CH111466A - Einrichtung an Atmungsgeräten zur Vermeidung der Überladung der Luftwege mit nicht atembaren Beimengungen. - Google Patents

Einrichtung an Atmungsgeräten zur Vermeidung der Überladung der Luftwege mit nicht atembaren Beimengungen.

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CH111466A
CH111466A CH111466DA CH111466A CH 111466 A CH111466 A CH 111466A CH 111466D A CH111466D A CH 111466DA CH 111466 A CH111466 A CH 111466A
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CH
Switzerland
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breathing
oxygen
breathable
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Inventor
Apparatebau Gesel Hanseatische
Heide Max Von Der
Original Assignee
Hanseatische Apparatebau Ges V
Heide Max Von Der
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B9/00Component parts for respiratory or breathing apparatus
    • A62B9/02Valves

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description


  Einrichtung an Atmungsgeräten zur Vermeidung der Überladung der     Luftwege     mit nicht atembaren Beimengungen.    Die Erfindung bezieht sich auf Atmungs  geräte, die mit komprimiertem Sauerstoff  gespienen werden und bei denen die     At-          mungsluft    einen in sich geschlossenen Kreis  lauf durch eine Reinigungspatrone und einen  Atmungsbeutel vollführt. Insbesondere kommt  die Erfindung für solche Atmungsgeräte in  Betracht, deren     Atmungsgaszufuhr    sich ent  sprechend dem Sauerstoffverbrauch des Ge  rätträgers selbsttätig rebelt.

   Bei diesen Ge  räten wird nun der in der Lunge des Ge  rätträgers tatsächlich verbrauchte Sauerstoff  aus dem Sauerstoffhochdruckbehälter ersetzt,  und mit jedem Sauerstoffzusatz     belangt    ein  Teil der in dem Sauerstoff enthaltenen Bei  mengungen, wie Wasserstoff, Stickstoff     etc.,     .die bei der     Herstellung    des Sauerstoffes mit  in Kauf genommen werden müssen, in     .die     Atmungswege des Gerätes.

   Diese Beimen  gungen werden von der Lunge nicht aufge  nommen und sammeln sich hauptsächlich in  dem     Atmungsbeutel    oder in den neben die  sem vorgesehenen Steuerbeutel, der sich dem-    zufolge nach kurzer Zeit mit diesen nicht  atembaren Beimengungen derart anfüllt,     d.ass     er nicht mehr genügend zusammenfallen  kann, um die in ihm liegende Steuereinrich  tung in Wirkung zu setzen. Man hat daher  bereits Vorkehrungen getroffen, die darauf  abzielen, diese Beimengungen im Atmungs  kreislauf der Geräte nicht über ein gewisses       Mass    ansteigen zu lassen.  



  Man hat am Atmungsbeutel ein Druck  knopfventil angeordnet, durch das der Trä  ger von Zeit zu Zeit einen Teil .des Beutel  inhaltes ins Freie abblasen lassen kann, der  dank der     selbsttätigen    Steuerung sofort wie  der durch eine     entsprechende    Sauerstoff  menge aus dem     Hochdruckbehälter    ersetzt  wird.

   Der Hauptnachteil dieser Massnahme  besteht aber darin,     dass    sie     einerseits    die volle  Aufmerksamkeit . des     Gerätträgers    bean  sprucht,     anderseits,    der     Gerätträger    während  der schwersten Arbeitsleistung, bei .der die  Gefahr der Erstickung infolge Sauerstoff  mangels im     Atmungsbeutel    am grössten ist,      oft nicht in der Lage sein wird, das Spül  ventil zu betätigen.  



  Eine andere Massnahme, um der     Erstik-          lkungsgefahr    zu begegnen, beruht darauf,  dass neben der selbsttätigen     Sauerstoffzufuhr     ein konstanter Sauerstoffzustrom - etwa  anderthalb Liter pro Minute - aufrecht     er-          lhalten    wird. Ein mit einer solchen Einrich  tung versehenes Atmungsgerät stellt gewis  sermassen ein Reduzierventilgerät alter Art  dar, bei, dem die selbsttätige Sauerstoffzu  fuhr nur für Spitzenleistungen in Frage  kommt. Sobald der Bedarf an Sauerstoff die  ständig zuströmende Menge übersteigt, tritt,  wie vorher     dargelegt,    wieder die Gefahr der  Überfüllung des Atmungsbeutels mit nicht  atembaren Beimengungen ein.

   Durch diese  letztere Einrichtung wird somit die     Erstik-          kungsgefahr    herabgemindert, aber nicht be  seitigt. Überdies kommt hier noch der  hinzu, dass bei geringerer Arbeitslei  stung oder bei Ruhe des Gerätträgers, bei  der die     konstant    zugeführte Sauerstoffmenge  nicht verbraucht wird, eine     Verschwendung     an Sauerstoff eintritt.  



  Die Erfindung löst die gestellte Auf  gabe dadurch, dass durch den in den Aus  atmungszeiten in den Luftwegen des Geräte  auftretenden Druck bei jeder Ausatmung ein  der ausgeatmeten Luftmenge entsprechender  Bruchteil durch eine Öffnung selbsttätig ins  Freie ausgestossen wird, welche     Öffnung    ge  gen den Eintritt der äussern schädlichen Gase  in den Atmungskreislauf beim Einatmen ge  sichert wird. Die genannte Öffnung wird am  zweckmässigsten im Mundstück oder in einer  daran angesetzten Kammer vorgesehen, sie  kann aber auch, wie aus dem Vorhergesagten       sich    ergibt, an jeder passenden Stelle in dem  Ausatmungszweig des Luftkreislaufes zwi  schen Mundstück und Atmungsbeutel bezw.  Luftreinigungspatrone liegen.

   Naturgenmäi,ss  muss Vorsorge dafür getroffen werden, dass  beim Einatmen die äussern schädlichen Gase  nicht durch die Spülöffnung in den Luft  kreislauf eindringen können. Hierfür bietet  der Atmungsgerätebau Mittel mannigfacher  Art, zum Beispiel kann die Sicherung der    Spülöffnung durch ein ihr vorgelagertes, fe  derbelastetes Riickschlagventil erfolgen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung     dargestellt.     



  Fig. 1 zeigt ein mit der selbsttätigen       Spüleinrichtung        versebenes        Mundstück    im  senkrechten Mittelschnitt;  Fig. 2 ist ein mit demn Mundstück nach  Fig. 1 verselrenes Atmungsgerät, bei wel  chem der Atmungsbeutel mit der selbst  tätigen Steuerung des Nährgasventils in  einem zwischen einer Sauerstoffflasche u und  Luftreinigungspatrone v liegenden Gehäuse  w eingeschlossen ist, in schematischer Dar  stellung.  



  Gemäss Fig. 1 weit das Mundstück a  einen zylindrischen Körper auf, an dem  zwei Stutzen b und c für den Anschluss der  Atmungsschläuclhe, sowie ein oblonber Stut  zen d zum Anschluss des Mundstückes ange  ordnet sind. Seitlich an dem zylindrischen  Körper a ist in einer Kappe e, deren Inneres  gegen das des Mundstückes a durch ein feder  belastetes Riiclksclhagventil abgeschlossen  ist, eine Öffnung o vorgesehen. Das erwähnte  Rückschlagventil, das als Schutz gegen das  Eindringen der äussern schädlichen Gase in  den Luftkreislauf beim Einatmen dient, be  sitzt den Ventilteller f, der durch eine Fe  der g auf seinen Sitz h gedriückt wird.

   Es  ist so abgestimmt, dass sein Widerstand klei  ner ist als der Leitungswiderstand des     Ge-          rites.    i Infolgedessen wird bei jedesmaligem  Ausatmen der Ventilteller f von seinem  Sitz h abgehoben, und ein Teil der Aus  atmungsluft bläst durch die Öffnung o in  der Kammer e ins Freie ab. Die Grösse die  ser austretenden Luftmenge     isst    einerseits  bestimmt durch die Grösse der Spülöffnung o  und den Widerstand des     Rückschlagventils,          anderseits    hängt sie     von    der Grösse des je  weiligen     Ausa.tmun"rsdruckes    ab.  



  Bei dem     darge#tellten        Beipiel    ist in der  Kappe e noch ein     Selbstsehlussventil    einge  haut,dessen Ventilplatte i die Kappe e nach  aussen abschliesst. Mit der     Ventilplatte        i.    ist  fest vereinigt eine Spindel     h:,    die einen  Knopf I trägt, der     gleichzeitil-;    als Feder-      toller für eine auf der Kappe abgestützte  Feder m dient, die den Ventilteller i gegen  deren Sitz n presst. Durch Niederdrücken des  Knopfes     d    kann demnach das Ventil ent  gegen der Wirkung der Feder in geöffnet  werden.

   Es dient lediglich als Sicherheits  ventil, um bei etwaig auftretender Druck  erhöhung im Atmungskreislauf, die sich  durch erschwertes Ausatmen bemerkbar  macht, einen wesentlich grösseren Teil der  Ausatmungsluft, als durch die Spülöffnung  o hindurchgeht, den Austritt ins Freie zu er  möglichen. Dieses Ventil ist überflüssig bei  Atmungsgeräten, bei denen parallel zum  Druckreduzierventil ein sogenanntes     By-pass-          Ventil    vorhanden ist, durch das im Bedarfs  falle durch eine Zweigleitung Sauerstoff aus  der Flasche unmittelbar den Atmungswegen  zugeführt werden kann.  



  Theoretische und praktische Unter  suchungen von Geräten, die mit einer gemäss  der Erfindung     ausgebildeten    Spüleinrichtung  versehen wurden, haben erbeben, dass es  nicht nötig ist, medizinischen Sauerstoff von  höchster Reinheit zu verwenden, sondern dass  bei Verwendung von Sauerstoff selbst mit  erheblichen Verunreinigungen die Stickstoff-    gefahr unter Aufwand einer Sauerstoff  menge, die noch nicht einmal 10     %        des    mit  genommenen Vorrates ausmacht, behoben  wird. Die erforderliche     Durehspülmenhe    hat  somit auf die Gebrauchsdauer der Geräte  baum     Einfluss.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an mit komprimiertem Sauer stoff zu speisenden Atmungsgeräten, mit eine Reinigungspatrone und einen Atmungs beutel enthaltendem, in sich geschlossenem Kreislauf der Atmungwluft, um die Über ladung der Luftwege mit nicht atembaren Beimengungen zu verhüten, dadurch gekenn zeichnet, dass in -dem Ausatmungszweig -des Atmungskreislaufes eine Öffnung vorgesehen ist, die durch eine Ventileinrichtung gegen den Eintritt der äussern schädlichen Gase in den Atmungskreislauf beim Einatmen ge sichert wird.
CH111466D 1924-07-11 1924-07-11 Einrichtung an Atmungsgeräten zur Vermeidung der Überladung der Luftwege mit nicht atembaren Beimengungen. CH111466A (de)

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CH111466D CH111466A (de) 1924-07-11 1924-07-11 Einrichtung an Atmungsgeräten zur Vermeidung der Überladung der Luftwege mit nicht atembaren Beimengungen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3447019A1 (de) * 1984-01-13 1985-07-25 Itoh Seiki K.K., Tokio/Tokyo Automatische ueberwachungsvorrichtung fuer den statischen druck bei einem regenerations-atmungsgeraet

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DE3447019A1 (de) * 1984-01-13 1985-07-25 Itoh Seiki K.K., Tokio/Tokyo Automatische ueberwachungsvorrichtung fuer den statischen druck bei einem regenerations-atmungsgeraet

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