CH115754A - Verfahren und Vorrichtung zum Flachdrücken von Wellblechwellen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Flachdrücken von Wellblechwellen.

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CH115754A
CH115754A CH115754DA CH115754A CH 115754 A CH115754 A CH 115754A CH 115754D A CH115754D A CH 115754DA CH 115754 A CH115754 A CH 115754A
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Hugo Junkers
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Hugo Junkers
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  Verfahren und Vorrichtung zum Flachdrücken von Wellblechwellen.    Bei Wellblechbauteilen, wie sie beispiels  weise bei Flugzeugen oder Booten vorkom  men, müssen -zur Erzielung guten Anschlus  ses und genügender Dichtheit entweder     an-          einanderstossende   <B>E</B>     nden    der     Wellblechliktut     in ihrer Wellenform und Wellenlage genau  übereinstimmen, sowie gegen die     "##Tell-          blechflächen    stossende andere Wände, wie  zum Beispiel Schotten mit ihrem Befesti  gungsrande genau der Wellenform     angepasst     werden, was schwierig und zeitraubend ist;

    oder das Wellblech     muss    an diesen Stellen  zu einer ebenen Fläche umgeformt werden,  die     auf    den dann ebenfalls     ebenflächig    aus  zuführenden anstossenden Teilen leicht durch       Nietung,        Schweissung    oder ähnliches dicht  befestigt werden kann. Eine solche Über  führung in ebene Flächen bedingt aber eine  starke     Stauchung    der betreffenden Well  blechteile, und diese bietet insbesondere bei  den     hochwerfigen    harten     Leicht-metallen    und  ähnlichen Baustoffen grosse Schwierigkeiten.  



  Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren und eine Vorrichtung zur Herstellung  solcher ebener     Anschlussflächen    bei Well-         bleeh,    und das Kennzeichen des Verfahrens  besteht darin,     dass        die    Wellblechwellen zu  nächst<B>je</B> in mehrere kleinere Wellen über  geführt werden, und im     Anschluss    an diesen  Vorgang der Blechteil durch     Stauchung,    völ  lig flachgelegt wird.

   So können beispielsweise  sehr grosse Wellen zunächst in<B>je</B>     zwei'klei-          nere        -Wellen        umgeformt        en        werden,        ohne        dass     wesentliche     Stauchung    erforderlich wird,  diese kleineren Wellen können nötigenfalls  noch jede wieder in zwei noch kleinere  Wellen umgeformt werden, und so fort, bis  Wellen von so geringer Grösse vorhanden  sind,     dass    diese nunmehr, weil jeder dieser  einzelnen Wellenteile nur noch geringe       Stauchung    zur     Flachlegung    erfordert,

   ohne       Scliwieri,-keit    zum völlig ebenen, leicht niet  baren     Blecliteile    gestaucht werden können.  Es ist also durch die Unterteilung jeder gro  ssen Welle in einzelne kleinere Wellen die  gleichmässige Verteilung der     Stauchungüber     alle einzelnen Blechteile erreicht und da  durch faltenfreie     Flachleouno-        ermöclicht.    Für       zn   <B>e3</B> t3  viele Fälle, zum Beispiel wo die     Nietung    nur  fest, aber nicht dicht     zu    sein braucht, ge-           nügIt    es auch, wenn die kleinsten Wellen  derart     -estaucht        -,verden,

          dass    nur die Kante  <B>Zn</B>  eben verläuft, wobei dann die     Nietun.-1-    oder  dergleichen in gewissem     Abstande    voll dieser  <B>Z,</B>  Kante in den Wellentälern erfolgt.  



  Die Vorrichtung zur Durchführung dieses  Verfahrens besteht mit, Vorteil in<B>je,</B> einem  Ober- und einem     Untergesenk    mit den For  men für die vorhandenen grossen Wellen, den       Uberga.ngsformen    der kleineren     MMlen,    so  wie dem ebenen Teile, diese     Gesenke    erhalten  dabei zweckmässig eine mehrere Hauptwellen  umfassende Breite oder die volle Breite der  zu bearbeitenden     Blechbahn-,        daduroli    wird       ein        Seitwärts-Ausweiehen    einzelner Wellen  teile bei der Umformung vermieden.  



  Die     Zeichnunw    dient zur beispielsweisen  Erläuterung der Erfindung, und zwar ist:       Fig.   <B>1</B> eine     Stirnailsie-lit    eines     Blechrand-          teils    mit grossen     WIellen    und<B>je</B> zwei     kleine-          ren        Wellen        -als        ÜberganIcr,        z#          Fil-.    2- eine Stirnansicht eines     Blechraud-          teils,

      bei dem jede grosse Halbwelle durch       7wei    kleinere Wellen in den ebenen     Pkandteil     Übergeführt ist,       Fig.   <B>3</B> eine     sehaubildliche    Darstellung  düs     Blechrandteils    nach     Fig.   <B>1,</B>       Fig.    4 und<B>5</B> eine Stirnansicht     bezw.    ein       L-"ing#,ssehnitt    einer weiteren     Ausführungsart.     Nach     Fig.   <B>1.</B> und<B>3</B> ist jede der grossen  Wellen<B>1</B> in einen in Höhe der Wellentäler  <B><U>-)</U></B> liegenden ebenen Randstreifen<B>3</B> überge  führt,

   indem jede     gTosse    Welle in zwei klei  nere Wellen 4 nach Art einer     Gabelun-,          el     umgeformt ist und diese ihrerseits in den       ZD     ebenen Rand zusammengestaucht sind.

   Dieser       .,#        ()"i        117e        Vorzan   <B>9</B>     kann        entweder        so        durehge-          fühlt    werden,     dass        zunäehst    mit einem oder       auch        mit        mehreren        nacheinander        züi        be-          nutzenden    die Überführung  der grossen W-     ellen    in die kleinen Wellen,

   die  sieh dann bis     züm    Rand<B>3</B> erstrecken. erfolgt-,       und    dann durch ein weiteres     Gesenk,    das  nunmehr die fertig(, Form aufweist, der  Rand für sieh<B>flach</B>     gepresst    wird.

   In den  meisten Fällen kann jedoch die Überführung  der vorhandenen grossen Wellen in die     klei-          '7     neu Wellen und den ebenen Rand durch ein    einziges     Gesenkpaar    erreicht werden, und  <B>Zwar,</B> indem entweder in     niehreren        Arbeits-          -,Ingren        das        erszt    ganz aussen am Rande     ange-          ,etzie        Gesenk    mehr     und    mehr über die     Wel-          ]en        --eseliobeii    wird,

       (-)der    auch, indem     da--          ,',leich    in     die        La-e        .,ebraellte        Ge-          senk    in einem die     urossen        \Vel-          ]en    in die kleinen und den ebenen  Rand umformt.  



  Nach     Fig.   <B>2</B> ist der ebene Rand<B>3</B>  in der neutralen     Mittülschieht        zwi#4elien          den        Wellenbergen   <B>1</B>     und        den        Wellentä-          lern        _)    hergestellt, indem jeder  <B>1</B> in, zwei     kleinürf-    Wellen<B>5-</B> und     jedL-c3     Wellental 2     gleiebfialls    in zwei kleinere  Wellen<B>C</B> ist.

   Diese Wellen<B>5</B>       und        C.        shid        (It#iiieiit.,j)r(elleiid    bei im übrigen       b#    eichen     Verliällni..#,.,eii        nur    halb so     cross        als     <B>0</B>     el     die im ersten Ausführungsbeispiel,     und        ent-          t-,     sprechend leichter     flaeil    zu legen:

   dies eignet  sich besonders für dünne Bleche, und dabei       ist        g        gleichzeitig        die        im        Festi-        gh        eitsintüresse        oft     erwünschte     Anbrin,-ang    des ebenen Teils in  der neutralen     SeLiclit    des Wellbleches er  reicht.  



  Für Stellen, wo die Wellen- schräg gegen  <B><I>,</I></B><I>en</I>     #     einen     Pand        aiihanfen,    können die     Endigun-          o'        n          ,-le    der kleineren Wellen einer entsprechen  den Schräglinie folgen,<B>da</B> die untereinander  abwechselnd ungleichen Formen, die sie dann  erhalten, weder     bei    der Umformung voll gro  ssen Wellen in die kleineren, noch bei der  der     Endigungen    der kleineren  Wellen     Sohwierig-keilen    bereiten.  



       Fi--.    4     und   <B>5</B>     zei-en        ein        Fio,.   <B>1</B>     und   <B>3</B>     ent-          ,#preehendes    Ausführungsbeispiel, bei dem  jedoch die kleineren Wellen 4 derart     flach-          (yestauellt    sind,     dass        nur    eine     wellenfreic        All-          sehlussliante    entstellt.

   Die     Nietun-,        ei-fol"t     hierbei in den einzelnen     'N,#7e]Ieni"ilerii.        Da-          ])ei    werden die     hleineren    Wellen 4 vorteil  haft derart     geslauelit,        class    die     Anschluss-          kante    vor der etwas unterhalb des  tiefsten     Wellentals        -übildet    -wird, so     dass    sie  durch die     Nietum,-        besondere;

      fest -.in dem     an-          zusehliessenden    Teil anliegt.  



  In derselben     Wf-ise.    wie in den Beispie  len     filr    einen Blechrand     darl-estellt.    können           anch    innerhalb einer     durcIllaufenden    gewell  ten     Blechbahii    ebene Querstreifen     winkel-          reeliter,    schräger oder beliebig gekrümmter       Richtuno,    hergestellt werden, oder es können  <I>e)</I> t2  ebene Flächen beliebiger Gestalt in der       Blechbalin    ausgebildet werden,

   wobei     wieder-          -um    jeder ebene Flächenteil durch die klei  neren Wellen in die grösseren     übergefül-irt     wird. Ebenso kann beispielsweise ein aus  Wellblech hergestellter runder Deckel einen  ebenen Rand erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren zum Flachdrüv-ken von Well blechwellen, zwecks Er7euoLing ebener Anschlussflächen, dadurch gekennzeich net, dass jede Welle zunäehst in mehrere kleinere Wellen übergeführt und im An- schluss an diesen Vorgang zum ebenen Blechteil gestaneht wird.
    <B>11.</B> Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Ober- und Entergesenk mit den für die verschie denen Wellengrössen und den ebenen Teil erforderlichen Übergangsflächen- besteht und diese Gesenke über meHrere Wellen der züi bearbeitenden Blechbalin reichen.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentansprueli II, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, nacheinander zu benutzende Gesenke vor gesehen sind, derart, dass zunächst durch ein oder mehrere Vorgesenke die goTossen Wellen in kleinere und schliesslich durch ein Fertiggesenk die 'kleinsten Wellen in den ebenen Rand übergeführt werden können. 2.
    Verfahren zum Flachdrücken von Well blechwellen nach Patenfanspruch I, da,- durch gekennzeichnet, dass ein einziges, zunächst ganz aussen am Rande des Well bleches angesetztes Gesenkpaax in meh reren Arbeitsaänoen mehr und mehr über die Wellen geschoben wird, und so vom Rande aus die Hauptwellen erst in Teil wellen und diese schliesslich zur ebenen Fläche umgestaltet werden.
    <B>3.</B> Verfahren sum Flachdrüüken von Well blechwellen nach Patentanspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die kleinsten Wellen zu einer wellenfreien Anschluss- Imate gestaucht werden.
CH115754D 1924-08-09 1925-07-11 Verfahren und Vorrichtung zum Flachdrücken von Wellblechwellen. CH115754A (de)

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CH (1) CH115754A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1040574B (de) * 1951-11-23 1958-10-09 Rover Co Ltd Waermeaustauschrohr
DE1211231B (de) * 1957-07-13 1966-02-24 Kraftanlagen Ag Platte fuer Waermeaustauscher und Verfahren zu ihrer Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1040574B (de) * 1951-11-23 1958-10-09 Rover Co Ltd Waermeaustauschrohr
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