CH124347A - Verfahren zur Herstellung von Fluornatrium unter Verwendung einer den Rest=SiF6 enthaltenden, mittelst Kaliumverbindungen in Kieselfluorkalium umsetzbaren Verbindung als Ausgangsmaterial. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Fluornatrium unter Verwendung einer den Rest=SiF6 enthaltenden, mittelst Kaliumverbindungen in Kieselfluorkalium umsetzbaren Verbindung als Ausgangsmaterial.

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CH124347A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D3/00Halides of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D3/02Fluorides

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Fluornatrium    unter Verwendung  einer den Rest=     S!Fs    enthaltenden, mittelst     Kaliumverbindungen    in     Kieselfluorkalium     umsetzbaren     Verbindung    als Ausgangsmaterial.    Es sind viele Vorschläge gemacht worden  zur Herstellung von     Fluornatrium    auf dem  Wege über die     Kieselfluorwasserstoffsäure.    Das  Interesse an der Lösung dieser Aufgabe ist  zunächst darin begründet, dass diese Säure in  grossen Mengen bei der     Superphosphatfabri-          kation    rund bei der     Graphitreinigung    abfällt.

    Wenn die Umsetzung zu     Fluornatrium    in  befriedigender Weise gelingt, wird man zweifel  los die Herstellung von     Kieselfluorwasserstofl-          säure    der von     Flusssäure    für diesen Zweck  vorziehen, denn die Fabrikation der erstge  nannten Säure ist nicht nur technisch ein  facher und gewerbehygienisch erträglicher,  sondern gestattet auch, von einem billigeren  Rohprodukt, nämlich von einem     kieselsäure-          reichen        Flussspat,        auszugehen.     



  Bisher hat man die     Kieselfluorwasserstoff-          säure    unmittelbar in das     Natririinsilicofluorid     umgewandelt und vorgeschlagen, dieses mit  Soda zu zersetzen. Das     Fluornatrium    ist das  einzige wertvolle Produkt der Umsetzung und  wird in mehr oder     weiaiger    reiner Form er  halten.

           Gemäss    dem Verfahren der vorliegenden  Erfindung wird, von einer den Rest<B>=</B>     SiFs     enthaltenden,     mittelst        Kaliumverbindungen    in       Kieselfluorkalium    umsetzbaren Verbindung  ausgehend, zunächst das     Kaliumsalz    der       Kieselfluorwasserstoffsäure    hergestellt und so  dann dieses     Kieselfluorkalium    mit einer alka  lisch wirkenden     Kaliumverbindung,    zum Bei  spiel Pottasche, zersetzt.

   Das gebildete Fluor  kalium wird von der Kieselsäure getrennt und  mit einer alkalisch wirkenden     Natriumver-          bindung    zu kieselsäurefreiem     Fluornatrium     und einer entsprechenden alkalisch wirkenden       Kaliumverbindung    umgesetzt. Ein Teil der  letzteren kann     vorteilhafterweise    zur Zer  setzung einer neuen     112enge        Kieselfluorkaliuin     wieder in den Arbeitsgang     zurückgegeben     werden.  



  Das     Kieselfluorkalium    kann aus     Kiesel-          fluorwasserstoffsäure    oder aus einem Salz der       Kieselfluorwasserstoffsärire,    das mit Kaliver  bindungen,     vorzugsweise.    solchen von nie  drigem Handelswert, zu     kieselfluorsaurein     Kalium umgesetzt wird, gewonnen werden.

        Nach dem vorliegenden Verfahren kann     aran          (Irreiehen,    dass das     Fluornatrium    ohne     um-          st6indliehe        Trennung    ganz frei von     Kieselsäure     erhalten wird,

   also in einer     zitm    Beispiel für  die     Kryolitfabrikation    und für     Etnaillierungs-          zwecke    besonders wertvollen und     gesuchten          Beschaffenheit.    Bei der     Urnsetzun        b    des     Fluor-          kaliunrs    mit Natriumkarbonat oder     Natrium-          hydroxy    d entsteht neben     Fluornatrium        Ka-          liumkarbonat    oder     Ätzkali    als     

  Nebenprodukt.     



  Das Verfahren der Erfindung kann bei  spielsweise nach folgenden     Gleichungen        aus-          7cfÜhrt    werden       1''        H2SiFc        +2KCl        --W-,Si        M;+21-IC1     I"     Na--,Si        F,;+2KC1        =K_SiF,;+2NaC1     11     K@SiFc        +2K_CO::        =61F        +SIO=+2COz     <B>111</B>     (iKF        +3Na:"C0:;=6NaF        +31@@C0;;    .

    Die     Zersetzung    des     Kieselfluorkalitims          beinäss    Gleichung     II    wird, obwohl sie     auch          dureh    trockenes Erhitzen der     Reaktionsteil-          nehmer    bewirkt werden     kann,    am besten so       vorbenomrnen,    dass eine Lösung oder Suspen  sion des Salzes in Wasser oder irr einer aus  dein Betriebe stammenden Lauge, erhitzt und  dann     allmählich    durch Zugabe von Pottasche  zersetzt wird.

       Man    kann auch so verfahren,       tlass        rnan    in eine erhitzte     Lösung    von Pottasche  festes oder     suspendiertes        Kieselfluorkali        all-          rnählich    zugibt. Die Pottasche kann aus dein  Betrieb     stammen,    in dein sie     immer    wieder       regeneriert    wird. Bei der Zersetzung scheidet       sich    Kieselsäure aus.

   Sämtliches Fluor bleibt  als     Fluorkali    in     Lösung.    wird von der Kiesel  säure     getrennt    und mit Soda     gemäss        Gleichung     11 zu     Fluornatrium    und Pottasche     umbesetzt.          Von        der        Pottaschelüsung    können in den       Betrieb        zurückgeführt    werden,     zwecks        Aus-          führung,

      der Operation     gemäss        Glleichung        1I,          während    dem Prozess als Nebenprodukt  entnommen und weiterverarbeitet werden  kann. Die     Arbeitsweise    nach     Gleichung   <B>111</B>  hat     (len    Vorteil,     dass    nicht nur die     um,täinl-          liehe    Trennung     des        Fluornatriunr,    von     der       Kieselsäure     erspart    wird,

   sondern dass     das     so herbestellte     Fluornatrium        völlig    frei von  Kieselsäure ist. Im Interesse einer     schnellen     und     vollständigen        TTrnsetzung    kann     inan    ferner  bei der     Unisetzung    nach     (xleichung        1I        rnit          einpin        h"berschul;    von Pottasche arbeiten,     iler          dann        unverändert.        zirkuliert.     



  Die     vortehend        beschriebenen        Vorgänge     verlaufen in durchaus     analoger    Weise, wenn  an Stelle der kohlensauren Alkalien die       doppeltkohlensauren    oder die     Ätzalkalien        -zur          Anwendung        gelangen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung des Natrium- salzes der Fluorwasserstoffsiiure unter Ver wendung einer den Rest = SiFf;
    enthaltenden, mittelst Kaliumverbindungen in Kieselfluor kalium umsetzbaren Verbindung als Ausganbs- inateiia.l, dadurch gekennzeichnet,
    dass man das Ausgangsmaterial zunächst in das Kalium- salz der Kieselfluorwasserstoffsä.ure überführt und dann dieses kieselfluorwasserstoffsaure Kalitun rnit einer alkalisch wirkenden Kaliurn- verbindung zersetzt,
    das gebildete Fluorkali von der Kieselsäure trennt und mit einer tilkalisch wirkenden Natriumverbindung zu kieselsäurefreiem Fluornatrium und einer entsprechenden alkalisch wirkenden Kalium- Verbindung umsetzt.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch belzennzeicliriet, dass ein Teil der bei der Uni- setzung des Fluorkalis mit der Natriunrver- bindung entstehenden alkalisch wirkenden Kaliumverbindung zur Zersetzung einer neuen Ienge Kieselfluorhnli in den Arbeitsbang zuriickge-ehen wird.
CH124347D 1925-12-12 1925-12-12 Verfahren zur Herstellung von Fluornatrium unter Verwendung einer den Rest=SiF6 enthaltenden, mittelst Kaliumverbindungen in Kieselfluorkalium umsetzbaren Verbindung als Ausgangsmaterial. CH124347A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE957027C (de) * 1953-11-17 1957-01-31 Vaw Ver Aluminium Werke Ag Verfahren zur Herstellung von Kryolith

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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