CH101554A - Stauklappe an Kanalisations- und Entwässerungsleitungen. - Google Patents
Stauklappe an Kanalisations- und Entwässerungsleitungen.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
- E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
- E02B7/40—Swinging or turning gates
- E02B7/46—Gates turning round a horizontal axis arranged midway of the flap
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Description
Stauklappe an Kanalisations- und Entwässerungsleitungen. . Die bisher gebräuchlichen Stauklappen an Kanalisations- und Entwässerungsleitungen sind so ausgebildet, dass sie an einer Stelle ihres Randes in Scharnieren drehbar sind. Dies hat den Nachteil, date beim Öffnen der Stauklappe der ganze darauf lastende Wasser druck überwunden werden muss, was einen erheblichen Kraftaufwand erfordert. Diesen Nachteil zu beseitigen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung.
Gemäss derselben ist die Stauklappe um eine horizontale und dia metrale Age drehbar gelagert, und zwar in einem Rahmen, der zwei Anschläge aufweist, an die sich die Klappe in der Schliessstellung mit ihrem obern bezw. untern Rand anlegt, welche Anschläge bezüglich der Klappe so angeordnat sind, dass der Anschlag, an den sich der obere Rand der Klappe anlegt, sich auf der Stauseite derselben befindet, der an dere Anschlag dagegen auf der entgegengesetz ten Seite.
Durch diese ganze Anordnung wird erreicht, dass beim Öffnen der Klappe nur die Differenz. zwischen dem auf die untere und dem auf die obere Klappenhälfte wirkenden Druck zu überwinden ist. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht.
Fig. 1 ist ein zur Drehungsachse der Stauklappe senkrechter Schnitt, und Fig. 2 teilweise eine Stirnansicht, teil weise ein Längsschnitt durch die Klappe. In Fig. 1 bezeichnet 1 das Mauerwerk eines Schachtes, aus dem das Wasser durch die Leitung 2 abgeführt wird. 3 ist eine konisch gegen die Leitung 2 hin verjüngte Durchbrechung des Schachtmauerwerkes. In die dem Schacht zugekehrte Mündung dieser Durchbrechung 3 ist die Stauklappe einge baut.
Diese besitzt einen ringförmigen Rahmen 4, der in eine entsprechende Auskehlung der Schachtmauer eingelassen ist, und er ist zwei mal an zwei diametral einander gegenüber liegenden Stellen seines Umfanges mit durch bohrten Ansätzen 5 versehen, durch welche in der Schachtmauer verankerte Bolzen 6 hindurchgreifen, gegen die der Rahmen mit- telst Muttern 7 gehalten ist. Ferner sind am Rahmen 4 zwei Lagerschalen 8 angegossen, die ebenfalls in die Schachtmauer versenkt und zur Aufnahme der Drehzapfen 9 der eigentlichen Stauklappe 10 bestimmt sind. Wie die Zeichnung zeigt, ist der Rahmen 4 in der Schachtmauer derart angeordnet, dass die Stauklappe um eine horizontale Axe dreh bar ist.
Auf die Lagerschalen 8 sied Lager schalen 11 aufgeschraubt.
Die beschriebene Lagereinrichtung erlaubt, nach Abnahme der Lagerschalen 11, die Klappe 10 aus dem Rahmen 4 herauszu nehmen. Die Klappe 10 ist eine kreisrunde, gegen die Mitte hin sich verdickende Metall scheibe; der Rand ihrer obern Hälfte ist gegen die Leitung 2, der der untern Hälfte gegen den Schacht hin abgeschrägt. An der untern Hälfte ist eine kreisrunde Beschwerung 13 mit einem Ring 14 vorgesehen. Am Ring 14 greift die nicht gezeichnete, im Schacht über eine Rolle geführte Kette zum Aufziehen der Klappe an.
Am Rubinen 4 sind noch zwei nahezu halbkreisförmige Anschläge 15 und 16 vor gesehen, gegen die sich resp. die obere und untere Hälfte des Klappenrandes anlegen, wenn die Klappe sich in der Schliessstellung befindet, die in Fig. 1 ausgezogen dargestellt ist. Wie ersichtlich, ist der Anschlag 16 am innern, der Leitung 2 zugekehrten Rande des Rahmens, der Anschlag 15 dagegen an seinem äussern Rande angeordnet, so dass bei der Schliessstellung der Klappe der obere Rand der Stauseite derselben sich an dem Anschlag 15, der untere Rand der der Stauseite ent gegengesetzten Seite derselben aber an den Anschlag 16 anlegt. Die betreffenden Be rührungsflächen können dabei, um gute Ab dichtung zu erzielen; genau abgeschliffen sein.
Bei geschlossener Klappe wird diese durch den auf deren untere Hälfte wirkenden Wasser druck gegen die Anschläge<B>15,</B> 16 angedrückt, während der auf die obere Hälfte wirkende Druck bestrebt ist, sie zu öffnen. Will man also die Klappe durch Anziehen der Kette öffnen, so hat man dabei nur die Differenz dieser beiden Drucke zu überwinden. Die Offenstellung der Klappe ist in Eig. 1. punk tiert angegeben.
Dadurch, dass die Durch- brechung 3 gegen die Klappe hin grösseren lichten Durchmesser hat als gegen die Lei tung 2 hin, wird erreicht, dass die bei Offen stellung der Klappe eintretende Verminderung des für den Wasserdurchgang zur Verfügung stehenden Querschnittes ausgeglichen wird.
Beim gezeichneten Beispiel ist angenom men worden, dass die Klappe aus Eisen be steht; sie könnte aber zum Beispiel auch aus Beton hergestellt sein. Ferner bilden beim gezeichneten Beispiel die Zapfen 9 ein Stück mit der Klappe. Sie könnten aber zum Bei spiel auch in die Klappe eingeschraubt sein. In diesem Fall bestehen die Zapfen zweck mässig aus Messing und können dann erheb lich schwächer gehalten sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stauklappe an Kanalisations- und Ent wässerungsleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass sie um eine horizontale und diametrale Axe drehbar in einem Rahmen gelagert ist, der zwei Anschläge aufweist, an die sich die Klappe in der Schliessstellung mit ihrem obern bezw. untern Rande anlegt, welche Anschläge bezüglich der Klappe derart angeordnet sind, dass der Anschlag, an den sich der obere Rand anlegt, sich auf der Stauseite der Klappe befindet, der andere dagegen auf der der Stauseite entgegengesetzten Seite.der Klappe, das Ganze zum Zwecke,beim Aufziehen der Klappe nur die Differenz zwischen dem auf der untern und dein auf der obern Klappen hälfte lastenden Wasserdruck überwinden zu müssen. LTNTERANSPRüCHE 1. Stauklappe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzapfen der Klappe in zweiteiligen Lagern angeordnet sind, deren einer Teil ein Stück mit dem Rahmen bildet und deren anderer Teil lösbar mit dem ersten verbunden ist, zum Zweck, nach Abnahme des lösbaren Teils der Lager die Klappe aus dem Rahmen herausnehmen zu können. 2.Stauklappe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite des Klappenrahmens grösser ist als der Durch messer der von der Klappe zu beherrschen den Leitung, und zwar um so viel, dass die hei geöffneter Klappe entstehende Ver- minderung des Durchgangsquerschnittes des Rahmens ausgeglichen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH101554T | 1922-08-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH101554A true CH101554A (de) | 1923-10-01 |
Family
ID=4359967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH101554D CH101554A (de) | 1922-08-02 | 1922-08-02 | Stauklappe an Kanalisations- und Entwässerungsleitungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH101554A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1990012946A1 (en) * | 1989-04-20 | 1990-11-01 | Richard Victor Jessel | Draught balanced door system |
-
1922
- 1922-08-02 CH CH101554D patent/CH101554A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1990012946A1 (en) * | 1989-04-20 | 1990-11-01 | Richard Victor Jessel | Draught balanced door system |
| GB2250532A (en) * | 1989-04-20 | 1992-06-10 | Richard Victor Jessel | Draught balanced door system |
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