CH100950A - Verfahren zur Herstellung von geformten Gegenständen aus einem Phenol-Formaldehydkondensationsprodukt. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von geformten Gegenständen aus einem Phenol-Formaldehydkondensationsprodukt.

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CH100950A
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Description


  Verfahren zur Herstellung von geformten Gegenständen aus einem Phenol  Formaldehydkondensationsprodnkt.    Die Herstellung von Gegenständen aus       Phenol-Formaldehyd-Kondensationsprodukten     erfolgt beispielsweise nach einem Vorschlag  von     Baekeland    dadurch, dass die     Reaktions-          zwisehenprodukte    für sich allein oder in Mi  schung mit Füllmaterialien in einer Form  der vereinten Einwirkung von Druck und  Hitze so lange ausgesetzt werden, bis das  Kondensationsprodukt unlöslich     undunschmelz-          bar    geworden ist (Bakelit C).

   In Abänderung  dieses Verfahrens wurde später von     Baeke-          land    vorgeschlagen, das     Anfangskondensations-          produkt    (Bakelit A),     bezw.    die beiden Kom  ponenten Phenol und Formaldehyd so lange  mässig zu erhitzen, bis sich das unlösliche und  nur noch     quellbare,    bei gewöhnlicher Tempe  ratur harte, in der Hitze aber plastisch wer  dende Kondensationszwischenprodukt (Bakelit  B) gebildet hat, diesem unter Druck und Hitze  die gewünschte Form zu geben und schliess  lich durch weiteres Erhitzen in das     unschmelz-          bare    und unlösliche Endprodukt (Bakelit C)  überzuführen.

      Zum Unterschiede von diesen     bekannten       Verfahren wird gemäss vorliegender Erfindung  das     Anfangskondensationsprodukt    von Phenol  und Formaldehyd, welches löslich und bei  niedriger Temperatur schmelzbar ist, in einer  mässig geheizten Formpresse so kurze Zeit  einem Druck zur Bildung des Formlings aus  gesetzt, dass die Substanz nach erzielter Form  gebung noch löslich und schmelzbar ist. Der  Formling wird dann auf beliebige Weise ge  härtet. Die Härtung der so erhaltenen     Form-          linge    kann in bekannter Weise durch Erhit  zung im Trockenschrank erfolgen.

   Das Ver  fahren wird zweckmässig in der Weise aus  geführt, dass man das     Anfangskondensations-          produkt    mit geeigneten Füllmaterialien, wie  z. B. Sägemehl, Pigmenten und     dergl.,    innig  mischt und dein Gemisch in einer erwärmten  Formpresse die gewünschte Gestaltung er  teilt, worauf man den Formling aus der Form  entfernt und auf beliebige Weise bei gewöhn  licher Temperatur härtet.  



  Das vorliegende Verfahren ähnelt den be  kannten Formverfahren zur Herstellung von  Kunstelfenbein aus     Zinkoxyd    und Schellack      oder von Kunstmassen aus     Steinnussmehl    und  Harz oder aus     Erdnussmehl,    Hornmehl und  Harz, die gleichfalls unter der vereinten Wir  kung von Druck und Hitze geformt werden.  Es war jedoch bei dem vorliegenden Verfah  ren nicht vorauszusehen, dass das an sich sehr  reaktive     Phenolformaldehyd-Kondensations-          produkt,    welches als Bindemittel für die zu  zusetzenden Füllmaterialien dient, bei der  Formgebung nicht in die unlösliche Form  übergehen wird.

   Dadurch, dass dies nicht ge  schieht, erfolgt nicht wie bei den aus Bakelit  B und C hergestellten     Formlingen,    wenn diese       (#'egenstände    zerbrechen oder springen, ein  Materialverlust; vielmehr kann aus den     un-          gehärteten    Formlingen das kostspielige     Phe-          nolkondensationsprodukt    durch Lösemittel  leicht wiedergewonnen, oder es kann durch  Pulverisieren einem nächsten Arbeitsgang zur  erneuten Formung einverleibt werden. Das  Verfahren hat ferner den grossen Vorteil, dass,  da die Formgebung nur wenige Minuten dauert,    die kostspieligen Formen entsprechend kurze  Zeit in Anspruch genommen werden und  schnell für weitere Operationen zur Verfügung  stehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von geformten Gegenständen aus einem Phenol-Formaldehyd- Kondensationsprodukt, dadurch gekennzeich net, dass man als Anfangskondensationspro- dukt von Phenol und Formaldehyd, welches bei niedriger Temperatur schmelzbar ist, in einer mässig geheizter) Formpresse so kurze Zeit einem Druck zur Bildung der Formlinge aussetzt, dass die Substanz nach erfolgter Formgebung noch löslich und schmelzbar ist, worauf man den Formling ausserhalb der Form auf beliebige Art härtet.
CH100950D 1922-02-17 1922-02-17 Verfahren zur Herstellung von geformten Gegenständen aus einem Phenol-Formaldehydkondensationsprodukt. CH100950A (de)

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