CH111189A - Maschine zur Herstellung von Pflanztöpfen. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Pflanztöpfen.

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CH111189A
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CH
Switzerland
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spindle
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hollow
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machine
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Inventor
Boesch Heinrich
Original Assignee
Boesch Heinrich
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G24/00Growth substrates; Culture media; Apparatus or methods therefor
    • A01G24/60Apparatus for preparing growth substrates or culture media

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


  



  Machine zur Herstellung von Pflanztöpfen.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Machine zur Herstellung von   Pflanzt#pfen,    das heiRt von solchen Töpfen, deren Wan  dung    aus Material verfertigt ist, welches von den   Pflanzenwurzeln    durchdrungen werden kann und den Pflanzen als Nahrung dient.



   Auf beiliegender Zeichnung sind beispielsweise drei Ausführungsformen dieser Machine dargestellt.



   Darin zeigt Fig.   1    eine einfache Ausführungsform einer solchen Maschine, für Handbetrieb ;
Fig. 2 ist ein Längsschnitt einer zweiten Ausführungsform, für Maschinenbetrieb, aber mit nur einer Formvorrichtung,
Fig. 3 eine zugehörige Seitenansicht,
Fig. 4 eine Vorderansicht einer Maschine für Maschinenbetrieb und mit mehreren Formvorrichtungen, und
Fig. 5 eine Einzelheit.



   Die in Fig.   1    gezeigte Ausführungsform weist ein Gestell   1    auf, worin eine Spindel 2 drehbar und längsverschiebbar gelagert ist.



  Diese Spindel kann vermittelst eines Hebels 3 in Gleitlagern des Gestelles auf und ab bewegt werden, um einen Kern 4 in eine   Hohl-    form   5,    welche gemeinsam mit dem Gestell   1    an einem   h#lzernen    Tisch 6 angeordnet ist, einzuführen. Die Hohlform 5 kann vermittelst eines Kolbens 7, der durch ein Gestänge 8 innerhalb der Hohlform auf und ab bewegt wird, entleert werden.

   An der Spindel 2 ist ein nicht dargestellter Griff vorgesehen, ver  mittelst    welchem dieselbe samt Kern, nachdem die Mischung zur Herstellung des Topfes von Hand in die Hohlform eingebracht worden ist und nachdem der   Ièrn    4 zur Formgebung des   Pfanztopfes    in die Hohlform eingeführt wurde, zwecks Glattstreichens des Topfinnern gedreht werden kann. Der so geformte   Pflanz-    topf kann durch Betätigung des Gestänges 8 aus der Form   ausgestoBen    werden.



   Bei dieser Ausführungsform konnte die Drehung der Spindel 2 auch dadurch bewerkstelligt werden, daR die Spindel mit einem Steilgewinde in entsprechendem Muttergewinde des Gestelles gelagert   w#rde,    so dass sie während der Einführung des Kernes 4 in die Hohlform samt Kern gedreht würde.



   Die zweite, in Fig. 2 und 3 dargestellte Ausführungsform ist für eine maschinelle Herstellung von   P'danztöpfen    bestimmt. Sie weist im wesentlichen die gleichen Formelemente auf, wie die in Fig. 1 dargestellte Maschine, nämlich eine Spindel 2, einen Formkern 4 und eine Hohlform   5.    Die Spindel   2    ist hier an einem Schlitten 9 gelagert, der auf Führungen 10 eines Gestelles 11 gleiten   kans.    Die Gleitbewegung des Schlittens wird durch eine Pleuelstange 12 veranlasst, welche einerseits mit dem Schlitten, anderseits mit einer   Kurbel-    scheibe 13 verbunden ist. Letztere ist an dem Gestell 11 gelagert und erhält ihren Antrieb von einem Winkelgetriebe   dureh    Welle 14.



  Letztere   erhalt ihre Bewegung von einem    Schneckentrieb 15, welches durch Transmis   sionsorgane von einer Hauptwelle 16 ange-    trieben wird. Die Drehbewegung der Spindel    und folglich auch des Formkeernes wird durch    ein Winkelgetriebe 17 erhalten, das auf dem Schlitten 9 gelagert ist und sich mit letzterem auf und ab bewegt. Dieses Winkelgetriebe   erh#lt    seine Bewegung   vermittelst    einer   senk-    rechten Welle 18, welche im horizontalen Kegelrad längsverschiebbar ist und deshalb eine Langsnut 19 aufweist, in welcher eine Feder des horizontalen Kegelrades während der   Schlittenbewegung    gleitet.

   Welle 18 erhält ihre Bewegung durch einen Winkeltrieb 20, welcher durch Welle 21   und Transmis-      sionsorgane ebenfalls von    der Hauptwelle 16 angetrieben wird.



   Es folgt aus der obigen   Darstellung, dass    die Spindel 2 während des ganzen   Formvor-    ganges sich dreht. Nach Fig. 2 sind   gegen-    über dieser Spindel vier Hohlformen   5    in   Kranzform    auf   einer Scheibe 22 angeordnet.   



  Diese Scheibe dreht sich periodisch unter der Wirkung eines nicht dargestellten   Malteser-    kreuzgetriebes um eine Viertelsumdrehung, und zwar jedesmal wenn von der Kurbel  seheibe    13 der Formkern 14 aus der   betref-    fenden Hohlform der Scheibe 22 herausgezogen worden ist.   Das Malteserkreuzgetriebe      wird durch eine Kette 23 bewegt und    ist in Fig.   3    in 24 nur angedeutet.   



   Zum Ausstossen der Formstüeke aus den    Formen ist nach Fig. 2 innerhalb der Formen   5    und exzentrisch   zur Drehaxe der      Scheibe 22 ein Kreuzstück    40 gelagert, woran vier Pleuelstangen 25 gelenkig befestigt sind.



  Diese Pleuelstangen sind an ihren andern Enden mit in den Hohlformen   5    verschiebbaren Kolben verbunden, so   da#    bei jeder Viertelsdrehung der Scheibe   22    jeweilen in der obern bezw. untern Hohlform ein Pflanztopf geformt,   bezw.    ein fertiger Topf ausge   stossen wird. Von den beiden wagrechten    Hohlformen befindet sich die eine in einer Zwi   sehenlage mit halbherausgestossenem Pnanz-    topf und die andere in Ladestellung, der   Uffnung    eines   Zuführungsrohres 27 gegen-    über,   durez    welches ihr   vermittelst einer    ebenfalls von der Welle16 aus angetriebenen    F#rderschnecke 28 Pflanztopfmasse zugef#hrt wird.

   Diese Pnanztopfmasse wird oben in    einen Trichter 29 eingeworfen und geht zwischen Zerkleinerungs- und Mischwalzen 30 zur   F#rderschnecke.   



   Die in Fig. 2 und 3 gezeigte Maschine stellt ein   Element einer mehrspindligen Form-       maschine dar, deren vorderer Aufri# in Fig. 4    dargestellt ist. Diese   machine    weist mehrere auf dem gleichen   Schlittez    9   gelagerte Spin-      deln 2 auf,    die alle durch eine gemeinsame Welle 31   vermittelst    Winkelgetriebe 32 gedreht werden. Die Gleitbewegungen des   Sehlit-    tens werden durch zwei Kurbelscheiben 33    veranlasst, die durch einen gemeinsamen    Schneckentrieb   l     gedreht werden. Die   Hohl-    formen 5 sind zu vier auf Scheiben vereinigt, die, nebeneinander gestellt, die gleiche Drehaxe haben.

   Sämtliche   Hohlformen    werden durch   eine gemeinsame Speisevon'ichtung mit      Pflanztopfmasse    gefüllt. Diese   mehrspindlige    Machine erlaubt eine Massenherstellung von   Pflanztopfen.   



   Bei diesen mechanisch betriebenen Form   maschinen zur Herstellung von Pflanzt#pfen    ist es   zweckm##ig, da# nach dem Eindringen    des Formkernes in die Form in der   Totpunkt-    lage noch eine nachgiebige Bewegung zwi  schen    Spindel und Formkern in der Achs  richtung m#glich ist, um das    Verbleiben des   Vernes in    der Totpunktlage etwas zu ver  l#ngern, und    ist deshalb nach Fig.

   5 der Formkern   mittelst    eines im hohlen Spindelende 35   gef#hrten    Zapfens 36 in der Achsrichtung verschiebbar angeordnet, wobei diese Verschiebbarkeit durch einen in einem Schlitz 37 der   Spindel gef#hrten Querstift    38 des Zapfens 36 begrenzt und durch eine zwischen Kern und Spindelende eingelegte Sohranbenfeder 39 federnd nachgiebig ausgestaltet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: machine zur Herstellung von Pflanzt#pfen, dadurch gekeennzeichnet, da# sie eine längsverschiebbare und drehbare Spindel aufweist, woran ein Formkern angebracht ist, der durch die Längsverschiebung der Spindel in eine mit Pflanztopfmasse zu speisende Hohlform eingeführt und durch Drehen derselben in dieser gedreht werden kann.
    UNTERANSPRUOHE : 1. Machine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel in einem Schlitten drehbar ist, der durch die Be wegung einer Kurbelscheibe auf einer Gleitbahn eine hin-und hergehende Be wegung gegenüber der Hohlform ausführen kans.
    2. Machine nach Unteranspruch l ; dadurch gekennzeichnet, da die Spindel während der Hin-und Herbewegung eine Drehung ausf#hrt.
    3. Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur zeitlichen Ver längerung der Totpunktlage des Form kernes die Verbindung zwischen Formkern und Spindel nachgiebig ist, so da# eine gegenseitige Bewegung dieser zwei Ele mente stattfinden kann.
    4. Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwi schen Formkern und Spindel durch einen in einem hohlen Ende der letztern ge führten Zapfen und eine zwischen Spindel und Formkern eingelegte Feder hergestellt ist, so dass die Spindel unter Zusammen- drücken der Feder sich ohne Mitnahme des Formkernes noch weiter bewegen kann.
    5. Machine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Scheibe vier Hohlformen in Kreuzform angeordnet sind, wobei Mittel vorhanden sind, zur periodi- schen Verdrehung dieser Scheibe um eine Viertelsumdrehung.
    6. Machine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da# die Pflanztopfmasse mechanisch nacheinander den vier Hohl- formen der Scheibe zugeführt wird.
    7. Machine nach Unteransprnch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder Viertels- drehung der Scheibe je eine der Hohl formez vor die Mündung eines Speiserohres zu liegen kommt,, so dass sie von einer Förderschnecke mit Pflanztopfmasse ge füllt wird.
    8. Maschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, da# innerhalb des von den vier Hohlformen umsehlossenen Raumes und exzentrisch zur Drehachse der Scheibe ein Kreuzstück angeordnet ist, woran Pleuelstangen gelenkig angeschlossen sind, die eine Verbindung zwischen diesem Kreuzst#ck und Kolben herstellen, welche die fertiggeformten Pflanztopfe aus den Hohlformen herausdrücken.
    9. Machine nach. Unteranspruch 8, dadureh gekennzeichnet, dass mehrere sich drehende Spindeln, von einem gemeinsamen Schlitten getragen, gegenüber ebenso vielen Scheiben mit in Kreuzform angeordneten Hohlformen angeordnet sind, welche Scheiben neben einander auf einer gemeinsamen Drehachse festsitzen.
CH111189D 1924-10-15 1924-10-15 Maschine zur Herstellung von Pflanztöpfen. CH111189A (de)

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