CH122000A - Plattenartiges Bauelement. - Google Patents

Plattenartiges Bauelement.

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CH122000A
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Mathmah Ges Mit Beschraenkter
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  Plattenartiges Bauelement.    Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet ein plattenartiges Bauelement, welches  bei einfachster, rascher und billiger Her  stellung eine ausserordentliche Festigkeit und  Tragkraft aufweist. Das Bauelement eignet  sich nicht zur Herstellung von Wänden und  Decken, sondern auch für Dach- und Trag  konstruktionen. Im wesentlichen besteht die  Erfindung darin, dass in die Hohlräume eines  aus sich kreuzweise übergreifenden Stegen  gebildeten Gerippes, mit dessen Aussenkante  eben liegend, beiderseits aus wärmeisolieren  den, zementartigen Stoffen vorher fertigge  stellte plattenförmige Körper mit nach innen  abgeschrägten Seitenflächen eingekittet sind,  so dass in jeder Zelle ein in sich geschlossener  Luftraum und an der Aussenfläche des Bau  elementes eine bis an den Rand reichende  Steinfläche entsteht.

   Für die Bildung des  Gerippes kommen verschiedene Materialien  in Betracht. Trotz Verwendung eines Gerippes  aus beliebigem Material entsteht durch die  erfindungsgemässe Verwendung der Einsatz  körper ein steinkantiger Plattenkörper, da    die Steinfläche bis an den Rand des Platten  körpers reicht.  



  Das vorliegende Bauelement kann an der  Aussenfläche verputzt oder mit Holz- oder       Pressmaterialplatten    furniert und selbstver  ständlich auch mit jedem beliebigen     Wan-          dungsmaterial    verkleidet werden. Im     Ver-          putzungsfalle    empfiehlt es sich, die Einsatz  körper über die     Stegkanten    des Gerippes  etwas vorstehen zu lassen, so dass gewisser  massen     gitterärtig    verlaufende Nuten ent  stehen, die eine sichere Verankerung des  Verputzes mit dem Einsatzkörper ergeben.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsge  genstand in beispielsweiser Ausführungsform  veranschaulicht.     Fig.    1 zeigt einen Teil der  Platte teilweise im Schnitt in schaubildlicher  Darstellung, während     Fig.    2 die ganze Platte  ebenfalls in schaubildlicher Darstellung in  kleinerem     Massstabe    darstellt.  



  Bei dem veranschaulichten Ausführungs  beispiel ist das Zellengerippe aus Holzlatten  gebildet, deren Breite der Dicke der Platte      entsprechen. An den Kreuzungsstellen greifen  die Latten kammartig ineinander. Die eine  Latte 1 weist beiderseits Einschnitte 2 auf,  welche in vorliegendem Falle einem Drittel  der Lattenbreite entsprechen. Auf diese Art  ist die Latte 1 gewissermassen in drei gleich  breite Längsstreifen unterteilt, von denen  der mittlere vollständig von einem Ende der  Latte bis zum andern durchläuft, während  die beiden seitlichen Streifen in entsprechen  den Abständen voneinander bis zum Mittel  streifen reichende Schlitze 2 aufweisen. Die  zu dieser Latte senkrechten     Zellenwände     werden durch Latten 3 und 3' gebildet.

   Die  Latte 3 entspricht in ihrer Breite nur zwei  Drittel der Breite der Latte 1 und weist einsei  tig Ausschnitte auf, welche gerade der Steg=  breite der Latte 1, also dem Mittelteil derselben  entsprechen. Die Latte 3 wird nun seitlich  in die Schlitze der Latte 1     eingeschoben,     wobei der Lattenkörper 3 die Schlitze 2 voll  ständig ausfüllt, während der Schlitz der  Latte 3 von dem Mittelstück der Latte 1  ausgefüllt wird. In dem gegenüberliegenden  Schlitz der Latte 1 wird nun die durch  laufende Latte 3'     eingeschoben,    welche die  Latte 3 auf der Breite der Latte 1 ergänzt.

    Während also die Latte 1 einen von einem  Ende bis zum andern durchlaufenden Mittel  streifen aufweist, besitzt die Latte 3 zwei  von einem Ende bis zum andern Ende durch  laufende Seitenstreifen, von denen der eine  von der Zusatzplatte 3' gebildet wird. Der  auf diese Weise gebildete Zellenrahmen kann  sich nach keiner Richtung hin verziehen und  bildet somit ein vollkommen festes, starres  Gerippe für das Bauelement.  



  Die einzelnen Zellen werden beiderseits  nach     aussenhin    durch Einsatzkörper 5 aus  unverbrennbarem, isolierendem Material, wie  Holzbeton oder dergleichen abgeschlossen. In  jede Zelle ist in vorliegendem Falle ein Steg 6  diagonal eingesetzt, der einerseits eine Ver  steifung der Zelle bewirkt, anderseits die  beiden Einsatzstücke 5     gegeneinander    ab  stützt.  



  Die Stege 6, welche eine Breite gleich  derjenigen der Latten vermindert um die    Stärke der     Einsatzstiieke    aufweisen, greifen  an ihren     Lii.ngskanten    in entsprechende Nu  ten der     Einsatzlzörper,    so dass sie mit den  beiden     EinsatzlUirpern    gewissermassen ein  einheitliches Ganzes bilden.

   Bei der Her  stellung der Platten werden auf der einen  Seite die     Einsatzl        üi-per    eingekittet, dann  werden von der Rückseite aus in die Zellen  die Stege 6 eingeführt und dann erfolgt das  Einkitten der Körper 5 an der andern     Seite.          Zweckmässigerweise    sind die Latten an  der Augenseite     abgeschrägt,    wodurch er  reicht wird, dass die mit nach innen     abge-          schrägten    Seitenflächen ausgeführten Einsatz  körper     möglichst    knapp an die     Einsatzkörper     der benachbarten Zellen heranreichen, das  Holz also nach      < iuf.;

  eiiliin        gänzlichverschwindet.     



  An den Stirnenden weisen die Latten 1  und 3 Ausschnitte 7 auf, deren Basis schräg  nach     aussenhin    verläuft. In diese Ausschnitte  sind durchlaufende Leisten 8 eingekittet,  welche eine Nut 9 aufweisen. Auf diese Art  werden rings um die Platte je zwei Nuten       geschaffen,    welche bei     Aneinanderreihen    der  Platten sich zu einem Hohlraum zur Auf  nahme einer Feder 10     ergänzen;    die eine  organische Verbindung der Platten unterein  ander herstellt.

   Die Leisten 8 bilden gleich  zeitig     Verankerungsorgane    für die in die  Aussenzellen eingebrachten     Einsatzstücke.     Die dem Plattenrand zunächst verlaufenden  Latten weisen eine Nut 11 auf, in welcher  ein an dem     Einsatzstück        ä'    vorgesehener An  satz eingreift, während ein     nasenförmiger          Fortsatz    12 des Einsatzstückes die Leiste 8       untergreift,    wodurch das Einsatzstück sowohl  oben, wie unten     unverrückbar    in der Zelle  festgehalten wird.

   Die in die Zellen einge  setzten Stege 6 ergänzen sich zu     durch-          laufenden    diagonalen Versteifungen, so     dass     im Verein mit den Latten 1 und 3 ein die  Plattenflüche     vollkommen    durchsetzendes Git  terwerk geschaffen wird, welches der Bau  platte eine ausserordentliche Festigkeit er  teilt. Die durch die einzelnen Zellen ge  bildeten, allseits abgeschlossenen Hohlräume  ergeben eine Schall-     uiid        Wärmeisolierung,     die die Platte gemäss vorliegender Erfindung      zu einem geradezu idealen Bauelement für  Wände, Decken und Dächer macht.  



  Durch die erfindungsgemässe Bildung der  Bauplatten ergeben bei Verwendung von  Holz zur Herstellung des Zellengerippes die  Latten an den Aussenkanten immer die un  bewegliche     Hirnholzkonstruktur.     



  Die Stege 6     können    gegebenenfalls ent  fallen.  



  Die Bauplatten gemäss vorliegender Er  findung stellen ein verhältnismässig feuer  sicheres Bauelement dar, welches einerseits  an den Aussenseiten mit Mörtel     verputzbar,     anderseits aber auch die Möglichkeit der       Furnierung,    sei es mit Eternit oder Holz, zu  lässt.     Iris    letzteren Falle empfiehlt es sich, die  das Zellengerippe     bildenden    Latten bis an  die Aussenseite in voller Breite, also ohne       Abschrägung    durchlaufen zu lassen, wodurch  die kreuzweise     Holzfaserlage    die Sicherheit       gegen    jedes Arbeiten der Aussenfläche bietet.  



  An den Randflächen ergeben sich Halb  zellen, da das Ende des Gerippes gleichsam  'in der Mitte     durchschnittene    Zellen darstellt.  Dadurch entstehen an allen Randflächen  nach aussen     offene,    regelmässig wiederkehrende  Vertiefungen. In diese Vertiefungen werden  beim Aufbau der     i    Latten Einsatzstücke ein  gesetzt, welche in die Halbzellen der benach-    harten Platten eingreifen und derart gewisser  massen eine Verhängung der Platten unter  einander ergeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Plattenartiges Bauelement mit einem aus sich kreuzweise übergreifenden Stegen ge bildeten Gerippe, dadurch gekennzeichnet, dass in die Hohlräume des Gerippes, mit dessen Aussenkanten eben liegend, beiderseits aus wärmeisolierenden, zementartigen Stoffen vor her fertiggestellte plattenförmige Körper mit nach innen abgeschrägten Seitenflächen ein gekittet sind, so dass in jeder Zelle ein in sich geschlossener Luftraum und an der Aussenfläche eine bis an den Rand reichende Steinfläche entsteht.
    UNTERANSPRUCH: Bauelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Randzellen von Halbzellen gebildet sind, so dass an allen Randflächen nach aussen offene, regelmässig wiederkehrende Vertiefungen zum Einsetzen von die Verbindung der Platten untereinan der im Aufbau ergebenden Einsatzstücken entstehen.
CH122000D 1925-10-15 1926-09-13 Plattenartiges Bauelement. CH122000A (de)

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