CH111189A - Maschine zur Herstellung von Pflanztöpfen. - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Pflanztöpfen.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Description
Machine zur Herstellung von Pflanztöpfen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Machine zur Herstellung von Pflanzt#pfen, das heiRt von solchen Töpfen, deren Wan dung aus Material verfertigt ist, welches von den Pflanzenwurzeln durchdrungen werden kann und den Pflanzen als Nahrung dient. Auf beiliegender Zeichnung sind beispielsweise drei Ausführungsformen dieser Machine dargestellt. Darin zeigt Fig. 1 eine einfache Ausführungsform einer solchen Maschine, für Handbetrieb ; Fig. 2 ist ein Längsschnitt einer zweiten Ausführungsform, für Maschinenbetrieb, aber mit nur einer Formvorrichtung, Fig. 3 eine zugehörige Seitenansicht, Fig. 4 eine Vorderansicht einer Maschine für Maschinenbetrieb und mit mehreren Formvorrichtungen, und Fig. 5 eine Einzelheit. Die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform weist ein Gestell 1 auf, worin eine Spindel 2 drehbar und längsverschiebbar gelagert ist. Diese Spindel kann vermittelst eines Hebels 3 in Gleitlagern des Gestelles auf und ab bewegt werden, um einen Kern 4 in eine Hohl- form 5, welche gemeinsam mit dem Gestell 1 an einem h#lzernen Tisch 6 angeordnet ist, einzuführen. Die Hohlform 5 kann vermittelst eines Kolbens 7, der durch ein Gestänge 8 innerhalb der Hohlform auf und ab bewegt wird, entleert werden. An der Spindel 2 ist ein nicht dargestellter Griff vorgesehen, ver mittelst welchem dieselbe samt Kern, nachdem die Mischung zur Herstellung des Topfes von Hand in die Hohlform eingebracht worden ist und nachdem der Ièrn 4 zur Formgebung des Pfanztopfes in die Hohlform eingeführt wurde, zwecks Glattstreichens des Topfinnern gedreht werden kann. Der so geformte Pflanz- topf kann durch Betätigung des Gestänges 8 aus der Form ausgestoBen werden. Bei dieser Ausführungsform konnte die Drehung der Spindel 2 auch dadurch bewerkstelligt werden, daR die Spindel mit einem Steilgewinde in entsprechendem Muttergewinde des Gestelles gelagert w#rde, so dass sie während der Einführung des Kernes 4 in die Hohlform samt Kern gedreht würde. Die zweite, in Fig. 2 und 3 dargestellte Ausführungsform ist für eine maschinelle Herstellung von P'danztöpfen bestimmt. Sie weist im wesentlichen die gleichen Formelemente auf, wie die in Fig. 1 dargestellte Maschine, nämlich eine Spindel 2, einen Formkern 4 und eine Hohlform 5. Die Spindel 2 ist hier an einem Schlitten 9 gelagert, der auf Führungen 10 eines Gestelles 11 gleiten kans. Die Gleitbewegung des Schlittens wird durch eine Pleuelstange 12 veranlasst, welche einerseits mit dem Schlitten, anderseits mit einer Kurbel- scheibe 13 verbunden ist. Letztere ist an dem Gestell 11 gelagert und erhält ihren Antrieb von einem Winkelgetriebe dureh Welle 14. Letztere erhalt ihre Bewegung von einem Schneckentrieb 15, welches durch Transmis sionsorgane von einer Hauptwelle 16 ange- trieben wird. Die Drehbewegung der Spindel und folglich auch des Formkeernes wird durch ein Winkelgetriebe 17 erhalten, das auf dem Schlitten 9 gelagert ist und sich mit letzterem auf und ab bewegt. Dieses Winkelgetriebe erh#lt seine Bewegung vermittelst einer senk- rechten Welle 18, welche im horizontalen Kegelrad längsverschiebbar ist und deshalb eine Langsnut 19 aufweist, in welcher eine Feder des horizontalen Kegelrades während der Schlittenbewegung gleitet. Welle 18 erhält ihre Bewegung durch einen Winkeltrieb 20, welcher durch Welle 21 und Transmis- sionsorgane ebenfalls von der Hauptwelle 16 angetrieben wird. Es folgt aus der obigen Darstellung, dass die Spindel 2 während des ganzen Formvor- ganges sich dreht. Nach Fig. 2 sind gegen- über dieser Spindel vier Hohlformen 5 in Kranzform auf einer Scheibe 22 angeordnet. Diese Scheibe dreht sich periodisch unter der Wirkung eines nicht dargestellten Malteser- kreuzgetriebes um eine Viertelsumdrehung, und zwar jedesmal wenn von der Kurbel seheibe 13 der Formkern 14 aus der betref- fenden Hohlform der Scheibe 22 herausgezogen worden ist. Das Malteserkreuzgetriebe wird durch eine Kette 23 bewegt und ist in Fig. 3 in 24 nur angedeutet. Zum Ausstossen der Formstüeke aus den Formen ist nach Fig. 2 innerhalb der Formen 5 und exzentrisch zur Drehaxe der Scheibe 22 ein Kreuzstück 40 gelagert, woran vier Pleuelstangen 25 gelenkig befestigt sind. Diese Pleuelstangen sind an ihren andern Enden mit in den Hohlformen 5 verschiebbaren Kolben verbunden, so da# bei jeder Viertelsdrehung der Scheibe 22 jeweilen in der obern bezw. untern Hohlform ein Pflanztopf geformt, bezw. ein fertiger Topf ausge stossen wird. Von den beiden wagrechten Hohlformen befindet sich die eine in einer Zwi sehenlage mit halbherausgestossenem Pnanz- topf und die andere in Ladestellung, der Uffnung eines Zuführungsrohres 27 gegen- über, durez welches ihr vermittelst einer ebenfalls von der Welle16 aus angetriebenen F#rderschnecke 28 Pflanztopfmasse zugef#hrt wird. Diese Pnanztopfmasse wird oben in einen Trichter 29 eingeworfen und geht zwischen Zerkleinerungs- und Mischwalzen 30 zur F#rderschnecke. Die in Fig. 2 und 3 gezeigte Maschine stellt ein Element einer mehrspindligen Form- maschine dar, deren vorderer Aufri# in Fig. 4 dargestellt ist. Diese machine weist mehrere auf dem gleichen Schlittez 9 gelagerte Spin- deln 2 auf, die alle durch eine gemeinsame Welle 31 vermittelst Winkelgetriebe 32 gedreht werden. Die Gleitbewegungen des Sehlit- tens werden durch zwei Kurbelscheiben 33 veranlasst, die durch einen gemeinsamen Schneckentrieb l gedreht werden. Die Hohl- formen 5 sind zu vier auf Scheiben vereinigt, die, nebeneinander gestellt, die gleiche Drehaxe haben. Sämtliche Hohlformen werden durch eine gemeinsame Speisevon'ichtung mit Pflanztopfmasse gefüllt. Diese mehrspindlige Machine erlaubt eine Massenherstellung von Pflanztopfen. Bei diesen mechanisch betriebenen Form maschinen zur Herstellung von Pflanzt#pfen ist es zweckm##ig, da# nach dem Eindringen des Formkernes in die Form in der Totpunkt- lage noch eine nachgiebige Bewegung zwi schen Spindel und Formkern in der Achs richtung m#glich ist, um das Verbleiben des Vernes in der Totpunktlage etwas zu ver l#ngern, und ist deshalb nach Fig. 5 der Formkern mittelst eines im hohlen Spindelende 35 gef#hrten Zapfens 36 in der Achsrichtung verschiebbar angeordnet, wobei diese Verschiebbarkeit durch einen in einem Schlitz 37 der Spindel gef#hrten Querstift 38 des Zapfens 36 begrenzt und durch eine zwischen Kern und Spindelende eingelegte Sohranbenfeder 39 federnd nachgiebig ausgestaltet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: machine zur Herstellung von Pflanzt#pfen, dadurch gekeennzeichnet, da# sie eine längsverschiebbare und drehbare Spindel aufweist, woran ein Formkern angebracht ist, der durch die Längsverschiebung der Spindel in eine mit Pflanztopfmasse zu speisende Hohlform eingeführt und durch Drehen derselben in dieser gedreht werden kann.UNTERANSPRUOHE : 1. Machine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel in einem Schlitten drehbar ist, der durch die Be wegung einer Kurbelscheibe auf einer Gleitbahn eine hin-und hergehende Be wegung gegenüber der Hohlform ausführen kans.2. Machine nach Unteranspruch l ; dadurch gekennzeichnet, da die Spindel während der Hin-und Herbewegung eine Drehung ausf#hrt.3. Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur zeitlichen Ver längerung der Totpunktlage des Form kernes die Verbindung zwischen Formkern und Spindel nachgiebig ist, so da# eine gegenseitige Bewegung dieser zwei Ele mente stattfinden kann.4. Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwi schen Formkern und Spindel durch einen in einem hohlen Ende der letztern ge führten Zapfen und eine zwischen Spindel und Formkern eingelegte Feder hergestellt ist, so dass die Spindel unter Zusammen- drücken der Feder sich ohne Mitnahme des Formkernes noch weiter bewegen kann.5. Machine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Scheibe vier Hohlformen in Kreuzform angeordnet sind, wobei Mittel vorhanden sind, zur periodi- schen Verdrehung dieser Scheibe um eine Viertelsumdrehung.6. Machine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da# die Pflanztopfmasse mechanisch nacheinander den vier Hohl- formen der Scheibe zugeführt wird.7. Machine nach Unteransprnch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder Viertels- drehung der Scheibe je eine der Hohl formez vor die Mündung eines Speiserohres zu liegen kommt,, so dass sie von einer Förderschnecke mit Pflanztopfmasse ge füllt wird.8. Maschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, da# innerhalb des von den vier Hohlformen umsehlossenen Raumes und exzentrisch zur Drehachse der Scheibe ein Kreuzstück angeordnet ist, woran Pleuelstangen gelenkig angeschlossen sind, die eine Verbindung zwischen diesem Kreuzst#ck und Kolben herstellen, welche die fertiggeformten Pflanztopfe aus den Hohlformen herausdrücken.9. Machine nach. Unteranspruch 8, dadureh gekennzeichnet, dass mehrere sich drehende Spindeln, von einem gemeinsamen Schlitten getragen, gegenüber ebenso vielen Scheiben mit in Kreuzform angeordneten Hohlformen angeordnet sind, welche Scheiben neben einander auf einer gemeinsamen Drehachse festsitzen.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH111189T | 1924-10-15 |
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| CH111189D CH111189A (de) | 1924-10-15 | 1924-10-15 | Maschine zur Herstellung von Pflanztöpfen. |
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- 1924-10-15 CH CH111189D patent/CH111189A/de unknown
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