CH129136A - Teilnehmer-Anrufvorrichtung für selbsttätige Telephonanlagen. - Google Patents

Teilnehmer-Anrufvorrichtung für selbsttätige Telephonanlagen.

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CH129136A
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Ass Telephone & Telegraph Co
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/30Devices which can set up and transmit only one digit at a time
    • H04M1/31Devices which can set up and transmit only one digit at a time by interrupting current to generate trains of pulses; by periodically opening and closing contacts to generate trains of pulses
    • H04M1/34Lost-motion or other arrangements for ensuring a pause between successive digit transmissions

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Description


      Teilnehmer-Anrufvorrichtung    für selbsttätige     Telephonanlagen.       Es sind bereits     Teilnehmer-Anrufvor-          richtungen    für     selbsitätige        Telephonanlagen     bekannt, bei welchen der Teilnehmer zur  Betätigung der Vorrichtung einen Finger in  ein über der einzustellenden Nummer befind  liches Loch eine Fingerscheibe einsetzt und  die Fingerscheibe entgegen der Wirkung  <B><I>kn</I></B>  einer Feder soweit dreht, bis sein Finger  ,in einen Anschlag anstösst, so     dass    beim Los  lassen die     Fingerseheibe    in die Ausgangs  stellung zurückkehrt und hierbei der Zahl  hinter dem Loch,

   in welches der Finger zu  erst eingesetzt wurde, entsprechende Strom  stösse erzeugt werden.  



  Die Erfindung betrifft nun eine     Teil-          nehmer-Anruivorriehtung,    bei welcher die  Fingerscheibe die Drehung einer Achse ver  ursacht, welche einen Arm zum Öffnen von       Arbeitskontaktfedern    trägt, und bezweckt  vor allem die Schaffung einer gut funktio  nierenden, mechanisch widerstandsfähigen  Anrufvorrichtung, welche bedeutend laut  loser als die bisher auf dem Markt     befind-          liehen        Anrufvorrichtungen    wirken soll.

      Dies wird gemäss der Erfindung dadurch  erreicht,     dass    die Achse nebstdem einen Arm  trägt, durch welchen     Stromstossfedern    wäh  rend eines bestimmten Teils der     Finger-          scheibenbewegung    aus der Bewegungsbahn  eines     Stromstossnockens    entfernt werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung darge  stellt, und zwar zeigt       Fig.   <B>1</B> eine Vorderansicht der     Teil-          nehmer-Anrufvorrichtung,    und       Fig.    2 zeigt eine Vorderansicht derselben  mit weggenommener Fingerscheibe, Zahlen  scheibe und     Anweisungsschild;          Fig.   <B>3</B> und 4 zeigen die Rückansichten  der     Anrufvorrielitung,    und zwar in Ruhe  lage und in Arbeitsstellung mit gegen den  Anschlag angelegtem     Fingerlocli   <B>5;

  </B>       Fig.   <B>5</B> zeigt eine Seitenansicht der     An-          rufvorrielitung    ohne     Stromstossnochen    und  Regler, von B nach A in     Fig.   <B>3</B> gesehen;       Fig.   <B>6</B> zeigt eine Einzelheit der Federn  zur Befestigung der     Zahlensc'heibe    in ihrer  Lage;           Fig.   <B>7</B> zeigt den     Stromstossnocken    nebst  <B>C</B>  auf der gleichen Achse aufgesetztem Zahn  rad in Seitenansicht, während       Fig.   <B>8</B> einen Schnitt durch den Regler  zeigt;

         Fig.   <B>9</B> zeigt einen Schnitt nach Linie       -4-,PD    in     Fig.    2 mit aufgesetzter     Finger-          #n          seheibe,    Zahlenscheibe und Anweisungs  schild, und die       Fig.        10,        11,        152,   <B>13</B> und 14 zeigen Einzel  heiten der     Anbringun"",    des Anweisungs  schildes.  



  Die in     Fi-.   <B>1</B>     darwestellte        Alirufvorrich--          inn-    weist die übliche     Fincrerscheibe   <B>1</B> mit  zehn, von<B>1</B> bis<B>0</B> in der üblichen     Reihen-          folg-        numerierten        FingerMehern    2     auf.     In der Mitte     dpr    Fingerscheibe<B>1</B> ist eine       Einrichtunc   <B>3</B> für ein Anweisungsschild  <B>n</B>  vorgesehen, welche nachstehend beschrieben       %verden    wird.

   Hinter der Fingerscheibe sitzt  eine     Zahlensehpibe    4, deren Zahler, man  durch die Fingerlöcher 2 hindurch sehen  kann, und -unten ist der übliche Fingeran  schlag<B>5</B> vorgesehen.     Dio    Betätigung ist die  <B>g</B>     cr    e  <B>l</B>     iche    wie bei den     ge-wöhnlichen,    in     auto-          matisehen        Telephonanlagen    verwendeten     Teil-          nehmer-Anrufvorrichtung        D,

      indem zur     ller-          C          s        stellung        eines        Anrufes        der        Teilnehmer        seinen     Finger in das Loch unmittelbar über der       rzahl    auf der Zahlenscheibe einsetzt, welche       'Lt     dein Wert der Stelle der zu wählenden Teil  nehmernummer.

   welche angerufen werden  soll, entspricht, die     Fingerseheibe   <B>1</B> im Sinne  des Uhrzeigers dreht, bis der Finger am       Fin(Yeranschlao,   <B>5</B> anstösst und dann die  Fingerscheibe     loslässt,    welche hierauf in ihre  normale Stellung zurückkehrt und ein An  zahl Stromstösse     #ents-Prechend    der Zahl hinter  dem Fingerloch, in welches der Teilnehmer  zuerst seinen Finger eingesetzt hatte, erzeugt.  



  Die mechanische     Anordnunu    der Vor  richtung ist aus den:     Fig.   <B>92</B> bis<B>9</B> ersichtlich.  Die Fingerscheibe     -It    ist aus einem einzigen       Pressstii#-Ii#    von verhältnismässig dünnem  Blech gestanzt, welches durch die Art der       AusstanzLing    der Fingerlöcher verstärkt ist.  Nebstdem bietet diese Art der     Ausstanzung       der Fingerlöcher dem     angepressten    Finger  eine breitere     AnlageflUche,    da sieh die Loch  ränder auf eine bedeutend grössere Strecke  als die     Metalldiehe        einwärts    erstrecken.

   Die  Fingerscheibe<B>1</B> ist mittelst einer Schraube<B>7</B>  auf der Achse<B>6</B> befestigt. Die Achse<B>6</B> 'hat  am einen Ende einen dickeren Teil 21 und  endigt in eine Scheibe<B>8,</B> welche -nicht voll  ständig kreisförmig ist-, indem sie zwei ab  geflachte Seiten hat-, welche in ein ent  sprechend geformtes Loch in der Zahlen  scheibe<B>1</B> passen. Auf der Achse ist eben  falls eine Scheibe<B>9</B> befestigt, deren Form  am besten aus     Fig.    2 ersichtlich ist.

   Diese  zweite Scheibe, welche einen bedeutend  grösseren Durchmesser hat und ziemlich dick  ist, ist mit einem Ansatz<B>10</B> versehen, wel  cher mit einem Anschlag<B>11</B> in Berührung  kommen kann, der am     Fingeransehlagsstück     <B>25</B> vorgesehen ist, und welcher derartig     aus-          (rebildet    K     dass    er die     Rück-bewegung    beim  Wählen aufhält und die Stösse aufnimmt,  welche indessen dadurch     reduiziert    werden,       dass'    zwei     Fiberscheiben    12 und<B>13</B>     (Fig.   <B>9)</B>  vorgesehen sind, welche infolge der Wirkung  der Vertikalfeder 14,

   welche die Achse<B>6</B>       aufwär#'s        L        zu        drüeken        bestrebt        ist,        Reibung     verursachen.

   Die, Scheibe<B>9</B> trägt einen  Zapfen<B>15</B> für eine Klinke<B>16,</B> sowie eine       leichteSchraabenfeder   <B>17,</B> -welche die Klinke  in Eingriff mit den Zähnen eines Schalt  rades<B>18 hält.</B> Das     Sehaltrad   <B>18</B> ist aus  einem Stück mit einem Zahnrad<B>19,</B>     wie        aus          Fig.   <B>9</B> ersichtlich, und ist mit einer zentralen  Bohrung versehen, so     dass    es frei auf einem  an der     C-rrundplatte    des Gehäuses 20 be  festigten Teil 121 sieh drehen kann. Der  Zapfen 121 bildet nicht nur ein inneres  Lager für das Schalt- und Zahnrad, sondern  auch ein Führungslager für die Achse<B>6.</B>  



  Das     Zahnrad'19    ist in Eingriff     (Fig.   <B>22)</B>  mit einem Zahnkolben     22,    der auf einer  Achse<B>23</B> befestigt ist, die in einem Lager an  einem     Fortsatz    24 des     Fingeranschlagsstückes     <B>25</B> und in einer Brücke<B>26</B>     (Fig.   <B>7)</B> gelagert  ist, welche an die,     Grundplritte    des Gehäuses  20 angenietet ist.

   Die Achse 239 trägt ausser       flem    Zahnkolben     22    ein Schneckenrad<B>27</B> und      einen     Stromstossnocken   <B>28.</B> Der     Stromstoss-          nocken   <B>28</B> besteht aus hartem Isolations  material, zum Beispiel aus Bakelit, und ist  zwischen zwei auf dem Ende der Achse<B>23</B>       aufgesehraubten    Muttern<B>29, 30</B> befestigt-,  die Mutter<B>29</B> ist an ihrer obern Fläche     ge-          t'     rippt, um eine Verdrehung des Nockens gegen  die Mutter zu verhindern.

   Die Mutter<B>30</B>  drückt den     Stromstossnocken    mittelst der       Unterlagsscheibe   <B>31</B> gegen die Mutter<B>29.</B> Das       Schnechenrad   <B>27</B> ist besonders ausgebildet,  ,im die Reibung und das Geräusch auf ein  Minimum zu reduzieren. Dasselbe besteht  aus zwei Scheiben<B>32</B> und<B>33</B> aus harter  Phosphorbronze, zwischen welchen eine     Fiber-          seheibe    34 eingelegt ist. Diese Scheiben sind  auf ein-.

   Nabe<B>35</B> aufgeschoben und     zu-          sammengepresst        tind    mit geeigneten Zähnen  zum     Einuriff    mit- der Schnecke<B>ä6</B> auf der  <B>b</B>       Reglerwelle   <B>37</B> versehen     (Fig.   <B>3,</B> 4 und<B>8).</B>  Der     Zahnholben   <B>292,</B> die Achse<B>23</B>     tind    die  Nabe<B>35</B>     (Fig.   <B>7)</B> können aus einem einzigen       MeLLa.11.,;tiielz    gedreht sein, welches den Quer  schnitt des Zahnkolbens, 22 hat.

   Die Brücke  <B>26</B> hat- an einer Seite einen Ansatz, welcher,  wie in     Fig.    4 dargestellt, als Lagerung für  die     Sehneckenwell#,   <B>37</B> dient,     -n"ähreend    die  Stütz(<B>'8</B>     ff        ZD     <B>-</B>     f-)        ir    das     and:#re        Lacer    derselben aus       der    Grundplatte des Gehäuses<B>9-0</B>     herausoe-          n     drückt ist.

   Zwecks Verringerung),     derReibung     weisen die     La-er    der     Reglerwelle    eine be  sondere Ausbildung auf,     wi##    in     Fig.   <B>8</B>     dar-          Olestellt.    Diese besteht darin,     dass    in der  Lagerschraube 41     tind    in der     Reglerhülse    42       le        _IL     auf Weise     be'        sti-'f,    Stahlkugeln  <B>39</B> und     -10    angeordnet sind.

   Die Schraube  41 ist durch eine Mutter 43 in ihrer Lage  "e  <B>n</B> halten, während die     Reglerhülse    41.) durch  eine Mutter 44 festgehalten wird. Die     Regler-          #"7elle   <B>37</B> aus ,gehärtetem Stahl hat abge  flachte, polierte Enden, welche mit den       Chromstahlku.Creln   <B>39</B> und 40 in reibungs  losem Eingriff stellt. Die Welle<B>37</B> hat eine  Verdickung 45, eine Plattfeder mit zwei  Armen 46 und 47 ist Über eine Schulter gegen  den Ansatz 45     gepresst,    so     dass    die Feder,  wie in     Fig.   <B>8</B> gezeigt, in Stellung gehalten  ist.

   Die Arme 46 und 47 haben an ihren    Enden     aufgenietete    Messingkappen 48 und  49, welche besondere     Einsatzstiiel-,e   <B>50</B> und  <B>51</B> aus Fiber haben. welche aus den Kappen  48 und 49 hervorragen, so     dass    sie bei     grosscr     Geschwindigkeit der sieh drehenden     Regler-          welle    unter dem     Einfluss    der Zentrifugal  kraft an die innere Fläche der     Reglerhülse     42 zum Anliegen kommen; die     Fibereinsätze     bewirken hierbei eine äusserst wirksame, ge  räuschlose Regelung.

      Die Antriebsfeder 14 der Anrufvorrich  tung ist, wie in     Fig.   <B>9</B> ersichtlich, mit einem  Rohr<B>52</B> zusammengebaut, sowie mit einem  Teil<B>53</B> mit Armen zur Betätigung der Kon  taktfedern, wie in     Fig.   <B>3</B> dargestellt. Die  Ausbildung dieser Anordnung ist folgende:    Das Rohr<B>52</B> ist an seinem obern Ende  abgesetzt und geschlitzt, wie in     Fig.   <B>3</B> dar  gestellt.

   Im Schlitz liegt das Ende der Feder  14, welches so gedreht ist,     dass    es diametral  quer zur     Spiralieder    liegt. Über den dünneren  Teil ist der die     Kontaktiedern    betätigende  Teil<B>53</B> geschoben, und darüber ist das     um-          gebördelte    Ende des Rohres, so     dass    die Fe  der, das Rohr und der Teil<B>53</B> eine Einheit-.  bilden.

   Die Form des die Kontaktfedern     be-          tätigenden    Teils<B>53</B> ist in     Fig.   <B>3</B> und 4 im       Grundriss    und in     Fig.   <B>5</B> im     Aufriss    darge  stellt. Das untere Ende der Feder ist     an     einem der Haken 54     (Fig.    4 und<B>9)</B> gehalten,  welche durch     Herausstanzen    aus einer  Scheibe<B>55</B> gebildet sind, die mit Zungen<B>56</B>       (Fig.   <B>6)</B> versehen ist, die durch Löcher<B>57</B> in  der Grundplatte des Gehäuses 20 und ent  sprechende Löcher im Federstück<B>58</B> hin  durch treten.

   Diese Zungen<B>56</B> sind     umge-          boo,en    und dienen zu--.- Befestigung des Feder  stückes<B>58</B> und der Platte<B>55</B> an der Grund  platte des Gehäuses 20. Die Feder<B>58</B> dient  dazu, die Zahlenscheibe 4 in ihrer Stellung  festzuhalten, und ist zu diesem Zweck mit       hahenförmigen    Enden 112 versehen, welche  über den aufgebogenen     Innenrand   <B>113</B> der       ZaUlenscheibe    gebogen und in Aussparungen  eingelegt sind.

   Auf diese Weise wird ein  Drehen der Zahlenscheibe verhindert und  dieselbe gleichzeitig mit dem Gehäuse zu-           sammengehalten.    Das obere Ende der Achse  <B>6</B> ist mit einem     Sehlitz   <B>59</B> versehen, welcher  bei<B>60</B> in der Umfangsrichtung erweitert ist,  so     dass    er einen     Bajonettverschluss    bildet.

   Das  Ende der Feder 14, welches sich am obern  Ende der Feder diametral über dieselbe er  streckt, das heisst jenes Ende, an welchem  das Rohr<B>52</B> befestigt ist, wird, nachdem das  andere Ende an einen der Haken 54 einge  hängt worden ist, entgegen dem Druck der  Feder im Schlitze<B>59</B> abwärts gedrückt und  durch eine     leiehte    Drehung wird die Ver  längerung von<B>60</B>     erfasst,    und hierdurch ist  die Feder in ihrer Lage befestigt.

   Die Fe  derstärke kann um volle Windungen leicht,  geregelt werden, oder wenn eine feinere     Re-          "elu ng    erwünscht ist, kann diese dadurch  erreicht werden,     dass    man die Feder mit dem  einen oder     derä    andern Haken 54 in Eingriff  bringt. Überdies ist die Feder<B>6</B> in ihrer  Lage bestrebt, einen Druck auszuüben, um  die Scheibe<B>9</B> gegen die     Fiberscheibe   <B>122</B> zu  pressen, welche ihrerseits gegen die     Schalt-          Zahnradeinheit   <B>18, 19</B>     dri-ickt.    Diese drückt  wiederum gegen die     Fiberscheibe   <B>13</B> und  gegen die Grundplatte des Gehäuses 20.

   Es  ergibt sich infolgedessen bei der Drehung eine  gewisse Reibung, welche dazu beiträgt, das  Geräusch und in einem gewissen Masse die  Stösse zu vermindern, welche sich ergeben,  wenn die Anrufvorrichtung auf der     Rück-          hehr    zur Normalstellung plötzlich     zur    Ruhe  <B>C</B>       ;rebracht    wird.

   Das     Fingeransclilagstück   <B>25</B>  besteht au- einem einzigen     Pressstück,    wel  ches direkt an der Grundplatte des Gehäuses  20 befestigt und mit vier Ansätzen versehen  ist, dem Ansatz 24, welcher aufwärts- und  dann umgebogen ist, so     dass    er eine     Lage-          iung    für die Achse<B>23</B> des     Stromstossnockens     bildet, dem Ansatz<B>61,

  </B> welcher ebenfalls  rechtwinklig zur Grundplatte aufwärts ge  stellt ist und einen Anschlag<B>11</B> trägt zum  Anhalten des     Fortsatzes   <B>10</B> der Scheibe<B>9</B> und  infolgedessen zum Anhalten des ganzen be  weglichen Teils bei der Rückhehr der     Anruf-          vorrichtuno,    in die Normalstellung und mit  einem Ansatz<B>62</B> von der in     Fig.    2 darge  stellten Form, welcher dazu dient, die Ver-         längerung   <B>63</B> der Klinke<B>16</B> zu     erfas#,eii,     wenn dir,     Anrufvorrichtun-    in die Normal  stellung zurückkehrt,     und"welche    in dieser  Beziehung ebenfalls zur Verminderung des  Stosses beiträgt,

   während der vierte Ansatz  der Fingeranschlag<B>5</B> ist, welcher ebenfalls  rechtwinklig zur Grundplatte steht und dann  derart abgebogen ist,     dass    er das Zahlenrad<B>1</B>  umgeht und die in     Fig.   <B>5</B> gezeigte Lage ein  nimmt, so     dass    er den Finger bei der Betä  tigung der Anrufvorrichtung anhält.  



  Wie in     Fig.   <B>3</B> und 4 dargestellt, trägt  ein einziges     Pressstück    64 alle     Kontaktfedern,     nämlich<B>65, 66, 67, 68, 69.</B> Die Scheibe 64  ist an der Grundplatte des Gehäuses 20 be  festigt und mit zwei rechtwinklig zum     Ge-          liäuse    stehenden Ansätzen<B>70, 71</B> versehen,  welche mit Schraubenlöchern versehen sind,  damit die Anrufvorrichtung an den     Telephon-          apparat,    für welchen sie bestimmt ist,     be-          festiat    werden kann.

   Ein     U-förmiTes    Stück  <B>72,</B> welches an die Scheibe 64 angeschweisst  oder angenietet ist, dient als Träger für die       Kontaktfedern.    Auf der linken Seite       (Fig.   <B>3)</B> sind die     Stromstossfedern   <B>65</B> und<B>66</B>  befestigt, Diese Federn sind durch Isola  tionsstücke<B>73,</B> 74,<B>75</B> isoliert und mit     Kon-          takthlemmen   <B>76</B> und<B>77</B> mittelst Streifen<B>78,</B>  <B>79</B> verbunden, und zwar ist der Kontakt  streifen<B>79</B> als rückwärtige Stütze für die       Stromstossfedern    ausgebildet, wobei eine  Zwischenplatte<B>80</B> vorgesehen ist,

   uni den  nötigen Abstand zwischen den Streifen<B>79</B>  und der Feder<B>66</B> zu erzielen.     Auf    der an  dern Seite des     U-förmicen    Stückes     -,ind    auf  gleiche Weise die     Arbeitskontaktfedern   <B>67,</B>  <B>68</B> und<B>69</B> befestigt, es sind indessen für  diese Federn, welche normal alle unterein  ander in Berührung stehen, keine     rückwär-          tigen    Stützen nötig. Die Feder<B>69</B> ist mit  einem isolierten Ansatz<B>81</B> versehen, mittelst  welchem die Federn betätigt werden.

   Die  Feder<B>66</B> ist mit einem ähnlichen Ansatz<B>82</B>  versehen, mittelst welchem die     Stromstoss-          federn   <B>65</B> und<B>66</B> aus der Bewegungsbahn  des     Stromstossnochens    herausgedrückt wer  den. Die Anordnung der Klemmen<B>76, 77,</B>  <B>83,</B> 84 und<B>85</B> ist derart,     dass    die Verbin-           clungen    leicht an dieselben angeschlossen  werden können.

   Als Beispiel ist der Kon  taktstreifen<B>86</B> dargestellt, durch welchen  die Klemme<B>77</B> mit der<B>K</B>     lemme   <B>83</B> ver  bunden ist; um die Scheibe 64 und das       Fingeranschlagstück   <B>25</B> genau in ihrer Stel  lung zu halten, sind     Passstifte   <B>87</B> und 114       hen,    welche dadurch erzeugt werden,       vorgese   <B>z3</B>       dass.    kleine Metallscheiben     herausgedrückt     werden, so     dass    sie wenig über die flache  Oberfläche vorstehen. Diese Metallscheiben  passen in entsprechende Löcher in der Grund  platte des Gehäuses 20 und halten so die  zugehörigen Teile genau in der richtigen  Lage.  



  Vor Beschreibung der Einrichtung zur       Anbringung    eines Anweisungsschildes sei die  Wirkungsweise der Vorrichtung beschrieben.  



  Der Teilnehmer betätigt die Anrufvor  richtung in gewohnter Weise, indem er den  Finger in irgend ein gewünschtes Loch der  von<B>1</B> bis<B>0</B>     numerierten    Löcher einsetzt  und die Fingerscheibe im     Uhrzeigersinile     dreht, bis der Fingeranschlag erreicht ist,  und dann die Fingerscheibe     loslässt.    Durch  diesen Vorgang wird die Feder 14 gespannt,  indem das Federende, welches im     Bajonett-          verschluss   <B>60</B> der Achse<B>6</B> gehalten ist, ge  dreht wird.

   Sobald sich die Fingerscheibe  zu bewegen beginnt,     verlässt    der Ansatz<B>88</B>  des Teils<B>53</B>     (Fig.   <B>3</B> und 4) den Ansatz<B>81</B>  und stellt Kontakt an den Federn<B>67, 68,</B>  <B>69</B> her, während, wenn die Fingerscheibe um  ein Stück entsprechend einer Lochbreite vor  wärts gedreht worden ist, der in     Fig.   <B>3</B> mit  <B>89</B> bezeichnete Ansatz des Teils<B>53</B> vom iso  lierten Ansatz<B>82</B> wegbewegt wird und die       Stromstossfedern   <B>65</B> und<B>66</B> frei gibt, so     dass     die     Stromstossfeder   <B>65</B> in die Bewegungs  bahn des     Stromstossnockens   <B>'28</B> kommt.

   Wäh  rend die Fingerscheibe vorwärts gedreht  wird, läuft die Klinke<B>16</B> über die Zähne  des Schaltrades<B>18,</B> gegen welche sie durch  die Feder<B>17</B> angedrückt wird; aber wenn  die Fingerscheibe losgelassen wird, kehrt  sie unter Einwirkung der über die Achse<B>6</B>  wirkenden Feder 14 in ihre Ruhelage zu  rück; die die Klinke<B>16</B> tragende Scheibe    <B>9</B> bewegt sich daher in einer Richtung, in  welcher die Klinke<B>16</B> mit einem Zahn des  Schaltrades<B>18</B> in Eingriff kommt, und  dieses sich infolgedessen mitbewegen     muss,     wodurch der     Stromstossnocken   <B>28</B> vermittelst  des Zahnrades<B>19</B> und des Zahnkolbens -22  und der Regler vermittelst des Schnecken  rades<B>27</B> und der Schnecke<B>36</B> in Drehung  versetzt werden.

   Bevor die Klinke<B>16</B> auf  ihrem<B>-</B> Rückwärtsgang einen Zahn des  -Schaltrades antrifft, kann sich die     Nummer-          scheibe    frei bewegen und auf diese Weise  den Regler rasch beschleunigen. Infolge  der Trägheit der Messingkappen 48 und 49  und der     Fibereinsätze   <B>50</B> und<B>51</B> kommen  dieselben sofort in Berührung -mit der innern  Wandung der Hülse 42 und ihre     Reibungs-          wirkting    auf letztere erzeugt am Regler eine  geräuschlose Bremswirkung, so     dass    die       Drehgesehwindigkeit    der bewegten Teile in  zulässigen Grenzen gehalten wird.

       Die    Ge  schwindigkeit kann durch Veränderung der  Abbiegung der Federarme 46 und 47     go-          21     regelt werden.  



  Wenn sich das     Sehneckenrad   <B>27</B> dreht,  dreht sich ebenfalls die auf der Achse 23  feste     Stromstossnockenscheibe   <B>28</B> und ihre  Form ist derart,     dass    sie eine     intermittierende     Trennung der     Stromstossfedern   <B>65</B> und<B>66</B>  bewirkt.  



  Das Übersetzungsverhältnis des     An-          triebmechanismus    ist derart bemessen,     dass,     wenn das Fingerloch<B>0</B>     (Fig.   <B>1)</B> bis zum  Fingeranschlag<B>5</B> gedreht und losgelassen  wird, die     Stromstossfedern   <B>65</B> und<B>66</B> zehn  mal     voneinandergetrennt    werden, und -die  Antriebsfeder 14 und der Regler sind ge  wöhnlich derart ausgebildet,

       dass    diese zehn  Unterbrechungen im Verlauf einer Sekunde       vorsichgehen.    Um eine genügend grosse  Pause zwischen der Übertragung     aufein-          anderfolgender        Stromstossreihen    zu gewähr  leisten, ist die Anrufvorrichtung derart aus  gebildet,     dass    die Übertragung der     Strom-          stossreihen    beendet ist, kurz bevor die Finger  scheibe in die Ausgangsstellung zurück  kehrt. Auf diese Weise wird unabhängig  von Einflüssen persönlicher Natur eine      Übertragungspause zwischen den einzelnen       Stromstossreillen    eingelegt.

   Diese Pause  wird dadurch erzielt,     dass    die Anrufvorrich  tung derart ausgebildet ist,     dass,    wenn die  Fingerscheibe in die Ausgangsstellung zu  rückkehrt, die     Nockenscheibe    einen Strom  stoss mehr als erforderlich erzeugen würde;

    aber der letzte Teil der Drehbewegung der       Nochenscheibe   <B>28</B> wird unwirksam gemacht,  indem ein     Foitsatz   <B>89</B> vorgesehen ist       (Fig.   <B>3),</B> welcher gegen das Ende der     Rück-          kehrbewegung    der Fingerscheibe in     dieAus-          gangsstellung    mit dein     Isolierstück   <B>82</B> in  Berührung kommt.

   Das Isolierstück<B>82</B>  wird nach auswärts bewegt, so     dass    die       Stromstossfedern   <B>65</B> und<B>66</B> aus dem     Be-          weo,uno,sbereich    der     Nockenseheibe   <B>28</B>     her-          ausbewegt    werden, und hierdurch wird die  Erzeugung des Zusatzstromstosses verhindert.  



  Am Ende der     Rückkehrbewegung    der  Fingerscheibe in ihre Normalstellung trifft  der Ansatz<B>10</B> der Scheibe<B>9</B> gegen den An  schlag<B>11</B> des     Fingeranschlagstückes   <B>25</B> und  der Ansatz<B>62</B> kommt in Berührung mit  dem Teil<B>63</B> der Klinke<B>16</B> gerade vor dem  Zusammentreffen der Teile<B>10</B> und<B>11,</B> wo  durch sich eine     Bremswirkuna,    und eine Ver  ringerung des Stosses beim Zusammentreffen  ergibt.

   Es ist klar,     dass    sich beim Einsetzen  des Fingers in irgend ein anderes Loch der  Fingerscheibe als das mit dem<B>0</B> bezeich  nete eine kleinere Anzahl Unterbrechungen  zwischen den Federn<B>65</B> und<B>66</B> ergibt, und  diese Anzahl Stromstösse entspricht der Be  zeichnung des betreffenden Fingerloches auf  der Zahlenscheibe 4. In jedem Falle wird  am Ende der     Stromstossreihe    die gleiche  Pause erzeugt, indem diese Pausen lediglich  von der Form des Armes<B>89</B> abhängen.

   Die       Stromstossfedern   <B>65</B> und<B>66</B> werden deshalb  aus der Bewegungsbahn des Nockens<B>27</B> vor  Öffnung der     Arbeitskontaktiedern   <B>67, 68,</B>  <B>69</B> entfernt für eine Zeitdauer, welche gleich  der oben erwähnten Pause ist und von der  Relativstellung der Arme<B>88</B> und<B>89</B> ab  hängt.  



  Der Arm<B>88</B> trennt die Federn<B>67, 68</B>  und<B>69</B> voneinander, wenn die Fingerscheibe    <B>1</B> am Ende ihrer     Rückkehrbewegung    die  Normalstellung erreicht, indem die Feder<B>69</B>  von der Feder<B>68</B> getrennt wird. Es ist zu  bemerken,     dass    der     Stromstossnocken    von  Hand in der normalen Richtung gedreht  werden kann, aber im normalen Gebrauch  hat dies keinen     Einfluss    auf das Arbeiten  der     Anruivorrichtung,    da die     iStellung    des  Nockens am Ende der     Rückkehrbewegung     definitiv festgelegt ist durch die Tatsache,

         dass    am Ende der Rückbewegung und wäh  rend derselben die Klinke<B>16</B> mit einem  Zahn des Schaltrades<B>18</B> in Eingriff steht.  Desgleichen, wenn irgend eines der Löcher  in der Fingerplatte bis zum Fingeranschlag  gedreht wird, ist die Spitze<B>187</B> der Klinke  <B>16,</B> welche mit einem Zahn des Schaltrades  <B>18</B> in Eingriff steht, fast um einen Zahn  vom ersten Zahn entfernt, mit welchem die  Klinke     inEingriff    stand.

   so     dass        derRegler     sehr schnell seine volle Geschwindigkeit  erreicht und die von der Feder 14 angetrie  benen, sich drehenden Teile bei Drehung  der Scheibe<B>9</B>     (Fig.    2) auf diese Weise fast  unmittelbar in     gleiehförmige    Bewegung ver  setzt werden.  



  Im nachfolgenden sei eine Beschreibung  der Einrichtung für die     Anbringung    eines  Anweisungsschildes beschrieben.  



  Es ist     gebräuchlieh,    auf den     Teilnehmer-          Anrufapparaten    ein Anweisungsschild vor  zusehen, welches den Anrufer über die Ge  brauchsweise des Apparates orientiert. Dies  geschieht nun im vorliegenden Falle auf  besondere Weise, so     dass    alle Befestigungs  mittel. sowie     aueli    die Sehraube<B>7</B> verborgen  sind.  



  Dies bietet den Vorteil,     dass    nur jemand,  der speziell in die Konstruktion eingeweiht  ist, die Vorrichtung     auseinandernehmen     kann.  



       Fig.    14 zeigt ein Anweisungsschild, und       Fig.    12 zeigt eine Scheibe aus durch  sichtigem Material von gleicher Form wie  das Anweisungsschild, welche zum     Sehutze     des letzteren dient;       Fig.   <B>1.1</B> zeigt ein     Pressstück    aus Messing,  welches so ausgebildet ist,     dass    es das An-           weisungsseUild    und die     Seliutzscheibe    in  dem in     Fig.   <B>13</B> dargestellten Rahmen fest  hält. Das Ganze     passt    in eine Vertiefung  in der Fingerscheibe, welche in     Fig.   <B>10</B> er  sichtlich ist.  



  Wie     Fig.   <B>9</B> zeigt, ist die Fingerscheibe  auf die Messingscheibe<B>8</B> aufgesetzt. Ein       Pressstück   <B>92</B>     (Fig.   <B>10)</B> mit einer mittleren,  kreisförmigen Öffnung und einem     aufwärts-          ,olebogenen    Ende<B>108</B> ist auf die Finger  scheibe<B>1</B> aufgesetzt, und die Fingerscheibe  nebst dem     Pressstüek   <B>92</B> sind durch die  Schraube<B>7</B> in ihrer Lage gehalten, wobei  das     Pressstüch        9.-2    auf einem Absatz der  Schraube<B>7</B> aufsitzt.

   Infolge der Form der  Scheibe<B>8</B> kann die Zahlenscheibe in     bezug     auf die Achse<B>6</B> nicht bewegt werden, so       dass    Sorge getragen werden     muss,    die Zahlen  scheibe in der richtigen Lage zu befestigen,  damit die Fingerlöcher die in     Fig.   <B>1</B> gezeigte       Stellum,    einnehmen. Das     Pressstück   <B>92</B> ist  zwischen den Ansätzen<B>105</B> und<B>106</B> auf der  Zahlenscheibe angeordnet. Es ist nicht starr  befestigt, sondern kann sich unter Über  windung einer beträchtlichen Reibung zwi  schen diesen Ansätzen bewegen.  



  Die     Anweisungseinrichtung    wird ge  trennt für sieh auf folgende Weise zu  sammengesetzt.  



  Zuerst     #vird    die durchsichtige Scheibe       (Fig.    12) in     deg    Halter     (Fig.   <B>13)</B> eingesetzt,  indem man den     Eins:ehnitt   <B>93</B> über die Ein  gebogene Haltezunge 94 streift, und     tla    die  Scheibe biegsam ist, können hierauf deren  Ränder unter die Vorsprünge<B>95</B> und<B>96</B> ge  bogen werden, welche aus dem     Halterring          (Fig.   <B>13)</B> herausgedrückt sind, und ebenso  unter die     Verriegelungszunge   <B>97,

  </B> welche  rechtwinklig zum     Halterrand        einwärtsge-          bogen    ist.  



  Hierauf wird das     Anweisuncssehild     <B>C</B>       (Fig.    14) auf gleiche Weise eingesetzt. Das  in     Fig.   <B>11</B> dargestellte Messingstück hat am  Rand zwei halbkreisförmige Einschnitte<B>98</B>  und<B>99,</B> und die Scheibe wird so auf den  Halter gesetzt,     dass    diese Einschnitte<B>98</B> und  <B>99</B> über die Vorsprünge<B>95</B> und<B>96</B> gehen.  Weiterhin ist ein Schlitz<B>100</B> vorgesehen,    so     dass    die Scheibe über die Haltezunge 94  ,gleiten kann.

   Dieser Schlitz dehnt sieh in       kreisfürmiger    Richtung aus und bildet     hier-          durc-Ii    eine Zunge 101, welche die Halte  zunge 94     untergreift,    wenn die Messing  scheibe mittelst der für diesen Zweck vor  gesehenen Löcher 102 in geeigneter Rich  tung gedreht wird, wodurch das Anwei  sungsschild und die durchsichtige Scheibe  im Halter verriegelt werden.  



  Der Anweisungsschild samt seinem Rah  men wird     nun    in die Vertiefung in der Mitte  der     Finaerscheibe    eingesetzt, indem der  rechtwinklig zum Rand des Halters aus  wärtsgebogene Ansatz<B>103</B> in den Schlitz  104     (Fig.   <B>10)</B> eingeführt wird. Hierbei wird  der Teil<B>92</B> gegen den linksseitigen Anschlag  <B>105</B> bewegt und der Rahmen mit dem An  weisungsschild wird in seine Stellung ge  drückt.

   Derselbe ist jedoch noch nicht sicher  in seiner Stellung verriegelt, und zu diesem  Zweck wird ein geeignetes Werkzeug mit  einem     #dünnen    Ende zwischen dem Rand<B>107</B>  des     Sehildrahmens    und der durchsichtigen  Scheibe so eingesteckt,     dass    es mit dem auf  wärtsgebogenem Ende<B>108</B> des Messingteils  <B>92</B> in Eingriff kommt und im     Uhrzeiger-          sinne        gedrelit    werden kann.

   Damit dies ge  schehen kann, ohne die durchsichtige Scheibe  oder das Anweisungsschild zu beschädigen,  sind Einschnitte<B>109</B> und<B>110</B> in die  sen Teilen vorgesehen, so     dass    das dünne  Ende des Werkzeuges durch den verbleiben  den Zwischenraum hindurch gesteckt wer  den kann. Das Messingstück<B>92</B> wird dann  gedreht, so     dass    es über die     Verriegelungs-          zunge   <B>97</B> des Halters     (Fig.   <B>13)</B> zu liegen  kommt.

   Dies wird erleichtert durch den  aufwärtsgebogenen Rand<B>111,</B> und die     Ver-          riegelungswirkung    wird noch gesichert  durch eine im Messingstück<B>92</B> ausgestanzte  Vertiefung 112, in welche die     Verriegelungs-          zunge   <B>97</B> des     Anweisungskartenhalters    fest  einschnappt. Zum Abnehmen des     An-          weisungsschildhalters    wird das Messing  stück<B>92</B> in dem     Uhrzeigersinne    entgegen  gesetzter Richtung gedreht, und aus der       Verriegelungszunge   <B>97</B> herausgedrückt.

   Nun      ist der Rahmen mit dem     Anweisun-#Sselild     <B>en</B>  frei und kann leicht entfernt werden, so     dass     die Schraube<B>7</B> zwecks weiteren     Ausein-          andernehmens    der     Anrufvorrichtuno,    frei  wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Teilnehmer-Anruivorrichtung für selbst tätige Telephonanlagen, bei -welcher die Fingerscheibe bei ihrer Drehung die Dre hung einer Achse verursacht, welche einen Arm zum Öffnen von Arbeitskontaktiedern trägt, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse nebstdem einen Arm trägt, durch welchen Stromstossfedern während eines be stimmten Teils der Fingerscheibenbewegun aus- der Bewegungsbahn eines Stromstoss- nochens entfernt werden.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Teilnehmer-Anrafvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass die Achse eine Scheibe trägt, an welcher eine Klinke zum Antrieb eines Schaltrades befestigt ist, welches Schalt rad mit einem Zahnrad, durch welches der Stromstossnocken bei -der Rückbe wegung der Fingerselieibe angetrieben <B>Z,</B> ZD wird, starr verbunden ist.
    2. Teilnehiner-AnrufvorriAtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Scheibe ebenfalls einen Ansatz trägt, welcher an einen festen Anschlag anstösst, um die Fingerscheibe anzuhalten, wenn die selbe in ihre Normalstellung zurück kehrt.
    <B>3.</B> Teilnehmer-Anruivorriehtung nach Pa tentanspruch und 'Unteransprüchen <B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der feste Anschlag an einem an einem Ge häuse der Anrufvorrichtung befestigten Teil angebracht ist, welcher ausserdem .den Fingeranschlag trägt, der die Be- tD ZD wegung der Fingerscheibe bei Betäti- in gung durch den Finger des Teilnehmers im vorwärtsgerichteten Sinne begrenzt.
    4. Teilnehmer-Anrufvorrielitung nach Pa- tentanspruell -und Unteransprüchen<B>1</B> bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf deiii den Fingeranselilag tragenden Teil ein <B>C</B> Ansatz vorgesehen ist, welcher mit ei nem Arm der Schaltklinhe in Eingriff kommt, wenn die Fingerscheibe in ihre Normallage zurückkehrt, um die Klinke in Zähne des Schaltrades zu drücken und die Stösse zu verringern.
    <B>5.</B> Teilnehmer-Anruivorrichtung nach Pa tentanspruch. und Unteranspruch<B>1,</B> da durch geli-ennzeieline'-, dass zwei Fiber- scheiben auf jeder Seite der Schalt- und Zahnradeinheit vorgesehen sind und diese Einheit einerseits vom Gehäuse und anderseits von der die SchaUklinke tragenden Scheibe trennen, wobei diese sämtlichen Teile durch eine Schrauben feder aneinandergepresst werden, welche Schraubenfeder nach Betätigung der Fingerselieibe deren Rückbewegung, be wirkt und rund um die Achse auf der hintern Seite des Gehäuses montiert ist, das Ganze zu dem Zweck,
    die Rüek- bewegung der Einheit genügend zu ver zögern und einen geräuschlosen Gang zu bewirken. <B>6.</B> Teilnehmer-Anruivorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis <B>5,</B> dadurch gekennzeielinet, dass ein Schneckenrad, welches mit einer auf einer Reglerwelle befindlichen Schnecke im Eingriff steht, aus metallischen und einer nichtmetallischen Scheibe zusain- mengesetzt ist,
    .welche Scheiben zusam- mengepresst sind und in deren Ränder die Zähne für den Eingriff mit der Schnecke, auf der Reglervielle einge schnitten sind, das Ganz- zum Zweck, den Regler geräuschlos in Drehung zu versetzen.
    <B>7.</B> Teilnehmer-Anrufvorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis <B><U>6,</U></B> dadurch gekennzeichnet, dass der Arm zur Betätigung der Arbeitskontaktfedern und der Arm zur Entfernung der Strom- stossfedern aus der Bewegungsbalin des Stromstossnockens aus einem einzigen Pressstück gebildet sind, wobei die Arme derart gebogen sind, dass sie in verschie denen Eben-en sich drehen,
    so dass jeder Arm nur die ihm zugeordneten Federn und nicht die dem andern Arm zugeord neten Federn betätigen kann. <B>8.</B> Teilnehmer-Anrufvorrichtung nach Pa- tentanspruc-h und Unteransprüchen<B>1</B> bis <B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das im Unteranspruch<B>7</B> genannte Pressstück eine mittlere Öffnung hat, mit welcher es auf das abgesetzte, geschlitzte Ende eines Rohres aufgesetzt ist, in welch letz terem das Ende einer Antriebsieder da durch gehalten ist,
    dass das abgesetzte Ende des Rohres über das Pressstück ge- bördelt ist, wobei das Pressstück, die Fe der und das Rohr ein Ganzes bilden.
    <B>9.</B> Teilnehmer-Anrufvorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis <B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Ar- beitskontaktfedern und die Stromstoss- federn auf den beiden Schenkeln eines U-förmigen Stiiekes befestigt sind, wel che Schenkel senkrecht zu einer Grund platte des Gehäuses stehen, so da-ss alle bewegten Teile leicht zugänglich sind.
    <B>10.</B> Teilnehmer-Anrufvorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüclien <B>1</B> bis <B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass Fiber- einsiItze in metallischen Kappen an den Enden von Blattfedern des Reglers be festigt sind, welche Fibereinsätze mit der Wandung einer Reglerhülse in Eingriff kommen, um die Bremswirkung der Reglerhülse zu erhöhen.
    <B>11.</B> Teilnehmer-Anrufvorrichtung nach Pa tentanspruch und Unterausprüchen <B>1</B> bis <B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass eine am Gehäuse befestigte Federklammer zwei Arme hat, welche sich in diametral ent gegengesetzter Richtung zueinander er strecken und hakenförmige Enden haben, welche in Schlitze der Zahlenscheibe ein gehängt sind, um letztere in ihrer Lage zu sichern.
    12. Teilnehmer-Anrufvorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis <B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Fe- derklammer am Gehäuse befestigt ist mittelst Zungen, welche an einer auf der hintern Seite des Gehäuses angebrachten Scheibe herausgepresst sind und durch Löcher im Gehäuse hindurchtreten, wäh rend die eben genannte Scheibe ausser dem Haken zum Festhalten des einen Endes der Antriebsfeder trägt.
    <B>13.</B> Teilnehmer-Anrufvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fingerscheibe aus einem dünnen Pressstück besteht, welches durch Um biegen der Ränder der Scheibe und des Randes jedes Fingerloches verstärkt ist, so dass alle vom Finger des Teilnehmers berührten Kanten bedeutend dicker sind als das Pressstück selbst. 14. Teilnehmer-Anrufvorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis <B>13,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Fingerscheibe auf der Achse mittelst einer Schraube befestigt ist, welche eben falls zum Festhalten einer Anweisungs einrichtung dient.
    <B>15.</B> Teilnehmer-Anruivorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen <B>1-</B> bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die im Unterauspruch 14 genannte Schraube ausserdem zumFesthalten eines mit einem aus seiner Ebene herausgebogenen Teil versellenen Pressstückes dient,
    welches Pressstück mittelst eines zwischen den umgebogenen Rand eines Halters der Anweisungseinrichtung und einen im Halter eingelegten Anweisungssehild ein geführten Werkzeuges gedreht we-uden und zwecks Verriegelung des Pressstüekes und des Anweisungsschildes über ein Verriegelungsstück an der Unterseite des Halters bewegt werden kann, so dass nach erfolgtem Zusammenbau die An weisungseinrichtung ohne sichtbare Be festigungsmittel befestigt ist.
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