CH102462A - Verfahren zur Herstellung von Bootskörpern und ähnlichen Wasserfahrzeugen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bootskörpern und ähnlichen Wasserfahrzeugen.

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CH102462A
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CH
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wooden
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Ferrolignum Aktiengesellschaft
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Ferrolignum Ag
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  Verfahren zur Herstellung von Bootskörpern und ähnlichen     Wasserfahrzeugen.       Zur Herstellung von Bootskörpern und  ähnlichen Wasserfahrzeugen wurde bisher  im allgemeinen bekanntlich erstklassiges  Holzmaterial verwendet, wobei das Zusam  menstossen und Anpassen der die Aussen  wand bildenden Holzplatten, die Befestigung       deiselben    an dem Gerippe des Bootes, sowie  das sichere Abdichten der Stossfugen ein  äusserst genaues und     iaehmännisches    Ar  beiten verlangte.  



  Gegenstand vorliegender     Erfindun   <B>g</B> ist  nun ein Verfahren zur Herstellung von  Bootskörpern und ähnlichen Wasserfahrzeu  gen, bei dem über einer der Gestalt des Was  serfahrzeuges entsprechenden Form aussen ein  zusammenhängendes, Löcher aufweisendes  Metallgebilde gespannt wird, welches dann  aussen mit einem zu einer künstlichen Stein  masse erhärtenden Material überzogen. wird.  



       AIC    Form kann dabei ein Gerippe, von  Kiel- und     Querversteifungen    dienen, das  aussen mit dem Metallgebilde überspannt<B>und</B>  dann mit dem genannten Material überzogen  wird.    Es könnte aber auch ein aussen mit       Ilolzverschalung    versehenes Gerippe von  Kiel- und Querversteifungen als Form die  nen. Das Metallgebilde, zum Beispiel Draht  gewebe, gewelltes Blech, kann der- Form       bezw.    Holzverschalung dicht aufgespannt  sein oder mit Distanzstücken und Zwischen  raum.  



  Als zu künstlicher Steinmasse erhärten  des Material eignet sich     zumBeispiel    Zement  oder     Maanesiazement,    wie Versuche ergaben,  vorzüglich, sei es in reinem Zustande oder  mit feinem Kies, Sand oder Pulver natür  licher Gesteine gemischt.     Uin    die Masse  wasserdicht und widerstandsfähig zu machen,  empfiehlt es sich, nach dem     sogenannten          Kesslersehen    'Verfahren, ihr     wasserlöslielle     Salze der     Kieselfluorwasserstoffsäure    beizu  fügen.

   Diese     Fluate    setzen sich mit     Caleium-          karbonat    so um,     dass    Kieselsäure,     Caleium-          fluorid    und Tonerde     bezw.        Magnesium-          fluorid    neben entweichender Kohlensäure  entstehen. Durch eine derartige Behandlung  erhöht     siell    sowohl     diö    Zug- wie auch die  Druckfestigkeit der künstlichen Steinmasse.      Zudem bietet sie einen Schutz gegen     Mikro-          or(yanismen.     



  Das Metallgebilde wird, da die Masse durch  die Löcher dringt, in die Masse eingebettet  und bildet in sich eine zusammenhängende,  gespannte Schicht. Die etwa verwendeten  Holzplatten können in bekannter \Weise ge  dämpft werden, um sie leicht biegen und an  passen<B>zu</B> können.  



       -Ils    Form kann     auoli    eines der     iiaeli    dein       bislie,ri!zen    Verfahren hergestellten Holzboote  dienen, das dann mit dem     Dralitgebilde     aussen überspannt und mit der Masse über  zogen wird, wodurch erhöhte Festigkeit und  Widerstandsfähigkeit, sowie     Wasserdichtig-          heit    erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Verfahren zur Herstellung von Boots- hörpern und ähnlichen Wasserfahrzeugen, dadureh gekennzeichnet, dass über einer der Gestalt des Wasserfahrzeuges entsprechen den Form aussen ein- zusammenhängendes, Löcher aufweisendes Metallgebilde gespannt und dieses aussen mit einem zu einer künst lichen Steinmasse erhärtendem Material über zogen wird.
    ZD UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet. dass als Form ein Gerippe von Kiel- und Qlierversteifungen her gestellt wird, das aussen mit dem Metall gebilde überspannt und mit dein Material t' überzogen wird.
    <B>2.</B> Verfahren nach Patentansprucli, dadureh "#kennzeielinet, dass als Form ein aussen mit einer Holzverschal-ting versehenes Gerippe von Kiel- -iind Querversteifungen hergestellt wird, welches zuerst mit dem Metallgebilde überspannt und dann mit dem Material überzoo-en wird.
    <B>3.</B> Verfahren naeli Patentanspruch, und Un- teransprueli 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallgebilde der Holzversehalun1.- anliegend aufgespannt -wird. 4. Verfahren nach Patentansprucli. und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, <B><I>kn</I></B> dass das Meiallgebilde unter Zwischen schaltung von Distanzstücken der Holz- versehalung aufgespannt wird.
CH102462D 1921-10-04 1922-09-25 Verfahren zur Herstellung von Bootskörpern und ähnlichen Wasserfahrzeugen. CH102462A (de)

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