AT99840B - Steckkontakt. - Google Patents

Steckkontakt.

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Steckkontakt. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Steckkontakt zur Verhinderung unbefugter Stromentnahme. Zu diesem Zweck ist gemäss vorliegender Erfindung an ein und demselben Steckerschaft ein mit einem festen Dosenkontakt zusammenwirkendes Kontaktglied und ein mit einem Bart versehenes Kontaktglied vorgesehen, während in der Dose ein fester und ein beweglicher Kontakt und in die Bahn des Bartes ragende Anschläge angeordnet sind, die derart ausgebildet sind, dass nur Stecker mit den   Anschlägen   zugeordneten Bärten in die Stromschlussstellung gebracht werden können. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung, u. zw. ist Fig. 1 ein Axialschnitt durch Dose und Stecker eines Steckkontaktes, Fig. 2 ist der zugehörige Grundriss der Steckdose bei abgehobenem Deckel und Fig. 3 zeigt den Stecker nach Fig. 1 in Ansicht. Fig. 4 zeigt den Steckerbart im Schnitt und das Anschlagblech in anderem Massstabe. 



   3 ist die Steckerdose mit den Klemmen 1 und 2 zum Anschluss an die Hausleitung, 6 ist der Stecker mit den Klemmen 4 und 5 zum Anschlusse der Verbraucherleitung. Im Innern der Dose befindet sich der zentrale stiftförmige Kontakt y und der auf einem schwenkbaren Arm 8a angeordnete zweite Kontakt 8. Der eine Teil des   Armes. Sa ; besteht zweckmässig   aus Isolationsmaterial und wird durch die Feder 14 in der in Fig. 2 dargestellten Lage erhalten, wobei er am festen Anschlag 13 anliegt. 12 ist ein   U-förmiges   Anschlagblech für den Bart 9 des Steckers. Die Dose 3 ist durch den Deckel 11 verschliessbar, in dem eine entsprechende Ausnehmung für den Bart des Steckers angebracht ist. 



   Der Stecker weist einen Hohlzylinder mit einem äusseren Kontakt 9 und einem inneren Kontakt 10 auf, die als zwei durch Isolationsmaterial voneinander   getrennte Hülsen ineinandergeschoben   sind. Der innere Kontakt 10 ist an die Klemme 5 und der äussere Kontakt 9 an die Klemme 4 angeschlossen. Der äussere Kontakt 9 trägt den Bart 9'. 



   Die Einführung des Steckers 6 in die Dose kann nur in jener Lage erfolgen, die durch die Aus-   nehmung   im Dosendeckel 11 für den Bart 91 bestimmt ist, dies ist jene Lage, die durch die zur Zeichenfläche senkrechte Ebene durch   a-a   der Fig. 2 gegeben ist, wobei der Bart 9'zwischen die Lappen des U-förmigen Blechstreifens 12 zu liegen kommt. 



   Der dem schwenkbaren   Kontaktarm   8a   nähergelegene   Lappen dieses   BIcchstreifens. M   besitzt eine dem Steckerbart 9'entsprechende Ausnehmung, während der andere Lappen des   U-förmigen   Blechstreifens 12 voll ausgeführt ist. Bei Einführung des Steckers kommt der innere Kontakt 10 desselben an den   Kontaktbolzen   7 zu liegen. Wird der Stecker sodann im Sinne der Uhrzeigerbewegung (Fig. 2) gedreht, so trifft der Bart 9'auf den den Kontakt 3 tragenden Arm   8a,   drängt ihn unter Spannung der Feder 14 zur Seite, stellt dabei die leitende Verbindung mit dem Kontakt 8 her und liegt am Ende der 
 EMI1.1 
 Feder   14   gespannt. Bei   Stromschlussstellung   werden die Kontakte 8 und 9'unter Federspannung gegeneinander gepresst.

   Bei Verschwenken des Steckerbartes in die   Stromunterbrechungsstellung   läuft derselbe auf die   Schrägflächen   auf und wird durch den Arm 8 der unter dem Einfluss der Feder 14 steht in die Öffnungsstellung geschleudert, wenn die Symmetrieebene des Bartes die durch den   Dosenmittelpunkt   auf die   Schrägfläche   gefällte Normalebene passiert hat. 



   Der entsprechend dem Steekcrbart ausgenommene Lappen des   U-förmigen   Blechstreifens   1 :   gestattet nun die Drehung jedes derart geformten Bartes 9' in die   Stromschlusstellung   mit dem Kontakt 8, während er gegenüber allen anders geformten   SteckerbÅarten   als Anschlag wirkt. Der andere nicht ausgenommene Lappen des Blechstreifens verhindert eine Drehung des   Steckerbartes   entgegen dem Uhrzeigersinn. 

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   Selbstverständlich kann man die Ausbildung des unter Federwirkung stehenden Kontaktes a] s auch die Anordnung der Anschläge an Stelle des U-förmigen Anschlagbleches vielfach abändern, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Steckkontakt mit verschwenkbarem Stecker, dadurch   gekennzeichnet,   dass an ein und demselben Steckerschaft ein   Kontaktlied (10)   und ein mit einem Bart   (9')   versehenes   Kontaktglied   vorgesehen ist, während in der Dose ein fester (7) und ein beweglicher Kontakt   (8)   und in der Bahn des Steckerbartes   (9')   Anschläge   (12)   angeordnet sind, die derart ausgebildet sind, dass nur Stecker mit den Anschlägen zugeordneten Bärten in die   Stromschlussstellung   gebracht werden können.

Claims (1)

  1. 2. Steckkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (12) durch den dem beweglichen Kontakt (8) näherliegenden Lappen eines am Boden der Dose befestigten U-förmigen Blechstreifens gebildet ist, welcher Lappen dem Steckerbart entsprechende Ausnehmungen besitzt.
    3. Steckkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker schaft als Hohlzylinder ausgebildet ist, in dessen Bohrung das eine Kontaktglied (10) und an dessen Aussenseite das zweite den Bart (9') tragende Kontaktglied (9) angeordnet ist.
    4. Steckkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Kontakt (8) EMI2.1 EMI2.2
AT99840D 1922-01-12 1922-01-12 Steckkontakt. AT99840B (de)

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