Fernspreelianlage mit Wählerbetrieb. Die vorliegende Erfindung betrifft. selbst tätige Fernsprechanlagen, in welchen die Verbindungen über Schrittschalter durch Registerschalter hergestellt werden, welche für eine Anzahl Teilnehmer gemeinsam sind und nur für die Herstellung einer Verbin dung in Gebrauch genommen werden.
Die Anrufvorrichtungen der Teilnehmer sind sowohl mit Buchstaben als mit Ziffern versehen. und beim Anruf werden die An fangsbuchstaben des Namens eines ge wünschten Amtes (gewöhnlich die drei ersten Buchstaben) und hierauf die Nummer des gewünschten Teilnehmers (gewöhnlich vier Ziffern) eingestellt.
Die ganze Bezeichnung der gewünschten Nummer wird von den Registerschaltern aufgenommen und die ursprünglichen oder Code-Ziffern werden dann in jede ge wünschte Ziffernfolge übertragen, welche die Lage des gewünschten Amtes in bezug auf. das anrufende Amt. im allgemeinen An schlussschema darstellt und rückübermit telt, um dieses besondere Amt zu wählen. Die Ziffern, welche das gewünschte Amt be=, zeichnen, werden dann ohne Anderung über tragen.
Die Registerschalter und die zuge hörige Übertragüngs- und 'Übermittlungs apparatur werden nachfolgend als Strom- stossspeiche-r bezeichnet. Eine .derartige Ein richtung ist in grossen Fernsprechanlagen sehr nützlich, da sie den Umbau der von Hand bedienten Fernsprechämter auf auto- matischen Betrieb ohne Änderung der beste henden Amtsbezeichnungen gestattet. Über dies erleichtert sie die Wahl der anzurufen den Nummern und Anschlüsse und ermög licht eine bessere Ausnützung der Apparate.
Gemäss der Erfindung werden die Strom stösse zur Einstellung .der Verbindungsschal ter im Sprechstromkreis über einen Schlei- fenstromkreis, welcher von den Stromstoss speichern ausgeht und die beiden Sprech leiter in Serie enthält, nicht nur den Schal tern im Amt, an welches der anrufende Teilnehmer angeschlossen ist, sondern eben falls Schaltern, welche mit .dem genannten Amt durch .direkte Anschlussleitungen ver bunden sind, übermittelt, wobei ein Sperr potential an die Schalter im Ursprungsamt angelegt wird, um Stromstossübertrager in .
den Ansehlussleitunben ersparen zu können.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.
Die Abb. 2 bis 12 zeigen Schaltungen der Einrichtungen, welche für eine vollstä.n- < lice Anlage gebraucht werden, um die be sondere Ausführungsform der Erfindung zu zeigen.
Die Abb. 1 stellt ein übersichtsschenia der in den Abb. \2 bis 12 ausführlich darge stellten Anlage dar. Die Anschlussleitungen der Teilnehmerstelle 14 (Abb. ?) endigen in der Vermittlungsstelle in einem Vorwählet LS, dessen Anschlusskantahte mit einer An zahl Relaisgruppen, wie zum Beispiel TR, in Verbindung stehen, von denen jede einem bestimmten Amtswähler, zum Beispiel ES, zugeordnet ist.
Weiter ist jeder dieser Re laisgruppen ein Dienstwähler SLS zugeord net, dessen Anschlusskontakte mit einer An zahl Speicherwähler DS (Abb. 3) in Ver- liindunb stehen, welche Zugang zu einer An zahl von Stromstossspeichern, zum Beispiel D, haben, von denen einer in den Abb. 4 bis 6 dargestellt ist.
Der Vorwählet LS (Abb. 2) ist in bekannter Weise als Drehwähler aus gebildet. besitzt aber besondere neue Ein- richtungen zur Fortsehaltung seiner Sehalt- ,inne in die Ruhelage und einen besonderen neuen Zählstromkreis.
Die Vorwählet LS', Ls2_, LS', LS' und LS' (Abb. 1) sind genau so ausgebildet wie der Vorwählet LS. Die den Relaisgruppen der Verbindungsleitungen zugeordneten Dienst wähler SLS, SLSi und SLS\ sind von glei- eher Bauart wie der Torwähler LS, mit der Ausnahme,
dass ihre Steuerrelais in den Re laisgruppen angeordnet sind und andere Stromkreise steuern. Der Wähler SLS3 ist in bekannter Weise als Drehwähler ausge bildet, dessen Schaltarme keine Ruhelake be sitzen und sich nur in. einer Richtung be wegen.
Der Amtswähler<I>ES</I> ist ein Hebdreh- wähler, dessen Ansehlusskontakte in wag- rechten Kontaktreiben oder Kontaktbänken
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<B>.</B> <SEP> iiizD <SEP> -,eordii(!t <SEP> sind. <SEP> Die <SEP> Anitswählcr <SEP> ES' <SEP> bis
<tb> ES', <SEP> der <SEP> Amtswähler <SEP> CES, <SEP> die <SEP> Crruppen wähler <SEP> S <SEP> bis <SEP> S'' <SEP> und <SEP> die <SEP> Leitungswähler <SEP> <B>F <SEP> S'</B>
<tb> bis <SEP> I\S3 <SEP> sind <SEP> gleielifalls <SEP> Hebdrelüwähler.
<tb> Der <SEP> Übertraber <SEP> R1 <SEP> (Abb.
<SEP> 10) <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Strom stoss- <SEP> und <SEP> Besetztzeichen-Lbertraäer <SEP> finit
<tb> neuer <SEP> Schaltun(r <SEP> für <SEP> Verbindungen <SEP> zwicken
<tb> Ha.ndvermittlunb-sstellen <SEP> oder <SEP> selbsttätigen
<tb> Vermittlungsstellen <SEP> mit <SEP> selbsttätigen <SEP> Ver mittlunbsstellen. <SEP> Die <SEP> übertraber <SEP> R\ <SEP> (Abb.
<tb> 1.2) <SEP> und <SEP> R" <SEP> (Abb. <SEP> l) <SEP> sind <SEP> zur <SEP> Verbindun@" von <SEP> selbsttätigen <SEP> Vermittlungsstellen <SEP> mit
<tb> Handvermittlun,#;
sstellen <SEP> vorgesehen <SEP> mid <SEP> iiiit
<tb> Schaltmitteln <SEP> auso-(-riistet, <SEP> welche <SEP> einen <SEP> be sonderen <SEP> Haltestrom <SEP> für <SEP> die <SEP> )\'ä.hler <SEP> unab hä.nbig <SEP> von <SEP> der <SEP> anrufenden <SEP> Stelle <SEP> schliessen.
<tb> Der <SEP> Übertrager <SEP> R <SEP> <B>(AM)-.</B> <SEP> 1 <SEP> ? <SEP> ist <SEP> besonders <SEP> für
<tb> die <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> Verbindungen <SEP> zwischen
<tb> einer <SEP> selbsttätigen. <SEP> Vermittlungsstelle <SEP> zii
<tb> einer <SEP> Handvcrmittlungsstelle, <SEP> -elche <SEP> mit
<tb> Anzeigevorrialitiiiigeii <SEP> rlf-r <SEP> verlangten <SEP> Teil nehmernuminer <SEP> versehen <SEP> ist, <SEP> geeignet.
<tb>
Der <SEP> Stroinstoss,speicher. <SEP> welcher <SEP> in <SEP> den
<tb> Abb. <SEP> -1 <SEP> bis <SEP> 6 <SEP> da <SEP> i;@-estellt <SEP> ist, <SEP> umfasst <SEP> den
<tb> Steuerschalter <SEP> 11DS, <SEP> welcher <SEP> die <SEP> aufeinan derfolgende <SEP> Einstelluni"- <SEP> der <SEP> verschiedenen
<tb> Aufnahmeseha.ltwerke <SEP> rucelt, <SEP> Glas <SEP> Aufnahme sehaltwerk <SEP> ssCR <SEP> für <SEP> die <SEP> zweite <SEP> und <SEP> dritte
<tb> (ss- <SEP> und <SEP> C-) <SEP> Stromstossreilie <SEP> (Abb. <SEP> 5), <SEP> den
<tb> Steuerschalter <SEP> SCS, <SEP> welcher <SEP> die <SEP> Reihenfolge
<tb> der <SEP> abzugebenden <SEP> -.,tromstossreiheii <SEP> iF=gelt, <SEP> dio
<tb> Aufna.hmescha.ltwerke <SEP> <I>DR'</I> <SEP> bis <SEP> <I>DR'</I> <SEP> (Abb.
<tb> 6) <SEP> und <SEP> den <SEP> Sender <SEP> <I>SEN</I> <SEP> (Abb. <SEP> 4-).
<SEP> Der
<tb> Steuerschalter <SEP> <I>11DS</I> <SEP> (Abb. <SEP> 5) <SEP> ist <SEP> ein <SEP> gewöhn licher <SEP> Schrittschalter <SEP> mit <SEP> zwei <SEP> Schaltarmen
<tb> 308 <SEP> und <SEP> 309, <SEP> welche <SEP> in <SEP> einer <SEP> Richtung
<tb> durch <SEP> den <SEP> Drehmagneten <SEP> 338 <SEP> fortgesehaltet
<tb> und <SEP> durch <SEP> .den <SEP> Auslöeniag'neten <SEP> 348 <SEP> in <SEP> die
<tb> Ruhelage <SEP> zuriiel@fiilirt. <SEP> dessen <SEP> Stronil.reis
<tb> von <SEP> dem <SEP> Seitenschaltf,r <SEP> 3-17 <SEP> beherrscht <SEP> wird.
<tb> Die <SEP> Aufnaliniesehaltwerhe <SEP> DRl <SEP> bis <SEP> <I>DR'</I>
<tb> (Abb. <SEP> 6) <SEP> sind <SEP> in <SEP> ähnlicher <SEP> Weise <SEP> wie <SEP> der
<tb> Steuerschalter <SEP> <I>LIDS</I> <SEP> a.u.sbebildet.
<tb>
Der <SEP> Steuerschalter <SEP> SCS <SEP> (Abb. <SEP> 6) <SEP> ist <SEP> von
<tb> gleielier <SEP> @ionstruhtion <SEP> -ic- <SEP> der <SEP> Vorwählet <SEP> LS
<tb> und <SEP> der <SEP> Zwiselienwrililer <SEP> Seine <SEP> Schalt arme <SEP> werden <SEP> nur <SEP> in <SEP> einer <SEP> Richtung <SEP> bewegt
<tb> durch <SEP> den <SEP> Preliniagneten <SEP> 387 <SEP> und <SEP> durch dett@@ll@en M;
I#neten in ihre Ruhelage Wei- Die Schaltarme 363 bis 365 des St@ ucr@chalt@.r@ SCS werden beim Abfall des Drehmagnetes 387 durch dessen Anker fort- geschaltet anstatt beim Ankeranzug.
Der Sender SEN (Abb. 4) ist ähnlich konstruiert wie der Steuerschalter SCS. Das Aufnahme- seIha.ltwerk BCR (Abb. 5) ist ein Hebdreh- w 'ihler, ähnlich dem Gruppenwähler ES. Der Zwischenverteiler IDF (Abb. 5) ist dem Stromstossspeicher zugeordnet.
Es sei nun zunächst. das in der Abb. 1 .dargestellte Übersichtsschema beschrieben, welches die selbsttätigen Vermittlungsstellen _4. E. Nr. 1, 2 und 3 mit Stromstossspeichern <I>D,</I> D1, D2, die Arbeitsplätze A in den Handvermitt lungsstellen M. E. Nr. \? und 4, Anzeigevor richtung DC, <I>L</I> zur Anzeige der Nummer des verlangten Teilnehmers in der Handver mittlungsstelle II. E. Nr. 1, einen Fernplatz 01 in,der Handvermittlungsstelle M. E.
Nr. 4 und eine halbselbsttätige Vermittlungsstelle l1ITE enthält. Die Handvermittlungsstellen <I>M,</I> M', 3I'' sind an den automatischen Äm tern 1, 2 und 3 für Beschwerde-, Auskunfts- und Dienstanrufe und können durch Ein stellung der Ziffer (1 erreicht werden, was nachfolgend erklärt werden wird.
Hieraus ist ersichtlich, class eine grosse Anzahl ver schiedenartiger Verbindungen hergestellt werden kann, und es sei daher zuerst eine interne Verbindung in der selbsttätigen Ver mittlungsstelle Nr. 1 beschrieben, welche sich von der anrufenden Teilnehmerstelle .4 zu der verlangten Teilnehmerstelle A' er streckt.
Wenn der anrufende Teilnehmer A seinen Hörer abhebt, läuft der Vorwähler LS an und sucht eine freie Relaisgruppe TP auf, mit,der über,den Dienstwähler SLS ein freier Speicherwähler DS in Verbindung gebracht wird.
Die anrufende Teilnehmerstelle sendet zunächst mittelst ihrer Nummernscheibe drei Ziffern, welche den ersten drei Buchstaben des Amtsnamens der selbsttätigen Vermitt lungsstelle _l. E. Nr. 1 entsprechen und dann die restlichen vier Ziffern, welche die ver langte Teilnehmerstelle bezeichnen. Der Speicherwähler DS wird durch die erste Zif fer eingestellt und sucht dann in freier Wahl einen freien Stromstossspeicher, zum Beispiel<I>D,</I> aus.
Der Stromsto-ssspeicher <I>D</I> wird durch die übrigen von der anrufenden Stelle auszusendenden Stromstossreihen einge stellt und sendet eine einzige Stromstoss reihe, welche durch die ersten .drei Ziffern entsprechend den ersten drei Buchstaben der verlangten Vermittlungsstelle eingestellt ist, zu einem Amtswähler, zum Beispiel ES, und darauf die vier Ziffern der verlangten Teil nehmerstelle aus.
Der Amtswähler ES wird durch :die erste vom Sender .des, Str.omstoss- speichers abgegebene Stromstossreihe auf die gewünschte Kontaktreihe eingestellt und sucht dann in freier Wahl eine freie Verbin dungsleitung zu einem ersten Gruppenwäh ler S aus. Darauf werden von dem ersten Stromstossspeicher D die vier Stromstoss reihen, welche der Nummer des verlangten Teilnehmers entsprechen, ausgesandt.
Der erste Gruppenwähler S wird durch die erste dieser Stromstossreihen eingestellt und sucht cla,nn selbsttätig einen freien zweiten Grup penwähler, zum Beispiel ,S", aus, welcher durch die zweite Stromstossreihe eingestellt wird und einen freien Leitungswähler PS belegt. Durch die letzten beiden Stromstoss reihen wird dieser Leitungswähler FS auf die Anschlussleitungen der verlangten, Teil nehmerstelle eingestellt. und vollendet die Verbindung zum Teilnehmer A'.
Eine Verbindung vom Teilnehmer A cler selbsttätigen Vermittlungsstelle A. E. Nr. 1 zu einem Teilnehmer A3 in der selbsttätimen Vermittlungsstelle A. E. Nr. 3 wird in ähn licher Weise durch den _ Stromstossspeicher hergestellt. Der anrufende Teilnehmer -4 wählt zuerst die drei Ziffern. welche den ersten drei Buchstaben des Amtsnamens der selbsttätigen Vermittlungsstelle A. E. Nr. 3 entspricht und dann vier Ziffern, welche die Nummer der verlangten' Teilnelimerste11cA' darstellt.
Die ersten drei Ziffern, welche von dem Stromstossspeicher D aufgenommen worden sind, werden jetzt in eine dreistellige Amtsnummer umgerechnet und die erste
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dieser <SEP> Stramstossreillen <SEP> stellt <SEP> den <SEP> Anitswäll ler <SEP> ES, <SEP> die <SEP> zweite <SEP> den <SEP> j,\-intswäliler <SEP> ES' <SEP> in
<tb> der <SEP> selbsttätigen <SEP> Vermittlungsstelle <SEP> 11 <SEP> .. <SEP> E.
<tb> Nr. <SEP> 2 <SEP> und <SEP> die <SEP> dritte <SEP> Stronistossreilie <SEP> den
<tb> Amtswähler <SEP> ES' <SEP> in <SEP> der <SEP> selbsttätigen <SEP> Ver mittlungsstelle <SEP> Nr. <SEP> 3 <SEP> ein. <SEP> Hierbei <SEP> ist <SEP> ange nommen, <SEP> dass <SEP> ein <SEP> Amtswähler <SEP> (ES') <SEP> in <SEP> der
<tb> selbsttätigen <SEP> Vermittlungsstelle <SEP> A. <SEP> E. <SEP> Nr.
<SEP> 3
<tb> erforderlich <SEP> ist, <SEP> da <SEP> sich <SEP> in <SEP> demselben <SEP> Ge bäude <SEP> noch <SEP> andere <SEP> Vermittlungsstellen <SEP> be finden. <SEP> Wenn <SEP> dies <SEP> nicht <SEP> der <SEP> Fall <SEP> ist, <SEP> kön nen <SEP> die <SEP> ersten <SEP> Nummernstronistossempfäil"'pi
<tb> der <SEP> Vermittlungsstelle <SEP> direkt <SEP> den <SEP> Verbin dungsleitungen <SEP> zugeordnet. <SEP> sein. <SEP> Der <SEP> Amts wähler <SEP> ES' <SEP> wird <SEP> durch <SEP> die <SEP> zweite <SEP> Strom stossreihe <SEP> einbestellt, <SEP> und <SEP> Wählt <SEP> danne@ht tätib <SEP> eine <SEP> freie <SEP> V'erbin@dunbsleituzig <SEP> zu <SEP> einem
<tb> Lbertrager <SEP> R1 <SEP> aus.
<SEP> Es <SEP> sei <SEP> darauf <SEP> hingewie sen, <SEP> dass <SEP> die <SEP> zweite <SEP> Stromstossreihe <SEP> direkt
<tb> ohne <SEP> Zwischenschaltung <SEP> eines <SEP> Übertrager,.
<tb> zur <SEP> Zwischenvermittlungsstelle <SEP> über <SEP> die <SEP> Ver bindungsleitung <SEP> zwischen <SEP> dem <SEP> Amtswählell
<tb> ES <SEP> und <SEP> ES, <SEP> übertragen <SEP> wurde.
<SEP> Die <SEP> -voll,
<tb> tromstossspeicher <SEP> ausgesandte <SEP> Stromsloss reihe <SEP> wird <SEP> mittelst <SEP> des <SEP> Stromstossübertrabers
<tb> <B>PI</B> <SEP> l <SEP> a-211 <SEP> der, <SEP> Amtswähler <SEP> ES' <SEP> der <SEP> verlallbtelr
<tb> Vei-mittlunässtelle <SEP> weitergegeben <SEP> und <SEP> dieser
<tb> Wähler <SEP> suellt <SEP> dann <SEP> selbsttätig <SEP> einen <SEP> freien
<tb> Gruppenwähler <SEP> in <SEP> dieser <SEP> Vermittlungsstelle.
<tb> zum <SEP> Beispiel <SEP> den <SEP> Gruppenwähler <SEP> 82, <SEP> aus.
<tb> Die <SEP> übrigen <SEP> vier <SEP> stromstossreillen, <SEP> welelle
<tb> der <SEP> Nummer <SEP> des <SEP> verlangten <SEP> Teilnehmers <SEP> _1'
<tb> eritspreehen, <SEP> werden <SEP> darauf <SEP> vom <SEP> @tran@atoss Speicher <SEP> ausgesandt <SEP> und <SEP> bewirken <SEP> dur-,li
<tb> Eillstellun;
<SEP> der <SEP> Gruppenwähler <SEP> S\ <SEP> und <SEP> .S"'
<tb> und <SEP> des <SEP> Leitulibswä.hlers <SEP> FSi <SEP> die <SEP> Herstel lun" <SEP> der <SEP> Verbindung <SEP> mit <SEP> der <SEP> gewünschten
<tb> Stelle <SEP> _1'.
<tb>
Eine <SEP> -#'erbinduiig <SEP> von <SEP> der <SEP> Teilnehmer stelle <SEP> _1 <SEP> in <SEP> der <SEP> selbsttätigen <SEP> Vermittlrlli.;:: telle <SEP> -LEE. <SEP> Nr. <SEP> 1 <SEP> zu <SEP> dem <SEP> Teilnehmer <SEP> =1=, <SEP> in
<tb> der <SEP> selbsttätigen <SEP> Vermittlungsstelle <SEP> _4. <SEP> E.
<tb> 17r-2 <SEP> ? <SEP> wird <SEP> in <SEP> ähnlicher <SEP> Weise <SEP> wie <SEP> die <SEP> eben
<tb> beehriebene <SEP> Verbindung <SEP> herbestellt, <SEP> mit <SEP> der
<tb> Ausnahme, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Stromstossspeicher <SEP> D
<tb> jetzt <SEP> nur <SEP> zwei <SEP> -Stromstossreihen <SEP> für <SEP> die <SEP> Anits wahl <SEP> aussendet.
<SEP> Der <SEP> Amtswähler <SEP> ES <SEP> wird
<tb> gemäss <SEP> der <SEP> ersten <SEP> Stromstossreihe <SEP> eingestellt
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und <SEP> wählt <SEP> eine <SEP> freie, <SEP> direkt <SEP> zu <SEP> derb <SEP> Amts wähler <SEP> <B>ES'</B> <SEP> in <SEP> der <SEP> selbsttätigen <SEP> Vermitt lungsstelle <SEP> A. <SEP> E. <SEP> Nr. <SEP> ? <SEP> führende <SEP> Verbin dunbsleitung <SEP> aus. <SEP> Der <SEP> Amtswähler <SEP> ES'
<tb> wird <SEP> durch <SEP> die <SEP> zweite <SEP> Stromstossreihe <SEP> einbe stellt <SEP> und <SEP> wählt <SEP> jetzt <SEP> einen <SEP> ersten <SEP> Clruppen wä.hler, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> S', <SEP> in <SEP> der <SEP> selbsttätigen
<tb> Vermittlungsstelle <SEP> ,1. <SEP> E. <SEP> Nr. <SEP> ? <SEP> aus.
<SEP> Die
<tb> übrigen <SEP> vom <SEP> Sender <SEP> des <SEP> Stromstossspeiehers
<tb> abgegebenen <SEP> Stromstossreihen, <SEP> welche <SEP> der
<tb> Nummer <SEP> des <SEP> verlan@-ten <SEP> Teilnehmers <SEP> 3' <SEP> ent sprechen, <SEP> vollenden <SEP> durch <SEP> Einstellung <SEP> der
<tb> G=ruppenwähler <SEP> S' <SEP> und <SEP> S5 <SEP> und <SEP> des <SEP> Leitungs w <SEP> <B>1</B> <SEP> die <SEP> Verbindung <SEP> mit <SEP> der <SEP> ver
<tb> ählers <SEP> F, <SEP> <B>82</B>
<tb> Iangten <SEP> Teilnehmertelle <SEP> 1", <SEP> \e1 <SEP> <B>111r11</B>
<tb> hier <SEP> d@11@au@ <SEP> hinbf,@E <SEP> ies@ll, <SEP> @l@ <SEP> f <SEP> ül@ <SEP> spiee <SEP> Ur bindung <SEP> keine <SEP> Stromstop
<tb> übertra@er <SEP> in <SEP> der
<tb> Verbindungsleitung <SEP> zwischen <SEP> der <SEP> selbsttäti gen <SEP> Vermittlun@@:
sstelle <SEP> _1. <SEP> E. <SEP> Nr. <SEP> 1 <SEP> und <SEP> der
<tb> selbsttätig-en <SEP> Vermittlungsstelle <SEP> _l. <SEP> E. <SEP> Nr. <SEP> <B>-22</B>
<tb> verwendet <SEP> werden. <SEP> Interne <SEP> Verbindungen <SEP> in
<tb> ,den <SEP> selbsttätigen <SEP> Vermittlungsstellen <SEP> <B><I>A</I></B>. <SEP> E.
<tb> N <SEP> r. <SEP> 1 <SEP> und <SEP> ? <SEP> werden <SEP> in <SEP> ähnlicher <SEP> Weise <SEP> wie
<tb> interne <SEP> Verbindungen <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Teil nehmerstellen <SEP> -1 <SEP> und <SEP> -11 <SEP> der <SEP> selbsttätigen
<tb> Vcrrnittluiigsstelle <SEP> _l. <SEP> E. <SEP> Nr. <SEP> 1 <SEP> hergestellt.
<tb>
Die <SEP> Teilnehmerstellen, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> .4'
<tb> der <SEP> ;elbatätigen <SEP> Vermittlungsstelle <SEP> E. <SEP> E.
<tb> <B>N <SEP> r-</B> <SEP> ?, <SEP> ktjnnen <SEP> Verbindungen <SEP> über <SEP> die <SEP> Hand vermittlungsstelle <SEP> <I>1I. <SEP> E.</I> <SEP> N <SEP> r. <SEP> 1 <SEP> durell <SEP> <B>-#</B>Vä.ll len <SEP> der <SEP> Ziffern <SEP> T <SEP> r <SEP> L' <SEP> herstellen, <SEP> sodass <SEP> der
<tb> Stronlstosssl:
cielicr <SEP> Dl <SEP> veranlasst <SEP> wird, <SEP> die
<tb> zur <SEP> Herstellulig <SEP> der <SEP> gewiinsellten <SEP> yerbilr dung <SEP> über <SEP> den <SEP> Amiswähler <SEP> ES', <SEP> Zwiseben wä.hler <SEP> SLS'". <SEP> Allitswäbler <SEP> ES', <SEP> Übertrager
<tb> <I>1i2,</I> <SEP> in <SEP> der <SEP> selbsttätigen <SEP> Vermittlungsstelle
<tb> -4. <SEP> E. <SEP> Nr. <SEP> 3 <SEP> zu <SEP> der <SEP> Aan <SEP> dvermitt,Iungsstelle
<tb> 1T. <SEP> E. <SEP> Nr. <SEP> 1 <SEP> erforderlichen <SEP> Stromstoss <SEP> reihen
<tb> auszusenden. <SEP> Auch <SEP> die <SEP> Teilnehmer <SEP> der
<tb> selbsttätigen <SEP> Vermittlungsstelle <SEP> A. <SEP> E. <SEP> Nr.
<SEP> 1,
<tb> zum <SEP> Beispiel <SEP> Teillielinierstelle <SEP> _-1, <SEP> können
<tb> durch <SEP> @T'ä.bleii <SEP> der <SEP> Ziffern <SEP> <I>T <SEP> h' <SEP> Z7</I> <SEP> edle <SEP> V(,r bindung <SEP> einleiten, <SEP> wodurch <SEP> der <SEP> Speicher wähler <SEP> DS <SEP> auf <SEP> die <SEP> zehnte <SEP> Iiontaktreilie <SEP> ge lioben <SEP> wird <SEP> und <SEP> besondere <SEP> Scha.ltvorgä.nge
<tb> für <SEP> die <SEP> Her:stellunIc), <SEP> der <SEP> #Terbindullc <SEP> zu <SEP> der
<tb> Aandv <SEP> ermittluiisstelle <SEP> 1T. <SEP> E. <SEP> Nr. <SEP> 4 <SEP> hervor gerufen <SEP> werden. <SEP> Diesmal <SEP> jedoch <SEP> hat <SEP> der Amtswähler ES in :der selbsttätigen Ver mittlungsstelle A. E. Nr. 1 direkten Zugang zu einer zur Handvermittlungsstelle M. E.
Nr. 4 über den Übertrager R3 führenden Verbindungsleitung.
Eine Verbindung vom Teilnehmer an der Unterstation A in .der selbsttätigen Vermitt lungsstelle Nr. 1 zu einem Beschwerde-, Auskunfts- oder Dienstbeamten in der Stel lung M wird hergestellt, indem der An rufer die Ziffer 0 einstellt, welche Ziffer den Wähler DS auf die zehnte Stufe ein stellt, worauf besondere Stromkreisänderun- gen herbeigeführt werden, so da.ss der Strom stossspeicher D die notwendigen Stromstoss reihen aussenden wird, um den Anruf über den Amtswähler ES und den Wähler S zur Beamtenstellung 111 zu leiten.
Die Teilneh mer an den Unterstationen A4 und A$ kön nen auf gleiche Weise Beschwerde- und Auskunftsanrufe an die Beamtenplätze l111 respektive 1112 durch Einstellen der Ziffer 0 bewerkstelligen. Anrufe in langen Zwi schenräumen werden durch Einstellung der Zeichen<I>T O L</I> über einen Übertrager wie R3 erzielt, von welchem aus sie direkt über besondere Verbindungen zum betreffenden Amt geht.
Eine Verbindung des Teilnehmers A der selbsttätigen Vermittlungsstelle A. E. Nr. -1 zur Handvermittlungsstelle 1V1. <I>E: Nr. 1</I> wird auf folgendem Wege hergestellt: Die a a nrufende Teilnehmerstelle wählt zuerst drei Ziffern, durch welche die gewünschte Vermittlungsstelle bestimmt wird; und dar auf die Nummer der gewünschten Anschluss- leitung in .dieser Vermittlungsstelle.
Ent sprechend der aufgenommenen ersten drei Stromstossreihen sendet der Stromstossspei- eher zur Auswahl einer zur Handvermitt lungsstelle M. E. Nr. 1 führenden Verbin dungsleitung zwei Stromstossreihen aus, von denen die erste einen Amtswähler ES ein stellt;
welcher dann selbsttätig eine freie Vembindüngsleitung -zu einem Übertrager- R a.üswählt. Der Übertrager R ist so geschal tet, dass ,die erste -aufgenommene Stromstoss- reihe an einen nachfolgenden Gruppenwähler C9'8, welcher Zugang zu .den Änzeigeein_ richtungen ,der Handvermittlungsstelle M. E.
Nr. 1 hat, übertragen wird, während die fol genden :Stromstossreilien über den Speicher wähler CS zu einem besonderen Stromstoss speicher, -welcher zur Einstellung. der An zeigeeinrichtungen für die Nummer des ver langten Teilnehmers in der Handvermitt lungsstelle M. E. Nr. 1 dient, übertragen werden. Durch die zweite der zur Amts wahl erforderlichen Stromstossreihen durch den Stromstossspeicher D wird der Gruppen wähler CES eingestellt und wählt dann selbsttätig eine freie Verbindungsleitung zu dem Dienstwähler SLS'= in der verlangten Vermittlungsstelle aus.
Während der Über tragung der zweiten Stromstossreihe an den Gruppenwähler CES wird der Speicher wähler CS angelassen, welcher einen freien Stromstossspeicher C aussucht. Durch die den letzten vier Ziffern entsprechenden Stromstossreihen wird auf dieser Stromstoss speicher C eingestellt. Sobald sämtliche Stramstossreihen vom StTomstossspeicher D ausgesandt worden sind, tritt der Dienst wähler SLS4 in der Handvermittlungsstelle M. E.
Nr. 1 in Tätigkeit und wählt eine freie Relaisgruppe TR3 aus. Da diese Re laisgruppe mit den Aufnahmeeinrichtungen DC der Anzeigevorrichtung verbunden ist, werden die in den Ziffernrelaisgruppen des Stromstossspeichers C aufgespeicherten Strom stassreihen in Form besonderer Stromstösse über die Verbindungsleitung ausgesandt. Hierauf wird der Stromstossspeicher C aus gelöst und für den weiteren Gebrauch frei gegeben.
Nachdem die über die Verbin dungsleitung in Form besonderer Stromstösse übertragene Rufnummer an .den Aufnahme einrichtungen DC des Nummernanzeigers eingestellt worden ist, wird die Nummer der verlangten Teilnehmerstelle durch die Lam pen L verlangt-en Arbeitsplatz 0 der Beamtin an gezeigt. Die Beamtin führt dann einen Stöp sel in die Klinke der verlangten Teilnehmer stelle Ä' ein, worauf der Verbindungs- leitungswähler TF angelassen wird und- die benutzte Relaisgruppe TB' aufsucht.
So- bald diese gefunden worden ist, wird die verlangte Teilnehmerstelle angerufen und das Gespräch kann nach dem Antworten der selben in bekannter Weise vor sich gehen. Da. Anzeigecinrichtungen .für die Nummer der verlangten Teilnehmerstelle vielfach be kannt sind, so wird von einer näheren Be- Schreibung dieser Einrichtungen abgesehen.
Verbindungen von der Handvermittlungs stelle 11.E. Nr. 2 zu einer andern Hand- oder selbsttätigen Vermittlungsstelle wer den durch eine Beamtin der lialbselbsttä.tigen Zwischenvermittlungsstelle <I>31. T. E.,</I> welche mit Stromstosssender .IaI ausgerüstet ist, her gestellt.
Diese Stromstosssender schicken ge- wölinliche Schleifenstromstösse hinaus, durch -elche ,die Gruppenwähler, zum Beispiel ES', zur AiLszvahl der verlangten Vermittlungs stelle und die Rufnummer der verlangten Stelle in Form von Schleifenstromstössen oder besonderen Stromstössen zur Einstel lung- optischer Numrnerna.nzeiger, je nach dem, ob die verlangte Vermittlungsstelle mit "'ählerbetrieb oder für Handbetrieb ausge rüstet ist, aussenden.
Eine Verbindung von dem Teilnehmer . der Handvermittlungsstelle 11. E. Nr. 2 zu dem Teilnehmer A1 in der selbsttätigen Ver- mittlungSstelle A. E. Nr. 1. wird über die halbselbsttätige Vermittlungsstelle <I>11. T. E.</I> wie folgt hergestellt: Die A-Beamtin in der Handvermittlungsstelle<I>11. E. Nr. ?</I> wird von dem Teilnehmer A' in bekannter Weise angerufen und gibt die von dem anrufenden Teilnehmer gewünschte Nummer an eine B-Beamtin der halbselbstätigen Vermitt- lungsstelle <I>11.
T. E.</I> über eine Dienstleitung weiter. Die B-Beamtin gibt .darauf der _1 Beamtin die Nummer einer freien Verbin- dungSleitung an und betätigt gleichzeitig einen dieser Verbindungsleitung zugeord neten Schalter, worauf ein Verbindungs- leitungswähler TFl angelassen wird und die durch den Schalter gekennzeichnete Verbin dungsleitung aufsucht.
Sobald diese gefun den -worden ist, leuchtet eine Lampe auf und rlie B-Beamtin stellt darauf die gewünschte 1Kummer auf dem Tastensatz ihres Strom- Stosssenders <I>IM ein.</I> Die Nummer des ver langten Teilnehmcrs 111 sei 8332345,
deren erste drei Ziffern 833 zur Auswahl der ver langten Vermittlungsstelle dienen und in eine einzige Stromstossreihe von sechs Strom stössen umgerechnet werden. Die Aussendung der Stromstossreilien hängt davon ab, ob die A-Beamtin die angegebene Verbindungs leitung bereits belegt hat oder nicht.
Unter der Annahme, dass die: bereits gesclielien ist, wird durch die eiste Stromstossreihe der Amtswähler ES' auf die sechste Kontakt reihe eingestellt, welcher dann selbsttätig eine freie, zu der Vermittlungs stelle A.
E. Nr. 1 führende Verbindungs leitung auswählt, während durch die übri gen Stromstossreihen, welche der Nummer des verlangten Teilnehmers entsprechen. den ersten Gruppenwähler S. .den zweiten Grup penwähler S' und den Leitungs@v ähler FS einstellen, worauf die Verbindung in be- kannter Weise vollendet wird.
Wünscht der Teilnehmer _-1' eine Ver bindung mit einem Teilnehmer einer Hand vermittlungsstelle mit Nummernanzeige, zum Beispiel mit dein Teilnehmer @1' der Hand vermittlungsstelle 11. E. N r. - 1 herzustellen.
so werden die Stromstossreilien zur Auswahl der gewünschten Vermittlungsstelle in Form gewöhnlicher Sehleifenstromstösse zur Ein stellung der Wähler und die letzten vier Stromstossreihen über die durch den Amts wähler ES<B>'</B> belegte Verbindungsleitung in Form besonderer Stromstösse, durch welche eine erhebliche Ersparnis an Einstellzeit er möglieht wird, ausgesandt.
Von einer ausführlichen Beschreibung der Schalteinrichtungen der halbselbsttätigen Vermittlungsstelle sei im folgenden abge sehen, da. derartige Einrichtungen vielfach bekannt sind.
Eine Verbindung vom Teilnehmer .-1' der Handvermittlungsstelle Nr. 3 zu einem Teil nehmer A3 der selbstt@itigen Vermittlungs stelle Nr. 3 -wird clurcli die A-Beamtin der Handvermittlungsstelle Nr. 3, .die B-Beam- tin in der selbsttätigen Vermittlungsstelle 1,'r. 3, den ersten Gruppenwähler S', .den zweiten Gruppenwähler S' und über einen Leitungswähler FSl hergestellt.
Es sei noch erwähnt, dass :die B-Beamtin in den selbst tätigen Vermittlungsstellen nur Verbindun- gen für diese Vermittlungsstellen herzustel len brauchen, so dass der Stromstosssender zur Herstellung solcher Verbindungen be deutend einfacher ist, als der einer halbselbst- tiitigen Zwischenvermittlungsstelle. Auch derartige Einrichtungen sind bekannt und :oll daher von einer näheren Beschreibung derselben Abstand genommen werden.
Obwohl durch die Beschreibung oben an geführter Verbindungen nicht alle Verbin dungsmöglichkeiten erschöpft sind, welche anhand der Abb. 1 betrachtet werden könn ten, so umfassen die oben angeführten Fälle doch alle Arten von Verbindungen, welche in einem sehr grossen Fernsprechnetz mög lich sind, das heisst Verbindungen zwischen Handvermittlungsstelle Nr. 2 und Handver mittlungsstelle Nr. 4 können über einen kür zeren Weg als über die Zwischenvermitt lungsstelle 1t7. <I>T. B.</I> und über die selbsttäti gen Vermittlungsstellen Nr. 2 und 3 herge stellt werden, so da.ss für jede Verbindung liöclistens eine Zwischenvermittlungsstelle er forderlich ist.
In keinem der Fälle wurde es für wünschenswert gefunden, Übertrager, wie zum Beispiel R1, in Reihe mit Über- f ragern, wie zum Beispiel R2, zu schalten.
Nachdem die Schalteinrichtungen und die Schaltungsanordnung allgemein beschrieben worden sind, sei nun die Wirkungsweise der dargestellten Schaltung ausführlich erläu tert. Zu .diesem Zweck wird angenommen, dass der Teilnehmer A (Abb. 1) eine Ver bindung mit dem Teilnehmer A' derselben s(-lbsttätigen Vermittlungsstelle herzustellen wünscht. Die Nummer der verlangten Teil nehmerstelle A' ist in :dem Telephonver- zeichnis mit den Nummern 8332345 ge zeichnet, wobei die ersten :
drei Ziffern, 833, die betreffende Vermittlungsstelle, an wel- clicr der verlangte Teilnehmer angeschlossen ist, angeben und die übrigen vier Nummern, \3345, die Nummer des verlangten Teilneh- mers in dieser Vermittlungsstelle bezeichnen. Selbstverständlich können die ersten drei Zahlen, 833, in dem Telephonverzeichnis auch durch die ersten drei Buchstaben des Namens der betreffenden Vermittlungsstelle angegeben sein. Dies hat jedoch mit dem Gegenstand der Erfindung nichts zu tun und soll ,daher nicht näher darauf eingegangen werden.
T%erbi@idwi.gen innerltalb <I>einer</I> selbsttätigen Vermittlungsstelle Hebt der Teilnehmer A seinen Hörer ab, so wird das Anrufrelais 6 über die Anschluss- leitungen 2 und 3 erregt und legt Erde über seinen Kontakt 16 an die Sperrader 4 an. Hierdurch erscheint die anrufende Leitung an den Prüfkontakten :der Leitungswähler, an welche sie angeschlossen ist, besetzt, und es wird ein Stromkreis für .das Trennrelais 5 in Reihe mit dem Drehmagneten 7 geschlos sen.
Gleichzeitig legt .das Relais 6 . den Schaltarm 10 des Vorwählers LS an die Ver bindung zwischen der Wicklung des Relais 5 und des DZa.gnetes 7 über den Kontakt 17 an, so @dass folgender Stromkreis für den Drehmagneten 7 geschlossen wird: Erde, Kontakt 16, Ruhekontakt 10a des Vorwäh- lers LS, Schaltarm 10, Ruhekontakt 13, Ar beitskontakt 17, Unterbrecherkontakt 14, Wicklung -des Drehmagnetes 7, Batterie. Der Magnet 7 bringt hierauf die Schaltarme 8 bis 12 mit der ersten an seine Kontaktreihe angeschlossene Verbindungsleitung in Ver bindung.
Ist diese Verbindungsleitung frei. so spricht das Trennrelais 5 sofort in Reihe mit dem Drehmagneten 7 an, und die belegte Verbindungsleitung wird gegen weiteres Be legen gesperrt.
Im vorliegenden Fall sei jedoch ange nommen, ,dass die erste Verbindungsleitung besetzt ist, so dass der Prüfarm 10 auf einen geerdeten Kontakt trifft und :die Wicklung des Relais 5 kurzgeschlossen wind. Nur der Drehmagnet 7 kann jetzt zur Wirkung kom men. Auf diese Weise werden die Schalt arme des Vorwählers LS schrittweise wei tergeschaltet, bis eine freie Verbindungs- leiturig befunden ist.
Dieses sei die Verbin- ciungs@eitung, Geren Adern in der Abb. 2 mit bis 23 bezeichnet sind. Der J,#urzschluss über die \4 ichlung des Relais 5 ist beseitigt, so dass dieses in lieilie mit dem Drchniag- naten 7 anspricht.
Letzterer kann jedoch nicht zur irkung kommen, da. die lunä des Trennrelais 5 hocholimib ist.
Das Uelais 5 bereitet an seinem Arbeitskontakt 15 einen Stromkreis für den Wähler 31 vor, öffnet am Ruhekontakt 13 den Prüfstrom- hreis, trennt an den Euhekontakten 18 und 19 die M'icklung des Relais 6 von den An- schlussleitungen 2 und 3 ab und schaltet diese auf die Schaltarme 8 und 12 durch.
Jetzt ist folgender Stromkreis für das Pe- la.is 25 geschlossen: Erde; untere Wicklung des Relais 25, Leitung 23, Schaltarm 12, Arbeitskontakt 19, Leitung 3, Teilnehmer, stelle :1, Leitung 2, Arbeitskontakt 18, Schaltarm 8, Leitung 20, Ruhekontakt :
34, obere Wicklung des Relais 25, Batterie. Das Relais 25 schliesst an seinem Kontakt 4 7 folgenden Stromkreis für das Relais 48 des Amtswählers <I>ES:
</I> Batterie, obere Wichlting des Relais48, Ruhekontakt49, obereWicklung der Drosselspule C, rechte Wicklung .de, po- la,risierten Relais I', untere Wicklung der Drosselspule C, Arbeitskontakt 47, Ruhe- kontakte 50, 51 und 65, untere Wicklung des Relais 48, Erde.
Das Relais 48 spricht <B>i</B> an und öffnet an seinem Kontakt 54 den Stronihreis des Hubmagnetes 55 des Amts- Wählers ES.
Das Relais 25 der Relaisgruppe TF schliesst auch an seinem Kontakt 26 einen Strom- laeis für das Relais 27, welcher über den Widerstand 28 nach Batterie verläuft. Da Relais 27 ist mit einer Kupferhülse ver sehen, so däss es sowohl langsam anzieht, als auch abfällt, während das Relais 48 des Amtswählers ES ein schnellansprechende Relais ist und daher vor dem Relais 27 in Tätigkeit -tritt.
Das Relais 2 7 erdet die Sperrader 21 an seinem Kontakt 29, wo durch ein Haltestromkreis über den Ruhe- hontakt <B>57,</B> Leitung 21, Schaltarm 10 und über den Arbeitskontakt 13 für das Relais geschlossen wird, bevor das Verzögerungs- relais 6 abfällt.
-In seinen Kontakten<B>29</B> und 30- schliesst das Relais 27 folgenden Stromkreis für den Drcliinagneten 31 des Dienstwählers SLS (, Abb. 3) :
Erde, Kon takt ?9, Leitung 3?, Ruhekontakt und Prüf arm 36 von SLS. Leitung 36', Ruhekontakte 38 und 39, Arbeitslzontakt 30, Ruhekontakt. -10, Leitung 11, Unterbrecherkonta.kt und N\'icklun- des Drehmagnetes 31, Batterie.
Der Drehmagnet: 31 bringt die Schaltarme 33 bis 37 mit den an den ersten Kontakten seiner Kontaktreihe angeschlossenen Leitun gen in Verbindung. Ist diese Leitung frei, so spricht das Relais 42 in Reihe mit dem Drehmagneten 31 auf folgendem Wege an:
Erde, Arbeitsl@onialzt 75, Ruhekontakt 94, Arbeitskontakt 32, Ruhekontakt 93, lun.g des @ürchchalterelais 42, Leitim- 41, LTnterbrecherhontakt und Wie l@luug\ des Drehmagnetes 31, Batterie. Ist dagegen die erste an den Kontakten des Wählens SLS angeschlossene Leitung besetzt, so koninit der Schaltaxin 36 mit einem geerdeten Kon takt in Verbindung, so dass das Relais 4? kurzgeschlossen und der Drehmagnet 31. von neuem erregt wird.
Der Wähler SLS 1 < iui't dann so lange, bis eine freie Leitung in oben beschriebener Weise befunden -worden ist. zum Beispiel die Leitung mit den Adern 43 bis 46, wodurch der Speicherwähler DS an geschaltet wird.
Wenn eine freie Leitung gefunden wor den ist, so wird das Relais 42 nicht länger kurzgeschlossen, spricht in Reihe mit dein Drehmagneten 31 an, öffnet den Prüfstrom- kreis für den Wähler SLS a.m Ruhekontakt 38 und legt über den Arbeitskontakt 38 Erde über die Leitung 36' an den Schaltami 36 an, wodurch die Prüfleitung 44 -eerdet wird.
Am Kontakt 24 bereitet das Relais 42 den Stromstosskreis vor, erdet am Kontakt 57 die Auslöseader 21 unabhängig vom Kon takt 29 des Relais<B>27,</B> bereitet am Kontakt 58 einen Stromkreis für das Umsteuerrelais 59 des Amtswählers <B>ES</B> vor, öffnet am Kon takt 60 den den Dienstwii.liler SLS in die Ruhela-e zurückführenden Stromkreis,
be- reitet am Bontakt 61 einen Stromkreis für das Überwachungsrelais 62 vor und schliesst an seinen Kontakten 50 und 56 einen neuen Schleifenstromkreis für das Relais 48 des .Amtswählers ES. Dieser Schleifenstromkreis umfasst die obere Wicklung .des Relais 48, Ruhekontakt 49, Arbeitskontakt 56, Leitung 34', Schaltarm 34, Leitung 45, Ruhekon takte 132, Widerstand r, Leitung 46, Schalt arm 35, Leitung 35', Arbeitskontakt 50, Ruhekontakte 51 und, 65 und die untere Wicklung des Relais 48.
Das Relais 48 ruft keinerlei Schaltvorgänge hervor, da es vorher schon über die Wicklungen der Drosselspule G und über die rechte Wicklung des Relais F erregt war. Das Relais F ist ein polari siertes Relais mit vollkommen geschlossenem magnetischen Eisenkreis und zieht seinen Anker nur an, wenn beide Wicklungen durch Ströme gleicher Richtung erregt werden, .da der magnetische Fluss, wenn nur eine seiner Wicklungen stromführend ist, auf den An- her infolge des durch den Kern der andern Wicklung bestehenden Nebenschlusses von geringem magnetischen Widerstand kaum einwirkt.
Im Speicherwähler DS (Abb. 3) wird das Relais 103 nach Betätigung des Relais 42 auf folgendem Wege erregt: Batterie an der Leitung DT, _ unterer Ruhekontakt -des Sei tenschalt.ers 102, -Wicklung des Relais 103, Ruhekontakte 104, Leitung 43, Schaltarm 33, Leitung 33', Arbeitskontakt 24, Leitung 20, Schaltarm 8, Arbeitskontakt 18, Leitung 2, Teilnehmerstelle 1, Leitung 3, Arbeits kontakt 19, Schaltarm 12, Leitung 23, un tere Wicklung des Relais 25 der Relais gruppe TR, Erde.
Das Relais 103 erregt über seinen Arbeitskontakt 106 die Wick lung des Relais 105, welches an seinen Kon takten 107 bis 109 den Speicherwähler DS für die Aufnahme der Stromstossreihen vor bereitet.
Es sei noch erwähnt, dass an der Leitung DT ein Amtszeichensummer liegt, so. dass der anrufenden Stelle über den eIen beschrie benen Stromkreis ein Amtszeichen übermit telt wird. Die Teilnehmerstelle A wählt darauf die erste Ziffer B. Hierdurch wird der eben beschriebene Schleifenstromkreis achtmal unterbrochen und die Relais 25 und 103 fallen bei jedesmaliger Unterbrechung ab. Bei jedem Stromstoss öffnet ,das Relais 103 den Stromkreis des Verzögerungsrelais 105 am Arbeitskontakt 106.
Dieses Relais bleibt jedoch während jeder Stromstossreihe angezogen, @da es mit einer Xurzschlusswick- lung versehen ist. Am Ruhekontakt 106 schliesst das Relais 103 bei jedesmaligem Abfall folgenden Stromkreis für den Hub magneten 110 des Speicherwählers DS:
Erde, Kontakt 111, Ruhekontakt 106, Ar- beitskontakt- 108, Wicklung des Verzöge rungsrelais 112, Wicklung des Hubmagnetes 110, Batterie. Auf diesem Wege wird der Hubmagnet 110 achtmal erregt, so dass die Schaltarme<B>113</B> bis 116 des Wählers D'S auf die achte Kontaktreihe gehoben werden. Das bei jedem Stromstoss in Reihe .mit dem Hubmagneten 110 erregte Relais 112 bleibt, da es ebenfalls mit einer Kurzschlusswicklung versehen ist, während der Stromstossreihe angesprochen.
Am Kontakt 118 öffnet das Relais 112 den Stromkreis des Auslösemagnetes 119 und schliesst an seinem gontalit 117 folgenden Stromkreis für das Stromstossrelais 120: Bat terie, Wicklung von 120, Kopfkontakt 121, welcher nach dem ersten Hubschritt geschlos sen wind, Arbeitskontakte 117 und 107, Erde. . Das Relais 120 schliesst an seinem Kontakt 122 einen Haltestromkreis für sich selbst und bereitet an seinem Kontakt 123 einen Stromkreis für den Drehmagneten 124 vor. Es sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass der Kopfkontakt 121' erst beim zwei ten Hubschritt ,geöffnet wird.
Diese Ein richtung ist zu dem Zwecke getroffen, um einen Fehlstromstoss oder einen einleitenden Stromstoss unwirksam zu machen, indem der Wähler über .diesen Kontakt ausgelöst wird, wenn nur ein Stromstoss auf die Wicklung des Hubmagnetes 110 übertragen wird. Die erste Kontaktreihe wird daher nicht für eine Amtswahl verwendet. Kurze Zeit., nachdem .die Hubbewegung. des Wählers beendet ist, fällt das Relais 112 ab und schliesst den Stromkreis des Drehmagnetes 124, welcher die Schaltarme 113 bis 116 mit .den ersten Kontakten der achten Kontaktreihe in Be rührung bringt.
Unter der Annahme, dass die Kontakte: 125 bis 128 mit dem in den Abb. 4 bis 6 .dargestellten Stromstossspeicher in Verbindung stehen und dieser frei ist, wird der Speicherwähler DS stillgesetzt und das Relais 129 spricht an.
In den Stromstosskreis ist die untere Wicklung des Relais 25 eingeschaltet, so da.ss dieses Relais gleichzeitig mit dem Strom- stossrela.is 103 des Amtswählers DS abfällt. Das Relais 25 dient nur dazu, das Relais 27 erregt zu halten. Durch die oben beschrie bene Anordnung dieses Stromstosskreises 'wird ein Schaltarm am Dienstwähler SL S erspart.
Das beim Belegen eines freien Stromstoss speichers über den Wähler DS erregte Re lais 129 ruft folgenden Schaltvorgang her vor: Am Arbeitskontakt 130 wird der Prüf arm 115 mit der geerdeten Sperrader 44 in Verbindung gebracht, so dass der Prüfkon takt 127 und die mit ihm an den Kontakt reihen anderer Speieherwähler vielfach ge schalteten Kontakte besetzt gemacht werden. Diese Erdverbindung erstreckt sich über die Auslöseader 200, Ruhekontakt 204 des Re lais 215 (Abb. 4), Leitung 206, Ruhekon takt 207 zur Wicklung des Relais 209 und Batterie.
Das Relais 209 trennt. an seinem Kontakt 210 Erde von der obern Kontakt reihe des Steuerschalters SCS (Abb. 6) ab und erdet an seinem Arbeitskontakt 219 die Anlassleitung 1318 (Eig. 4) für den Strom- stosssender, trennt am Kontakt 211 den Schaltarm 213 des Senders<I>SEN</I> von dem Drehmagneten 214 ab, verbindet an seinem Kontakt 215 die mit einer Zeitschalteinrich- tung in Verbindung stehende Leitung TTC mit den Wicklungen des Relais 216, entfernt:
an seinem Kontakt 218 Erde von der Über wachungsleitung CAC (Fig. 4) und, an sei nem Kontakt 219 von der Leitung 320 und legt über seinen Arbeitskontakt 219 gleich falls Erde an die -zlnlassleituiig <I>1</I> jIS des Stromstosssenders an. Dieser Kettenalarm stromkreis hab den Zweck, anzugeben, wie oft alle Kontakte einer Gruppe besetzt sind.
Der nicht dargestellte Motor des Stromstoss- senders wird in Gang gesetzt und bringt den Stromstosskontakt 374 zur Wirkung, welcher jedoch vorläufig keine besonderen Schalt vorgänge ausführt.
Das Relais 129 (Abb. 3) schaltet weiter an seinem Kontakt 10.1 den Stromstosskreis vom Relais 103 des Speicherwählers auf das Stromstrossrela.is <B>300</B> des Aufnahmesehalt- werkes BCT (Abb. :i) über die Leitung 131, Schaltarm 111, Kontakt 126, Leitung 201 zur Wicklung des Relais 300 um. Das Re lais 300 schliesst an seine ni Arbeitskontakt 301 einen Stromkreis für das Relais 302.
welches anspricht. und aa seinem Kontakt 303 einen Stromkreis für den Hubmagneten 304 des Aufnahmesehaltwerkes BCR über die Leitung 305. 'Wicklung des Verzöge rungsrelais 306, Leitung 307, Schaltann 308 des Steuerschalters 11DS zur Wicklung des Hubmagnetes 304 und Batterie vorbereitet.
An seinen Kontakten 132 und 133 schliesst das Relais 129 folgenden Schleifen stromkreis für die Wicklungen des Relais 48 des Amtswählers ES (Abb. 2). Batterie, obere Wicklung des R.elai@ 48, Ruhekontakt 49, Arbeitskontakt 56, Leitung- 34', Schalt a a rm 34, Leitung 45, Arbeitskontakt 132.
Leitung 134, Schaltarm 113, Kontakt 125, Leitung 202, Ruhekontakt 309 (Abb. 5), Lei tung 310, Ruhekontakt 311, Leitung 312, Ruliel@ontal#:t 313 des Relais S, Leitung 3l5.
linke Wicklung de, polarisierten Relais 316 (Abb. 4), Leitung 31.7, Ruhekontakte 318 des Relais S (Abb. 5), Leitung 319, parallel geschaltete Ruhekontakte 320 und 321, Lei tung 203 (Abb. 4), Kontakt 128 (Abb. 3), Schaltarm 116, Leitung 135, Arbeitskontakt 133, Leitung 46, Schaltarm 35, Leitung 35 ', Arbeitskontakt 50 (Abb. 2), Ruhekontakte 51 und 65, untere Wicklung des Relais 48. Erde.
Das Relais 48 wird nun über den eben beschriebenen Schleifenstromkreis, wel cher sich über den Stroinstossschieber D er streckt, erregt gehalten. Bei Aussendung der nächsten Stromstoss- reihe von drei Stromstössen seitens der an rufenden) Teilnehmerstelle wird das Relais 300 des Aufnahnieschaltwerkes BCR (Abb. 5) dreimal zum Abfallen gebracht und der oben beschriebene Stromstosskreis für den Hubmagneten 304 geschlossen,
welcher die Schaltarme 330 bis 335 des Aufnahmeschalt- werkes BCR auf die dritte Kontaktreihe hebt.
Das Verzögerungsrelais 306 (Abb. 4) wird in Ruhe mit dem Hubmagneten 304 erregt und schliesst über seinen Arbeitskon takt 336 einen Stromkreis für die Wicklung des Relais 337. Nach Beendigung,der Strom stossreihe fällt das Relais 306 ab und unter bricht den Stromkreis des Relais 337, wel ches infolge seiner verzögernden Wirkung den Kontakt 339 nicht sofort öffnet, so da.ss ein Stromstoss zu dem Drehmagneten 338 des Steuerschalters MDS auf folgendem Wege übertragen wird: Erde, Ruhekontakt 336, Arbeitskontakt 339, Leitung 240, Wicklung ,des Drebmagnetes 338, Batterie, Erde.
Der Magnet 338 bringt die Schaltarme 308 und 309 mit den zweiten Kontakten der von ihnen bestrichenen Kontaktreihen in Be rührung. Sobald der Schalter MDS seine Ruhelage verlässt, bereitet die Kontaktfeder 347 des Seitenschalters einen Stromkreis für den Auslösemagneten 348 vor.
Das Relais 306 (Abb. 4) trennt bei seiner Erregung am Ruhekontakt 336 Erde von dem Haltestrom kreis des Relais 216 ab, welches, falls es vorher über die Leitung TPC erregt worden war und seinen Kontakt 221 geschlossen hatte, abfällt, sobald Erde von der mit einer Zeitschalteinrichtung in Verbindung stehen- .den Leitung TPC entfernt wird.
Da,q Stufenrelais 216 hat die Aufgabe, den Stromstossspeicher abzuschalten, falls die anrufende Stelle nicht sämtliche Ziffern einer Rufnummer wählen sollte und wird bei normaler Wirkungsweise der Anlage nicht voll erreg.
Bei der nächsten von der anrufenden Stelle ausgesandten Stromstossreihe von drei Stromstössen überträgt .das Relais 300 (Abb. 5) drei Stromstösse über .den Schaltarm 308 des Steuerschalters MDS in Stellung 2 und über die Leitung 341 zu der Wicklung des Drehmagnetes 342 von BCR. Die Kontakt federn NPS sind nur für eine Anlage mit zweizifferiger Amtswahl vorzusehen.
Bei Anlagen mit dreizifferiger Amtswahl ist der Drehmagnet 342 direkt an den zweiten Kon takt der vom Schaltarm 308 bestrichenen Kontaktreihe des Schalters MDS ange schlossen.
Während der DTehbewegung von BCR werden wieder die Relais 306 und 337 (Abb. 4) erregt und fallen nach Beendigung der Drehbewegung ab, so dass ein zweiter Strom stoss auf den Magneten 338 des Steuerschal ters MDS übertragen wird und dessen Schaltarme in die dritte Stellung gelangen.
Der Schaltarm. 308 steht jetzt mit dem Dreh magneten 343 des Aufnahmeschaltwerkes für die 1000er Stromstossreihe DR' in Verbin dung und über den Schaltarm 309 ist Erde an die Anlassleitung 400 angelegt, wodurch der Sender SEN (Abb. 4) zur Übertragung von .Stromstössen entsprechend der Amts nummer, welche durch die ersten drei Zif fern 833 der verlangten Nummer bestimmt werden, anläuft.
Es ist aber vorteilhafter, diese Wirkungsweise zunächst ausser acht zu lassen und vorher die Einstellung der Auf nahmeschaltwerke D.P', DR', DR3 und DR4 entsprechend den letzten vier Ziffern 2, 3, 4, 5 der verlangten Nummer zu beschreiben. Durch die 1000er Ziffer 2 wird das Strom stossrelais 300 (Abb. 5) veranlasst, zwei Stromstösse zu dem Drehmagneten 343 von DR' über die Leitung 343' zu übertragen, wodurch der Schaltarm 344 um zwei Schritte fortgeschaltet wird.
Beim Verlassen der Ruhelage werden die Kontaktfedern 345 des Seitenschalters von DR' geschlossen und be reiten einen Stromkreis für den Auslöse magneten. 346 vor.
Das Verzögerungsrelais 306 (Abb. 4) wird in Reihe mit dem Drehmagneten 343 erregt und überträgt unter Mitwirkung des Relais 337 einen weiteren Stromstoss auf den Magneten 338 des Steuerschalters JIDS, so dass dessen Schaltarme 308 und 309 in die vierte Stellung, gebracht werden.
Der Sclia.lt- arm 308 schaltet den Stromstosskreis von dem Drehmagneten 343 auf den Drehmagneten 3-19 des Aufnahmescha.ltwerkes DR2 für die 1(1Oer Stromstossreihe um.
Über die Sehalt- arme 309 werden keine weiteren Schaltvor- gänge hervorgerufen, da die Kontakte 3 bis <B>10</B> der von diesem Schaltarm bestrichenen Kontaktreihe vielfach beschaltet sind.
Bei der nächsten von der anrufenden Stelle aus-esandten Stromstossreihe von drei Stromtössen überträgt das Relais 300 drei Stromstösse über die Leitung 349' auf den Drehmagneten 349 voll DR2, welcher den Schaltarm 350 mit dem dritten Kontakt in Beriilirung bringt. Sobald das Schaltwerk DR2 seine Ruhestellung verlä.sst,
wird über die Kontaktfedern 351 des Seitenschalters ein Stromkreis für -den Auslösema.gmeten <B>352</B> vorbereitet und über die Kontaktfedern<B>353</B> clic@ Leitung, 401 beerdet. Nach Beendigung dieser 8tromstossreihe senden die Relais 306 und<B>337</B> (Abb. 4) einen Stromstoss zur VTicl@- lung des Magnetes 338 und.
die Schaltarme 308 und 309 des Steuerschalters MDS wer den in die fünfte Stellung fortgeschaltet. In ähnlicher Weise, wie oben beschrieben, wer den bei Aussendun- der Zehner- und Einer stromstossreihe vier bezw. fünf Stromstösse auf die Drehmagnete 338' des Aufnahme- schaltw erkes DR3 für die Zehnerstromstoss reihe,
bezw. fünf Stromstösse auf den Dreh magneten 359 des Aufnahmesehaltwerkes DR' für die Einerstromstossreihe übertragen.
Es sei nun die Wirkungsweise des Sen- der#s SEN (Abb. 4) näher beschrieben, wel cher durch Anlegen von Erde an die Leitung 400 über den Schaltarm 309 in Stellung 1 angelassen wurde. Die Rufnummer, durch welche die Verbindung zu den Wählern der eigenen Vermittlungsstelle geleitet wird, be steht: aus einer Stromstossreihe von drei Stromstössen, wie aus .dem Übersichtsschema der Abb. 1 zu ersehen ist.
Daher sind die dritten Kontakte in cler dritten KonIakt- reihe des @ufnahrne@chaltwrrhes BCR, wel- ches durch die Ziffern 33 einbestellt wtird,-. ain Zwischenverteiler IDF derart verbunden, dass die Aussendun- nur einer Stromstoss reihe herbeigeführt wird.
Dieses wird am Zwisehenverteiler IDI' durch Verbindung, des Kontaktes 1 auf -der rechten Seite mit dem Kontakt 3 der linken Seite und der Kon takte ?, 3, 4. 5 und 6> auf der rechten Seite mit dem Kontakt DCO der linken Seite durch --oo,eilaiiiit,e Piaii"-ierdrähte erreicht.
Die A-ii- n -- lassleitune-, 400 (Abb. ? und 6) erstreckt sich zii .dem Steuersehaltur SCS (Abb. 6), an welchem sie mit den ersteh sechs Kontakten der von dem Schaltarm 36.1 bestrichenen Nontaktreilie und nut dein Schaltarm 365 in Verbindung stellt.
Daher ist Erde mit dem dritten Kontakt der vom Schaltarm 230 eles Senders SE:1 (Abli. 4) bestrichenen Kon taktreihe über die Leitung, 100 (Abb. 6) Schaltarm 365 in der I'Luhestellunb, Leitung 366, Schaltarm 330 von BCR, Kontakt 1 der rechten Seite von IDF,
Kontakt 3 auf der linken Seite von IDF. Leitung<B>367</B> zum dritten Anschlusshontakt in der vom Schalt arm 230 des Senders .DEN bestrichenen Kon taktreihe verbunden.
Gleichzeitig ist folgender Stromlueis für das Stufenrelais<B>373</B> des Senders<I>SEN</I> ge schlossen: Geerdete Leitung 400, Schaltarm 36:1 von SCS (Abb. 6), Leitung 401, Strom- stosskontaht 374, Rnhekontakte 37.3. 376, 377, obere Wicklung, des Relais 373, Bat terie. Das Relais 373 wird teilweise erregt und schliesst nur seinen Kontakt 378.
Durch den Kontakt; 378 wird jedoch die obere und untere Wicldung des Relais 373 in Reihe beschaltet und dieses Relais wird über fol genden Stromkreis voll erregt: Batterie, obere und untere )Vicklung des Relais 373, Ar beitskontakt 373, Ruhekontakt 379, Leitung 380, Arbeitskontakt 381 (Abb. 5), Erde.
Jetzt schliesst das Relais 373 seinen Arbeits-- kontakt <B>377,</B> so, dass der Drelimabnet 21.1 des Sendeschalters SE'N unter den Einfluss der Stromstossfedern 374 gesetzt wird.
Beim Schliessen dieser Strornstossfedern 37:1 spricht der -Magnet 214 an und öffnet seinen Ruhe- kontakt 321_ welcher iedo,-li am Ruhekontakt 320 des Relais 378 kurgeschlossen ist.
iN7acli dem Öffnen der Stromstossfedern 374 fällt der Drehmagnet 21.1 ab und die Schaltarme 213 und 230 werden um einen Schritt fort- geschaltet, in welcher Stellung der Schalt arm 230 einen toten Kontakt und .der Schalt arm 213 einen geerdeten Kontakt berührt. Der letztere schliesst einen Stromkreis für das Relais 378, welches anspricht, den Haltestromkreis für das Trennrelais 381' an seinem Kontakt 380 vorbereitet und den Kurzschluss des Kontaktes 321 am Kontakt 320 aufhebt.
Sobald der Stromkreis des Drehmagnetes 214 zum zweiten Mal an den Stromstossfedern 374 geöffnet wird, werden die Schaltarme 213 und 230 des Schalters SEN einen weiteren Schritt fortgescha_ltet, so d.ass der Schaltarm 230 mit dem zweiten Kontakt seiner Kontaktreihe in Verbindung gebracht wird. Da. das Relais 378 erregt ist, öffnet der Magnet 214 am Stromstosskontakt 321 den oben beschriebenen Stromkreis des Stromstossrelais 48 des Amtswählers ES (Abb. 2).
Der Magnet 214 wird unter dem Einfluss der Stromstosskontakte 374 so lange erregt, bis der Schaltarm 230 mit dem dritten An schlusskontakt in Berührung kommt, welcher im Falle der vorliegenden Verbindung über die Leitung 367 geerdet ist, so dass ein Strom kreis für das Trennrelais 381 geschlossen wird.
Dieses vollendet an seinem Kontakt 382 den am Kontakt 380 vorbereiteten Halte stromkreis für sich selbst, öffnet am Kon takt 376 den Stromkreis des Drehmabgnetes 214 und am Kontakt 379 den Stromkreis des Stufenrelais 373, schliesst an seinem Kontakt 383 die Stromstosskontakte 321 kurz, um eine weitere Aussendung von Stromstössen zu ver hindern und schliesst an seinem Kontakt 384 einen Lokalstromkreis für den Drehmabometen 214, welcher über den Selbstunterbreeher- kontakt 385 des Magnetes und über. den Schaltarm 213 verläuft. Hierdurch werden die Schaltarme de, Sendeschalters<I>SEN</I> in die Ruhelage weitergeschaltet.
Bei. jedesmaligem Öffnen des Kontaktes 321. am Drehmagneten 214 wird, während das Verzögerungsrelais 37$ erregt und das Trennrelais 381 abgefallen ist' der folgende Stromkreis für das Stromstossrelais 48 des Amtswählers ES (Abb.2) geöffnet: Batterie, obere Wicklung des Relais 48, 49, 56, 34', 34, 45, 132, 134, 113, 125, 202, 309, 310, 311, 399, 320, 321, 203, 128,<B>1</B>16, 135, 133, 46, 35, 35', 50, 51, 65 zu untern Wicklung des Relais 48 und Erde.
Bei jedesmaligem Ab fall überträgt das Relais 48 einen Stromstoss auf den Hubmagneten 55 von ES über fol genden Stromkreis: Erde am Arbeitskontakt 75, Ruhekontakte 76 und 54, Wicklung des Relais 78, Wicklung des Hubmagnetes 55, Batterie, Erde. Da der Stromkreis des Re lais 48 dreimal am Stromstosskontakt 321 des Senders unterbrochen wird, so erhält der Hubmagnet 55 drei Stromstösse, .so ,cl.ass seine Schaltarme 80 bis 82 schrittweise bis zur dritten Kontaktreihe gehoben werden.
Das Verzögerungsrelais 27 ist noch erregt, da das Relais 25 über seine untere Wicklung in Reihe mit dem Stromstossrelais 300 des Stromstassspeicliers (Abb. 5) gehalten wird.. In Reihe mit dem Hubmagneten 55 wird das Verzögerungsrelais 78 während der ganzen Stro.mstossreihe erregt gehalten. Durch das gleichzeitige Ansprechen des Relais 78 und Schliessen des Kopfkontaktes 83, welcher beim ersten Hubschritt umgelegt wird, ist ein Stromkreis vom geerdeten Kontakt 75 über den Ruhekontakt 76, Arbeitskontakt 58, Arbeitskontakt 79, Kopfkontakt 83 für die Wicklung des Relais 59 geschlossen.
Letz teres schliesst an seinem Kontakt 84 einen Haltestromkreis für sich selbst und bereitet am Kontakt 85 den Stromkreis des Dreh magnetes 86 vo-r.
Nach Beendigung der Seromstossreihe fällt das Relais 78 ab und vollendet an seinem Ruhekontakt 79 den Stromkreis für den Drehmagneten 86. Der Drehmagnet spricht an und bringt die Schaltarme 80, 81, 82 mit den ersten Kontakten der gewünschten Kon taktreihe in Verbindung und unterbricht nach Beendigung seines Ankerhubes den Kontakt 87, so dass der Stromkreis des Re lais 59 geöffnet wird. Das Stromstossrelais 59 fällt ab und schaltet. den Drehmagneten 86 am Kontakt 85 aus, worauf der letztere ebenfalls abfällt und seinen Kontakt 87 von neuem schliesst.
Die weiteren Schaltvorgänge hängen da von ab, ob die an die ersten Kontakte ange schlossene Verbindungsleitung besetzt ist oder frei. Sollte sie frei sein, so spricht das Relais 53 sofort an und schaltet die Verbin- dung zu dieser Verbindungsleitung durch. Ist sie dagegen besetzt, so wird das Durch sehalterelais 53 durch Erie am Prüfliontalit dieser Leitung über den Schalta.rin 80 kurz beselilossen und Imnn daher nicht anspre chen.
Das Stromstossrelais 59 wird jedoch durch dieselbe Erdverbindung von neuem i riebt, und schaltet. den Drehmagneten 86 ein, so dass die Schaltarme des Wählers mit den nachfolgenden Kontakten ihrer Kontakt- reihen verbunden werden. Der Drehmagnet. 8GG unterbricht an seinem Kontakt<B>87</B> den Stromkreis des Relais 59, welches abfällt. und den Drehmagneten 86 gleichfalls ab erregt.
Die Wechselwirkung zwischen dem Relais 59 und dem Drehma.gnet:en 86 setzt sich, wie beschrieben, so lange fort, bis eine freie Verbindungsleitung erreicht, ist.
Sind alle Verbindungsleitungen der gewünschten Kontaktreihe besetzt, so wird der Wellen- kontald 88 beim Erreichen des elften Kon taktes umgelegt, welcher den Stromkreis des Durchschalterelais 53 öffnet und einen Stromkreis für das Besetztzeichen, welches über,die Ader BT angeschaltet wird, schliesst. Es sei jedoch angenommen, dass die Kon takte,
an welche die Verbindungsleitung mit den Adern 500 bis 502 angeschlossen ist. frei gefunden werden. Jetzt spricht das Re lais 53, da seine Wicklung nicht mehr kurz geschlossen ist, in Reibe mit dem Stromstoss rela.is 59 an. In diesem Stromkreis kann je- floch das Relais 59 infolge des hochohmigen 'Widerstandes der Wi.eklung des Relais 53 nicht ansprechen.
Das Relais 53 entfernt Erde vom Kontakt 54 des Relais 48, trennt am Kontakt 89 den Prüfarm von seiner eigenen Wicklung ab und bindet diesen mit der geerdeten Auslöseader 32 am A.rbeits- kontald 89. Hierdurch wird die belegte Ver- bindungsleitung besetzt gemacht und ein Haltestromkreis für das Relais 53 vorberei tet.
Die Kontakte. 49 und ti5 des Relais 53 trennen die ankommenden Sprechleitungen von den Wicklungen des Relais 48 ab und schalten erstere über die Schaltarme 81 und 82, Leitungen 501 und 50? zu dein Strom stossrelais 503 des ersten Gruppenwählers <B>S</B> (Abb. 7) durch.
Das Relais 53 schliesst < in seinem Kontakt :1() einen Haltestromkreis für sich selbst und trennt an seinem Kon takt 94 Erde von den Leitungen 36' (Abb. 2), 44 (Abb. 3) und DM (Abb. 5) ab.
Diese Leitungen bleiben jcdoeh noch am Kontakt 414 des Relais 302 (Abb. 5) geerdet, wo durch die @urchschalter elais 129 des Spei cherwählers D.5' und 42 der Relaisgruppe TR erregt bleiben.
Es sei nun zu der Betrachtung der Schaltvor;änge des Stromstossspeichers zu- rückgelzelirt. Das Relais 381 (Fig. 4) schliesst an seinem Kontakt 38\? auch einen Stromkreis über die Leitung 386 für den Drehmagneten 387 des Steuerschalters SC'S (Abb. 6).
Der Magnet. <B>387</B> wird erregt, schaltet aber die Schaltarme erst beim Ab fallen seines Ankers weiter. Die Aberregung des Magnetes 387 erfolgt durch den Abfall des Verzögerungsrelais<B>378</B> (Abb. 4), was beim Erreichen :der Ruhelage des Sehalt armes \?13 eintritt. Hierauf gelangen die Schaltarme 363 bis<B>365</B> des Steuerschalters SCS in die zweite Stellung.
Die Zeitspanne, welche zu dem aufeinan- derfolbenden Abfall der Relais 378 und 381 erforderlich ist, dient dem Amtswähler ES zur Ausführung der freien ZVahl. Da, nur eine Stromstossreihe für die Amtswahl. erfor derlich ist, so muss der Steuerschalter SCS selbsttätig über seine zweite, dritte, vierte, fünfte und sechste Stellung hinwebgeschaltet werden, um die Stromkreise für die Aussen dung der 1000er Stromstossreihe vorzuberei ten,
sobald der Sendeschalter SEN in die Ruhelabe zurückbekehrt ist. Dieses wird dadurch erreicht, dass der Kontakt DCO an der linken Seite des Z-Tisehenvert(,ilers 11)F mit den :iontakten 2, 3, 4, 5 und ö auf der rechten Seite von IDF verbunden ist.
Der Stromkreis, über welchen der Dreh magnet 387 selbsttätig erregt wird, verläuft auf folgendem Wege: Batterie, Wicklung von 387, Selbstunterbrecherkont-,,.kt 388, Schalt arm 363, vielfach beschaltete Kontakte 389, Leitung 390, Leitung 319, Kontakt DCO von IDA, vielfach geschaltete Kontakte 2, 3, 4, 5, 6 an der rechten Seite des Zwischen- verteilers IDA, Schaltarm 331 bis 335 von RCR, Leitungen 392 bis 396.
zweiten, drit ten, vierten, fünften und sechsten Kontakt der von dem Schaltarm 365 des Steuerschalters SCS bestrichenen Kontaktreihe, Schaltarm 365, Leitung 397, vielfach geschaltete Kon takte 398, der vom Schaltarm 364 bestri- chenen Kontaktreihe zur geerdeten Leitung .100.
Die eben beschriebenen Schaltvorgänge des Steuerschalters SCS gehen sehr schnell vor sich und sind sicher beendet, bevor der Sender SEN zur Aussendung der nächsten Stromstossreihe von zwei Stromstössen be reit ist.
Wie oben angeführt, wurde die Aussen dung der Stro.mstossreihe für die Amtswahl durch Erden der Leitung 400 über den Schaltarm 309 des .Steuerschalters MDS ein geleitet, und zwar geschah dies nach Ein stellung der für die Amtswahl erforderlichen Aufnahmeschaltwerke. Es sei noch beson ders darauf hingewiesen, dass die Anla.ss- leitung 400 nur mit den ersten sechs Kon-- takten 398 des Steuerschalters SCS in Ver bindung steht.
und ein nochmaliges Anlassen des Senders über die Leitung 400, nachdem tler Steuerschalter SCS über die ersten sechs Kontakte hinweggesehaltet worden ist, nicht mehr erfolgen kann. Die Aussendung der übrigen Stromstossreihen wird daher durch Aufnahmeschaltwerke DR' bis DR', welche die vier Stromstossreihen der Rufnummer des verlangten Teilnehmers aufnehmen, gesteuert.
Selbstverständlich muss dafür Sorge getragen werden, dass mit der Aussendung einer Stromstossreihe nicht, begonnen wird, bevor diese von den Aufnahmeschaltwerken aufge- riorrimen worden ist; so dass :der Sender erst in Tätigkeit treten darf, sobald das Auf nahmeschaltwerk DR' für die 1000er Strom stossreihe eingestellt ist.
Die Steuerung des Anlassstromkreises er folgt .durch die Seitenschalter der Aufnahme sehaltwerke DR2, DR' und DB'. Das erste Aufnahmeschaltwerk DR' für die Teil nehmerziffern ruft keine Schaltvorgänge zur Einleitung der Aussendung von Stromstoss reihen hervor und der .Sender wird zur Aus sendung der ersten Nummernstromstossreihe durch die Einstellung des zweiten Auf- nahmeschaltwerkes D"RV über die Seitenkon takte 353 angelassen.
Hierdurch besteht keine Gefahr, ;dass der Sender dem zweiten Aufnahmeschaltwerk vorauseilt, da er unbe dingt die erste Stromstossreihe aussenden muss, bevor er zur Aussendung der zweiten Stromstossreihe angelassen werden kann.
In ähnlicher Weise steuern die Seitenkontakte 357 des Aufnahmeschaltwerkes DR' und 367 .des Aufnahmeschaltwerkes DR' die Aussen dung der zweiten bezw. der dritten und vier ten Nummernstromstossreihe. Wie aus er Abb. 6 zu ersehen ist, legt der Kontakt 367 Erde an die Anlassleitung 406 an, welche mit dem neunten und zehnten Kontakt der vom Schaltarm 364 bestrichenen Kontaktreihe des Steuerschalters SC91 vielfach geschaltet ist.
Aus den obigen Ausführungen-ist zu er sehen, .dass, falls die anrufende Stelle die erste Teilnehmernummer nicht sofort nach Aussendung .der Amtsnummern hervorruft, ,die Aussendung der Stromst.ossreihen seitens des Stromstossspeichers nach der Aussendung der Stromstossreihe für die Amtsn-ahl ver zögert ist und der Sender erst von neuem angelassen wenden kann, wenn die Leitung 401 (Abb. 6) bei Einstellung der zweiten Teilnehmernummer geerdet wird. Dasselbe geschieht,
falls der Teilnehmer zwischen der ersten und zweiten oder einer weiteren Stromstossreihe eine längere Pause eintreten lässt.
Für die weitere Beschreibung sei ange nommen, dass der Teilnehmer keine Verzöge- rung in der Aussendung der Stromstossreilien eintreten lässt, so dass der Stromstossspeicher sofort mit der Aussendung der weiteren Stromstossreihen beginnen kann.
Der Schaltarm 365 des Steuerschalter., SCS steht jetzt mit dem Bankkontakt in Berührung, an welchen die mit dem Schalt aren 344 des Aufnahmeschaltw erlies für die 10000r Zifefrn verbundene Leitung 399 an- grschlossen ist.
Daher wird Erde über den Schaltarm 365, Leitung 399 an den Schalt arm 344 von DRl angelegt, welcher mit sei nem zweiten Ansc.hlusskontakt in Berühritn-, stellt und über die Leitun- 368 mit dem -zweiten Anschlusskontakt der vom Scbalt- arm 230 bestrichenen Kontaktreihe des Sendeschalters SEN in Verbindung steht.
Der Erregerstromkreis des Stufenrelais 373 (Abb. 4) ist wieder geschlossen, und zwar über den Schaltarm 364 des Steuerschalters ,S'CS (Abb. 6) in der siebenten Stellung und das Relais 373 schliesst den Stromkreis des Drehmagnetes 214 an seinem Kontakt<B>377</B> nach dem Abfall des Relais 381.
Die Strom stosskontakte 374 werden wieder mit Unter brechungen erregt, wodurch der Sendeschal ter<I>SEN</I> durch den Drehmagneten 214, wel- eher an-seinem Kontakt <B>321</B> bei jedesmali- olem Ansprechen den abgehenden Stromstoss kreis unterbricht, fortgeschaltet wird. Es sei daran erinnert, da.ss das Relais<B>0378</B> zum An sprechen kommt, sobald der Schaltarm 21.3 seinen ersten Bankkontakt erreicht Kai.
Über die Leitung 368 und den Schaltarm 230 wird das Trennrelais 381 erregt, so dass zwei Stromstösse über den abgebenden Schleifenstromkreis für das Relais 503 des ersten Gruppenwählers 15' (Abb. 7) ausge sandt werden.
Bei jedesmaligem Abfall in folge der beiden Unterbrechungen seines Stromkreises im Stromstossspeicher schliesst das Relais 503 des ersten Gruppenwählers .S folgenden Stromkreis für den Hubmagneten :i09: Erde, Kontakt 511, Ruhekontakt 512, Arbeitskontakt 515, \Wicklung des Hubmag nete; 509, Batterie. Da das Stromstossrela.is 503 zweimal zum Abfallen gebracht wird. so erhält der Hubmagnet 509 zwei Stromstösse, so dass die Schaltarme<B>527</B> bis 529 schritt weise bis zur zweiten Kontaktreihe gehoben werden. Da.
Relais 505 wird parallel zur @@'ieklung des Relais 509 beim ersten und auf den Hubmagneten 509 übertracenen Stromstoss erregt.
Durch die gleichzeitige Betätigung des Relais 505 und des Kopfkontaktes 522, wel cher beim ersten Hubschritt geselilos=en wird, kommt ein Stromkreis von der geerde ten Sperrader 500 über den Wellenkontakt 533, Arbeitskontakt 517, Kopfkontakt 522 zur Wicklung des Stromstossrelais 506 ver laufender Stromkreis zustande.
Letzteres schliesst an seinem Kontakt 520 einen Halte stromkreis für sich selbst, welcher auf fol gendem Wege verläuft: Erde, Arbeitskon takte 513, 518 und 520, Unterbrecherkontakt des Drehmagnetes :510, Kopfkontakt 522.
ZViel@lung des Relais 506, Batterie. Das Ee- lais 506 schliesst an seinem Kontakt 521 die untere ZViel:lung des Relais 505 kurz, so dass dieses verzögernd abfällt und datier während der zum Hubmagneten 509 übertragenen Stromstossreihe erregt bleibt. Am Kontakt 518 schliesst das Relais 506 den Wellenkon takt 533, welcher beim elften Drehschritt geöffnet wird, kurz. Durch diese Anordnung wird bezweckt, dass der Drehmagnet 510 auch für den elften Schritt einen vollen Stromstoss erhält.
Nach Beendigung der auf den Hubmag neten 509 wirkenden Stromstossreihe fällt das Relais 505 ab und schliesst den Stromkreis für den Drehmagneten 510 an seinem Ruhe kontakt 517, wodurch der Drehmagnet 510 anspricht und die Schaltarme 527 bis 529 mit den ersten Kontakten der zweiten Kon taktreibe in Verbindung bringt.
Am Encle des Ankerhubes des Drehmagnetes 510 öffnet dieser an seinem Unterbrecherkontakt den Stromkreis des Relais :i06, welches abfällt und am Kontakt 519 den Stromkreis des Drehmagnetes 510 unterbricht, worauf letz terer gleichfalls abfällt- und seinen Unter brecherkontakt von neuem schliesst.
Sollte die an den ersten Kontakten der zweiten Kontaktreihe angeschlossene Verbin- dungsleitung frei sein, so spricht .das Durch-' schalterrelais 507 sofort an und schaltet die ankommenden Sprechleitungen auf die belegte Verbindungsleitung durch.
Es sei jedoch an genommen, da-ss die erste Verbindungsleitung der zweiten Kontaktreihe besetzt ist, so dass der Prüfarm 528 einen geerdeten Prüfkon takt berüh-.t und das Durchschalterelais 507 kurzgeschlossen ist, dann spricht das Relais 506 über den Prüfarm 528 an und schliesst an seinem Kontakt 519 von neuem den StromkrE Ls des Drehmagnetes 510, worauf dieser anspricht und die Schaltarme 527 bis 529 auf die nächsten Kontakte der zweiten Kontaktreihe fortschaltet. Diese Wechsel wirkung zwischen ,
dem Relais 506 und dem Drehmagneten 510 setzt sich so lange fort, bis eine freie Verbindungsleitung erreicht ist. Sind alle in dieser Kontaktreihe angeschlos senen Verbindungsleitungen besetzt, so wer den beim Elften Drehschnitt die Wellenkon takte 583 bis 535 umgelegt, so dass beim An sprechen .das Relais 507 nach Aussendung der eisten Stromstossreihe die anrufende Teil nehmerstelle ein Besetztzeichen auf folgen dem Wege erhält:
Erde, Besetztzeichenüber- tra:;er, Leitung<I>ET,</I> Wellenkontakt 535, Kontakt 516, Ruhekontakt 524, Leitung 501, Seba.ltarm 81 (Abb. 2), Arbeitskontakt 49, Leitung 70, Kondensator C zur Leitung 20.
Es sei noch erwähnt, dass der -#ÄTellenkontakt 534 die zeitweilig an Erde gelegte Leitung 1T an die obere Wicklung des Relais 505 anschaltet. Da die untere Wicklung dieses Relais nicht mehr kurzgeschlossen ist, wirkt dieses jetzt wie ein nicht verzögertes Relais und legt über seinen Kontakt 516 den Be- setztton mit Unterbrechungen an die Leitung 501 an.
Im vorliegenden Fall hat die ab wechselnde An- und Abschaltung von Erde über die Leitung<I>ET</I> an die Leitung 501 keine Wirkung, sondern .dient zur Betäti gung der Überwachungslampe eines Arbeits platzes, wenn die Verbindung von einem Handamt aus hergestellt wird. Es sei nun angenommen, dass die Verbindungsleitung, deren Adern mit 530 bis 532 bezeichnet sind und mit dem zweiten Gruppenwähler S' in Verbindung stehen, frei ist, so ist der Prüf- arm 528 nicht geerdet, so dass das Relais 507 in Reihe mit ,dem Relais 506 anspricht. Letz teres kann infolge des hochohmigen Wider standes des Relais 507 jedoch nicht in Tätig keit treten.
Am Kontakt 511 trennt das Re lais 507 Erde vom Kontakt 512 des Strom stossempfangsrelais 503 ab, wodurch der Stromkreis des Verzögerungsrelais 504 ge öffnet wird, schaltet den Prüfarm. 528 von dem Prüfstromkreis auf die Sperrader 500 um und trennt an seinen Kontakten 524 und 525 die Leitungen 501 und 502 von den Wicklungen des Stromstossrela.is 503 ab und schaltet erstere an den Arbeitskontakten 524 und 525 über die Schaltarme 527 und 529 und die Leitungen 530 und 532 auf die Wicklungen eines nicht dargestellten Strom stossempfängers im zweiten Gruppenwähler S1 um.
Letzteres und das dem Relais 504 des ersten Gruppenwählers S entsprechende Verzögerungsrelais sprechen in bekannter Weise an und das letztere bereitet die Schalt einrichtungendes Wählers für den Empfang der folgenden Stromstossreihe vor. Da. der Wähler S' genau dieselbe Schaltung besitzt wie der erste Gruppenwähler S, so soll von einer genaueren Beschreibung Abstand ge nommen werden.
Im Stromstossspeicher fallen die Relais 378 und 381 nach einer bestimmten Zeit ab und das Relais 381 unterbricht an seinem Kontakt 382 den Stromkreis des Drehmag netes 387 von SCS (Abb. 6), welcher die Schaltarme in .die achte Stellung bringt.
Das Relais 381 schliesst wieder den Stromkreis des Stufenrelais 373. Ünter der Annahme, dass der anrufende Teilnehmer bereits die Zehnerziffer 4 gewählt hat, wird .die Leitung 405 (Abh. 6) über den Seitenschalter 357 von DR3 geerdet, so dass der Sendeschalter sofort nach dem Ansprechen des Relais 373 von neuem angelassen wird.
Da die 100er Ziffer die Zahl 3 ist, so ist der dritte Kon- takt des Aufnahmeschaltwerkes DRZ über den Schaltarm 350 geerdet, an welchen die Leitung 367 angeschlossen ist. Der Sende schalter<I>SEN</I> überträgt nun eine Stromstoss- reihe von drei Stromstössen über den ab gehenden Stromstosskreis, und zwar jetzt zu dem Gruppenwähler S' (Abb. 7).
Die Schalt arme 536 bis 538 des zweiten Gruppen wählers S' werden auf die dritte Kontakt reihe gehoben und wählen dann selbstätig eine freie, zu einem nachfolgenden Lei tungswähler führende Verbindungsleitung, zum Beispiel die Leitung 539 bis 5-11, wel che zu dein Leitungswähler FS (Abb. 8) führt, aus.
Nach der Aussendung der 100er Strom stossreihe durch den Sendeschalter<I>SEN</I> wird der Magnet 387 des Steuerschalters SCS er regt und bringt die Schaltarme mit den neun ten oder zehnten Kontakten in Verbindung.
Unter der Annahme, dass :die anrufende Teil nehmerstelle mit der Aussendung der einen Stromstossreille begonnen hat, so ist .die Lei tung 406 über den Seitenschalter<B>367</B> ge erdet, so da.ss der Sendeschalter<I>SEN</I> von neuem angelassen wird. Über den Schaltern 36a von SCS wird die Leitung 403 geerdet, welche über den Schaltarm 355 und den vier- teil Kontakt von DR2 mit der Leitung 369 in Verbindung steht.
Hierdurch wird Erde an den vierten Anschlusskontakt der vom Schaltarm 230 des Sendeschalters SEN be- stricllenen Kontaktreihen angelegt und eine @tromstossreihe von vier Stromstössen zu dem Leitungswähler FS übertragen, welcher seine Schaltarme auf die vierte Kontaktreihe hebt.
Der Magnet<B>387</B> des Steuerschalters SCS bringt seine ,Schaltarme mit den zehnten Kontakten ihrer Kontaktreihen in Verbin dung, so dass Erde über den- Schaltarm 365 an die Leitung 404 aalgelegt wird, welcher zum Schaltarm 360 des Aufnahmeschalt- werkes DR4 führt.
Da der neunte und zehnte Kontakt der vom Schaltarm<B>365</B> bestrichenen Kontakt rc ilie verbunden sind, so wird die Leitung -1C1 geerdet, der Sendeschalter<I>SEN</I> angelas- #en und eine Stromstossreihe von fünf Strom stössen all den Leitungswähler PS übertra gen,
da der fünfte Kontakt der vom Schalt arm 230 bestrichenen Kontaktreihe des Sendeschalters ISEN über den Schaltirin 360 des Aufnahmesehaltwerkes DR' geerdet ist.
Es sei nun noch die Wirkungsweise des Leitungswählers FS" (Abb. 8) ausführlich beschrieben. Bei jedem Stromstoss der drit ten Ziffer 4 der Teilnehmernummer fällt das Relais 5.14 des Leitungswählers FS ab und überträgt jedesmal einen Stromstoss auf den Hubmagneten<B>551</B> utber folgenden Strom kreis: Erde, Ruhekontakt 554, Arbeitskon takt 555, Kopfkontakt 556 und 558, obere Wicklung des Steuerrelais 546 und parallel dazu durch die Wicklung des Hubnia.glietes 551 nach.
Batterie. Durell den Hubmagneten 551 werden die Schaltarme 559 bis 561 schrittweise bis zur vierten Kontaktreihe ge hoben. Das Relais 546 schliesst all seinem Kontakt .'i62 :eine untere Wicklung kurz, so dass es als Verzögerungsrelais wirkt und rlalier während der Hubbewegung erregt bleibt. Durch das Ansprechen :des Relais 546 wird der Hubstromkreis unabhängig von dem Kopfkontakt 556 am Kontakt: 563 auf recht erhalten.
Nach Beendigung der Hub bewegung fällt das Relai546 ab und schal tet den Stromstosskreis auf den Drehmag neten 552 am R.ullekontakt 563 um.
Die letztere Stromstossreilie bestellt. aus fünf Unterbrechungen des Sclileifenstrom- kreises entspreeliend der letzten Ziffer 5 der v erlangten Nummer. Bei ,jedem Stromstoss fällt das Relais 5.1-1 ab und schliesst folgen den Stromkreis für den Drehmaglieten <B>55-):</B> Erde, Ruhekontakt 55-1, Arbeitskontakt 55:#, Kopfkontakt<B>557,</B> Ruhekontakte 563, 561 und 565, @@'iclclung des Drehmagnetes s'259, Batterie.
Der Drehmagnet bringt die Schalt arme 559 bis 561. mit den Kontakten der vierten Kontaktreibe in Verbindung, all wel- ehn die Anschlussleitungen der Teilnehmer stelle _4' aligesclilossen sind.
Die obere Mek- lung ,des Relais 5-19 wird parallel zu der Wickluilg des Drehmagnetes 559 erregt und schliesst an seinem Kontakt 566 seine untere Wicklung kurz, so dass es verzögernd ab fällt. An seinem Arbeitskontakt 567 ver bindet das Relais 5-19 den Prüfarm 560 mit der Wicklung cles Relais 548, schliesst am Kontakt 568 den Kontakt 564 kurz, um zu verhindern, dass der Wähler stillgesetzt wird, falls sein Prüfarm 560 über besetzte Leitun gen hinweggehen und das Relais 548 anspre chen sollte.
Am Arbeitskontakt 569 schliesst das Relais 549 den Widerstand r kurz, wel cher im Ruhezustand des Wählers über den Ruhekontakt 570 kurzgeschlossen ist.
Sollte die verlangte Teilnehmerleitung A' besetzt sein, so ist der Prüfkontakt 572 der selben geerdet und das Relais 548 spricht an. Dieses bereitet an seinem Arbeitskontakt 574 einen Haltestromkreis für sich selbst vor, welcher nach dem Abfall des Relais 549 geschlossen wird, unterbricht den Drehstrom kreis am Ruhekontakt 564 und legt über den Kontakt 570 ein Besetztzeichen über ,die Lei tung BF, den Ruhekontakt 569, Widerstand r, Ruhekontakt 575 an die Sprechader 541 an. Hierdurch wird der anrufenden Teilneh merstelle das Besetztzeichen übermittelt.
Ausserdem-wird die Leitung RF abwechselnd mit Batterie und Erde verbunden, zu dem Zweck, die Überwachungslampe in den Schnurstromkreis einer Beamtin, falls die Verbindung von einer Handvermittlungs stelle ausgeht, über den eben beschriebenen Weg zum Flackern zu bringen.
Ist die verlangte Teilnehmerstelle jedoch frei, so befindet sich keine Erde am Prüf kontakt 572, so dass :das Relais 548 nicht an sprechen kann. Sobald also das Relais 549 abfällt, wird folgender Stromkreis. für das Durehschalterelais 550 geschlossen: Geerdete Leitung 540, Ruhekontakt 574, obere Wick lungdes Relais 550, Ruhekontakt 567, Prüf arm 560, Kontakt 572, Wicklung des Trenn relais 577 des der verlangten Anschluss- leitung zugeordneten Vorwählers LSz und über .den Drehmagneten 578 desselben zur Batterie.
Die Relais 550 und 577 werden in diesem Stromkreis erregt. und das Relais 577 trennt das Anrufrelais des Vorwählers LSz von den Leitungen 571 und 573 ab.
Im Leitungswähler FS schliesst das Re lais 550 bei seinem Ansprechen einen Fla@te- stromkreis für sieh selbst am Kontakt 579, erdet den Prüfarm 560 am Kontakt 580, öffnet den Stromkreis für den Drehmagneten 552 am Ruhekontakt 565 und schaltet die ankommenden Sprechleitungen durch seine Arbeitskontakte 581 und 582 auf die Schalt arme 559 und 561 durch. Durch den letzt beschriebenen Schaltvorgang wird Rufstrom von der Rufstrommaschine <I>GEN</I> mit Unter brechungen über die verlangte Anschlusslei- tung zur Teilnehmerstelle A' gesandt.
Dieser Rufstromkreis umfasst auch die obere Wick lung des Relais 547, welches jedoch nicht auf Wechselstrom anspricht, sondern erst in Tätigkeit tritt, wenn sich die verlangte Teilnehmerstelle meldet. Dann schliesst das Relais 547'' über seinen Kontakt 583 einen Haltestromkreis für sich selbst, schaltet an den Ruhekontakten 584 und 585 den Ruf strom ab und an den Arbeitskontakten 584 und 585 die Sprechleitungen durch. Über die Leitungsschleife der verlangten Teilnehmer stelle wird jetzt ein Stromkreis für die obere und untere Wicklung .des Relais. 543 ge schlossen, so dass dieses anspricht.
An seinen Arbeitskontakten<B>575</B> und 576 werden die ankommenden Sprechleitungen 539 und 541 gekreuzt, so dass der über diese Sprechleitun gen und die Wicklungen des Relais 544 zum polaTisierten Relais F der Relaisgruppe TR (Abb. 2) fliessende Strom gewendet wird. Jetzt spricht das Relais F an und schliesst an seinem Arbeitskontakt 75 -den Stromkreis für den Zähler 31 ,der anrufenden Teilnehmer stelle.
Der Uhl@m.agnet M schaltet die Zähl einrichtung fort und schliesst an seinem eigenen Anker einen Haltestromkreis für sich selbst, welcher unabhängig vom Ar beitskontakt 75 .dem Relais F bestehen bleibt. Durch diese Massnahme wird eine nochmalige Betätigung des Zählers M während der be stehenden Verbindung beim eventuellen An sprechen .des Relais F verhindert.
Im Stromstossspeicher wurde durch die Betätigung .des Drehmagnetes 387 des Steuer schalters SCS (Abb. 6) während der Aus sendung der letzten Stromstossreihe über den Steuerschalter folgender Stromkreis für das Relais 215 (Abb. 4) geschlossen.- Erde, Schaltarm 365 von SCS (Abb. 6), Leitung 410, Ruhekontakt .t11, Wicklung des Relais 215, Batterie.
Das Relais 215 schliesst am Arbeitskontakt .111 einen Haltestromkreis für sich selbst, wodurch gleichzeitig beim Offnen des Ruhekontaktes 41.1 sein Erreger stromkreis unterbrochen ist, öffnet am Kon takt 3-(5 den Stromkreis des Stufenrelais .'373, hebt am Kontakt 311 den Kurzschluss des Widerstandes 412a auf, öffnet am Kon takt 412 den Erregerstromkreis des Stufen relais 216 und entfernt am Kontakt 204 Erde von der Prüfleitung 200.
Da das Durchschalterelais 129 des Speicherwählers DS (Abb. 3) und das Durchschalterelais 42 der Relaisgruppe TR (Abb. 2) über die Lei tung 200 erregt gehalten werden, welche, über die Leituxxg 370 mit Erde am Kontakt -11-t des Relais (Abb. 5) verbunden war, so fallen diese Relais beim Öffnen des Konfak- l es 204 ab.
Das Relais 129 öffnet an seinem Kontakt 104 den Stromkreis des Stromstossrelais 300 (Abb. 5), welches am Kontakt 301 das Re lais 302 aberregt. Das Relais 42 verbindet die obere Wicklung des Speiserelais 25 mit < ler Leitung 20 an seinem Ruhekontakt 24, so da.ss der :
1lihrophonspeisestrom für die an rufende Teilnehmerstelle über die beiden Wicklungen des Relais 25 verläuft. Am Ruhekontakt 60 bereitet das Relais 42 einen Stromkreis für die Einstellung des Dienst wählers SLS in seine Ruhelage vor, welcher jedoch erst geschlossen wird, wenn die Be endigung des Gespräches durch Auflegen cles Hörers an der anrufenden Teilnehmer stelle erfolgt. An seinen Arbeitskontakten 24, 56,
50 und 36 trennt das Relais 42 die Sclxa.ltarme 33, 34, 35 und 38 des Dienst wählers SLS von den Schalteinrichtungen clcrSpreeliwebes ab, Das Relais 129<B>(AM.</B> 3) schliesst an sei- 1i(-Im. Ruhekontakt 111 einen Stromkreis für den Auslösemagneten 119, welcher den Spei- eherwähler DS in die Ruhelage zurücl#.fii.lirt,
in welcher der Kopfkontakt 121 den Aus- lösestromkreis öffnet.
Beim Abfall des Relais 302 (Abb. 5) wird <B>i</B> ,im Kontakt 414 der Stromkreis des Relais 209 (Abb. 4) und am Kontakt 381 der Haltestromkreis für das Relais 215 geöffnet.
Das .Relais 209 legt Erde über seinen Ruhe- kontakt 210 und über die Leitung 390 an die vom Schaltarm 363 bestrichene Kontakt reihe des Steuerschalters SCS an, wodurch die Schaltarme von SCS in die Ruhelage weitergeschaltet werden. Am Ruhekontakt 219 cles Relais<B>209</B> wird die Leitung 320 gc,rdet,
wodurch parallele Stromkreise für den Auslösemagneten 348 des Steuerschal ters .11DS, für den Auslösemagneten 371 des Aufnahmeselxaltwerkes BCP (Abb. 5) und für die Auslösemagnete 346, 352, 358 und 363 der Aufnahmesehaltwerke DR' bis DR' geschlossen erden,
wobei die Batterie an diese Hagnete durch das @uskisealarmrelais 208 und über den Leiter 208' angelegt wird. Des weiteren verbindet das Relais 209 a n seinem Ruhekontakt 21.1 den Schaltarm ?13 des Sendeschalters SEN mit dem Drehmag- nOten 21.4 desselben.
Die Schliessung dieses .tromhreises hat jedoch jetzt keine Wir- da, der Sendeschalter SEN beim An sprechen des Relais 381 nach Aussendung ,jeder Stromstossreihe über denselben Strom kreis und über den Kontakt 384 in die Ruhelage zuriichgeführt wird.
Wie aus der (;bi--en Beschreibung hervorgeht, ist die ge- wünschtc Verbindung hergestellt und der Stromstossspeicher kurz naelx Aussendung der letzten zur 111.ersi-elluixg- der Verbindung er forderlichen #l-,tromstossreilxe ausgelöst wor den.
Der Stromstossspeicher wird also nur während der Herstellung der Verbindung benutzt und für die Herstellung einer wei teren Verbinditxi--- sofort nach Vollendung der Vcrlxindting freigegeben.
Ist das G espräeh beendet, so hängen der anrufende und der angerufene Teilnehmer ihre Hörer ein. Die Auslösung der Spreeh- verbindung steht unter dem Einfluss der an rufenden Stelle. Beim Auflegen des Hörers in dieser Sprechstelle fällt das Relais 25 der Relaisgruppe TR (Abl). 2) ab und öffnet den Stromkreis des Auslöserelais 27 am Kontakt 26.
Das Relais 27 schliesst an seinem Kon- taht 75 den Stromkreis des Auslösema#aixetes 91 des Amtswählers EF auf folgendem Wege: Erde, Ruhekontakt 75, Kopfkontakt 92, Wicklung des Auslösemagnetes 91, Bat terie. Der Amtswähler ES wird in bekann ter Weise in .die Ruhelage zurückgeführt, in welcher der Kopfkontakt 92 geöffnet und so mit der Stromkreis des Auslösemagnetes 91 unterbrochen wird.
Am Ruhekontakt 30 schliesst -das Relais 27 folgenden Stromkreis für den Drehmagneten 31 des Dienstwählers SLS: Batterie, Wicklung von 31 und Unter brecherkontakt desselben, Leitung 41; Ruhe kontakte 40, 30 und 60, Leitung 37', Schalt arm 27, geendete Kontaktreihe 70. Der Dreh magnet 31 schaltet die Schaltarme 33 bis 37 bei jedesmaligem Erden eines Kontaktes 70 über den Sehaltarm 37 um einen Schritt wei ter, bis der Schaltarm 37 den ungeerdeten Kontakt in der Ruhestellung des Wählers SLS berührt.
Am Kontakt 29 trennt das Relais 27 Erde von der Auslösea.der 21 des Vorwählers LS und von der Wicklung des Relais 53 ab. Hierdurch wird der Stromkreis des Trenn relais 5 unterbrochen, welches folgenden Stromkreis für den Drehmagneten 7 des Vor.. Wählers LS schliesst: Batterie, Wicklung von 7, Unterbrecherkontakt 14, Ruhekontakte 17 und 15, Schaltarm 9, geerdeter Kontakt. 9'.
Da sämtliche Kontakte 9' der vom ,Schalt arm 9 berührten Kontaktreihe mit Ausnahme des ersten Kontaktes geerdet sind, so werden die Schaltarme 8 bis 12 schrittweise fort geschaltet, bis der Stromkreis des Drehmag netes 7 beim Berühren des ungeerdeten Kon taktes in der Ruhestellung .des Vorwählers LS unterbrochen wird.
Das Relais 53 öff net an seinen Kontakten 49 und 65 den Stromkreis des Stromstossrelais 544 im Lei tungswähler FS (Abb. 8), Letzteres unter- bricht. den Stromkreis des Auslöserelais 545 an seinem Arbeitskontakt 554. Das Rrelais 545 trennt Erde von .der Sperrader 540 am Kontakt 586 ab und schliesst am Kontakt 555 den Stromkreis des Auslösemagnetes 553.
Durch das Abtrennen der Erde von der Sperrader 540 wird der Stromkreis des Durchschalterelais 507 im ersten Gruppen- Wähler S und des nicht .dargestellten Durch- schalterelais von S' unterbrochen. Das Re lais 507 schliesst an seinem Ruhekontakt 511 den Stromkreis des Auslösemagnetes 508, welcher den ersten Gruppenwähler S in be kannter Weise in die Ruhelage zurückführt.
Ein ähnlicher Stromkreis wird für den Aus- löungsmagneten des zweiten Gruppenwählers S1 geschlossen, so dass auch dieser in .die Ruhestellung zurückkehrt. Es sei noch dar auf hingewiesen, dass das Abtrennen der Erde von,der Prüfader 500 des Amtswählers ES beim Abfallen des Relais 27 der Relais- gruppe TR nicht die Auslösung der nach folgenden Wähler herbeiführt, da die Lei tung 500 über den Kontakt 586 :des Auslöse reiais 545 im Leitungswähler FS geerdet bleibt, bis dieses Relais abfällt.
Überwächu7agszeichen In der vorliegenden Beschreibung wurde angenommen, dass der anrufende Teilnehmer seine Nummernscheibe in richtiger Weise be tätigte. Demgegenüber sei jetzt der Fall be trachtet, dass -die anrufende Stelle ihren Hö rer abhebt und die Nummernscheibe betätigt, bevor sie .das Amtszeichen vom Speicher wähler DS erhalten hat. Der Dienstwähler SLS wird, wie oben beschrieben, zur Aus wahl eines freien Sprecherwählers DS ange lassen, während das Relais 42 der Relais gruppe TR noch nicht erregt. ist.
Bei der ersten vom anrufenden Teilnehmer ausge sandten Stromstossreihe fällt das Relais 25 ab und öffnet an seinem Arbeitskontakt 47 den eben beschriebenen Erregerstromkreis für das Stromstossrelais 48 des Amtswählers ES. Das Relais 48 schliesst an seinem Ruhe kontakt 71 folgenden Stromkreis für das Stufenrelais 62: Erde, Arbeitskontakt 75, Ruhekontakte 76, 71, 95 und 61, untere Wicklung des Relais 62, Batterie. Das Re lais 62 wird über diese Wicklung nur teil weise erregt und bereitet an seinem obern Kontakt einen Stromkreis für seine zweite Wicklung vor.
Beim Abfallen des Relais 48 wird gleichzeitig am Kontakt 54 der Strom kreis für den Hubmagneten 55 geschlossen, welcher von Erde über den Arbeitskontalzt 75, Ruhekontakte 53 und 54, Wicklung des Relais 78 und über die Wicklung des Hub magnetes 55 nach Batterie und Erde ver läuft. Der Magnet 55 hebt die Schaltarme um einen Schritt, wobei der Kopfkontakt 88 geschlossen wird. In Reihe mit dem Hub- niaggneten 55 wird das Relais 78 erregt, wel ches jedoch den Stromkreis für das Relais 59 nicht schliesst, da dieser am Kontakt 58 des Durchscha.lterelais 42 geöffnet ist.
Der Drehmagnet 86 kann also nicht in Tä tigkeit treten. Beim Schliessen des Kopfkon taktes 83 wird folgender Stromkreis für das Relais 53 hergestellt: Geerdete Leitung 21, Wellenkontakt 88, Wicklung des Relais 53, Ruhekontakt 90, Unterbrecherkontakt 87, Kopfkontakt 83, Wicklung des Relais 59, Batterie. Das Relais 59 kann infolge des hohen Widerstandes der Wicklung vom Re lais 53 nicht ansprechen. Letzteres öffnet an seinem Kontakt 76 den Erregerstromkreis für das Stufenrelais 62, welches jetzt voll erregt wird, da ein Strombreis für beide Wicklungen desselben geschlossen ist.
*Das Relais 53 legt über seinen Kontakt 72 und über den Arbeitskontakt 97 das Stu fenrelais 62, die Leitung<I>NUT</I> an die untere Sprechader 23 an. Am Kontakt 39 öffnet das Relais 53 den Stromkreis des Drehmag netes 31 des Dienstwählers SLS, so da.ss die ser nicht anlaufen und daher keinen Spei cherwähler belegen kann. Am Kontakt. 76 wird der Stromkreis für den Hubmagneten 55 geöffnet, um eine weitere Betätigung der Schaltarme des Amtswählers ES zu verhin dern.
Das Relais 62 schliesst an seinem :)Lr- beitskontakt 98 einen Stromkreis für die tberwachungslampe SL. Die Leitung<B><I>NETT</I></B> steht mit einem Besetztzeichenübertrager in Verbindung, sa dass der anrufenden Teil nehmerstelle über die Leitung 23 ein Zei chen, welches von dem gewöhnlichen Be setztzeichen verschieden sein kann, übermit telt wird.
Es ist klar, .d.ass das Relais 53 nicht auf dem ersten Vertikalschritt -des Amtswählers<B>ES</B> in normaler Verbindung erregt wird, obgleich die anormalen Federn beim ersten Vertikal schritt schliessen, da das Relais 53 während dieser Zeit kurzgeschlossen ist über folgen den Stromkreis Oberer Anschluss des Relais 53, normal geschlossene, durch den Anker 90 gesteuerte Kontakte, L; nterbreeherkontakte <B>87,</B> Anker 7 9 und seinen Arbeitskontakt, Anker 7 6 und seinen Ruhekontakt, Arbeitskontakt und An ker 75 zur Erde.
Der untere Anschluss de: Relais 53 ist mit: der geerdeten Auslösefern- leitung 21 verbunden.
Es sei nun angenommen, dass die an rufende Teilnehmerstelle ihren Hörer abhebt und keine Stromstossreihen aussendet. lin Speicherwähler D.5' werden die Relais 103 und 105 in oben beschriebener Weise erregt.
Das Relais 105 verbindet die mit einer Zeit- schalteinrichtunig in Verbindung stehende Leitung TPC an seinem Kontakt 109 mit der -untern Wicklung des Relais T auf folgen .dem Wege: Leitun-- TPC, Ruhekontakt<B>150,</B> Arbeitskontakt. 109, untere Wicklung des Relais<I>T_,</I> Batterie.
Das Relais<I>T</I> wird, .so bald die Leitung TPC durch eine nicht. dar- gestellte Zeitscbalteinrichtung geerdet wird, was beispielsweise alle vier Sekunden ge schehen kann, teilweise erregt und schliesst nur seinen Kontakt 1.51. Nachdem Erde von der Leitung T PC abgetrennt, worden ist, wird das Relais T auf folgendem Wege voll erregt: Batterie, untere Wicklung des Relais T, Arbeitskontakt. 109. obere Wicklung des Relais T und Kontakt 151 desselben, Ar beitskontakt 106, Ruhekontakt 111, Erde.
Das Relais T öffnet an seinem Ruhekontakt 152 den Stronihreis des Drehmagnetes 1.2-t und bereitet an seinem Arbeitskontakt 152 einen Stromkreis vor, über welchen Erde an die Leitung -13 angelegt wird. Am Kontakt.. 150 öffnet das Relais T seinen Erregerstrom kreis und bereitet am Arbeitskontakt 1_50 einen Stromkreis für das Relais 7.20 vor, welcher geschlossen wird. sobald die Leitung TPC wieder mit Erde verbunden wird.
Das Relais l20 schliesst dann die untere Wick lung des Relais 25 in der Relaisgruppe TR (Abb. 2) auf folgendem Wege kurz: Erde, Arbeitskontakt 107, Ruhekontakt 117, Ar beitskontakte 123 und 152, Leitung 153 und Ruhekontakt 104, Leitung 43, Schaltarm 33 von SLS, Leitung, 33', Arbeitskontakt 24, Leitung 20, Schaltarm 8, Arbeitskontakt 18, Leitung 2, Teilnehmerstelle A, Leitung 3, Arbeitskontakt 19, Schaltarm 12, Leitung 23, untere Wicklung des Relais 25, Erde.
Das über seine untere MTicklung in Reihe mit dem Relais 103 des Speicherwählers DS erregte Relais 25 fällt jetzt ab und öffnet am Kontakt 26 den Stromkreis .des Relais <B>27.</B> Letzteres stellt am Kontakt 75 :den Er regerstromkreis für das Stufenrelais 62 auf folgendem Wege her: Erde, Ruhekontakt 75, Arbeitskontakt 61, untere Wicklung des Re lais 62, Batterie. Das Relais 62 wird teil weise erregt und schliesst nur seinen obern Arbeitskontakt, wodurch ein :Stromkreis für seine volle Erregung vorbereitet ist.
Sobald Erde von der Leitung TPC (Abb. 3) durch die Zeitschalteinrichtung entfernt wird, fällt das Relais 120 ab und entfernt. Erde von den Leitungen. 153, 43, 33', 20 und 23, so dass der Kurzschluss- über die untere Wicklung des Relais 25 aufgehoben wird und letzteres wieder in Reihe mit dem Re lais 103 des Amtswählers DS anspricht. Am Kontakt 26 wird der Stromkreis des Relais 27 von neuem geschlossen.
Letzteres legt Erde an die Leitung 32' über seinen Kon takt 29 an und öffnet am Kontakt 75 den Erregerstromkreis des Relais 62, so dass dieses über seine beiden Wicklungen in Rei- hensehaltung voll erregt wird, da seine obere ZÄTicklung über den obern Kontakt mit der geerdeten Leitung 21 in Verbindung steht. Das Relais 62 schaltet über seinen Arbeits kontakt 98 eine Überwachungslampe SL ein und unterbricht am Kontakt 93 den Strom kreis des Relais 42. Das Relais 42 stellt an seinen Kontakten 57, 24, 56, 50, 38 und 60 den Ruhezustand der Leitungen 32 ', 33', 34'. 35', 36' und<B>37'</B> wieder her.
Am Arbeits kontakt 24 unterbricht das Relais 42 den Stromkreis des Relais 103 im Amtswähler DS und legt über seinen Ruhekontakt 24 die Wicklungen Ales Relais 25 wieder an :die au- kommenden Sprechleitungen an. Das Relais 103 fällt ab und öffnet den Stromkreis für die Relais 105 und T am Kontakt 106, wel che abfallen, bevor der nächste Erdstromstoss über .die Leitung TPC geschickt wird.
Der Amtswähler DS ist hierauf zur Herstellung einer andern Verbindung freigegeben. In der Relaisgruppe T R (Abb. 2) sind die Re lais 25, 2 7 und 62 und im Amtswähler ES das Relais 48 erregt in einem Schleifen stromkreis über die obere Wicklung der Drosselspule G, rechte Wicklung des Relais F, untere Wicklung der Spule G und über den Arbeitskontakt 47, während der Strom kreis des Hubmagnetes 55 am Kontakt 54 unterbrochen ist.
Das Relais 25 ist über \die Leitungs schleife des anrufenden Teilnehmers erregt und steuert die Auslösung der Relais <B>27,</B> 62 und 48. Beim nächsten von der anrufenden Stelle ausgesandten ,Stromstoss fällt das Re lais 25 ab und öffnet am Arbeitskontakt 4 7 den Schleifenstromkreis für die Wicklungen ,des Relais 48.
Letzteres schliesst an seinem Kontakt 54 :den oben beschriebenen Strom kreis für den Hubmagneten 55, welcher die Wählerachse um einen. Schritt hebt und den Kopfkontakt 83 schliesst. Jetzt spricht das Relais 58 in Reihe mit der Wirkung des Re lais 59 an und schliesst au seinem Kontakt 90 einen Haltestromkreis für sich selbst.
An den Kontakten 49 und 65 werden die Wick lungen des Relais 48 abgetrennt, um eine weitere Stromstossgabe für :den Hubmagneten 55 zu verhindern, während am Kontakt 72 die Leitung<I>NUT</I> an die untere Sprechader 23 angeschaltet wird: Die anrufende Teil- nelimerstelle bekommt ein bestimmtes Be setztzeichen und hängt den Hörer ein, wor auf das Relais 25 abfällt und den Strom kreis der Relais 62, 53 und 2 7 öffnet.
Die Relais. 62 und 53 fallen früher ab als das Relais 27, welches an seinem Kontakt 30 den Auslösestromkreis für den Dienstwähler SLS schliesst und am Kontakt 75 einen Stromkreis für .den Auslösemagneten 91 des Amtswähler ES. Am Kontakt 29 trennt das lIelais <B>217</B> Erde von der Auslöseader 21 ab, .so dass der Stromkreis des Relais 5 unterbro chen wird, welches den Vorwä.hler in bekann ter 'eise in die Ruhelage -zurückführt.
Sollte. die anrufende Teilnehmerstelle nach Empfang des Amtszeichens nur eine Amtsnummer wählen, so wird der Speicher wähler DS wie oben beschrieben eingestellt und belegt einen freien Stromstossspeicher, in welchem die Relais 209, 300 und 302 wie im Falle einer normalen Verbindung anspre- uhen. Jetzt wird beim Anlegen von Erd( durch eine nicht dargestellte Zeitschaltein- riehtung an die Leitung TPC (Abb. -1)
die untere Wicklung des Stufenrelais 216 über diE- Kontakte 215, .112 und 230 erregt. Das Relais 216 ,schliesst infolgedessen nur seinen Kontakt 221, wodurch ein Stromkreis für seine volle Erreäüng vorbereitet wird.
Da nun die anrufende Teilnehmerstelle keine ,weiteren Stromstösse aussendet, wird das Re lais 306 nicht erregt und daher das Relais ?16, sobald Erde von der Leitung TPC ent- fernt worden ist, über folgenden Stromkreis voll erregt: Batterie, untere und obere 'Wick lung des Relais 216, Kontakte 221, 217, 336, Erde.
Das Relais 216 schliesst seinen Ar- 230. Sobald die Leitung TPC durch die Zeitschalteinrichtung von neuem mit Erde verbunden wird, spricht das Re- 1 < < is P auf folgendem Wege an: Geerdete Leitung TPC, Kontakte 215, 112, 230, Lei tung 231, obere Wicklung des Relais P (Abb. 5) Batterie, Erde.
Das Relais ± legt über :einen Arbeitskontakt<B>273</B> Erde an die Stromstossadern 201,<B>131,</B> 43, 33', 20 und 23 an, wodurch die untere Wicklung des Relais 2<B>(</B> Abb. ?) kurgeschlossen wird. Das Relais öffnet am Kontakt 47 den Schleifen- stiomkreis für das Relais 48.
Die Relais 25 und 48 fallen also ab, die Überwachungs lampe SL wird eingeschaltet, der anrufenden Teilnehmerstelle ein Besetztzeichen übermit- telt und der Speicherwähler DS in oben be- .#Airiebener Weise ausgelöst.
Das Relais 300 (Abb. 5) wird über den Arbeit,hontakt 273 des Relais F erregt ge halten, bis das Relais P abfällt, wenn Erde von der Leitung TPC @Abb..4) entfernt wird. Das Relais 30 t üfinet. dann den Stromkreis des Relais 302i, welches seinerseits das Re lais<B>2209</B> (Abb. -.) zum Abfallen bringt.
Cbcr den Ruhekontakt <B>219</B> legt. das Relais 209 Erde- an die Auslüseader 320 an, worauf :ä.mtlich e bislirr eingestelltenchaltwerhe des Stromst.ossspeichers in die Ruhelage zu werden.<B>Es</B> wird sich zeigen, dass das Auslüserelais 21_8 in Serie mit.
den Auslösemagneten der verschiedenen Wähler- sehalter erregt wird und dass es die @u.slüsc- alarmleitung RA an seinem untern Anker anschliesst.
Falls der anrufende Teil die Einstellung zwischen den Ziffern verzögert oder der Sendeapparat des Speicherwählers nicht kor rekt funktioniert, so wird der Amtswähler ES wahrscheinlieli auf eine gewählte Reihe angehoben worden sein, wenn die Verzöge rung oder Störung eintritt.
Unter diesen Umständen wird das: Relais ?ä in dem Fern stromkreis TC l@urzgeschlossen durch das Erdpotential, welches durch die Wirkung des Relais P (Fig. 4) an die Leitungen 201, 131, 43, 33.', 20 und 23 angeschlossen wird.
Nach .einer Aberre#ung öffnet das Relais 25 den Stromkreis des Relais 27 am Anker 26 und nach seiner Aberregung schliesst das Relais 2 7 den folgenden Stromkreis für den Aus lösemagneten 91 des Amtswählers ES: Erde, 75,<B>92,</B> 91. Der Auslü,emagnet 91 führt den Schalter E<B>S</B> in Normalstellung zurück und öffnet seinen eigenen Stromkreis am Kopf kontakt 92.
Das Relais 53 wird indessen durch die R.iickführung des Amtswählers ES nicht ausgelöst, da es zwei Sperrstromkreise hat, einen von der Batterie, Widerstand 28, Anker 90 und seinen Arbeitskontakt, Spule des Relais. <B>53,</B> normal geschlossene Federn 88, normal geschlossene, durch den Anker 57 gesteuerte Bontakte, Arbeitskontakt und Anker 29 des Relais 2 7 zur Erde. Der an dere Stromkreis geht von der untern Spule des Relais 53, über die normal geschlossenen Federn 88, Arbeilsl@ontald und Anker 57 des Relais 42 zur Erde.
Der letztere Stromkreis wird das R.elai, 53 unabhängig von der Ab- erregung des Relais 27 erregt haltsn. Die Aberregung des Relais 27 vervollständigt den Anfangsstromkreis für das Zweischritt relais 62 am Anker 75, dieses wird erregt und betätigt seinen obern Anker wie vorher.
Die Abtrennung der Zeiterdverbindung von Leitung 201, 131, 43, 33', 20 und 23 be wirkt eine neue Erregung der Relais 25 und 27, worauf das Relais 62 voll wirkt und das Besetztzeichen am Anker 97 anschliesst. Das Relais 62 öffnet ebenfalls den Stromkreis für das Schaltrelais 42, welches mit dem vor beschriebenen Erfolg aberregt wird. Wenn das Relais 42 aberregt wird, wird ein Sperr stromkreis für das Relais 53. am Anker 57 geöffnet, zu dieser Zeit wird jedoch der' zweite Sperrstromkreis am Anker 29 des Re lais 27 geschlossen.
Die Überwachungslampe SL leuchtet auch <B>i</B> auf, wenn eine Verbindung in normaler Weise hergestellt worden igt und nach Be endigung der Sprechverbindung die aasgeru fene Teilnehmerstelle ihren Hörer einhängt, aber nicht die Anrufende.
Beim Anhängen des, Hörers auf der an gerufenen Teilnehmerstelle fällt das Relais 543 (Abb. 8) des Leitungswählers PS ab, so class der über die Sprechadern 539 und 541 fliessende Strom ge@vendet wird. Hierdurch fällt das polarisierte Relais<B>F</B> der Relais- gruppe TR (Abb. 2) ab und schliesst folgen den ctroml,:reis für die Überwachungslampe U: Batterie,.
Lampe SL, Ruhekontakt 98 und 75, Leitung 22, Schaltarm 11, Anker des Zählmagnetes 11T, Erde. Selbstverständ lich kann mit der Überwachungslampe auch ein akustisches Überwachungszeichen, zum Beispiel ein Einschlagsw.ecker, verbunden werden.
Sollte der .Sendeschalter SEN (Abb. 4) des Stromspeichers irgendwie gestört sein, so spricht. das Stufenrelais 216, wie oben be schrieben, durch Anlegen von Erde an die Leitung TPC an. Das Relais 216 erregt in derselben Weise das Relais R (Abb. 5), wel ches über seinen Arbeitskontakt 273 Erde an die Leitung 201 anlegt, wodurch die untere Wicklung des Relais 25 in der Relaisgruppe TR (Abb. 2) kurzgeschlossen wird, welches dann die Auslösung des Stromstossspeichers,
die Einschaltung der Überwachungslämpe SL und die Anlegung eines Besetztzeichens an die anrufende Leitung in oben beschrie bener Weise herbeiführt.
Sollte die anrufende Teilnehmerstelle eine über seine Vermittlungsstelle nicht er- .reichbare Anschlussnummer wählen, so wird der Stromstossspeicher ausgelöst, die Über wachungslampe eingeschaltet und ein Be setztzeichen an die anrufende- Teilnehmer leitung angelegt.
Es sei nur erwähnt, dass die untere Wicklung des Relais R an den untersten Kontakt der linken Seite des Zwi schenverteilers IDF angeschlossen und da her, da der Kontakt<I>DL</I> mit allen toten Kon takten im Zwischenverteiler IDF verbunden wird, die Leitung<I>DL</I> an Erde gelegt und das Relais R erregt wird, welches die oben beschriebenen Schaltvorgänge herbeiführt.
<I>Selbsttätige</I> Verbindung zu <I>dem Arbeitsplatz</I> <I>einer</I> Beamtin Um die Eigenschaft -der Anlage, welche darin besteht, dass ein Stromstossspeicher über verschiedene Zugänge belegt werden kann und -in bestimmter Weise je nach der Art seiner Belegung zur Wirkung kommt.
näher auseinanderzusetzen, sei angenommen, dass die anrufende Teilnehmerstelle A eine Verbindun;-mit der Beamtin der Beschwerde stelle 3I (Fig. 1) herzustellen wünscht. Beim Abheben des Hörers auf der anrufenden Teilnehmerstelle A wird ein Stromstossspei- cher für dreistellige Amtsnummern. in oben beschriebener Weise ausgewählt. Für eine Verbindung mit der Beschwerdestelle braucht aber nur die Nummer 0 gewählt zu werden. Die hierbei auftretenden Schaltvorgänge sol len im folgenden näher beschrieben werden.
Hat der anrufende Teilnehmer seinen Hörer abgenommen, so hatte der Vorwähle. LS eine freie Relaisgruppe TR ausgwählt und der Dienstwähler SLS einen freien Speicher wähler DS belegt. Beirrt Wählen der Num mer 0 werden zehn .Stromstösse auf den Hub ma.gaeten 110 des Speicherwählers DS über- traben und die Schaltarme 113 bis 116 des selben auf die zehnte Kontaktreihe gehoben, worauf der Drehmagnet 124 die Schaltarme so lange dreht, bis eine freie Anschlussleitung in dieser Kontaktreihe gefunden würden ist.
Es sei angenommen, da.ss die Leitungen 250 bis 253, welche an die Kontakte 253 bis 256 angeschlossen sind, belegt werden, so wird der in den Abbildungen 4, 5 und 6 darge stellte Stromstossspeicher in Gebrauch ge nommen.
Die Relais 300, 302 und 209 werden in oben beschriebener Weise zum Ansprechen gebracht. Im Amtswähler ES (Abb. 2) wird ,las Relais 48 über den Schleifenstromkreis, ,v elcher die linke Wicklung des polarisierten Relais F umfasst, erregt gehalten, während das Relais F in diesem Stromkreis nicht an spricht, da seine beiden Wicklungen von Strömen entgegengesetzter Richtung durch flossen werden.
Da die Leitungen 252 und ?53 gegenüber den Leitungen 202 und 203 gekreuzt sind, so spricht jetzt das pola.ri- sierte Relais 316 (Abb. 4) an.
Dieses schliesst einen Haltestromkreis für das Relais 381 am Kontakt 261 und am Kontakt 254 folgenden Stromkreis für das Relais $: Batterie, Wiek- lung des Relais S (Abb. 5), Leitung 255, Arbeitskontakt 254, Leitungen 256 und 257, Kontakt X, Leitung 258, Schaltarm 309 des Steuerschalters MDS in seiner Ruhestellung, Erde.
Es sei erwähnt, dass die Leitung 258 in einer Anlage mit dreizifferiger Amtswahl mit dem Kontakt X und in einer Anlage mit zweizifferiger Amtswahl mit dem' Kontakt Z in Verbindung steht.
Das Relais S schliesst an seinem Kontakt 259 einen Haltestrom- kreis für sieh selbst, legt über seinen Kon takt ?60 Erde an die Anlassleitung 400 an und unterbricht an seinen Kontakten 318 11n,1 313 die Stromkreise für die Wicklun- zen des polarisierten Relais 316, so dass dieses Relais abfällt.
Gleichzeitig verbindet ,lag Relais 8 die Schaltarme 330 bis 335 des A ufnahnieschaltwerkes BCR über seine Xon- takte 268 bis 273 mit den Leitungen 262 bis 267. Die Ansehlusskontakte der Leitungen 262 bis 267 sind am Zwischenverteiler IDF derart rangiert, dass der Sendeschalter SEN die zur Herstellung einer Verbindung mit der Beschwerdestelle erforderlichen Strom stossreihen aussendet.
Bei cler vorliegenden Verbindung werden vom Sendeschalter SEN drei Stromstösse ausgesandt, durch welche der Amtswähler E<B>S</B> auf die dritte Kontakt reihe gehoben wird. Hierauf .erden seine Schaltarme selhsttä.tig gedreht und suchen einen freien Amtswähler, welcher auf die nächste vom Sender ausgesandte Ziffer an sprechen und dann eine freie, zur Vermitt lungsstelle<B>31</B> führende Leitung aufsuchen wird. Der Sender SEN wird in oben be schriebener Weise angelassen, sobald das Re lais S die Anlassleitung 400 über den Kon takt 260 erdet.
_Iii.lage für ziceizifferige Anitsizu.rimierii. Zu diesem Zweck sei angenommen, dass die anrufende Teilnehmerstelle :1 an eine Vermittlungsstelle angeschlossen ist. in -#vel- eher die verlangte Vermittlungsstelle durch das Wählen von zwei Ziffern anstatt von drei Ziffern erreicht wird.
Wird auf der anrufenden Teilnehmer stelle < I der Hörer abgehoben, so belegt der V örwähler LS eine freie Relaisgruppe TR. welche den Dienstwähler SLS anlä.sst und einen freien Stromstossspeicher anschaltet. In einer Anlage mit zv,eistellicer Amtsnum mer sind keine Speicherwähler DS vorge sehen, sondern der 'Dienstwähler SLS hat direkten Zugang zu einer Gruppe von Strom stossspeichern D.
Ist. der Stromstossspeieher für zwei Amtsziffern eingerichtet, so sind die Kontakte NPS. wie in der Abb. 5 darge stellt. verbunden und werden beim zehnten Hubschritt des Aufnahmeschaltwerkes RCli umgelegt.
Die Leitung 258 des Steuerschal ters MDS ist mit ,lrm Kontakt Z verbunden, der Kopfkontakt<B>271</B> mit der Leitung DT. welche über einen Amtszeichenübertrager mit Batterie in Verbindung steht und die Leitungen 262 bis <B>267</B> mit den ersten Kon takten der zehnten 1,'#-ontalztreihe im Auf- nahmesclialtwerk BCR. Sobald der Dienst wähler SLS den Stromstossspeicher D belegt hat,
wird das Relais 42 (Abb. 2), wie oben beschrieben, erregt. Das Relais 48 dagegen wird jetzt über zwei Stromkreise eingeschal tet, von denen der eine beide Wicklungen des Relais 48, die Leitungen 202 und 203 und den Stromstosskreis des Speichers D um fasst und der andere über die obere Wicklung des Relais 48, Leitung 202, Kontakt Z (Abb. 5), Leitung 258, Schaltarm 309 .des Steuerschalters MDS nach Erde verläuft. Das Relais 300 wird wie vorher über die Stromstossleitung 201, die Leitungsschleife der anrufenden Teilnehmerstelle und über die untere Wicklung ,des Relais 25 erregt.
Der anrufende Teilnehmer erhält das Amtszei chen über die Leitung DT und den Kopf kontakt 271' !des Stromstossspeichers (Abb. 5) und über die Kontakte 272 und 273 und über die Leitung 201. Durch das Aussenden der zweiten Stromstossreihe fair die Amtswahl und der übrigen Stromstossreihen für die Aus wahl des Teilnehmers der gewünschten Ver mittlungsstelle wird der Stromstossspeicher in derselben Weise betätigt wie weiter oben für eine Anlage mit dreistelliger Amtsnum mer beschrieben.
Sollte die anrufende Teil nehmerstelle eine Verbindung mit der Fern vermittlungsstelle wünschen, so wählt sie wieder die Nummer 0, das Aufnahmeschalt- werk BCR, wird auf die zehnte Kontaktreihe gehoben und, da. die Leitungen 202 und 203 nicht gekreuzt sind\, sprechen die Relais 316 und S nicht an, statt dessen wird der Kopf kontaktsatz NPS umgelegt.
Beim zehnten Hubschritt des Aufnahmeschaltwerkes BCR wird folgender Stromkreis für den Drehmag neten 342<I>von</I> BCR geschlossen: Batterie, Wicklung von 342, Kopfkontakt 274, Lei tung 275, 340 und 240, Arbeitskontakt 339 des Relais 337, Ruhekontakt 336 des Relais 306, Erde. Es sei daran erinnert, dass das Relais 306 in Reihe mit den Hubmagneten 304 während der ersten Stromstossreihe er regt gehalten wird und kurz nach Beendi gung der Hubbewegung des Aufnahmeschalt- werkes BCR abfällt.
Parallel zu der Wick lung des Drehmagnetes 342 wird der Dreh magnet 338 des Steuerschalters MDS erregt. Der Drehmagnet 342 bringt die Schalt arme 330 bis 335 mit den ersten Kontakten der zehnten Kontaktreihe des Aufnahme schaltwerkes BCB in Kontaktberührung, während der Drehmagnet 338 die Schalt arme 308 und 309 einen Schritt weiter schal-. tet, nachdem das Relais 337 kurz nach dem Abfall des Relais 306 aberregt wurde.
Die ersten Kontakte der zehnten Kontaktreihe des Aufnahmeschaltwerkes BCB stehen mit den Leitungen 262 bis 267 in Verbindung, welche am Zwischenverteiler IDF" derart rangiert sind, dass der Sendeschalter SEN die zur Herstellung der Verbindung mit einer Beamtin der Fernvermittlungsstelle erforderlichen Stromstossreihen aussendet.
Der Sender<I>SEN</I> wird über den Schalt arm 309 auf folgendem Wege angelassen: Erde, Schaltarm 309 in Stellung 1, Kopf kontakt 276, vielfach geschaltete Kontakte .des Steuerschalters NDS, Leitung 400.
Die Einschaltung der verschiedenen Über wachungszeichen erfolgt in der gleichen Weise wie für die Anlage mit dreistelliger Amtsnummer beschrieben und soll daher nicht weiter betrachtet werden. Die Leitung 258 ist mit dem Kontakt Z verbunden, um das Relais 48 (Abb. 2) erregt zu halten, wenn sein Stromkreis am Kontakt 309 des Relais R .geöffnet wird, was in einer Anlage mit zweistelliger Amtsnummer der Fall ist, wenn die anrufende Teilnehmerstelle nur die erste Stromstossreihe aussendet.
Die Einrichtung zur Aufnahme eines fal schen oder vereinzelten Stromstosses in einem Zweiziffersystem ist ähnlich der für das Vierziffersystem beschriebenen, indem der Kopfkontakt 274' sich schliesst und der Kontakt 271' sich öffnet nach dem ersten Vertikalschnitt des Magnetes 304, während .die Federn 275' unterbrechen, indem der zweite Stromstoss dem Vertikalmagneten und nicht dem ersteren erteilt wird. Infolge die ser Tatsachen wird ein Stromkreis geschlos sen für den Auslösemagneten 371 über die Leitung 276', Kopfkontakt 275', Kopfkon takt 274', um den Mabomet 371 auszulösen.
EMI0028.0001
wenn <SEP> dem <SEP> V <SEP> ertikalinabnet <SEP> ein <SEP> falscher <SEP> oder
<tb> vereinzelter <SEP> Stromstoss <SEP> erteilt <SEP> wird.
<tb>
<I>Direkte <SEP> Ferbindinrgen <SEP> ztviseltert <SEP> zwei <SEP> selbst-</I>
<tb> <I>Uiti <SEP> gern. <SEP> Verrnittht-ngsstellert</I>
<tb> Es <SEP> sei <SEP> nun <SEP> die <SEP> Herstellung <SEP> einer <SEP> Verbin dan- <SEP> zwischen <SEP> zwei <SEP> selbsttätigen <SEP> Vermitt lungsstellen. <SEP> welche <SEP> über <SEP> direkte <SEP> Verbin !hing:
sleitungen <SEP> ohne <SEP> Zwischenschaltung <SEP> von
<tb> Stromstosstibertrager <SEP> in <SEP> Verbindung <SEP> stehen,
<tb> i <SEP> n <SEP> älic <SEP> -r <SEP> betrachtet. <SEP> Zu <SEP> diesem <SEP> Zweck <SEP> wird <SEP> an genomen, <SEP> dass <SEP> die <SEP> anrufende <SEP> Teilnehmer stelle <SEP> _1 <SEP> in <SEP> der <SEP> selbsttätigen <SEP> Vermitthinbs stF=lle <SEP> Nr. <SEP> l <SEP> eine <SEP> Verbindung <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Teil n(@limer <SEP> _I\ <SEP> der <SEP> selbsttätigen <SEP> Vermittlungs stelle <SEP> \r. <SEP> 2 <SEP> herzustellen <SEP> wünselit. <SEP> Die <SEP> zur
<tb> Her:
stellun- <SEP> einer <SEP> Verbin.lunb <SEP> mit <SEP> der <SEP> Teil uelimerstelle <SEP> .1\ <SEP> zu <SEP> wählenden <SEP> Ziffern <SEP> seien
<tb> tN. <SEP> 7, <SEP> 6 <SEP> - <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> !-, <SEP> 5, <SEP> von <SEP> denen <SEP> die <SEP> ersten <SEP> drei
<tb> Ziffern, <SEP> 8, <SEP> 7, <SEP> 6, <SEP> in <SEP> die <SEP> Amtsziffern <SEP> 6, <SEP> 8 <SEP> um "@=reclinet <SEP> werden <SEP> müssen, <SEP> um <SEP> den <SEP> Amts <B>ES</B> <SEP> in <SEP> der <SEP> Vermittlungsstelle <SEP> Nr.
<SEP> 1
<tb> auf <SEP> die <SEP> sechste <SEP> Kontaktreihe <SEP> und <SEP> den <SEP> Amts -ä.hler <SEP> 1\S'1 <SEP> auf <SEP> die <SEP> dritte <SEP> Kontaktreibe
<tb> Beim <SEP> Abheben <SEP> des <SEP> Hörers <SEP> auf <SEP> der <SEP> an infenden <SEP> Teilnehmerstelle <SEP> <B>A</B> <SEP> belegt <SEP> der <SEP> Vor wü@i@er <SEP> LS <SEP> eine <SEP> freie <SEP> Relaisgiuppe <SEP> <I>TP</I> <SEP> (Abb.
<tb> 21, <SEP> während <SEP> der <SEP> Dienstwähler <SEP> SLS <SEP> einen
<tb> 1'n <SEP> ien <SEP> Speicherwähler <SEP> DS <SEP> (3bb. <SEP> 3) <SEP> a.nschal lct.
<SEP> Dann <SEP> erhält <SEP> die <SEP> anrufende <SEP> Stelle <SEP> das
<tb> 3nitszeiclien <SEP> von <SEP> dem <SEP> Speicherwähler <SEP> DS
<tb> und <SEP> wählt <SEP> die <SEP> Zahlen <SEP> 8, <SEP> -7, <SEP> 6 <SEP> und <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> d, <SEP> 5.
<tb> Dureli <SEP> die <SEP> erste <SEP> Stromstossreihe <SEP> von <SEP> acht
<tb> Stromstössen <SEP> wird <SEP> der <SEP> Speicherwähler <SEP> <I>DS</I>
<tb> z,tif <SEP> die <SEP> achte <SEP> Kontaktreihe <SEP> behoben, <SEP> in <SEP> wel cher <SEP> er <SEP> einen <SEP> freien, <SEP> in <SEP> dieser <SEP> Kontaktreihe
<tb> -ingeschlosäenen <SEP> '#-,tromstossspeielier <SEP> auswählt,
<tb> ;
"tim <SEP> Beispiel <SEP> den <SEP> in <SEP> den <SEP> <B>A</B>bb. <SEP> d <SEP> bis <SEP> 6 <SEP> dar und <SEP> an <SEP> die <SEP> Kontakte <SEP> 125 <SEP> bis <SEP> 128
<tb> < @n@c@hl@ <SEP> senen. <SEP> Durch <SEP> die <SEP> nächste <SEP> Strom : <SEP> tc;ssreihc. <SEP> wird <SEP> der <SEP> IItilinia.gnet <SEP> <B>304</B> <SEP> des <SEP> Auf ii@@limesclialtv.-erhes <SEP> <I>BCh</I> <SEP> betätigt <SEP> welcher
<tb> cliE. <SEP> Selialtarnie <SEP> 330 <SEP> bis <SEP> 335 <SEP> auf <SEP> -die <SEP> siebente
<tb> hc:
n!ahtra@ihe <SEP> liebt. <SEP> Nach <SEP> Beendibuinh <SEP> dieser
<tb> .t <SEP> i@nistossieihe <SEP> fällt <SEP> das <SEP> Relais <SEP> 306 <SEP> (3bb. <SEP> s')
<tb> ab. <SEP> und <SEP> es <SEP> wird <SEP> ein <SEP> Stromstoss <SEP> zu <SEP> dem <SEP> Drelt niabiiFten <SEP> 338 <SEP> des <SEP> Steuerselialters <SEP> UMS <SEP> über-
EMI0028.0002
tragen, <SEP> welcher <SEP> .eine <SEP> Schaltarme <SEP> um <SEP> einen
<tb> Schritt <SEP> vorwärts <SEP> .sehaltet <SEP> und <SEP> den <SEP> Drehmag neten <SEP> 3.12 <SEP> des <SEP> 3ufnahmesclialtwerkes <SEP> <I>BCIL</I>
<tb> für <SEP> den <SEP> Empfan- <SEP> der <SEP> nächsten <SEP> Stromstoss reilie <SEP> vorbereitet.
<SEP> Dureli <SEP> die <SEP> dritte <SEP> auf <SEP> den
<tb> IYrehmabneten <SEP> 312 <SEP> eiinvirhende <SEP> Stromstoss ei <SEP> <B>#</B> <SEP> wer' <SEP> ii <SEP> die <SEP> @eli@ilt < irine <SEP> des <SEP> Aufnahme r <SEP> 'lic <SEP> Je
<tb> schaltwerkes <SEP> <I>I;Ch</I> <SEP> mit <SEP> dem <SEP> sechsten <SEP> Kontakt
<tb> den, <SEP> siebenten <SEP> Kontahtreilie <SEP> in <SEP> Verbindung
<tb> gcbraclit. <SEP> Nach <SEP> @cendibunb <SEP> dieser <SEP> Stroin stossreilie <SEP> fällt <SEP> das <SEP> Relais <SEP> 306 <SEP> ab <SEP> und <SEP> die
<tb> Schaftarme <SEP> des <SEP> Steuerschalters <SEP> <B>I</B><I>IDS</I> <SEP> werden
<tb> um <SEP> einen <SEP> Schritt <SEP> weitergeschaltet. <SEP> In. <SEP> dieser
<tb> Stellunwird <SEP> Erde <SEP> über <SEP> den <SEP> Schaltarm <SEP> 30;
1
<tb> iin <SEP> die <SEP> Anlassleitun- <SEP> <B>100</B> <SEP> angelegt <SEP> und <SEP> der
<tb> Sendeschalter <SEP> <B><I>SEN</I></B> <SEP> beginnt <SEP> mit <SEP> der <SEP> Aus sendun,- <SEP> von <SEP> .sechs <SEP> und <SEP> drei <SEP> Stromstössen,
<tb> wc;dui-cli <SEP> die <SEP> @'erbindun <SEP> zu <SEP> der <SEP> selbsttätigen
<tb> Verniittlunr;:
s..,telh@ <SEP> 1r. <SEP> 2 <SEP> lierbe.stellt <SEP> wird.
<tb> Die <SEP> weiteren <SEP> Stpiinistol reilien <SEP> zur <SEP> Einstel Iun- <SEP> der <SEP> Wähler <SEP> in <SEP> der <SEP> selbsttätigen <SEP> Ver mint <SEP> lungsstellu <SEP> N <SEP> r. <SEP> 2 <SEP> von <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 5
<tb> Stromstössen <SEP> werden <SEP> von <SEP> den <SEP> Schaltwerken
<tb> DPl <SEP> bis <SEP> <I>DR'</I> <SEP> aufgenommen <SEP> und <SEP> in <SEP> derselben
<tb> Zusammensetzung <SEP> von <SEP> denn <SEP> Sendeschalter
<tb> <I>SEN</I> <SEP> in <SEP> oben <SEP> beschriebener <SEP> Weise <SEP> abgegeben.
<tb> Die <SEP> sechsten <SEP> Kontakte <SEP> der <SEP> siebenten <SEP> Kon t.äktreilie <SEP> des <SEP> Aufnahmesühaltwerkes <SEP> <I>BCI'</I>
<tb> sind <SEP> am <SEP> Zwisclienvcrtciler <SEP> <I>IDF</I> <SEP> tl(-rart <SEP> ran giert,
<SEP> dass <SEP> der <SEP> Sendeschalter <SEP> .SEN <SEP> zwei
<tb> Stranistossreilien <SEP> von <SEP> sechs <SEP> und <SEP> drei <SEP> Strom stössen <SEP> aussendet. <SEP> Entsprechend <SEP> der <SEP> ersten
<tb> dieser <SEP> Stronistossreilicn <SEP> wird <SEP> der <SEP> 3intswähler
<tb> E<B>S</B> <SEP> (3bb. <SEP> ?) <SEP> auf <SEP> seine <SEP> sechste <SEP> Kontaktreibe
<tb> (velioben <SEP> und <SEP> dann <SEP> selbsttä.tib <SEP> bis <SEP> auf <SEP> eine
<tb> fr,ie <SEP> Verbindun <SEP> -:sleitunb <SEP> gedreht.
<tb>
Unter <SEP> der <SEP> Annahme, <SEP> dass <SEP> die <SEP> an <SEP> die <SEP> Kon takte <SEP> 600 <SEP> bis <SEP> (t112 <SEP> des <SEP> 3nitswählers <SEP> <B>ES</B>
<tb> (Abb. <SEP> 2) <SEP> abgeschlossene <SEP> Verbindun#,sleituiig
<tb> frei <SEP> ist, <SEP> spricht <SEP> das <SEP> Duiclisehalterelais <SEP> 53 <SEP> an
<tb> und <SEP> .schall-et <SEP> den <SEP> V-tmmstosslrrcis <SEP> über <SEP> seine
<tb> 3rbeitskontal <SEP> te <SEP> 16 <SEP> und <SEP> 65 <SEP> und <SEP> über <SEP> die
<tb> Schaltarme <SEP> 81 <SEP> und <SEP> 82 <SEP> auf <SEP> die <SEP> Veibinclun#,= leitungen <SEP> 603 <SEP> und <SEP> 601 <SEP> dureli. <SEP> Über <SEP> den
<tb> Prüfarm <SEP> 80 <SEP> wird <SEP> Erde <SEP> an <SEP> den <SEP> Priiflzont@ilit
<tb> H<B>(</B>)0 <SEP> in <SEP> bekannter <SEP> 'eise <SEP> angelegt.
<SEP> Sollte- <SEP> e
<tb> notwendig <SEP> sein, <SEP> die <SEP> Verbinching; <SEP> über <SEP> zwei
<tb> -Wähler <SEP> -der <SEP> selbsttätigen <SEP> Verinittlunbsstelle Nr. 1 zu leiten, so würde die über den Schalt arm 80 angelegte Erde zur Aufrechterhal tung der eingestellten Wähler dieser Ver mittlungsstelle dienen. Durch die nächste vom Stromstessspeicher ausgesandte Strom stossreihe werden über das Relais 605 des Amtswählers ES' (Abb. 9) drei Stromstösse auf den Iiubmagneten 609 übertragen, wel cher die Schaltarme<B>627</B> bis 629 auf die dritte Kontaktreihe hebt.
Nach Beendigung der ,Stromstossreihe fällt das Verzögerungs relais 606 ab und schaltet den Stromstoss- kreis auf den Drehmagneten 610 um. Unter der Einwirkung des Drehmagnetes<B>610</B> wer den die Schaltarme 627 bis 629 bis zu einer freien Verbindungsleitung zum ersten Grup penwähler der selbsttätigen Vermittlungs stelle Nr. 2 weitergeschaltet. Ist die Ver bindungsleitung 630 bis 632 frei, so spricht das Durchschalterela.is 612 in Reihe mit dem Relais 608 an, setzt. den Wähler still und schaltet die Leitungen 603 und 604 auf die zum ersten Gruppenwähler S4 führenden Lei tungen 630 und 632 durch.
Das Durch schalterelais 612 wird über den Kontakt 613 des Verzögerungsrelais 606 erregt gehalten und nach dem Belegen des ersten Gruppen wählers S' über die Sperrader 631 desselben. Die Erdverbindung wird angelegt, bevor das Relais 606 abfällt.
Da der Amtswähler ES' ähnlich wie der Wähler ES geschaltet ist, mit der Annahme, dass die Sperrader 614 nicht zu :dem Wähler ES zurückführt, so soll von einer näheren Beschreibung Abstand genommen werden.
Entsprechend der ersten Stromstossreihe der Rufnummer des verlangten Teilnehmers wird der erste Gruppenwähler S<B>'</B> -auf die zweite Kontaktreihe gehoben und belegt eine freie, zu dem zweiten Gruppenwähler S" füh rende Verbindungsleitung 639 bis 64l.. Durch dio nächste vom Stromstossspeieher ausge sandten Stromstossreihe wird der Gruppen wähler S" auf die dritte Kontaktreihe geho ben und belegt eine freie, zu einem nach geordneten Leitungswähler,
welcher zu den Anschlussleitungen der verlangten Teilneh merstelle < 42 Zugang hat, führende Verbin- dungsleitung. Dieser Leitungswälhler wird durch die dritte und vierte Stromstossreihe auf die Anschlusskontakte der verlangten Teilnehmerleitung eingestellt, worauf der Rufstrom in bekannter Weise ausgesandt wird.
. Das Stromstossrelais des Leitungswählers FSZ wird über die Verbindungsleitung 603 und 604 in Reihe mit den Wicklungen der Drosselspule G und der rechten Wicklung des polarisierten Relais F der Relaisgruppe TR (Abb. 2) erregt. Dieses Relais schaltet ein Auslöserelais ein, welches Erde an die Auslösea.der 650 anlegt und dadurch die Gruppenwähler S4 und<B>85</B> in bekannter Weise in ihrer eingestellten Lage festhält.
Beim Melden .des verlangten Teilnehmers kehrt das Stromwenderelais des Leitungs wählers FS' den über die Verbindungsleitun gen 651 und 652 fliessenden .Strom um, so dass das polarisierte Relais F anspricht und einen Stromkreis für .den Zählmagneten NI schliesst. Nach Beendigung des Gespräches erfolgt die Auslösung, wie oben beschrieben, unter dem Einfluss des anrufenden Teil nehmers.
<I>Durchgangsverbindungen</I> Für die oben beschriebene Verbindung zwischen der Teilnehmerstelle A in der selbsttätigen Vermittlungsstelle Nr. 1 und der Teilnehmerstelle AZ in der selbsttätigen. Vermittlungsstelle Nr. 2 wurden direkte Verbindungsleitungen zwischen den Amts wählern ES und<B>ES'</B> benutzt,. so dass keine Übertrager zur Aufrechterhaltung der Ver bindung oder zur Übertragung eines Besetzt zeichens, falls die Verbindung von Handver mittlungsstelle ausgehen sollte, notwendig waren.
Für eine Verbindung zwischen der Teil nehmerstelle A in der Vermittlungsstelle Nr. 1 und der Teilnehmerstelle A3 in der selbsttätigen Vermittlungsstelle Nr. 3 ist ein Übertrager in der Zwischenvermittlungsstelle zwischen .dem Amtswähler<B>ES'</B> und<B>ES'</B> er forderlich, um .den Amtswähler ES' in sei ner eingestellten Lage zu halten und bei Verbindungen von einer IHandvermittlungs- telle das Besetztzeichen zu übertragen.
Um die Wirkungsweise des Übertragers r1 (, ebb. 10) näher zu beschreiben, sei an genommen, dass der Teilnehmer A in der selbsttätigen Vermittlungsstelle Nr. 1 eine Verbindung mit dem Teilnehmer _I" der selbsttätigen Vermittlungsstelle Nr. 3 Herzu stellen wünscht.
Aus dem Übersichtsschema (,Abb. 1) ist zu ersehen, da.ss die ersten drei Ziffern, welche dem Amtsnamen der Ver mittlungsstelle entsprechen, a.11 welcher der Teilnehmer 4' angeschlossen ist, durch den Stromstossspeicher in drei Stromstossreihen von sechts, zwei und drei Stromstössen um gerechnet werden müssen.
Hat der Teilnehmer A den Stromstoss- speicher D in Benutzung genommen, so wählt er die drei Ziffern, welche die wünschte Vermittlungsstelle bezeichnen, und darauf die vier Ziffern der verlangten Teil nehmernummer. Der Stromstossspeiclter wird in derselben -W eise, wie oben beschriebst, be- tätigt, mit der Ausnahme, dass er drei Strom- stossreilsen von sechs, zwei und .drei Strom stössen und dann weitere vier Stromstoss reihen von zwei, drei, vier und fünf Strom stössels aussendet.
Durch die erste vom Strom stossspeieher ausgesandte Stromstossreihe wer den die Schaltarme 80 bis 82 des Anttswäh- lers ES (Abb. 2) auf die neunte Kontakt reihe gehoben und suchen dann in frei_@r Wahl eine freie, zu dem Amtswähler<B>ES'</B> führende Verbindungsleitung aus.
Unter der Annahme, .dass die Verbindungsleitung mit den Adern 603 und 604 belegt worden ist, werden die Schaltarme 627 bis 629 des Amts- wählers <B>ES'</B> (Abb. 9) auf die zweite Kon- t.aktreilie gehoben und nach Beendigung die ser Stromstossreihe wird eine freie, zu dem Übertrager R1 (Abb. 10) führende Verbin dungsleitung ausgewählt.
Werden die Leitungen 700 bis 702 be legt, so wird das Relais<B>703</B> des Übertrabers R1 über die Leitungen 700, 702 und über den Schleifenstromkreis im Stromstossspei- eher D erregt.
Das Relais 703 schliesst: an seinem Arbeitskontakt 712 parallele Strom- kreise für die Relais 704 und 707 und legt an seinem Kontakt 713 die Wichlungen des Relais 705 in Reihe mit der rechten Wiel- lung des polarisierten Relais 708 in Briiche zti c'en Leitungen 71-1 und<B>115.</B> Das Rolais <B>707</B> ist.
als langsam ansprechendes Relais aus gebildet und spricht jetzt<B>110011</B> nicht ass, da sein Strombreis am Kontakt 716 des Relais 7 (l5 geöffnet wird.
<B>Das</B> Relais 104 lege über :einett Kontakt 717 Erde an die Aulöseader 701. an, wo durch die belegte Verbindungsleitung besetzt gemacht und das Iktrchsehalterelais 612 de Amtswählers <B>ES'</B> erreg i gehalten wird. Es sei noch erwähnt. dass das Relais ss(-)6 des Amtswählers <B>ES'</B> verzögert abfällt und das Durchschalterelais 612 erregt hält,
bis dtireh (las Ansprechest des Pic=lais 70-1 Erde an die Auslöseader 7111 angelegt worden ist. Am Kontakt 718 schliesst das Relais 70d einen ;_'.tromlzreis für die linke Wicklung des po larisierten Relais 7(i8, -elches jedoch nicht <B>i</B> -ins 'Wieklungen diireli <B>,</B> prielit, da beide Ströme ver:
ehicdener Richtung durchflossen Zverdeit. Über tlen Kontakt 719 wird ein Stromkreis für das Verzögerungsrelais <B>700,</B> vorbereitet. Wie selion erwähnt, sind die Wicklungen des Relais 705 in Reihe mit der rechten Wicklung des Relais 708 in Briiche zu den Leitungen 71.1 und 71:
i gelegt. wo durch das Relais 7(i5 und das Strom4oss- relais des über die Leitungen 714 und 715 mit dem Übertrager Ptl in Verbindung ste- lienden Amtswähler:
ES' erregt werden. Das Stromstossrelais von E,' bereitet dic Schalt einrichtungen des Wählers für dessen Ein stellung vor, und das Relais 70:
i öffnet den Stromkreis des Relais 707 am Kotitald 71(S und bereitet ans Kontakt 72\ einen Strom- kreis zur Anschaltung der mit cinent B- - setztzeichen in Verbindung- stehenden Lei-
titng 720 an die Verbindungsleitung 700 vor.
Bei der @naendun:,@ der letzten Strom stossreilie für die Amtswahl fällt .das Relais 70:3 dreimal ab und rui't an seinem Kontakt 7l:3 drei Unierbs-t,ehtingen der zttin Aints- zvü.hler 1sS4 führenden Leitungsschleife hes.- vor.
Beim ersten Abfall des Relais 703 wird am Kontakt 712 über den Kontakt 719 ein Stromkreis für das Relais 706 geschlossen, welches anspricht, an seinem Kontakt<B>721</B> den Stromkreis des Relais 707 unterbricht und am Kontakt 722 das Relais 705 und die rechte Wicklung des Relais 708 kurzschliesst, so dass ersteres abfällt.
Nach Beendigung der Stromstossreihe wird .das Relais 706 aberregt und das Relais 705 über seine beiden Wicklungen und über die rechte Wicklung des Relais 708 von neuem erregt. Sollten alle in der dritten Kontaktreihe des Amtswählers ESA ange schlossenen Verbindungsleitungen besetzt sein, so wird Erde und ein unterbrochenes Besetztzeichen an -die Leitung 714 im Wäh ler ES4 angeschaltet, so da.ss das Relais 705 mit Unterbrechungen kurzgeschlossen wird, so dass es abwechselnd anspricht und abfällt.
Bei seinem ersten Abfall schliesst das Relais 705 folgenden Stromkreis für das verzögernd ansprechende Relais 707: Erde, Arbeitskon takt 712, Ruhekontakte 716, 721, 723 und 724, Wicklung des Relais 707, Batterie. Am Kontakt 723 schliesst das Relais<B>707</B> einen Haltestromkreis für sich selbst und bereitet am Kontakt 725 einen Stromkreis vor, über welchen Erde mit Unterbrechungen an die Leitung 700 angelegt wird. Bei jedem An sprechen des Relais 705 wird über seinen Kontakt 726 Erde über die niedrigohmige Wicklung des Relais 709 an die Leitung 700 angelegt.
Bei der vorliegenden Verbindung wird durch dieses Anlegen von Erde an die Lei tung 700 kein besonderer Schaltvorgang her vorgerufen, da die Verbindung von einer selbsttätigen Vermittlungsstelle ausgeht und der anrufende Teilnehmer in bekannter Weise ein Besetztzeichen erhält. Sollte jedoch die Verbindung von einer Handvermittlungs stelle ausgehen, so wird eine Überwachungs lampe am Arbeitsplatz der dortigen Beamtin bei jedesma.ligem Anlegen von Erde an die Leitung 700 zum Aufleuchten gebracht, so dass die Beamtin ein Flackerzeichen erhält.
Es sei noch erwähnt, dass die Relais 709, 710 und 711 einer grossen Gruppe oder allen Ver bindungsleitungen einer Vermittlungsstelle zugeordnet sind und die über die Wicklung des Relais 709 an die gemeinsame Leitung 720 angelegte Erde nach einer bestimmten Zeit, welche durch das Relais 711 bestimmt wird, von dieser abgetrennt wird.
Belegt dagegen der Amtswähler<B>ES'</B> eine freie Verbindungsleitung in seiner dritten Kontaktreihe, so werden durch die folgenden vier Stramstossreihen die Gruppenwähler SZ und S3 und der Leitungswähler FS' in ähn licher Weise wie die Wähler S, S1 und FS eingestellt.
Vom Leitungswähler FSl wird Erde an die rückwärtige Auslöseader ange legt, um die Wähler der selbsttätigen Ver mittlungsstelle Nr. 3 eingestellt zu halten und vom Übertrager R' zur Aufrechterhal tung der Wähler der selbsttätigen Vermitt lungsstelle Nr. 2, während der Wähler ES von der Relaisgruppe TR aus in seiner Ar beitslage festgehalten wird. Beim Melden der verlangten Teilnehmerstelle wirrt der über die Leitungen 714 und 715 fliessende Strom umgekehrt, so dass .das polarisierte Relais 708 anspricht und die Richtung des über die Leitungen 700 und 702 fliessenden Stromes umkehrt.
Hierdurch wird das Relais F in der Relaisgruppe TR (Abb. 2) zum Anspre- ehen gebracht und der Zählmagnet 111 der an rufenden Teilnehmerstelle betätigt.
Die Auslösung der Verbindung steht un ter dem Einfluss -der anrufenden Stelle, und. das Relais 25 .der Relaisgruppe TR fällt ab, wenn diese ihren Hörer einhängt, und öffnet den Stromkreis der Relais 27 von TR und 703 im Übertrager R1. Das Relais 27 führt die Auslösung des Amtswählers ES herbei, während das Relais 703 (Abb. 10) den Stromkreis der Relais 704 und 705 und des Stromstossrelais im Leitungswähler FS' un terbricht. Das Relais 704 führt die Aus lösung des Amtswählers<B>ES'</B> .durch Öffnen seines Kontaktes 717 herbei.
Sobald das Leitungsrelais und .das Auslöserelais des Lei tungswählers abfallen, werden alle Wähler der selbsttätigen Vermittlungsstelle Nr. 3 ausgelöst.
EMI0032.0001
<I>Darcli@ttrt@steil@ehr <SEP> /'ii.r <SEP> I'ei-biiiditrtUeii.</I>
<tb> <I>schert <SEP> selbstlätiyert <SEP> Z'erinittlitngsstellen <SEP> iiiid</I>
<tb> <I>Haridz <SEP> ei-iii <SEP> i <SEP> ttlitiiysstelleit</I>
<tb> hm <SEP> die <SEP> Wirkun-sweise <SEP> eines <SEP> Übertragers
<tb> zur <SEP> Verbindung <SEP> einer <SEP> selbsttätigen <SEP> mit <SEP> einer
<tb> Handvermittlungsstelle <SEP> näher <SEP> zu <SEP> beschreiben,
<tb> @_i <SEP> anbeno.mmen, <SEP> .dass <SEP> der <SEP> Teilnehmer <SEP> 3' <SEP> der
<tb> selbsttätigen <SEP> Vermittlungsstelle <SEP> Nr.
<SEP> ? <SEP> eine
<tb> Verbindung <SEP> mit <SEP> der <SEP> Fernbeamtin <SEP> in <SEP> der
<tb> liandvermittlun;sstelte <SEP> Nr. <SEP> d <SEP> herzustellen
<tb> iviinscht.
<tb>
Hebt <SEP> der <SEP> Teilnehmer <SEP> _i<B>'</B> <SEP> der <SEP> selbsttätigen
<tb> 1 <SEP> eimittlungsstelle <SEP> Nr. <SEP> ? <SEP> (Abb. <SEP> 1) <SEP> seinen
<tb> Rörer <SEP> ab, <SEP> so <SEP> läuft <SEP> der <SEP> Vorwähler <SEP> LSl <SEP> an
<tb> und <SEP> belegt <SEP> eine <SEP> freie <SEP> Relaisgruppe <SEP> TIP <SEP> und
<tb> einen <SEP> dieser <SEP> zugeordneten <SEP> Amtswähler <SEP> LS'.
<tb> während <SEP> der <SEP> Dienstwähler <SEP> SLS1 <SEP> einen <SEP> Spei cherwähler <SEP> DSi <SEP> aufsucht, <SEP> welcher <SEP> nach <SEP> Auf nahme <SEP> der <SEP> ersten <SEP> Stromstossreihe <SEP> einen <SEP> Strom stossspeicher <SEP> D1 <SEP> anschaltet..
<SEP> Der <SEP> Vorwähler
<tb> LS1, <SEP> die <SEP> Relaisgruppe <SEP> <I>TRl,</I> <SEP> der <SEP> Amtswähler
<tb> E1 , <SEP> der <SEP> Dienstwähler <SEP> 8L8', <SEP> der <SEP> Speicher wähler <SEP> DS<B>'</B> <SEP> und <SEP> der <SEP> Stromstossspeicher <SEP> Dl
<tb> ind <SEP> in <SEP> derselben <SEP> Weise <SEP> geschalte[ <SEP> und <SEP> kon struiert, <SEP> wie <SEP> die <SEP> entsprechenden <SEP> Verbin dungseinrichtungen <SEP> der <SEP> selbsttätigen <SEP> Ver mittlungsstelle, <SEP> Nr. <SEP> 1, <SEP> so <SEP> dass <SEP> von <SEP> einer
<tb> i <SEP> it <SEP> älic <SEP> -ren <SEP> Beschreibung <SEP> dieser <SEP> Verbindung:
cüiriclitungen <SEP> abgesehen <SEP> werden <SEP> kann.
<tb> Wählt <SEP> die <SEP> anrufende <SEP> Teilnehmerstelle
<tb> die <SEP> Nummer <SEP> der <SEP> Fernbeamtin, <SEP> welche <SEP> atis
<tb> den <SEP> Buchstaben <SEP> <I>TRU</I> <SEP> besteht, <SEP> so <SEP> werden <SEP> die
<tb> Aufnahmeschaltw <SEP> erle <SEP> des <SEP> .Stromstossspeiclters
<tb> für <SEP> die <SEP> Amtswahl <SEP> durch <SEP> die <SEP> diesen <SEP> Bueli staben <SEP> entsprechenden <SEP> Stromstossreihen <SEP> in
<tb> der <SEP> gleichen <SEP> Weise <SEP> wie <SEP> die <SEP> Aufnahme <SEP> jeder
<tb> Amtsbezeichnung <SEP> eingestellt.
<SEP> Die <SEP> aufgenom menen <SEP> Stromstossreihen <SEP> werden <SEP> im <SEP> Strom stossspeicher <SEP> in <SEP> eine <SEP> Amtsnummer, <SEP> welclic
<tb> aus <SEP> zwei <SEP> Stromstossreihen <SEP> von <SEP> je <SEP> zwei <SEP> Strom stössen <SEP> besteht, <SEP> umgerechnet, <SEP> durch <SEP> welche
<tb> die <SEP> Herstellung <SEP> der <SEP> Verbindung <SEP> zu <SEP> der
<tb> selbsttätigen <SEP> Vermittlungsstelle <SEP> Nr. <SEP> 3 <SEP> er folgt. <SEP> Dieses <SEP> wird <SEP> durch <SEP> Verbindung <SEP> der
<tb> Kontakte <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2 <SEP> auf <SEP> der <SEP> rechten <SEP> Seite <SEP> des
<tb> Zwischenverteilers <SEP> <I>IDIi</I> <SEP> (Abb. <SEP> 5) <SEP> mit.
<SEP> den
<tb> Kontakten <SEP> 2 <SEP> der <SEP> linken <SEP> Seite <SEP> von <SEP> <I>IDT</I> <SEP> und
<tb> des <SEP> Kontaktes <SEP> 3 <SEP> an <SEP> der <SEP> rechten <SEP> Seite <SEP> mit <SEP> dem Kontakt S'1' der linken Seite erreicht.
So bald der Steuerschalter SGS des Sendeschal- ters SEN nach Aussendung der beiden Stromstossreihen in die dritte Stellung ge langt ist, wird Erde an den Kontakt ST an gelegt., worauf das Relais ?15 (Abb. .1) er regt wird und die oben beschriebenen #'Schalt- vorgä.nge herbeiführt.
Durch die erste Stromstossreihe werden die Schaltarme des Amtswählers ES auf die zweite hontaktreilte gehoben und nach Beendigung dieser Stromstossreihe selbst- tät.ib mit -den Anschlusskontakten einer freien, ztt einem Zwi:chenwähler führenden Verbindungsleitung in Berührung gebracht.
Unter der Annahme, dass die Leitungen 8OO bis<B>802,</B> welche an die zweite Kontaktreihe des Amtswählers ES" (Abb. 11) angesclilo- sen sind, belegt werden, so wird das polari sierte Relais des Stromstossspeichers Dl, wel ches .dem Relais<B>316</B> des Stromstossspeiehers D (Abb. d) entspriclil, zum Ansprechen ge bracht, da die Leitungen 800 und 80? ge kreuzt sind.
Hierauf schliesst das Relais<B>316</B> an seinem Kontakt ?61 einen Stromkreis für das Relais 381, welcher unabhängig von dem Kontakt 380 des Relais<B>378</B> bestehen bleibt, so dass die Aussendtinb der nächsten Strom- stossreihen unter dem Einfluss des Relais<B>316</B> steht und nicht von dem Abfall des Relais 378 abhängt.
Das polarisierte Relais 316 schliesst auch seinen Kontakt 2 ,54, tvas je doch ohne Wirkung bleibt, da der Strom kreis des Relais S durch den Schaltarm 309 des Steuerschalters .LIDS, welcher sieh in Arbeitsstellung befindet, geöffnet ist.
Nach Durehschaltung der Verbindung auf die An schlussleitungen 801 und 80? wird das Relais 803 des Zwischenwählers SLS" (Abb. 11) in Reihe mit der linken Wicklung des polari sierten Relais<B>316</B> im Stromstossspeicher er regt, so dass der -NVli.ltler SLS' anläuft und in freier Wähl eine freie, zu einem Amts- wähler ES<B>\</B> führende Verbindungsleitung aussucht.
Die freie Wahl findet in@bekann- t.er Weise statt. so dass. sobald die Schalt arme 805 bis<B>807</B> mit den Anschlusskontak- ten einer freien Verbindungsleitung in Kon- taktberührung treten, das Durchschalterelais 804 erregt wird und die Verbindungsleitun gen 800 und 802 über die Schaltarme 805 und 807 auf die Verbindungsleitungen 808 und 809, welche zu einem Amtswähler<B>ES'</B> in der selbsttätigen Vermittlungsstelle Nr. 3 führen, durchschaltet.
Auch die Leitungen 808 und 809 sind ge kreuzt, so dass beim Durchschalten des Re lais 804 der über die Leitungen 800 und 802 zu der linken Wicklung des polarisierten Re lais 316 fliessende Strom gewendet wird und das Relais 316 abfällt. Das Relais 316 öff net den Haltestromkreis des Relais 381 an seinem Kontakt 261, worauf der Sendeschal ter<I>SEN</I> zur Aussendung der zweiten Strom stossreihe angelassen wird. Hierdurch wird erreicht, dass die Aussendung von Strom stössen bis zur Beendigung der freien Wahl des Zwischenwählers SLS3 verzögert wird.
Dieses ist äusserst wichtig, da Falschverbin dungen, welche durch Aussendung von Stromstössen seitens des Stromstossspeichers, bevor der nachfolgende Wähler zum Emp fang derselben bereit ist, sicher vermieden werden. Durch die zweite vom Stromstoss speicher ausgesandte Stromstossreihe wird der Amtswähler ES' eingestellt, dessen Schalt arme 810 bis 812 auf die zwölfte Kontakt reihe gehoben werden. Nach Beendigung der Hubbewegung werden,die Schaltarme selbst tätig über die belegte Kontaktreihe hinweg geschaltet, bis eine freie Verbindungsleitung gefunden wird.
Ist die Verbindungsleitung, deren Adern 813 bis 815 an Kontakte der zweiten Kontaktreihe angeschlossen sind, frei, so wird ein Stromkreis für die Relais 816 und 817 des Übertragers R2 (Abh. 12) geschlossen. Das Relais 816 öffnet an sei nem Kontakt 825 den Haltestromkreis des Relais 817 und bereitet am Kontakt 826 einen Stromkreis für das Schlusszeichen- relais 823 im Schnurstromkreis <B>0'</B> vor.
Am Kontakt 827 schliesst das Relais 817 einen Stromkreis für die Wicklung des Re lais 818, welches über seinen Kontakt 828 Erde an die Auslöseader 814 anlegt. An sei- nein Kontakt 830 legt das Relais 818 Ruf strom aus der Rufstromquelle RT über den kleinen Kondensator PTC an die Leitung 813 an, wodurch der anrufenden Stelle das übliche Freizeichen übermittelt wird, wenn sie eine Handvermittlungsstelle anruft, um sie zu informieren, dass ein Anruf eingestellt worden,
ist und schliesst an seinem Kontakt 829 folgenden Stromkreis für das Anruf relais 820 am Arbeitsplatz 0' der Vermitt lungsstelle: Erde, untere Wicklung des Re lais 819, Arbeitskontakt 829, Leitung 830, Ruhekontakt 832, Wicklung des Relais 820, Batterie. In diesem .Stromkreis spricht das Relais 820 an, während das Relais 819 in folge des hochohmigen Widerstandes der Wicklung des Relais 820 nicht in Tätigkeit treten kann. Am Kontakt 833 des Relais 820 wird die Anruflampe<I>CL</I> eingeschaltet.
Die Fernbeamtin am Arbeitsplatz 0' führt daraufhin ihren Abfragestöpsel P in die Klinke J ein, wodurch ein Stromkreis für das Relais 821 über die Wicklung des Relais 822 und über die Hülse des Stöpsels P und der Klinke J geschlossen wird. Die Relais 821 und 822 sprechen an.
Das erstere öffnet den Stromkreis des Relais 90, so dass die Anruflampe<I>CL</I> erlischt, während das letztere an seinem Kontakt 83P einen Strom kreis für die Schlusslampe SL' vorbereitet.. Nach Einführung des Stöpsels P in die Klinke J wurden folgende Stromkreise für die Relais 819, 823 und 824 geschlossen:
Erde, Wicklung des Relais 823, Stöpsel spitze und kurze Feder der Klinke J, Lei tung 831, Arbeitskontakt 826, obere Wick lung des Relais 819, Batterie und von Erde untere Wicklung des Relais 819, Arbeits kontakt 829, Leitung 830, lange Feder der Klinke J, Stöpsel P, Wicklung des Relais 824, Batterie. In diesem Stromkreis sprechen die Relais 819 und 823 an, von denen das erste die Rufstromquelle RT an seinem Kon takt 835 von der Leitung 813 abtrennt und an seinem Kontakt 836 einen Haltestrom kreis für .das Relais 817 vorbereitet,
während das letzte den. Stromkreis der Schlusszeichen- lampe SP am Kontakt <B>837</B> unterbricht. Jetzt ist die Verbindung zwischen der Fernbeamtin und der anrufenden Teilnehmer stelle hergestellt. Die Fernbeamtin fragt ab und vollendet die gewünschte Verbindung in bekannter Weise.
Während des Gespräches werden der Amtswähler ES', der Zwischen wähler SLS' und die Relais 816 und<B>817</B> des Übertragers F2 von der Relaisgruppe TRl aus in ihrer Arbeitslage gehalten, während der Amtswähler ES' vom Übertrager R' ein bestellt gehalten wird.
Die Auslösung der Verbindung steht je doch unter dem Einfluss der Fernbeamtin. hm die Schaltvorgänge bei der Auslösung einer solchen Verbindung näher zu beschrei ben, sei angenommen, da.ss die anrufende Teil nehmerstelle ihren Hörer anhängt, während der Stöpsel P noch in der Klinke J steckt. In diesem Falle fällt das Relais 25 in der Relaisgruppe TP ab und öffnet den Strom kreis des Relais<B>27,</B> welches erst nach kurzer Zeit seine Kontakte in die Ruhestellung zu rückführt.
Am Kontakt 47 öffnet das Re lais 25 den Stromkreis für die Relais 816 und 817 des Übertragers R\ (Abb. 12) und verbindet das eine Ende der Wicklung des Relais 27 auf folgendem Wege mit der Lei- tung 815:
Wicklung des Relais 27, Ruhe kontakte 47, 50, 51, Arbeitskontakt 65, Schaltarm 82, untere Ader der Verbindungs leitung zum Amtswähler ES' (Abb. 11), Leitung 802, Schaltarm 805 des Zwischen wählers SLS', Verbindungsleitung 808, Schaltarm 812 des Amtswählers ES', Lei tung $15, Ruhekontakt $25, Arbeitskontakt 836, Widerstand 838, Batterie. Über diesen Stromkreis wird das Relais 27 der Relais gruppe (Ab,b. 2) erregt gehalten, während das Relais 817 parallel dazu anspricht, so dass die Auslösung der Verbindung unter den Einfluss des Relais 819 gestellt wird, welches aber nur abfallen kann, wenn die Beamtin den Stöpsel P aus der Klinke J entfernt.
Sobald das Relais 816 abfällt, öffnet es den Stromkreis des Relais 823 am Kontakt so dass der Stromkreis der Sehlusslampe SLi am Ruhekontakt 837 geschlossen wird. Das Relais 819 bleibt jedoch über seine un tere M-iclzlunu in Reihe mit der Wiehlun- des Relais 824 erregt, bis die Beamtin den Stöpsel P aus der Klinke J entfernt.
Am Kontakt 825 wird ein Haltestromkreis für die Wieklung 817 geschlossen, welcher von Erde über diese Wicklung den Ruhekontakt 825, Arbeitskontakt<B>836</B> und über den Ifi- derstand <B>838</B> nach Batterie verläuft. Über den Kontakt 827 des Relais 817 wird Glas Relais 818 erregt, welches infolge des ver zögerten Abfalles seiner Kontakte noch be tätigt ist, so dass die Auslöseader 814 be setzt gehalten wird, bis die Fernbeamtin die Verbindung trennt, worauf alle noch erreg ten Relais des Übertragers R' und des Schnurstromkreises 01 abfallen.
Für eine Verbindung des Teilnehmers der Handvermittlungsstelle Nr. 3 mit einem Teilnehmer<B>X</B>' der selbsttätigen Vermitt lungsstelle Nr. 3 sind keine Stromstossspei- cher erforderlich, was aus dem Über;;ichts- schema. der Abb. 1 zu ersehen ist. Die B-Beamtin nimmt die Anrufe der Handver- mittlungsstelle. entgegen und stellt die ge wünschte Verbindung über Wähler her.
Eine Verbindung von der Teilnehmerstelle A' zur Teilnehmerstelle r1 ; wird von der B-Beamtin durch Aussendung von vier Stromstossreihen hergestellt, welche aus 9. . 4 und 5 Strom stössen bestehen und die Gruppenwähler S'' und S' und den Leitungswähler FS' ein stellen.
Die Einrichtungen am Arbeitsplatz der B-Beamtin sind bekannt und soll daher von einer näheren Beschreibung derselben Ab stand genommen werden.