom ersten Zahn entfernt, mit welchem die Klinke inEingriff stand.
so dass derRegler sehr schnell seine volle Geschwindigkeit erreicht und die von der Feder 14 angetrie benen, sich drehenden Teile bei Drehung der Scheibe<B>9</B> (Fig. 2) auf diese Weise fast unmittelbar in gleiehförmige Bewegung ver setzt werden.
Im nachfolgenden sei eine Beschreibung der Einrichtung für die Anbringung eines Anweisungsschildes beschrieben.
Es ist gebräuchlieh, auf den Teilnehmer- Anrufapparaten ein Anweisungsschild vor zusehen, welches den Anrufer über die Ge brauchsweise des Apparates orientiert. Dies geschieht nun im vorliegenden Falle auf besondere Weise, so dass alle Befestigungs mittel. sowie aueli die Sehraube<B>7</B> verborgen sind.
Dies bietet den Vorteil, dass nur jemand, der speziell in die Konstruktion eingeweiht ist, die Vorrichtung auseinandernehmen kann.
Fig. 14 zeigt ein Anweisungsschild, und Fig. 12 zeigt eine Scheibe aus durch sichtigem Material von gleicher Form wie das Anweisungsschild, welche zum Sehutze des letzteren dient; Fig. <B>1.1</B> zeigt ein Pressstück aus Messing, welches so ausgebildet ist, dass es das An- weisungsseUild und die Seliutzscheibe in dem in Fig. <B>13</B> dargestellten Rahmen fest hält. Das Ganze passt in eine Vertiefung in der Fingerscheibe, welche in Fig. <B>10</B> er sichtlich ist.
Wie Fig. <B>9</B> zeigt, ist die Fingerscheibe auf die Messingscheibe<B>8</B> aufgesetzt. Ein Pressstück <B>92</B> (Fig. <B>10)</B> mit einer mittleren, kreisförmigen Öffnung und einem aufwärts- ,olebogenen Ende<B>108</B> ist auf die Finger scheibe<B>1</B> aufgesetzt, und die Fingerscheibe nebst dem Pressstüek <B>92</B> sind durch die Schraube<B>7</B> in ihrer Lage gehalten, wobei das Pressstüch 9.-2 auf einem Absatz der Schraube<B>7</B> aufsitzt.
Infolge der Form der Scheibe<B>8</B> kann die Zahlenscheibe in bezug auf die Achse<B>6</B> nicht bewegt werden, so dass Sorge getragen werden muss, die Zahlen scheibe in der richtigen Lage zu befestigen, damit die Fingerlöcher die in Fig. <B>1</B> gezeigte Stellum, einnehmen. Das Pressstück <B>92</B> ist zwischen den Ansätzen<B>105</B> und<B>106</B> auf der Zahlenscheibe angeordnet. Es ist nicht starr befestigt, sondern kann sich unter Über windung einer beträchtlichen Reibung zwi schen diesen Ansätzen bewegen.
Die Anweisungseinrichtung wird ge trennt für sieh auf folgende Weise zu sammengesetzt.
Zuerst #vird die durchsichtige Scheibe (Fig. 12) in deg Halter (Fig. <B>13)</B> eingesetzt, indem man den Eins:ehnitt <B>93</B> über die Ein gebogene Haltezunge 94 streift, und tla die Scheibe biegsam ist, können hierauf deren Ränder unter die Vorsprünge<B>95</B> und<B>96</B> ge bogen werden, welche aus dem Halterring (Fig. <B>13)</B> herausgedrückt sind, und ebenso unter die Verriegelungszunge <B>97,
</B> welche rechtwinklig zum Halterrand einwärtsge- bogen ist.
Hierauf wird das Anweisuncssehild <B>C</B> (Fig. 14) auf gleiche Weise eingesetzt. Das in Fig. <B>11</B> dargestellte Messingstück hat am Rand zwei halbkreisförmige Einschnitte<B>98</B> und<B>99,</B> und die Scheibe wird so auf den Halter gesetzt, dass diese Einschnitte<B>98</B> und <B>99</B> über die Vorsprünge<B>95</B> und<B>96</B> gehen. Weiterhin ist ein Schlitz<B>100</B> vorgesehen, so dass die Scheibe über die Haltezunge 94 ,gleiten kann.
Dieser Schlitz dehnt sieh in kreisfürmiger Richtung aus und bildet hier- durc-Ii eine Zunge 101, welche die Halte zunge 94 untergreift, wenn die Messing scheibe mittelst der für diesen Zweck vor gesehenen Löcher 102 in geeigneter Rich tung gedreht wird, wodurch das Anwei sungsschild und die durchsichtige Scheibe im Halter verriegelt werden.
Der Anweisungsschild samt seinem Rah men wird nun in die Vertiefung in der Mitte der Finaerscheibe eingesetzt, indem der rechtwinklig zum Rand des Halters aus wärtsgebogene Ansatz<B>103</B> in den Schlitz 104 (Fig. <B>10)</B> eingeführt wird. Hierbei wird der Teil<B>92</B> gegen den linksseitigen Anschlag <B>105</B> bewegt und der Rahmen mit dem An weisungsschild wird in seine Stellung ge drückt.
Derselbe ist jedoch noch nicht sicher in seiner Stellung verriegelt, und zu diesem Zweck wird ein geeignetes Werkzeug mit einem #dünnen Ende zwischen dem Rand<B>107</B> des Sehildrahmens und der durchsichtigen Scheibe so eingesteckt, dass es mit dem auf wärtsgebogenem Ende<B>108</B> des Messingteils <B>92</B> in Eingriff kommt und im Uhrzeiger- sinne gedrelit werden kann.
Damit dies ge schehen kann, ohne die durchsichtige Scheibe oder das Anweisungsschild zu beschädigen, sind Einschnitte<B>109</B> und<B>110</B> in die sen Teilen vorgesehen, so dass das dünne Ende des Werkzeuges durch den verbleiben den Zwischenraum hindurch gesteckt wer den kann. Das Messingstück<B>92</B> wird dann gedreht, so dass es über die Verriegelungs- zunge <B>97</B> des Halters (Fig. <B>13)</B> zu liegen kommt.
Dies wird erleichtert durch den aufwärtsgebogenen Rand<B>111,</B> und die Ver- riegelungswirkung wird noch gesichert durch eine im Messingstück<B>92</B> ausgestanzte Vertiefung 112, in welche die Verriegelungs- zunge <B>97</B> des Anweisungskartenhalters fest einschnappt. Zum Abnehmen des An- weisungsschildhalters wird das Messing stück<B>92</B> in dem Uhrzeigersinne entgegen gesetzter Richtung gedreht, und aus der Verriegelungszunge <B>97</B> herausgedrückt.
Nun ist der Rahmen mit dem Anweisun-#Sselild <B>en</B> frei und kann leicht entfernt werden, so dass die Schraube<B>7</B> zwecks weiteren Ausein- andernehmens der Anrufvorrichtuno, frei wird.