CH83192A - Vorrichtung zur Ableitung motorischer Kraft von einem Radkraftfahrzeug und zur Zuführung solcher auf dasselbe - Google Patents

Vorrichtung zur Ableitung motorischer Kraft von einem Radkraftfahrzeug und zur Zuführung solcher auf dasselbe

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CH83192A
CH83192A CH83192A CH83192DA CH83192A CH 83192 A CH83192 A CH 83192A CH 83192 A CH83192 A CH 83192A CH 83192D A CH83192D A CH 83192DA CH 83192 A CH83192 A CH 83192A
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CH
Switzerland
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shaft
friction roller
shoe
friction
vehicle
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Application number
CH83192A
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Inventor
Adolf Wittwer
Original Assignee
Adolf Wittwer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K25/00Auxiliary drives
    • B60K25/08Auxiliary drives from a ground wheel, e.g. engaging the wheel tread or rim

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Drives, Propulsion Controls, And Safety Devices (AREA)

Description


  Vorrichtung zur     Ableitung        motorischer    Kraft von einem     Radkraftfahrzeug        und    zur       Zuführung        soleher    auf dasselbe.

           Gegenstand    vorliegender Erfindung ist     eine     Vorrichtung, um von einem Radkraftfahrzeuge  motorische Kraft, zum Beispiel zum Antrieb  einer     Werkzeugmaschine,    Arbeitsmaschine;       Pumpe        ete.    oder zum Anlassen des Motors  eines andern Radkraftfahrzeuges abzuleiten  und um fremde motorische Kraft auf ein  Radkraftfahrzeug     zum    Anlassen des Motors  dieses Fahrzeuges zu übertragen. Die Vor  richtung kann auch für     traktorische        Zwecke:     verwendet werden.  



  In der Zeichnung sind zwei beispielsweise       Ausführungsformen    des     @rfindnngsgegcnstan-          des    dargestellt.  



       Fig.    1, 2 und 3 sind ein     Aufriss,    ein       Grundriss    und eine Seitenansicht     einer        ersten     Ausführungsform, und     Fig.    4 und 5 sind ein  Aufriss und eine Seitenansicht einer zweiten       Ausführungsform.     



  In     Fig.    1 und 3 bezeichnet 1 ein moto  risch     antreibbares,    etwas gehobenes Rad eines  Automobils und 2 einen     unter    dasselbe schieb  baren Schuh. Derselbe besteht aus zwei  parallelen, hochkant gestellten, an den Enden  durch Stege 3 miteinander verbundenen    Schienen 4 mit Fahrrollen 5. In diesen Schie  nen sind beidseitig über den Schuh 2 vor  stehende Wellen 6.     bezw.    7 drehbar gelagert.

    Auf jeder dieser Wellen sitzt. zwischen den  Schienen 4 eine dein Umfange des Rades 1       entsprechend        konkav    geformte, mit einem       I\berzuge    S ans     weichem    Material, zum Bei  spiel Leder, versebene     Friktionsrolle    9;     bezw.     10, und auf der Welle 6 sitzt     ausserdem    noch  eine     Riemenscheibe    11.

   Letztere     kann    auch  auf dem nach der andern Seite vorspringen  den Teil der Welle 6 oder auf jeden der  vorspringenden Teile der Welle<B>7</B> gesteckt  werden.     L'rn    den Abstand der     Friktionsrolle     10 von der Rolle 9 der     Grüsse.    des betreffen  den Rades     entsprechend    verändern zu können,  sind in den Schienen 4 zwei Reihen gegen  einander versetzter Löcher 12 zur Lagerung  der Welle 7 angebracht.  



  Das ganz oder teilweise auf den     Frik-          tions'rollen    9, 10 ruhende Rad 1 treibt nun,  wenn es     motorisch    angetrieben wird, durch  Friktion die genannten Rollen 9, 10 und  kann diese Bewegung     mittelst    der Riemen  scheibe 11 auf eine beliebige Maschine,      Pumpe     etc.    übertragen werden. So kann zum  Beispiel eine Luftpumpe zum Aufpumpen der  Pneus vom Automobil aus angetrieben wer  den.

   Auf jeden vorstehenden Wellenteil der       beiden    Wellen 6,     bezw.    7     kann    auch eine       Kupplnngsinuffe    13 mit Feder 14 gesteckt  werden, deren     entgegengesetztes    Ende eben  falls eine     -Muffe    15 trägt. Diese     Muffe    kann  auf die     \\'elle    6,     bezw.    7 einer     andern,    unter  das Rad eines zweiten Autos, dessen     11'(otor          angetrieben    werden soll, schiebbaren Vorrich  tung beschriebener Art mit Schuh 2 gesetzt  werden.

   Wird das Rad 1 motorisch     aiige,-          trieben,    so wird durch die     Friktiotisrolle    10  Welle 7,     Muffe    13.     Feder    14,     -Muffe        1;5.     Welle 6' und     Friktionsrolle    9' der ange  kuppelten Vorrichtung das Rad     i\    des zweiten  Automobils     angetrieben    und damit dessen       3lotor    angelassen, wodurch das     mühsame    An-,  lassen     (Ankurbeln)    mit der     Handkurbel    weg  fällt.  



  Durch Verbindung der Riemenscheibe 11  i     it    einem fremden     -Motor.        zum    Beispiel     eineue     Elektromotor,     kann    die F     riktionsrolle    9     und     damit     das    Rad 1 angetrieben und so der  Automobilmotor angelassen, das     Handkurbeln     also umgangen werden.     Gegebenenfalls    kann  von jedem Hinterrad eines Automobils     mittelst     einer     beschriebenen    Vorrichtung     Liraft    abge  leitet werden.

       Mittelst    eines Achshebers kann  der Druck des Rades auf die     Friktionsrollen     9, 10 reguliert werden. Zur     Fahrbenützung     des     Autos    wird der Schuh vom Rad entfernt  und letzteres auf den Boden herabgelassen.  Durch die     Vorrichtung    kann das Automobil       während    der zum Fahren nicht benützten  Zeit nutzbar gemacht und so dessen Ver  wendungswert     erliüht    werden.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    4  und 5 ist die einwärts gerichtete Verlänge  rung der Welle 7 in einem     Seitenansatze    20  des Schuhes gelagert und trägt einen Kugel  oder     W        alzenlagerring    21, um welchen ein       Spannhaken    22 greift. Ein zweiter Haken  23 umgreift das Achsgehäuse     23    des Hinter  rades 1.

   Beide Haken besitzen entgegen  gesetztes Muttergewinde und sind     durch    eine  Spannstange 24 mit     linkem    und rechtem    Gewinde miteinander     verbunden.    Durch Dre  hung der Stange 24     kann    das Rad 1 an die       Friktionsrolle    10     gepresst    und so der     erfor-          derliche    (1rad der     Friktion        erreicht    werden.  Dies ist     hauptsächlich        zweekmä(')ig,    wenn  das Automobil wenig oder gar nicht belastet  ist.  



  An Stelle der Riemenscheibe kann auch  eine     Seiltrommel    auf eine der beiden Wellen  6,     bezw.    7 gesteckt und so die Vorrichtung  auch für     traktorische    Zwecke verwendet  werden.  



  Es     kann    auch nur eine     Friktionsrolle    an  gewendet     wid    diese in einer Bodenversen  kung der Garage derart angeordnet sein, dass  nur ein Teil     des        Umfanges    der Rolle über  den Boden vorsteht. Es ist dann auch die  Welle der Rolle mit dem     Transmissionsorgane     versenkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Vorrichtung zur Ableitung motorischer Liraft von einem liadkraftfahrzeug und zur Zuführung solcher auf dasselbe,
    gekennzeich- net durch eine gegen ein vom Fahrzeugmotor antreibhares Fahrzeugrad anzupressende Frik- tionsrolle und mindestens ein von dieser Friktionsrolle aus antreibbares Transmissions- organ zur Weiterleitung der vom Fahrzeug-, rad auf die Friktionsrolle übertragenen Kraft,
    bezw. zur Aufnahme fremder motorischer Liraft zum Anlassen des Fahrzeugmotors. UNTERANSPRt,\CHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Friktionsrollen in einem unter das Fahrzeugrad schieb baren Schuh gelagert sind und jede Rolle auf einer Welle sitzt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Friktionsrollen ini Schuh verstellbar gelagert ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen der Frik- tionsrolfen beidseitig über den Schuh hin aus verlängert sind und das Transmissions- organ auf jede dieser Verlängerungen auf steckbar ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Friktionsrolle auf einer Welle sitzt, welche nebst dem Trans inissionsorgan Mittel zum Kuppeln dieser Welle mit der Welle einer zweiten Vor richtung nach Patentanspruch trägt, zum Zwecke, den Notor eines zweiten Rad- kraftfahrzeuges vom treibenden Radkraft fahrzeuge aus anlassen zu können. a. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schuh aus zwei paral lelen; durch Stege miteinander verbundenen Schienen besteht und fahrbar ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, uni die Friktionsrolle regelbar und zwangs läufig au den Umfang des Fahrzeugrades zu pressen. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Friktionsrolle auf einer Welle sitzt, welche eine Seiltrommel mit Zugseil trägt, zum Z%-"ecke, die Vor richtung zu traktorischen Zwecken benützen zu können.
CH83192A 1919-02-24 1919-02-24 Vorrichtung zur Ableitung motorischer Kraft von einem Radkraftfahrzeug und zur Zuführung solcher auf dasselbe CH83192A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2540049A2 (fr) * 1980-04-28 1984-08-03 Purguette Edmond Dispositif de support d'une prise de force automobile universelle et sa transmission
FR2555521A2 (fr) * 1980-04-28 1985-05-31 Purguette Edmond Dispositif de support et de transmission d'une prise de force automobile

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2540049A2 (fr) * 1980-04-28 1984-08-03 Purguette Edmond Dispositif de support d'une prise de force automobile universelle et sa transmission
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