CH128701A - Schaftmaschine. - Google Patents

Schaftmaschine.

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CH128701A
CH128701A CH128701DA CH128701A CH 128701 A CH128701 A CH 128701A CH 128701D A CH128701D A CH 128701DA CH 128701 A CH128701 A CH 128701A
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CH
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shaft
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Inventor
Arnold Edelstein
Georg Kis
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Arnold Edelstein
Georg Kis
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  Schaftmaschine.    Die wesentlichen Organe der bekannten       Schaftmaschinen:    Messer und Platinen führen  während ihrer Betätigung eine geradlinige  Bewegung aus, die nicht bloss eine verwickelte  Bauart, sondern auch einen beträchtlichen  Raumbedarf der Maschine bedingt.  



  Die Erfindung beseitigt diese Übelstände  dadurch, dass die Zugorgane der Schäfte auf  den Umfang von Scheiben auflaufen, die  fallweise in schwingende Bewegung versetzt  werden. Dabei finden vorzugsweise     Mitneh-          merorgane    Anwendung, welche die den  Schäften entsprechenden Ringscheiben mit  einer gleichförmig schwingenden Welle fall  weise verbinden, welch letztere ihren Antrieb  von einer ständig umlaufenden Welle erhält.  



  Die Zeichnung veranschaulicht eine bei  spielsweise Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes.  



  Die     Abb.    1 und 2 veranschaulichen sche  matisch den Querschnitt einer mechanisch  gesteuerten Schaftmaschine, mit     unangehobe-          nem    beziehungsweise angehobenem Schaft;       Abb.    3 ist ein Seitenschnitt.  



  Über dem Kopfbalken des mechanischen  Webstuhles ist in der Längsrichtung des    Webstuhles, also senkrecht zu den Schäften,  die Welle T angeordnet     (Abb.    1), auf welcher  sich eine der Anzahl der zu hebenden Schäfte  N entsprechende Anzahl von Ringscheiben G  aneinander reiht.  



  Diese Ringscheiben bilden mit der Welle  T Kupplungen, deren gemeinsamer Teil, die  Welle T_ ständig, alternative Schwingbewe  gung ausführt und von der die den einzelnen  Schäften     11T    beigeordneten Ringscheiben G  zeitweise mitgenommen werden. Das eine  Kupplungsorgan, die Welle T, wird durch  den auf der ständig rotierenden Welle ver  keilten Exzenter X durch Vermittlung von  Arm Y in alternativ schwingender Bewegung  gehalten. Diese ist eine gleichmässig beschleu  nigte beziehungsweise verlangsamte Bewegung,  da sie vom Exzenter X herrührt.  



  In der Welle T ist eine Nut     M    einge  arbeitet, und gegenüber dieser ist an jede  Ringscheibe G eine um einen Bolzen schwin  gende und in einer Endlage in diese Nut  einschnappende Klinke     Ki    angeordnet. Die  Feder     y1'    hat ständig das Bestreben, die  Klinke aus der Nut M zu heben, das heisst  von der schwingenden Welle T zu entfernen      Gegenüber der Klinke     .gi    ist auf der Ring  scheibe G ein bogenförmiger Arm C und an  diesem eine Blattfeder     .F'    befestigt.

   Wenn  das Kartenprisma     H    während seiner Umdre  hung eine Karte     B,    aus der ein Stift     V    vor  ragt, vor den Arm C bringt, dann drückt er  diesen Arm gegen die Welle T, wobei der  Arm C die Klinke     Ki,    entgegen der Wirkung  der Feder<I>W,</I> mittelst der Feder     If'    gegen  die Welle T presst. Die Nase der Klinke     Ki     gelangt auf diese Weise vor die Nut     M    und  schnappt- bei Drehung der Welle in diese ein,  wodurch die Ringscheibe G mit der Welle  T gekuppelt wird.  



  Der     Eingriff    zwischen Schwingwelle T  und der entsprechenden Ringscheibe G ist  nunmehr bewerkstelligt, so dass die Welle T  die Ringscheibe G mitnimmt; das am Um  fange der Ringscheibe befestigte Zugorgan Z  führt nun Schaft     IV,    so dass beim Ausschwin  gen der Ringscheibe G der Schaft durch Ver  mittlung des Zugorganes Zaus der gestrichelt  gezeichneten Lage     (Abb.    2) in die mit vollen  Linien gezeichnete Lage angehoben wird.  Feder U zieht den Schaft sodann in seine  ursprüngliche Lage zurück. Diese Bewegung  des Schaftes ist keine gleichmässige, da die  Ringscheibe G die Welle T in ihre ursprüng  liche Lage zurückführt.  



  Bevor die Welle T und mit ihr die Ring  scheibe G während des     Zurückschwingens     zum Totpunkt gelangen, stösst der Anschlag       Ji    des Ringes an einen ortsfesten und genau  einstellbaren federnden Anschlag J2. Dieser  verhindert, dass die Ringscheibe G mit der  Welle T auch den letzten     Abschnitt    ihrer  Bewegung mitmacht. Die letzten 4 bis 5 mm  der Rückbewegung legt die Welle allein zu  rück. Hierdurch ist die Möglichkeit geboten,  dass die Feder<B>IV</B> die Klinke     :ü    aus der  Nut     M    hebt.

   Der von dem Arm C angeord  nete Anschlag     E    begrenzt die     Ausschwingung     des Armes C und mittelbar auch die der  Klinke     .gi.     



       Fig.    4 zeigt eine Variante, bei der die  Federn überflüssig sind, und zwar infolge der  Form und Lage der Sperrklinken     Ki    und C.    In seinen baulichen Einzelheiten kann der  Gegenstand der Erfindung mannigfaltig ab  geändert werden, ohne dass das Wesen der  Erfindung eine Änderung erleiden würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaftmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugorgane der Schäfte auf den Um fang von Scheiben auflaufen, die fallweise in schwingende Bewegung versetzt werden. UNTERANSPRÜUCHE 1. Schaftmaschine nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Mitnehmeorgane, wel che die den Schäften entsprechenden Ring scheiben mit einer gleichförmig schwin genden Welle fallweise verbinden, welch letztere ihren Antrieb von einer ständig umlaufenden Welle erhält. 2. Schaftmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Mitnehme organe Klinken dienen, die von der Muster karte beeinflusst, die Scheiben mit der Schwingwelle kuppeln. 3.
    Schaftmaschine nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine in der Längsrich tung der Schwingwelle eingearbeitete Nut und gegenüber dieser an den Ringen schwingbar angeordneten, mit ihrer Nase in die Nut passenden Klinken, die durch von den Kartenstiften beeinflusste Schwing arme, unter Einwirkung von Federkraft differenz, zeitweise in die Wellennut ein schnappen. 4. Schaftmaschine nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Anschläge (Ji) der Ringscheibe (G) und mit diesen zusammen wirkende, einstellbare, ortsfeste Anschläge (J2), welche die Bewegung der in ihre Ruhelage zurückschwingenden Ringe be grenzen, bevor sie ihre Anfangsstellung erreichen, wobei das Mitnehmeorgan in zwischen in seine ursprüngliche Lage ge langt.
CH128701D 1926-09-07 1927-08-26 Schaftmaschine. CH128701A (de)

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HU128701X 1926-09-07

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CH128701A true CH128701A (de) 1928-11-16

Family

ID=10977376

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CH128701D CH128701A (de) 1926-09-07 1927-08-26 Schaftmaschine.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2398219A1 (fr) * 1977-07-21 1979-02-16 Sulzer Ag Embrayage de declenchement du mouvement d'un element, en particulier d'une machine textile

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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