CH101080A - Einrichtung zum Schieben von Eisenbahnfahrzeugen. - Google Patents

Einrichtung zum Schieben von Eisenbahnfahrzeugen.

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CH101080A
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CH
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piston
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lever
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Graber Jakob
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Graber Jakob
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/12Self-propelled tractors or pushing vehicles, e.g. mules

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


  



  Einrichtung zum Schieben von Eisenbahnfahrzeugen.



      4   
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung zum Schieben von Eisenbahnfahrzeugen, namentlich Lokomotiven, bei welcher ein Schaltorgan treibend auf eines der Räder des Fahrzeuges einwirkt. Gemäss der Erfindung erfolgt der Antrieb dieses   Sohaltorganes durch    eine Kraftmaschine.



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung eine solche zum Schieben von Lokomotiven veranschaulicht.



   Es stellen dar :
Fig.   1    eine Seitenansicht, wobei einzelne Teile im   Sehnitt    gezeichnet und andere weggelassen sind,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 eine Vorderansicht,
Fig. 4 zeigt die ganze Einrichtung in Sei  tenansicht,    und
Fig. 5 in Draufsicht ;
Fig. 6 zeigt eine Einzelheit in Vorderansicht.



     1    bezeichnet einen Schaltarm, mit Fuss 2 zum Auflegen auf die Schiene und Kopf 3 zum Angreifen am   Radumfang    des zu schiebenden Fahrzeuges.



   Das hintere Ende des Schaltarmes 1 ist gegabelt, jedes   Gabelende    ist mittelst eines Zapfens 4 gelenkig mit dem untern Teil eines Schenkels eines Joches 5 verbunden, dieses ruht selbst wieder mit dem Steg auf einem Bolzen 6.7 ist ein zylindrisches, beidseitig geschlossenes Gehäuse, in welchem ein Kolben 8 verschiebbar gelagert ist. Der schon er  wähnte    Bolzen 6 sitzt in dem Kolben 8 fest und ist durch die Stopfbüchse 9 verschiebbar im Deckel 10 des Gehäuses 7 geführt ; das letztere ist mit einer dessen Boden bildenden Grundplatte 11 verschraubt.

   An dieser ist auch eine oben einen Handgriff   13    tragende Strebe 12 befestigt ; ein an letzterer ange  lenkter    Karren 14 mit Laufrollen 15 ermöglicht, die Strebe 12 samt Grundplatte 11 und den von dieser getragenen Teilen um die Achse 16 zu kippen, dann das Ganze von der Schiene abzuheben und   wegzutransportieren.   



  Auf der Strebe 12 ist auch ein Steuerventil 17 mit Steuerhebel 18 angeordnet ; zu   erste-    rem führt eine von einer Druckluftquelle her kommende Leitung 19, wogegen zwei Leitungen 20,21 von jenem nach dem Gehäuse 7 führen. Die Leitung 21 mündet über die  Leitung 20 unter dem Kolben 8 im Inneren des Gehäuses 7 aus ; das Steuerventil ist so    beschaffen, dass durch entsprechende Einstel-    lung des Steuerhebels 18 Kommunikation zwischen den   Leitungen 19 und 20    unter sich und der Leitung 21 mit dem Freien, oder den Leitungen 19 und 21 unter sich und der Lei  tung    20 mit dem Freien hergestellt werden   lann.    Bei der erstgenannten Einstellung   (-If.   



  Steuerhebels tritt aus der Leitung 19 Druckluft durch die Leitung 20. von unten her in den Zylinder 7 und presst den Kolben 8 aufwärts, wobei die von diesem verdrängte Luft durch die Leitung 21 und das Steuerventil 17 nach dem Freien entweicht. Dieser   Hoehgrang    des Kolbens und damit auch des Joehcs 5 bewirkt ein   Aufwärtskippen    des   Schaltarmes      1    um den Fuss 2, wobei der Kopf 3 auf den Radkranz einwirkt und diesen im Sinne des eingezeichneten Pfeils ins Rollen versetzt.



  Wenn der Kolben die Hochstellung erreicht hat, stellt der Arbeiter den Steuerhebel in diejenige Lage, in welcher Kommunikation zwischen den Leitungen 19 und 21. sowie der Leitung 20 mit dem Freien besteht. Nunmehr wird durch die von oben her in den Zylinder 7 eintretende Druekluft der Kolben 8 nach un ten geschoben, wobei die unter demselben   be-    findliche Luft durch die Leitung 20 und das Steuerventil 17 nach aussen entweicht, mit   der Wirkung, dass    der   Schaltarm l wieder in    die   Tiefstlage zur#ckgebracht wird.   



   Um nach einer   vollzogenen    Sehaltung des Fahrzeuges die Einrichtung selbsttätig dem Ilade nachzusehieben, ist folgende Vorrich  I iing    vorgesehen.



   Vor dem   fortzuschaltenden    Rade des Fahrzeuges befindet sich auf der Schiene ein kleiner Rollwagen 22, der durch die   Seiten-    bleche 23,24 am Abgleiten von der Schiene verhindert ist ; an diesen Seitenblechen sind noch   Fiihrungsbleehe    34, 35 in solchem Abstande von einander angeordnet, dass das Rad des fortzuschaltenden Fahrzeuges   zwischeni    denselben Platz findet. An diesem Wagen ist ein Winkelhebel 25 angelenkt, an dessen   ei-    nem Arm eine kräftige Zugfeder 26 angreift, deren anderes Ende mittelst der Kette 27 und der Ringsehraube 28 mit dem Arm   1    verbunden ist.

   Wenn das Rad unter der Einwirkung des Schalthebels 1 im Sinne der in den Fig.   1    und   4    eingezeichneten Pfeile rollt, schiebt es den   Wa. gen 22 vor sich    her unter   gleichzei-    tigem Spannen der Feder   26,    indem der Schalthebel   1    während der Schaltbewegung zufolge des   Arbeitswiderstandes    auf des Schiene am   Nachgleiten    auf der letzteren verhindert ist.

   Beim   Niedergange    des Kolbens   bezw.    des Schalthebels   1      hört    dieser Arbeitswiderstand auf, worauf unter dem Einfluss der gespannten Feder   26    der Hebel   1    und mit iltm auch alle auf der Grundplatte 11   sitzen-    den Teile dem Rade nachgezogen werden, und sodann die Einrichtung von neuem in Tätig keit gesetzt werden kann. Damit während dem  crw#hnten Nachziehen    der Einrichtung der Karren 14,15 sich nieht etwa am Boden fängt, ist derselbe in den Haken 36 einzuhängen. bevor die Einrichtung in Tätigkeit gesetzt wird (Fig. 3, strichpunktierte Stellung).

   Um ein   richtiges    Anliegen des   Sehalt-    hebels   1    am   Rade und auf der Schiene zu    gewährleisten, sind auf der Grundplatte   11    Lappen 29 vorgesehen, zwischen welchen der Schalthebel Platz findet, und welche   Führungssehlitze    30 aufweisen, in welchen ein am Schalthebel   vorgesehener Stift. 31    gleitet.



   Soll das Fahrzeug in der dem Pfeil in    Fig. l entgegengesetzten Richtung verscho-    ben werden, so braucht man nur, nach vor  heriger Losung    des   Wagens 22 und    Verle  Iben    desselben und der Schaltvorrichtung je auf die andere   Radseite, den Schaltluebel 1    so weit um den Zapfen 4 zu drehen, dass der Zapfen 31 aus dem Schlitze 30 heraustritt und   d alsdann den    Hebel   1    so weitum den Bolzen 6 zu drelien, bis die Teile 2 und 3   sieh    rechts vom Zapfen 4 befinden und der Stift 31 in den ebenfalls rechts von jenem ange  ordneten    Lappen 29'gelegt werden kann.

   Bei   difeser, Stellung des Hebels 1 bewirlvt    ein Aufwärtsgang des Kolbens 1 eine Drehung des Lokomotivrades, die der in Fig.   1    und 4 durch Pfeile angedeuteten entgegengesetzt ist. 



   An der Unterseite der Grundplatte 11 sind in Lappen 32 Rollen   33    gelagert, welch letztere in der Arbeitslage der Einrichtung an der Schiene anliegen und so deren richtige Lage bestimmen. Diese Rollen gestatten beim   Antransporte der    Einrichtung ein rasches   Einstellenderselben    auf den Schienen. Statt wie im dargestellten Beispiel eine mittelst Druckluft betriebene Kraftmaschine für den Schalthebel zur Verwendung kommt, konnte auch eine solche zur Verwendung kommen, bei welcher   die atmosph#rische Luft (Va-      kuummaschine)    Druckwasser oder elektrischer Strom das Treibmittel ist.



   Die Einrichtung könnte auch so besohaffen sein,   dass als Schaltorgan für das Ra. d des    zu schiebenden Fahrzeuges eine Rolle Verwendung findet ; in diesem Falle konnte eine rotierende Kraftmaschine angewendet werden, und die Bewegungsübertragung von letzterer auf das Schaltorgan mit Hülfe von Zahnrädern, Universalgelenken, biegsamen Wellen und dergleichen erfolgen.



   Ebenso könnte der Zylinder auch liegend angeordnet sein.



   Die Anordnun   a, ueh    so getroffen werden, dass der Schalthebel   1    mit dem Kopf 3 auf die   Schiene aufliegt undi der Fuss 3    am   Radkranz angreift    ; in diesem Falle müsste der Arbeitshub der Kraftmaschine von oben nach unten erfolgen.



   Unter dem Ausdruck ?Kraftmaschine" soll jede zweckdienliche Maschine verstanden sein, in welcher natürliche Energie in   mecha-    nische Arbeit umgewandelt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Schieben von Eisen bahnfahrzeugen, namentlich Lokomotiven, mit einem treibend auf eines der R#der des Fahrzeuges einwirkenden Schaltorgan, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des letzteren, durch eine Kraftmaschine erfolgt.
    UNTEL : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB als Kraftmaschine ein Kolbenmotor Verwendung findet, dessen Kolben mit einem Schalthebel in solcher kinematischer Verbindung steht, daB die alternierenden Bewegungen des Kolbens die Schwingbewegungen des Selialthebels erzeugen.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Motor und der Schalthebel a. uf einem Karen abge st#tzt sind.
    3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da- durch gekennzeichnet, da. der Motor einen von Hand zu betätigenden Steuermeehanis- mus aufwei t, welch letzterer in der N#he das Handgriffes des Karrens abgeordnet ist.
    4. Einrichtung nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch einen dem genannten Rade vorzulegenden, kleinen Wagen und ein von diesem zum Schalthebel führendes, eine Zugfeder einschlieBendes Zugorgan, derart, daB jeweilen w#hrend dem durch den Arbeitshub des Kolbens bewirkten Fortschreiten des Rades und des kleinen Wagens die Zugfeder gespannt wird, wo bei der Schalthebel und der Motor in orts fester Lage verbleiben, wogegen w#hrend dem darauffolgenden Leerhube des Kol bens die Feder mittelst des Zugorganes den Schalthebel samt dem Motor dem Rade nachzieht.
CH101080D 1922-10-20 1922-10-20 Einrichtung zum Schieben von Eisenbahnfahrzeugen. CH101080A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4043316A1 (de) * 2021-02-12 2022-08-17 Gillet Group Vorrichtung zum bewegen einer auf schienen rollenden last

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4043316A1 (de) * 2021-02-12 2022-08-17 Gillet Group Vorrichtung zum bewegen einer auf schienen rollenden last
WO2022171754A1 (fr) * 2021-02-12 2022-08-18 Gillet Group Dispositif de deplacement d'une charge roulant sur des rails
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