CH83192A - Vorrichtung zur Ableitung motorischer Kraft von einem Radkraftfahrzeug und zur Zuführung solcher auf dasselbe - Google Patents
Vorrichtung zur Ableitung motorischer Kraft von einem Radkraftfahrzeug und zur Zuführung solcher auf dasselbeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
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Description
Vorrichtung zur Ableitung motorischer Kraft von einem Radkraftfahrzeug und zur Zuführung soleher auf dasselbe.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung, um von einem Radkraftfahrzeuge motorische Kraft, zum Beispiel zum Antrieb einer Werkzeugmaschine, Arbeitsmaschine; Pumpe ete. oder zum Anlassen des Motors eines andern Radkraftfahrzeuges abzuleiten und um fremde motorische Kraft auf ein Radkraftfahrzeug zum Anlassen des Motors dieses Fahrzeuges zu übertragen. Die Vor richtung kann auch für traktorische Zwecke: verwendet werden.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des @rfindnngsgegcnstan- des dargestellt.
Fig. 1, 2 und 3 sind ein Aufriss, ein Grundriss und eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform, und Fig. 4 und 5 sind ein Aufriss und eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform.
In Fig. 1 und 3 bezeichnet 1 ein moto risch antreibbares, etwas gehobenes Rad eines Automobils und 2 einen unter dasselbe schieb baren Schuh. Derselbe besteht aus zwei parallelen, hochkant gestellten, an den Enden durch Stege 3 miteinander verbundenen Schienen 4 mit Fahrrollen 5. In diesen Schie nen sind beidseitig über den Schuh 2 vor stehende Wellen 6. bezw. 7 drehbar gelagert.
Auf jeder dieser Wellen sitzt. zwischen den Schienen 4 eine dein Umfange des Rades 1 entsprechend konkav geformte, mit einem I\berzuge S ans weichem Material, zum Bei spiel Leder, versebene Friktionsrolle 9; bezw. 10, und auf der Welle 6 sitzt ausserdem noch eine Riemenscheibe 11.
Letztere kann auch auf dem nach der andern Seite vorspringen den Teil der Welle 6 oder auf jeden der vorspringenden Teile der Welle<B>7</B> gesteckt werden. L'rn den Abstand der Friktionsrolle 10 von der Rolle 9 der Grüsse. des betreffen den Rades entsprechend verändern zu können, sind in den Schienen 4 zwei Reihen gegen einander versetzter Löcher 12 zur Lagerung der Welle 7 angebracht.
Das ganz oder teilweise auf den Frik- tions'rollen 9, 10 ruhende Rad 1 treibt nun, wenn es motorisch angetrieben wird, durch Friktion die genannten Rollen 9, 10 und kann diese Bewegung mittelst der Riemen scheibe 11 auf eine beliebige Maschine, Pumpe etc. übertragen werden. So kann zum Beispiel eine Luftpumpe zum Aufpumpen der Pneus vom Automobil aus angetrieben wer den.
Auf jeden vorstehenden Wellenteil der beiden Wellen 6, bezw. 7 kann auch eine Kupplnngsinuffe 13 mit Feder 14 gesteckt werden, deren entgegengesetztes Ende eben falls eine -Muffe 15 trägt. Diese Muffe kann auf die \\'elle 6, bezw. 7 einer andern, unter das Rad eines zweiten Autos, dessen 11'(otor angetrieben werden soll, schiebbaren Vorrich tung beschriebener Art mit Schuh 2 gesetzt werden.
Wird das Rad 1 motorisch aiige,- trieben, so wird durch die Friktiotisrolle 10 Welle 7, Muffe 13. Feder 14, -Muffe 1;5. Welle 6' und Friktionsrolle 9' der ange kuppelten Vorrichtung das Rad i\ des zweiten Automobils angetrieben und damit dessen 3lotor angelassen, wodurch das mühsame An-, lassen (Ankurbeln) mit der Handkurbel weg fällt.
Durch Verbindung der Riemenscheibe 11 i it einem fremden -Motor. zum Beispiel eineue Elektromotor, kann die F riktionsrolle 9 und damit das Rad 1 angetrieben und so der Automobilmotor angelassen, das Handkurbeln also umgangen werden. Gegebenenfalls kann von jedem Hinterrad eines Automobils mittelst einer beschriebenen Vorrichtung Liraft abge leitet werden.
Mittelst eines Achshebers kann der Druck des Rades auf die Friktionsrollen 9, 10 reguliert werden. Zur Fahrbenützung des Autos wird der Schuh vom Rad entfernt und letzteres auf den Boden herabgelassen. Durch die Vorrichtung kann das Automobil während der zum Fahren nicht benützten Zeit nutzbar gemacht und so dessen Ver wendungswert erliüht werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 ist die einwärts gerichtete Verlänge rung der Welle 7 in einem Seitenansatze 20 des Schuhes gelagert und trägt einen Kugel oder W alzenlagerring 21, um welchen ein Spannhaken 22 greift. Ein zweiter Haken 23 umgreift das Achsgehäuse 23 des Hinter rades 1.
Beide Haken besitzen entgegen gesetztes Muttergewinde und sind durch eine Spannstange 24 mit linkem und rechtem Gewinde miteinander verbunden. Durch Dre hung der Stange 24 kann das Rad 1 an die Friktionsrolle 10 gepresst und so der erfor- derliche (1rad der Friktion erreicht werden. Dies ist hauptsächlich zweekmä(')ig, wenn das Automobil wenig oder gar nicht belastet ist.
An Stelle der Riemenscheibe kann auch eine Seiltrommel auf eine der beiden Wellen 6, bezw. 7 gesteckt und so die Vorrichtung auch für traktorische Zwecke verwendet werden.
Es kann auch nur eine Friktionsrolle an gewendet wid diese in einer Bodenversen kung der Garage derart angeordnet sein, dass nur ein Teil des Umfanges der Rolle über den Boden vorsteht. Es ist dann auch die Welle der Rolle mit dem Transmissionsorgane versenkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: Vorrichtung zur Ableitung motorischer Liraft von einem liadkraftfahrzeug und zur Zuführung solcher auf dasselbe,gekennzeich- net durch eine gegen ein vom Fahrzeugmotor antreibhares Fahrzeugrad anzupressende Frik- tionsrolle und mindestens ein von dieser Friktionsrolle aus antreibbares Transmissions- organ zur Weiterleitung der vom Fahrzeug-, rad auf die Friktionsrolle übertragenen Kraft,bezw. zur Aufnahme fremder motorischer Liraft zum Anlassen des Fahrzeugmotors. UNTERANSPRt,\CHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Friktionsrollen in einem unter das Fahrzeugrad schieb baren Schuh gelagert sind und jede Rolle auf einer Welle sitzt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Friktionsrollen ini Schuh verstellbar gelagert ist. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen der Frik- tionsrolfen beidseitig über den Schuh hin aus verlängert sind und das Transmissions- organ auf jede dieser Verlängerungen auf steckbar ist. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Friktionsrolle auf einer Welle sitzt, welche nebst dem Trans inissionsorgan Mittel zum Kuppeln dieser Welle mit der Welle einer zweiten Vor richtung nach Patentanspruch trägt, zum Zwecke, den Notor eines zweiten Rad- kraftfahrzeuges vom treibenden Radkraft fahrzeuge aus anlassen zu können. a. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schuh aus zwei paral lelen; durch Stege miteinander verbundenen Schienen besteht und fahrbar ist. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, uni die Friktionsrolle regelbar und zwangs läufig au den Umfang des Fahrzeugrades zu pressen. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Friktionsrolle auf einer Welle sitzt, welche eine Seiltrommel mit Zugseil trägt, zum Z%-"ecke, die Vor richtung zu traktorischen Zwecken benützen zu können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH83192T | 1919-02-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH83192A true CH83192A (de) | 1920-04-16 |
Family
ID=4338486
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH83192A CH83192A (de) | 1919-02-24 | 1919-02-24 | Vorrichtung zur Ableitung motorischer Kraft von einem Radkraftfahrzeug und zur Zuführung solcher auf dasselbe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH83192A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2540049A2 (fr) * | 1980-04-28 | 1984-08-03 | Purguette Edmond | Dispositif de support d'une prise de force automobile universelle et sa transmission |
| FR2555521A2 (fr) * | 1980-04-28 | 1985-05-31 | Purguette Edmond | Dispositif de support et de transmission d'une prise de force automobile |
-
1919
- 1919-02-24 CH CH83192A patent/CH83192A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2540049A2 (fr) * | 1980-04-28 | 1984-08-03 | Purguette Edmond | Dispositif de support d'une prise de force automobile universelle et sa transmission |
| FR2555521A2 (fr) * | 1980-04-28 | 1985-05-31 | Purguette Edmond | Dispositif de support et de transmission d'une prise de force automobile |
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