CH102575A - Blas-Hochofen. - Google Patents

Blas-Hochofen.

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CH102575A
CH102575A CH102575DA CH102575A CH 102575 A CH102575 A CH 102575A CH 102575D A CH102575D A CH 102575DA CH 102575 A CH102575 A CH 102575A
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CH
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blast furnace
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blow
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blow blast
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Inventor
Robert Dr Ing Durrer
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Robert Dr Ing Durrer
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Blas-Hochofen:-    Bei den bisher bekannten     Blas-Hocliöfen          hat    das austretende     Gichtgas    einen Kohlen  oxydgehalt von etwa. 28 bis 80 % und einen  Wärmewert von etwa 900 Kalorien je     m3.     Es stellt also ein     wärmetechnisch    ziemlich  minderwertiges Gas dar, so dass die Gas  maschine, zu deren Antrieb es benutzt wird,  entsprechend gross gebaut werden muss. Die  vorliegende Erfindung geht darauf hinaus,  ein hochwertiges Gas zu gewinnen, zum  Zweck, sowohl- die Gasmaschine selbst, wie  auch die mit ihr verbundenen Gasleitungen,       Gaswascher    usw. entsprechend kleiner be  messen zu können. Sie besteht darin,     da.ss    der.

         Schacht    des Hochofens durch ein in denselben  von oben eindringendes Rohr in zwei vonein  ander getrennte Räume unterteilt ist, von  denen nur der innere mit Koks oder einem  andern Kohlenmaterial beschickt wird, wäh  rend der äussere das zu verhüttende Gemisch  erhält und an eine Luftzuleitung angeschlos  sen ist. Damit soll erreicht werden, dass (las  in dem innern Schachtraum aufsteigende Gas  diesen als hochwertiges, von Kohlensäure  freies,     kohlenoxydreiches    Gas verlässt, das  sich besser als das bisherige     Gichtgas    für    den Betrieb der Gasmaschinen eignet, weil  es die von ihm mitgeführte Wärme auf ein  erheblich kleineres Volumen konzentriert.

    Was die in dem äussern Schachtraum auf  steigenden Gase anbetrifft, so werden die  selben mit der in diesen Raum eingeführten  Luft unter Abgabe der     Verbrennungswärme     an die Beschickung vollständig verbrannt,  so dass sie die Gicht in fast wertlosem Zu  stande verlassen. Die mit den     Gichtgasen    ent  weichende gebundene Wärme wird somit mit  der Massnahme nach er vorliegenden Erfin  dung auf einen Bruchteil der     Gichtgase    kon  zentriert, wodurch ermöglicht wird, diese  Wärme in weniger kostspieligen Anlagen, als  dies bisher der Fall gewesen ist, zu ver  werten.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung dar  gestellt.  



  <I>a</I> ist der Herd,<I>b</I> die Rast und c der  Schacht eines     Blas-Hochofens,    dessen in den  Herd einmündende Blasformen mit d be  zeichnet sind. Der Schacht ist durch ein in  denselben von oben eindringendes Rohr e in  zwei voneinander getrennte Räume f und     g         unterteilt, von denen der äussere an die Wind  zuleitung     la    angeschlossen ist und die in der  Weise     besehicht        werden,    dass der innere Raum  die zur Durchführung des     Hochofenprozesses     erforderliche Kohle gegebenenfalls unter  Zugabe von Erz und Zuschlägen und der  äussere das zu verhüttende     Erz-Zuschlags-          "emisch    erhält.

   Der Ofen arbeitet in der  Weise, dass die im innern Schachtraum auf  steigende Kohlensäure von der dort vorhan  denen     Kohle    zu     Kohlenoxyd    reduziert wird,  während der in dem äussern Schachtraum     auf-          z;teigende    Teil der Gase mit der in diesen       Raum    eingeführten Luft verbrennt. Das Rohr  erstrecht sieh nur über diejenige obere  Temperaturzone     cles    Schachtes, in der     keine     Zerstörung desselben durch Schmelzung zu  befürchten ist.

   Um den Eintritt von Ver  brennungsluft in das Rohr e zu vermeiden,       ind    die     Blasformen        Ir,    etwas höher als  < las    untere Ende des Rohres     e        angeordnet.    Die  Menge der hier einzublasenden Luft wird  zweckmässig so bemessen, dass die in dem  äussern     Schachtraum    aufsteigenden Gase rest  los verbrennen. Der Querschnitt des Rohres c  kann beliebiger Art sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Blas-Hochofen, dadurch gekennzeichnet, class sein Schacht durch ein in denselben ein dringendes Rolir in zwei voneinander ge trennte Räume unterl eilt ist, von denen der äussere an eine Luftzuleitung angeschlossen und mit dem zu verhüttenden Gemisch züi beschicken ist, während der innere Schacht raum mit dem zur Durchführung des Pro zesses erforderlichen Kohlenmaterial zu be- schicken ist.
CH102575D 1922-12-21 1922-12-21 Blas-Hochofen. CH102575A (de)

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