CH128701A - Schaftmaschine. - Google Patents
Schaftmaschine.Info
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Description
Schaftmaschine. Die wesentlichen Organe der bekannten Schaftmaschinen: Messer und Platinen führen während ihrer Betätigung eine geradlinige Bewegung aus, die nicht bloss eine verwickelte Bauart, sondern auch einen beträchtlichen Raumbedarf der Maschine bedingt.
Die Erfindung beseitigt diese Übelstände dadurch, dass die Zugorgane der Schäfte auf den Umfang von Scheiben auflaufen, die fallweise in schwingende Bewegung versetzt werden. Dabei finden vorzugsweise Mitneh- merorgane Anwendung, welche die den Schäften entsprechenden Ringscheiben mit einer gleichförmig schwingenden Welle fall weise verbinden, welch letztere ihren Antrieb von einer ständig umlaufenden Welle erhält.
Die Zeichnung veranschaulicht eine bei spielsweise Ausführungsform des Erfindungs gegenstandes.
Die Abb. 1 und 2 veranschaulichen sche matisch den Querschnitt einer mechanisch gesteuerten Schaftmaschine, mit unangehobe- nem beziehungsweise angehobenem Schaft; Abb. 3 ist ein Seitenschnitt.
Über dem Kopfbalken des mechanischen Webstuhles ist in der Längsrichtung des Webstuhles, also senkrecht zu den Schäften, die Welle T angeordnet (Abb. 1), auf welcher sich eine der Anzahl der zu hebenden Schäfte N entsprechende Anzahl von Ringscheiben G aneinander reiht.
Diese Ringscheiben bilden mit der Welle T Kupplungen, deren gemeinsamer Teil, die Welle T_ ständig, alternative Schwingbewe gung ausführt und von der die den einzelnen Schäften 11T beigeordneten Ringscheiben G zeitweise mitgenommen werden. Das eine Kupplungsorgan, die Welle T, wird durch den auf der ständig rotierenden Welle ver keilten Exzenter X durch Vermittlung von Arm Y in alternativ schwingender Bewegung gehalten. Diese ist eine gleichmässig beschleu nigte beziehungsweise verlangsamte Bewegung, da sie vom Exzenter X herrührt.
In der Welle T ist eine Nut M einge arbeitet, und gegenüber dieser ist an jede Ringscheibe G eine um einen Bolzen schwin gende und in einer Endlage in diese Nut einschnappende Klinke Ki angeordnet. Die Feder y1' hat ständig das Bestreben, die Klinke aus der Nut M zu heben, das heisst von der schwingenden Welle T zu entfernen Gegenüber der Klinke .gi ist auf der Ring scheibe G ein bogenförmiger Arm C und an diesem eine Blattfeder .F' befestigt.
Wenn das Kartenprisma H während seiner Umdre hung eine Karte B, aus der ein Stift V vor ragt, vor den Arm C bringt, dann drückt er diesen Arm gegen die Welle T, wobei der Arm C die Klinke Ki, entgegen der Wirkung der Feder<I>W,</I> mittelst der Feder If' gegen die Welle T presst. Die Nase der Klinke Ki gelangt auf diese Weise vor die Nut M und schnappt- bei Drehung der Welle in diese ein, wodurch die Ringscheibe G mit der Welle T gekuppelt wird.
Der Eingriff zwischen Schwingwelle T und der entsprechenden Ringscheibe G ist nunmehr bewerkstelligt, so dass die Welle T die Ringscheibe G mitnimmt; das am Um fange der Ringscheibe befestigte Zugorgan Z führt nun Schaft IV, so dass beim Ausschwin gen der Ringscheibe G der Schaft durch Ver mittlung des Zugorganes Zaus der gestrichelt gezeichneten Lage (Abb. 2) in die mit vollen Linien gezeichnete Lage angehoben wird. Feder U zieht den Schaft sodann in seine ursprüngliche Lage zurück. Diese Bewegung des Schaftes ist keine gleichmässige, da die Ringscheibe G die Welle T in ihre ursprüng liche Lage zurückführt.
Bevor die Welle T und mit ihr die Ring scheibe G während des Zurückschwingens zum Totpunkt gelangen, stösst der Anschlag Ji des Ringes an einen ortsfesten und genau einstellbaren federnden Anschlag J2. Dieser verhindert, dass die Ringscheibe G mit der Welle T auch den letzten Abschnitt ihrer Bewegung mitmacht. Die letzten 4 bis 5 mm der Rückbewegung legt die Welle allein zu rück. Hierdurch ist die Möglichkeit geboten, dass die Feder<B>IV</B> die Klinke :ü aus der Nut M hebt.
Der von dem Arm C angeord nete Anschlag E begrenzt die Ausschwingung des Armes C und mittelbar auch die der Klinke .gi.
Fig. 4 zeigt eine Variante, bei der die Federn überflüssig sind, und zwar infolge der Form und Lage der Sperrklinken Ki und C. In seinen baulichen Einzelheiten kann der Gegenstand der Erfindung mannigfaltig ab geändert werden, ohne dass das Wesen der Erfindung eine Änderung erleiden würde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaftmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugorgane der Schäfte auf den Um fang von Scheiben auflaufen, die fallweise in schwingende Bewegung versetzt werden. UNTERANSPRÜUCHE 1. Schaftmaschine nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Mitnehmeorgane, wel che die den Schäften entsprechenden Ring scheiben mit einer gleichförmig schwin genden Welle fallweise verbinden, welch letztere ihren Antrieb von einer ständig umlaufenden Welle erhält. 2. Schaftmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Mitnehme organe Klinken dienen, die von der Muster karte beeinflusst, die Scheiben mit der Schwingwelle kuppeln. 3.Schaftmaschine nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine in der Längsrich tung der Schwingwelle eingearbeitete Nut und gegenüber dieser an den Ringen schwingbar angeordneten, mit ihrer Nase in die Nut passenden Klinken, die durch von den Kartenstiften beeinflusste Schwing arme, unter Einwirkung von Federkraft differenz, zeitweise in die Wellennut ein schnappen. 4. Schaftmaschine nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Anschläge (Ji) der Ringscheibe (G) und mit diesen zusammen wirkende, einstellbare, ortsfeste Anschläge (J2), welche die Bewegung der in ihre Ruhelage zurückschwingenden Ringe be grenzen, bevor sie ihre Anfangsstellung erreichen, wobei das Mitnehmeorgan in zwischen in seine ursprüngliche Lage ge langt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU128701X | 1926-09-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH128701A true CH128701A (de) | 1928-11-16 |
Family
ID=10977376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH128701D CH128701A (de) | 1926-09-07 | 1927-08-26 | Schaftmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH128701A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2398219A1 (fr) * | 1977-07-21 | 1979-02-16 | Sulzer Ag | Embrayage de declenchement du mouvement d'un element, en particulier d'une machine textile |
-
1927
- 1927-08-26 CH CH128701D patent/CH128701A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2398219A1 (fr) * | 1977-07-21 | 1979-02-16 | Sulzer Ag | Embrayage de declenchement du mouvement d'un element, en particulier d'une machine textile |
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